Beiträge von Peter F.

    Pressemitteilung:

    Kleine Räder – große Ideen

    Bremen Classic Motorshow zelebriert Motorrollerkultur in Deutschland

    Ob Vespa, Lambretta oder Schwalbe – auch 70 Jahre nach Beginn der Motorroller-Welle in Deutschland, sind die kleinen, wendigen Zweiräder aus den Innenstädten nicht wegzudenken. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch als Ersatz für das unerschwingliche Auto erworben, avancierte der Roller in den 50er- und 60er-Jahren schnell zum Kultobjekt einer ganzen Generation. „Dabei sind Motorroller ganz klar ein ebenso nostalgisches wie aktuelles Gefährt“, sagt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow. Die Zweirad-Sonderschau der ersten Oldtimer-Messe des Jahres zeigt von Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2020, wie urbane Mobilität auf kleinen Rädern gelebt wird und wurde. „Mit den 20 Exponaten werfen wir sowohl einen Blick zurück auf die Anfänge der Massenmotorisierung als auch auf die Mobilität der Gegenwart“, so Ruge zum Konzept der Ausstellung in Halle 1.

    Aber zurück zu den Anfängen: Zwar ist der Roller fast so alt wie die Motorisierung des Verkehrs, aber bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren alle Versuche gescheitert, Motorroller als Zweirad-Alternative in Europa zu etablieren. Dies änderte sich mit den Corgi- und Cushman-Rollern der Alliierten in Italien. Von Pontedera und Mailand aus begann Ende der 1940er-Jahre der Siegeszug der Piaggio- und Innocenti-Roller um die Welt. So erreichte 1950 die Rollerwelle auch die Straßen nördlich der Alpen.

    Die italienischen Vorbilder Vespa und Lambretta überzeugten Lizenznehmer wie Hoffmann oder NSU. Die Modelle regten Nachahmer in Ost und West an, mit eigenen Ideen die Zivilisierung des motorisierten Zweirades voranzutreiben. Tüftler wie die Brüder Stüdemann aus Hamburg mit ihrem „Fibs“, August Falz in Döbeln mit der „Sibylle“ oder die Achilles-Werke West in Wilhelmshaven legten schnell nach. Deren „Sport“ basierte auf dem Schweizer AMI-Roller.

    Glas in Dingolfing schuf 1951 die neue Gattung der großen Reiseroller mit Fernwehgarantie. Der von branchenfremden Technikern 1951 entwickelte Goggo-Roller wurde 1953 in der 200-ccm-Ausführung zum Treiber des Marktes, das ultimative Bastert-Einspurauto ließ jeden Gedanken an Mobilität ohne Chic verschwinden. Guten Wetterschutz und reichlich Stauraum bot das Maicomobil. Mit Seitenwagen machte es vor dem Erscheinen der Kleinwagen ganze Familien mobil. Für den weltweiten Verkaufserfolg des deutschen Tourenrollers steht etwa die Zündapp Bella, die in einer speziellen Exportversion für die USA bei der Bremen Classic Motorshow zu sehen sein wird.

    Konstruktive Leidenschaft ließ Anti-Vespen entstehen: Lino Tontis Aermacchis Cigno bekämpfte die Vespa-Dominanz mit motorradähnlicher Fahrdynamik. Ein Heinkel Tourist aus dem Langstreckensport zeigte sich mit GfK-Body und rasant hochdrehendem Viertakter fernab jeder Petticoat-Idylle.

    Racing Spirit und stilgeprägte Subkultur schließen sich in der Welt der Roller nicht aus und treffen mit allen genannten Zweirädern in Bremen aufeinander. Eine stilreine Lambretta Skleleton steht für die Popkultur der 60er, das Popperschiff Vespa PX gehört in die Ära der 80er-Jahre. Mit der Schwalbe bis nach Vietnam oder mit der Vespa auf den Dragstrip – auch die eskapistische Seite der Rollerkultur thematisiert die Sonderschau in Bremen.

    Zum Ende des 20. Jahrhunderts entstanden mit dem hohen Verkehrsaufkommen in den Ballungsräumen neue Probleme. Lösungsansätze präsentierten etwa Honda mit der Helix und BMW mit dem Modell C1.

    Die Bremen Classic Motorshow findet statt von Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2020, in allen Hallen der Messe Bremen sowie in der mobilen Halle 8. Die Hallen sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 16 Euro.

    Mehr Informationen: www.classicmotorshow.de

    Pressemeldung:


    Motorsportveranstaltungen 2020 auf dem Sachsenring


    Im Motorsportjahr 2020 sind drei hochwertige Motorsportveranstaltungen auf dem Sachsenring geplant:


    ADAC Sachsenring Classic: 08.-10.Mai 2020


    Nach einjähriger Pause können sich die Motorsportfans auf zahlreiche klassische Rennmotorräder und Automobile freuen.


    Motorrad Grand Prix: 19.-21. Juni 2020


    Bei der größten deutschen Motorsportveranstaltung werden wieder über 200.000 Besucher erwartet. Tickets unter http://www.adac.de/motogp.


    ADAC GT Masters 02.-04. Oktober 2020

    Pressemeldung:



    Der Europaimporteur der Marke hat am Sitz in Amsterdam die „Yamaha Motor Collection Hall“ eingeweiht. Die Fahrzeugsammlung umfasst neben historischen Motorrädern eine Auswahl an Rennmaschinen. Die Yamaha YZE 750, mit der Stephan Peterhansel 1991 die Rallye Dakar gewonnen hat, steht dort genauso wie die YZF-R1, die 2009 mit Ben Spies die Superbike-Weltmeisterschaft dominierte. Für Motocross-Fans gibt es unter anderem Stefan Everts „MX World Championship“-Siegermaschine von 2006 und die YZ 450 F, mit der Adrien Van Beverens vor vier Jahren die L'Enduropale du Touquet gewann. Zu den Serienmaschinen zählen die MF 1 von 1961, die 1968er YAS 1 und die XJ 650 Turbo aus dem Jahr 1986. Gezeigt wird auch das Konzept der ersten MT-03 von 2007.

    Die Halle ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Fahrzeuge aus der Sammlung werden aber an verschiedenen Standorten in Europa zu sehen sein. (ampnet/jri)

    Pressemeldung:

    57. Int. Frohburger Dreieckrennen, Frohburg, 21.-22.9.2019


    Zweitakt Finale

    Das Finale der Moto Trophy auf dem Frohburger Dreieck bildeten auch in diesem Jahr einen würdigen Saisonabschluss für die Zweitakt-Klassen. Der schnelle Straßenkurs zwischen Chemnitz und Leipzig gelegen, hat seinen besonderen Reiz mit dem speziellen Roadracing-Flair. Bestes Spätsommerwetter lockte zahlreiche Besucher an den ostdeutschen Traditionskurs

    Beim ersten Rennen der Klassik-Zweitakter am Sonntagmorgen war der Brite Luke Notton mit der BATTZ-Yamaha TZ350 am wachsten. Kontinuierlich setzte er sich vom Feld ab und fuhr ungefährdet dem Sieg entgegen. Dahinter waren die Plätze 2 und 3 mit den Lokalmatadoren Chris Meyer (Honda RS125) und Steffen Grämer (Aprilia RSR125) auch schnell bezogen. Auf den Plätzen 4 bis 7 tobte über den gesamten Rennverlauf ein Kampf, den Hans Deiseroth (Romero-Yamaha TZ350) auf den letzten Metern gegen den italienischen Road Racing-Spezialisten Lorenzo Tiveron (Honda RS125) für sich entschied.

    Im zweiten Rennen standen die Vorzeichen ähnlich. Luke Notton enteilte wieder dem Feld, Chris Meyer sicherte Platz 2 frühzeitig ab, aber um den dritten Rang wurde eifrig gestritten. Während des gesamten Rennens kämpften Steffen Grämer, Norbert Moser (A), Lorenzo Tiveron und Pascal Pfaucht um den letzten Podiumsplatz. Grämer war es dann, der Moser auf den letzten Metern noch abfangen und sich den dritten Platz sichern konnte.

    In der Zweitakt-Sonderwertung der 125S2 sicherte sich in Lauf 1 überlegen Frank Kunzmann (Honda RS125) den Sieg vor dem bereits als Meister feststehenden Bernd Pöllmann und Toni Wasiak (beide Honda). Lauf 2 ging in dieser Klasse der Sieg an Rene Voss (Yamaha TZ 125) vor Bernd Pöllmann und Toni Wasiak. In der GP125S3 lautete der Zieleinlauf in beiden Rennen Meyer vor Grämer und Tiveron.

    Beide Rennen der GP250S1 wurden eine sichere Beute des Tschechen Josef Luksik (Yamaha TD3). Er ließ beide Male Gerald Nestler (Yamaha TD3) und Meister Siegfried Klar (Yamaha RD250) keine Chance. In der GP250S2 blieb nach dem Training leider nur ein Starter übrig: Rajko Wagner mit seiner bildschönen MZ RE250 fiel allerdings zwei Runden vor Schluss aus.

    In der GP350 gewann Luke Notton beide Rennen und damit auch die Meisterschaft in dieser Klasse. Um Platz 2 in der Jahreswertung war es ein Kampf zwischen Norbert Moser und Günter Hinze, den Hinze mit Rang drei in der Klasse in Rennen 2, knapp für sich entschied. In Rennen 1 holte sich Hans Deiseroth den zweiten Platz vor Moser. In Rennen eins war Moser vor Hinze auf dem Podest.

    Auch wenn die Meisterschaften in allen drei Klassen der Grand-Prix-Zweitakter schon vor dem Start entschieden waren, boten die Fahrer zwei tolle Rennen. In Lauf 1 war Anders Blacha aus Dänemark auf seiner Yamaha TZ250 5KE der Sieg nicht zu nehmen. Dahinter reihte sich Doppelstarter Chris Meyer auf seiner Honda RS250 ein. Gerhard Mitter auf seiner Suzuki RG500 rundete das Podium ab.

