Beiträge von Peter F.

    Pressemeldung von Manfred John:

    Zweite Halbzeit



    Die DMV Börde Klassik leutete die zweite Hälfte der Klassik Trophy Saison ein. Der Kurs in Oschersleben bei Magdeburg ist bei den Motorradpiloten besonders beliebt. Technisch anspruchsvoll, konditionell fordernd, verlangt er von den Fahrern alles ab. Er gönnt den Piloten keine Zeit, sich auch nur mal kurz zu erholen. Vielleicht auch deshalb, da nicht die pure Leistung gefragt ist, macht ihn so interessant.


    Zur Topklasse des Veranstaltungswochenendes hat sich mittlerweile die Superbikeklasse entwickelt, in der die Maschinen bis Baujahr 2000 nach dem damaligen Reglement mit den 750er Vierzylinder auf die 1000er Zweizylindern treffen. Der in der Meisterschaft führende Nicolai Kraft aus der Rennstadt Hockenheim in der Börde neue Konkurrenz. Der Däne Kim Jensen, beide auf Suzuki SRAD fahrend und der Stuttgarter Philipp Messer auf einer Ducati 996 SPS lieferten sich im ersten Rennen sehenswerte Positionskämpfe. Am Ende siegte der Zweizylinderpilot vor Jensen und Kraft, die allesamt innerhalb von 2 Sekunden die Ziellinie querten. Dahinter die Meute der italienischen Zweizylinder, angeführt von Frank Behrje (Ducati 996), vor Dieter Bauernfeind und Patrick Schäfer, beide auf der Aprilia Mille, erst danach die japanischen Vierzylinder.


    Obwohl Kraft in Lauf 2 dem Ducati-Piloten das Leben schwer machte, konnte sich Messer als Doppelsieger an dem Wochenende feiern lassen. Jensen als Dritter, konnte dieses Mal nicht in das Geschehen um die Führung eingreifen. Er hatte aber ausreichend Vorsprung vor Frank Behrje auf Rang vier. Der Norddeutsche musste sich gegen Martin Bähr auf der Suzuki vehement wehren, der sich wiederum Bauernfeind äußerst knapp vom Leibe hielt.


    International stark besetzt in diesem Jahr ist die 350er Zweitaktklasse. In Lauf 1 holte sich Günther Hinze den Siegerkranz vor dem Engländer Peter Howarth und dem Österreicher Norbert Moser und Uli Heuer. Lauf 2 sah einen weiteren Engländer in Front: Richard Peers-Jones, der in Lauf 1 wegen zu hoher Wassertemperatur aufgeben musste, vor Hinze, Howarth und Achim Cohnen lautete die Reihenfolge im Ziel. Fast unnötig zu erwähnen, dass allesamt auf Yamahas starteten.


    Bei den neueren Zweitaktern bis zum Ende der Ära in der Weltmeisterschaft sah mit Yamaha-Pilot Kenny Matthiesen ein weiteren Dänen als Sieger. Knapp dahinter Björn Steinmetz auf einer Suzuki RGV, der wiederum den Österreicher Werner Reuberger (Yamaha) und Patrick Sauter (Aprilia) hinter sich lassen konnte. Gleiches Ergebnis auf den ersten drei Plätzen wie in Lauf eins, Harald Merkl (Yamaha) wurde dieses Mal vierter vor Sauter.


    Klar verteilt waren die Plätze in der Klasse Supersport 600 mit gleichem Ergebnis in beiden Läufen: Steffen Serway vor Christoph Mann (beide Yamaha R6) , Thomas Hinke (Honda CBR 600) und Karsten Riechel (Bimota YB9). Bei den Youngtimer bis 400 cm³ wechselten sich auf den vorderen Plätzen 1 und 2 Rainer Nagel (Kawasaki ZXR 400) und Doppelstarter Ingo Benndorf (Honda CBR 400) in den beiden Läufen ab. Ebenso auf den Rängen dahinter mit Youngster Richard Stachon und Urgestein Axel Jöst (beide Kawasaki ZXR 400) auf Rang 3 und 4.


    Als Seriensieger bei den großen Twins ließ sich wieder Fabio Frankenberger auf der vom Vater vorbereiteten Ducati Unico 1100 vor Werner Hausner Ducati TT2 und Jens Hofmann Moto Guzzi feiern. In Lauf zwei das gleiche Ergebnis. Anders dagegen bei den kleinen Twins, die gemeinsam mit den großen Maschinen starteten. Lauf 1 ging an Alex Michel (MZ) vor Valentino Frankenberger (Ducati), den jüngeren Sproß aus der rennsportbegeisterten Familie und Doppelstarter Steffen Serway (Suzuki SV 650). Zwar standen in Lauf zwei die gleichen Fahrer auf dem Treppchen, aber dieses Mal in anderer Reihenfolge: Frankenberger vor Serway und Michel. Als vierter Georg Regele auf einer der reichlich vertretenen Suzuki SV 650.


    Die Klassik 83 (bis Baujahr 1983) hat auch dieses Jahr weiteren Zulauf an Teilnehmern. Die 350er Klasse ging in beiden Läufen an Bernd Pöllmann (Aermacchi) vor Paul Stanik (Ducati ) und Reinhard Liebmann (Yamaha XS360). Die 500er Klasse sah in Lauf 1Hendrik Knechtel (Yamaha SR500) als Sieger. Dahinter Hans Mühlbauer (Honta FT 500) und Klaus Moeris (Honda CB 400 N) auf den Plätzen. In Lauf 2 siegte Moeris vor Knechtel und Mühlbauer. Beide Male gin derr Siegerkranz bei den 750ern an Rainer Hilpert (Ducati TT 750). Lauf 1 sah Walfred Brandau (Ducati Pantah) als zweiten vor Lars Lindenberg (Ducati TT 750). Rang 2 ging in Lauf 2 an Richard Piutti (Honda VF 500) vor Lindenberg. Das gleiche Ergebnis in der hubraumoffenen Klasse mit Guido Hufschmid (Yamaha TR 1) vor Jens Hofmann (Moto Guzzi Le Mans) und Sebastian Köberl (Ducati TT) in beiden Rennen.


    Die Klassensieger in der gemeinsam gestarteten Gespannklassen lauteten in Lauf 1: Bernd Krauß/ Axel Braunshausen (BSR Kawasaki 1100) in der offenen SC Open. Die SC 4 ging an Heino Mathias mit Mike Beckmann (Windle-Honda 600) im Boot. Die luftgekühlten in der SC 3 holte sich Achim Kindermann/ Stefan Kokkot (Kindermann-Guzzi), während die SC 2 (Frontaussteiger) in beiden Läufen an Thilo Wotzka/Tobias Fritz auf der Haller-BMW ging. Die Erstplatzierten in Lauf 2 in den weiteren Klassen: SC3 Carsten Treske/Claudia Martens (Ireson-Suzuki 1000), SC 4 Swen Köster / Gloor (Ireson F2) und die Open an Claus Pickl mit Malte Pecksen (EB-Suzuki 1000) im Boot.

    Mit dabei als Gastklasse, die 50er des Euro Cup, eingeteilt in die Klassiker bis 1983 und die mit neuester Technuik ausgestatteten Freetech. Bei den Klassikern standen beide Male Bert Smit (Kreidler) vor Willem Heykoop (Vooskamp-Kreidler) und den ehemaligen Vize-Weltmeister Aalt Toersen auf Jamathi auf dem Siegertreppchen. Spannend, wie immer die Freetech 50er mit neuzeitlicher Technik für Fahrwerk und Motor. Nicht mal eine halbe Sekunde trennten im Rennen Orlando Heijkoop auf einer Aprilia vor Robin Fick (Yamaha TZ50) im ersten Lauf. Gleiches Ergebnis in Lauf 2, nur diesmal mit etwas mehr Abstand. Platz 3 ging in Lauf 1 an dem von Windschattenspielen geprägten Rennen an Henry Tibben, der sein Derbi-Aggregat in einen italienischen GRC-Rahmen verbaut hat. In Lauf 2 war Rik van der Weide der lachende Dritte.


