Beiträge von Peter F.

    Seitenwagen-Legende Stanley Dibben ist gestern im Alter von 95 Jahren gestorben.


    RIP Stan

    Gespannlegenden: Heiner Vester, Stan Dibben, Ralf Bohnhorst






    2007 - Bohnhorst/Dibben in Schotten



    Stan Dibben was “never frightened by speed.” After fighting in World War II he took up the sport of sidecar racing. In this popular sport of the time, riders and passengers would work together to maneuver “flying three-wheelers” (essentially motorcycles with attached one-wheeled devices) around a track. In 1953, Dibben won “the big one”—the World Sidecar Championship. This short film from Cabell Hopkins profiles one man's love for the thrilling and dangerous sport that influenced his “always say yes” philosophy on life.

    Pressemeldung:


    Winter-Benzingespräche im Technik Museum Speyer

    Zusatztermine für das beliebte Oldtimertreffen von Dezember bis Februar

    Speyer. Sie sind in tadellosem Zustand und der Stolz jedes Besitzers - sie werden liebevoll gepflegt und lassen bei vielen die Herzen höherschlagen. Oldtimer begeistern Besitzer und Fans gleichermaßen. Besonders beliebt sind Treffen, bei denen es die Gelegenheit gibt seine „Schätze“ zu präsentieren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
    In diesem Jahr kam dieser Spaß jedoch bei vielen zu kurz. Zahlreiche Fahrzeug-Treffen wurden im Frühjahr und Sommer abgesagt. Auch die geplanten Benzingespräche des Technik Museum Speyer fielen aus.
    Neue, Corona-konforme Wege ging das Museum jedoch mit dem Oldtimer-Sommer. Knapp 600 Fahrzeuge nahmen an vier Treffen auf dem großen Museumsparkplatz teil. Ob Oldtimer, Youngtimer, Traktoren, US Cars, Zweiräder oder Sonderumbauten – Besitzer wie Besucher genossen es sichtlich, sich in lockerer Atmosphäre zu treffen. Das Feedback der Teilnehmer war einstimmig - „wann geht‘s weiter?“.
    Lange warten müssen Oldtimer-Fans nicht, denn am 6. Dezember 2020, 10. Januar 2021 und 7. Februar 2021 wird es erstmals, jeweils von 10 bis 15 Uhr, Winter-Benzingespräche geben. Je Termin stehen 50 Stellplätze zur Verfügung. Das Besondere an dieser Aktion ist, dass die Fahrzeuge im Innengelände des Museums, zwischen Boeing 747, Hubschraubern und dem U-Boot U9 stehen. Für Fahrer ist die Teilnahme kostenlos. Beifahrer sind zahlungspflichtig und erhalten ihre Eintrittskarten direkt an der Museumskasse.
    Für Sonntag, 6. Dezember können sich Oldtimer bis Baujahr 1990 anmelden. Für den zweiten Termin am 10. Januar sind alle US Cars ab Baujahr 1980 willkommen. Zum Abschluss am 7. Februar steht das Treffen unter dem Motto „Youngtimer“. Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf gibt es unter www.technik-museum.de/winter-benzingespraech. Für Museumsbesucher ist die Aktion im Eintrittspreis inbegriffen.


    Benzingespräch beim Frühschoppen

    Die regulären Termine 2021 für die Veranstaltungsreihe sind:

    Sonntag, 4. April

    Donnerstag, 3. Juni

    Sonntag, 4. Juli

    Sonntag, 1. August

    Sonntag, 5. September

    Sonntag, 3. Oktober

    Die Treffen finden je von 9.00 bis 14.00 Uhr statt (Änderungen vorbehalten).
    Aktuelle Infos zum Ablauf und den bis dahin geltenden Coronamaßnahmen gibt es unter www.technik-museum.de/benzingespraech.

    Pressemeldung:



    Moto Trophy 2021


    Ausblick


    Es war ein schwieriges Jahr, für alle Sportarten. Corona ließ in der ersten Jahreshälfte überhaupt keine Veranstaltungen zu, erst im zweiten Halbjahr kehrte der Motorsport wieder auf die Rennstrecken zurück. Mit einem Notprogramm wurden in den nationalen und internationalen Serien dennoch die Meister ermittelt. Für die Saison 2021 bleibt die Hoffnung, dass wieder Normalität einkehrt. Die Moto Trophy präsentiert seinen Fahrern für 2021 einen interessanten Terminkalender.

    Bevor die Saison wieder richtig losgeht, findet Mitte März in Hockenheim ein erstes Rollout statt. Die Fahrer wollen den Winterrost abschütteln. Einige haben sich neue Motorräder zugelegt oder zahlreiche Änderungen an ihren Rennmaschinen durchgeführt. Nun will man auch wissen, ob sich die Vorbereitungsarbeiten über den Winter gelohnt haben, bevor die Rennsaison beginnt.

    Traditionell geht es Anfang April, in der Osterwoche, wieder nach Italien. Ab Donnerstag bis Ostersonntag steht die neue verlängerte Strecke des Adria Raceway auf dem Programm, mit 2 Tagen freiem Fahren Donnerstag und Freitag und am Samstag mit Qualifying-Training und den anschließenden Auftaktrennen. Ende April fährt die Moto Trophy auf dem Lausitzring , der seine Feuertaufe 2020 erfolgreich bestanden hat.