    Nachmittags, im zweiten Rennen vor vollen Zuschauerrängen, machte es Chris Meyer dem Dänen Anders Blacha ein wenig schwerer und führte die ersten Runden das Feld an. In Runde 3 übernahm Blacha jedoch das Kommando und fuhr sicher zum Sieg. Dahinter belegten Chris Meyer und der Belgier Bernard Depierreux (Yamaha TZ250) die Podestplätze.

    In der Kategorie GP250 S3 sicherte sich in beiden Läufen der DDR-Meister von 1983, Thomas Wittig, den Sieg. Dahinter kamen Peter Lehr (Yamaha TZR250) und Florian Lehmann (Suzuki RGV250) ins Ziel. Stefan Tennstädt hatte hier Pech und fiel zwei Mal mit technischen Defekt aus.

    Bei der GP250 Open hieß das Ergebnis zweimal Anders Blacha vor Chris Meyer. In Lauf 1 wurde Patrick Sauter (Yamaha TZ250) Dritter und in Lauf 2 Bernard Depierreux. Der Belgier konnte nach technischen Defekt im ersten Lauf nur starten weil der Schweizer Rolf Haller ihm kurzerhand einen Zylinder seiner Maschine abgetreten hat.

    In der GP Open war in beiden Läufen Gerhard Mitter nicht zu gefährden. Überlegen gewann der Böblinger Lauf 1 vor Uli Dietz (Yamaha TZ360) und Oldie Georg Neubauer (Suzuki RG500). Neubauer wurde in Lauf 2 hervorragender Zweiter.

    Damit ging in Frohburg eine lange Saison in einem würdigen Rahmen zu Ende. Großen Dank an den MSC Frohburger Dreieck und alle Helfer für die, wie immer, hervorragend organisierte Veranstaltung, Die kompletten Ergebnisse sind auf der Homepage http://www.klassik-motorsport.com veröffentlicht.


    Mit motorsportlichen Grüßen
    Manfred John

    Rene Voss - Yamaha TZ 125

    Luke Notton - Yamaha TZ 350

    Pressemeldung von Michael Sonnick

    Der fünffache Motorrad-Weltmeister Anton Mang feiert am 29. September 2019 seinen 70. Geburtstag

    Der fünffache Motorrad-Weltmeister Anton „Toni“ Mang feiert am 29. September 2019 seinen 70. Geburtstag.
    Der Bayer aus Inning am Ammersee gewann 42 Motorrad-WM Läufe und ist der erfolgreichste Motorradrennfahrer auf Solomaschinen in Deutschland. Anton Mang feierte 1976 auf dem Nürburgring seinen ersten Grand Prix-Sieg auf einer Morbidelli in der 125 ccm Klasse.
    1980 errang er auf Kawasaki den ersten WM-Titel in der 250 ccm Klasse und wurde beim Motorradfinale auf dem Nürburgring Vizeweltmeister im Kampf gegen Jon Ekerold im Rennen der 350 ccm Klasse. Ein Jahr später 1981 gelang ihm auf Kawasaki die Doppelweltmeisterschaft in den Klassen250 und 350 ccm.
    1982 wurde Toni Mang erneut auf Kawasaki Weltmeister in der 350 ccm Kategorie. Mit 38 Jahren gelang ihm 1987 sein fünfter WM-Titel auf der Werks-Honda in der Viertelliterkategorie.
    Vor zwei Jahren drehte Anton Mang bei der 40. Jubiläumsveranstaltung der „Hockenheim Classics“ auf dem Hockenheimring nochmals auf seiner Kawasaki seine Runden.

    Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zu Deinem Geburtstag lieber Toni.


    Text und Fotos : Michael Sonnick
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    Was macht eigentlich Anton "Toni" Mang? (

    Franz Schermer und Winni Scheibe besuchten den Multichampion 2001 zu Hause.

    Pressemeldung:

    „Benzingespräch beim Frühschoppen“ im Technik Museum Speyer / Letzter Termin 2019 und neue Termine 2020 für den Oldtimertreff in Speyer

    Speyer. „Benzingespräch beim Frühschoppen“ - das ist der Speyerer Treff für Besitzer von Old- und Youngtimern, Motorrädern, besonderen Fahrzeugen oder Spezialumbauten. Seit 2012 bietet das Technik Museum Speyer Freunden und Besitzern von mobilen Raritäten die Möglichkeit zum zwanglosen Treff für Benzingespräche in lockerer Atmosphäre. Der Parkplatz vor dem Haupteingang des Museums verwandelt sich hierbei von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr regelrecht in einen Showroom für besondere „Schätze“, der Teilnehmer aber auch Besucher zum Staunen bringt. Egal ob bei Regen oder Sonnenschein, eingefleischte Benzingespräche Fans sind bei jedem Treffen mit dabei und füllen mit rund 200 Fahrzeugen den Platz. Von Alfa Romeo bis VW, von NSU Quickly bis Indian Motorrad, von Messerschmitt Kabinenroller bis LANZ Bulldog, es ist jeder willkommen, der Spaß an seinem Fahrzeug hat und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchte. Die Teilnahme und das Parken sind kostenlos, einzig die Begeisterung für Fahrzeuge ist Voraussetzung. Der nächste und für 2019 letzte Termin ist der 6. Oktober. Natürlich geht es 2020 weiter. Die neuen Termine sind 5. April, 7. Juni, 2. August, 6. September und 4. Oktober. Informationen zu den Benzingesprächen und weiteren Veranstaltungen des Technik Museum Speyer gibt es unter www.technik-museum.de.

    Über die Technik Museen Sinsheim Speyer – Technik von Unterwasser bis ins Weltall
    Die Technik Museen Sinsheim Speyer zeigen zusammen auf mehr als 200.000 m² über 6.000 Exponate aus allen Bereichen der Technikgeschichte in einer weltweit einzigartigen Vielfalt. Vom U-Boot bis zum Oldtimer, von der Concorde bis zum Space Shuttle BURAN ist alles vertreten. Neben den Dauer- und wechselnden Sonderausstellungen gibt es zahlreiche Fahrzeug- und Clubtreffen sowie Events. An 365 Tagen im Jahr geöffnet, ziehen die Museen. Über eine Million Besucher im Jahr an. Eine wahre Sensation sind die beiden IMAX Großformat-Kinos. Während in Sinsheim das IMAX 3D Kino - „das schärfste Kino der Welt“ - exklusive Dokumentationen und die neuesten Hollywood Blockbuster präsentiert, werden im IMAX DOME Kino im Technik Museum Speyer die Filme auf eine gigantische Kuppel projiziert. Vom gemeinnützigen Auto-Technik-Museum e.V. getragen und ganz nach dem Motto „für Fans von Fans“ gehören den Technik Museen Sinsheim Speyer weltweit rund 3.000 Mitglieder an. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch die Eintrittsgelder, Spenden sowie Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder. Alle Überschüsse werden zur Erhaltung und zum Ausbau der Museen verwendet.

    Pressemeldung:

    Benzin im Blut

    Bremen Classic Motorshow startet mit Rivalen und PS-Offensive die Saison

    2020 treffen auf der ersten Oldtimermesse des Jahres in Deutschland legendäre Auto-Rivalen aufeinander, reichlich PS gibt es unter den Hauben der Jungen Klassiker und Vielfalt regiert bei den klassischen Motorrollern – die Organisatoren der 18. Bremen Classic Motorshow feilen momentan an neuen Sonderschauen und Handelsplattformen. Der Pflichttermin für viele Liebhaber von Oldtimern und Jungen Klassikern auf zwei und vier Rädern steht fest: Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2020.

    Alljährlich mitten im Winter kommen Sammler und Schrauber, Einsteiger und Enthusiasten, Händler und Restauratoren, Vereine und Freunde in den acht Hallen der Messe Bremen zusammen, um den Start in die Oldtimersaison zu feiern. 2019 boten 677 Aussteller aus zwölf Ländern den 41.678 Besuchern Fahrzeuggeschichte zum Nacherleben, darunter 114 Automobil- und Zweirad-Clubs.


    Friedhelm Kwabek

    Motorrad + Rennfahrer Datenbank

    Name: Friedhelm Kwabek
    Wohnort: 46499 Hamminkeln
    Strasse: Bachstrasse 6
    Beruf: Sachbearbeiter in der Sozialversicherung
    Geburtstag: 14.5.1949
    Webseite: https://kwabekmotor.sport.blog
    Email: friedhelm-kwabek@web.de
    Teilnahme
    an folgenden
    Veranstaltungen:
    53 Zuverlässigkeitsfahrten 73-79
    9 Bergrennen 73-75
    11 Langstreckenrennen 77- 81
    Motorräder
    damals:
    Kreidler 4,2, dito 5,2, Zündapp KS100, Maico MD 125 SS
    BMW R75/5, Yamaha R5F
    Maico MD 250 (2 x Luftgekühlt)
    Egli mit Honda F2, Yamaha TZR 250
    Motorräder
    heute:
    seit 1988 keinen Meter mehr gefahren.


    Seine Erlebnisse im Motorsport hat Friedhelm Kwabek auf dieser Seite veröffentlicht:

    9 Jahre Motorsport (1973 – 1981)

    Pressemeldung:


    Auf der Zielgeraden…


    Mit dem Lauf auf dem Circuit Goodyear in Luxemburg ging für die Mehrzahl der Klassen in der Moto Trophy die Rennsaison 2019 zu Ende. Aber selbst nach 9 Wertungsläufen war immer noch nicht klar, wer Meister wird und auf den Plätzen dahinter rangiert.

    Das Layout der Strecke wird von den Piloten gleichermaßen gemocht oder gehasst. Eine rund 1 Kilometer lange Gerade, bei der eine Endgeschwindigkeit von den großen Bikes schon Nahe der 300 km/h erreicht wird, wechselt mit schnellen oder engen Kurvenkombinationen ab. Es ist eben eine Teststrecke, die alle Kurvenvarianten bietet, auf der der Reifenhersteller sein schwarzes Gold testet.