    Die Sieger bei den Regularity-Läufe in den Klassen R1 bis 250 cm³, R2 bis 550 cm³ und R3 über 550 cm³, bei den den es auf möglichst gleiche Rundenzeiten ankommt, ging in Lauf 1 an Bernd Meuche (R1/ Yamaha TZ 250), Kevin Manz (R2 /Yamaha SR 500) und Bastian Langner (R3 / Kawasaki ZX 7). Lauf 2 waren Bernd Grunert (Honda RS 250), Jonas Kindermann (Kawasaki ZXR 400) und Oli Hagel (Laverda 750) die Klassenbesten.


    Die kompletten Ergebnisse sind auf der Homepage unter klassik-motorsport.com veröffentlicht.



    50cc Freetech - Heijkoop vor Fick


    Kenny Matthiesen


    Ingo Benndorf, Honda CBR 400

    Pressemeldung:

    Geröll, Motoren, feine Kerle – die Sechstagefahrt 1968


    Zum fünfzigsten Mal jährt sich der Sieg der Bundesrepublik bei der legendären Sechstagefahrt der Geländefahrer. Das kam damals fast überraschend, war doch die DDR in den 60er Jahren stets der Topfavorit bei der „Olympiade der Motorradfahrer“.


    Aus diesem Anlass veranstalten die FörderFreunde am Freitag, den 14.09.2018 um 19:00 Uhr, eine Talkrunde im PS.SPEICHER mit Weltmeistern und Zeitzeugen.


    Bernd Uhlmann und Rolf Witthöft erzählen über die Sechstagefahrten und diesen Sport zwischen 1963 und 1980. Moderiert wird dieser Talk von Motorrad-Kurator Andy Schwietzer. Beide Zeitzeugen nahmen an der Fahrt 1968 teil, Uhlmann als Mitglied der DDR-Mannschaft, Witthöft als Werksfahrer auf Puch. Er sollte später als Zündapp-Manschaftskapitän an den bundesdeutschen Sechstagesiegen 1975 und 1976 maßgeblichen Anteil haben.


    Die DDR-Mannschaft, immerhin von 1963 bis 1967 fünfmal in Folge Sieger im Kampf um die Trophy, vertraute auf ihre brillanten Fahrer mit ihren robusten MZ ETS-Zweitaktern. Doch trotz der enormen Kompetenz konnte in den Bergen um den italienischen Kurort San Pellegrino das westdeutsche Team auf zuverlässigen und leichten Zündapp-Motorrädern triumphieren.


    Die steinigen, felsigen Gebirgsstrecken und schwindelerregenden Maultierpfade erwiesen sich als extrem fordernd und begünstigten die leichten Maschinen und so war es die westdeutsche Mannschaft mit maximal 125 cm³ hubraumstarken Maschinen auf Zündapp, welche die besten Platzierungen erzielte, während die mittelschweren MZ arg zu kämpfen hatten. Nur 58 % der 298 Starter aus 16 Nationen erreichten nach sechs Tagen das Ziel.

    Das bundesdeutsche Trophy-Team gewann als einziges strafpunktfrei die Veranstaltung vor der CSSR; die DDR errang den vierten Platz. Auch die „Silbervase“ konnte vom bundesdeutschen Team ‚BRD A‘ gewonnen werden. Im Jahr darauf siegte schon wieder die DDR.


    Die erste ISDT (International Six Days Trial) fand bereits 1913 in Carlisle, England, statt. Sie stellt bis heute einen harten und ausdauernden Zuverlässigkeitstest für Fahrer und Maschine über Straßen und Wege mit schwierigsten Geländepartien innerhalb engster Vorgabenzeiten über sechs Fahrtage dar. Die Veranstaltung ist ein sportlicher Wettkampf der Nationen und Marken. Das Land der Sieger ist üblicherweise Gastgeber der kommenden Sechstagefahrt; daher fanden die „Six Days“ in verschiedenen Ländern, vor allem in Europa, statt. Seit 1980 werden die „Internationalen Six Days Enduro“ oder kurz „ISDE“ genannt und auch in Übersee ausgerichtet. 2018 ist Chile Veranstalter und Gastgeber.


    Der Eintritt kostet 10,- €, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.


    Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .




    Rolf Witthöft, bei der Siegerehrung
    (Fotos von Rolf Witthöft)


    Über den PS.SPEICHER:

    Die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER Einbeck erlebt seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 überregionale Aufmerksamkeit und ungebrochen starken Publikumszulauf. Grundlage der Ausstellung ist eine Sammlung historischer Fahrzeuge aus dem Besitz des Kaufmanns Karl-Heinz Rehkopf, die er der gemeinnützigen Kulturstiftung Kornhaus schenkte und damit der Allgemeinheit öffentlich zugänglich machte. Die Sammlung gilt als eine der größten ihrer Art weltweit. Insbesondere die hochprofessionelle und moderne Art der Präsentation der Sammlung hat große Beachtung beim Publikum und in den Medien gefunden. Weitere Informationen finden Sie auf http://www.ps-speicher.de sowie auf http://www.facebook.com/ps.speicher.

    Über die FörderFreunde PS.SPEICHER:

    Im April 2014 haben die ersten Unterstützer den gemeinnützigen Verein ‚FörderFreunde PS.SPEICHER e.V.‘ mit dem Ziel gegründet, die Erlebnisausstellung in Einbeck – den PS.SPEICHER – zu unterstützen und zu fördern.

    Die FörderFreunde setzen sich gezielt für die Finanzierung und Förderung von ausgewählten Projekten des PS.SPEICHER ein. Sie finanzieren den Kauf von seltenen Exponaten, beteiligen sich an den Kosten für Sonderausstellungen und unterstützen Jugendbildungsprojekte zur Förderung von technischem Verständnis von Motorisierung und Mobilität. Durch die Organisation von Vorträgen zur Mobilität bringen sie interessante Persönlichkeiten nach Einbeck, bieten den Mitgliedern ein spannendes Programm und machen gleichzeitig auf den PS.SPEICHER aufmerksam.

    Verantwortlich im Sinne des Niedersächsischen Pressegesetzes:


    Dr. Ursula Raschke

    Büro | Organisation

    FörderFreunde PS.SPEICHER

    Tiedexer Tor 3

    37574 Einbeck


    Pressemeldung:

    Liebe Gespannfreunde!


    Am 7.8. 2018 erhielt ich die Nachricht vom Magistrat der Stadt Hatzfeld, dass das Euro-Gespann-Treffen 2018 in Hatzfeld-Reddighausen nicht stattfinden kann.


    Der Grund:

    Im Dorf Reddighausen musste das Wasser rationiert werden. Eine Bereitstellung von Wasser ist auf dem Treffengelände wegen fehlendem Wasserdruck nicht möglich – weder für die Küche, noch für die sanitären Anlagen. Auch der Feuerwehr würde bei einem Brandfall kein Wasser zur Verfügung stehen.

    Wie uns der Magistrat weiter mitteilte, würde selbst bei jetzt einsetzendem Regen die Wassermenge nicht ausreichen, um den erforderlichen Wasserdruck im höhergelegenen Veranstaltungsgelände aufzubauen.

    Ihr könnt es Euch vorstellen: Die Entäuschung ist riesengroß. Natürlich habe ich mit den Motorradfreunden Reddighausen Alternativen erwogen. Doch war weder die Wasserversorgung über Tankwagen noch ein kurzfristiges Verlegen des Treffenplatzes möglich.

    So wird das 30. Euro-Gespann-Treffen erst 2019 in Weiswampach (Luxemburg) stattfinden.

    Bernhard Götz



    Euro-Gespann-Treffen 2015

    Pressemeldung:

    Historische Rennmaschinen starten in t. Wendel


    Vom 10. bis 12. August 2018 findet im saarländischen St. Wendel zum sechsten Mal die MCW Motorsport-Klassik St. Wendel statt. Die Veranstaltung wird alle zwei Jahre ausgetragen und ist seit 2009 fester Bestandteil der saarländischen Motorsportveranstaltungen. Bei der 6. Ausgabe der MCW Motorsporthistoriker St. Wendel e.V. und der Kreisstadt St. Wendel drehen ca. 250 Fahrer aus acht Nationen in 8 Solo- und 2 Seitenwagenklassen bei den Präsentationsfahrten (mit Rennmaschinen bis Baujahr 1982) im Wendelinuspark in der Kreisstadt St. Wendel ihre Runden.
    Bei den früheren Straßenrennen von 1948 bis 1964 gingen auf dem Stadtkurs in St. Wendel auch die Motorrad-Weltmeister Hans-Georg Anscheidt, Max Deubel, Jim Redman und Luigi Taveri an den Start. Danach wurden von 1982 bis 1992 Rennen zur Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft ausgetragen. Für den verstorbenen dreifachen-Weltmeister und Ehrenmitglied Luigi Taveri (Schweiz) wird ein Sonderlauf in der Klasse 125-200 ccm durchgeführt.

