Beiträge von Peter F.

    Pressemeldung:


    Harley-Davidson Pan America

    Harley-Davidson steht seit einiger Zeit vor wirtschaftlich neuen Herausforderungen. Die legendäre US-Marke fokussiert sich daher neu und verabschiedet sich von einigen Modellen. Der für Europäer wohl drastischste Einschnitt ist das Ende der Sportster-Modelle. Die Baureihe wird zwar weiterhin in den USA angeboten, eine Umstellung auf die Euro-5-Norm hat sich aber angesichts der Stückzahlen hierzulande offenbar nicht gerechnet. Vereinzelt sind noch Euro-4-Modelle im Handel.

    Das Werk in Indien wird Werk geschlossen. Dort wurden bislang die Einsteigermodelle Street Rod 750 und Street 500 (nicht in Europa erhältlich) produziert. Die Fabrik in Thailand bleibt aber bestehen, und auch die Idee eines kleinen Motorrads wie der Studie 338 für asiatische Märkte ist noch nicht ad acta gelegt, wie Insider bestätigen. Nicht gerüttelt wird aber auf jeden Fall an der Pan America, der ohnehin wohl wichtigsten Neuheit. Die erste Reiseenduro der Marke wird im nächsten Monat offiziell vorgestellt. Sie hat ein neues Fahrwerkslayout und einen neuen flüssigkeitsgekühlten 60-Grad-V2 mit 1,2 Litern Hubraum, der als mittragendes Element im Rahmen hängt. Im Internet zu sehen ist außerdem noch ein Custom-Modell mit dem selben Motor. Offen ist allerdings, ob es noch die angekündigte Roadster Bronx mit dem „Revolution Max“-Triebwerk, aber etwas weniger Hubraum geben wird. (ampnet/jri)


    Harley-Davidson Bronx

    Geplantes Harley-Davidson-Einsteigermodell mit 338 Kubikzentimetern Hubraum für Asien.

    Fotos: Auto-Medienportal.Net/Harley-Davidson

    Das Motorrad-Museum am Top Mountain Crosspoint steht in Brand, meldet der ORF. Der Brand sei gegen vier Uhr am Montag (18.1.2021) ausgebrochen.


    Das "Top Mountain Motorcycle Museum" am Timmelsjoch zeigte rund 230 historische Motorräder sowie einige Autos. Das Museum ist 2016 von den Brüdern Alban und Attila Scheiber gebaut worden.
    Bei dem Brand dürften Fahrzeuge von unschätzbarem Wert zerstört worden sein.








    https://www.stol.it/artikel/ch…torradmuseum-in-vollbrand

    Pressemeldung:

    Ducati-Deutschlandzentrale in Ingolstadt.

    Foto: Auto-Medienportal.Net/Ducati


    Ducati Deutschland verlegt seinen Firmensitz von Köln nach Ingolstadt. Damit rückt der italienische Motorradhersteller näher an den Mutterkonzern Audi. Geschäftsführer Michael Schlabitz sieht in den neuen Räumlichkeiten ein besseres Arbeitsumfeld. Die neue Deutschlandzentrale liegt nur unweit des Stammsitzes von Audi, so dass künftig die Kommunikationswege kürzer sind. Ducati war seit 1998 in Köln ansässig. (ampnet/jri)

    Pressemeldung:

    Bremen Classic Motorshow bietet vielfältiges Online-Event

    Fahrzeug- und Teilebörse, besondere Oldtimer und ein Vorgeschmack auf 2022

    Donnerstag, 14. Januar 2021. Jetzt wird‘s spannend. Oldtimer-Fans sollten sich am Samstag, 6. Februar 2021, ein paar Stunden für ihre Leidenschaft reservieren. Denn die Macher der Bremen Classic Motorshow bieten von 15 bis 20 Uhr ein Online-Event und starten damit wie gewohnt die Oldtimer-Saison, allerdings Corona-bedingt digital. „Das Event besteht aus zwei Säulen“, erklärt Projektleiter Frank Ruge bei der MESSE BREMEN. „Einmal aus einem Online-Marktplatz für Fahrzeuge, Teile und Automobilia und parallel aus einem abwechslungsreichen, unterhaltenden und gleichzeitig informativen Programm mit Fahrzeugpräsentationen, Fachvorträgen, Vorstellung und mehr.“