    Gespannt war man in der European Classic Serie auf den Kampf um den Spitzenplatz in der Superbikeklasse zwischen Nicolai Kraft und Philipp Messer. Doch das Rennen in Lauf 1 entwickelte sich ganz anders. Zunächst war es ein Trio mit Kraft (Suzuki GSX-RR 750), Patrick Schäfer (Aprilia RSV Mille) und Stefan Merkens auf der MMT Yamaha 1200. Letzterer fuhr allerdings in der Wertung der Open Superbikes. Messer (Ducati 996 SP) folgte schon in respektablen Abstand dahinter auf Rang vier und konnte um die Vergabe des Siegerpokals nicht mehr eingreifen. Im Laufe des Rennens musste auch Merkens abreißen lassen. Die letzte Runde musste die Entscheidung bringen: Schäfer vor Kraft lautete die Reihenfolge noch wenige Kurven vor dem Ziel. Doch mit einer beherzten Aktion fing Kraft seinen Kontrahenten noch ab und gewann hauchdünn mit 8/10 Sekunden.

    Merkens wurdee Dritter, Messer Vierter. Um Platz 5 wurde es noch ganz schön eng. Harald Dieterle (Ducati 998) setze sich knapp vor dem von seiner Sturzverletzung wieder genesenen Schweizer Thomas Meier (Kawasaki ZXR 750 R) und Jürgen Kible (Yamaha YZF 750) durch.

    Der zweite Rennlauf wurde bei strömenden Regen durchgeführt, was einige Piloten davon abhielt zu starten. Dieses Mal ließ sich Merkens den Sieg nicht nehmen und gewann das Rennen vor dem Belgier Dimitri Persoons (Yamaha R1), der Schäfer knapp auf Platz drei verwies. Dahinter Dieterle vor Kraft, dem Niederländer Martin van Ruitenbeek (Suzuki GSX-R 750) und Messer, die alle verhalten auf Sicherheit fuhren. Wer will im letzten Rennen der Saison, bei der schon alle Meisterschaftsplätze verteilt sind, noch unnötig ein Risiko eingehen.

    Damit ging der Meistertitel erneut an Nicolai Kraft vor Philipp Messer und Patrick Schäfer, während Thomas Meier trotz der Verletzungspause noch Platz 4 sicherte.


    International bunt gemischt ging es in der ebenfalls als European Classic Series ausgetragenen Grand Prix Zweitaktern zu. Der Däne Kenny Mathiessen fuhr erneut mit seiner Yamaha des letzten Baujahres in Rennen eins zum Sieg. Dahinter aber setze sich in der gemeinsam gestarteten Klasse der erst 12jährige Luca Göttlicher, ein wahrhaftes Talent auf dem Weg nach oben, auf einer Moto 3 Viertakt-Honda NSF 250, auf Platz zwei durch. Relativ ungefährdet ging Platz 3 an Chris Lechef (Frankreich). Um gerade mal eine halbe Sekunde setzte sich Hans-Peter Loda gegen den Belgier Jimmy Lafineur, durch, die alle eine Yamaha einsetzten.

    In Lauf 2 sah es zunächst nach einer Wiederholung des Sieges von Mathiessen aus. Doch nach 4 Runden stellte der bereits als Gesamtgewinner feststehende Däne die Yamaha mit seltsamen Motorgeräuschen an den Boxen ab. Damit war der Weg frei für Göttlicher, der souverän zu seinem Sieg fuhr. Lechef vor Lafineur lautete die Reihenfolge dahinter. Platz 4 ging an Rene Voss auf einer weiteren Moto 3 Honda, der Hans-Peter Loda, Gerhard Mitter (Suzuki RG 500) und Amaury Thomas (Yamaha TZ250) aus Belgien hinter sich halten konnte.

    Die Meisterschaft ging an Kenny Mathiessen vor Hans-Peter Loda und Herbert Hauf, der mit Motorschaden in der letzten Runde ausschied.

    Ebenfalls am Start waren die aktuellen Superbikes und Supersport-Maschinen des BeNeLux Cup. Der Belgier Yan Ancia (BMW S 1000 RR) behauptete sich in beiden Läufen vor seinem Landsmann Sander Claesen, der eine Aprilia RSV Mille an den Start brachte. Kevin Neyt (Suzuki GSXR 1000) stieg als Dritter in Lauf 1 auf das Treppchen, während in Lauf 2 Patrick van der Ecken den Ehrenplatz ganz oben einnahm.


    Bei den gemeinsam gestarteten Supersportlern mit den 400er Youngtimern ließ sich Timo Schönhals (Yamaha R6) den Sieg in beiden Läufen nicht nehmen. Dahinter aber wurde es spannend. Mit Patrick Gleim (Yamaha R6), Wolfram Kiese und Jens David (beide Honda CBRR 600) fuhren gleich 3 Fahrer nebeneinander in dieser Reihenfolge innerhalb einer halben Sekunde über die Ziellinie. Auf Rang 5 folgten schon die ersten 400er mit Dimitri Persoons (Yamaha FZR 400) und Antoine Sebastian (Kawasaki ZXR 400). In Lauf 2 drehte sich die Reihenfolge hinter Schönhals: David vor Gleim und Kiese lautete diesmal die Reihenfolge. Gleiches Ergebnis bei den 400er, wie in Lauf eins.


    Gemeinsam starten, getrennt werten lautete auch bei den Twins die Devise. Hier gaben die belgischen Fahrer den Ton an, obwohl mit Felix Klinck (Kawasaki ER6) ein deutscher Pilot beide Läufe gewann. Jerome Varlet (Suzuki SV 650) vor Nico Verelst (Ducati 667) und dem mit Steffen Serway (Kawasaki ER6) als besten deutschen Piloten, lautete die Reihenfolge in Lauf eins. Beim zweiten Lauf drehte Verelst das Ergebnis und wurde zweiter vor Varlet. Dahinter Chris Carlier (Suzuki Gladius ) vor Uwe Zimmermann (Suzuki SV 650) als bester deutscher, nachdem Serway seine Kawasaki mit Motorschaden beiseite stellen musste.

    Die kompletten Ergebnisse sind auf der Homepage www.klassik-motorsport.com veröffentlicht.
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    Mit motorsportlichen Grüßen
    Manfred John

    Pressemeldung:



    In memoriam: Ducati versteigert Panigale V4 25° Anniversario

    Ducati startet eine Wohltätigkeitsauktion zur Unterstützung der neu gegründeten Carlin Dunne Foundation zum Gedenken an den Ende Juni beim Pikes-Peak-Rennen tödlich verunglückten Testfahrer. Bis zum 15. September wird eine US-Version der Panigale V4 25° Anniversario 916 – die Nummer 5 des auf 500 Stück limitierten Sondermodels in Gedenken an Carlin Dunnes Startnummer – versteigert. Der Fahrzeugwert beläuft sich auf umgerechnet rund 38 500 Euro (42 500 US-Dollar).

    Die Auktion läuft auf einer speziellen Ebay-Seite, die Kaufabwicklung muss über einen amerikanischen Händler erfolgen. Außerdem ist eine Rennkombi von Superbike-Pilot Chaz Davies Bestandteil der Versteigerung. Der Erlös wird der Carlin-Dunne-Stiftung als Startkapital für deren Aktivitäten gespendet. Sie soll die Entwicklung präventiver Schutzausrüstung und Rehabilitationsprogramme für Extremsportler unterstützen. Vor allem solche Sportler, bei denen ein Erschütterungssyndrom, eine chronisch-traumatische Enzephalopathie (CTE) und traumatische Hirnverletzungen diagnostiziert wurden oder zu erwarten sind. Zusätzlich und getrennt von der Panigale-V4-Auktion ist die Foundation in das „Ebay for Charity“-Programm aufgenommen worden. Dort können Personen und Organisationen die Stiftung direkt unterstützen, indem sie beim Einstellen eines Artikels die Carlin Dunne Foundation als Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl auswählen. (ampnet/jri

    Pressemeldung:

    5. Luxemburg Moto Classic, Circuit Goodyear, Colmar-Berg, 7.- 8.9. 2019


    Moderne trifft Klassik


    Siebzig Jahre sind es nun schon her, als 1949 zum ersten Mal der Große Preis von Luxemburg ausgetragen wurde. Wie damals üblich, auf den Landstraßen, die einfach für den Verkehr gesperrt wurden. Noch bis 1952 gab es den Grand Prix auf dem Dreieckskurs in unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafen der Stadt Luxemburg. Wie bei unzähligen anderen Straßenkursen war auf Grund des aufkommenden Straßenverkehr dann Schluss damit.

    Aber damit war nicht Schluss mit dem Motorrad-Straßenrennen im Fürstentum. Der in Colmar-Berg ansässige Reifenhersteller Goodyear baute in den 70er Jahren eine Teststrecke, die für den Motorsport am arbeitsfreien Wochenende genutzt werden kann. Damit blieb die Tradition erhalten.

    Den Bogen zwischen älteren und aktuellen Rennmotorrädern halten die Organisatoren der Moto Trophy schon seit einigen Jahren aufrecht. Klassische Rennmaschinen aus dem vergangenen Jahrhundert bis zu den aktuellen Maschinen des Jahrgangs 2019 starten bei der europaweiten Rennserie. In Colmar-Berg wird für viele Piloten die Entscheidung in der Meisterschaft fallen.

    Hervor zu heben sind die Läufe in den Klassen Superbike und Grand Prix Zweitakt, bei den es um den Meister der European Classic Serie geht. Während bei den Superbikes der 21jährige Nicolai Kraft aus der Rennstadt Hockenheim auf seiner Suzuki die Tabelle mit 225 Punkten anführt, liegt sein Konkurrent, Ducati-Pilot Philipp Messer aus dem Schwabenland, nur 27 Punkte dahinter. Hier ist bei 50 zu vergebenen Punkten noch alles offen.

    Während in der Weltmeisterschaft die Zweitakter auf Grund einer Reglementsänderung nicht mehr fahren, haben die Teams und Fahrer in der Moto Trophy eine neue Heimat gefunden. Hier steht der Däne Kenny Mathiessen (Yamaha TZ 250) bereits als Meister fest. Aber dahinter trennen Hans-Peter Loda (Honda/Yamaha, 109 Punkte) und Ex-Europameister Herbert Hauf (Yamaha, 103 Punkte) nur 6 Zähler.

