Beiträge von Peter F.

    aber in den letzten Jahren hat sich die Zeitschrift sehr verändert und ich würde sie nicht vermissen, wenn sie eingestellt wird.

    Die Zeitschrift gibt es seit 2010 nicht mehr.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Speedweek


    Speedweek war ursprünglich eine wöchentlich erscheinende Motorsport-Zeitschrift mit Sitz im schweizerischen Uster. Seitdem die Printausgabe mit einer Auflage von 75.000 Exemplaren (Stand 2010)[1] eingestellt wurde, wird ausschließlich ein Internet-Auftritt angeboten, der unter anderem eine über 70 Rennserien umfassende Datenbank enthält.

    Pressemeldung:

    Oldtimer-Sommer im Technik Museum Speyer


    Alternative für die Veranstaltungsreihe „Benzingespräch beim Frühschoppen“


    Speyer. Sie sind in tadellosem Zustand und der Stolz jedes Besitzers - sie werden liebevoll gepflegt und lassen bei vielen die Herzen höherschlagen. Oldtimer begeistern Besitzer oder Fans gleichermaßen. Besonders beliebt sind Treffen der mobilen Raritäten, bei denen es die Gelegenheit gibt, seinen „Schatz“ zu präsentieren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Doch dieses Jahr kommt dieser Spaß leider viel kurz. Zahlreiche Fahrzeug-Treffen wurden bisher abgesagt, wie auch die Veranstaltungsreihe „Benzingespräch beim Frühschoppen“ des Technik Museum Speyer. Seit bereits acht Jahren bietet das Museum Old- und Youngtimern die Möglichkeit zum zwanglosen Treff in lockerer Atmosphäre. Der Parkplatz vor dem Haupteingang verwandelte sich dabei in einen motorisierten Showroom, man traf sich mit Freunden und knüpfte neue Kontakte. Doch 2020 läuft vieles anders. Aufgrund der aktuellen Geschehnisse und den damit verbundenen Auflagen, war es dem Museum bisher noch nicht möglich ein Benzingespräch zu veranstalten. Doch endlich gibt es hierzu gute Nachrichten für die Oldtimer-Community. „Nach sorgfältiger Prüfung der aktuellen Verordnung konnten wir eine Alternative ausarbeiten, welche uns nun von der Stadt Speyer genehmigt wurde. Wir freuen uns sehr mit unserem Oldtimer-Sommer vier Termine für Treffen anbieten zu können.“ berichtet Carmen Werre vom Technik Museum. Bis zu 160 Fahrzeuge können je Veranstaltung teilnehmen. Um ausreichend Platz für Fahrzeuge, Teilnehmer und Besucher zu schaffen, wurde der Veranstaltungsort auf den großen Parkplatz P3 des Museums verlegt. Im abgesperrten Bereich dürfen sich bis zu 350 Personen aufhalten. Der Oldtimer-Sommer im Technik Museum Speyer findet am 16. und 30. August, sowie am 6. und 20. September von je 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Um bei dem Treffen mit seinem Fahrzeug teilnehmen zu können, ist eine Platzreservierung im Vorfeld unter www.technik-museum.de/oldtimer-sommer zwingend erforderlich. Erlaubt sind Oldtimer, US Cars, Youngtimer und Sonderumbauten. Die Anmeldung wie auch die Teilnahme sind kostenfrei. Die entsprechenden Auflagen für eine Teilnahme oder den Besuch gibt es unter www.technik-museum.de/oldtimer-sommer.


    Über die Technik Museen Sinsheim Speyer – Technik von Unterwasser bis ins Weltall

    Die Technik Museen Sinsheim Speyer zeigen zusammen auf mehr als 200.000 m² über 6.000 Exponate aus allen Bereichen der Technikgeschichte in einer weltweit einzigartigen Vielfalt. Vom U-Boot bis zum Oldtimer, von der Concorde bis zum Space-Shuttle BURAN ist alles vertreten. Neben den Dauer- und wechselnden Sonderausstellungen gibt es zahlreiche Fahrzeug- und Clubtreffen sowie Events. An 365 Tagen im Jahr geöffnet, ziehen die Museen über eine Million Besucher im Jahr an. Eine wahre Sensation sind die beiden IMAX Großformat- Kinos. Während in Sinsheim das IMAX 3D Kino - „das schärfste Kino der Welt“ – exklusive Dokumentationen und die neuesten Hollywood Blockbuster präsentiert, werden im IMAX DOME Kino im Technik Museum Speyer die Filme auf eine gigantische Kuppel projiziert. Vom gemeinnützigen Auto-Technik-Museum e.V. getragen und ganz nach dem Motto „für Fans von Fans“ gehören den Technik Museen Sinsheim Speyer weltweit rund 3.000 Mitglieder an. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch die Eintrittsgelder, Spenden sowie Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder. Alle Überschüsse werden zur Erhaltung und zum Ausbau der Museen verwendet.

