Nürburgring soll verkauft werden


  • Pressemeldung:


    ampnet – 1. März 2013. Der Nürburgring soll noch in diesem Jahr an einen Privatinvestor verkauft werden. Das berichtet Motorsport-Guide.de unter Berufung auf den „Generalanzeiger“. Demnach gibt es bereits mehrere Interessenten. Der Verkauf soll in den nächsten Wochen europaweit ausgeschrieben werden.


    Nach Angaben des Insolvenzverwalters könnte die Rennstrecke bis zu 480 Millionen Euro bringen. Die bisherigen Pächter sollen ebenfalls bieten können, obwohl sie durch ausstehende Zahlungen zur Pleite der Nürburgring GmbH mit beigetragen haben sollen. (ampnet/jri)

  • Ich halte 480 Mio für eindeutig viel zu wenig.... :vinsent: Dazu gehören ja auch neben der eigentlichen Rennstrecke, der GP Strecke, ja auch die komplette Nordschleife mit allen Parkplätzen und Zuschauerplätzen.


    Die "Aufbauten", die vor ein paar Jahren noch weit über 350 Mio € gekostet haben werden ja auch noch mitverkauft.
    :ninja: :ninja: :ninja: :ninja: :vinsent: :vinsent: :vinsent:

  • Hallo ins Mayfeld,


    da kann ich Dir nur zustimmen H.Jürgen,hoffentlich hat Schumi oder sonst einer der den Ring liebt eine Schatulle um uns den Ring zu erhalten.Beim "Wilhelm Hahne Motorkritik" kannst Du lesen,was an "Ring-Teilen "der Insolvenz Fritze alles im Buchwert auf 1€ gesetzt hat.Das könnten wir beide ja zusammen alles kaufen,und hätten wenigstens einige Teile vom Ring für den schlappen Preis einer Kiste Stubbi.Aber wie bei unserer alten Firma B.W. wird das wohl nix,sonst hätte ich mir damals ein Dutzend Starfighter gekauft,die für eine Mark stets frisch gewartet(alleine die Triebwerke kosteten eine Million ) an unsere Türkischen Freunde gingen..... :tot: Oder hast Du Dir einen Hubschrap aus Mendig mit nach Hause geholt für so ein Schnäppchen?


    Gruß


    Knattermax,der hofft noch lange mit seinem Sohn zum Ring knattern zu können.

  • Hi Knattermax
    Hätte mir gerne einen Hubschrappschrapp mit nach Hause genommen.....aber vor der Auflösung des Flugplatzes wurden unmittelbar für einige Mios noch Waschhallen für die Hubschrauber gebaut, die nie benutzt wurden.
    So wird das ganze Geld auf Teufel komm raus verbraten.. :vinsent: 
    Ich hätte auch gerne für den obligatorischen € ein Stück vom Nürburgring gekauft.... :hutab: .......aber das fehlt ja dann nachher dem Investor in seiner Kompletten Sammlung..... :tot:

  • Hallo H.J.,das mit der Verschwendung wie in Mendig hat beim Staat offenbar Methode.In meiner letzten Kaserne wurden Millionen ausgegeben für neue Küche,Böden Fenster Türen usw in den Unterkünften.Ich hatte die "Schönste KFZ Werkstatt in der ganzen BW(aus meiner Sicht) Top ausgestattet,VW Händler kamen zu mir Spezialwerkzeug leihen......Als alles fertig war wurde zu gemacht.(in den Osten verlegt)Unser gehegt und gepflegtes Werkzeug, Regale,BOSCH Tester etc .kann man bis heute günstig bei EBÄHH kaufen,da haben sich Händler für ein paar €´s eine goldene Nase verdient.