    Piloten aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg treten mit ihren Superbike- und Supersport-Maschinen in der BeNeLux-Trophy an. Die Belgier Sander Claessen aus Turnhout mit seiner Aprilia hat mit BMW-Pilot Yan Anica (Koersel) seinen Hauptkonkurrenten. Allerdings werden die Luxemburger Bob Simon (BMW) aus Capellen und Chris von Roesgen (Bertrange) mit seiner brandneuen Ducati V4R, bekannt aus der Superbike-Weltmeisterschaft, vor heimischen Publikum sich besonders in Szene setzen.

    In der Wertung um die Luxemburger Meisterschaft kann Andy Anen (Kehlen) auf der Yamaha R6 mit 58 Punkten noch Bob Simon mit 65 Punkten von Platz 1 verdrängen. Mit der Bankfachfrau Aline Russel (Kayl) startet auch eine Amazone in dem von Männer beherrschten Sport.

    In 9 verschiedenen Klassen mit über 250 Fahrern aus 8 Ländern ist in Colmar-Berg am kommenden Wochenende, den 7. und 8. September die Zweiradelite am Start. Ein Wochenende, dass sich die Freunde des Motorradsports unbedingt ansehen sollten. Die weiteren Infos zu den Rennen, Starterliste, Zeitplan sind unter www.klassik-motorsport.com nachzulesen.

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    Mit motorsportlichen Grüßen

    Manfred John

    Pressemeldung:

    VETERAMA Mannheim 2019– Hier trifft sich die Szene


    • Europas größter Oldtimermarkt für Auto + Motorrad seit 44 Jahren
    • 11. bis 13. Oktober 2019 Mannheim – Maimarktgelände
    • über 4.000 Anbieter / ca. 45.000 Besucher
    • Gigantischer Teilemarkt und Fahrzeugmarkt auf 260.000 m² Freigelände / 15.000 m² Hallen
    • Internationale Börse
    • Marktplatz: Verkaufsbörse mit mehreren hundert Komplettfahrzeugen
    • Jetzt neu: Markthalle (Halle 2): Überdachte Plätze!
    • Premium-Ticket (3-Tages-Ticket): Eintritt bereits am Freitag, 11. Oktober bis zum 13. Oktober 2019
    • Ticketvorverkauf online läuft bereits

    44 Jahre VETERAMA in der Carl Benz-Stadt Mannheim: Wir öffnen die Tore für Europas größten Markt für Oldtimer – Klassiker – Teile…


    Was im Jahr 1975 als ganz kleiner Ersatzteilemarkt in einer Holzhalle begann, ist längst zum Pflichttermin für die Szene geworden.


    Etliche historische Fahrzeuge wären wahrscheinlich seit langer Zeit zum Stillstand verurteilt, gäbe es diese Ersatzteil-Versorgung nicht.


    Nie zuvor war VETERAMA so früh ausgebucht. Bereits seit Anfang Mai sind alle Standflächen auf dem weitläufigen Maimarktgelände gebucht. Überall in Deutschland und in Europa bereiten die Profi- und Hobbyhändler ihre Waren für die Fahrt nach Mannheim vor.


    Auf dem Marktplatz für Komplettfahrzeuge warten viele hundert Old- und Youngtimer auf neue Besitzer und in der neuen Markthalle II werden einige ausgewählte Klassiker neben Ersatzteilständen zum Kauf angeboten. VETERAMA ist ideal für Neueinsteiger, denn hier werden teilweise noch echte Schnäppchen angeboten.

    Der Eintrittskarten Vorverkauf auf der VETERAMA Homepage läuft bereits auf Hochtouren. Besitzer von Online-Tickets bieten wir einen separaten Eingang an und unmittelbar gegenüber dem Haupteingang bieten wir Campingmöglichkeiten für Wohnmobileenthusiasten an. Alle Preise finden Sie auf unserer Homepage.


    VETERAMA: Hier trifft sich die Schrauber-Szene der Automobil- und Motorradgeschichte, um ihre Leidenschaften zu teilen.


    Im größten Cateringzelt, im Freigelände 8, laden wir Sie herzlich ein, mit einer Band am Samstag den Abend bei Speis und Trank ausklingen zu lassen.


    Während die sogenannten Edelmessen bereits mangels Aussteller und Besucher-Interesse abgesagt werden, wird VETERAMA auch weiter beim alten und seit 44 Jahren bewährten Konzept bleiben:


    Ein Markt für Schrauber und echte Enthusiasten.


    Weitere Infos über Camping/Parken/ Eintritt finden Sie unter http://www.veterama.de.

    Pressemeldung:

    Saisonhighlight für Freunde des historischen Motorsports

    Anfang September dürfen sich Motorrad-Freunde wieder auf ein ganz besonderes Saisonhighlight freuen. Vom 6. bis 8. September ruft die 42. Auflage der Hockenheim Classics. Neben Zeitenjagden und Gleichmäßigkeitsprüfungen für klassische Motorräder sind in diesem Jahr wieder die Automobilklassiker der VFV GLPpro mit von der Partie.
    Die beliebte Traditionsveranstaltung ist nicht nur für die zahlreichen Zuschauer auf dem Hockenheimring ein Highlight. Auch die Aktiven freuen sich jedes Jahr auf die Veranstaltung, welche auf der Motorrad-Variante der Strecke ausgetragen wird. Für Zweirad-Freunde ist der Veteranen Fahrzeugverband mit der „Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft“ vertreten. In verschiedenen Klassen treten Motorräder der Vorkriegszeit bis hin zu den pfeilschnellen Supersportler der 90er-Jahre an. Gerade mit den Motorrädern der 30er-Jahre hat die Rennstrecke eine besondere Verbindung, eröffneten die Zweiräder vor 60.000 Zuschauern am 2. Mai 1932 den damals noch als rund 12 Kilometer angelegten Dreieckskurs. Damals wurde noch auf unbefestigten Waldwegen gefahren. Zwar wird heute auf Asphalt um Minuten und Sekunden gekämpft, an den Vintage-Motorrädern von damals hat sich jedoch nichts verändert. Noch immer werden die Klassiker von ihren Besitzern gehegt und gepflegt, was nicht heißt, dass es die Damen und Herren langsam angehen lassen.
    Sehr spektakulär sind zudem die Rennen der Gespanne und Seitenwagen. Die artistischen Einlagen der Beifahrer sorgen immer wieder für angehaltenen Atem auf den Tribünen.
    Neben der VFV DHM sind noch die „Freunde Historischer Renn-Motorräder“ mit von der Partie. Die FHRM, so die Abkürzung, bringt wieder jede Menge Piloten und Motorräder aus der Schweiz an den Hockenheimring. Für viele Eidgenossen ist die Veranstaltung in Hockenheim auch so etwas wie ein Heimrennen.
    Mit dabei ist zudem noch die IHRO, die im vergangenen Jahr mit über 20 Piloten vertreten war.
    Nach einem Jahr Pause sind auch wieder Automobile der VFV GLPpro am Start. Vier verschiedene Kategorien – Tourenwagen, GT-, Formel- und Sportwagen – präsentieren die ganze Bandbreite der automobilen Entwicklung. BMW 2002, VW Golf, Porsche 911 oder Opel Kadett C – Fahrzeugnamen, die in keinem Quartett der 70er-Jahre fehlen durften. Ihre Traumautos von damals können die Besucher nun hautnah in der Boxengasse und im offenen Fahrerlager bestaunen und in voller Action auf der Strecke genießen. Viele besondere Exoten und Klassiker sind bei den Formel- und Sportwagen dabei.
    Hockenheim Classics heißt aber nicht nur Rennsport auf der Piste, sondern eben auch Nähe zu Fahrern und Fahrzeugen. Piloten und Mechaniker stehen gerne Rede und Antwort. Dazu finden immer wieder prominente Rennsportlegenden ihren Weg zum Hockenheimring. Ausstellungen wie „Spezielle Fahrwerke im Motorsport“ und der Sonderlauf des Motor-Sport-Museums machen den Hockenheimring zum lebendigen Freilichtmuseum.
    Weitere Informationen zur Hockenheim Classics finden Sie online unter: http://www.hockenheim-classics.de

    Pressemeldung:


    Das „Rupert Hollaus Weltmeister-Event 2019“ naht und die Marktgemeinde Traisen ist mitten in den Vorbereitungen.


    Diesmal erwartet Sie ein umfangreiches Programm, zu dem wir Sie recht herzlich einladen.


    Neben der Eröffnung am 6. September 2019 um 19 Uhr im Volksheim Traisen stehen bereits am 7. September 2019 die österreichischen Motorradlegenden im Mittelpunkt der Veranstaltung. Angesagt haben sich neben Harald Bartol und Karl Auer insgesamt 46 österreichische Staatsmeister. Darunter der regierende Superbike-Staatsmeister Julian Mayer. Diese einmalige Ansammlung österreichischer Legenden gibt die Möglichkeit für ausführliche Benzingespräche ab 19 Uhr im Festzelt vor dem Volksheim Traisen.


    Ein Sonderpostamt mit der Präsentation eines „Markenheftes Rupert Hollaus“ läuft ab 13 Uhr im Foyer des Volksheimes.


    Der 8. September 2019 steht im Zeichen der Biker. Ab 9 Uhr kommt es zu einem Motorradtreffen am Vorplatz des Volksheimes. Um 11 Uhr steht eine Segnung der Maschinen und Fahrer an, um anschließend bei der Parade durch Traisen unseres Weltmeisters zu gedenken. Im Anschluss findet eine Kranzniederlegung am Ehrengrab von Rupert Hollaus statt.


    Während der Woche ist, so wie an den Wochenenden, von 9 Uhr bis 18 Uhr bei freiem Eintritt Ausstellungsbetrieb. Dabei werden neben rund 25 Rennmaschinen persönliche Utensilien des Weltmeisters aus seiner einmaligen Karriere zu besichtigen sein. In einem eigens eingerichteten Raum können Interessierte in historischen Zeitungen, Zeitschriften und Fotomaterial schmökern, eigene Dinge zum Tausch anbieten oder kaufen.