    Bernd Fischer sucht alte englische Motorrad Zeitschriften:



    "Motor Cycle News (MSN)" von 1955 - 1975

    "Motor Cycling" von 1960 - 1962 und 1966 - 1967

    "Motor Cycle" von 1967 - 1973


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    Especially the TT issues.

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    Das Flugplatzrennen in Calden wird wahrscheinlich auch in Zukunft nicht mehr auf der alten Strecke stattfinden.
    Inzwischen hat VW auch auf den neuen Flugplatzgelände Parkplätze für ihre "Leasingrückläufer" angelegt.
    Die historische Veranstaltung soll aber an anderer Stelle weitergeführt werden.

    Pressemeldung:


    Moto Trophy 2020 - Talente in der Arena

    Das lange Warten hat endlich ein Ende. Am Wochenende kämpfen die Piloten der Honda Talent Challenge erstmals in dieser Saison um Punkte, Preisgelder und Sachpreise. Austragungsort ist die Motorsport Arena Oschersleben. Eigentlich wäre die Saison schon voll im Gange, aber Corona hat auch hier die Fahrer ausgebremst.

    In der Börde treten die 12 bis 18 jährigen Jugendlichen zusammen mit den erfahrenen älteren Piloten der Young Bike Trophy auf den identischen Honda NSF 250 R Produktions-Rennmotorrädern an. Rund um den Globus wird die von Honda-HRC unterstützte Serie als Aufstiegsklasse für zukünftige Grand-Prix-Piloten durchgeführt. Größtenteils kommen die jugendlichen Fahrer aus den Mini-Bike-Serien, die ebenfalls auf den Honda NSF 100 erste Rennerfahrungen gesammelt haben. Unterstützt wird die Nachwuchsserie von Reifenhersteller Dunlop, der die Erstplatzierten auf dem Podium mit Reifen belohnt.

    Nach dem Saisonstart zieht der Tross zwei Wochen später weiter ins Nachbarland nach Tschechien ins Autodrom Most. Neu im Kalender ist die Moto Klassik Mitte September auf dem Dekra-Lausitzring. Der Saisonabschluss findet dann auf dem Adria Raceway in der Nähe Venedig in Italien zu der geschrumpften Meisterschaft statt, die 8 Veranstaltungen hätte umfassen sollen. Aber wie viele andere Motorsportserien hofft man auf bessere Zeiten im nächsten Jahr.

    Ebenfalls bei der Börde Klassik am Wochenende dabei sind die Piloten der Young Rider Trophy für die Teilnehmer aus den anderen Nachwuchsserien mit den Cup- oder Supersport 300 Maschinen, wie die Kawasaki Ninja, KTM RC 250/390 oder Yamaha-R3. Die Fahrer können somit in dieser Saison endlich Rennerfahrung sammeln.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung, Starterlisten, Zeitplan sind auf der Homepage unter http://www.klassik-motorsport.com nachzulesen.


    Termine 2020

    24. - 26. Juli, Oschersleben

    7. - 9. August, Most

    19. - 20. September, Lausitzring

    2. - 4. Oktober, Adria Raceway

    Pressemeldung:

    PS.SPEICHER: Oldtimerschätze kommen ans Licht: PS.SPEICHER zeigt erstmals seine gesamte Sammlung und öffnet seine PS.Depots


    Der PS.SPEICHER öffnet im Sommer 2020 nacheinander drei seiner PS.Depots. Damit ist die größte Oldtimersammlung dieser Art in Europa öffentlich zugänglich. Zugleich unterstreicht sie damit die Bedeutung der Fachwerkstadt Einbeck nicht nur als attraktives Reiseziel, sondern zunehmend auch als Mekka der Oldtimerszene.