    Für den Live-Stream hat das Team der Bremen Classic Motorshow wesentliche Teile der Messe in digitaler Form aufbereitet. Interessierte können die Veranstaltung kostenlos und ohne Registrierung über die Internetseite www.classicmotorshow.de in heimischer Atmosphäre entspannt von der Couch aus verfolgen. Bei allen Programmpunkten werden die Zuschauer direkt über die Webseite interaktiv eingebunden, indem ihre Fragen per Chat oder Zuschauertelefon (+49 (0)421 3505 - 525) beantwortet werden. Das aktuelle Programm finden Interessierte ab kommender Woche auf der Internetseite. Durch das Event führt Ruge gemeinsam mit Johannes Hübner, Journalist, Preisträger „Goldener Kolben 2017“ und Oldtimer-Urgestein.

    Fahrzeug- und Teilebörse sind bis zum 1. Mai auf dem Online-Marktplatz verfügbar

    So geben die Veranstalter der Bremer Klassikermesse ihren Ausstellern auf dem Online-Marktplatz die Gelegenheit, mehrere Inserate mit Verkaufsangeboten kostenfrei einzustellen und bieten gleichzeitig den Besuchern die Möglichkeit, online auf Schnäppchenjagd zu gehen. „Unser Online-Marktplatz soll nicht mit anderen bekannten Online-Plattformen konkurrieren, sondern vielmehr Gelegenheit zum Stöbern bieten“, sagt Ruge. Die Inserate und die weiteren Inhalte des Online-Formats werden nach der Veranstaltung noch bis zum 1. Mai auf der Internetseite zur Verfügung stehen – es sei denn, die Fahrzeuge und Teile sind verkauft.


    „Junge Klassiker“ auch im Online-Format

    Zwei weitere typische Elemente der Bremer Präsenz-Messe sind die TÜV-geprüften „Jungen Klassiker“ sowie die Vertreter der „Young Generation“, Autos der 70er bis 90er Jahre. Von beiden Kategorien werden beim Online-Event jeweils drei Autos präsentiert. Oldtimer-Fans können die Fahrzeuge online kaufen.


    Sonderschau: Vorgeschmack auf die Jubiläumsausgabe 2022

    Jetzt wird es emotional: Klassiker-Freunde können sich auf zwei Paare der ursprünglich für die Präsenzmesse 2021 geplanten Sonderschau „Biedermann & Brandstifter“ freuen: einen Renault 5 und Renault 5 Turbo sowie einen Mercedes-Benz 190 und Mercedes-Benz 190 Evo. „Hier setzen wir das hochgelobte Thema ‚Rivalen‘ aus 2020 fort. Allerdings nicht zwischen Marken, sondern innerhalb einer Marke, eines Typs, man könnte sagen: Unter automobilen Brüdern“, so Ruge. Auch für die Werksrennmotorräder von DKW und NSU gibt es eine kleine Vorschau. Beide Sonderschauen, „Biedermann & Brandstifter“ bei den Autos und „Deutscher Meister – Europameister – Weltmeister“ bei den Motorrädern, werden auf der Messe im Februar 2022 mit vielen Exponaten zu sehen sein.

    Zudem wird der „Goldene Kolben 2021“ im Rahmen des Online-Events verliehen. Das Forum für Fahrzeuggeschichte, besser bekannt als F-kubik, ehrt seit 2006 auf der Bremen Classic Motorshow eine Persönlichkeit, die durch ihr Wirken besondere Verdienste um historische Authentizität der Fahrzeuggeschichte erworben hat. Den Preis erhält dieses Jahr Museums- und Ausstellungsgestalter Matthias Kaluza.

    Abgerundet wird das Programm mit einem Talk zur Marktbeobachtung und -tendenzen für 2021, einem Expertenvortrag zum Thema zeitgenössisches Tuning der 70er, 80er und 90er Jahre sowie Präsentationen von besonderen Autos und Motorrädern wie einem Maybach DS8 Zeppelin, eines der Traumautos der 1930er, und einem exotischen Fiat 850 T Bertone Visitor Bus, aus dem schon der Papst Johannes Paul II den Gläubigen zugewunken haben soll.