    Das zweite Wochenende steht am Samstag im Zeichen des Trial-Sports. Mit zwei Demonstrationen um 15 und um 17 Uhr zeigen junge österreichische Trialfahrer am Samstag, dem 14. September, ihr Können.


    Für den Sonntag, dem 15. September 2019, wird zu einem besonderen Event eingeladen. Eine Benefizfahrt zu Gunsten der österreichischen Kinder-Krebshilfe führt die Teilnehmer von Kirchstetten zur Ausstellung nach Traisen. Treffpunkt ist bis 11 Uhr beim GH Gnasmüller, Schlossstr. 7 in 3062 Kirchstetten. Geführt wird die Ausfahrt vom 3-fachen Staatsmeister und Vizeeuropameister Christian Zwedorn. Der Spendenbetrag von 20€ pro Fahrzeug (alle 2-rädrigen Fahrzeuge sind herzlich willkommen!) kommt der Kinder-Krebshilfe-Elterninitiative zu Gute. Einfach hinkommen – anmelden – und mitfahren. Am Zielort, dem Rupert Hollaus Weltmeister Event in Traisen, gibt es die Möglichkeit, den MotoGP von Misano mit Gleichgesinnten mit zu verfolgen.
    Wir würden uns sehr freuen Sie in Traisen begrüßen zu dürfen.

    Pressemeldung:


    Drei Ducati-Superbikes in der Autostadt


    Drei Superbikes von Ducati sind aktuell vor den Toren der Autostadt in Wolfsburg ausgestellt. Jeweils in Glasboxen werden eine 916, eine Panigale V4 Anniversario 916 und die 1098 R präsentiert. Die 916 galt ab 1994 als Designikone und sorgte auch mit ihrer Technik für Aufsehen. Als Hommage an dieses Bike wurde 2019 das Sondermodell Panigale V4 Anniversario 916 aufgelegt. Von dieser limitierten Edition existieren lediglich 500 Exemplare.

    Als drittes Superbike ist die Ducati 1098 R zu sehen. Mit der Rennversion dieses Motorrads gewann Troy Bayliss 2008 die Superbike-Weltmeisterschaft. Zu finden ist das PS-starke Trio auf dem Parkplatz nahe des Servicehauses der Autostadt, der Kommunikationsplattform und Erlebniswelt des VW-Konzerns. (ampnet/blb)



    Ducati Panigale V4 Anniversario 916




    Ducati 1098 R




    Ducati 916 in der Autostadt.

    Fotos: Auto-Medienportal.Net/Autostadt



    Kurt-Harald Florin hat beim Schottenring Classsic GP 2019 seinen Rücktritt aus dem aktiven Rennsport bekannt gegeben.






    Gesund und ohne einen schweren Unfall hat Kurt sich nach vielen Jahren im historischen Rennsport zum Rücktritt entschlossen. Immer zusammen mit Margret, war er ein gern gesehener Teilnehmer bei Klassik-Veranstaltungen.

    Vielen Dank für die schönen Zeiten im Fahrerlager, die tollen Auftritten auf den Rennstrecken und die unzähligen, interessanten Gespräche. Dank auch dafür, dass ihr uns immer einen Platz im Fahrerlager frei gehalten habt. Und natürlich, liebe Margret, für Kaffee und Kuchen.

    Wir sehen uns wieder.

    Peter + Sieglinde

    Pressemeldung Heiko Schäfer:



    Schnurrende Schätzchen beim ADAC/VFV Schottenring Classic GP


    Ex- Weltmeister Dieter Braun als Gast dabei, 50. Jubiläum der Honda CB 750 Four, Mehr als 250 Nennungen


    (sfä) Was für manche pures Getöse ist, nehmen andere als wohltuende Klänge wahr. Es ist wohl beides richtig, was am dritten August- Wochenende beim nunmehr 31. ADAC/VFV Schottenring Classic- GP geschieht. Motorräder vieler Fabrikate aus vergangenen Zeiten verwandeln das Vogelsbergstädtchen wieder in ein Mekka des historischen Motorradsports. Liebevoll gepflegt und zugleich stolz präsentiert von ihren Fahrern auf dem 1, 4 Kilometer langen Rundkurs entlang der Schottener Seestraße. Nach dem Erfolg beim 30- Jährigen Jubiläum könnte die Veranstaltung des verantwortlichen MSC Rund um Schotten eigentlich nicht mehr getoppt werden. Wer aber das Team um MSC- Chef Wolfgang Wagner- Sachs kennt, der weiß, dass man es dennoch versuchen wird. Sei die Verbesserung auch noch so klein, Am Fuße des Hoherodskopfes heißt Stillstand Rückschritt. Die Tradition beim Klassiker soll weiter gepflegt werden, zugunsten der Besucher und Fahrer. Wie üblich geht es beim Classic- GP um einen Lauf der DHM (Deutsche Historische Motorradmeisterschaft) auf Sollzeit. Manche lassen es dabei gemütlicher angehen, andere wiederum etwas forscher. Sollte dennoch etwas passieren, ist medizinische und technische Hilfe schnell zur Stelle. Sicherheitstechnisch wird trotz aller Geschichte des altehrwürdigen Schottenrings alles machbare getan. Darauf vertrauen auch die Fahrer, welche die einmalige Atmosphäre im Vogelsberg schätzen. Es sei das Monaco für die Motorradfahrer, hieß es aus dem Fahrerfeld letztes Jahr. Ein Lob, das man in Schotten gerne hört, sich aber nicht darauf ausruht.

    So werden verschiedene Sonderläufe neben den DHM- Läufen stattfinden. Die 50/80 ccm- Klasse wird zusammen mit den Marken Maico und MZ an den Start gehen. Deutsche Meister von einst Fahrer mit sehenswerten Zwei- und Viertaktern sind in der Meisterklasse dabei. Desweiteren gibt es zwei Sonderläufe für Gespanne der DHM- Klasse Z und auch eine Gruppe, die nicht in dieser Klasse gewertet wird. Auch aktuelle Meisterschaftsgespanne der IDM- Sidecar mit hochkarätigen Fahrern werden in Schotten wieder für Begeisterung sorgen.


    Die Mittagspausen werden dem Publikum mit Demo- Runden von stolzen Besitzern der legendären Honda CB 750 Four, die ihren Geburtstag feiert, versüßt. Ein weiterer Höhepunkt dürfte der BMW- Showtruck sein und auch die Gespanntaxis sind für einen guten Zweck entlang der Seestraße unterwegs.

    Einer der prominentesten Gäste dürfte Ex- Weltmeister Dieter Braun sein, der allerdings nicht aktiv fahren wird. Der heute 76- Jährige gebürtige Ulmer war unter anderem 1970 Weltmeister auf Suzuki in der 125 ccm Klasse und 1973 Weltmeister auf einer 250 ccm Yamaha. Die eindrucksvolle Karriere dürfte reichlich Stoff für interessante Gespräche bieten.


    Das Wochenende beginnt am Freitagabend um 19 Uhr mit der Fahrerpräsentation zwischen Altem Bahnhof und MSC- Clubheim, wo gegen 19. 15 Uhr die Fahrerbesprechung mit anschließenden Interviews stattfindet. Der Samstag- und auch Sonntagmorgen beginnt jeweils um 7. 50 Uhr mit der Clubsport 750 ccm Zweizylinder und 500 ccm / Mehrzylinder- Klasse bis 1978. Die Tage enden mit der Clubsport 500 ccm 1+2 Zylinder + 350 ccm Mehrzylinder ab 18. 07 Uhr. Mehr als 250 Starter aus dem gesamten Bundesgebiet, Großbritannien, Holland und der Schweiz haben genannt. Eine Resonanz, wie schon lange nicht mehr. Zumindest von der Fahrerseite ist das Feld beim MSC Rund um Schotten also bestens bestellt. Wenn nun auch das Wetter mitspielt, sollte es wieder ein unvergessliches Wochenende mit mehr als 10 000 Zuschauern in der Rennstadt geben. Mit dabei aus mittelhessischer Sicht sind Achim Bertsch (Reichelsheim) auf Ducati Mach 1, Volker Brose (Florstadt) Jawa, Klaus Jung und Wolfgang Saul (Gießen) auf BSA Goldstar und BMW CB 250 RS, Bernd Albert/Jann- Philipp Wagner (Laubach/Schotten) BMW R 50/2, Reinhold Kaiser/Patrick Schupp (Gedern/Kefenrod) BMW Kneeler, Hans Poljack (Schmitten) Yamaha SR 500, sowie Udo Scheliga und Volker Heim (Bischoffen) auf Honda Castrol Honda CBR 600 PC 25 bzw. Moto Morini 3 1/2 Sport mischen auch einige heimische Teilnehmer mit.

    Erwachsene zahlen Samstag und Sonntag jeweils 16 Euro, das Kombiticket ist für 27 Euro zu haben. Kinder zahlen Samstag und Sonntag jeweils 5 Euro. Weitere Infos unter http://www.schottenring.de/

    Pressemeldung:

    DMV Börde Klassik, Motorsport Arena Oschersleben, 26. - 28.8.2019


    Hitzeschlacht

    Es war wohl das heißeste Wochenende des Jahres in der Börde. In dem benachbarten Einkaufcenter waren alle Kinder-Schwimmbecken ausverkauft. Die standen im Fahrerlager von Oschersleben, gefüllt mit dem kühlenden Nass, in dem sich die Fahrer von den anstrengenden Trainings und Rennen erholten.