    Als erstes öffnet das PS.Depot Kleinwagen am Sonntag, 19. Juli. Am Samstag, 15. August folgt das PS.Depot Motorrad und am Samstag, 5. September rundet das PS.Depot Automobil den PS.SPEICHER-Sommer ab. Das bereits im Juni 2016 eröffnete PS.Depot Lkw+Bus erhält ab Samstag, 8. August, den neuen Ausstellungsbereich „Lanz-Wirtschaft“. Dieser umfasst eine exklusive Auswahl an Lanz Bulldog sowie weiteren landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Damit beheimatet Einbeck mit etwa 2.500 Fahrzeugen Europas größte öffentlich zugängliche Oldtimersammlung. Bis auf das PS.Depot Lkw+Bus befinden sich alle Depots in Innenstadtnähe.


    Die Depot-Ausstellungen basieren auf der Sammlung des Stifters Karl-Heinz Rehkopf. Sie umfasst die gesamte motorisierte Entwicklungsgeschichte der Bereiche Pkw, Lkw und Motorrad. Es handelt sich um nicht weniger als das Lebenswerk des umtriebigen Einbecker Kaufmanns. Sein Wunsch, die riesige Menge an Fahrzeugen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, erfüllte sich 2014 zunächst mit der Eröffnung des in einem historischen Kornspeicher untergebrachten PS.SPEICHER. Karl-Heinz Rehkopf schuf dort eine Erlebnisausstellung, die in ihrer Größe und Vielfalt einzigartig ist und die generationsübergreifend Begeisterung auslöst.


    „Im PS.SPEICHER kann jeder seinen Träumen nachgehen, seine Jugend zurückholen und zugleich den technischen Fortschritt eines Jahrhunderts erleben. Das Interesse der Besucher*innen übertrifft meine kühnsten Erwartungen“, sagt Karl-Heinz Rehkopf. „Es ist ein großes Glück für mich, mit ansehen zu dürfen, wie mein Geschenk Früchte trägt.“ Das schönste Besucherkompliment sei es für ihn, wenn Gäste nach einem Besuch sagen, dass sie sich in der Sammlung wiederfinden und mit dem PS.SPEICHER identifizieren können.


    Ursprünglich sollte die Eröffnung der drei PS.Depots zeitgleich mit den Einbecker Oldtimer Tagen im Juli erfolgen. Doch die Corona-Pandemie hat auch in Einbeck die Planungen komplett durcheinandergebracht. Daher mussten die Verantwortlichen das Konzept auf diese Variante in mehreren Schritten anpassen, um die Sammlung überhaupt noch in diesem Jahr zeigen zu können.


    Das PS.Depot Kleinwagen ist im Rahmen einer begleiteten Tour in festgelegten Zeitfenstern zugänglich. Die zulässige Gruppengröße, die jeweils eingelassen werden kann, ist begrenzt. Aus diesem Grund empfehlen wir eine vorherige Reservierung. Dies ist über die Buchungsseite: https://ps-speicher.regiondo.de/kategorien möglich.


    Die aktuell verfügbaren Zeitfenster befinden sich in den Zeiträumen: Dienstags bis freitags von 11 Uhr bis 15 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 Uhr bis 16 Uhr. Mit steigender Nachfrage werden auch zusätzliche Zeitfenster angeboten. Bitte informieren sie sich auf der Buchungsseite über die jeweils aktuell verfügbaren Zeitfenster. Die Depots sind saisonal von April bis Oktober geöffnet. Der Eintritt für den Besuch je PS.Depot beträgt 10 Euro pro Person, ermäßigt 6 Euro. Das PS.Depot Kleinwagen sowie das Besucherzentrum befindet sich im Altendorfer Tor 3. Die Zufahrt erfolgt über die Schusterstraße.


    Das PS.Depot Lkw+Bus im Otto Hahn Park ist ebenfalls von April bis Oktober unverändert jeden Samstag in der Saison von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht nötig.


    Mit der schrittweisen Öffnung ergeben sich zugleich Chancen für die Stadt Einbeck. Denn so finden all jene Gäste ein attraktives Tagesreiseziel, die in diesem Jahr auf die große Urlaubsreise verzichten und in der Heimat bleiben möchten.