    Im Mai geht es für die Zweitaktklassen, den Superbikes und den Seitenwagen zur Sachsenring Classic auf Deutschlands Grand-Prix-Kurs. Am Ende des Wonne-Monats steht Hockenheim mit dem Mai-Pokal im Terminkalender. Darauf folgt Mitte Juni in Walldürn das letzte verbliebene Flugplatzrennen in Deutschland, der Geburtsstrecke der Moto Trophy.

    Im Juli weht noch ein Hauch des Moto Grand Prix über dem TT Circuit Assen. Eine Woche zuvor gastierten dort noch die Grand Prix Asse, die ihre Spuren auf den Asphalt gebrannt haben. Ende Juli folgt dann die Börde Klassik in Oschersleben, Deutschlands nördlichster Rennstrecke.

    Im August geht es ins Nachbarland Tschechien, ins Autodrom nach Most. Zum Monatsende folgt der das Rennen im Großherzogtum Luxemburg auf dem Circuit Goodyear, der Teststrecke des Reifenherstellers.

    Bevor im September die Saison zu Ende geht, wird noch zu Beginn des Monats auf einer noch zu berennenden Rennstrecke gefahren. Zu Gast beim Straßenklassiker in Frohburg sind die Zweitakter zum Saisonende. Hoffen wir, dass Corona soweit abgeklungen ist, dass die Events auch durchgeführt werden können

    Moto Trophy Terminkalender 2021 (Alle Termine unter Vorbehalt, Änderungen möglich)


    9. März Roll-Out, Auftakttraining Hockenheim (Deutschland)

    1. - 4. April Italian Moto Classico, Adria Raceway (Italien)

    23. - 25. April Moto Trophy, DEKRA Lausitzring (Deutschland)

    7. - 9. Mai Sachsenring Klassik, Sachsenring (Deutschland)

    28.- 30. Mai Mai Pokal, Motodrom Hockenheim (Deutschland)

    11. - 13. Juni Odenwald Klassik, Flugplatz Walldürn (Deutschland)

    2. - 4. Juli Dutch Moto Classic, Circuit van Drenthe Assen (Niederlande)

    23. - 25. Juli Börde Klassik, Motorsport Arena, Oschersleben (Deutschland)

    13. - 15. August Czech Moto Classic, Autodrom Most (Tschechien)

    28. - 29. August Luxemburg Moto Classic, Circuit Goodyear (Luxemburg)

    10. - 12. September Strecke wird noch genannt

    18. - 19. September Frohburger Dreieckrennen, Frohburg (Deutschland)


    Weitere Details: Auf der Homepage unter http://www.klassik-motorsport.com

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    Mit motorsportlichen Grüßen
    Manfred John

    Pressemeldung:


    Deutscher Meister – Europameister – Weltmeister

    Bremen Classic Motorshow zeigt Rennlegenden von NSU und DKW


    12. Oktober 2020. Man spricht noch heute davon, dass am 4. Juli 1954 die Fußball-Nationalmannschaft den ersten Weltmeistertitel nach Deutschland holte. Doch bis dahin stand ein Motorradrennfahrer im Rampenlicht von Kino-Wochenschauen, Rundfunk und Presse: Den Namen Werner Haas kannte jedes Kind. Am 25. Juli stellte der NSU-Fahrer mit dem fünften Grand-Prix-Sieg in Folge vorzeitig seinen dritten Weltmeistertitel im Straßenrennsport sicher. Im Vorjahr hatte er die Klassen bis 125 und 250 ccm Hubraum gewonnen, 1954 gelang ihm die Titelverteidigung bei den 250ern. Legendären Rennmaschinen wie Haas‘ NSU 125 Rennfox und ihrer Konkurrenz aus der Zschopauer DKW-Schmiede widmet die Bremen Classic Motorshow in der Messe Bremen von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2021, eine eigene Sonderschau.

    „Unter dem Titel ‚Deutscher Meister – Europameister – Weltmeister: Rennlegenden aus Neckarsulm, Zschopau und Ingolstadt‘ präsentieren wir erstmals einen kompletten Überblick zur Renngeschichte der Marken NSU und DKW“, kündigt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow, an. Are 175, PRe 500, UL 500 und 700 aus der Zschopauer Rennabteilung werden ebenso gezeigt wie „Bullus“, Kompressor, Rennfox und Rennmax aus Neckarsulm. „Zum ‚Delphin‘ und ‚Blauwal‘ von NSU darf natürlich auch die ‚Singende Säge‘ von DKW nicht fehlen“, sagt Frank Ruge. Insgesamt 17 Werksmaschinen aus den Jahren 1926 bis 1956 werden in der Hansestadt vorfahren.

    NSU-Motorräder aus Neckarsulm fanden sich bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts im Sporteinsatz, zuerst lokal und wenig später auch international. Eine offizielle Deutsche Meisterschaft wurde erst 1924 gestartet, NSU war mit von der Partie. Mit DKW aus Zschopau setzte zu diesem Zeitpunkt eine neue Marke ebenfalls auf Werbung durch Sporterfolge und begann mit speziellen Rennmaschinen die kleineren Hubraumklassen zu dominieren. Ihre Zweitaktmotoren wiesen Wasserkühlung und eine Ladepumpe zur erheblichen Leistungssteigerung auf. Den Deutschen Meisterschaften für DKW am laufenden Band folgten ab 1927 Europameisterschaften. Allein diese summierten sich bis 1939 auf zehn Titel. Eine direkte Konfrontation suchten beide Hersteller in den 1930er-Jahren bei den Beiwagen-Gespannen, die DKW- und NSU-Werksteams fuhren speziell für sie aufgebaute Rennmodelle.

