Beiträge von Classic Race Museum

    Heute geht die Tür auf und wer steht da ????

    Unser Matt Binns ist in Deutschland und besucht uns kurzerhand.

    7.Jahre ist unser gemeinsames Yamaha Cup Abenteuer nun schon her,umso größer die Freude des Wiedersehens.

    Für den Sommer haben wir ein erneutes Treffen vereinbart,bei dem wir die Nordschleife erobern wollen....

    Lieber Matt,wir haben uns sehr über deinen Besuch gefreut und wünschen Dir eine gute Heimreise nach Kanada.

    Wilhelm Hahne schreibt dazu auf http://www.motor-kritik.de .....


    „Nürburgring: EU hält Klage für unzulässig“

    Da lässt die EU-Kommission tatsächlich durch ihren Anwalt vortragen – wie ich hier lese:

    „...das Unternehmen aus Tennessee sei ‚keine interessierte Partei‘. Nexovation sei nicht auf dem Markt von Rennstrecken aktiv, die Firma könne daher nicht durch den Verkauf an Capricorn in ihrer Konkurrenzfähigkeit betroffen sein.“ ...

    Man muss hier den Eindruck haben, das beim Sprachengewirr hier jemand etwas falsch verstanden hat. Die EU-Kommission hatte in ihrem Gutachten vom 1. Oktober 2015 ausdrücklich festgestellt, dass nur die Fassung in deutscher Sprache gilt. Jetzt wird vor Gericht in englischer Sprache – mit ein paar französischen Einwürfen – verhandelt. -

    (Englisch ist übrigens die Sprache des Landes, das inzwischen seinen Austritt aus der EU verkündet hat. Und der die größten „Beiträge“ bei der EU einzahlt ist – Deutschland.)

    Niemand weiß zur Zeit, wie das Gericht in Luxemburg entscheiden wird, da das Urteil erst in einigen Wochen verkündet wird. Wie es auch ausfällt: Es wird ein Berufungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof geben. - In Jahren!

    Für mich ist klar: Der Kauf des Nürburgring durch den jetzigen Besitzer - eines Russen – hat eigentlich nichts mit dem mehr als eigentümlichen „Verschachern“ zu einem „Sonderpreis“ an Capricorn zu tun. Es ist eigentlich ein zweiter Verkauf. - Und es wird nicht der Letzte sein!

    Die Abläufe, die zum Verkauf an Capricorn führten, waren mehr als eigentümlich. Meine Aussage, direkt nach dem Verkünden des Verkaufs, ist heute noch auf den Internetseiten von „auto motor und sport“ nachzulesen, wo unter dem 11. März 2014 geschrieben wurde:

    „Der Journalist Wilhelm Hahne, der 2009 ein viel beachtetes Buch zu den Vorgängen am Ring in der letzten Dekade geschrieben hat, sieht jedenfalls schwarz, auch mit Capricorn: "Für mich haben wir heute den Start in eine neue Insolvenz erlebt."

    Denn natürlich war die Finanzierung nicht gesichert. Es gab keine vertraglich gültige Zusage der Deutsche Bank gegenüber Capricorn – bzw. Robertino Wild -. Das Papier war von Robertino Wild, in dem er u.a. als Sicherheit „seine“ Kunstsammlung abgetreten hätte, nicht unterschrieben. Darum wurde auch von der Staatsanwaltschaft Koblenz das Ermittlungsverfahren gegen ihn (wegen Doppelbeleihung) eingestellt.

    In den nächsten Wochen wird – das nur so nebenbei – beim OLG in Düsseldorf richterlich festgestellt werden, ob ihm die Kunstsammlung, die dann dem Insolvenz-Sachwalter als Sicherheit für eine nicht erfolgte vertragsgemäße Zahlung überschrieben wurde, überhaupt in Gänze gehörte! - Der Insolvenz-Sachwalter hatte das nicht geprüft!

    Zur Zeit des Verkaufs des insolventen Nürburgrings als Sachwert der Insolvenzmasse, für die auch die Zusage des Gläubigerausschusses erforderlich war, war auch – wie „damals“ interessierte Unternehmer feststellen mussten – eine Kreditfähigkeit der Firma Capricorn in Höhe des Nürburgring-Kaufpreises nicht gegeben. (Das müsste heute noch bei den entsprechenden Kredit-Auskunfteien feststellbar sein.) - Obwohl dieses Objekt eigentlich den zehnfachen Wert darstellt!