    Die Investitionen für den Umbau der drei PS.Depots belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro; ein großer Teil der Mittel fließt in die Herstellung von Barrierefreiheit. Das Projekt wird zu 60 Prozent gefördert durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Landesentwicklung (EFRE) durch die Förderbank des Landes (NBank). Ebenso unterstützen die FörderFreunde PS.SPEICHER e.V. das neue Angebot. So sponsert der Förderverein ein großes Wandgraffiti auf dem Vorplatz zum PS.Depot Kleinwagen und gestaltet eine Kinderecke im Besucherzentrum.


    Über weitere Aktionen, Öffnungszeiten, Eintrittspreise informiert der PS.SPEICHER unter www.ps-speicher.de.

    Es war Lothar John, auf der 500er Suzuki. Lothar war der erfolgreichste der drei John-Brüder, die alle im Rennsport unterwegs waren. Für uns junge Nachwuchsfahrer war er wie ein Mentor, der viele nützliche Ratschläge gegeben hat und schon damals alle mit Geschichten aus dem Rennsport unterhielt. Es war eine große Freude für mich, dass ich ihn Jahre später in der Classic-Szene wieder getroffen habe. Lothar ist einfach klasse.


    Hockenheim Classics 2017 - Manfred und Lothar John

    2009 - "60 Jahre Rennstadt St. Wendel" - Lothar John

    Danke für das Foto. Es ist schon erstaunlich, dass nach so vielen Jahren noch ein unbekanntes Bild auftaucht. Es war mein erstes Lizenzrennen und ich glaube, ich wurde Vierter in der 500er Klasse. An die Strecke kann ich mich nicht mehr erinnern, aber an ein lustiges Ereignis im Fahrerlager. Lothar John machte zum Spaß einen Sehtest unter den Fahrern. Durchgefallen ist Dieter Braun, und der hat die 500er Klasse gewonnen.

    Pressemeldung:

    Bremen Classic Motorshow mit 19. Saisoneröffnung

    Seit 2003 trifft sich die Oldtimerszene am ersten Februarwochenende im Norden
    Liebhaber von Oldtimern und Jungen Klassikern auf zwei und vier Rädern haben sich diesen Termin bereits in den Kalender eingetragen:
    Von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2021, trifft sich die Oldtimerszene wie gewohnt in der MESSE BREMEN. Momentan planen die Veranstalter der 19. Bremen Classic Motorshow erneut Sonderschauen mit Seltenheitswert, einen internationalen Oldtimerhandel und den ursprünglichen Teilemarkt für Schrauber.

    Der Saisonstart in Bremen hat Tradition: Seit 2003 werden die Messehallen am ersten Februarwochenende des Jahres zum Mekka für Sammler, Einsteiger und Enthusiasten, Händler, Restaurierer und Clubs. 2020 vermeldete die Bremen Classic Motorshow einen Publikumsrekord: 738 Aussteller aus zehn Ländern boten 45.582 Besuchern Fahrzeuggeschichte zum Nacherleben.


    Bremen Classic Motorshow 2021

    Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2021

    Messe Bremen, Hallen 1 – 8

    Tageskarte: 16 Euro, ermäßigt 14 Euro, Zwei-Tageskarte 24 Euro;

    Mehr Informationen: www.classicmotorshow.de

    Pressemeldung:


    Spaß stand bei der besonderen Auflage der Bikers’Classics im Vordergrund


    In diesem außergewöhnlichen Jahr ist es DG Sport gelungen, die Bikers’Classics im Programm der Rennstrecke von Spa-Francorchamps einzubauen. Die Auflage 2020 war gewiss ein Sprung ins kalte Wasser, mit zwei Track-Days, die Oldtimern und alten Side-cars vorbehalten waren, doch auch unter diesen Bedingungen war der Spaßfaktor allgegenwärtig.


