Beiträge von Peter F.

    Pressemeldung:


    Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic - Wiedersehen mit ehemaligen Weltmeistern

    Jahrelang trugen die tollkühnen Fahrer und Beifahrer ihre Weltmeister-schaftsläufe auf dem Sachsenring aus. Sie waren beliebt und ein wichtiger Bestandteil im Rahmenprogramm des Motorrad Grand Prix. Zur ADAC Sachsenring Classic gibt es nun ein Wiedersehen.

    Als ein Highlight der Classic wird vom 22.-24. Juni ein offizieller Seitenwagen-Weltmeisterschaftslauf auf dem Sachsenring stattfinden. Konkret werden zwei Rennläufe, davon ein Sprintrennen, ausgetragen.

    Dies gab die FIM, der internationale Motorradweltverband, bekannt. Gefahren wird darüber hinaus auch auf den Grand Prix Strecken in Assen und Le Mans.

    Weiterhin können sich die Besucher auf einen historischen Seitenwagenlauf mit ehemaligen Grand Prix Fahrern und Weltmeistern freuen.




    Eintrittskarten für die ADAC Sachsenring Classic sind unter http://www.sachsenring-classic.de und in den ADAC Sachsen Geschäftsstellen erhältlich. Tickets gibt es im Vorverkauf bereits ab 20 Euro.'


    Weitere Informationen auf http://www.sachsenring-classic.de!

    In 2017 besuchten vom 16.-18. Juni 47.000 Besucher die ADAC Sachsenring Classic. Im Jahr des 90jährigen Bestehens der westsächsischen Rennstrecke war u.a. der Auftritt der LOUIS CLASSIC KINGS, darunter Weltmeister wie Giacomo Agostini, Kevin Schwantz, Freddie Spencer oder Carlos Lavado, das Veranstaltungshighlight. Ebenso zog der Teilnehmerkorso mit anschließender RaceParty mehrere Tausend Besucher in seinen Bann. Die ADAC Sachsenring Classic wird seit 2014 alljährlich ausgetragen.

    Einen kleinen Eindruck seines Wirkens kann man hier bekommen:


    That Boy. What became of Ferry Brouwer

    Yamaha FB50 Replica



      

    Alan North, Ferry Brouwer, Alex George



    Einige der Ferry Brouwer-Bücher „That Boy“ (in englischer Sprache mit Originalautogramm) hat Michael Sonnick noch zu verkaufen..

    Preis: 24,90 EUR plus 3,- EUR Versandkosten

    Michael Sonnick, Motorsport-Bücher, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof,

    Telefon 06236 – 8942 ( 18 bis 20 Uhr ) und E-Mail : msonnick@web.de


    1967 - 2017: 50 Jahre ADAC Sportabzeichen Gold mit Brillanten

    Motorradsport - die große Leidenschaft von Erich Sander aus Bochum. Seit 1960 schlägt sein Herz für die motorisierten Zweiräder.
    Zahlreiche Erfolge gab es zunächst im Geländesport und später bei Straßenrennen wie auch Zuverlässigkeitsfahrten (ZUVIS) zu feiern.
    Gold-und Silbermedaillen der berühmten Enduro 6 Tagefahrten, drei Deutsche Meistertitel im Zuverlässigkeitssport, mehr als 80 Klassensiege wie auch stolze elf Gaumeister-Titel sind herausragende Erfolge seiner aktiven Zeit, die auch mit nun 80 Lebensjahren noch nicht beendet ist.


    Bereits 1967 wurde dem damals erst 30 jährigen die höchste ADAC-Sportauszeichnung verliehen. Bis 1984 sammelte der Maico-Fan insgesamt mehr als 3200 Sportabzeichenpunkte , kein anderer Sportler des ADAC Westfalen erreichte bisher diese überaus beachtliche Punktzahl. Eine ganz besondere Leistung des sympathischen und allseits geschätzten Motorsportlers "alter Schule".



      


     



    Pressemeldung:

    MotoGP - Saisonrückblick 2017 und der Film „Racing Together“ sind neu erschienen

    Von den MotoGP-Rennen der Saison 2017 ist der Saisonjahresrückblick der MotoGP-Klasse auf DVD und auf Blu-Ray (in HD) in deutscher Sprache erschienen.

    Der offizielle Jahresrückblick der MotoGP-Klasse hat eine Länge von 241 Minuten (plus Extras) und zeigt den Titelgewinn von Repsol-Honda Pilot Marc Marquez von dem auch noch ein Interview enthalten ist. Lassen Sie sich die spannende Grand Prix-Saison mit den 18 Rennen nochmals in Ruhe Revue passieren. Moderiert wird die über vierstündige Zusammenfassung (in deutscher Sprache) von Edgar „Eddie“ Mielke. Der MotoGP Saisonrückblick 2017 kostet als DVD 19,90 Euro und als Blu-Ray in HD 24,90 Euro.


    Es sind auch noch die älteren MotoGP-Saisonrückblicke von der Saison 2014, 2015 und 2016 als DVD für 19,90 und als Blu-Ray für 24,90 Euro lieferbar. Die Versandkosten betragen jeweils 3,- Euro (innerhalb von Deutschland).


     


    Neu ist auch der Film „Racing Together – Die Geschichte der Motorrad-Motorrad-Weltmeisterschaft“ ab Ende der nächsten Woche erhältlich.
    Dies ist die erste offizielle Filmdokumentation der Dorna über die lange Geschichte der FIM Motorrad-Weltmeisterschaft von 1949 bis 2016. Hierbei kommen die Rennsport-Legenden wie John Surtees, Giacomo Agostini, Angel Nieto, Phil Read, Kenny Roberts, Freddie Spencer, Wayne Rainey, Kevin Schwantz, Mick Doohan, Valentino Rossi, Casy Stoner, Jorge Lorenzo und Marx Marquez zu Wort.
    Der Film hat eine Laufzeit von 120 Minuten mit englischem Originalton (mit deutschen Untertiteln) und ist in 9 Kapitel untergliedert.
    Der Film „Racing Together“ ist ab dem 14. Dezember 2017 erhältlich und kostet als DVD 19,90 Euro sowie als Blu-Ray in HD 24,90 Euro, die Versandkosten betragen 3,- Euro (innerhalb von Deutschland).


    Der MotoGP-Saisonrückblick und „Racing Together“ sind erhältlich bei :


    Michael Sonnick, Motorsport-Bücher, Dieselweg 5, D-67117 Limburgerhof,

    Telefon 06236–8942 ( 17 bis 20 Uhr ) oder per E-Mail : MSonnick@web.de

    Das Buch über Gustl Auinger ( mit Originalautogramm ) kann man jetzt in Deutschland bei Michael Sonnick bekommen.
    Es kostet 22,- Euro plus 3,- Euro Versandkosten.

    Michael Sonnick, Motorsport-Bücher
    Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof
    Telefon-Nummer 06236 – 8942 ( 18 bis 20 Uhr ) oder per E-Mail : MSonnick@web.de

    Pressemitteilung:

    Intensivierung der Nachwuchsarbeit im Motorsport

    Mit der Investition der ADAC Stiftung Jugend, Motorsport und Verkehrssicherheit in die Motorsportarena Mülsen ergeben sich vielfältige und neue Möglichkeiten für die Kinder- und Nachwuchsarbeit im Motorsport. Neben den Kart und Mini-Bike Fahrern sollen zukünftig auch Sportler aus anderen Motorsportdisziplinen die Einrichtungen nutzen.

    Schwerpunkt ist zunächst der Aufbau von neuen Trainingsstrukturen mit der Unterstützung von sächsischen Lizenztrainern.

    Nach vielen Jahren der Rundstreckenförderung durch das Leistungszentrum Motorradstraßenrennsport, geleitet von Dirk Reißmann werden sich damit die Trainingsbedingungen für viele Motorsportler noch weiter verbessern.

    Bisher unterstützte Sportler aus dem Leistungszentrum werden in die Strukturen der Sportförderung des ADAC Sachsen integriert und weiter auf Ihrem Weg im internationalen Motorsport aktiv begleitet.


    ADAC Sachsen

    Sportabteilung

    Striesener Straße 37

    01307 Dresden (0351) 44 33 - 0

    sport@sas.adac.de

    http://www.adac.de

    Michael Sachse

    Hallo Peter

    Achtung sind schon wieder sehr dubiose Typen unterwegs -Bitte Warnung ausgeben damit niemand darauf reinfällt.