    Mehr auf: www.classicmotorshow.de.

    Ride for Your Life

    https://www.nfb.ca/film/ride_for_your_life/


    This short documentary is about Mike Duff, a Canadian motorcycle racer, and the sport that almost killed him. After a near-fatal crash in Japan and extensive surgery and therapy, Duff returned to racing to claim two victories in Canadian races. Though the sport takes its toll on the lives of his friends and fellow competitors annually, the racer explains he can’t give up just yet – not before winning a world championship.

    https://ttliedjes.nl/video/den…l-en-het-midnight-orkest/


    "Den Boet" und "The Greatest Star" erschienen im Jahr 1975.


    Jemand wies uns darauf hin, dass es auch eine 45 rpm Single über Boet van Dulmen gab, mit 2 Liedern von PVB oder Pieter van Boxtel (Pieter war ein Sänger und Motocross-Funktionär aus Gemert) und dem Orchester Midnight. Nach einer verzweifelten Suche fanden wir einen sehr schlechten Film, auf dem beide Songs zu hören waren. Über Tjeerd, der uns gerade ein fast neues Exemplar der Single vor der Nase weggeschnappt hatte, konnten wir unsere eigene "krachende" Version durch eine viel bessere ersetzen. Wir durften uns die Single von Tjeerd ausleihen und unser Freund Ab "baute" die Single für uns zu einem guten MP3 um. Auf dem Lied "Den Boet" sprechen sie über "Das Spektakel auf der Drentse Heide, ist die große TT von Assen" und auf "The Greatest Star" erwähnen sie sogar Giacomo Agostini..... Wir haben beide Lieder in eine Reihe gestellt, und Lied Nr. 1 ist "Den Boet" und das zweite Lied ist "The greatest Star".


    Antonius Pius Maria van Dulmen – besser bekann als „Boet“ van Dulmen

    Boet van Dulmen - MZ RE250


    Motorradlegende Antonius Pius Maria (Boet) van Dulmen (19. April 1948) begann seine Karriere dank des Cafés "The Centre" in Ammerzoden.
    Es war ein paar Tage vor Pfingsten 1971, als einige Freunde an der Bar des gemütlichen und stimmungsvollen Cafés ...., in dem Pierre und Mieke Kuipers damals das Sagen hatten, bei einem guten Glas Bier eine Wette abschlossen, die für das Motorradfahren in den Niederlanden im Allgemeinen, aber für Boet im Besonderen, sensationelle Folgen hatte.
    Boet van Dulmen, der eine 450-ccm-Honda-Straßenmaschine besaß und mit diesem "Heulmonster" hin und wieder den Frieden in dem sonst so friedlichen Dorf störte, behauptete, dass er mit all den Fahrern des holländischen Motorsportverbandes problemlos fertig würde und sie besiegen könnte.
    Pierre Kuipers, der Vermieter, kümmerte sich um die Papiere und bezahlte die Anmeldegebühr. Boet nahm die Herausforderung an und durfte zu seiner großen Überraschung am Samstag zum Training kommen.
    Die Organisatoren, Juroren und andere Motorsportexperten trauten ihren Augen nicht, denn dieser "Gelegenheits"-Fahrer hatte in einem Feld von Routiniers die schnellsten Trainingszeiten gefahren. Aufgrund seiner mangelnden Erfahrung musste Van Dulmen hinten die Lücke schließen. Doch kaum war die Startflagge gefallen, sauste er an allen anderen vorbei und schon in der ersten Runde hatte Boetje einen solchen Vorsprung aufgebaut, dass die Konkurrenz ihn nicht mehr erreichen konnte.
    Den Boet gewann dieses Rennen nicht. Ein gerissener Bremszug setzte ihn außer Gefecht, aber die Experten hatten einen großartigen Fahrer entdeckt.
    Am nächsten Sonntag gewann er in Tegelen mit großem Vorsprung. In dieser Nacht gab es eine große Party in Ammerzoden und vor allem im Café Het Centrum!
    Es scheint sogar so zu sein, dass die oben erwähnten Pierre und Mieke Kuipers die Produktion und die Kosten dieser 45 rpm Single bezahlt haben...