    Dass es auf der Strecke heiß herging, zeigten wieder einmal die Kämpfe in der Superbikeklasse, die gleichzeitig für die European Classic Trophy gewertet wurden. Philipp Messer auf der Ducati 996 SPS hatte im Training die schnellste Zeit vorgelegt. Meisterschaftsanwärter Nicolai Kraft (Suzuki GSX-750SRAD) war gerade mal 5 Hundertstel langsamer. Das versprach Spannung für den Rennsonntag. Wie gewohnt ging Kraft mit einem Blitzstart in Führung und behauptete diese auch einige Runden lang. Doch dann spielte Messer die Vorteile seiner Ducati auf dem technisch anspruchsvollen Kurs aus und gewann das Rennen mit 3/10 Sekunden Vorsprung. Matthias Bormann, der seine Supersport-Ducati gegen eine Superbike Duc 998 getauscht hat, hatte schon einen respektablen Rückstand und behauptete sich gegen Patrick Schäfer (Aprilia Mille), Frank Behrje (Ducati 996), Michel Garske, Martin Blug (beide Suzuki GSX 1100) und Geert Donker (Suzuki TL 1000 R).

    Mit Spannung wurde Lauf 2 erwartet. Nach dem Start und den nächsten Runden, die Wiederholung aus Lauf eins. Nun war man gespannt, ob Kraft doch noch einen Pfeil im Köcher gegen seinen Kontrahenten hat. Tatsächlichkeit tauchten beide nebeneinander aus der Zielkurve auf. Erst das Zielfoto musste entscheiden. Messer war ganze 5 Tausendstel, das ist die Distanz vom Vorderradreifen bis zur Bremsscheibe, vorn. Geht es noch enger? Dahinter wieder Schäfer vor Behrje, Donker und Garske. Interessant übrigens, dass die Vierzylinder sich auf dieser Strecke gegen die Twins schwer taten.


    Klarer verteilt waren die Rollen in dem ebenfalls zur European Classic Trophy zählenden Rennen der Grand Prix Zweitakter. Kenny Mathiessen (Dänemark) fuhr seine Yamaha als erster über die Ziellinie, nachdem seine härtsten Widersacher Herbert Hauf und Werner Reuberger ihre Yamahas wegen technischer Probleme abstellen mussten. Damit war der weg für die beiden Honda RS 250 Piloten Hans-Peter Loda und Thomas Schneider für die Plätze dahinter frei. Doppelstarter Steffen Serway (Aprilia RS 250) wurde unangefochten vierter vor Gerd Schumacher (Yamaha TZ 250).

    In Lauf 2 war es erneut Mathiessen, dem der Sieg nicht zu nehmen war. Ein kapitaler Motorplatzer zwei Runden vor Schluß machten Hans-Peter Loda alle Hoffnungen auf den Ehrenplatz zunichte. Den erbte Herbert Hauf, der das Elektrikproblem behoben hatte. Serway kletterte als Dritter mit auf das Podium und behauptete sich gegen den Belgier Amaury Thomas (Yamaha) und Pascal Pfaucht (Honda RS125)

    Auf einen Dreikampf lief nach dem Training alles bei den 600er Supersportlern hinaus. Der Schwede Per Gustafsson brachte seine Kawasaki ZX6 knappe 17/100 Sekunden vor Timo Schönhals (Yamaha R6) ins Ziel. Christoph Mann (Yamaha R6) musste gegen Schluss die beiden ziehen lassen und sicherte sich Platz 3 vor dem Schweizer Rene Schmid (Honda CBR 600), Günter Hessel (Yamaha R6) und Julian Künkler auf der Ducati 748 SP.

    Auch in Lauf 2 der gleiche Zieleinlauf auf den ersten vier Rängen, nur noch etwas knapper. Platz 5 ging an Künkler vor Patrick Gleim und Hessel, beide Yamaha R6.

    Bei den gemeinsam mit den 600ern gestarteten Youngtimer 400 war Swen Hoffmann der Sieg nicht zu nehmen. Er brachte seine Kawasaki ZXR 400 sicher vor Markenkollege Geert Donker ins Ziel. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich Ingo Benndorf (Honda CBR 400) knapp vor dem Kawasaki Urgestein Axel Jöst. Exakt mit den gleichen Piloten verteilt waren die Plätze in Lauf zwei.

    Zuwachs erhielten die jüngsten Piloten in der Young Rider Trophy in der Moto 3. Loris Schönrock, der bereits bei den Minibikes reichlich Rennerfahrung gesammelt hat, startete erstmals mit der Honda NSF 250 von Frank Koch und belegte jeweils den dritten Rang vor dem nicht mehr jugendlichen Rene Voss (Honda NSF 250). An der Spitze aber war es Luca Göttlicher, der Noel Willemsen sicher auf Platz 2 verweisen konnte. In Lauf 2 aber lieferten sich die beiden Kampfhähne rundenlang Windschattenspiele. Schließlich startete in der Schlussrunde Willemsen einen erfolgreichen Angriff und verwies Göttlicher mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Platz 2.

    Bei den klassischen Zweitaktern mit Stahlrohrrahmen und 18 Zoll Rädern war es Lokalmatador Günter Hinze, dass er in Oschersleben der Herr im Hause ist. Beide Male verwies er den Engländer Richard Peers-Jones auf Platz zwei. Manfred Schneider vor Uli Heuer (beide Yamaha TZ 350) lautete der Zieleinlauf dahinter. In Lauf zwei wurde der Kanadier Dean de St. Croix für seinen Ausfall in Lauf 1 mit Podiumsplatz 3 entschädigt.

    Rene Voss (Yamaha TZ 125) holte sich beide Male in der Achtelliterklasse den Sieg vor Frank Kunzmann und Bernd Pöllmann, beide auf den Honda 125 RS. In beiden Läufen der 250er Klasse siegte Leif Nielsen auf der Bartol 250, wiederum hervorragend vorbereitet von den ehemaligen Grand-Prix-Mechanikern Alister Taylor und Derek Booth.

    Gleiches Ergebnis auf den ersten fünf Rängen bei den Twins. Werner Hausner konnte seine Ducati TT2 vor Alex Michel (MZ-SM), Doppelstarter Steffen Serway (Kawasaki ER 6), Uwe Zimmermann (Suzuki SV 650) und Hubert Schulze-Welberg (Yamaha TRX 850). Auf Platz 6 Georg Regele vor Peter Mick und umgedrehtes Ergebnis in Lauf zwei für die beiden Suzuki Piloten.

    In der Klassik 83 kehrte Mathias Weichel nach langer Krankheit wieder zurück auf die Rennpiste. Dass der Benelli-Pilot aber auch gleich wieder gewinnen würde, hatte er selbst nicht erwartet. Eine knappe Sekunde konnte er am Ende Tobias Buschkönig mit der Yamaha SR 500 abnehmen. In Lauf 2 war für Weichel allerdings schon nach einer Runde Schluss mit Motorproblemen Schluss. Dafür wirbelte Harald Müller auf der 350er Aermacchi-Metise, die ihm Ray King zur Verfügung gestellt hatte, das Halbliterfeld gehörig durcheinander. Er holte den Gesamtsieg vor Patrick Buschkönig und Klemens Lambert auf einer 450er Ducati.

    Gemeinsam starteten die in der Klassik83 die Maschinen bis 750, über 750 cm³ und die BMWs. Ralf-Rüdiger Olbrich (Yamaha TR1) vor Rolf von der Weyden (BMW R100), Thomas Tippelt (VH Suzuki 750) und Manfred Schneider (Ducati TT1) Lautete die Reihenfolge in Lauf 1. Nach 2 Runden musste der Lauf 2 abgebrochen werden. Hans Schlotter war gestürzt und hatte Rolf von der Weyden mit ins Verderben gerissen. Während von der Weyden körperlich mit leichten Blessuren davon kam, musste Schlotter mit Rippenanbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Das erneut gestartete Rennen gewann schließlich Thomas Tippelt vor Matthias Garske (Honda CB 1100) und Werner Müller (BMW R100RS).

    Wie schon in Assen waren auch dieses Mal wieder die 50er am Start. Henri Tiben vor Marc Beltmann (beide Derbi 50) vor Robin Fick (Yamaha TZ 50) lautete das Ergebnis in der Freetech-Klasse. In Lauf 2 drehte Fick das Ergebnis und siegte vor Tiben und Beltmann. Bei den Klassikern waren es die beiden ehemaligen Grand-Prix-Piloten Bert Smit vor Willem Heykoop, die Wiebe Platinga auf den Ehrenplatz auf dem Podium verwiesen. In Lauf zwei gleiches Ergebnis auf den ersten beiden Plätzen. Mit Rang 3 rettete Jürgen Brecht die Ehre der deutschen 50er Riege.

    Auch die MZ-Truppe war wieder mit dabei. Tony König hieß in beiden Läufen der Sieger, der seinen ewigen Widersacher Knuth Strauß n Schach halten konnte. Norbert Schäfer stieg als Dritter mit auf das Treppchen in Lauf 1, während Mario Wilhelm in Lauf 2 den Ehrenplatz sicherte.

    Bei den Gespannen holte sich Bernd Krauß mit Axel Braunshausen (SC Open) in beiden Läufen den Gesamtsieg mit ihrem BKR-Kawasaki Gespann. Dahinter platzierten sich Karsten Treske/Claudia Martens (Suzuki-Ireson / SC 3) vor Claus Pickl / Jens Wasiak ( LCR Suzuki 600) auf den Podiumsplätzen. Der Lauf musste vorzeitig nach 6 Runden abgebrochen werden, nachdem eine Beifahrerin Bereits am Samstag ereilte Heino Mathias das gleiche Schicksal. Aber Fahrer und Beifahrerin blieben unverletzt.

    Lauf 2 sah wiederum Kraus/Braunshausen als Sieger. Dieses Mal auf Platz zwei Pickl/Wasiak vor Thilo Wotzka und Tobias Fritz auf dem BMW-Gespann als Dritte.

    In den Regularity-Klassen, in der der Endurance-Lauf und die Gleichmäßigkeitsprüfung für das Ergebnis zählte, holte sich in der Regu1 Valerie Horwege (Aprilia RS 125) vor Bernd Grunert (Honda RS 250) und Wilfried Wieser (Yamaha TZR 250) den Sieg. In der Regu 2 war es Olaf Zahn (Moto Morini Dart 350), der Jörg Fischer (Benelli 500) und Thomas Steinmann auf die Plätze verwies. Jolf Grote (Moto Guzzi 1000), Bastian Langner (Kawasaki ZXR 750) vor Jürgen Luther (Bimota DB2) lautete die Reihenfolge in der Regu drei.