    Also für das alte Fahrerlager am Ring würde ich auch mehr als einen € bezahlen.Dann könnte ich meine alten Gurken mal alle schön hin stellen,und den Kindern in der Region endlich mal einen Platz frei halten um mit dem Kart zu trainieren.Es ist ein Skandal das die Motorsportclubs auf ALDI Parkplätzen und sonstigen Industriegebieten mehr schlecht als recht trainieren fahren müssen mit dem Kartnachwuchs im Kartslalom,obwohl am Ring riesige Flächen meist brach liegen.(z.b.Hubschrapplatz im großen Fahrerlager) Das die wegen der Mercedes Arena damals die tolle Kartbahn ersatzlos weg gemacht haben ist auch eine Sauerei.Wer derJugend keine Möglichkeit bietet den Sport aus zu üben,muß sich irgendwann nicht wundern wenn die Zuschauerplätze leer bleiben.So muß Knattermax der am Ring aufgewachsen und selber in den 80ern am Ring Kart gefahren ist,heute mit dem Junior mindestens hundert KM durch die Gegend oder sogar ins Ausland fahren um zu trainieren.In Spa z.B. herrschen paradiesische Zustände. Also Schumi,anstatt nun eine nagelneue WM Kartbahn mit Elebnißpark in den Kohlehalden bei GT Karl zu bauen weil Kerpen Manheim dem Tagebau weichen muß,wie wäre es ein paar Kilometer Südlicher am Ring ???


    Schumacher baut neue Kartbahn nahe Köln



    25. Januar 2013 - 14:37 Uhr

    (Motorsport-Total.com/SID) - Formel-1-Rekordweltmeister Michael
    Schumacher baut nahe seiner Heimat eine WM-taugliche Kartbahn. Das
    berichtet der Kölner Express am Freitag. Gemeinsam mit dem Kart-Club
    Kerpen, dem Energieunternehmen RWE Power und dem Architekten Hermann
    Tilke plant der 44-Jährige demnach die Errichtung einer Strecke in Düren
    nahe Köln.




    "Wir bauen die beste Kartbahn Europas. Sie wird 1.300 bis 1.700
    Meter lang", sagt Kart-Club-Präsident Gerhard Noack, früher Förderer des
    dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel. Die Strecke in
    Düren soll das Herzstück eines neuen Freizeit- und Naturparks bilden und
    den Erftlandring von Miteigentümer Schumacher in Kerpen-Mannheim
    ersetzen, der ab 2017 dem Tagebau weichen soll. "Die Pläne sind fertig,
    es wird eine Bahn nach den gültigen Standards des Kart-Weltverbands
    CIK", so Tilke. :hust:



    vielleicht überlegt er es sich nochmal,der könnte dann am Ring immer mal wieder seine alten Formel 1 oder ein Superbike fahren wenn es wieder juckt,ein Museum zum abstellen gibt es obendrein,Gelände zum reiten für Corinna und Pferde Ställe sowieso.
    :thankyou:


    Gruß


    Knattermax

  • Also ich find das nicht schlecht, müssen wir nicht mehr bis nach Kerpen fahren ;) ! Und Kohlehalden(sind aber eher Abraumhalden) gibt es in Düren nicht, dazu muss man noch ein bisschen weiter nach Westen fahren, so 25km. Man könnte aber die Strecke interessanter gestalten, so mit bergauf und bergab Streckenabschnitten....also genau wie am Ring ^^ !



    Gruß aus dem (ehemaligen) rheinischen Steinkohlerevier


    Karl

  • @G.T. Karl


    danke für die Info,für mich sind Kohlen schwarz egal ob Braun oder Stein ,aber klar.Hier noch eine Meldung vomEXPRESS



    Im Dreieck zwischen Aachen, Düsseldorf und Köln/Bonn liegt die
    Sophienhöhe. Eine rekultivierte Abraumhalde des Braunkohletagebaus.
    Hier, in Düren-Niederzier, entsteht die neue Schumi-Welt – mit
    Freizeit-Aktivitäten für die ganze Familie und Naherholung in der
    unberührten Natur.Die Kartbahn entsteht neben der „Bergwelt
    Sophienhöhe“, die RWE als Grundstückseigentümer zusammen mit den Kreisen
    Düren und Rhein-Erft entwickelt. „Da wächst ein Freizeit- und Naturpark
    heran, in dem auch die Kartbahn eine Rolle spielt“, bestätigt Patrik
    Klameth, Sprecher von Landrat Werner Stump. „Diese Vision wollen wir mit
    Leben füllen.“
    Kartclub-Präsident Gerhard Noack (60)
    freut sich, dass die etwa 350 Mitglieder eine neue sportliche Heimat
    bekommen: „Wir bauen die beste Kartbahn Europas. Sie wird WM-tauglich
    und von 1300 bis zu 1700 Meter lang.“

    Auch Streckenbauer
    Tilke bestätigt: „Die Pläne sind fertig, es wird eine Bahn nach den
    gültigen Standards des Weltverbands CIK.“ Natürlich mit Start-Ziel-Haus,
    Werkstatt und Gastronomie. Auch ein ADAC-Fahrsicherheitszentrum und
    Hotel sind angedacht.