    Die Kneipe in Ammerzoden, jetzt bekannt als "De Straat" (Die Straße), hat eine lange Kneipengeschichte. Seit über 80 Jahren gibt es an diesem Standort eine Kneipe.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Auszug aus dem Buch „Vom Nürburgring zum Sachsenring“ Höhepunkte und Schattenseiten im deutschen Motorrad und Formel 1-Grand Prix.


    Das Buch mit 300 Seiten von Autor Rudolf Steber kostet inklusive Versand 40,- Euro und ist erhältlich bei:

    Michael Sonnick Telefon 06236 - 8942 ( von 18 bis 20 Uhr) oder per E-Mail unter: MSonnick@web.de


    21 Jahre nach dem „historischen Fahrerstreik“ in Schotten, steht abermals eine deutsche Rennstrecke aus diesem Anlass im Fokus des Grand Prix-Geschehens. Und zwar keine Geringere als der Nürburgring. Wie in Deutschland schon seit Jahrzehnten üblich, veranstalten der ADAC und der DMV im jährlichen Wechsel den Motorrad-GP. Jeder der beiden Clubs hat dabei seine „Plausstrecke“, Beim DMV ist es der Hockenheimring oder besser gesagt seit 1966 das „Motodrom Hockenheim“ und der ADAC hat den Nürburgring als Arena auserkoren. Bis 1964 hatte der ADAC für den Grand Prix noch die „Solitude“ vor den Toren Stuttgarts zur Verfügung, die aber aus verschiedenen Gründen (siehe auch an anderer Stelle dieses Buchs) nicht mehr zur Verfügung stand.


    Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass am Nürburgring ein Renntermin in der zweiten April-Hälfte immer problematisch ist. Das Wetter in der Hocheifel ist gerade in dieser Jahreszeit unberechenbar. Hinzu kommt, dass man sich beim ADAC bislang nicht entschließen konnte, Wagen und Motorradrennen nicht innerhalb einer Veranstaltung zu starten. Gewiss, seit vielen Jahren war im Rahmen des „Eifelrennens“ diese Vorgehensweise praktiziert worden und erfreute sich wohl großer Beliebtheit. Sowohl die Anhänger des Automobil- als auch die des Motorrad-Rennsports kamen auf ihre Kosten. Aber die Zeit ist bzw. war weitergeschritten und man konnte sich nicht mehr uneingeschränkt auf die Tradition berufen. Einwände gegen gemischte Veranstaltungen waren nicht neu, denn schon seit einigen Jahren wurde diese Praxis in verstärktem Maße kritisiert. Auch auf der „Solitude“ nahm man ab 1956 im Rahmen des Motorrad-Grand Prix zusätzlich Wagenrennen mit ins Programm und 1964, beim letzten Motorrad-GP auf diesem erstklassigen Kurs, hatte man sogar ein erlesenes Formell-Feld am Start. Im Hinterkopf spekulierten die Funktionäre im ADAC Württemberg insgeheim mit der Austragung des Großen Preises « von Deutschland für Wagen. Doch dieser Plan war spätestens : 1966 nur noch Wunschdenken. ! i !


    Für die Motorrad-Piloten stellte der vermehrte Gummiabrieb bei | den Wagenläufen ein erhöhtes Risiko dar. Hinzu kamen die seit einiger Zeit installierten Leitplanken, die zwar für die Automobile durchaus von Nutzen waren, jedoch für die Protagonisten der Zwei und Dreirad-Zunft ein Gefahrenpunkt der besonderen Art. I Der kundige Leser wird wissen um welche Gefahr es sich dabei I handelt. Da der ADAC von seiner Gewohnheit nicht Abstand nahm, präsentierte sich der Motorrad-GP 1974 abermals als eine ; „gemischte“ Veranstaltung. Somit war in Verbindung mit dem bereits erwähnten frühen Renntermin eine gewisse Unsicherheit [ schon im Vorfeld gegeben. Mit dem frühen April-Termin konnte man Glück haben aber das Ganze konnte auch ab und an „in die Hose“ gehen (Hagel und Sturm bei den Grand Prix innerhalb des „Eifelrennens“ 1965,1968 (Waldbrand bei großer Hitze) und Schnee und Eis beim .ohne WM-Prädikat, ausgetragenen Rennen 1967. Bislang hatte man sich immer wieder an den eigenen Haaren aus dem „Sumpf“ gezogen. Was würde nun der Grand Prix 1974 auf der Nordschleife des Nürburgrings bringen? Die Motorradfahrer kamen direkt vom französischen Grand Prix in Clermont-Ferrand zum Nürburgring. Hier arbeitete man noch fieberhaft an der letzten Ausbaustufe des- Gesamt-Pakets für den Umbau des Nürburgrings („Döttinger Höhe“) hinsichtlich der insbesondere von den Formell-Piloten , geforderten Sicherheitsmaßnahmen. Am Donnerstagnachmittag, einen Tag vordem Beginn des offiziellen Trainings, gab man dann „grünes Licht“. Auch die „Döttinger Höhe“ präsentierte sich nun „Formel 1- like“…