    Die Zuschauer können in St. Wendel den Motorsport und die einmalige Atmosphäre hautnah miterleben. Bereits am Freitagabend findet um 19 Uhr die Stadtrundfahrt mit historischen Rennmaschinen über den Stadtkurs zur Stadtmitte an die August-Balthasar-Gedenktafel statt. Nach der Fahrzeugsegnung findet die Rückfahrt zum Wendelinuspark statt, dort beginnt um 20.30 Uhr das Volksfest.
    Die Training- und Einstellfahrten sind am Samstag von 8 bis 17.40 Uhr. Es finden auch wieder Seitenwagenrundfahrten für Menschen mit einem Handicap statt. Auch am Sonntag beginnen um 8 Uhr die Präsentationsfahrten und um 17 Uhr endet die Veranstaltung mit dem großen Finale aller Fahrzeuge und Fahrer auf der Strecke.

    Die Eintrittskarten kosten einmalig nur 8,- Euro. Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Die Zuschauer können im Fahrerlager den Rennfahrern beim Schrauben an den Motorrädern zuschauen. Weitere Informationen über die Veranstaltung gibt es auf der Internetseite der MCW-Motorsporthistoriker St. Wendel e.V. unter http://www.MCW-Motorsporthistoriker.de.




    Für den dreifachen Weltmeister Luigi Taveri (Schweiz/Honda), der am 1. März 2018 verstorben ist, gibt es einen Sonderlauf in St. Wendel


    Text und Foto : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

    Pressemeldung:

    Auf den Spuren der alten Meister

    Diesen September begeistern wieder verschiedenste Rennmaschinen aus den Pionierjahren des Motorradsports Zuschauer am Hockenheimring. Die Hockenheim Classics stellt als Traditionsveranstaltung die Historie und Verbundenheit der badischen Rennstrecke zu den Maschinen auf zwei Rädern dar – und dies bei echten Rennen um Siegerpokale sowie bei Gleichmäßigkeitsläufen der besonderen Art. Ein Stück Nostalgie und Geschichte, das dieses Event vom 7. bis 9. September zurück nach Hockenheim bringt.

    Die 41. Auflage dieses Klassikers wartet mit einem erlesenen Spektrum an Zweirad-Oldies auf. Die breite Vielfalt an Motorradgespannen und seltenen Prototypen bringt die VfV Deutsche Historische Motorradmeisterschaft an diesem Wochenende auf den Kleinen Kurs des Hockenheimrings. Mit mehr als 20 verschiedenen historischen Motorrad-Rennserien erwarten Besucher bei der VfV DHM Demonstrationsläufe vom Feinsten.
    Wenn es um den gewissen Actionfaktor geht, sollte man sich die Rennen der IG Königsklasse nicht entgehen lassen: Hier finden Zweitaktklassen mit 125 ccm, 250 ccm und 500 ccm sowie Serienfahrzeuge bis 250 ccm ihre Bühne im Motodrom.

    Ein Stück goldenes Zeitalter präsentiert die ICGP-Meisterschaft mit ihren Motorrädern aus den Jahren zwischen 1974 und 1984. Die Idee hinter diesem Wettkampf ist, die Atmosphäre der Motorrad-Grand-Prix der 1970er-Jahren zurück zu den heutigen Rennveranstaltungen zu bringen. Nicht minder spektakulär sind die Darbietungen der IHRO-CRMCH – die erste Liga der Classic Racer in Europa garantiert spannende Rennen mit einfachen und effektiven technischen Regeln. In der Serie zugelassen sind alle Rennmaschinen mit 350 ccm bzw. 500 ccm, die bis 1972 bei einem Grand Prix gestartet sind.


    Die Internationale Sidecar Trophy hat bereits einige erfolgreiche Teams hervorgebracht, die heute beispielsweise in der IDM oder der Sidecar -WM nach neuen Herausforderungen suchen. Auch für die Hockenheim Classics sind wieder bekannte Gesichter der Seitenwagen Szene zu erwarten, die mit ihren 600 ccm sowie 1000 ccm Gespannen auf die Strecke gehen. Den vollgepackten Zeitplan komplettieren Demonstrationsrund en auf der Rennstrecke und ein Sonderlauf des Motor -Sport -Museums am Hockenheimring. Nostalgiefans kommen im offenen Fahrerlager auf ihre Kosten, denn hier bietet sich der beste Platz, um der Leidenschaft für historischen Motorsport zu frönen. Fahrer und Mechaniker lassen sich gerne bei den Arbeiten an ihren Fahrzeugen über die Schulter schauen und scheuen auch nicht den ein oder anderen Expertentalk. Prominente Rennsportlegenden und Weltmeister finden ebenfalls ihren Weg ins Motodrom und mischen sich unter die Fans. Der große Teilemarkt im Fahrerlager bietet Oldtimer -Enthusiasten und Schraubern zusätzlich so manch begehrtes Ersatzteil.

    Weitere Informationen zur Hockenheim Classics vom 7. bis 9. September 2018 finden Sie online unter: http://www.hockenheim-classics.de


    Pressemeldung:



    Classic, Chrom und Charme

    Zum 30. Mal röhren beim Schottenring Classic- GP vom 17. bis 19. August die Motoren, Mehrere Sonderläufe und Antikklasse, Jubilar am Start


    SCHOTTEN (sfä) Wenn eine Veranstaltung 30 Jahre alt wird, dann steht sie sozusagen bestens im Saft. Das trifft für das 30. Jubiläum des Int. ADAC/VFV Schottenring Classic- GP am kommenden Wochenende zu. Eine Erfolgsstory, die außer dem gastgebenden MSC Rund um Schotten mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Wagner- Sachs, wohl kein Motorsportclub im Umkreis in der Neuzeit geschafft hat. Dabei geht es am Fuße des Hoherodskopfes keineswegs um Bestzeit, sondern um Sollzeit. Das soll auch ein wenig an die Anfangszeit des Motorsports erinnern, die mit Sollzeit und Orientierungsfahrten begann, bevor die Bestzeit eingeführt wurde. Orientieren müssen sich heute nur noch wenige an und um den 1, 4 Kilometer langen Rundkurs an der Seestraße. Viele der mehr als 220 Starter aus Hessen, dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland kommen als Stammgäste in den hohen Vogelsberg. Mit Maschinen, deren Baujahre teils vor dem zweiten Weltkrieg liegen und entsprechend liebevoll von ihren Besitzern gehegt und gepflegt werden. Während für die Einen der reine Fahrspaß im Vordergrund steht, sind für Andere eine möglichst identische Rundenzeit wichtig. Frei nach dem Motto: Vom Stall auf die Straße, zumal die rollenden Juwelen nur selten in der Öffentlichkeit zu bestaunen sind. Drei Dinge vereint sie jedoch alle. Das Fachsimpeln mit den Sportkameraden, das Fahren mit den Maschinen und die Geselligkeit.


    Drei Tage volles Programm hat das Jubiläumswochenende, das bereits am Freitagmorgen mit der technischen- und Dokumentenabnahme von 10 bis 18 Uhr an und in der Rundhalle stattfindet. Dem schließt sich die Fahrerpräsentation ab 18. 30 Uhr in der sogenannten Postkurve an, in deren Rahmen auch die Fahrerbesprechung stattfinden wird.