    Hier die zugeschüttete Kartbahn am Ring mit dem guten alten CASTROL S,auf der man auch mit alten Bikes sowie Supermotos usw hätte fahren können.......... :blush2: Dort ist man sogar mit Formel und Tourenwagen gefahren. Die Kerpener haben schon seit Graf Berghe von Trips eine Kartbahn,und bekommen diese sogar dank RWE Tagebau Umsiedlung bald erneuert.Am Ring hatte durfte die ZAKSPEED Bahn nur wenige Jahre bestehen,ein Jammer.Übrigends fährt aktuell noch Ralf Schumacher ab und an noch bei den Schaltkart Rennen mit,sein Sohn ist auch schon bei den Junioren dabei und Schumis Tochter Gina Maria fährt bereits bei den Senioren.Hier sieht man das Prominenz eine wichtige Rolle spielt um den Kartsport am Leben zu halten.





    Schade,am Ring gibts Fahrsicherheits Center,sogar zwei und auch genug HOTELS,zudem hat der Tilke am Ring schon genug verdient.Wenn ich was zu sagen hätte........ :schimpf: 
    Gruß


    Wolfgang

  • Das wäre doch die Gelegenheit. - Wir kaufen den Ring. Wenn 100.000 mitmachen, und wir z.B. bei 300 Mill.
    den Zuschlag bekommen,bleiben für jeden 3000,- Euronen. - Oder wir leasen unseren Ring. Bei einer Laufzeit
    von 300 Jahren ( das ists mir Wert ) sind das ca. 1,66 Euro / Monat bei 100.000 Teilnehmern. Eintritt und Tourirunden frei.
    Holger Aue wollte vor vielen Jahren auch mal den Ring mit mir zusammen kaufen. :)


    Grüsse an den Ring
    TZ750 Heinz
    Zieh dann ins Feriendorf Drees......


    1. TZ750Heinz
    2...
    3...
    4...

  • Verein „Ja zum Nürburgring“ ruft zur Demonstration am 19.03.13 in Mainz auf!


    Verkaufsprozess stoppen – Gemeinwohlbindung des Nürburgrings sichern


    Nürburg – 8. März 2013 - Mit der Demonstration am 19. März 2013 in Mainz wendet sich der Verein „Ja zum Nürburgring“ gegen die bedingungslose Veräußerung der Rennstrecke des Nürburgrings. Die Insolvenzverwalter wollen – offensichtlich mit Zustimmung des Landes Rheinland-Pfalz als größtem Gläubiger der Nürburgring GmbH – die Rennstrecke noch Ende März, spätestens aber Anfang April europaweit zum Kauf anbieten, ohne zuvor Sicherungsmechanismen zugunsten des Sports einzuziehen und diese mit der Europäischen Kommission abzustimmen.


    „Wenn die Insolvenzverwalter den angekündigten Weg forcieren, wird es immer schwerer, dem Sport in dem Beihilfenverfahren zu seinem Recht zu verhelfen. Das Verscherbeln der legendären Rennstrecke an den Meistbietenden muss verhindert werden“, sagt Otto Flimm, der Vorsitzende des Vereins.


    Der Verein „Ja zum Nürburgring“ will mit der Demonstration verhindern, dass vollendete Tatsachen geschaffen werden. Daher fordert der Verein den Stopp des Verkaufsprozesses. Außerdem verlangt der Verein, der in einem ausführlichen Gutachten die Bedeutung des Sports für das Beihilfenverfahren herausgearbeitet hat, dass der Europäischen Kommission ein gemeinsames, gemeinwohlorientiertes Lösungskonzept präsentiert wird, das den Sport in den Mittelpunkt rückt. Ein solches Konzept und insbesondere die Rolle des Breitensports am Nürburgring kann der Verein am besten illustrieren. Schließlich will der Verein durch eine unmittelbare Beteiligung an den Gesprächen mit der Kommission sicherstellen, dass der Sport in Brüssel bestmöglichst vertreten ist und den Gemeinwohlbelangen des Breitensports sowie den Bedürfnissen der Region ausreichend Rechnung getragen wird.