    Trotzdem wurde Capricorn von den verantwortlichen Politikern in Mainz als Vorbild eines deutschen mittelständischen Unternehmens dargestellt und es befremdet mich noch heute, dass am Tag des Vertragsabschlusses Frau Malu Dreyer persönlich nach Koblenz angereist war. - Damit nichts schief ging?

    Es hat an diesem Tag lange gedauert. Nur ein Mitglied des Gläubigerausschusses hat mit NEIN gestimmt, weil er den Inhalt des Vortrages zur Kreditwürdigkeit des Käufers durch den Insolvenz-Sachwalter nicht nachvollziehen konnte. - Er, der als Einziger Durchblick bewies, wurde danach von den „Verantwortlichen“ geschnitten!

    Robertino Wild hatte in dieser Zeit wohl wirklich einen finanziellen Engpass, den er dadurch auszugleichen suchte, dass er seinen „Teilhaber“ beim gemeinsamen Kauf, dann um den Betrag von 500.000 Euro anging, den der dann später, nach vergeblicher Rückforderung, einklagen musste. - Mit Erfolg!

    Abenteuerlich auch die Vorgänge um den Verkauf an Capricorn im Vorfeld: Ende Januar 2014 habe ich die Herren Wild und Dr. Heinemann (= Capricorn, die Käuferfirma) in einem persönlichen Gespräch erlebt. Damals habe ich danach gefragt, ob man am 16. Januar 2014 – also nur wenige Tage vorher – in Mainz gewesen wäre.

    Dr. Heinemann hat mir damals dazu erklärt, dass es möglich sei, dass er in Mainz gesehen wurde, da er wohl – das wäre möglich – zu diesem Zeitpunkt seinen alten Kunden Boehringer in Ingelheim besucht habe.

    Ich hatte die Information, dass man bei Malu Dreyer gewesen sei. Meine entsprechende Anfrage bei Evelyn Lemke (damals Ministerin) wurde ausweichend beantwortet.

    Monate später hat sich dann meine Information bestätigt. Lt. Darstellung aus dem politischen Mainz, handelte es sich um einen Kennenlern-Gespräch. Es muss gut verlaufen sein. Denn der Verkauf des Nürburgrings wurde nicht – wie angekündigt – zum 31. März 2014, sondern vollkommen überhastet (!), nach einer kurzfristig einberufenen Sitzung des Gläubigerausschusses, schon am 11. März 2014 mit dem Vertragsabschluss beendet.

    Und zufällig wurde dann der kranke Kurt Beck später Berater bei Boehringer. - Zufälle gibt es! - Es kann natürlich auch sein, dass Kurt Beck zu dieser Zeit bei Boehringer genauso gebraucht wurde, wie… - Ich möchte hier niemanden diskriminieren!

    Die EU-Kommission möge entschuldigen, dass ich hier DEUTSCH geschrieben habe. Englisch wäre vielleicht verbindlicher gewesen, weil man dort „die Umschreibung mit to do“ kennt. Und auf Französisch hätte das alles viel eleganter geklungen.

    Der Nürburgring-Verkauf verlief nach offizieller Darstellung „offen, transparent und diskriminierungsfrei“. - Vielleicht sollte man das nicht so wörtlich nehmen. Die KPMG hat dafür auch nur Millionen genommen. Und die Landesregierung war wohl auch zufrieden.

    Bis dann – ausgerechnet – an dem Tag, an dem Malu Dreyer Robertino Wild bei einer Reise zum Nürburgring (mit Pressebegleitung), wo sie diesen Mann und seine Firma optimal verkaufte, die RLP-Regierungschefin ein Brief der Anwälte von Nexovation erreichte. Und ich habe persönlich mit erlebt, wie plötzlich die Stimmung umschlug. - Von nett und verbindlich hin zum angriffslustig und sehr gereizt!

    • Toller Tanz in dem Mai!

    Der wahrscheinlich in Jahren noch nicht ausgestanden ist.

    Am heutigen 30.01.2018 fand die mündliche Verhandlung der Klage des Bieters Nexovation vor dem Europäischen Gericht statt. Ein Urteil wurde heute nicht verkündet, die Präsidentin des Gerichts nannte auch noch keinen konkreten Termin für ein Urteil.


    Ich möchte den Hergang der vierstündigen Verhandlung nicht im Detail kommentieren, und es steht uns auch nicht zu, eine Bewertung vorzunehmen. Deshalb nur einige Informationen, da außer SWR und dpa nur wenige Zuschauer im Raum waren.