    Am Samstag stehen von 7.50 Uhr bis 18.17 Uhr Trainingsläufe in den 14 einzelnen Klassen statt. Keiner hat dabei mehr Kilometer auf dem Rundkurs abgespult als Ewald Dahms. Der Norderstedter, mehrmaliger DHM- (Deutsche Historische Motorradmeisterschaft) Meister ist seit 30 Jahren ununterbrochen dabei und bringt wieder seine BMW RS 54 in einer der drei Gespann- Klassen an den Start. Motorradgeschichte ist beim IDM Sidecar- Sonderlauf angesagt. Daneben wird es einen Sonderlauf der Hock- Wendel- Gespanne, benannt nach Helmut Hock aus Bad Homburg und dem gebürtigen Bad Nauheimer Georg „Schorsch“ Wendel geben. Die beiden Hessen sind nicht nur Fahrer, sonder bis heute auch Tüftler an ihren ehemaligen Gesspannen. Neben 30 Jahre Superbike hat auch der Laverda- Cup seinen Auftritt. Bis Baujahr 1930 wird kostenfrei ein Sonderlauf der Antikklasse stattfinden, wofür allerdings mindestens zehn Teilnehmer nötig sind. Der VFV (Veteranen- Fahrzeug- Verband) bietet für günstige 80 Euro Nenngeld einen Sonderlauf an. Außerdem sind bekannte ehemalige EM und WM- Teilnehmer wie Kurt Florin, Reinhard Hiller und Ingo Emmerich in Schotten dabei.


    Aus heimischer Sicht werden unter anderem Bernd Albert aus Laubach erwartet, der im BMW- Gespann mit dem Schottener Jann Philipp Wagner startet. Daneben sind deren Markenkollegen Reinhold Kaiser/Patrick Schupp aus Gedern und Kefenrod, Klaus Jung aus Gießen, Volker Heim und Udo Scheliga aus Bischoffen, Volker Borse aus Florstadt und Hans Poljack aus Schmitten dabei.

    Die Wertungsläufe auf Sollzeit sowie die Sonderläufe finden am Sonntag ebenfalls 7. 50 Uhr bis 18. 17 Uhr statt, die Siegerehrung um ca. 19 Uhr im Fahrerlager. Der Eintritt kostet für Erwachsene Samstag und Sonntag jeweils 16 Euro, das Kombiticket ist für 27 Euro zu haben. Kinder zahlen 5 Euro pro Tag, ein Programm ebenfalls 5 Euro. Weitere Infos unter http://www.schottenring.de.


    Foto + Text: Heiko Schäfer

    Seitenwagen-Pilot Ralph Bohnhorst

    Text von Michael Sonnick



    Der Braunschweiger Ralph Bohnhorst bestritt 1983 auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings sein erstes Rennen und nahm von 1984 bis 1986 an historischen Seitenwagenrennen teil. 1987 wechselte der gelernte Metzgermeister in den OMK-Pokal und wurde Rundstrecken- und Bergpokal-Vizemeister bei den Gespannen. Danach stieg er in die Seitenwagen-DM auf und wurde Gesamtfünfter. Im Jahr 1989 ging er mit Thomas Böttcher in der Europameisterschaft an den Start, und am Saisonende errangen die beiden den EM-Titel. In dieser Saison durfte das Duo auch erstmals beim Heim-GP in Hockenheim in der Seitenwagen-WM starten und belegte den 19. Rang. 1990 bestritten sie die komplette WM-Saison, und mit drei Top Ten-Platzierungen wurden sie mit 48 Punkten WM-Zwölfte. Das beste Resultat war der 8. Platz beim Heim-GP auf dem Nürburgring. In der DM holte sich Bohnhorst seinen ersten von fünf DM-Titeln bei den Seitenwagen. Die anderen DM-Titel folgten in den Jahren 1991, 1992, 1994 und 1996. Das Benzin im Blut hat Ralph von seinem Vater geerbt, der Formel 2 und 3-Rennen gefahren ist.

    Seinen größten Erfolg hatte Bohnhorst am 26. Mai 1991 beim Heim-GP in Hockenheim, als er sich in einem spannenden Rennen gegen Alain Michel und Rolf Biland durchsetzen konnte und seinen einzigen Grand Prix-Sieg feiern durfte. Nach 14 Runden hatte Ralph mit Beifahrer Bruno Hiller im Ziel nur 0,241 Sekunden Vorsprung vor Alain Michel. Am Jahresende belegten sie den fünften Endrang. 1992 wurden sie WM-Achte und 1993 verbesserten sich auf den siebten Gesamtrang. 1995 stand Bohnhorst mit Beifahrer Peter Brown bei den Rennen in Donington Park/GB und Le Mans/F jeweils als Dritter erneut auf dem Podium. 1997 fuhr er auf seiner Heimstrecke in Oschersleben sein letztes WM-Rennen und wurde Zehnter.


    Danach stieg der Braunschweiger auf vier Räder um und nahm an der VLN-Serie auf der Nordschleife des Nürburgrings sowie als Gaststarter am VW Lupo-Cup teil. Auch auf dem Nürburgring zeigte „Bohni“ seine fahrerische Klasse und war mit zwei Klassensiegen im Schubert-BMW erfolgreich.

    Seit vielen Jahren arbeitet Ralph im Motopark Oschersleben und ist in der Geschäftsführung für den sportlichen Bereich der Rennstrecke zuständig. Er ist auch der einzige deutsche FIM-Steward bei MotoGP-Rennen. Zusätzlich hat er das Weltmeister-Gespann (1980) von Jock Taylor erworben und nimmt mit seinem Sohn Sven an Classic-Veranstaltungen teil.


    In seiner Karriere ging „Bohni“ mit folgenden Beifahrern an den Start: Thomas Böttcher, Bruno Hiller, Gerald de Haas, Siegfried Zillmann, Peter Brown und Eckhart Rösinger. Bei den Classic-Veranstaltungen war er mit seinem Sohn Sven sowie mit Adolf Hänni, Julius Kremer und Ken Williams unterwegs. Mit seinem Sohn Sven hält Ralph auch drei Sprint-Geschwindigkeitsweltrekorde für Gespanne in der 500 ccm Klasse. Diese wurden im Oktober 2010 auf dem Dekra-Testoval auf dem Lausitzring aufgestellt.


    Nun möchte „Bohni“, zusammen mit dem Schweizer Adolf Hänni, auf dem Bonneville-Salzsee in US-Bundesstaat Utah auch einen neuen Weltrekord über 500 km/h aufstellen. Das Gespann ist fast fertig, die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen. Im Herbst soll eine erste Testfahrt stattfinden. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem getunten Hayabusa-Motor mit über 600 PS. Sollte dies Leistung nicht reichen, könnte ein zweiter Motor eingebaut werden.










    Im Juli 2018 haben Ralph Bohnhorst und Adolf Hänni von ihrem Weltrekord-Projekt und dem Gespannrennsport allgemein im PS.Speicher in Einbeck berichtet. Die zahlreichen Zuschauer waren von den Ausführungen der beiden schwer beeindruckt und begeistert.

    Übrigens wird Bohni heute (28. Juli) 55 Jahre alt. Ganz herzliche Glückwünsche!



    Fotos: Peter Frohnmeyer


    Bikers Classics 2008

    FIM Sidecar World Championship Hockenheim 1991



    Rolf Steinhausen feiert heute seinen 75. Geburtstag!


    Herzlichen Glückwunsch von Peter + Sieglinde



    Rolf Steinhausen nahm am letzten Wochenende in Zschorlau Abschied vom Motorsport.
    "Schon vor einiger Zeit habe ich mir gesagt, mit 75 höre ich auf. Nun ist es soweit"



    Stunning collection of Honda RC30s assembled as 30th anniversary of the all-conquering V4 is celebrated at the Classic TT




    The thirtieth anniversary of the RC30 Honda, one of the most iconic motorcycles of its generation, will be celebrated at this year’s Isle of Man Classic TT Races presented by Bennetts with a stunning collection of the machines being assembled in a pop up museum in the heart of the Classic TT Paddock. And over 30 RC30 Honda’s will take to the Mountain Course on Monday 27th August as well in the Classic Racer Magazine Classic TT Lap of Honour.


    The RC30 is inextricably linked to the history of the Isle of Man TT Races and made its mark from the outset in the 1988 Formula One TT Race which Joey Dunlop won on an early version of the bike, setting an outright lap record in the process.


    The bike was actually released in Japan in 1987 but only came to Europe in 1988 and made an instant impact when Fred Merkel won the inaugural Superbike World championship riders and manufacturers title, which he repeated the following year.


    Many of the bikes that will be on the Isle of Man for the celebration were ridden by some of the greatest names in the sport including 26-time TT Race winner Joey Dunlop, Steve Hislop, Phillip McCallen, Carl Fogarty and Freddie Spencer.