    „Zugegeben, vieles war bei den Bikers’Classics 2020 neu, aber Hauptsache, die anwesenden Piloten konnten ohne jeglichen Probleme zwei Tage auf der Piste fahren“, analysiert Florian Jupsin, Bike Manager bei DG Sport. „Der allgemeine Eindruck ist, dass der Spaßfaktor allgegenwärtig war. Denn auch ohne Zuschauer und trotz verschärfter Sicherheitsmaßnahmen war es ein Privileg auf der schönsten Rennstrecke der Welt fahren zu dürfen...“


    Die Veranstaltung ist erst vor Kurzem zu Ende gegangen, doch das Team von DG Sport bereitet schon jetzt die Auflage 2021 der Bikers’Classics vor. „Nächstes Jahr werden wir tatsächlich wieder da sein, mit einem verlockenden Programm“, fährt Florian Jupsin fort. „Vor der Krise waren wir mit den Vorbereitungen zur Auflage 2020 schon sehr weit voran geschritten. Das alles wird nun um ein Jahr verschoben und wir können schon Überraschungen und ein tolles Programm versprechen. Wir fahren mit unserer Arbeit fort und die nächste Auflage wird wahrscheinlich noch grandioser!“


    Mit der Veranstaltung auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps am vergangenen Wochenende, hat DG Sport gezeigt, dass in diesem komplizierten Jahr 2020 trotzdem nichts unmöglich ist! Unser Dank gilt allen anwesenden Teilnehmern, die ihren Verpflichtungen nachgekommen sind. Wir freuen uns sehr auf die nächsten Veranstaltungen – und auf eine baldige Rückkehr der Stars und der Zuschauer bei der nach wie vor größten Motorradsport-Veranstaltung dieser Art in Belgien.


    Pressemeldung : Michael Sonnick

    Wolfgang Müller, der zweifache Deutsche Meister (1977 und 1980) in der 50 ccm Klasse, ist Ende Juni im Alter von 70 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Wolfgang Müller wurde am 26. Dezember 1949 in Stuttgart Bad-Cannstatt geboren und zog mit seinen Eltern im Alter von sechs Jahren nach Stuttgart-Büsnau um. Der kleine Vorort von Stuttgart liegt direkt an der ehemaligen Solitude-Rennstrecke. Dort fanden zu dieser Zeit große internationale Motorrad- und Autorennen stattfanden, bei denen Wolfgang berühmte Rennfahrer wie Phil Read, Jim Redman, Dan Gurney und Jim Clark persönlich kennen lernte. Im Alter von 14 Jahren wollte er Formel 1-Rennfahrer werden und erkundigte sich 1962 in England, was ein Lotus 21 kostet. Die Post mit Prospekt und dem Preis von 42.000 DM (ca. 21.000 EUR) war ernüchternd und überstieg bei weitem seine finanziellen Möglichkeiten.
    Mit 16 Jahren wurde dann als erstes ein Moped angeschafft und es entwickelte sich eine Liebe zu filigraner Technik und die Idee 50 ccm Rennen zu fahren. Gerade mit der Lehre als Retuscheur fertig, wurde vom ersten Gesellenlohn eine Rennmaschine angeschafft.
    Wolfgang Müller nannte 1968 beim Flugplatzrennen in Mainz-Finthen. Aber die Maschine war so schlecht, dass er sich für das Rennen nicht qualifizieren konnte. Zum Glück gab es dann Ende 1968 von Kreidler den luftgekühlten Rennsatz. Für diesen Motor baute ihm sein Freund Ernst Mammen über den Winter ein eigenes Fahrgestell.
    In einem DKW wurde der Beifahrersitz ausgebaut, damit die Rennmaschine reinpasste; mit einem Zweimannzelt im Kofferraum fuhren sie zu den nationalen „JUPO-Ausweisrennen“. Nach anfänglich bescheidenen Erfolgen stellten sich im Laufe der Jahre, mit wachsender Erfahrung, gute Platzierungen und die ersten Siege ein.

    Das Ziel war, die erforderlichen Punkte zur Erlangung der internationalen Fahrerlizenz zu sammeln und an GP-Rennen teilzunehmen.
    Ab 1973 gab es von Kreidler den wassergekühlten Drehschieber Rennmotor, den Wolfgang Müller zunächst mit serienmäßiger Kupplung und 5-Gang-Getriebe einsetzte. 1974 war dann das erste Jahr mit internationaler Lizenz. Zunächst beteiligte er sich an der Deutschen Meisterschaft und einigen internationalen Rennen in Frankreich, Holland, Belgien und Österreich.