    In Deutschland gingen die Prestige-Duelle noch einige Jahre weiter, doch ab 1951 mussten die Karten neu gemischt werden. Kompressor- und Ladepumpenmotoren waren in der seit 1949 ausgetragenen Weltmeisterschaft nicht erlaubt. Die Marke DKW – inzwischen nach Ingolstadt übersiedelt – hielt am Zweitaktprinzip fest, nun aber mit völlig neu entwickelten Ein-, Zwei- und Dreizylindermotoren. In Neckarsulm entstanden dagegen neue Viertaktmotoren. Beim ersten WM-Lauf in Deutschland, am 20. Juli 1952 auf der Solitude-Rennstrecke im Stuttgarter Westen, holten Werner Haas mit der NSU 125 Rennfox und Rudi Felgenheier mit der DKW RM 250 die ersten Grand-Prix-Siege.

    Es sollten 19 weitere Siege, drei WM-Titel von Werner Haas, je einer von Hermann-Paul Müller und vom Österreicher Rupert Hollaus, ebenfalls auf NSU, sowie die Vize-Weltmeisterschaft von August Hobl 1956 auf der DKW 350 folgen. Eine deutliche Steigerung der Fahrleistungen wurde einerseits durch aufwändige Motorentechnik, andererseits aber auch mit aerodynamisch geformten Karosserien erzielt.

    Die Bremen Classic Motorshow findet statt von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2021, in allen Hallen der Messe Bremen. Aufgrund der Corona-Pandemie setzen die Veranstalter ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept um. Dazu gehören unter anderem die Online-Registrierung im Vorfeld der Veranstaltung, der Ticketverkauf ausschließlich über die Website der Oldtimermesse, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, breitere Gänge sowie Lüftungsanlagen, die permanent für Frischluft in den Hallen sorgen. Aktuelle Informationen zur Veranstaltung und zum Hygienekonzept unter www.classicmotorshow.de.

    Pressemeldung:


    Bonovo Finale in Oschersleben galt als Test und Nachwuchs-Test



    Am Wochenende hat Bonovo nach Oschersleben zum Saisonfinale 2020 geladen, nachdem die diesjährige Saison doch sehr durch Corona geprägt wurde. Durch den Auftritt von Bonovo bekam die Saison allerdings eine neuen Schwung, speziell die Gespanne konnten stark auftreten. Herr Röder von Bonovo hat ein prächtiges Finale mit toller Stimmung und perfektem Wetter organisiert und dafür sind wir dankbar.

    Wir als Team „Wilbers-BMW-Racing“ hatten ein volles Programm, in dem wir einige neue Teile mit Master Florian Alt testen konnten.

    Des weiteren haben wir unser Versprechen gegenüber dem Superbiker Marco Fetz eingelöst, der mit unserer Fahrwerkstechnik 2018 Meister in der Superstock 600 wurde. Er ist ein talentierter netter 20-jähriger Racer, den wir nun in die BMW Familie aufnehmen möchten. Marco hat sich sehr gut präsentiert, kam auf Anhieb mit Bike und Technikchef Burkhard Stember klar. Auch auf der Strecke tat ihm die erste Zusammenarbeit mit Florian Alt sichtlich gut.


    Als Neuling auf der BMW war Marco eine Klasse für sich, konnte im Rennen sogar Profi Marc Moser nach dem Start mehrere Runden hinter sich halten. Im Rennen fuhren beide sehr gute Zeiten und konnten P2 und P5 belegen, dafür gab es einen wunderschönen Pokal und sogar Startgeld, ohne das eine Nenngebühr bezahlt werden musste. Danke Bonovo!

    Nun planen wir gemeinsam mit BMW eine Saison 2021 mit den Fahrern Alt und Fetz. Es gibt sogar Pläne BMW BoxerCup Fahrer Marvin Jürgens mit einer BMW in der Stock 1000 gemeinsam mit Partner Becker Tiemann einzusetzen. Wir hoffen auf eine Saison, die weniger durch Corona sondern merhr durch den klasse Sport in der IDM Superbike auffällt.

    Wir bedanken uns bei alle Sponsoren und Partnern sowie bei der DMSB und dem IDM Motorrad Action Team.

    Weitere Fotos vom Bonovo action Cup könnt ihr hier sehen!

    Pressemeldung:



    65. Int. IGFC Oldtimer- und Teilemarkt Garsten/Steyr, Sa 10. Oktober 2020
    Die „Erlebniswelt Oldtimer“ lädt am Samstag, den 10. Oktober 2020 alle Technik- und Oldtimerliebhaber zum traditionelle Oldtimer- und Teilemarkt ins Freizeitgelände von Garsten.

    Oldie-Enthusiasten finden auf über 12.000m² Freigelände bei rd. 120 Anbietern alles was das Sammlerherz begehrt – Fahrräder, Mopeds, Roller, Motorräder, Autos, Traktoren, LKW’s, Ersatzteile, Komplettfahrzeuge, Tuningzubehör, Reifen, Modellbau, Werkzeug, Bekleidung, Schilder, Zeitschriften, Bücher, uvm.