    Liebe Grüße Norbert


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    Von: larry fad [mailto:larryfad2017@gmail.com]


    INTERESSIERT IN IHRER ANZEIGE.


    Hallo, ich interessiere mich für Ihre Anzeige und ich möchte für den Preis und jedes verfügbare Foto fragen, ob es noch zu verkaufen ist. Vielen Dank.


    ZAHLUNGSINFORMATIONEN.

    Ich denke, Ihr Preis ist von mir bezahlbar. Ich habe einen Kunden, der Interesse am Kauf hat und bereit ist, einen Bankscheck für die Zahlung zu senden.


    Ein Überschußgeld würde Ihrem Angebot für meine Kommissions- und Trägergebühren hinzugefügt.


    Wenn dies für Sie in Ordnung ist, wenden Sie sich bitte mit Ihren Zahlungsdetails an mich.


    1). Dein vollständiger Name .... willst du auf dem Scheck stehen?

    (2). Ihre vollständige Adresse .... wohin der Scheck gesendet wird?

    (3). Telefonnummer ..... um Sie zu erreichen?


    Sobald ich diese Details erhalten habe, werde ich sicherstellen, dass Sie die Zahlung in 3-4 Arbeitstagen erhalten. Ich hoffe, so bald wie möglich von Ihnen zu hören.

    Dazu passt die Pressemeldung:


    Das Museum bebt! Ticketverkauf für den BRAZZELTAG® 2018 hat begonnen

    Technik Festival BRAZZELTAG 12. – 13. Mai 2018 im Technik Museum Speyer

    Speyer. Benzinköpfe aus ganz Deutschland fiebern schon jetzt auf eine ganz bestimmte Veranstaltung im nächsten Jahr hin.
    Am 12. und 13. Mai 2018 heißt es wieder „Das Museum bebt!“. Der BRAZZELTAG im Technik Museum Speyer geht in die nächste Runde und lässt die Herzen von großen und kleinen Fans der motorisierten Technik höher schlagen. Die Tagespässe sind druckfrisch im Museum eingetroffen, so dass man sich schon jetzt Tickets für den BRAZZELTAG sichern kann.
    Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für Freunde, Familie oder für sich selbst. 
    Tagespässe gibt es ab sofort unter www.brazzeltag.de und an den Kassen der Technik Museen Sinsheim und Speyer. Wem ein Tag beim BRAZZELTAG nicht genügt, für den gibt es ab Anfang Dezember auch das 2-Tages-Bändchen, mit dem man bis zu 13,00 € sparen kann. Pässe und Bändchen können bis einschließlich 28. Februar 2018 versandkostenfrei bestellt werden.
    Der BRAZZELTAG zählt mittlerweile zum größten Event des Speyerer Museums und lockt jährlich tausende Technikbegeisterte in die Domstadt. Neben Oldtimern, Sportwagen, Sonderumbauten und US Cars begeistern auch Harley Davidsons, Schiffsmotoren und historische Fluggeräte die Besucher und sorgen für die beliebte Brazzelatmosphäre.
    Das Programm auf dem Brazzelparcours und auf dem Museumsgelände wird wieder außergewöhnlich. Mit dabei sind Vorführungen von BRUTUS, LANZ Bulldogs, Offroad-Jeeps, PS Giganten, Classic Cars, einem Dragster Schulbus und vieles mehr. Ob auf 2 oder 4 Rädern – eins ist sicher, das Museum bebt!
    Info- und Händlerstände, verschiedene Bands sowie zahlreiche Imbisse und Restaurants runden das vielseitige Programm ab. Aktuelle Informationen zum BRAZZELTAG gibt es unter www.brazzeltag.de.

    Pressemeldung:


    Ticketvorverkauf ADAC Sachsenring Classic

    Ab 1. Dezember können Motorsportfans Tickets für die ADAC Sachsenring Classic online käuflich erwerben: http://www.sachsenring-classic.de .

    Innerhalb weniger Jahre hat sich die Veranstaltung zu einer der größten Klassikveranstaltungen für Automobile und Motorräder in Europa entwickelt. 47.000 Besucher konnten bei der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung (90 Jahre Sachsenring) zahlreiche Motorradweltmeister, allen voran Giacomo Agostini, Kevin Schwantz und Freddie Spencer, live erleben.

    Die ADAC Sachsenring Classic zeichnet sich durch moderate Eintrittspreise, offenes Fahrerlager, Boxendach- und Boxengassenzugang und ein umfangreiches Rahmenprogramm aus.


    Eintrittspreise im Vorverkauf:

    Freitag: freier Eintritt,

    Samstag: 20,- Euro,

    Sonntag: 20,- Euro,

    Wochenende: 30,- Euro.


    - Der Eintrittspreis beinhaltet den Zugang in das Fahrerlager und auf die Tribüne T6.

    - Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt inklusive Fahrerlager und Tribüne.

    - Parkplätze stehen direkt am Veranstaltungsgelände ausreichend zur Verfügung.


    Mit einem Mix aus klassischen Rennmotorrädern und –automobilen wird das Veranstaltungskonzept beibehalten. Als Veranstaltungshighlights können sich die Rennfans u.a. auf einen historischen Seitenwagenlauf mit früheren Weltmeistern, die CLASSIC KINGS mit dem ein oder anderen ehemaligen Motorradweltmeister sowie Ost-Tourenwagen bis 1.300 ccm inklusive der Trabis freuen.



    Pressemeldung:


    Jubeljahr

    Es ist ein Grund zum feiern: 2018 geht die Klassik Trophy in ihre 10. Saison. Was 2009 ganz bescheiden mit zwei Rennen begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer prächtigen Rennserie in der Klassik Szene entwickelt. Auf mittlerweile 10 verschiedenen Rennstrecken in Deutschland und im benachbarten europäischen Ländern tragen die Aktiven für die nicht mehr ganz so aktuellen Rennmaschinen aus den Jahren bis etwa 2002 aus.

    Dabei haben viele ehemalige Fahrer, die ihren Helm eigentlich schon an den Nagel gehängt haben, ihren Lieblingssport wieder entdeckt. Diesmal aber unter anderen Vorzeichen: Der sportliche Anspruch steht nur bedingt im Vordergrund. Das Rennerlebnis am Wochenende, ohne Druck erfolgreich sein zu müssen, dafür mit Fahrerlageratmosphäre unter den alten Freunden einschließlich Grillwurst und Steak ist allemal ein Kurzurlaub wert.

    Viele Fahrer können sich nun im Alter endlich ihren Traum von damals erfüllen. Sie kaufen sich das Motorrad, wofür zur aktiven Zeit kein Geld vorhanden war. Jetzt ist beruflich und familiär alles geregelt, der finanzielle Rückhalt ist da, warum denn nicht sich den Traum von damals erfüllen? Dieses Erlebnis nun ganz relaxt zu genießen steht im Vordergrund. So oder so ähnlich dachten in den vergangenen Jahren viele ehemalige Topfahrer, aber auch Hobby-Rennfahrer, wie die stetig zunehmenden Starterzahlen zeigen.

    Bis zu 300 Fahrer gehen in den verschiedenen Klassen an einem Wochenende an den Start. Von den längst vergessenen 50 cm³ Rennern bis zu den letzten aktuellen Grand-Prix-Maschinen der abgewählten Zweitaktära über die Superbikes und Supersportmaschinen der 90er Jahre mit den 750 cm³ Vierzylinder/Zweizylinder 1000er, sind genauso mit dabei, wie die luftgekühlten Twins ohne Baujahresbeschränkung bis zu den Gespannen.

    Nicht zuletzt hat auch der Nachwuchs eine wirkliche Chance, kostengünstig Rennsport zu betreiben. Die 14 bis 18 jährigen, die größtenteils aus den Minibikeklassen stammen, fahren in der Youngtimerklasse vorwiegend auf den 60 bis 65 PS starken 400er Vierzylinder von Kawasaki und Honda ihre Rennen aus.