    Ab 1976 verwendete er ein 6-Gang-Getriebe mit Trockenkupplung vom Stuttgarter Spezialist und späteren Projektleiter bei Van Veen, Martin Ziegler. Es war schwierig an Grand Prix-Starts zu kommen. Seinen ersten WM-Lauf bestritt er am 16. Mai 1976 beim GP der Nationen in Mugello und qualifizierte sich gleich als Zehnter beim ersten GP. Im Rennen kämpfte Müller in einer Gruppe von Fahrern und belegte den 12. Platz. Zum ersten WM-Punkt fehlten nur 1,1 Sekunden. Die ersten WM-Punkte holte er sich am 29. August 1976 beim Heim-GP von Deutschland auf dem Nürburgring. Vom 7. Startplatz ging Müller ins Rennen und holte sich mit dem 7. Platz seine ersten vier WM Punkte und belegte den 21. WM-Endrang. Der Erfolg bei diesem Rennen ermöglichte Wolfgang Müller ab der Saison 1977 an allen GP-Rennen teilzunehmen. Doch auch in der Saison fuhr Müller nur beim GP von Assen/NL als Siebter und zweitbester deutscher Fahrer in die Punkteränge.
    In der Deutschen Meisterschaft 1977 feierte Wolfgang Müller beim ersten Rennen gleich einen Sieg. Bei den folgenden Läufen entwickelte sich ein spannender Kampf mit seinem Freund Hagen Klein und Ingo Emmerich um den Meistertitel. Von sechs Rennen gewann Müller dreimal und wurde dreimal Zweiter. Auf der Kreidler 50 ccm feierte er seinen ersten Deutschen Meistertitel.

    Mit einem von Jan de Vries überarbeiteten Zylinder gelang Wolfgang Müller 1978 gleich beim ersten Grand Prix im spanischen Jarama mit dem 4. Platz sein bestes Grand Prix-Ergebnis in seiner Karriere. Wolfgang Müller holte bei allen folgenden Grand Prix WM-Punkte und beendete die Weltmeisterschaft mit 28 Punkten als Gesamtvierter und bester deutscher Fahrer. In der Deutschen Meisterschaft wurde Müller hinter Reiner Scheidhauer aus Saarbrücken Deutscher Vizemeister.
    Der Rennfahrer Wolfgang Müller wurde immer professioneller und konnte einige gute Sponsoren für sich gewinnen. Er fuhr im Nava-Team des Nava-Helmimporteurs Wolfgang Kucera zusammen mit Reinhold Roth, und dies ermöglichte ihm ab der Saison 1979 als Profi zu fahren.
    Leider verlief die Saison 1979 nicht so gut, in der DM wurde er Vierter und in der WM belegte er mit 9 Punkten den 16. Endrang. Sein bestes Ergebnis war der fünfte Platz beim Assen-GP.

    Die Saison 1980 wurde sehr gut vorbereitet in Angriff genommen. Über den Winter entstanden in Zusammenarbeit mit Werner „Mini“ Koch, dem Redakteur bei „Motorrad“, verbesserte Zylinder und verschiedene Auspuffanlagen. Diese Teile wurden dann im Frühjahr auf einer Rennstrecke in Südfrankreich eine Woche lang getestet und hochmotiviert ging Müller die neue Rennsaison an. Die Ergebnisse bei den GP’s waren wechselhaft. Zwei sechste Plätze in Zolder/Belgien und beim Heim-GP auf dem Nürburgring waren die besten Platzierungen. Mit 15 Punkten wurde Wolfgang Müller 1980 als bester deutscher Fahrer in der Schnapsglasklasse WM-Zehnter. In der Deutschen Meisterschaft zeigte sich früh, dass ein Titelgewinn möglich war. Bei einigen Rennen war er so überlegen, dass ihm seine Boxenmannschaft das Signal „genug“ zeigte. Bei seinem letzten Rennen auf dem Flugplatzkurs Mainz- Finthen sicherte sich Wolfgang Müller zum zweiten Mal nach 1977 die Deutsche Meisterschaft.
    Danach zeichnete sich ab, dass die 50 ccm Klasse nicht mehr lange bestehen würde und die 80 ccm Klasse in Planung war. Dies und ein Angebot im Sommer 1980, eine kleine Firma zu übernehmen, einen Betrieb im grafischen Gewerbe, in dem er in seinen erlernten Beruf als Fotoretuscheur zurückkehren konnte, führte schon früh zu dem Entschluss, nach 11 Jahren Motorradrennen zu neuen Zielen aufzubrechen. Der zweite Meistertitel war ein gelungener Abschluss, die Karriere als Motorradrennfahrer zu beenden.
    Mit großem Engagement machte sich Wolfgang Müller mit seiner Frau Rita dann 1981 als Illustrator selbstständig. Im Laufe der Jahre spezialisierte er sich auf die Darstellung von Autos und Motorrädern. Computerretuschen von Autos und technische Grafiken fertigte er für den Motorpresse-Verlag aus Stuttgart.
    Er machte sich außerdem einen Namen mit seinen Zeichnungen, Grafiken und Gemälden aus der Geschichte des Automobils und des Rennsports.
    Auch dem Motorrad ist Wolfgang Müller treu geblieben. Auf Urlaubsfahrten und Ausflügen im nahegelegenen Schwarzwald war mit einer 18 Jahre alten Honda 900 F2 – Bol d’Or unterwegs und zeigte mit unterlegener Technik den Jüngeren mit ihren Racern, wo „der Bartel den Most holt“.
    Mit seiner neuen alten "Auto-Liebe" nahm er mit einem Renault Alpine A 110 Baujahr 1975 an Oldtimer-Veranstaltungen und Club-Rennen teil.