    Damit ging ein heißes Wochenende, nicht nur bei den Rennen, mit vollen Fahrerfeldern in der Börde zu Ende. Alle Ergebnisse und die weiteren Infos sind auf der Homepage von klassik-motorsport.com nachzulesen.


    Nicolai Kraft


    Bernd Kraus-Axel Braunshausen

    Pressemeldung:

    Jon Ekerold bei den Hockenheim Classics 2019


    Sieben Grand-Prix-Siege und ein Weltmeisterschaftstitel sind die beeindruckende Bilanz des Südafrikaners Jon Ekerold.

    An den Hockenheimring erinnert sich Jon Ekerold noch gerne zurück, gelang ihm doch dort sein erster Sieg bei einem 350ccm Grand-Prix. Das war 1979 vor nunmehr 40 Jahren, im nächsten Jahr darauf gelang ihm dann der große Coup.

    Beim letzten Grand Prix des Jahres 1980 kam es zum Showdown. Ekerold und sein Erzrivale Toni Mang kamen beide punktgleich zur Nordschleife des Nürburgring. Gut 120.000 Zuschauer wurden Zeugen eines mitreissenden Duells, das in die Geschichte des Motorsports einging.

    Mehrmals wechselte die Führung zwischen den beiden. Jon Ekerold lag im Ziel mit gut einer Sekunde vorn und gewann die 350ccm Weltmeisterschaft des Jahres 1980 mit ganzen drei Punkten Vorsprung.

    Sein Motorrad war eine Bimota YB3 mit einem Yamaha TZ-Motor. Konstruiert und gebaut von dem Genie Massimo Tamburini war sie ebenso State of the Art wie die Werks-Kawasaki seines Widersachers.

    Eine solche originale Bimota YB3 wird in Hockenheim für ihn bereitstehen, aber auch seine SOLO 500 von 1981 ist wieder zu neuem Leben erwacht und wartet auf ihren nächsten Einsatz.

    Nach ihrem letzten Rennen auf der Isle of Man, der 1981er TT, war diese Maschine mit ihrem Harris Fahrwerk lange verschollen und wurde nach einer Komplettrestauration in diesem Frühjahr wieder erstmals von Jon Ekerold bei einer Versanstaltung in Frankreich eingesetzt.



    Fotos + Text: Matthias Farwick

    PS.Speicher in Einbeck.
    Das Museum sollte jeder Motorradfahrer besucht haben. Sensationell!

    Einbeck ist eine ehemalige Hansestadt, ein Mittelzentrum und eine selbständige Gemeinde im Landkreis Northeim in Südniedersachsen und als niedersächsischer Ausflugsort anerkannt.

    Flächenmäßig ist Einbeck die größte Stadt Südniedersachsens und bezüglich der Einwohnerzahl die größte Stadt des Landkreises. Das Stadtbild im Zentrum ist geprägt von mehr als 150 spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern. Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten Brautradition als Bierstadt bekannt. Die Bezeichnung Bockbier leitet sich vom Namen der Stadt ab.

    Pressemeldung:


    PS.Bikertag am 10.08.2019 ab 11:00 Uhr rund um den PS.SPEICHER | Piero Laverda stimmt Bikerfans bereits am Vorabend mit dem Thema ‚70 Jahre Moto Laverda‘ ein


    Die FörderFreunde PS.SPEICHER behalten ihre Geschwindigkeit bei und stellen am 9. und 10. August die Bikes und Biker in den Mittelpunkt des Geschehens.


    Den Auftakt macht am Freitagabend um 19:00 Uhr Piero Laverda, der die Biker in die ‚Fabulous 70s‘ entführt. Anlässlich der Gründung von Moto Laverda vor 70 Jahren referiert der sympathische Unternehmer aus Breganze in der PS.Halle.


    Am Samstag geht es nicht minder rasant weiter:


    Ab 11:00 Uhr werden u.a. folgende Highlights präsentiert:


    • ITALIAN BIKE CLASSICS an der Rampe vor dem PS.SPEICHER

    • PlankenParty mit Axel Engelke und seinem Unterstützerteam

    • Café-Talk mit Piero Laverda und BMW- und Katana-Designer Hans A. Muth

    • AUTOGRAMMSTUNDE

    • Gegrilltes, Getränke & Musik


    Der Schöpfer der Suzuki Katana und der BMW R 90 S, der Designer Hans A. Muth, führt ab 12:00 Uhr zusammen mit Motorradkurator Andy Schwietzer durch ein halbes Jahrhundert italienischen Motorraddesigns. Gezeigt werden ausgewählte Objekte aus dem Depot des PS.SPEICHER.


    Im Anschluss daran erklärt Axel Engelke, Initiator der 'PlankenParty', den Gästen, was es für Schutzmaßnahmen auf den Straßen gibt, weshalb genau diese dann für Motorradfahrer zum Verhängnis werden können und wie er und sein Verein daran arbeiten, dieses zu verhindern.


    Um 15:00 Uhr moderiert Andy Schwietzer einen Café-Talk mit Piero Laverda und Hans A. Muth.


    Jeder darf vorbeikommen, sein Bike zeigen und erleben, welche Schätze der PS.SPEICHER noch aus dem Depot präsentiert. Gefeiert wird eine lockere Zeit mit Gleichgesinnten bei schönstem Bikersommersonnenschein hier in Einbeck in und um den PS.SPEICHER.


    Der beliebte Sammler-Pin zu den Einbecker Oldtimertagen ist auch an diesem Wochenende noch zu kaufen. Der Reinerlös geht komplett an das Projekt PlankenParty e.V.


    Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei!

    Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung mit Piero Laverda am Freitag kostet 10,- €, FörderFreunde, haben freien Zugang. FörderFreund kann man bereits ab 60,- Euro pro Jahr werden! Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse.


    Für den Einlass in den PS.SPEICHER gelten die normalen Konditionen.


    Weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .



    Über den PS.SPEICHER:

    Die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER Einbeck erlebt seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 überregionale Aufmerksamkeit und ungebrochen starken Publikumszulauf. Grundlage der Ausstellung ist eine Sammlung historischer Fahrzeuge aus dem Besitz des Kaufmanns Karl-Heinz Rehkopf, die er der gemeinnützigen Kulturstiftung Kornhaus schenkte und damit der Allgemeinheit öffentlich zugänglich machte. Die Sammlung gilt als eine der größten ihrer Art weltweit. Insbesondere die hochprofessionelle und moderne Art der Präsentation der Sammlung hat große Beachtung beim Publikum und in den Medien gefunden. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher.de sowie auf www.facebook.com/ps.speicher.

    Über die FörderFreunde PS.SPEICHER:

    Im April 2014 haben die ersten Unterstützer den gemeinnützigen Verein ‚FörderFreunde PS.SPEICHER e.V.‘ mit dem Ziel gegründet, die Erlebnisausstellung in Einbeck – den PS.SPEICHER – zu unterstützen und zu fördern.

    Die FörderFreunde setzen sich gezielt für die Finanzierung und Förderung von ausgewählten Projekten des PS.SPEICHER ein. Sie finanzieren den Kauf von seltenen Exponaten, beteiligen sich an den Kosten für Sonderausstellungen und unterstützen Jugendbildungsprojekte zur Förderung von technischem Verständnis von Motorisierung und Mobilität. Durch die Organisation von Vorträgen zur Mobilität bringen sie interessante Persönlichkeiten nach Einbeck, bieten den Mitgliedern ein spannendes Programm und machen gleichzeitig auf den PS.SPEICHER aufmerksam. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher-foerderfreunde.de .


    Pressemeldung:

    Vorentscheidungen


    Seit Jahren gastiert die Moto Trophy mit all ihren Klassen in der Motorsportarena Oschersleben. Bei Fahrer erfreut sich die Strecke in der Börde besonderer Beliebtheit. Der kurvenreiche Kurs fordert von den Piloten nicht nur fahrerisches Können, besonders die Kondition ist mit entscheidend für eine gute Platzierung. Der technisch anspruchsvolle Kurs gönnt den Fahrern keine Ruhepause und verlangt daher von den Fahrern alles ab.

    Mittlerweile hat sich die Moto Trophy zur stärksten europäischen Rennserie für Grand-Prix-Maschinen vergangener Epochen entwickelt. Doch keineswegs sind hier Oldtimer oder alte Rennmaschinen am Start. So sind beispielsweise die Zweitakt-Rennmaschinen von 125 cm³ bis 500 cm³ vertreten, die bis 2011 in der Weltmeisterschaft starteten. Dann Verbot das Reglement Zweitakter, in der Moto Trophy haben die Piloten eine neue Heimat gefunden. Das Interesse in dieser Kategorie ist bereits so groß, dass es 2 Startgruppen mit insgesamt rund 90 Fahrern geben wird.

    Für die modernen Zweitakter zählen die beiden Rennläufe zur European Classic Trophy. Der Däne Kenny Mathiessen (Yamaha), führt die Tabelle nach 4 Events bzw. 8 Läufen an. Stefan Tennstädt (Rodewisch) auf seiner Rotax und der Niederländer Orlando Heijkoop (Honda) warten nur auf eine Schwäche des Seriensiegers.

    Mit 44 Teilnehmer ist die Superbikeklasse randvoll besetzt, ebenfalls ein Lauf zur European Classic Trophy. Hier ist es der erst 21jährige Nicolai Kraft (Suzuki GSX-R 750) aus der Rennstadt Hockenheim, der sich bislang gegen den Schwaben Phlipp Messer (Ducati 998 SP) und den Aprilia Piloten Patrick Schäfer (Bremerhaven) durchsetzen konnte.

    Besonderes Interesse dürfte es auf die 50 cm³ Klasse geben, bei denen die niederländischen Piloten den Takt angeben. Aufgeteilt in die klassischen 50er bis zum Ende in der Weltmeisterschaft 1983 und in die Freetech, bei der aktuelle Technik verwendet wird, begeistern die Piloten durch Windschattenkämpfe bis zum Rennende die Zuschauer.