    Nexovation trat mit zwei Anwälten und Rob Sexton, dem Inhaber von Nexovation, an. Für die Europäische Kommission (KOM) waren es 3 Anwälte und 5 zusätzliche Kräfte. Das Gericht war mit 5 Richtern besetzt. Eine beeindruckende Situation, keine Frage. Die Verhandlung wurde mit Ausnahme von wenigen Sätzen auf Französisch auf Englisch geführt.


    Wie zu erwarten, gingen die Darstellungen der Anwälte von Nexovation und der KOM weit auseinander. Aus Sicht der KOM ist die Klage von Nexovation unzulässig und sollte abgewiesen werden. Dem widersprachen die Anwälte von Nexovation natürlich vehement. Auch in der Sache selbst gab es nur harten Widerspruch. So hält die KOM nach wie vor die Finanzierungsbestätigung der Deutschen Bank für völlig ausreichend, während diese von Nexovation als "flower letter" bezeichnet wurde.


    Die Richter waren exzellent vorbereitet und haben sehr exakte Sachfragen gestellt. Über etliche Details wurde lange diskutiert, z.B. über die Frage, ob und wann Nexovation im Wettbewerb zu capricorn stand.


    Was kann man vom heutigen Tag mitnehmen?

    Die juristischen Details sind leider recht unverständlich, wenn man sich nicht intensiv mit der Sache und dem dort verhandelten Recht beschäftigt hat. Der Umfang der Akten dürfte mittlerweile bei mehreren Tausend Seiten liegen. Auch ich habe heute vieles hinzugelernt, insbesondere wieder, dass das eigene Rechtsempfinden nicht notwendigerweise mit einer präzisen juristischen Darstellung übereinstimmt.


    Die heutige Verhandlung zeigt aber klar auf, dass die Aussage, aus den EU-Klagen würde nichts werden, möglicherweise verfrüht war. Es wurde auch bereits auf die Klage von JzN verwiesen, die ebenfalls einen Einfluß auf das Gesamturteil in der Sache haben wird.


    Damit wird nun auch leichter verständlich, warum JzN ständig ein besonderes Augenmerk auf die Klage von Nexovation geworfen hat. Diese Klage ist real und wird nun bis zum Urteil verfolgt werden. Hat sie Erfolg, dann ist es entscheidend, dass noch eine weitere Partei an der Auseinandersetzung beteiligt ist, und das ist dann JzN.


    Wie geht es nun weiter?

    Das EuG wird ein Urteil verkünden oder sogar möglicherweise zusätzliche Verhandlungstage anberaumen. Wie das Urteil aussehen könnte, und wann es verkündet werden könnte, wäre reine Spekulation, die ich nicht betreiben möchte.


    JzN wartet nunmehr auf die Ankündigung des eigenen Termins. Angesichts der Tatsache, dass heute die Nexovation-Verhandlung war, erscheint uns ein Termin in der ersten Jahreshälfte 2018 als realistisch. Auch in diesem Fall könnte über einen möglichen Ausgang nur spekuliert werden.


    Nur soviel noch: gegen ein Urteil beim EuG kann Berufung eingelegt werden beim Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das wären dann sicher noch einmal 3 Jahre.

    Die Flucht des MZ-Werksrennfahrers Ernst Degner 1961 erhitzt bis heute die Gemüter der Motorsportszene. Über die Hintergründe, die Motive des Fahrers und die Folgen für den Grand Prix Sport verfasste der britische Motorjournalist und Ex-Rennfahrer Mat Oxley ein spannendes Buch, das 2009 unter dem Titel „Stealing Speed“ erschien. Nicht nur die Biografie Degners wird darin beschrieben, sondern auch der „Technologietransfer“ von MZ zu Suzuki.

    -- SUTER INDUSTRIES ZIEHT SICH AUS DER MOTO2 WM ZURÜCK --

    Suter Industries AG, ein Hightech Engineering Unternehmen mit Geschäftssitz in CH-Turbenthal, zieht sich mit sofortiger Wirkung aus der Moto2 Motorrad-Weltmeisterschaft zurück. Nach dem Wegfall des Kiefer Racing Teams hätte das Schweizer Unternehmen für die Saison 2018 lediglich noch die zwei Motorräder an das Intact Dynavolt Racing Team geliefert. „Aus strategischer Sicht lässt sich eine Teilnahme an der Moto 2-WM nicht mehr rechtfertigen“, sagt Inhaber und Gründer Eskil Suter.