    Oldtimer- und Youngtimer-Ausfahrt

    Traditionell beim Int. IGFC Teilemarkt ist die Ausfahrt mit Old- und Youngtimer-Autos, Cabrios und Motorräder des 1. MSC Steyr. Fans ohne eigenes Fahrzeug können bei Voranmeldung in einem der liebevoll restaurierten Fahrzeuge mitfahren.

    Es gelten die COVID-19 Hygieneregeln (verpflichtendes Tragen von Mund-Nasenschutz/Maske, Sicherheitsabstand, kein Händeschütteln, Handhygiene, etc.)

    Programm:

    10 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Mag. Anton Silber und IGFC-Obmann Wolfgang Stropek

    11 Uhr Oldtimer-Ausfahrt 1. MSC Steyr

    Anmeldung 8-10 Uhr vor Ort oder www.msc-steyr.a

    Obmann Wolfgang Stropek: „Auf einem der größten und ältesten Oldtimermärkte Österreichs finden Sammler- und Besitzer alles was sie suchen und brauchen können. Besonders anregend und spannend sind die Benzingespräche mit Spezialisten und Experten aus der Motorsport- und Technikszene“.

    Der Eintritt und das Parken ist für Besucher frei!
    Öffnungszeiten: 7 – 14 Uhr
    Ort: Marian Rittinger Straße 13, 4451 Garsten/Steyr (neben dem Ennskraftwerk)

    Pressemeldung:


    Motorrad-Benzingespräch im Technik Museum Sinsheim

    Traditionelles Treffen historischer Zweiräder in abgespeckter Variante

    Sinsheim. Traditionell finden am ersten Oktoberwochenende zwei der größten Veranstaltungen des Technik Museum Sinsheim statt: das Motorrad-Klassikertreffen und der Tag der Harley. Doch aufgrund der Corona-Pandemie können diese Events erst 2021 wieder über die Bühne gehen. Aber die Freunde historischer Motorräder können sich dennoch freuen. Am Samstag, 3. Oktober 2020 lädt das Museum zum gemütlichen Motorrad-Benzingespräch.

    Anders als von den Vorjahren gewohnt, wird es zwar keine Fahrzeugprämierungen, Live-Musik oder Shows geben, doch Organisator Holger Baschleben freut sich dennoch: „Wir reduzieren uns 2020 auf das Wesentliche. Historische Gespanne, historische Motorräder und ganz viel Benzingeruch!“. Auf dem Areal werden hierbei sehr alte Fahrzeuge, wie beispielsweise eine Victoria Kompressormaschine von 1925 aber auch jüngere Klassiker von Honda, BMW oder Ducati erwartet. Den American Way of Drive zeigen nicht nur alte Harley-Davidson-Feuerstühle, sondern insbesondere die Kultmarke „Indian“. Hier hat sich gleich eine ganze Delegation des Indian-Clubs-Germany angekündigt.

    Das Motorrad-Benzingespräch findet am Samstag, 3. Oktober 2020 von 10 bis 16 Uhr statt. Der Eintritt für Besucher auf das Freigelände ist frei, entsprechende Corona-Schutzmaßnahmen sind zu berücksichtigen. Besitzer von Motorrädern, Motorrollern und Gespannen bis Baujahr 1990 können sich noch gegen geringes Nenngeld auf der Seite http://www.technik-museum.de/motorrad registrieren, eine spontane Teilnahme ist nicht möglich.

    Pressemeldung:

    Infos zur Technorama Kassel

    🕖 Öffnungszeiten Tageskassen:
    Samstag 7 - 18 Uhr und Sonntag 8 - 16 Uhr.
    Tagesticket 12 €, am Besten passend mitbringen. Insiderticket 25 €.
    🅿️ Kostenloser Parkplatz direkt am Messegelände!

    Einlass Besucher:
    Samstag: ab 7 Uhr auf dem Freigelände, Hallen ab 8 Uhr.
    Sonntag: Freigelände und Hallen ab 8 Uhr.

    ❗️Regeln auf der Technorama:
    Mund-Nase-Bedeckungspflicht auf dem ganzen Gelände!!
    Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter.

    Wir haben ein Be- und Entlüftungskonzept. Das heißt, unter anderem werden die Rolltore öfters geöffnet sein. Deshalb bitte warm anziehen!

    Gesichtsschutz-Visiere und Masken gibt es an der Info zu kaufen.

    🚗 Oldtimertreffen: Einfahrt über Tor F.
    Bis Bj 70 Fahrer und Fahrzeug frei.
    Ab Bj 70, Fahrzeug frei, Fahrer zahlt Eintritt.

    Pressemeldung:

    IDM-Finale in Hockenheim mit Zuschauern und Livestream

    Mit seinem Auftritt als Wildcard-Pilot in der Superbike-WM hat Jonas Folger am vergangenen Wochenende in Barcelona mächtig Eindruck gemacht. Erst wenige Minuten vor dem ersten Lauf konnten die Mechaniker die Yamaha startklar machen. Die Ausbeute des Spanien-Trips: Nach den insgesamt zwei Rennen hat sich Folger nicht nur seine ersten neun WM-Punkte in der Klasse, sondern auch allgemeine Anerkennung in der Superbike-Weltmeisterschaft erkämpft.

    Mit dem Schwung des letzten Wochenendes reist der ehemalige Grand-Prix-Pilot zum Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) nach Hockenheim. Vom 25. bis 27. September herrscht im badischen Motodrom Hochstimmung, denn in allen IDM-Soloklassen fallen die Titelentscheidungen.