    Nachfolgend die Gelegenheiten bei einer oder mehreren Veranstaltungen mal hinein zu schnuppern:


    29.März – 1. April Franciacorta (I)

    11. - 13. Mai Hockenheim-Ring D)

    25. - 27. Mai Schleiz (D)

    8. - 10. Juni Walldürn (D)

    22. - 24. Juni Sachsenring (D)

    6. - 8. Juli Assen (NL)

    27. - 29. Juli Oscherleben (D)

    17. - 19. August Most (CZ)

    8. - 9. September Colmarberg (L)

    22. - 23. September Frohburg (D)


    BU:

    Bei der Klassik Trophy wieder dabei: Die 600er Supersportklasse aus den Neunziger Jahren zeigen kampfreichen Motorsport



    _____________________________________________________________________

    Manfred John

    http://klassik-motorsport.com/

    Text von Claudio de Ceola


    Mein Bericht über das erste Langstreckenrennen der Firma LAVERDABreganze- Italien

    WERKSTEAMS - A: Hans Hutten (NL) - Dieter Reimann (D) - Startnummer 29

    Team B: Finetti/Ritzitelli (I) - Team C: Massimo Laverda/Augusto Brettoni (I)

    Motorrad: LAVERDA 750 S Rennversion (Prototyp der 750SFC)

    Chefkonstrukteur: Luciano Zen - Chefmechaniker: Nino Caretta

    Rennstrecke: OSS/Niederlande - Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 125 km/h. Schnellste Runden ca. 145 km/h Durchschnitt - Gefahrene Runden: ca. 1.000 - Gefahrene Kilometer: ca. 3.000 - Zuschauer: ca. 64.000 – Am Start 42 Fahrerteams

    Ich liebe es, auf verbotenen Meeren zu fahren und an barbarischen Küsten zu landen. - Melville – MOBY DICK

    ‚Meine 24 Stunden mit einem magischen Motorrad‘ für HANS HUTTEN - Claudio de Ceola - Copyright und alle Rechte - ©2003 – 2018 - CdeC

    Die 1. Veröffentlichung erschien unter dem Titel "GRENZERFAHRUNG" in der führenden Publikation der legendären Motorräder "KLASSIK MOTORRAD" MO - Medien Verlag – Stuttgart - Heft 3 - 8 Seiten mit 13 Fotobeiträgen

    Der Nebel wurde wieder dichter und das Geräusch der Motoren änderte sich jetzt von Minute zu Minute. Massimo Laverda verabschiedete sich mit den Worten:

    You must understand this, I have wife and children.” - (“Ihr müßt das verstehen, ich habe Frau und Kinder.”)

    Das C-Team machte Siesta um Mitternacht. Wir aber, Hans Hutten und ich, wollten uns in OSS als offizielle Werkspiloten dauerhaft qualifizieren und ein Mitternachts-Schläfchen passte dazu nicht.

    Gerade dachte ich darüber nach, was ich den unfahrbaren Bedingungen entgegenzusetzen hatte und hörte Massimos Worte nur beiläufig.

    Wie hinter einem Schleier waren wir schon einige Zeit von der realen Welt abgegrenzt.

    Die Sicht ging gegen Null, und bei 200 km/h Geschwindigkeit auf der Start- und Zielgeraden war ich gezwungen, mir etwas einfallen zu lassen.

    Hans hatte übernommen und ich durfte eine Stunde Pause machen, die keine Pause war. Zuerst einmal wollten die Mechaniker alles Mögliche von mir wissen. Dann sollte ich Müsli mit Nüssen und Orangen essen („You know, this is good for your brain.“ „Das ist gut fürs Gehirn, weißt du!“), dann ‚mußte ich mal‘. Dann schnell die Uhr ablesen: 10-15 Minuten waren schon verloren. In den Wohnwagen gehen, die Ledercombi von den Schultern ziehen lassen, hinlegen. 20 Minuten weg.

    Jetzt durch langsames und kontrolliertes Atmen den Herzschlag in Ordnung bringen. Nachdenken.


    Tatsächlich war es so, daß der jeweilige Fahrer des Teams manchmal bereits nach etwa 45 Minuten an die Box kam. So bereitete ich mich bereits nach 30 Minuten darauf vor Hans abzulösen, wenn entweder der Tank leer war, die Kupplung oder die Bremsen nachgestellt, die Kette gespannt werden musste. Oder es war wieder einmal das Rücklichtbirnchen durchgebrannt, und die Rennleitung zeigte uns dann nach zwei bis drei Runden die Schwarze Flagge (in der folgenden Runde sofort an der Box stoppen). Oder die Kupplungshand hatte einen Krampf und war minutenlang ausgefallen. Oder es gab etwas Anderes, oder alles auf einmal.


    Der Nebel war grausam. Noch nie zuvor war ich bei 3-4 Metern Sicht mit dem Motorrad unterwegs gewesen - nicht mal auf der Autobahn. Doch das hier waren „DE 24 UUR VAN OSS“, auf der nur 3.1 Kilometer langen Rennstrecke und hier würde sich entscheiden, ob wir für das folgende Jahr einen Vertrag als permanente Werksrennfahrer erhalten würden.

    Der Kurs bestand aus einer Geraden von ca. 1,2 Kilometern und der Rest aus 11 Kurven, die durch massiven Bäumen markiert waren.

    Die Luft war stark abgekühlt und einige Baumstämme an den Kurvenausgängen durften sich an Strohballen wärmen.


    Bis zu diesem Tag hatte ich noch nirgendwo lernen müssen nach dem Gehör zu fahren und noch weniger hatte ich beim Fahren abgezählt:

    Eins, zwei, drei, ist die Kurve schon vorbei?“

    Nein, ganz so war es doch nicht, aber jetzt beim Erinnern und Aufschreiben muß ich tatsächlich grinsen. - Damals war das nicht der Fall.

    Die Strecke war unkonventionell angelegt. Auf der langen Start- und Zielgeraden gab es keine Bäume, aber stählerne Bogenlampen links direkt neben dem Kurs. Der folgende Rechtsknick, ein echtes Mistvieh. Die enge Kurve machte zu, dann folgten Bäume ganz dicht an der Straße und danach wieder drei verzwickte Kringel. Noch mal rechts herum fast genauso schlecht, aber nach diesem Bogen ging es im Schlangenritt weiter, mit echter Laverda-Beschleunigung bis in den 5. Gang in drei oder vier langgezogenen welligen Schwüngen in einer regelrechten Allee bis zu der Rechts-Ecke, die ich vor dem Nebeleinbruch oft mit driftendem Vorder- und Hinterrad durchfuhr.

    Diesen Fahrstil hatte ich mir erst in den abgelaufenen Stunden antrainiert, doch er funktionierte im Nebel nicht mehr. Weitere Tricks hatte ich in einer Wundertüte gefunden, die ich irgendwann unterwegs geöffnet hatte.

    Das Echo des Motors klang zwischen den Bäumen, also in der „Allee“ auf der Rückseite des Kurses, anders. Wenn dann der Schall dort verblasste, waren dies die baumfreien letzten Meter. Dann zählte ich nur schnell bis drei und bremste hart um noch die folgende Rechtskurve zu erwischen.


    Korrekturen waren im Hellen durch den Driftwinkel möglich. Aber jetzt bei ‚Sicht Null‘ ließ ich mir etwas Neues einfallen.

    Ich legte das Motorrad einfach auf die Seite und eierte aus dem Eck, bis ich querab die ersten Strohballen der Start- und Zielgeraden erahnen konnte.

    Es ist unglaublich, wie eng man sich mit einer Kurve befreunden kann, wenn man ihr zum hundertsten Mal begegnet ist.

    Wieder Vollgas bis in den 5. Gang, Drehzahlmesser ablesen und bei 7.000 anfangen zu zählen - jetzt langsamer - eins, zwei, drei, vier, und Vollbremsung. Das war der üble Rechtsknick nach der Geraden, und wie so etwas möglich war, weiß ich auch nicht mehr, aber so, oder in etwa so, habe ich es gemacht, und es paßte immer irgendwie, denn jede Kurve, jeder Baum, die Schatten der Scheinwerfer, die Wellen und Flecken der Straße, der Ton des Echos der Bäume und Masten, die Position der Strohballen, die Geräusche der Generatoren, jedes Bremsen, Schalten, jeder Drehwinkel des Handgelenks am Gasgriff – alles hatte sich in den vergangenen Stunden in meinen Nervenbahnen gespeichert. Deutlich eingekerbt, wie in eine Schallplatte gepreßt, deren einzige Rille ich jetzt immer und immer wieder abhörte.