    Organisatorisches:


    Treffpunkt ist um 11 Uhr in Mainz Finthen, Am Finther Wald. Der Autocorso bewegt sich ab 12 Uhr in Richtung »Große Bleiche«. Dort, vor dem Landtag, findet um 14 Uhr die Kundgebung statt.


    Wer aus der Region ein Zeichen setzen und dabei sein möchte, hat die Möglichkeit, den Busshuttle zu nutzen - Abfahrtspunkte: Adenau (Marktplatz), 11 Uhr; Breidscheid (Parkbucht gegenüber der Nordschleifenauffahrt); Nürburg (Hotel am Tiergarten und Haus A). Autofahrer melden sich bei Berthold Reuter, Tel. 0160-2781065, berthold.reuter@gmx.de, die Busfahrer bei Rudy Scharff, Tel. 02691-938284, stop.ringverkauf@web.de


    www.ja-zum-nuerburgring.de

  • Pressemeldung:


    Fatales Signal für den Breitensport und die Region - Insolvenzverwalter wollen Sportstätte nur mit Hotels, Ferienanlagen und Freizeitpark als Ganzes verkaufen


    Nürburg, 11.03.2013 – Presseberichten zufolge werben die Insolvenzverwalter in Brüssel dafür, den Nürburgring nur als Ganzes, d.h. die Sportstätte mitsamt den sportfremden Wirtschaftsaktivitäten, zu verkaufen. Das Herauslösen und der Verkauf einzelner Teile an verschiedene Investoren sei „kein gangbarer Weg“. Dies ist ein fatales Signal für den Breitensport und die Region. Sowohl Region als auch Breitensport haben die Zeiten der privaten Pächter noch schmerzlich in Erinnerung: Diese nutzten die Herrschaft über die gesamten Unternehmungen aus Sportstätte sowie Freizeit- und Hotellerie-Einrichtungen, um Angebote zu bündeln und ihre Gewinne zu maximieren. Nun versuchen die Insolvenzverwalter ein vergleichbares Modell der Europäischen Kommission schmackhaft zu machen. „Dies ist nicht akzeptabel“, sagt Otto Flimm, „die Sportstätte des Nürburgrings ist ein öffentliches Gut, dessen Gemeinwohlbindung im Gegensatz zu den Hotellerie- und Freizeitaktivitäten unbedingt sicherzustellen ist“.
    Die Insolvenzverwalter müssen gegenüber Brüssel argumentiert haben, dass die Hotels und „der Rummel“ nur gefüllt werden könnten, wenn ein neuer Eigentümer gleichzeitig die Herrschaft über die Sportstätte hat.
    Damit wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Im Zentrum des Nürburgrings ist die Sportstätte!
    Die Hotellerie- und Freizeit-Einrichtungen sind mit rechtswidrigen Beihilfen errichtet worden und ihr Fortbestehen kann nicht auf Kosten der Sportstätte gesichert werden. Das Bestreben der Insolvenzverwalter und offensichtlich auch der Landesregierung sich des Nürburgrings als Komplettpaket zu entledigen, ließe der Kommission keine Möglichkeit, die Sportstätte als gesonderte, privilegierungsfähige Einheit beihilfenrechtlich zu betrachten. „Genau dieses Erfordernis muss aber der Europäischen Kommission verdeutlicht werden“, fordert Flimm. „Es geht nicht um eine Rennstrecke als Anhängsel neu errichteter Hotel- und Freizeitanlagen, sondern um ein 85-jähriges Sportkulturgut, das dem Breitensport auch zukünftig gewidmet sein muss“.
    Der von den Insolvenzverwaltern propagierte „öffentliche Zugang“ erscheint vor diesem Hintergrund lediglich als Feigenblatt. Was genau unter einem „öffentlichen Zugang“ zu verstehen sein soll, wird zudem in keiner Weise deutlich. „Was nützt dem Breitensport der Zugang zu einer Rennstrecke, wenn nicht verhindert werden kann, dass dies nur zu prohibitiven Preisen möglich ist“ sagt Otto Flimm. „Für mich sind solche Ankündigungen Augenwischerei“, fügt er hinzu, da insofern wieder auf die Politik verwiesen werde, die bisher nicht einmal eine gesetzliche Regelung erwogen hat.
    Ein „öffentlicher Zugang“ zu einer Sportinfrastruktur – was auch immer von den Insolvenzverwaltern damit beabsichtigt ist – muss zudem nur erwogen werden, wenn vorher die Sportinfrastruktur dem Kommerz im Rahmen eines Gesamtverkaufs geopfert wurde. Es ist nicht hinnehmbar, die Sportinfrastruktur zu opfern, um die mit Beihilfen aufgepäppelten, „totkranken“ Hotellerie- und Freizeit-Unternehmungen Investoren schmackhaft zu machen.
    Insgesamt kann festgestellt werden, dass der Druck des Vereins „Ja zum Nürburgring“ Wirkung zeigt: Sowohl die Landesregierung als auch die Insolvenzverwalter berufen sich plötzlich auf die Interessen der Region sowie des Motor- und Breitensports. Noch Anfang Februar hatten die Insolvenzverwalter eine vollkommen bedingungsfreie Veräußerung der Sportstätte des Nürburgrings angekündigt. Wenn jetzt die Forderungen des Vereins aufgegriffen werden, sind dies noch lediglich Lippenbekenntnisse. Für die Demonstration, zu der der Verein für den 19. März 2013 aufgerufen hat, soll „Druck vom Kessel genommen werden“ ist sich Flimm sicher.
    Der Verein ruft alle Freunde des Nürburgrings auf, seine Forderungen am 19. März 2013 in Mainz lautstark zu unterstützen. Alle Informationen zu der Demonstration sind auf der Vereinswebsite unter www.ja-zum-nuerburgring.de verfügbar.