    Gute Nachricht für die Fans: Erstmals in diesem Jahr sind bei der IDM Zuschauer zugelassen. Die Karten werden nur vorab und online verkauft. Alle Details, unter anderem auch die Information zu den Eintrittspreisen, online unter: www.hockenheimring.de. Wer kein Ticket ergattert, kann trotzdem dabei sein. Die Rennen werden per Livestream unter www.idm.de/live übertragen.

    Läuft alles nach Plan, feiert Jonas Folger in Hockenheim seinen ersten Titel in der IDM Superbike 1000. Er hatte zum Jahresbeginn die deutsche Topklasse auserkoren, um von dort aus den Sprung für ein WM-Comeback zu wagen. Seine Zukunft heißt aber nicht mehr MotoGP, sondern Superbike-WM. Sieben Punkte fehlen dem 27-jährigen Bayer aber jetzt noch zum IDM-Titel. Das heißt: Ein siebter Platz würde ihm reichen, um den Titel in jedem Fall vor dem zweifachen Meister Ilya Mikhalchik auf BMW zu sichern. Doch das ist nicht der Anspruch des Yamaha-Stars. Folger will die Saison abschließen wie er es bei allen bisherigen Veranstaltungen getan hat: mit der schnellsten Trainingszeit und Siegen in den zwei ausgetragenen Rennen. Dominic Schmitter (Yamaha), Vladimir Leonov (BMW), Alessandro Polita (Honda) und Marc Moser (Yamaha) kämpfen um die weiteren Platzierungen. Theoretisch ist für alle noch mindestens der dritte Platz in der Gesamtwertung greifbar. Kawasaki schickt mit dem Franzosen Valentin Debise einen Ersatzfahrer für Erwan Nigon ins Rennen, der am gleichen Wochenende seinen Vertrag in der Endurance-WM erfüllt. Debise hat wie Folger an der Superbike-WM-Runde in Barcelona teilgenommen, blieb aber punktelos.

    Während es mit Folger in der Königsklasse einen klaren Favoriten gibt, ist die Entscheidung in den 600er-Meisterschaften völlig offen. In der IDM Supersport 600 führt Luca Grünwald mit seiner Kawasaki das Championat mit nur drei Punkten vor Lausitzring-Doppelsieger Martin Vugrinec auf Yamaha an. Ihm folgt Titelverteidiger Max Enderlein. Der Yamaha-Fahrer hat nur einen einzigen Punkt weniger als der Markenkollege aus Kroatien. Deshalb sind seine Chancen, den dritten Titel in Folge einzufahren, im grünen Bereich. In der seriennahen IDM Superstock 600 liegt Paul Fröde mit der einzigen Honda im Feld in Führung. Späteinsteiger Jan-Ole Jähnig auf Yamaha ist mit drei Punkten Rückstand vor den beiden entscheidenden Rennen in Schlagdistanz.

    In der IDM Supersport 300 könnte Rick Dunnik auf Yamaha als erster Holländer den Titel holen. Der 18-Jährige startet mit 15 Punkten Vorsprung in die beiden Finalrennen der Nachwuchsklasse. Die Talente aus dem Nachbarland bilden zwar die zweitgrößte Teilnehmergruppe in der IDM Supersport 300, aber bislang konnte keines von ihnen die Meisterschaft gewinnen. Auch Dunnik ist noch nicht auf der sicheren Seite. Die über 35 Fahrerinnen und Fahrer des fliegenden Klassenzimmers sind immer für Überraschungen gut. In den sechs Läufen gab es in dieser Saison bislang fünf verschiedene Sieger. Und wie schlägt sich Lokalmatador Dirk Geiger auf seiner Heimstrecke? Eigentlich bestreitet der 18-jährige Mannheimer die Moto3-Junior-WM, aber diese hat gerade Pause. Also nimmt Geiger in der Zwischenzeit an der IDM teil und fuhr auf dem Lausitzring prompt aufs Podium. Wird er im Titelrennen vielleicht zum Zünglein an der Waage?

    Nach einem rabenschwarzen Auftaktwochenende in Assen für den Titelverteidiger und achtmaligen Weltmeister Tim Reeves ist die IDM Sidecar 600 zu einem Überraschungspaket geworden. Die Schweizer Markus Schlosser und Marcel Fries reisen als Titelfavoriten nach Hockenheim. Sie könnten für eine vorzeitige Entscheidung sorgen. Ansonsten fallen die abschließenden Ergebnisse beim Sidecar-Festival Anfang Oktober in Oschersleben. In der WM sind sie nicht zugelassen, aber in der IDM finden auch die Sidecars mit 1000 cm³-Antrieb eine Heimat. Hier haben Mike Roscher/Anna Burkard bisher alle Rennen gewonnen.

    Umrahmt wird das IDM-Finale in Hockenheim von den Rennen zum BMW Motorrad Boxer Cup, dem Pro Superstock Cup, dem Twin Cup sowie dem Northern Talent Cup.

    Heute feiert «The Voice» Jochen Luck seinen 95. Geburtstag!


    Herzlichen Glückwunsch!