    Kurt Bosch, schon seit Jahren Rennleiter beim „Eifel-Rennen“ unternahm am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit Giacomo Agostini eine Besichtigung der Nordschleife. Man nahm sich Zeit und nach über drei Stunden Inspektion kam man zu dem Ergebnis, dass noch etliche Strohballen zur Abdeckung der installierten Leitplanken vonnöten seien. Es ist kein Geheimnis, das Leitplanken eine erhebliche Gefahr für die Motorrad-Piloten darstellen und bei einem Unfall fatale Folgen mit sich bringen. Den Fahrern versprach man seitens der Rennleitung, dies sogar schriftlich fixiert, an den besonders gefährdeten Punkten die entsprechende Anzahl von Strohballe'n bis zum Beginn des Trainings anzubringen. Und wie es so geht, kam wieder einmal alles zusammen. Am Morgen des ersten Trainingstages (Freitag, 26. April) lag dichter Nebel über dem Eifel'-Kurs und das für 7.00 Uhr angesetzte Training für die 125 und 250ccm-Klasse musste verschoben werden. Es herrschten Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt und an vielen Abschnitten hatte sich der Nebel immer noch nicht gelichtet, als man die Strecke schließlich freigab. Während des Nachmittagstrainings stürzte der Engländer Bill Henderson schwer, nachdem er durch einen Fahrfehler gegen die Leitplanken geriet. Dies war der Anlass für das Gros der Fahrer beim Veranstalter hinsichtlich zusätzlicher Strohballen zu intervenieren. Agostini und Phil Read gaben der Sache entsprechend Nachdruck. Nach einer abermaligen Besichtigungsrunde konnte Rennleiter Bosch die zusätzlich geforderten 5.000 Strohballen nicht beschaffen, sondern lediglich 600 in Aussicht stellen. Aufgrund dessen kam es seitens der Fahrer zu einem schriftlichen „Boykott-Aufruf dem sich auch alle Werksteams anschlossen. Der zweifache Weltmeister Dieter Braun, Sprecher der Solofahrer, äußerte sich wie folgt:


    „Jahrelang haben wir darauf hingewiesen, dass wir keine gemischten Veranstaltungen wollen. Wir wollen uns nicht länger als Idioten behandeln lassen. Während die Wagen in den befestigten Boxen stehen und nur zum Rahmenprogramm gehören, müssen die Motorradfahrer zum Teil wie Schweine auf der Wiese leben. “

    Die Situation gestaltete sich zusehends unversöhnlich. Rennleiter Bosch gab zu erstmals in seinem Leben ratlos zu sein ob der „Nötigung und Erpressung“ durch den schriftlichen „Boykott-Aufruf“ seitens der Fahrer.


    Jochen Luck, schon viele Jahre eine Kapazität als Streckensprecher, bemerkte:


    „Das sind Mafia-Methoden, wenn den Fahrwilligen damit gedroht wird, sie beim nächsten Rennen zusammenzufahren bzw. ihnen gar keine Chance zu geben, an einem internationalen Rennen teilzunehmen. “

    Es herrschte absolutes Chaos. Während die Fahrer incl. der Werksteams bereits ihre Drohungen wahr machten und ihre Maschinen zur Abreise verluden, rief man seitens des Veranstalters immer wieder zum Training auf und sogar noch am Samstagnachmittag mussten die eintreffenden Zuschauer den vollen Eintrittspreis bezahlen...