    Massimo Laverda hatte sich also seine Siesta wirklich verdient. Auch schon deshalb, weil er mir noch vor dem Start am Samstag diese von mir als „sehr seltsam“ empfundene Ansprache gehalten hatte:

    I have to tell you something - can I speak from man to man?” - “Yes”

    You have never been racing long distance before, have you?” - “No”

    Listen, and don’t you forget! – Well, this is probably going to be a tough race and listen - you sure know how it feels good when you go to bed with your girl.

    (Ich fühlte mich unangenehm - ’Was soll denn das werden? ’)

    You know, in the night all alone on the motorcycle, you will feel like worn out to your bones - and you want to stop that. You don’t like it anymore at all, and when you really wish to give up and you are only thinking about finding a way to end all this and you only have the desire to crash the motorcycle into something, REMEMBER MY WORDS! AND REMEMBER, THAT IT WILL BE ONLY A FEW HOURS MORE, TO BE WITH YOUR GIRL AGAIN! - and then you go to bed with her. (GROSS: sehr laut gesprochen) - You know? - You must think this all the time then and not give up!

    WILL YOU REALLY REMEMBER THIS?” - - - - “Yes!“ - ‘??’

    („Ich möchte dir was sagen - kann ich von Mann zu Mann sprechen? “ - Ja“

    Du hast noch nie ein Langstreckenrennen gefahren, oder?“ -Nein“

    Hör zu, und vergiß das nicht! – Also, das wird vielleicht eine harte Sache, und hör zu – du weißt bestimmt, wie gut du dich fühlst, wenn du mit deinem Mädchen ins Bett gehst!

    [Ich fühlte mich unangenehm – ‚Was soll denn das werden?’]

    Weißt du, in der Nacht, ganz allein auf dem Motorrad - du bist ausgepreßt bis auf die Knochen – und du willst aufhören. Du hast keine Lust mehr, überhaupt keine mehr, und wenn du nur noch daran denkst, wie du dem ein Ende machen kannst und du nur noch den einen Wunsch hast, das Motorrad irgendwo reinzuballern um endlich Ruhe zu haben, – DENK AN MEINE WORTE und DENK DARAN, DASS ES NUR NOCH EIN PAAR STUNDEN SIND, BIS DU WIEDER BEI DEINEM MÄDCHEN BIST! - und dann kannst du mit ihr ins Bett.

    Verstehst du? – Du mußt die ganze Zeit nur daran denken - und nicht aufgeben!

    WIRST DU WIRKLICH DARAN DENKEN?“ - - - „Ja!“ - ’??’)

    Seit Stunden fuhr ich nun schon als Roboter. Irgendwann hatte „ein anderer“ übernommen und ich wurde irgendwie von irgendwem ferngesteuert.

    Das wäre ganz komfortabel gewesen, ohne die Kopfschmerzen.

    Unsinn Kopfschmerzen! Mein Gehirn war in pulsierender Bewegung. Erst zog es sich zusammen und mein Sehvermögen reichte nicht einmal mehr aus die wenigen Meter zu sehen. Ich schloß auf der Geraden auch immer mal wieder die Augen, weil dann scheinbar der Schmerz einen Moment nachließ - dann wieder drückte es auf die Stirnknochen und die Augen wollten heraustreten.

    Das war auf meine totale Erschöpfung, das immerwährende harte Beschleunigen und Bremsen und die hirnzermalmenden Vibrationen des Epizentrums zurückzuführen.

    Aber darüber dachte ich jetzt nicht nach. Ich schaute nur voller Sehnsucht auf die Bäume, die am Ende jedes geraden Stücks meine Referenzpunkte in allerletzter Sekunde waren. Ich würde ewig so weiterfahren müssen, auf immer und ewig, mein ganzes Leben lang würde das so gehen, und ich wollte das nicht mehr.

    Aufhören, und Hans im Stich lassen, war undenkbar, aber wenn ich stürzen würde, wäre das doch keine Schande. Wie sollten sie je erfahren, daß ich aufgegeben hatte? - Nein, ich müßte mich nicht schämen, sie würden sogar um mich trauern . . .

    Da fielen mir Massimos Worte wieder ein. – (MASSIMO, ICH DANKE DIR SO SEHR FÜR DEINE WARNUNG!)

    Angefangen hatte alles weniger dramatisch, ja, sogar mit einigen skurrilen Einlagen.

    Etwa ein Jahr vor diesem Rennen war ich nach Holland gefahren, um mehr Startgelegenheiten zu bekommen. Den Tip hatte ich von Walter Sommer, einem damals bekannten Rennfahrer aus Köln.

    Walter Sommer hatte mir genau beschrieben, wie ich eine niederländische Lizenz mit anderem Namen bekommen würde, und auch seine Empfehlung an Hans Hutten mitgegeben, einem Freund von ihm.

    Ich stellte mich also eines Tages bei Hans vor. Vor dem Rennen in Rosmalen (bei s’Hertogenbosch) war das. Das wurde dann auch mein erstes Rennen in den Niederlanden und mein erster Sieg.

    Vielleicht war das kein besonders glückliches Erlebnis für Hans Hutten gewesen, dem holländischen Meister der 500ccm-Klasse auf seiner Norton.

    Aber welch großes Herz hatte er dann später gezeigt, als er mich zu seinem Teamgefährten für das 24-Stunden-Rennen gewählt hatte. Gegen den ausdrücklichen Wunsch des niederländischen Laverda-Importeurs Raymakers‘ Import – Meerveldhoven. Der hätte viel lieber einen Niederländer als Teamkollegen gesehen.

    Ich fahre nur mit Dieter!“, hatte Hans zu Jan Raymakers gesagt.

    Mit ihm holen wir den Sieg, und der Sieg ist wichtiger als zwei niederländische Namen und vielleicht irgendein Platz hinten.“

    Wie dankbar ich war, hatte ich Hans leider nie gesagt, aber ich denke, er hat es gewußt. Seinen männlichen Großmut habe ich auch später oft bemerken können. Nach Rosmalen habe ich manches 500er-Rennen, das ich in Holland gefahren bin, gewonnen, und er hat mir jedesmal herzlich gratuliert.


    Raymakers hatte mich also angerufen und zu den „24-Stunden von Oss“ eingeladen. Als künftige LAVERDA-Werksfahrer hatte uns Massimo auch mit einem besonders schönen Hotel verwöhnt.

    Meine eigene Rennmaschine, eine Honda CB 490 RS (meine Bezeichnung für sie, sie hatte größere Kolben, von MAHLE hergestellt, tatsächlich aber nur 485 ccm) hatte ich mir selbst in einem sehr langen und kalten Winter aus einer serienmäßigen CB450 aufgebaut. Zum Glück verfügte ich über einen eigenen Werkstattraum. Der war aber praktisch unbeheizbar. Wenn dann der Bollerofen nach stundenlangem Heizen den Raum auf minus 5 Grad Celsius gebracht hatte, empfand ich das als warm und arbeitete fast in jeder Nacht einige Stunden an meiner Honda

    Und jetzt war ich hoffentlich auf dem Weg zum Werkspiloten samt Mechanikern, die für das Motorrad sorgen würden!

    Vorhin habe ich von skurrilen Einlagen gesprochen. Davon gab es einige.

    Die ‚Laverdas’ - Massimo und Piero - sprachen mit uns nur Englisch. Hans sprach mit mir Niederländisch, und davon verstanden sie kein Wort, wenn er mir zum Beispiel mit ganz ernstem Gesicht Witze erzählte.

    Die erste Begegnung mit den Motorrädern am Mittwoch oder Donnerstag vor dem „Monsterrennen“ verlief so:

    Okay, wir können noch nicht auf der Rennstrecke trainieren, aber wir wüßten gerne, wie ihr mit den Maschinen zurechtkommt.“

    Wir wurden also mit dem Laverda-Transporter und zwei Rennern in die Felder abseits von Oss gefahren. Dort sollten wir auf den asphaltierten Feldwegen, voll mit Lehm- und Sandresten, ein paar Runden unter Rennbedingungen drehen.

    Das wurde schrecklich!

    Die Wege waren viel zu schmal für die Geschwindigkeit und mit dem für mich ganz ungewohnten langen Radstand, dem hohen Schwerpunkt (voller Tank), den giftigen Bremsen (Ceriani) und der langgestreckten Sitzposition kam ich überhaupt nicht zurecht.