    Besonders beliebt ist bei den Zuschauern ist die Seitenwagenklasse. Ein volles Starterfeld mit 30 Gespannen kämpfen um den Sieg. Ebenso dabei die Twins, eine Klasse in der nur Zweizylinder-Motorräder starten. Die Klassiker bis Baujahr 1983 runden das Rennprogramm ab.

    In 9 verschiedenen Klassen, von den 50ern bis zu den Seitenwagen ist hier alles am Start. Ein Wochenende, dass sich die Freunde des Motorradsports unbedingt ansehen sollten.

    Die weiteren Infos zu den Rennen, Starterliste, Zeitplan sind unter www.klassik-motorsport.com nachzulesen.

    Mit motorsportlichen Grüßen


    Manfred John



    Hans-Peter Loda

    Pressemeldung:

    Ringwerk gedenkt Motorradlegenden


    Die neue Motorrad-Ausstellung „Motorcycle – Grand-Prix-Legends“ ist im Motorsport-Erlebnismuseum Ringwerk eröffnet worden. Mit den Maschinen berühmter Fahrer und Informationen zu den Geschichten dahinter, gibt sie Einblicke in die Ären des Zweirad-Rennsports am Nürburgring. Ab sofort können Besucher diese Geschichten anhand der wertvollen Exponate erleben.

    Rückblick: Samstag, 18. Juni 1927. Der Nürburgring wird feierlich eröffnet. Um 14:30 Uhr sind die ersten Motoren inmitten der Eifelwälder zu hören. Im Rahmen des Eifelrennens für Motorräder wird den waghalsigen Piloten diese Ehre zuteil. Das Rennen auf dem Gesamtkurs von rund 28 Kilometern markiert den Beginn des Motorradsports am Nürburgring.

    Es gewinnt Toni Bauhofer auf seiner 500 Kubikzentimeter starken BMW. Große Rennen, Namen und Champions folgen. Auch Ausnahmepiloten wie Toni Mang, Jon Ekerold oder Ralf Waldmann geben hier Gas und nehmen auf dem Weg zu Titel und Triumphen den einzigartigen Asphalt des Nürburgrings unter zwei Räder. Heute finden sich die geschichtsträchtigen Erinnerungsstücke im Ringwerk wieder. Auch die Weltmeister-Maschine von Stefan Bradl aus dem Jahr 2011 ist dabei.


    Direkt nebenan auf dem Podest wird die Geschichte einer ganz besonderen Rivalität erzählt – die von Toni Mang und Jon Ekerold. Letzterer von beiden ist für die Eröffnung der Ausstellung eigens angereist. Der gebürtige Südafrikaner spricht hervorragend deutsch und ist der einzige Privatier, der im Rahmen der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft bis 350 Kubikzentimeter 1980 den Titel gewinnen konnte. Den entscheidenden Sieg holte er gegen seinen direkten Rivalen Toni Mang im letzten Saisonrennen am Nürburgring.


    An das Duell erinnert er sich bis heute: „Durch einen Stein hatte ich für kurze Zeit keine funktionierende Hinterradbremse und verlor deshalb wertvolle Zeit auf Toni. Ich dachte mir: Das kann nicht sein, habe anschließend auf der Nordschleife alles gegeben und ihn doch noch überholt. Am Ende gewann ich mit 200 Metern Vorsprung und wurde Weltmeister. Schade für ihn, aber mit seinen fünf WM-Titeln konnte er auch mal einen abgeben.“

    Bereits 2017 wurde das Konzept des Erlebnismuseums, die Geschichte und die Helden der einzigartigen Rennstrecke mehr in den Mittelpunkt zu rücken, durch die Ausstellung „Ringmarks – Auf den Spuren der Legenden“ bereichert. 2018 folgte die persönliche Ausstellung „Graf Berghe von Trips – Ritter, Reiter, Rennfahrer“.

    Die neue Ausstellung „Motorcycle – Grand-Prix-Legends“ ist ab sofort für alle Besucher des Ringwerks im Rahmen der Öffnungszeiten erlebbar.(ampnet/deg)



    Die Motorräder von Toni Mang (grüne Kawasaki mit der Nummer 2) und Jon Ekerold sind Highlights der neuen Ausstellung und stehen für eines der größten Zweirad-Duelle auf dem Nürburgring.
    André Brodrecht, Leiter Ringwerk, der ehemalige Motorrad-Weltmeister Jon Ekerold und Günter Zwafink (v.l.) eröffneten "Motorcycle – Grand-Prix-Legends".

    Foto: Auto-Medienportal.Net/Nürburgring




    Erinnerungen von Helmut Dähne



    Ich kannte ihn aus meiner BMW-Zeit. Anfang der 70-er Jahre war er als Versuchsleiter zu uns in die Motorrad-Entwicklung gekommen. Nicht alle kamen mit seiner introvertierten, etwas wortkargen Art zurecht und unterstellten ihm eher Arroganz. Davon konnte ich selbst aber nichts bemerken. Ich kam gut mit ihm klar und es entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis. Er kam öfter abends mal an meiner Garage vorbei, wie z.B. im Winter 1972, und sah zu, wie ich meine Formel 750 BMW für Imola aufbaute. Den einen oder anderen guten Rat steuerte er gerne bei. Geschraubt hätte er bestimmt auch gerne, dazu war meine Garage jedoch zu eng. Vielleicht hat er es sich deshalb verkniffen seine Hilfe anzubieten. Es war aber zu spüren, wie gerne er mitgearbeitet hätte.

    Ekke kam als junger Ingenieur von Ford zu BMW-Motorrad, brachte aber schon aus seiner Jugendzeit Motorraderfahrung mit. Als Student nahm er mit seiner Adler an Zuverlässigkeitsfahrten auf dem Nürburgring teil. An diesem Motorrad gab es natürlich viel zu schrauben, ebenso an seiner geschätzten Zündapp Bella. Früh sammelte er also Erfahrung mit motorisierten Zweirädern. Von Anfang an zeigte Ekke bei BMW ein Faible für den Geländesport. Der war ihm schon in Köln vom Motorsport Club Porz eingeimpft worden. 1973 nahm der Raps, wie wir den Rapelius auch nannten, erstmals an der Dolomiten-Rallye teil. 1999 und 2001 wieder. Auch bei 5 Treffen war er dabei. Zuletzt 2016.
    In den 70-er und 80-er Jahren half er mir immer wieder bei der Streckensuche oder beim Auspfeilen. Da zeigte sich eine seiner Besonderheiten. Eine physische: Morgens fuhr der Raps fast regelmäßig äußerst langweilig durch die Gegend. Am Anfang fragte ich dann mal was los sei, er würde doch nachmittags auch ordentlich Gas geben. Sein Kreislauf müsse erst noch in Schwung kommen, meinte er. Eine Kaffeebar würde helfen. Die nächste Bar war unsere. Dort nahm er einen Espresso und einen Grappa zu sich, dann lief’s wieder.
    Wie viele andere BMW-Mitarbeiter auch, baute er sich in den 70-er Jahren nebenher ein geländegängiges Motorrad auf. Von Mal zu Mal sah es anders aus. Tank und Schutzbleche waren rot. Der „Rote Teufel" war entstanden. Ein Grundstein für die GS, das erfolgreichste Motorradmodell von BMW. Nicht nur von BMW. Noch kein anderes Motorrad war über fast 40 Jahre Bestseller und Ekkehard Rapelius war einer der wesentlichen Väter dieses Modells. Trotzdem verließ er die Firma anfangs der 80-er Jahre. Es zog ihn in den Süden. Zunächst ging er zu Steyr-Puch, dann nach Barcelona zu Seat, wo er sich pudelwohl fühlte.

    So wortkarg wie er war, so sparsam war er auch mit der Kontaktpflege. Fast hätten wir uns aus den Augen verloren. Aber er kam zurück. Seine neue Heimat wurde der Odenwald. Er übernahm einen Job als Entwickler bei einem großen Zulieferer für die Automobilindustrie. Nun belebte er wieder seinen zweiten Sport - das Schießen. Darin war er sehr erfolgreich. Ich weiß nicht wie oft, jedenfalls wurde er vielfacher Deutscher Meister.
    Bei Berfelden hatte er, ganz am Ortsrand, kurz vor Nirgendwo ein Haus, zusammen mit seiner Lebensgefährtin. In einem unserer letzten Gespräche eröffnete er mir, dass diese Beziehung auseinander gegangen sei und er sich verändern möchte. Er wolle wieder zurück nach Barcelona, dorthin wo das Leben tobt. Außerdem lebe dort eine seiner Töchter. Ich war mir nicht sicher, ob diese Idee aus klaren Gedanken entstanden war. Schon bei meinem Besuch, ein Jahr vorher, bemerkte ich Gedächtnislücken, die mich nachdenklich stimmten. Ich riet ihm ab von seinem Vorhaben, nach dem Motto: Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Immerhin stand der Ekke schon nahe am 80-er. Ein wenig stur war er ja auch und so zog er die Idee durch und ging wieder nach Spanien.
    Eine schleichende Altersdemenz zeigte sich immer mehr, er kam kaum noch alleine zurecht. Die Töchter kümmerten sich um ihn und brachten ihn in der Nähe von Olching, wo seine älteste Tochter lebt, in ein Pflegeheim. Sie besuchte ihn täglich, regelte alles für ihn. Das Leiden schritt schnell voran, Organe begannen zu versagen. Auch im Krankenhaus konnte man ihm nicht mehr weiter helfen. Laszlo Peres und ich besuchten den Ekke noch. Das Sprechen gelang ihm nicht mehr, aber ein Ausdruck von Freude huschte über sein Gesicht und wir sind uns sicher, dass er uns erkannt hatte, worüber wir uns sehr freuten. Fünf Tage später, am 8. Juli 2019, war sein Leben zu Ende. Wir sind sehr froh, Lazi und ich, dass wir Ekkehard Rapelius noch mal gesehen haben. Der Raps, ein wesentlicher Teil meines mittleren Lebensabschnitts. Ich war gerne mit ihm unterwegs.