    Später ging Wolfgang Müller bei Motorradklassik-Veranstaltungen in Assen/NL, Hockenheim, Sachsenring, Spa/B, usw. an den Start und war ein gern gesehener Gast. Er startete auf Maico in der 125 ccm Klasse und später erwarb er von seinem früheren Rennfahrerkollegen Thomas Engl dessen 125 ccm Honda Production Racer. Zuletzt war er auf einer Suzuki RGV 250 ccm unterwegs. Wir werden den sympathischen Wolfgang Müller in guter Erinnerung behalten, Ruhe in Frieden !


    Text: Michael Sonnick


    Fotos : Wolfgang Müller (rechts) mit seinem Freund und Rennfahrerkollegen Gerhard Singer (Fotos Michael Sonnick)



    Gerade habe ich die traurige Nachricht erhalten, dass Wolfgang Müller am letzten Juni-Wochenende 2020 gestorben ist.

    Wir kannten uns seit den 60er Jahren aus der Berufsschule. Zur selben Zeit sind wir später in den Rennsport gestartet. In den letzten jahren sind wir uns immer wieder bei Classic-Veranstaltungen und VeRa-Treffen begegnet. Wolfgang war ein großartiger Künstler, begeisterter und schneller Motorradfahrer und ein sehr netter Mensch.
    Wir werden ihn sehr vermissen.



    Wir beide auf Maicos bei den Bikers Classics 2007 in Spa


    Wolfgang Müller Story

    Pressemeldung:

    Es geht wieder los! Am 17. Juli um 19:00 Uhr in der PS.Halle:


    Originalität ist Trumpf | Dr. Gundula Tutt geht den Oldtimern richtig auf den Lack!


    Bei der Restaurierung von historischen Fahrzeugen entwickeln viele stolze Besitzer inzwischen ein großes Bewusstsein für die originale Substanz und die historische Gesamtheit ihrer Schätzchen und rücken ab von der Vorstellung 'besser als neu'.


    Dr. Gundula Tutt wird im Rahmen der Vortragsreihe der FörderFreunde erklären, worauf bei der originalgetreuen Restaurierung geachtet werden sollte und zeigt auch anhand eines kleinen 'Horrorkabinetts', was sie in ihrer Karriere schon als zu lieb gemeinte Pflege erlebt hat.


    Für die Kunstrestauratorin sind auch alte Autos echte Meisterwerke.­ Sie ist in dieser Männerdomäne eine der Besten und weltweit unterwegs, um millionenschwere Klassiker zu beurteilen und zu restaurieren­ Dass so viel wie nötig und so wenig wie möglich die richtige Herangehensweise ist, kann sie an zahlreichen Beispielen belegen.


    Der Eintritt kostet 10,- €; FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse


    Um die Veranstaltung überhaupt durchführen zu dürfen, müssen natürlich sämtliche Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingehalten werden. Dies bedeutet, dass alle Gäste die Abstandsregelungen einhalten müssen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Form einer Alltags- oder Community-Maske unumgänglich ist. Behelfsmäßig ist auch eine Bedeckung mit einem Schal oder Tuch möglich. Zudem wurde der Bestuhlungsplan für die PS.Halle dementsprechend angepasst. Interessierte werden gebeten, sich im Büro der FörderFreunde unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de vorab anzumelden.