  • :?:Warum kauft die deutsche Automobilindustrie eigentlich nicht den Nürburgring? BMW, VW-Audi-Porsche, Daimler, Bosch, ZF usw. Oder das Milliardenunternehmen ADAC. Anstatt für jeden Testtag auf der Nordschleife zu zahlen, könnte man frei fahren und am Wochenende wäre für Touristenfahrten und Rennen offen. Audi hat soweit ich informiert bin, kürzlich das Hochgeschwindigkeitsoval Nardo Süditalien gekauft. :?: :?:

  • PRESSEMELDUNG NÜRBURGRING:


    - Investorenprozess startet mit Anzeigenschaltungen am 15. Mai 2013 -
    - Attraktivität des Nürburgrings bietet Chancen für neuen Investor, Mitarbeiter und Region -


    Nürburg/Mainz, 14.05.2013. Der Start des Investorenprozesses am 15. Mai 2013 eröffnet neue Perspektiven für den weltweit bekannten Nürburgring mit seinen Rennstrecken, den Hotels, der Gastronomie sowie seiner Erlebnis- und Eventinfrastruktur. Mit Anzeigenschaltungen in Tageszeitungen im In- und Ausland werden Investoren aufgefordert, ihr Interesse am Verkaufsprozess zu bekunden. Investoren haben die Möglichkeit, die Vermögensgegenstände des Nürburgrings einzeln, in definierten Einheiten oder als Gesamtheit zu erwerben. Als definierte Vermarktungseinheiten gelten z. B. die Rennstrecken, das 4-Sterne-Hotel, das Eifeldorf Grüne Hölle mit einem 3-Sterne-Hotel und der Ferienpark Drees.


    Der Verkaufsprozess bietet dem Nürburgring die Chance eines Neuanfangs. Der Nürburgring hat erhebliches Potenzial und einen legendären Namen. Ein neuer Investor kann den Nürburgring langfristig weiterentwickeln und damit seine Attraktivität für Veranstalter, die Automobilindustrie und Besucher steigern. „Davon profitieren nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Menschen und Unternehmen in der gesamten Region“, sagt Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt, Sanierungsgeschäftsführer der Nürburgring GmbH. Der Investorenprozess wird aufgrund der beihilferechtlichen Problematik nach den Vorgaben der EU-Kommission transparent, offen und bedingungsfrei durchgeführt. Nur so kann das Risiko einer drohenden Beihilferückforderung für den künftigen Erwerber ausgeschlossen werden. „Wir kommen unserer Verantwortung nach und werden den Verkaufsprozess in Abstimmung mit der EU-Kommission für den Erwerber rechtssicher gestalten. Planungs- und Rechtssicherheit sind das Fundament für Investoren sowie für Veranstalter und Kunden des Nürburgrings“, sagt Sachwalter Jens Lieser.