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    Insgesamt 488 Rennveranstaltungen - u.a. 22 Formel1 Rennen, 36 Moto GP, 33 Motocross GP, 19 Sportwagen WM, ca.2500 Einzelrennen

    Geschichten über den legendären Streckensprecher:


    NOCH 30 SEKUNDEN BIS ZUM START von FJS


    "Der Herkules-Mann" von Winni Scheibe


    In der Werkstatt von Timm Spindler

    Achim Happel (li) + Jochen Luck (re)

    Wer kann mit Infos zu dieser DKW oder den Teilen, bzw dem historischen Hintergrund weiterhelfen?


    DKW

    Pressemeldung:

    Fahrvorstellung BMW R 18: Welcome to the machine

    Von Ralf Bielefeldt


    Für Edgar Heinrich dürfte es die entspannteste Präsentation seiner Karriere sein. Der Motorraddesign-Chef von BMW spielt normalerweise immer eine zentrale Rolle, wenn irgendwo auf der Welt eine neue BMW präsentiert wird. Ausgerechnet am Firmensitz in München reicht seine bloße Anwesenheit. Denn das Motorrad, um das es hier geht, ist bereits hinlänglich bekannt: die BMW R 18 – der neue Cruiser mit dem größten Boxermotor, den es jemals als Serienprodukt des Unternehmens gab. Optisch an die BMW R 5 von 1936 angelehnt, hätte der „Big Boxer“ eigentlich längst seine Fahrpremiere erleben sollen. Hätte – denn Corona hat den Plänen seit April immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Der Erfolg der Heritage-Baureihe R Nine T legte den Grundstein für die R 18. Anders als beim großen Cruiser gab es deren Motor allerdings schon vorher. Das komplett neu entwickelte 1802-ccm-Boxeraggregat stellt schon rein optisch alles in den Schatten, was BMW bislang zwischen zwei Räder pflanzte. Mit mächtiger Stirnseite – „Heldenbrust“ genannt – und den ambossartig abstehenden beiden Zylindern ist das Triebwerk wie die gesamte BMW R 18 ein absolutes Unikum in der Cruiser-Szene. Bislang dominiert Harley-Davidson diese mit seinen „Milwaukee Eight“-Twins, gefolgt von US-Mitbewerber Indian und seinen „Thunder Stroke“-Motoren.


    BMW möchte sich jetzt ein großes Stück vom renditeträchtigen Cruiser-Kuchen abschneiden. Weltweit fallen 25 Prozent aller Motorräder über 500 Kubik in dieses Segment. Und in dem zählt neben bulligem Drehmoment vor allem Optik. Der imposante Auftritt der R 18 ist so gesehen schon mal die halbe Miete. 91 PS (67 kW) bei 4750 Umdrehungen in der Minute, 158 Newtonmeter Drehmoment bei 3000 Touren – die Leistungsdaten der BMW R 18 versprechen einen Punch vom Allerfeinsten. Mindestens 150 Nm liegen bereits ab 2000 U/min. an. Die Höchstgeschwindigkeit gibt BMW mit „über 180 km/h“ an. Makulatur in dieser Klasse. V-max ist hier nicht die Währung, sondern Arme langziehen beim Beschleunigen. Und das tut die BMW R 18 in beeindruckender Weise.


    Schon das Keyless-Starten ist ein Erlebnis: Rechts den „On“-Knopf aktivieren, dann flammt das Rundinstrument auf, die Tachonadel schwingt einmal ans Ende der Skala (200 km/h) und flappt zurück. Jetzt Kupplung ziehen, sonst passiert nix, wenn man die Starttaste drückt. Und das ist auch gut so: Schlagend wie ein Schiffsdiesel nimmt der Big Boxer die Arbeit auf. Hätte man dabei nicht beide Hände am Lenkrad, könnte der unvermittelte Hüftschwung die 345 Kilogramm schwere BMW unerwartet zu Boden werfen. Hin wären sie, die chromblitzenden Zylinderkopfdeckel der 22.225 Euro teuren „First Edition“, die mit den endlos langen Fishtail-Auspuffrohen dieser Auftakt-Sonderserie um die Wette glänzen.


    Mit kehligem Bass erwacht die R 18 zum Leben. Der Lenker schüttelt sich im Rhythmus des Big Boxers, der rechts und links fast das Volumen einer „Oktoberfest-Mass“ erreicht. Bis 3000 Touren jagt er beim beherzten Gasgeben spürbar Leben durch den breiten Chromlenker. Oberhalb dieser Drehzahlmarke signalisiert die Sitzbank durch kräftige Vibrationen: Hochschalten, bitte – präziser und unmissverständlicher als jede elektronische Schaltanzeige. Die Instrumente hat Edgar Heinrichs Team bewusst schlicht und rund gehalten wie den Scheinwerfer, wie eigentlich alles an dem bemerkenswert aufgeräumten Bike.


    Die Elektrik für Blinker und Co. läuft unsichtbar durch den breiten Lenker. Alles ist schier und schlicht und reduziert. Einzig der externe Ölkühler unterhalb des Motorblocks wirkt, als hätte man sich erst spät seiner Notwendigkeit besonnen. Sei’s drum: Schwarz lackiert, fällt das Teil nicht wirklich auf. Dafür ist die Maschine insgesamt viel zu imposant und präsent. Ein ikonischer Wurf, der BMW da gelungen ist.