    Other machines include bikes that Nick Jefferies, Steve Ward, Johnny Rea, Alan Bennallick, Kenny Irons and Australian Mal Campbell all raced successfully on during their careers at prestigious meetings around the world. Five factory NLOB RC30’s, formerly ridden by Dunlop, Fogarty, McCallen and Jefferies in either Castrol or Silkolene colours and Hislop’s 1988 Production RC30 Honda will also feature.


    Steve Ward’s machines from 1988 and 1993 will be part of the paddock display. The Leeds rider achieved third place finishes in both the Formula One and Senior Races in the latter year, while the GT Motorcycles RC30 regularly campaigned by Alan Bennallick is another Honda RC30 that will form part of the celebrations.


    Spencer’s Two Brothers Racing Honda RC30 that the triple World Champion rode in the AMA Superbike Championship is also in the exhibition.


    In addition a number of RC30’s ridden in the World Endurance Championship will be on display including the 1989 Dholda Honda, an ex-Mal Campbell Moriwaki machine, also from 1989, that the Australian took to third in that year’s Suzuka 8-Hour and the Team Bike and That’s Racing machines that won and finished on the podium respectively at the Le Mans 24 Hour race as well as taking podium finishes elsewhere.


    The free to enter Honda RC30 30th Anniversary Pop Up Museum curated by the Honda RC30 Owners Club, will be open from Friday 24th to Monday 27th August in the Classic TT Paddock .


    Classic TT Grandstand tickets are available now starting from as little at £5 with race day tickets priced at £30. VIP experiences, tickets for the Classic TT Party on Saturday 25th August and the RST Classic TT Heroes Dinner on Sunday 26th August are all available to buy now at iomtt.com or via our sales hotline on (00 44) (0) 1624 640011.

    Stefan Hellwig hat mir noch ein Foto des schnellen Fahrers zugeschickt.



    Steve Wheatman (Team Classic Suzuki) said:"it looks like Danny Webb on the 2016 Bennetts Factory BSB superbike …. Yes he’s quick on that !

    Think he finished the main parade about 2 minutes ahead of the next rider"!


    Presseinfo

    Ein Hauch von Grand Prix lag noch in der Luf über dem Fahrerlager in Assen, als eine Woche nach Großen Preises der Niederlande, dem größten Motorradsportereignis in Europa, die Piloten der Klassik Trophy dort gasterten. Ein prall gefülltes Fahrerlager sorgte zudem für die richtge Atmosphäre im Mekka des Motorradsports. Fahrer aus vielen Natonen nutzten die Gelegenheit direkt nach dem Grand Prix dort zu starten. Mehrere Engländer waren über den Teich zum Duell mit den Kontnental-Europäern gekommen.


    Doch dies war nicht das einzige Highlight des langen Wochenendes. Das Trefen der Bromfets (nicht zu verwechseln mit Pommes Frites), wie die 50er in unserem Nachbarland lustgerweise bezeichnet werden, lockte rund 600 Besitzer der 50er Mopeds an. Das Korso mit Rundfahrt um die Strecke begeisterte Zuschauer und Fahrer gleichermaßen. Die Ausstellung der Exponate im Fahrerlager entlockte den Besuchern ein breites Grinsen. Wurden beim Anschauen der Hercules, Kreidler oder Zündapp die Jugenderinnerungen wieder lebendig.


    Aber weit über die bekannten deutschen Marken hinaus bestaunten Fachleute wie Fans gleichermaßen die bei uns fast unbekannten Marken aus den 50er und 60er Jahren, wie Batavus über Demm, Derbi, Garelli, Itom vorwiegend aus Italien. Ebenfalls vertreten die frühen Modelle der japanischen Hersteller und die gepimten Varianten, von Chrom bis Graft war so ziemlich alles vertreten.


    Natürlich durfen die erfolgreichen niederländischen Grand Prix Fahrer und Weltmeister, wie Henk van Kessel, Aalt Toersen und Jos Schurgers nicht fehlen. Schließlich gewannen sie in den 70er Jahren mit der von niederländischen Importeur van Veen vorbereiteten Kreidler Weltmeisterschafsläufe und Weltmeisterttel. Holland war zu jener Zeit das Land der 50er Rennmaschinen. Die Jamathi Eigenbau-Rennmaschine, mit der Paul Lodewijk in Assen den Grand Prix vor dem favorisierten Hans-Georg Anscheidt auf der Zweizylinder-Suzuki gewann, war nicht nur als Exponat ausgestellt.


    Da passte es auch, dass die 50er des Euro Cup ihre Rennen ausfuhren. Bei den Klassikern holte sich beide Male Bert Smit (Kreidler) den Sieg. In Lauf 1 vor Aalt Toersen auf beschriebener Jamathi, Platz 3 am Willem Heykoop (Vooskamp-Kreidler) und dem Serben Karoli Kenyeres auf einer Tomos. Lauf 2 sah die Reihenfolge wie folgt aus: Heijkoop vor dem deutschen Jürgen Brecht (Zöllner Kreidler) und Jaap Groot (Garelli).


    Spannend, wie immer die Freetech 50er mit neuzeitlicher Technik für Fahrwerk und Motor. Nicht mal eine halbe Sekunde trennten im Rennen Orlando Heijkoop auf einer Aprilia vor Robin Fick (Yamaha TZ50) im ersten Lauf. Gleiches Ergebnis in Lauf 2, nur diesmal noch knapper mit 3/10 Sekunden Abstand. Platz 3 ging an dem von Windschatenspielen geprägten Rennen an Henry Tibben, der sein Derbi-Aggregat in einen italienischen GRC-Rahmen verbaut hat.


    Bereits am Samstag trugen einige Klassen die ersten Rennen Rennen aus. Allen voran die internatonal stark besetzte Klasse der älteren Zweitakter. Zunächst sah es nach einem ungefährdeten Sieg des Engländers Luke Noton auf der Lou Baty vorbereiteten Yamaha TZ 350 aus. Doch in der letzten Runde stoterte der Motor, Zündaussetzer. So kam Jimmy Lafneur aus Belgien zu einem unerwarteten Sieg. Den Union Jack hielten auf den nachfolgenden Plätzen Richard Peers-Jones und Peter Howarth hoch. Die Ehre für Deutschland retete Günter Hinze als vierter vor Manfred Schneider, alle auf Yamaha TZ 350.

    In Lauf zwei sahen die Besucher den Südafrikaner Hudson Kennaugh als Sieger, der den favorisierten Luke Noton klar hinter sich ließ. Lafneur vor Peers Jones und Hinze lautete der Zieleinlauf dahinter.


    Bei den 250ern setzte sich in Lauf 1 der Niederländer Rik Janssen gegen den Dänen Leif Nielsen durch. In Lauf 2 verhinderte ein technischer Defekt den weiteren Erfolg des Einheimischen. Somit ging der Sieg an Nielsen, der wieder die Bartol 250 mit samt der damaligen englischen Mechaniker von Erbauer Harald Bartol mit nach Assen brachte. Michael Wild hate mit seiner Rotax befeuerten Fior keine Chance gegen die österreichische Eigenkonstrukton der 70er Jahre.


    Als Hecht im Karpfenteich entpuppt sich in der 125er Klasse die Yamaha TZ 125 von Rene Voss gegen die Honda-Meute, der in beiden Läufen Oldie Roland Stephan hinter sich bringen konnte. Interessant im Feld die Zweizylinder Eigenbau-Rennmaschine, die den Bridgestone-Motor als Basis hat, unter Jos Schurgers. Damit gewann er einst Grand Prix Rennen, ebenfalls dabei die Weiterentwicklung daraus, die Condor unter Bernd Meyer.

    Imposant: Das Feld der 50 Superbikes wenige Sekunden vor dem Start in Assen.


    Die Grand Prix Klasse der modernen Zweitaktern war in Lauf 1 geprägt vom Zweikampf des Holländer Erwin Postmus und des deutschen Carsten Schröder, beide auf den letzten gebauten Yamaha Zweitaktmodellen Baujahr 2009. Mit nicht einmal 2/10 Sekunden Vorsprung gewann Postmus vor dem deutschen. Gegen die beiden hate auch der Schwede Oscar Winberg als driter keine Chance. Lauf 2 konnte Schröder nicht bestreiten, somit kam Postmus zu einem leichten Sieg vor Winberg und Hartmut Schmid auf einer Aprilia.