    Vielleicht hätte ich mich nach einiger Zeit noch an manches gewöhnt, aber etwa nach fünf oder sechs Runden stoppte uns Massimo Laverda bereits.

    Siegesgewiß und strahlend vor Stolz auf seine Laverda, fragte er glücklicherweise zuerst Hans. Ich hatte bei diesem Eignungstest regelrecht Angst gehabt zu stürzen, und der Schweiß stand mir noch auf der Stirn: „Tell me, what is your first impression? “– (“Sag mal, was ist dein erster Eindruck?”)

    Daß Hans ein echter Profi war, wußte ich da noch nicht. Er sah auch ein wenig blaß aus, schluckte aber nur einmal und antwortete genauso strahlend wie Massimo: „A great machine, fantastic, no problems!“ - („Ein tolles Motorrad, phantastisch, keine Probleme!“)

    Das sagte ich für Massimo dann auch so auf, war aber sehr beunruhigt über meine eigene Unfähigkeit (meine Honda wog sicher 60 kg weniger als die LAVERDA und die NORTON, die Hans sonst fuhr, war meiner Honda an Straßenlage nochmal überlegen, weil sie so besonders handlich war, mit ihrem berühmten „Federbett-Rahmen“ - „Featherbed Frame“) und konnte es kaum erwarten, mit Hans zu sprechen.

    Unter vier Augen habe ich ihn dann entsetzt gefragt: Du kannst wirklich damit fahren?“

    Er beruhigte mich ein wenig: „Wenn die anderen damit fahren können, lernen wir das auch noch. Glaub’ mir, das ist Gewohnheitssache. Die Dinger sind einfach sehr schwer und die Sitzposition stimmt nicht. Die sollen uns den Lenker einfach etwas zurücksetzen, was meinst du?“

    Am nächsten Tag ging es dann zur Sache. Laverda hatte es irgendwie geschafft, die Strecke zu mieten. Das war nicht unfair, denn alle die anderen 42 Teams kannten sowohl die Rennstrecke als auch ihre Motorräder. Wir nicht.

    Während des Rennens sollten wir uns zu einer phantastischen Mannschaft entwickeln. So war das jetzt aber noch nicht. Es entstanden durch Sprachschwierigkeiten - die Mechaniker sprachen kein Wort Englisch (während des Rennens konnten wir uns aber immer gut verständigen. Motore, Freni, Ruote, Catena und Sospension z.B. hatte ich schon in den Tagen vor dem Rennen aufgeschnappt.)Mißverständnisse, und vor allem durch die Mentalitätsunterschiede gab es einige groteske Situationen.

    Erst einmal wurden wir ausführlich über die Rennstrategie des Hauses Laverda aufgeklärt. Natürlich auf Englisch, was an sich schon komisch genug war, denn das italienische Englisch verzichtet nicht auf den National-Charme:

    Also (well), wir haben natürlich die besten und schnellsten Maschinen. Es ist nicht nötig, daß ihr zu riskant fahrt. Die Motorräder leiden und wenn ihr herunterfallt, verlieren wir viel zu viel Zeit.

    GANZ WICHTIG ist es, daß ihr sauber und gleichmäßig eure Runden dreht und die Motorräder nicht zu hart bewegt. Wenn wir im Rennen immer einen Vorsprung von einigen Runden haben, genügt das! - Okay?

    Wir haben EINE AMPEL mitgebracht und die setzen wir heute ein. Besonders für das neue Team. - Okay, zuerst fahren wir uns alle ein wenig warm und gewöhnen uns an die Strecke. Dann kommt ihr zum Volltanken, und danach versucht ihr so lange SCHNELL, ABER WEICH! zu fahren, bis ihr auf der Ampel GRÜN! seht.

    Wir stoppen natürlich die Zeiten aller Fahrer. Wenn wir also feststellen, daß ihr schnell genug seid, ZEIGEN WIR EUCH G R Ü N! - (Hervorhebungen: Besonders laut gesprochen)

    Once more! - Wenn ihr euren Rhythmus gefunden habt und die Rundenzeiten auch stimmen, halten wir die Teambezeichnung (wir hatten „A“) unter die Ampel und zeigen G R Ü N! Ihr könnt dann noch einige Runden so weiterfahren und dann zur Box kommen. - Okay?“ - „Okay!“

    ACHTUNG!! Wenn wir euch aber R O T! zeigen, dann heißt das, daß ihr die Motorräder zu sehr belastet! Ihr müßt dann UNBEDINGT! sofort weicher fahren, so lange, bis wieder GRÜN kommt. Verstanden?“ --- „Okay - verstanden!“


    Natürlich hatte ich das verstanden und auch sehr genau zugehört, denn das war ja offenbar besonders wichtig, wenn es so oft wiederholt wurde. Nur hatte ich das Pech, als Erster auf die Reise geschickt zu werden.

    Die Reputation von Hans stand außer Zweifel, und nur ich mußte noch zeigen, daß ich würdig war, eine Laverda zu fahren. Jedenfalls empfand ich das so.

    Tatsächlich hatte Hans recht behalten. Nach vielleicht zwanzig Runden, möglicherweise auch wegen der jetzt günstigeren Position des Lenkers, sah die Welt schon rosiger aus, und ich begann nach der Ampel zu schielen, wenn meine 750S bei Start und Ziel vorbeibrüllte.

    Nichts? -- Na ja, wird schon werden. ’

    Ich fuhr ein wenig schneller, und leichte Zweifel beschlichen mich: Ich fahre doch gar nicht so schlecht. - Genau wie sie es gesagt haben, schnell und weich.’ - Kein Grün!

    Und ich legte zu. In drei Phasen hintereinander und jedesmal mehrere Runden lang und in jeder Runde schneller und schneller.

    Zuerst rutschte die Laverda beim Herausbeschleunigen aus den Kurven auf dem Hinterrad weg. Das ging so einige Runden lang. - „Kein Grün!“

    Dann stand sie in den Kurven fast quer: ‚WIEDER NICHTS!’

    Dann begann meine Freundin - wir kannten uns jetzt schon gut, und ich fuhr sie so wie eine gute Freundin, schnell und hart-zart - mit beiden Rädern zu driften.

    K E I N G R Ü N!’ - Jetzt begann ich ungewollt mit einer Orgie: Ich bin ZU LANGSAM!’ - ‚Sie nehmen mich nicht!’ - ‚Alles oder nichts!’

    Die Laverda war tatsächlich ein magisches Motorrad. In den nächsten Runden rutschte sie - eigentlich kam mir das nun schon ganz normal vor - in allen engen Kurven über beide Räder. Ich lernte schnell, das kontrolliert einzusetzen, war jetzt aber total verzweifelt. - „WIEDER KEIN GRÜN!“

    Auf einmal ging es mir richtig schlecht!

    Ich fuhr bei den Rennen mit meiner Honda oft 10-20% über dem Limit. Das waren jetzt aber 50% über Limit. Mehr konnte ich nicht herausquetschen, mehr ging einfach nicht. Die Bäume an den Kurvenausgängen verfehlte ich in mehreren Runden nur knapp und baute in mir eine heilige Wut auf.

    Ihr könnt mich alle mal . . . ! - Ich fahre gut!“ - Aus Verzweiflung legte ich mir im Kopf Janis Joplin auf: „Me & Bobby McGee“ und begann zu singen.

    ((Dieses Lied kannte zu der Zeit kaum jemand. Ich ging damals bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die US-Kasernen. Es gab da immer etwas zu sehen, gute Musik und meinen geliebten Black Russian-Drink für einen halben Dollar im Casino. Ihre Songs hatte ich dort mal gehört und war sofort elektrisiert. - LOVE YA, JANIS!))

    Schnell und weich? – Ich fuhr wie ein Verlorener. – ‚Zeigt mir Rot! – Bitte, zeigt mir ROT!’

    Ich befand mich jetzt in der Endphase meines Wutkollers und begann gerade mit ‚Piece Of My Heart’ (‚Stück von meinem Herzen’). Für einen Augenblick dachte ich daran, ‚SIE’ samt mir und dem Herzen von Janis am Ende der Geraden einfach hinzutrümmern.