    Der Investorenprozess wird von der international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG betreut und voraussichtlich bis Anfang 2014 dauern. Der Verkaufsprozess wird strukturiert und ohne zeitlichen Druck unter wirtschaftlich stabilen Rahmenbedingungen des Nürburgrings stattfinden. Er hat keine Auswirkung auf die Durchführung von Veranstaltungen am Nürburgring.
    Alle Veranstaltungen in der Saison 2013 finden wie geplant und mit der gewohnten Verlässlichkeit statt. Dasselbe gilt über die Veranstaltungen hinaus für den gesamten Betrieb aller weiteren
    Einrichtungen am Nürburgring.


    Interessierte Bieter haben die Möglichkeit, bis zum Sommer ein unverbindliches Angebot abzugeben. Hierbei müssen sie ihre finanzielle Solidität nachweisen. Ausgewählte Bieter haben im
    Anschluss daran ausreichend Zeit, eine Due Diligence durchzuführen, um dann im Herbst ein verbindliches Angebot abzugeben. Es ist davon auszugehen, dass sich die anschließenden Vertragsverhandlungen bis über das Jahresende hinziehen werden.


    Die Entscheidungen über die Veräußerung von Vermögenswerten stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Gläubigerausschusses.
    Die Anzeigen zur Abgabe einer Interessenbekundung werden in deutscher und englischer Sprache auch am 15.05.2013 auf der Internetseite der Nürburgring GmbH bzw. der Nürburgring
    Betriebsgesellschaft GmbH (www.nuerburgring.de) eingestellt.


    Über Prof. Dr. jur. Dr. phil. Thomas B. Schmidt Rechtsanwalt
    Thomas B. Schmidt ist Fachanwalt für Arbeits- und Insolvenzrecht und Partner der Kanzlei König Rechtsanwälte, eine der führenden Wirtschaftskanzleien in Rheinland-Pfalz mit Sitz in Trier. Seit 1997 ist Prof. Schmidt als Insolvenzverwalter tätig und gilt als bekannter Experte für Insolvenzplanverfahren und Sanierungen. Darüber hinaus ist er auf personelle Restrukturierungen spezialisiert. Er ist Honorarprofessor der Fachhochschule Trier und lehrt dort seit 2002 in den Fächern Wirtschafts- und Insolvenzrecht (weitere Informationen unter: www.thomasbschmidt.de).


    Über Jens Lieser
    Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Jens Lieser ist Partner der überregional bekannten Kanzlei LIESER Rechtsbeistand Rechtsanwälte Fachanwälte. Lieser, zugleich Fachanwalt für Insolvenzrecht, hat sich seit 1994 durch die Sanierung und Fortführung zahlreicher Unternehmen sowie beim Erhalt von Arbeitsplätzen einen Namen gemacht. Die Verwalterkanzlei Lieser gehört seit beinahe 50 Jahren zu den führenden Insolvenzspezialisten in Rheinland-Pfalz und ist neben dem Hauptsitz in Koblenz u. a. an den Standorten Trier und Mainz vertreten. In über 3.000 Insolvenzverfahren unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen hat die Kanzlei ihre Erfahrung und Kompetenz erfolgreich unter Beweis gestellt (weitere Informationen unter:
    www.lieser-rechtsanwaelte.de).
    Ansprechpartner für die Medien
    Pietro Nuvoloni und Elke Schmitz
    dictum law communications
    Zollstockgürtel 63 50969 Köln
    Telefon: 0221 - 39 760 660
    nuvoloni@dictum-law.com / schmitz@dictum-law.com
    www.dictum-law.com

  • VLN -
    Kolumne - Christian Menzel



    Nürburgring wird zum politischen Boomerang



    Christian Menzel schreibt sich in seiner Motorsport-Magazin.com-Kolumne den Frust von der Seele - Stichwort Nürburgring-Verkauf.


    von Christian Menzel


    Motorsport-Magazin.com -


    Hallo zusammen,


    heute ist Mittwoch der 15. Mai 2013 - und wer aufmerksam Zeitung liest,
    der hat es schon gesehen, Ihr könnt jetzt den Nürburgring kaufen. Toll
    oder etwa nicht?
    Damit beginnt das nächste schwarze Kapitel der Rheinlandpfälzischen
    Landesregierung, die immer versucht die EU als Bösewicht vorzuschieben,
    die EU hat aber im Vergleich zur SPD-Landesregierung (rund um König
    Kurt), in den Jahren zuvor nichts verkehrt gemacht. Speziell die EU
    wundert sich über den schnellen Verkauf des Nürburgrings - seltsam -
    oder doch nicht seltsam?