    Bei den Zweitaktern bis 1992 der 250er sah Doppelstarter Jimmy Lafneur in beiden Läufen vor Harald Merkl als Sieger, beide auf den Reverse-Yamahas. In Lauf 1 platzierte Frank Eismann seine Yamaha vor der Bakker-Rotax von Stefan Tennstädt. In Lauf 2 schob sich der Österreicher Werner Reuberger vor die beiden deutschen und konnte nach seiner Verletzungspause endlich wieder auf das Podest steigen.


    Zur Familienangelegenheit entwickelte sich die 125er Klasse. In Lauf 1 die beiden Wormser Carlo Sieben vor Sven Sieben und dem Belgier Stjn Earets. Der brachte die einstmals als Einzylinder-Versuchsträger für Kenny Roberts Modenas Dreizylinder KR Luyten an den Start. In Lauf zwei drehten die beiden Honda-Piloten die Reihenfolge, driter der Eidgenosse Rene Dünki (Honda).


    Klare Verhältnisse gab es bei den Big Twins in beiden Läufen: Fabio Frankenberger (Ducat) vor Jens Hofmann (Moto Guzzi) und Harry Fath (Ducat) lautete das Ergebnis. Bruder Valentno machte es dem großen Bruder gleich und gewann ebenfalls beide Läufe der Top Twins. In Lauf 1 war es Alex Michel mit der MZ auf Platz 2 vor Uwe Zimmermann (Suzuki SV 650). Im zweiten Durchgang holte sich Georg Regele (Suzuki SV 650) Rang 2 vor Ducat-Treiber Daniel Deibler.


    Bei den 600er Supersportlern waren Martn Kalla Kalabis und seine Yamaha R6 nicht zu schlagen. Beide Läufe gingen an den Kölner, ebenso wir Rang 2 an Thomas Hinke auf der Honda CBR 600. Thilo Kiefer auf einer weiteren Yamaha R6 wurde driter in Lauf 1, in Lauf 2 holte sich Martn Dülfer (Yamaha R6) den letzten Podiumsplatz. Bei den kleineren 400ern Supersport-Maschinen gingen in beiden Rennen die Podiumsplätze an Ralf Merten (Kawasaki ZXR 400) vor dem Belgier Jeroen Henrard (Honda VFR 400) und Rainer Nagel (Kawasaki).


    Ein Höhepunkt war wieder mal die Superbikeklasse. Beide Durchgänge waren geprägt von Zweikampf der jüngeren Piloten. Gian Mertens (28 Jahre) trieb seine Dohlda-Honda RC 30 gekonnt um den Kurs, die Erinnerungen an die glorreichen Zeiten dieses Modells bei den Weltmeisterschafsrennen wach werden ließ. Zwar hing Nicolai Kraf (20 Jahre) mit seiner Suzuki GSX-R wie eine Klete an dem Belgier, aber vorbei kam der Hockenheimer nicht. Dahinter hielt sich Martn Bähr (25 Jahre) den Niederländer Jeroen Versteeg und den Eidgenossen Thomas Meier (Kawasaki ZXR 750) vom Leibe.

    In Lauf 2 gelang es Versteeg seine Honda RC 45 wieder in respektablen Abstand zu dem Führungsduo auf Rang 3 zu fahren. Knapp dahinter die Suzuki-Piloten Kim Jensen aus Dänemark und Reinhard Strack. Martn Bähr gehörte zu den Pechvögeln. In der letzten Runde wurde er auf Platz 3 liegend von einem Konkurrenten abgeschossen, dennoch retet sich der Heidelberg ins Ziel.


    Die Gespannklasse wurde von Bernd Krauß mit Axel Braunshausen im Boot auf ihrer mit dem Kawasaki ZX 10 Motor angetriebenen Eigenbau-Gespann beherrscht, die in beiden Rennen siegten. Claus Pickl mit Malte Pecksen konnten sich die Paarung Carsten Treske und Claudia Mertens hinter sich lassen, beide vertrauten auf Suzuki-Motoren.

    Im zweiten Durchgang setzten sich die Zweizylinder gegen die Vierzylinder durch. Der Guzzi motorisierte Holländer Hendrik Jonker mit der Patricia Visscher im Boot platzierte sich vor Thilo Wotzka und Tobias Fritz auf der Haller-BMW 100.


    Mit dabei die aktuellen Superbike- und Supersport-Maschinen der SuperbikeLux-Trophy, die bei einigen Veranstaltungen der Klassik Trophy mit am Start sind. Der Lauf, der zum BeNeCup der belgisch-niederländischen Meisterschaf zählte, wurde in Lauf 1 eine klare Beute von Yan Ancia (BMW S 1000 RR) vor Sander Claesen (Aprilia RSV 4) und Mike Cleutjens (Yamaha R1).
    Im zweiten Durchgang hing das Trio der Erstplatzierten eng beisammen und wechselte öfers die Positon. Im Ziel lautete die Reihenfolge Claesen von Ancia und Cleutjens, die praktsch nebeneinander über die Ziellinie fuhren. Der Zeitunterschied gerade einmal 7/10 Sekunden für das Kampfrio.


    Mit von der Parte die MZ-Jungs auf ihren Skorpion 660 mit Yamaha-Motor. Tony König holte sich in beiden Läufen den Sieg, während Doppelstarter Ralf Merten Platz zwei vor Knuth Strauß holte. In Lauf 2 wurde Strauß zweiter vor Norbert Schäfer.


    In der Klassik 83 (bis Baujahr 1983) war gegen Jens Hofmann und seiner Moto Guzzi kein Kraut gewachsen. Kenny Hinck mit der Kawasaki Z 1000 kam beide Male auf den Ehrenplatz, während Thomas Tippelt seine Suzuki Katana 1100 auf Rang 3 ins Ziel brachte. Dieser Platz ging in Lauf 2 an Mathias Garske und seine Honda Bol d Or .


    Assen war zweifelsohne ein Höhepunkt der laufenden Rennsaison, darüber waren sich Fahrer, Besucher und Organisatoren einig. Den Termin für 2019 sollten sich Besucher, Fans und Fahrer schon mal vormerken.
    Die kompleten Ergebnisse sind auf der Homepage unter klassik-motorsport.com veröffentlicht.

    Letztes gebautes Modell der Yamaha TZ 250: Erwin Postmus gewann vor Carsten Schröder.

    Pressemeldung:

    30. Jubiläumsausgabe des Int. ADAC/VFV Schottenring Classic GP



    Zahlreiche Sonderläufe sorgen für ein tolles Programm

    Mit der 30. Auflage des Int. ADAC/VFV Schottenring Classic GP steigt vom 18.-19. August 2018 eines der Saisonhighlights im deutschen Motorradrennsport. Für die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft des VFV steht in Schotten der fünfte Wertungslauf im Terminkalender. Zudem locken zahlreiche Sonderläufe und interessante Programmpunkte.

    Der Int. ADAC/VFV Schottenring Classic GP ist eine ganz besondere Traditionsveranstaltung. In diesem Jahr findet die nun 30. Auflage in Schotten statt. Seit 1989 besteht die Zusammenarbeit mit dem Veteranen Fahrzeugverband. Ein Teilnehmer war bisher immer dabei. Ewald Dahms absolvierte schon die Erstauflage und steht auch 2018 mit seiner BMW RS 54 wieder am Start. Der Norddeutsche, seines Zeichens mehrmaliger DHM Meister, gehört zu den zahlreichen Gespannfahrern, die in Schotten erwartet werden. Insgesamt fahren gleich drei Sidecar-Klassen beim Schottenring Classic GP. So wird unter anderem ein Sonderlauf der Hock-Wendel Gespanne ausgetragen. Gerade die Sonderläufe bieten neben den verschiedenen Wertungsläufen zur DHM Motorradgeschichte pur. Neben 30 Jahre Superbike und dem Laverda Cup gibt es einen IDM Sonderlauf mit aktuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IDM Sidecar. Weitere Höhepunkte sind die Sonderläufe MZ/Meisterklasse und 50ccm. So gehen bekannte Namen wie ehemalige DM- und WM-Teilnehmer wie Kurt Florin oder Reinhard Hiller sowie der 50 ccm WM-Sieger vom Nürburgring 1974, Ingo Emmerich, in Schotten an den Start. Außerdem wird die sogenannte Antikklasse für Motorräder bis Baujahr 1930 ausgeschrieben. Der Clou – die Teilnahme ist Nenngeldfrei. Um diesen Lauf auszutragen, brauch es allerdings mindestens zehn Teilnehmer. Auch der VFV bietet einen Sonderlauf an, an dem man für nur 80 Euro Nenngebühr teilnehmen kann. Zudem findet abends eine Fahrerpräsentation in der Postkurve statt, wo jeder interessierte Pilot teilnehmen kann.