    Mit 2000 U/min. brabbelt der Big Boxer bei 100 km/h im sechsten Gang vor sich hin. Reißt man den Hahn auf, baut er sofort Leistung auf. Im Drehzahlbereich von 2500 bis 3700 Touren zieht der Sound merklich an. Verbotsschilder am Kurvenstreckenrand wird es wegen der R 18 dennoch nicht geben. Das Standgeräusch liegt bei 95 dB. Die meisten Fahrer werden sich mit weniger als 3000 Umdrehungen in der Minute begnügen. Dann macht der Big Boxer am meisten Spaß. Einmal kurz ran ans Gas, kernig angasen, gut is’. Das ist schon ganz großes Antriebskino, das BMW da inszeniert.


    „Authentizität war uns sehr wichtig bei der R 18“, sagt Josef Miritsch, der bei BMW Motorrad die Heritage-Projekte und Boxermotoren verantwortet. „Natürlich muss die R 18 fahren und bremsen wie eine BMW, sie muss aber auch für den Spirit des ganzen Projekts stehen.“ Also back to the roots. Mit offendrehender Kardanwelle und durchaus raubeiniger Boxer-Attitüde. Bei rund 30 Grad Schräglage signalisieren die beweglichen Fußrasten Bodenkontakt. Wer Kurven sauber anfährt, kommt überall problemlos durch.


    Drei Fahrmodi wurden für die BMW kreiert: Rain, Roll und Rock alias Regen, Straße und Schmackes. Ausgeheckt hat die kleine Wortspielerei der BMW-Motorrad-Chef persönlich. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal fürs Cruisen begeistere“, sagt Markus Schramm. Der ausgewiesene Superbike-Symphatisant gehört zu den R-18-Jüngern der ersten Stunde: Er hat gleich zu Anfang eine First Edition geordert. Und fährt sie auf Kreta, wo sein Ferienhaus steht.


    Im Rock-Modus hängt der Big Boxer spürbar direkter am Gas als im Roll-Programm. Rain nimmt noch mal deutlich Schub raus beim Beschleunigen. Der Verbrauch bei den Testfahrten ist moderat: 6,1 Liter je 100 Kilometer weist der Bordcomputer aus. Im Datenblatt stehen 5,6 l/100 km. Bremsen und Regelsysteme sind BMW-typisch state of the art: Vorn packen zwei, hinten eine 300er-Bremsscheibe zu. Das ABS arbeitet teilintegral. Bedeutet: Der Griff zur Vorderradbremse verzögert zeitgleich das Hinterrad. In den allermeisten Fällen reicht bereits die gut dosierbare Hinterradbremse. Cruiser-typisch ist sie stärker ausgelegt als bei anderen Fahrzeug-Gattungen.


    400 Einheiten pro Woche laufen derzeit im Werk in Berlin-Spandau vom Band, Ende September werden die ersten Exemplare ausgeliefert. Das Sechs-Gang-Getriebe entsteht auf einer Linie mit der Schaltbox der BMW R nineT. Auf Wunsch gibt es eine Berganfahrhilfe und einen Rückwärtsgang. Er wird über einen Hebel links auf Motorhöhe im Leerlauf eingelegt, per Starterknopf geht es dann surrend zurück. Erstaunlich ist die ungefilterte Antriebsattitüde: Auf keiner anderen BMW bekommt der Fahrer so sehr das Gefühl, eher Maschinist als Passagier zu sein. Wer gedacht hat, BMW liefert mit dem Big Boxer eine weichgespülte Antwort auf Harley-Davidson und Indian, irrt gewaltig. R-18-Fahren ist im wahrsten und besten Sinne ein Erlebnis. Und interpretiert das Cruisen auf bayerische Art neu: Der breite Boxer verhindert, dass man die Beine Segment-konform ausstreckt beim Fahren. Sie verharren kurz vor den Zylinderköpfen, wie bei jedem anderen Boxermodell auch.


    Auch beim Vertrieb geht das „Berlin Built“-Bike neue Wege, zumindest in den USA: Dort arbeitet BMW Motorrad mit Harley-Davidson-Dealern zusammen. Die ersten 15 Mehrmarken-Händler wurden bereits verpflichtet. Markus Schramm sieht es markenneutral: „Kein Harley-Fahrer muss seine Maschine für die R 18 verkaufen. Es reicht uns vollkommen, wenn er sie einfach mit in die Garage stellt.“


    Vertrauensbildende Maßnahmen haben die Bayern über das wichtige Customizen bereits in die Wege geleitet: Die optionalen Auspuffanlagen stammen von Vance & Hines, die Sitzbänke von Mustang, die Aluminium-Frästeile von Roland Sands Design. Allesamt sind „Made in USA.“ So geht „Buy American“ heute. (ampnet/rfb)


    Daten BMW R 18


    Motor: 2-Zyl.-Boxer, 1802 ccm, luft-/flüssigkeitsgekühlt

    Leistung: 67 kW / 91 PS bei 4750 U/min

    Max. Drehmoment: 158 Nm bei 3000 U/min

    Höchstgeschwindigkeit: >180 km/h

    Beschleunigung 0-100 km/h: 4,8 s.

    Getriebe: sechs Gänge

    Antrieb: Kardan, offendrehend

    Tankinhalt: 16 Liter

    Sitzhöhe: 690 mm

    Gewicht: 345 kg (fahrbereit)

    Normverbrauch: 5,6 l/100 km

    CO2-Emissionen: 129 g/km

    Testverbrauch: 6,1 l

    Bereifung: 120/70 R19 bzw. B19 (v.) / 180/65 /B16 (h.)