    Nein, es läuft alles nach Plan, der Ring muss weg, schlechte
    Schlagzeilen, schlecht für die nächste Landtagswahl, die muss wieder
    irgendwie gewonnen werden. Es gilt den Menschen erneut etwas
    vorzugaukeln. Jetzt ist die EU schuld. Auch die Insolvenzverwalter, die
    immer so nett als Sanierer betitelt werden, wollen meistbietend, ohne
    Rücksicht auf Menschen, Industrie und Breitensport den Ring verkaufen.
    Die können behaupten, was sie wollen. Das ist die Wahrheit und der
    Auftrag der Landesregierung - weg damit! Es muss Geld in die Kasse, für
    Fehler der Landesregierung, aber dafür können die Menschen am Ring, die
    so wie ich davon leben, rein gar nichts.


    Aber keine Sorge, der Nürburgring wird in privater Hand für reichlich
    weitere Probleme und Skandale sorgen, genug Zündstoff um auch Frau
    Dreyer krank werden zu lassen - bei Kurt hat sich auch schon bewährt -
    gute Besserung. Kurzum, der Nürburgring wird für die Mainzer
    Landesregierung zu einem ganz großen Boomerang, der immer wieder in
    Mainz einschlagen wird – schade, der eigentliche Ring ohne Freizeitpark
    hat so schlecht nicht funktioniert, bei guten Management kann damit
    sogar Geld verdient werden.


    Ganz traurig, dass sich nur so wenige Aktive Rennfahrer für den Ring
    einsetzen - so ist das heutzutage leider, immer schön "korrekt" bleiben.
    Lacht Ihr ruhig über mich, aber ich kann am Ende noch zufrieden in den
    Spiegel gucken. Am Wochenende ist das legendäre 24-Stunden-Rennen auf
    dem Nürburgring – hoffentlich nicht das letzte! Hier wird es seitens der
    Fans, aber auch vom Verein "Ja zum Nürburgring" einiges an Protest
    geben. Ich rufe alle Fans auf, sich hier aktiv zu beteiligen - wenn
    mehrere zehntausend Fans Flagge zeigen, dann macht das schon Eindruck,
    genau davor hat Frau Dreyer und Ihre Grüne Partnerin Lemke reichlich
    Angst - die Wahl muss doch irgendwie gewonnen werden.


    Seit vielen Jahren bin ich auch ein echter Youngtimer Freak - aus dem
    Grund starte ich zusammen mit meinem alten Freund Andre Duve auf einem
    Ford Escort BDA MK1 Jahrgang 1971 von Rüddel-Racing. Ein traumhaft
    schönes Auto, hat ca. 275 PS und schreit ohne Ende. Nix
    Traktionskontrolle, ABS, hier sind noch echte "Handwerker" gefragt.
    Achtung, blockierende Räder übertragen keine Seitenkräfte.
    So, ab in den Keller und Taschen packen, Helme fit machen und dann hoch
    zum Ring. Hoffentlich nicht zum letzten Mal. Danke Malu, danke Evelin,
    danke Kurt - bitte das Lächeln nicht vergessen, damit gibt es (leider)
    die meisten Wählerstimmen.



    Bis bald


    Euer Christian Menzel


    PS:für den 18.Mai ist die Gründung einer Interessengemeinschaft Nürburgring geplant..............