    Neben Berichten in überregionalen und regionalen Zeitungen wird am Freitag vor der Veranstaltung in der Sendung „Hallo Hessen“ des hr um 16 Uhr berichtet. Im Studio stehen die MSC Fahrer Bernd Albert und Klaus Jung sowie Streckensprecher Timo Neumann Rede und Antwort. Zudem soll die Sendung im Fahrerlager auf einer großen Leinwand ausgestrahlt werden. Das Fahrerlager wurde in diesem Jahr ein Stückchen in Richtung Stausee verschoben. Die Wiese wird kurz vor der Veranstaltung gemäht und es werden auch mehr Zu- und Abfahrmöglichkeiten als die Jahre zuvor geschaffen. Im hinteren Bereich gibt es zudem Campingmöglichkeiten für die Besucher.

    Somit ist alles für eine tolle und unvergessliche Veranstaltung vorbereitet. Wer gerne einmal selbst über den geschichtsträchtigen Boden des Schottenrings düsen möchte, findet auf der Homepage der DHM und des MSC Schotten zahlreiche und ständig aktualisierte Informationen.

    Internet:

    http://www.vfv-dhm.de/

    http://www.schottenring.de/


    Fotos + Text: Copyright Patrick Holzer

    Pressemeldung:

    Returning John McGuinness heads impressive line up for Bennetts Senior Classic TT Race



    This year’s Bennetts Senior Classic TT Race will again signal the start of the 2018 Race programme for the Classic TT Races presented by Bennetts and with an 80-strong grid, another fiercely contested Mountain Course Race is expected.


    Heading the entry at number one is 2016 Race winner and current Senior Classic TT Race lap record holder John McGuinness who returns on the Team Winfield Paton. After almost 18 months out of racing, 23-time TT winner McGuinness’s comeback is eagerly anticipated.


    The twin-cylinder Paton has won no less than four of the five previous Senior Classic TT Races but there are plenty of other riders capable of stopping their domination, perhaps none more so than ten-time TT winner Ian Lougher (#5) on the John Chapman Racing MV Agusta. Lougher won the race in 2014 and will certainly be aiming for the top step again.


    Maria Costello (#10), third in 2016 and fourth last year, will again be mounted on the Team Beugger Racing Paton but perhaps the biggest threat to the Italian multi-cylinder machines will come from the three pronged attack of the Davies Motorsport Honda team.


    Works Honda TT rider Lee Johnston will, arguably, be their strongest challenger as he sets off at number 13 but both Alan Oversby (#2) and Dominic Herbertson (#8) will be pushing for a podium - at least - with the latter finishing in fifth place twelve months ago.


    The field is packed with potential rostrum men riding British machines led by last year’s runner-up Jamie Coward (#3) on the Ted Woof/Craven Manx Norton. The Yorkshire rider has the distinction of setting the fastest ever lap on a British single-cylinder machine during last year’s meeting.


    Six-time TT winner Michael Rutter (#4) will again ride the Ripley Land Racing Matchless with former World Championship 125cc and Moto3TM competitor Danny Webb (#17) on board the Dunnell Racing Norton with Michael Russell (#19) riding a similar machine for Izzard Racing.


    Olie Linsdell, the maiden winner of the Senior Classic TT Race in 2013, will again be on the Flitwick Motorcycles/Steve Bond Royal Enfield, this time with the number nine plate, while the CSC Racing Honda pairing of Daniel Cooper (#11) and James Hillier (#14) and the father and son duo of Bill and Chris Swallow also feature in the top twenty. Bill goes at number 15 on a Ducati while Chris is a place behind on the grid on another Royal Enfield.


    Austrian ace Horst Saiger rounds out the top twenty on the Egli Motorradtechnik Vincent machine but there is also quality throughout the field and other riders outside the top twenty include Mark Parrett (Norton), Mark Herbertson (Matchless), Peter Boast (D&M Engineering Honda), Phil McGurk (Dave Hardman BSA), Dave Matravers (Round Oak Services Paton), Steve Ferguson (Greenall Racing Honda) and John Barton (Wemoto.com Matchless).


    The Welsh family of Hefyn, Bob and Mereydd Owen are back for another attempt as are David Madsen-Mygdal, Lancelot Unissart, John-Leigh Pemberton, Alex Sinclair and Chris McGahan.


    Josh Daley, Matt Mylchreest, Barry Lee Evans and Dean Osborne are amongst the debutantes in the four-lap race which is scheduled to get underway at 11.00am on Saturday 25th August.


    Classic TT Grandstand tickets are available now starting from as little at £5 with race day tickets priced at £30. VIP experiences, tickets for the Classic TT Party on Saturday 25th August and the RST Classic TT Heroes Dinner on Sunday 26th August are all available to buy now at iomtt.com



    Ex-Renzo Pasolini Benelli 350/4 Returns to Isle of Man for 2018 Classic TT presented by Bennetts




    For the sixth consecutive year, Team Obsolete has been invited to the Isle of Man Classic TT presented by Bennetts to display and parade a genuine exotic bike from its world renowned collection.


    This year they will be bringing the Ex-Renzo Pasolini 1967 Benelli 350/4 to participate in the Classic Racer Magazine Classic TT Lap of Honour on the Mountain Course on Monday 27th August, part of a stunning parade that will feature a number of memorable pre-1992 Race bikes. The iconic machine will be ridden by 1984 Senior Historic TT Race winner Dave Roper. The bike will also feature in the VMCC Festival of Jurby on Sunday 26th August.


    The bike is the very same seven speed Benelli that Renzo rode to an amazing 2nd place finish in the Junior TT in 1968 behind Agostini on his MV. It is also the very same bike that rider Dave Roper so famously rode to victory at the 1993 Daytona 350 ‘Historic GP’ and later crashed at Kerrowmoar while leading the 1993 Junior Classic Manx GP.


    Robert Ianucci, who manages Team Obsolete said:


    “After an extensive rebuild the Benelli has been run several times in preparation for the coming event. We are excited to return the machine to the island 50 years after Pasolini’s podium to share its song with the faithful once more.”


    Classic TT Grandstand tickets are available now starting from as little at £5 with race day tickets priced at £30. VIP experiences, tickets for the Classic TT Party on Saturday 25th August and the RST Classic TT Heroes Dinner on Sunday 26th August are all available to buy now at iomtt.com or via our sales hotline on (00 44) (0) 1624 640011.

    Martin Kott stand als Zuschauer in der Eau Rouge und hat den Fahrer erkannt. Er meint, es war der furchtlose Guy Martin.

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    Ein Video von 2017



    Am vergangenen Sonntag war ich bei den Bikers Classics in Spa und habe mir unter anderem die Superbike Parade angeschaut. Wie ihr in dem Video sehen könnt, war der Fahrer, der als erster und letzter in den Fahraufnahmen zu sehen ist, unglaublich schnell unterwegs. Im Fahrerlager habe ich dann nach seinem Namen geforscht. Auf diesen Plaste-Bombern kann man ja keine Startnummern erkennen. Außerdem gab es noch andere Startnummern, die im Programmheft nicht aufgeführt waren. Selbst Teilnehmer dieses Laufes haben unterschiedliche Namen genannt. Vielleicht kann mir jemand, der auch dort war, weiterhelfen. So schnell habe ich noch keinen durch die Eau Rouge fahren sehen.




    Hallo Dieter, dein Tipp ist richtig. Es ist Kork Ballington. Er fuhr 1969 mit einer Honda im Shimwells Racing Team. Der Fahrer rechts heißt Mike Grant. ( Nicht Mick Grant, wie man mir zuerst gesagt hatte)

    Es war ein englisches Team.

    Bin wieder zu Hause und habe nochmal nachgeschaut. Es war kein englisches Team. Sorry für den Fehler. Wir sollten uns auf den linken Fahrer konzentrieren, bei dem rechten bin ich mir mittlerweile nicht mehr sicher (Oder er hat seine Ohren richten lassen).