    Zum Glück begann gleich darauf der Motor auf nur einem Zylinder zu laufen. Motor überdreht’ - dachte ich. Es war aber nur der Tank leer.

    Als ich die Boxen erreichte, gab es dort immer noch kein GRÜN, aber auch kein ROT für mich, denn die ganze Laverda-Mannschaft, die Mechaniker und die Chefs, zogen mich zu viert vom Motorrad, fassten mich an Armen und Beinen und warfen mich tatsächlich hoch in die Luft, so freuten sie sich.

    Ich war die besten Zeiten gefahren und niemand konnte verstehen, daß ich mich nicht mit ihnen freute und auch feierte.

    Ich kam wie aus einer anderen Welt zurück und fragte sie immer wieder und jeden einzeln, warum sie mir denn kein Grün gezeigt hatten. Sie verstanden mich überhaupt nicht und schienen den Sinn meiner Frage auch nicht zu begreifen.

    Du bist doch so toll gefahren und immer schneller und ganz sauber (‚ha-ha!’), was sollten wir dir denn da zeigen?“

    So war das eben mit den Italienern. - Heute empfinde ich das als liebenswert.

    Zurück nun zu unserem Rennen: Wir waren die Schnellsten und führten von der ersten Runde an. Eigentlich ist das ja der Sinn des Ganzen, doch wir saßen auch in der Falle. Das stellten wir aber erst später fest.

    Der Start erfolgte am Samstagmittag. Nachdem wir schon eine Weile mit vollem Einsatz gerollt waren und einen ordentlichen Vorsprung erreicht hatten, gab es die ersten kleinen Probleme. Züge rissen, die Kette wurde gewechselt, die Brems- und Kupplungshebel nachgestellt und gefettet usw. usw. Dadurch verloren wir einige Zeit und eine Honda 350 (Henk Rekers/Jan van der Wal) schlich sich langsam heran, denn die lief einfach nur mit Tankstopps und ohne sonstige Pausen immer weiter.

    Das Problem verschärfte sich und wurde irgendwann bedrohlich, als es anfing dunkel zu werden. Es war Laverdas erster Langstreckenwettbewerb und es gab viel zu lernen. Besonders das Rücklicht verhielt sich nicht kooperativ.

    Es hatte nur eine einzige Birne und die wurde viel zu oft durch die Vibrationen gemeuchelt. (Bei den folgenden Rennen haben sie dann sogar 3 Birnen eingebaut, habe ich später erfahren)

    Auch der Gaszug war nur einfach verlegt, und wenn der riß, dauerte der Austausch viel zu lange. An andere Ausfälle erinnere ich mich nicht mehr so genau, aber es gab noch einige Kleinigkeiten. Natürlich wurden auch ab und zu die Räder gewechselt, mit neuen Reifen und Bremsen.


    Wir mußten also bei Halbzeit des Wettbewerbs, und schon etwas aufgebraucht, immer schneller werden, um diese Honda abzuwehren.

    Dann begann kurz vor Mitternacht der teuflische Nebel heranzukriechen.

    Die Radiostation „KRO-RADIO“ übertrug die „Monster-races“ - das „Monsterrennen“ - live in ganz Holland und sie hatten mir - vom Streckensprecher aufgeschnappt - den schönen Namen verliehen: Der deutsche Teufel“ („de Duitse Duivel“)

    Aber das war ich nicht wirklich, sonst hätte ich meinen Boss gebeten, den Nebel etwas aufzulichten.

    Manche Menschen sind überrascht, wenn sie unmittelbar und ohne Vorwarnung die Grenzen zum Metaphysischen überschreiten.

    Ich wurde in dieser Nebel-Nacht auch überrascht, denn ich hatte meine ersten Erlebnisse in dieser Richtung und einiges empfinde ich heute noch als übersinnlich.

    Es gab auch eine Klasse bis 250ccm. Jedenfalls überholten wir bei Tageslicht einige Motorräder auf der Geraden mit erheblicher Geschwindigkeitsdifferenz. In der Nacht und besonders in der Nacht&Nebel-Periode wurde der Unterschied an Speed deutlich größer.

    Wir waren sicher nicht besonders lebensmüde, hatten aber über so lange Zeit das Rennen angeführt, daß es uns als doppelte Niederlage erschienen wäre, jetzt noch besiegt zu werden. Unserem Rücklichtbirnchen war es scheinbar sowieso egal wie schnell wir fuhren. Mal hatte es nur fünf Runden lang Lust, dann leuchtete es wieder länger als eine Stunde.

    Hans und ich flogen tatsächlich nahezu außerirdisch durch die Nebelnacht. Vor mir erschienen zum Beispiel dauernd irgendwelche flackernden „roten Kerzen“, (die Rücklichter der Kollegen) und wir waren doch nicht in Amsterdam in „diesem Bezirk“. Auch heute denke ich noch manchmal darüber nach, wie wir wohl hundertmal oder öfter an diesen beinahe stehenden Motorrädern vorbeigekommen sind.

    Hilfsweise habe ich mir selbst ein paar „logische Erklärungen“ angeboten:

    Wie Hans es gemacht hat, weiß ich nicht, aber ich bin in dem Nebel auf der Geraden ganz scharf links gefahren, in der Hoffnung, daß die langsameren Kollegen rechts bleiben und mit dem Plan, vielleicht mal knapp neben der Strecke auf dem schmalen Grasstreifen zwischen der Strecke und den Bogenlaternen dahinhoppeln zu müssen.

    Das ist aber nie vorgekommen. Vorgekommen ist es jedoch oft, wenn auch nur einen Wimpernschlag lang, daß an meiner rechten Schulter ein massiver Schatten auftauchte.

    Die Zeitnehmer und Rundenzähler sind in dieser Nacht auch ganz schön umnebelt gewesen. Mal hörte ich an den Boxen etwas von 13 Runden Vorsprung, dann waren es plötzlich nur 7 Runden. Zu wenig bei der kurzen Strecke.

    Jedenfalls ist dann kurz vor dem Ende des Wettbewerbs und wieder bei strahlendem Sonnenschein, in unserem Motor ein Ventil abgerissen. Ich erinnere mich daran genau. Es geschah, als Hans fuhr, aber ebenso hätte es mir passieren können. Der tatsächlich außerirdische (Chef-)Mechaniker Nino Caretta hatte noch unseren Motor geöffnet, aber es war zu viel zerstört.

    Dieser Mann war die Ruhe selbst, arbeitete allerdings wie ein besonders flinkes Eichhörnchen.

    Irgendwo habe ich gelesen, daß alle drei Laverdas um etwa 8.30 Uhr morgens ausgefallen sein sollen. Das stimmt nicht!

    Es war die Massimo/Brettoni-Laverda, die zu dieser Zeit nicht mehr wollte. Bei dieser Maschine haben es die Mechaniker aber geschafft, den Motor wieder in Gang zu bringen und so erreichte Massimos Team noch den vierten Platz.

    Wann die zweite Laverda ausgefallen ist, weiß ich nicht mehr, aber unsere rannte noch bis etwa eine Stunde vor Rennende.


    Tatsächlich war bei Hans etwa um halb neun die Kette gerissen und er mußte unsere Geliebte fast um den ganzen Kurs schieben.

    Das hat uns den Sieg gekostet. Die Honda war durch diesen enormen Zeitverlust vor uns geraten und bei der Aufholjagd geriet schon mal der Drehzahlmesser in den roten Bereich.

    Weil es so kurz vor Rennende geschah, konnte Caretta die Reparatur nicht mehr ausführen. Ich erinnere mich, daß er Tränen in den Augen hatte.

    Wir standen da, Hans und ich, beide hoffnungslos deprimiert. Und wieder war es Hans, der mich nach einer Weile aufzumuntern versuchte:

    Weißt du was, wir machen das im nächsten Jahr klar!“

    Und ich, der ich doch meine Seele für Laverda verschenkt hatte und beinahe noch mehr für eine Karriere als Werkspilot gegeben hätte, antwortete:

    Hans, das schaffe ich nicht noch einmal!“

    Dennoch bin ich Laverda bis heute dankbar für dieses Rennen voller phantastischer Erlebnisse und Ereignisse. Ich darf sagen: Diese 24 Stunden haben mein weiteres Leben auf besondere Weise beeinflusst. Ich habe seitdem vor „dem Unmöglichen“ wenig Respekt und bin später auch noch anderen Wundern begegnet.