    --- ZUKÜNFTIG FOKUS AUF ANDERE MOTORRADPROJEKTE ---

    Trotzdem bleibt das Unternehmen dem Rennsport erhalten. Zukünftig wird sich das 40-köpfige Team vermehrt auf die Entwicklung von eigenen Motorrädern, wie die Zweitakt-Maschine Suter MMX 500, sowie auf weitere Produkte für private Motorradfahrer konzentrieren. Ausserdem wird Suter Industries die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Motorradbauer Arch Motorcycle weiter ausbauen.

    Suter Industries bedankt sich beim Intact Dynavolt Team für die sehr gute Zusammenarbeit während der vergangenen Saison und wünscht alles Gute für die nächste Saison.

    Suter Industries AG

    Maurizio Bäumle

    CEO

    Heute bei uns eingetroffen…..

    Heute haben wir unser neues Nürburgring Emailleschild bekommen.

    Es handelt sich um eine Nachbildung des Schildes,das seit 1964 am Eingang zum alten Fahrerlager stand.

    Es wird einen Ehrenplatz bei uns im Museum erhalten.

    Wir bedanken uns recht herzlich bei den Jungs und Mädels von Racetrackarts.

    Wer seine Lieben mit einem solchen Schild beschenken möchte,kann dies unter folgendem Link bestellen

    http://www.racetrackart.de/shop/historisches-schild-vom-nurburgring-aus-emaillie.htm


    [IMG:]

    Rennfahrer auf dem Motorrad und im Auto.


    ADAC Präsident.......und Buchautor......vor allem aber der Mann,der den Nürburgring am Leben gehalten hat.....


    Absolut lesenswert.....schon etwas älter....nur noch gebraucht zu bekommen......



    "Racefamilie Van Kasteren" heißt das neue Buch von Mari van Kasteren.


    Auf 351 Seiten mit unzähligen Fotos erzählt er die Motosportgeschichte der Famile Van Kasteren.


    Absolut lesenswert


    ISBN 978-90-484-4131-0


    Ebenfalls sehr empfehlenswert das vorherige Buch von Mari van Kasteren "NMB Wegraces 1967 - 1981 "


    ISBN 978-90-484-3480-0


    Wir haben beide Bücher in unserem Archiv...wer vorab mal reinschauen möchte.....

    Das ist einer der Gründe,warum wir auf unserer Seite keinen Markplatz mehr anbieten.


    Es macht einfach keinen Spaß mehr,sich ständig mit solcher Kacke rumzuärgern.....und im Zweifelsfalle auch noch Abmahnungen bezahlen zu müssen.


    Hut ab,das Peter sich das noch antut.....


    Gruß vom Nürburgring

    Wir hatten vor einigen Wochen ca.60 Horex Fahrer mit ihren Moppeds für drei Tage bei uns zu Gast.


    Sicher gibt es hier und da kleinere Mängel,die aber mit vereinten Kräften der Horex Fahrer beseitigt wurden,so das alle mit ihren Mopped zufrieden sind.


    Unter den Horex Fahrern fanden sich auch hochrangige Mitarbeiter von andereren europäischen Motorradherstellern.......so schlecht könnden die Moppedfs also nicht sein.

    Heute haben wir einige Exponate aus dem Fundus von Ted Janssen erhalten.

    Sein Sohn Reemt Janssen stellt dem Classic Race Museum eine alte Rennverkleidung sowie einen von Ted auf der TT getragenen Nava Helm und einen original Briefbogen von Ted Janssen Racing zur Verfügung.

    Einige weitere Exponate werden in Kürze folgen,damit erweitern wir unsere Sammlung um ein Stück "Kölner Motorsportgeschichte".

    Leider ist bisher nicht bekannt,auf welcher Maschine Ted die abgebildete Verkleidung gefahren hat.

    Es könnte auf einer Norton Manx gewesen sein,aber auch Matchless und Suzuki kommen in Frage.....Wer kann evt.helfen,oder hat ein Foto ???



    Hi Charly,

    der Horex Club German war vor kurzem bei uns zu Besuch.

    Ich kann Dir gerne die Kontaktdaten geben,allesamt Supertypen...da sind auch Entwicklungsingenieure anderer europäischer Motorradhersteller dabei,die privat Horex fahren.