    Presseinformation


    Neuhofen, 15.06.2018

    Die RaceBikeCollection, eine weit über die Grenzen von Deutschland hinweg bekannte Rennmotorräder-Ausstellung in Speyer, ist Geschichte.

    Als im Jahre 2003 das Technik Museum in Speyer nach einer neuen Attraktion Ausschau hielt, fand Museumspräsident Hermann Layher in der Agentur Moto Motion International einen erfahrenen Partner.

    Was 2003 mit ein paar Rennmotorrädern begann, entwickelte sich mit zuletzt mehr als 500 Exponaten schnell zu einer der größten europäischen Motorrad Rennsport

    Sammlungen, die viele Motorrad-Interessierte Besucher in das Technik Museum Speyer lockte. 15 Jahre lang waren die zahlreichen Exponate der RaceBikeCollection im Technik Museum Speyer Zuhause.

    Noch 2017 konnte das Technik Museum Speyer seinen jährlich mehr als 800.000 Besuchern die 500 Ausstellungs-Stücke mit einem Wert von ca. zwei Millionen Euro aus dem nationalen und internationalen Motorradrennsport vorzeigen.

    Moto Motion hat durch sein internationales Netzwerk und die Kontakte seines Geschäftsführers Franz Rau im Motorrad-Rennsport viele Rennsportgrößen wie Giacomo AGOSTINI / Italien, den 15 fachen Motorrad-Weltmeister, Valentino ROSSI / Italien, 9 facher Weltmeister, Freddie SPENCER / USA, dreifacher Weltmeister, Dieter BRAUN / Dielheim, zweifacher Weltmeister, den kürzlich verstorbenen 250 ccm Vizeweltmeister Ralf WALDMANN / Ennepetal um nur einige zu nennen, als spezielle Attraktionen für das Technik Museum Speyer gewinnen können. Eine Bereicherung und Animation für das Publikum, das Museum und auch für die Stadt Speyer. Es wurden zahlreiche Events von Moto Motion im Technik Museum Speyer organisiert.


    Jeder dieser Events war ein Highlight für sich und lockte zahlreiche Besucher in das Museum. Auch die Stadt Speyer und die dort ansässige Gastronomie profitierten davon.

    Franz Rau war mit seiner Agentur stets bestrebt, die RaceBikeCollection immer attraktiver zu gestalten und diese weiter auszubauen. Dies wurde zusehends aufwendiger. Das Technik Museum beteiligte sich jedoch nicht an den Kosten.

    Letztlich wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Technik Museum Speyer und Moto Motion wegen unterschiedlicher Auffassung über die Finanzierung und Unterhaltung beendet. Alle Exponate der RaceBikeCollection sind inzwischen aus dem Technik Museum Speyer entfernt und teilweise bereits einer anderen Verwendung zugeführt.

    Moto Motion bietet einen Teil der Exponate temporär als Ausstellungs- und Dekorations-Modelle an. Interessenten können sie einzeln oder als Paket bei Moto Motion International unter " info@RaceBikeCollection.de " für Firmen- und Privatevents sowie für Sonderausstellungen buchen.

    Anbieter im Marktplatz bekommen zur Zeit leider wieder Spam-Emails von Betrügern.


    Zum Beispiel von (Waly opon <walyppnn@gmail.com)


    INTERESSIERT IN IHRER ANZEIGE.

    Hallo, ich interessiere mich für Ihre Anzeige und ich möchte für den Preis und jedes verfügbare Foto fragen, ob es noch zu verkaufen ist.

    Vielen Dank.

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    Hallo,

    Ich sah das Bild, mir geht es gut mit dem Preis und bereit, es zu kaufen. Ich sende Ihnen Schecks zur Zahlung und nachdem das Geld auf Ihrem Konto ist, werde ich für den Transport sorgen.

    Mach dir keine Sorgen über den Versand, bitte kontaktieren Sie mich einen Transport-Agent für die Entfernung zu Hause und alle notwendigen Papiere werden meinen Namen unterschreiben. Ich möchte die Lieferung ordnungsgemäß abstimmen, um Verzögerungen zu vermeiden.

    Bitte antworten Sie mit Details für die Zahlung: -


    Name:

    Adresse:

    Handynummer:

    Hausnummer (falls verfügbar)

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    Ich werde sicherstellen, dass die Zahlung innerhalb von 5 Arbeitstagen bei Ihnen ankommt

    Schöne Grüße


    ------------------------------------------------------


    Nicht Antworten, einfach löschen!

    Pressemeldung:

    Audi bringt drei Rennmaschinen an den Sachsenring

    Bei der ADAC Sachsenring Classic (22.–24.6.2018) dürfen sich Fans historischer Rennmotorräder auf drei besondere Modelle freuen: Auf der Rennstrecke bei Hohenstein-Ernstthal fährt Audi mit der DKW UL 500, der DKW 350 RM sowie einer NSU SSR 500.

    Der Rundkurs bei Chemnitz war die Hausstrecke von DKW. Am nahegelegenen Standort Zschopau produzierte der Hersteller in der zeitweise größten Motorradfabrik der Welt. Die UL 500 ist die größte Rennmaschine der Motorradmarke. Ihr Ladepumpen-Zweizylinder kam mit 48 PS auf 5000 Umdrehungen und brachte es auf 190 km/h. 1937 gewann die DKW UL 500 drei Läufe zur Deutschen Meisterschaft. Von den Originalmaschinen ist heute keine mehr erhalten. Audi Tradition hat ein Exemplar gemeinsam mit einem Restaurationsexperten in vierjähriger Arbeit wieder aufgebaut.


    Die DKW 350 RM wurde wegen ihres charakteristischen Klangs „Singende Säge“ genannt und gewann 1956 mit Gustl Hobl hinterm Lenkrad die Motorrad-Vize-Weltmeisterschaft. Die seltene NSU SSR 500 aus dem Jahr 1931 ist auch als „Bullus“-NSU bekannt, benannt nach dem britischen Motorradrennfahrer Tommy Bullus. (ampnet/jri)


    DKW UL 500 (1937)

    Pressemeldung:


    Ralf Waldmann Kurve


    In Gedenken an Ralf Waldmann und initiiert durch die Motorsportfans des Sachsenrings, wird die Kurve 11 in „Ralf Waldmann Kurve“ umbenannt.

    Völlig überraschend verstarb am 10. März 2018 einer der erfolgreichsten deutschen Motorradrennfahrer, Ralf Waldmann. Der beliebte und stets freundliche Grand Prix Fahrer wurde nur 51 Jahre alt. In seiner Karriere errang Ralf Waldmann zwei Vizeweltmeistertitel und gewann 20 Motorrad Grand Prix.

    Der gebürtige Ennepetaler war stets Befürworter des Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring. In den letzten Jahren ging Ralf Waldmann regelmäßig bei Klassikveranstaltungen, u.a. auch auf dem Sachsenring an den Start. Diskussionen zur umstrittenen Kurve 11 kommentierte er gegenüber der Freien Presse wie folgt: "Es gibt nun einmal Kurven, in denen man stürzt. Wenn man eine Rennstrecke haben möchte, auf der keiner stürzt, ist das am Ende eine Gerade. Ich kenne viele ehemalige sowie natürlich alle aktuellen Grand-Prix-Strecken, da gibt es einige Stellen, die gefährlicher sind."


    Die feierliche Umbenennung findet am 22. Juni, 17 Uhr, im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic, im Fahrerlager 1, statt. Journalisten als auch Motorsportfans sind recht herzlich dazu eingeladen! Der Eintritt ist frei!

    Die Namensgebung der Kurve ist eine Gemeinschaftsaktion des ADAC Sachsen, des Fahrsicherheitszentrums am Sachsenring, der Sachsenring Rennstrecken Management GmbH und des Zweckverbandes am Sachsenring.

    Im Anschluss an die Ehrung findet ca. 18 Uhr im Mediacenter eine Pressekonferenz zum PRAMAC Motorrad Grand Prix Deutschland statt. Die Sachsenring Rennstrecken Management GmbH präsentiert die, vom Metallbau- Unternehmen Maltitz gesponserten, Siegerpokale für die drei WM Klassen der Motorrad-Weltmeisterschaft.