    Preis: 22.225 Euro (zzgl. NK)

    Pressemeldung:


    IDM am Hockenheimring vom 25. – 27. September 2020

    Wenn die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring startet, werden erstmals seit März wieder Fans auf den Tribünen der badischen Rennstrecke sitzen.

    Zuschauer zugelassen

    Bedingt durch die Corona-Pandemie und den in Baden-Württemberg geltenden Regelungen waren die Zuschauerbereiche in Hockenheim in den letzten Monaten gesperrt. Letzte Woche haben das Sportministerium und das Sozialministerium die „Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung“ angepasst. So sieht die aktuelle Version vor, dass maximal 20 Prozent der im Regelbetrieb zulässigen Zuschaueranzahl möglich sind. Ein entsprechendes Hygienekonzept für die IDM, welches die Hockenheim-Ring GmbH bei den zuständigen Behörden eingereicht hat, wurde nun genehmigt. Dabei liegt der Fokus auf einer kontaktlosen und personalisierten Online-Buchung, damit die Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden kann. Vorort sieht das Konzept eine Kontaktminimierung, die Maskenpflicht, und selbstverständlich die Einhaltung von Hygienestandards und Mindestabstandsregelungen vor.

    IDM-Fans können sich ab heute ihr Ticket für das Saisonfinale der Motorradmeisterschaft sichern. Der Ticketkauf ist ausschließlich im Vorverkauf sitzplatzgenau über den Online-Shop (www.hockenheimring.de/tickets) und das print@home-Verfahren möglich. Zunächst sind die Blöcke G und H der Südtribüne buchbar. Ein Besuch des Fahrerlagers wird aufgrund der Hygienevorschriften nicht möglich sein, die ursprünglichen Ticketpreise wurden entsprechend reduziert. Das Samstags-Ticket kostet 14,00 Euro, die Sonntags-Karte 20,00 Euro. Das Angebot für Sparfüchse umfasst beide Tage zum Preis von 30,00 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt.


    Pressemeldung:


    Moto Trophy 2020 - Finale

    Bereits eine Woche nach dem die Piloten der Internationalen Deutschen Meisterschaft IDM ihre Meisterschaftsläufe ausgetragen haben, gastiert die Moto Trophy auf dem Lausitzring. Dort findet de Finallauf der diesjährigen Rennsaison statt. Während am Samstag die Trainingsläufe anstehen, ist der Sonntag für die Rennen, die als Doppelläufe ausgetragen werden, reserviert. Insgesamt kommen rund 300 Piloten auf zwei und drei Rädern in die Lausitz.


    Darunter Piloten nicht nur aus den direkten Nachbarländern Österreich, Schweiz, Tschechien, Niederlande und Belgien, sondern auch die Schweden und Dänen wollen sich mit den Konkurrenten aus Mitteleuropa messen. Bis auf den letzten Startplatz ist die Superbikeklasse ausgebucht. Der Niederländer Lex van Dijk (Honda) gilt als Favorit der Klasse, dem jedoch die deutschen Axel Süss (Aprilia) und Dominik Horvath (Suzuki) den Sieg nicht leicht machen werden.

    Dagegen gilt Timo Schönhals (Yamaha) im Feld der Supersport 600 Fahrer als Favorit. Doch auf den Plätzen dahinter kämpfen gleich mehrere Fahrer um die Podiumsplätze: Christoph Mann (Yamaha) und Wolfram Kiese (Honda) liegen nur wenige Punkte auseinander.


    Zwei Zylinder sind bei den Twins das Limit. Steffen Serway (Kawasaki) führt in der kleinen Klasse bis 990 cm³ genauso klar die Tabelle an, wie Werner Hausner (Ducati) in der großen Klasse.


    Bis Anfang des neuen Jahrtausend beherrschten die Zweitakter die Rennklassen, bevor sie aus Marketinggründen den Viertaktern weichen mussten. In der Moto Trophy aber haben sie ihre neue Heimat gefunden. In der Open Klasse führt Doppelstarter Steffen Serway vor dem letztjährigen Gesamtsieger Kenny Mathiessen aus Dänemark die Tabelle an, während Ex-Europameister Herbert Hauf bei den 250ern die Tabelle anführt.


    Noch steht die Entscheidung bei der Honda Talent Challenge aus. Zwar führt Favorit Luca Göttlicher mit 77 Punkten die Tabelle vor Jona Eisenkolb (63 Punkte) und Anne Höss (49 Punkte) an. Aber bei noch bei zweimal 25 zu vergebenen Punkten kann sich das Bild noch ändern.


    Besonders im Interesse bei den Besuchern stehen die Gespannklassen, müssen doch die Beifahrer Schwerstarbeit in dem Kurvengeschlängel leisten. Christian Steiner aus der Schweiz mit Anja Wulf im Boot führen in der offen Klassen die Tabelle an, ebenso wie Wieland Knoop mit Isabell Fröhlich bei den 600ern und Familie Volker und Marlon Helms bei den älteren Baujahren.


    Der Ablauf sieht am Samstag die Trainingsläufe und 3 Rennen vor, der Sonntag dann die weiteren Rennen, die alle in 2 Läufen ausgetragen werden. Starterliste, Zeitplan auf der Homepage unter

    www. klassik-motorsport.com.



    Erfolgreich als Doppelstarter unterwegs:

    Steffen Serway (Sachsenheim) mit der Kawasaki bei den Twins und der Suzuki in der offenen Zweitaktklasse führt in beiden Klassen die Tabelle an