    Ein Jahr später holte sich die Firma Laverda in OSS alle drei Podiumsplätze zum Auftaktsieg für viele kommende Laverda-Rennsporterfolge.

    Mit Brettoni/Dossena auf dem Ersten Platz. Hutten/van der Wal wurden Zweite und das dritte Team im Ziel waren die Fahrer Somers/de Laat.

    Hans Hutten/Piet van der Wal hatten bis kurz vor dem Rennende mit vier Runden Vorsprung geführt. Durch einen Kettenriß verloren sie sechs Runden und schafften es aber noch, bis auf eine Runde wieder an die Sieger heranzukommen.

    Raube das Licht aus dem Rachen der Schlange!“ – Hans Carossa

    Claudio de Ceola - 3.12.2002 – Überarbeitet 13.7.2003

    Wenn Sie über zusätzlichen Informationen zu diesem Rennen und den folgenden Langstreckenrennen in Oss verfügen, oder Kenntnis von Fotos und Filmen, oder Interviews, Radioreportagen, Presseberichten usw. haben, bitte ich Sie um Hinweise. Ebenso suche ich Plakate, Programme usw.

    Zur Zeit dieses Rennens in Oss besaß ich noch keine internationale Rennfahrerlizenz. Um bei Wettbewerben in Deutschland nicht von der OMK* gesperrt zu werden, fuhr ich in den Niederlanden und in Belgien mit einer Rennlizenz der Niederlande und unter dem Namen Dieter Reimann.
    * Oberste Motor-Sportkommission in Deutschland

    (Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht wurde bisher in 8 Sprachen übersetzt und ist in 6 oder 7 Ländern publiziert worden.

    Im Nachtrag ein philosophischer Gedanke als Anmerkung zu meinen Erlebens-Jahren (Purifikation/Katharsis/Weihe-Reinigung für Aristoteles) als Rennfahrer:

    Zu den Zeiten meiner Motorradrennen habe ich das Rennfahren genauso geliebt wie mein Leben.

    Was macht man da? – Ich habe mit wirklich allen Mitteln versucht zu überleben und es ist mir gelungen.

    Für weitere Hinweise zu diesem Rennen – besonders für zeitkritisch-philosophische Erkenntnisse – stehe ich für Anfragen von Motorsport-Journalisten gerne zur Verfügung.

     


    DRAMA in der Nacht. – Ich meine, dass der Gaszug gerissen war. Der Austausch von Informationen beim Fahrerwechsel mit HANS HUTTEN bezog sich immer nur auf das Allerwichtigste.
    Im Vordergrund links: Der Italiener des Teams, der auch Englisch sprach und den Mechanikern unsere Anweisungen weitergab. Rechts neben mir HANS HUTTEN.


    An den Boxen auf der Start- Zielgeraden.
    Vorne und hinten wurden immer die kompletten Räder mit Reifen und frischen Bremsen gewechselt.
    Im Vordergrund: 3 Mechaniker, und der Fahrer eines anderen LAVERDA - Teams hilft mit.
    Ganz rechts mit Helm: HANS HUTTEN.



    DIETER REIMANN“ – (Claudio de Ceola) Team ‚A‘ – LAVERDA SFC-Prototyp

    VOLLGAS AUF DER START- ZIEL-GERADEN


    Pressemeldung Michael Sonnick

    Der Auer Motorsportclub feiert am 25.-26. November 2017 sein 60-jähriges Jubiläum mit einer Sonderausstellung in Zschorlau


    Am 25. und 26. November 2017 feiert der 1. Auer Motorsportclub e.V. mit einer Sonderausstellung in der Sporthalle in Zschorlau in der Schulstraße sein 60-jähriges Jubiläum.
    Die Geburtsstunde vom 1. Auer MSC war am 8. November 1957, der damals als MC Wismut Aue gegründet wurde.
    Am Samstag (25.11.2017) wird die Ausstellung um 10 Uhr mit einer Ansprache über 60 Jahre Motorsport eröffnet. Danach werden die Ehrengäste begrüßt und die einzelnen Ausstellungsstücke vorgestellt. Nach der Videovorführung um 13 Uhr werden die erfolgreichen Motorsportler vom bekannten Streckensprecher Lutz Weidlich interviewt.
    Das Team vom 1. Auer Motorsportclub mit dem Vorsitzenden Rainer Pommer hat wieder prominente Motorsportasse nach Zschorlau eingeladen. Aus der ehemaligen DDR stehen die Rennfahrer wie Olaf König, Martin Neubert, Stefan Tennstädt und Wolfram Trabitzsch auf der Gästeliste. Zugesagt haben auch die ehemaligen Motorrad Grand Prix-Piloten Ingo Emmerich (Klasse 50 ccm), Kurt Florin (500 ccm), Heinz Paschen (80 ccm) sowie der zweifache Vizeweltmeister (1996 und 1997 in der 250 ccm Klasse) Ralf Waldmann. Der 20-fache Grand Prix-Sieger ist ein guter Freund vom Vorsitzenden Rainer Pommer und ist Ehrenmitglied beim 1. Auer Motorsportclub genauso wie Heinz Rosner aus Hundshübel. Der 78-jährige Rosner war 1968 WM-Dritter in der 250 ccm Klasse und dreht immer noch auf der MZ RE-Rennmaschine seine Runden.
    Am Samstag endet die Ausstellung um 17.30 Uhr, danach findet noch eine Abendveranstaltung statt. Am Sonntag sind die Öffnungszeiten von 10 bis 16 Uhr, um 11 Uhr sorgt das Schlemaer Blasorchester mit Egerländer Blasmusik für musikalische Unterhaltung. Danach finden ab 13 Uhr noch Motorsportgespräche statt.
    Der Eintritt zur Sonderausstellung kostet 2,- Euro, weitere Informationen gibt es im Internet unter www.auer-msc.de. Das Zschorlauer Dreieckrennen feierte im Vorjahr bereits sein 20-jähriges Jubiläum, der 22. Zschorlauer Classic-GP wird im Juli 2018 wieder veranstaltet.


    Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof



    MZ-Pilot Heinz Rosner war 1968 WM-Dritter in der 250 ccm Klasse (Foto Thomas Haas)

    Pressemeldung:

    Monday, 20th November 2017


    40th ANNIVERSARY OF MIKE HAILWOOD’S TT COMEBACK TO BE CELEBRATED AT 2018 CLASSIC TT RACES PRESENTED BY BENNETTS
     


     

    Arguably the most memorable and emotional moment in the 110-year history of the Isle of Man TT Races will be central to the celebrations at next year’s Classic TT presented by Bennetts, which forms part of the Isle of Man Festival of Motorcycling.

    23 time TT champion John McGuinness will ride a parade lap on the original Sports Motorcycles Ducati that Mike Hailwood raced in his glorious 1978 comeback. The lap will celebrate the fortieth anniversary of ‘Mike the Bike’s’ Formula 1 TT Race win - his first after an eleven-year absence.

    The parade lap, on Saturday 25th August, is the latest event in a long line of iconic moments and nostalgic racing that have already, according to the Daily Telegraph, established the Classic TT as ‘one of the best biking events on the planet’.


    Commenting on the Mike Hailwood comeback anniversary lap John McGuinness said: “I’ve already had some special moments on the Mountain Course in my career,- both racing and with parades - but this is undoubtedly going to be one of the real highlights. It’s truly an honour and a privilege to be asked to represent Mike even though I was only six when he came back and won the F1 Race. It’s an iconic moment in TT history and a story that everyone who follows the event knows about.”

    Mike Hailwood’s family - widow Pauline and son David - will attend the Classic TT to witness the Parade Lap, with the original machine, one of the most iconic in motorcycle racing history, being kindly supplied for the event by New York based collector Larry Auriana.


    The Classic TT has been the scene of a number of memorable races in the event’s five year history and last year alone included the first ever 120+mph 250cc lap of the Mountain Course by Bruce Anstey on the Padgetts Motorcycles Honda.

    Other highlights from 2017 include Anstey’s stunning new outright Classic TT lap record of 127.496mph on the YZR 500cc Yamaha during the thrilling Classic TT Superbike Race that ultimately saw Dean Harrison take the race win and former British Superbike Champion Josh Brookes riding the Winfield Paton to his maiden Mountain Course victory.