    Gruß
    Classic Race Museum :vinsent:

  • "Trauriger Höhepunkt"


    Für den Verein "Ja zum Nürburgring" ist mit
    dem Start der Verkaufsphase ein "trauriger Höhepunkt erreicht". Es
    bestehe die Gefahr, dass eine Veräußerung der Rennstrecke an private
    Investoren zum Verlust der Gemeinwohlbindung der Sportstätte und damit
    zu einer schicksalsträchtigen Zäsur im über achtzigjährigen Bestehen des
    Nürburgrings führe. Die Folgen würden nicht nur die Sportler und die
    Sportveranstalter, sondern die gesamte Region und auch die Arbeitnehmer
    treffen, so der Verein in einer Einladung zur Gründung einer
    "Interessengemeinschaft Nürburgring". Ziel der Interessengemeinschaft,
    die am 18. Mai aus der Taufe gehoben werden soll, sei es, den Nutzern
    und Förderern der Sportstätte eine gemeinsame Stimme zu geben, um deren
    Positionen und Forderungen gegenüber der Landesregierung, der Politik
    allgemein, dem Sanierungsgeschäftsführer und dem Sachwalter sowie
    gegenüber möglichen Interessenten für den Erwerb der Sportstätte des
    Nürburgrings zu artikulieren.


    http://www.ja-zum-nürburgring.de

  • Pressemitteilung der „Interessengemeinschaft Nürburgring“


    Gemeinsame Erklärung verabschiedet


    „Interessengemeinschaft Nürburgring“ gibt Veranstaltern und Förderern der Sportstätte des Nürburgrings eine gemeinsame Stimme


    Nürburg
    – 18.05.2013: Die Sportstätte des Nürburgrings befindet sich in ihrer
    bisher tiefsten Krise, die durch den Start des Verkaufsprozesses einen
    weiteren traurigen Höhepunkt erreicht. Es besteht die Gefahr, dass eine
    Veräußerung der Rennstrecke an private Investoren zum Verlust der
    Gemeinwohlbindung der Sportstätte und damit zu einer
    schicksalsträchtigen Zäsur im über achtzigjährigen Bestehen des
    Nürburgrings führt. Die heute gegründete „Interessengemeinschaft
    Nürburgring“ soll daher den Vertretern von Motor-, Rad- und
    Lauf-Sportveranstaltungen auf dem Nürburgring eine gemeinsame Stimme
    geben, um insbesondere den Positionen des Breitensports auch im Rahmen
    des Verkaufsprozesses Gehör zu verschaffen.............


    weiter auf http://www.ja-zum-nuerburgring.de

  • Mal eine Frage an die MOTORRAD RENNSPORTLER egal ob ex Grand Prix oder Hobby Motorrad Rennfahrer,...,,,,,
    ist EUCH schon mal aufgefallen das auf den Plakaten , Werbung , Informationen , rund um den Nürburgring , ( aber auch Hockenheim) zu 95% NUR AUTOS zu finden sind ...... ??
    weder ein Solo noch ein Gespann Rennfahrzeug sind dort auf der Werbung zu finden, also weiss man doch um welchen" Motor"Sport ( Breitensport) in erster Linie geht,,, VLN.Pokal 24 Stunden Auto Rennen und Formel 1 ,
    um uns kleine ""Fuzzzis""" geht es da überhaupt nicht,, Ich möchte damit nicht die Auto Rennfahrer diskriminieren.. um das klart zu stellen.
    Aber vielleicht mal ein Denkanstoss , warum der MOTORRAD RENNSPORT auch so unpopulär ist.. ( Aber Geld bringen "" WIR "" doch auch ... :rtfm: ).Bücher die angeboten werden zu 99% Automobil.....


    NUR MAL so zum Nachdenken....  :vinsent: 

    Sidecar Classic-race manufacter! Georg Wendel Senior !! Umbau von CLASSIC Renngespannen , und auch SERIEN Gespannen.Reparatur , Neubau also REPLICAS von original alten Fahrwerken. KÖNIG SOLO [b]und Seitenwagen( Wasserwannen) Tanks ,Höcker (GFK.) ( Replika Renngespann Stand anfang 80er) mit Suzuki GSX R 750 Motor( Holland Classic Seitenwagen nur bis 750ccm) , zu verkaufen. :!::D

  • Da stellt sich aber auch die Frage : wo waren oder sind die Motorradracer ????


    Bei allen Veranstaltungen zum Thema "Nürburgring" hat sich außer Helmut Dähne (bei der Demo in Mainz) aus der Motorradszene kein Mensch blicken lassen.


    Auch hier im Forum war das Interesse eher gering wenn nicht sogar null............ ?(


    Bei der Gründung der IG Nürburgring ebenfalls..............


    Da muss man sich nicht wundern.