    Pressemeldung:

    Odenwald Klassik, Flugplatzrennen Walldürn, 4. - 6. September 2020

    Die Odenwald Klassik auf dem Flugplatz in Walldürn müssen wir endgültig absagen.
    Die vor einigen Tagen aktualisierten Auflagen der Behörden, die bis 1. Oktober 2020 gelten, überfordern unsere Möglichkeiten. Die Absperrmaßnahmen, die Kontrollen der Zuschauer mit Beachtung und Einhaltung der Hygieneverordnung, sind von unserer Seite personell und auch finanziell nicht zu stemmen. Schade, denn solch einen Entschluss zu fassen, war für uns nicht leicht. Für nächstes Jahr aber, bleibt Walldürn, die Geburtsstätte der Moto Trophy im Terminkalender. Lasst uns wenigstens für den Rest der Saison einige gemeinsame Stunden auf der Rennstrecke erleben.

    Mit motorsportlichen Grüße

    Euer Orga Team

    Pressemeldung:

    RETRO CLASSICS® 2021 in STUTTGART: Neuer Termin im Februar


    Vorgezogener Saisonstart für Klassiker-Szene: Die 21. Ausgabe der weltgrößten Fahrkultur-Messe öffnet vom 5. bis 7. 2. 2021 ihre Pforten.

    Die Corona-Krise bringt das weltweite Messegeschehen nachhaltig durcheinander. Zahlreiche Veranstaltungen werden verschoben – und müssen nun im ohnehin gut gefüllten Messekalender für 2021 untergebracht werden. Eine planerische Herkulesaufgabe, die von allen Akteuren ein gewisses Maß an Flexibilität verlangt. Um Terminkollisionen auf dem Stuttgarter Messegelände zu vermeiden, weicht die RETRO CLASSICS® STUTTGART daher auf ein Alternativdatum aus: Die 21. Ausgabe der weltgrößten Messe für Fahrkultur findet nicht, wie bislang vorgesehen, vom 18. bis 21. März 2021 statt, sondern vom 5. bis 7. Februar. Für alle Fans, Händler und Sammler klassischer Automobile rückt der Saisonstart also einige Wochen nach vorn.

    Andreas Herrmann, Geschäftsführer der RETRO Messen GmbH, sieht in der Terminverschiebung einen „unumgänglichen Sachzwang“, dem es möglichst gelassen und professionell zu begegnen gelte: „Als Veranstalter sitzen wir alle im selben Boot, daher wollen wir das Beste aus der gegebenen Situation machen und unseren Beitrag dazu leisten, dass ein normaler Messebetrieb bald wieder gewährleistet ist. Um allen Interessen gerecht zu werden, müssen wir buchstäblich ein wenig zusammenrücken. Nur so können wir den wirtschaftlich-organisatorischen Flurschaden der Corona-Krise gering halten.“

    Letztlich besitze das Ganze sogar eine positive Seite, meint Herrmann: „Da die 2020er Saison größtenteils ins Wasser fällt, fiebert die Szene umso mehr dem kommenden Jahr entgegen – und heißt die Vorverlegung willkommen.“ Obendrein habe man mit einem frühen Termin bereits gute Erfahrungen gemacht. So sei die RETRO CLASSICS®-Jubiläumsausgabe im Februar dieses Jahres trotz der beginnenden Pandemie ein Erfolg gewesen, was zahlreiche positive Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern bestätigten. Um auf die dynamische Gesundheitssituation optimal reagieren zu können, wolle man „die gute, sachliche Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden“ auch 2021 fortsetzen. In erster Linie aber sei es zum jetzigen Zeitpunkt wichtig, ein „klares Signal“ an Veranstalter und Besucher auszusenden: „Die RETRO CLASSICS® war 2020 in Stuttgart die letzte große Messe vor dem Shutdown – und wird auch 2021 wieder die Fahrkultur-Saison eröffnen!“

    Termin: 05. bis 07. Februar 2021, Messe Stuttgart

    http://www.retro-classics.de