    Other memorable Classic TT moments since the event’s inception in 2013 have included Steve Plater’s lap of the Mountain Course on an authentic factory six-cylinder 250cc Honda Six, the ‘Joey Dunlop Road Racing Legend – The Rivals’ Parade Lap in 2014 that saw many of Joey’s greatest rivals, or representatives of his rivals, appearing in a tribute lap.

    Michael Dunlop’s recreation of the first 100mph lap on the Gilera and the unforgettable John McGuinness and Giacomo Agostini tribute to the 1967 Senior TT battle between Agostini and Mike Hailwood are other prominent moments in the TT’s illustrious history that have been recognised with tribute laps.

    This year’s Classic TT presented by Bennetts promises to add further layers to the ever-growing history and stories that the Mountain Course generates. After a week of qualifying, the now well-established four-day festival kicks off with the Classic TT Paddock Carnival on Friday 24th August as ahead of the final full qualifying session for the four-race Classic TT programme.

    The Classic TT races gets underway with the Bennetts Senior Classic TT on the morning of Saturday 25th August with the class dominated in recent years by the stunning collection of Patons assembled by Roger Winfield. Saturday afternoon, following the Hailwood Parade lap, sees the memorable sight, sound and smell of the two stroke 250’s for the Dunlop Lightweight Classic TT Race before tales of derring-do are swapped in the evening’s Classic TT Party in the VIP Hospitality Suite.

    The action moves to the North of the Island on Sunday 26th for the now traditional nostalgia-fest – the ‘Festival of Jurby’, organised by the Isle of Man chapter of the VMCC – a fitting preview to the evening’s RST Legends dinner back at the TT Grandstand.


    The action returns to the Mountain Course on the British Bank Holiday Monday 27th August with the Junior Classic TT Race, which has seen so many memorable British marques returning to the Mountain Course and battling the more modern Japanese manufactured bikes. Last year’s race saw Michael Rutter take the honours on the Ripley Land Racing Drixton Honda.


    Monday’s Race programme is bisected by the Classic Racer Magazine Lap of Honour; the chance to see some of the most memorable and some long forgotten machines and marques once again navigating the Mountain Course before the meeting reaches its climax with the RST Classic TT Superbike Race which has seen so many thrilling races, lap records and remarkable lap and race times by machines that belie the term Classic.


    And this year it’s easier than ever before to experience in person all the drama and excitement that this unique event throws up. Information on travel and accommodation options, grandstand seats, an extended choice of special events and Official VIP Hospitality Experiences are available from the Classic TT’s Officially Licensed Travel Partners.


    To secure your place at the most exhilarating motorsport event in the world you can book all your ticket requirements now at iomtt.com.

    Pressemeldung:



    Nach dem Wegfall der W 800 kehrt Kawasaki mit der Z 900 RS ins Retrosegment zurück. Nur kurz nach der Premiere auf der Tokyo Motor Show und der Pärsentaion auf der EICMA kommt das Naked Bike bereits in diesen Wochen in den Handel. Das Modell erinnert an die Z1 aus den 1970er-Jahren und wird auch in einer Café-Racer-Version angeboten. Der flüssigkeitsgekühlte 950-Kubik-Reihen-Vierzylinder leistet 82 kW /111 PS und liefert knapp 100 Newtonmeter Drehmoment.

    Zu den Merkmalen der Z 900 gehören unter anderem der klassische Tropfentank, analoge Rundinstrumente und zweifach einstellbare Traktionskontrolle sowie der typische Heckbürzel des Originals. Kawasaki bietet die Z 900 RS zu Preisen ab 11 695 Euro an. Der Café Racer ist 500 Euro teurer. (ampnet/jri)


     

    Einige Fotos der Ausstellung in St. Wendel

    Zschorlaus Ehrenbürger Dietmar Zimpel ist am 5. Oktober 2017 im Alter von 83 Jahren gestorben.
    Der Unternehmer hatte sich schon in den 1960er-Jahren einen Namen als Motorrad-Rennfahrer gemacht, später wurden die von ihm entwickelten Motoren für Rennboote weltweit vertrieben.
    Zur Zimpel-und-Franke-Gruppe gehören mehrere Autohäuser in der Region. Die von ihm und seiner Ehefrau Evelyn 2007 ins Leben gerufene Stiftung unterstützt die Kinder und Jugendförderung in der Gemeinde Zschorlau. (ike)

    Quelle: freiepresse.de



    Sachsenring 1960, Dietmar Zimpel, MZ-RE 250, Eberhardt Schmidt, Simson RS, Start-Nr.108






    Zimpel-Bootsmotor

    Pressemeldung Michael Sonnick:

    Der dreifache Motorrad-Weltmeister Luigi Taveri kommt zur Motorrad-Ausstellung am 11.-12. November 2017 nach St. Wendel




    Am 11. und 12. November 2017 findet im saarländischen St. Wendel eine Motorrad-Oldtimer Ausstellung mit dem Motto „St. Wendeler Motorrad-Renngeschichte“ statt.
    Die Ausstellung wird von den MCW Motorsport Historiker St. Wendel in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt St. Wendel organisiert und kann im Saalbau in der Balduinstraße 49 in St. Wendel besichtigt werden.
    Schwerpunkt dieser Veranstaltung sind natürlich die historischen Solorennmaschinen und Gespanne, sowie Motorräder mit Straßenzulassung und einige Prototypen.
    Als Ehrengast hat der dreifache Motorrad-Weltmeister Luigi Taveri sein Kommen angekündigt. Der 88-jährige Schweizer gewann 30 Motorrad-WM Läufe und wird sich bei Bürgermeister Peter Klär in das Goldene Buch der Stadt St. Wendel eintragen.
    Luigi Taveri ging bei 21 Rennen in St. Wendel an den Start und feierte auf dem St. Wendeler Stadtkurs zwischen 1954 und 1964 fünf Siege.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die 1. St. Wendeler Rennsport-Ära von der Gründung im Jahre 1948 bis 1964 mit den Rennen auf der Allerburg und dem St. Wendeler Stadtkurs sowie die 2. Rennsport-Ära von 1982 bis 1992. Dazu werden die schönsten Bilderserien und historische Filme der St. Wendeler Motorsport-Archive ab 1954 präsentiert. Zusätzlich gibt es eine Foto-Show über die „Stars der Stadtkurse“, eine filmische Biografie über Luigi Taveri und einen Film über das Motorradrennen 1960 auf dem St. Wendeler Stadtkurs, der uraufgeführt wird. Die Fahrer und Maschinen werden vom bekannten Streckensprecher Klaus Lambert vorgestellt. Neben Seitenwagen-Beifahrer Heiner Vester wird auch der erste Gewinner vom St. Wendeler Stadtkursrennen Oswin Zimmer als Gast bei der Ausstellung sein.

    Die Motorrad-Ausstellung wird am Samstag (11. November) um 10 Uhr offiziell eröffnet und ist abends bis 19 Uhr geöffnet. Am Sonntag (12. November) sind die Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte für Erwachsene kostet 3,- Euro. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.
    Bereits jetzt können sich die Motorradfans den Termin zur 6. MCW-Motorradklassik Veranstaltung im nächsten Jahr in St. Wendel vormerken, diese findet vom 10. bis 12. August 2018 statt. Weitere Informationen über die Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite der MCW-Motorsporthistoriker St. Wendel e.V. unter http://www.MCW-Motorsporthistoriker.de.


    Text und Foto : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

    Von Achim (Joachim Grabietz) habe ich diese Mail bekommen.

    Lieber Uli, Ich habe in meinem Leben sehr viele Tagungen geleitet und war entsetzt über soviel „Unvorbereitung“ bei einer eskalierenden Stimmung. So etwas habe ich noch nicht erlebt!!! Vier, fünfmal anzukündigen „Wir fangen bei Null an“ und die Fahrer dann so schlau wie ohne diese Veranstaltung durch Renate Schaub auf den Hof zu schicken – das hat schon was.


    Ja, ich habe mich auf der Meisterfeier ebenfalls verabschiedet, wie ich es Dir ja schon in Oschersleben gesagt hatte. Es ist nicht mehr „meine DHM“ . Ab und zu werde ich der einen oder anderen Veranstaltung als Gast beiwohnen, aber mehr auch nicht.



    Reinhard Hiller + Joachim Grabietz