    Schlussendlich gingen von den gemeldeten 300 Fahrern ganze knapp 30 % an den Start. Noch am Samstagabend war nicht sicher, ob die einzelnen Läufe am Rennsonntag für die Weltmeisterschaft gewertet würden. Denn die Statuten schreiben vor, dass mindestens sechs Fahrer pro Klasse an den Start gehen müssen. Aufgrund des nicht zur Austragung gelangenden Zeittrainings konnten sich die Teilnehmer ihren Startplatz quasi selbst auswählen, will heißen, wer zuerst aus dem Fahrerlager kam konnte demzufolge den besten Startplatz für sich in Anspruch nehmen.


    Nachstehend nun eine kleine Aufstellung der teilnehmenden Fahrer pro Klasse:

    50ccm: 48 Nennungen - gestartet 7 Fahrer

    125ccm: 50 Nennungen - gestartet 12 Fahrer

    250ccm: 60 Nennungen - gestartet 10 Fahrer

    350ccm: 68 Nennungen - gestartet 14 Fahrer

    500ccm: 56 Nennungen - gestartet 7 Fahrer


    Nur die Gespanne erschienen nahezu vollzählig am Start. Schwärzei/Kleis lagen am Ende vorn und fuhren in der fünften und zugleich letzten Runde mit 9.58,1 = 137,4 km/h einen neuen Rundenrekord heraus. Vor dem Start hatte der mehrfache Weltmeister Klaus . Enders über die Streckenlautsprecher deutliche Worte an die Zuschauer gerichtet:


    „Nach wie Vorhalte ich die hier getroffenen Sicherheitsvorkehrungen für unzureichend. Ich fahre hier allein des Publikums wegen, das nicht gänzlich enttäuscht nach Hause fahren sollte. Aber ich muss sagen, dass ich in Zukunft auf derart ungenügend abgesicherten Strecken nicht mehr starten werde.“


    Der Vollständigkeit halber seien hier die Sieger (alle aus Deutschland) der übrigen Klassen erwähnt. 50ccm: Emmerich (Kreidler); 125ccm: Reitmaier (Maico), 250ccm: Kassner (Yamaha), 350ccm: . Kassner (Yamaha); 500ccm: Czihak (Yamaha).


    Im Übrigen besagt Artikel 22 des FIM-Sportgesetzes:

    „kein WM Lauf darf mit einem Wagenlauf kombiniert werden. Wenn doch, dann dürfen die Wagehfahrer erst nach Beendigung der Motorradrennen das Training aufnehmen und zum Rennen an den Start gehen."

    Abschließend eine Stellungnahme in Form eines Leserbriefes, den damals der Privatfahrer Heinz Kittler der Redaktion der Fachzeitschrift „DAS MOTORRAD“ (Ausgabe 11/1974) zukommen ließ, der eigentlich am besten das Chaos jener Tage schildert:


    „am 26., 27. und 28.April war ich Teilnehmer des WM-Laufes am Nürburgring. Wie bekannt, wurde die Veranstaltung von unseren Elite-Fahrern bestreikt. Trotz mehrerer Bedenken seitens Dieter Braun und Agostini nahm ich als erster das Training um 11.15 Uhr auf, sehr zur Freude des Veranstalters, der Streckenposten und der Zuschauer. Alle spendeten reichlich Beifall. Schon aus diesem Grund war mein Fahren gerechtfertigt.
    Als dann noch weitere 10-15 Fahrer das Training aufnahmen, war der Bann gebrochen und die Veranstaltung notdürftig gerettet. Immer mehr Fahrer schlossen sich meiner Meinung an, dass man schon wegen der Zuschauer fahren solle.
    Ohne ein Verlangen aus unserem Kreis versprach Herr Bosch als Rennleiter (es war Samstag gegen Mittag), dass jeder, der sich am Rennen beteilige, zusätzlich zu seinem Startgeld noch DM 500,- pro Klasse bekommen solle.
    Darüber hinaus ließ Herr Bosch durch den Streckensprecher Jochen Luck, die Zuschauer an der Strecke noch anheizen, indem er gegen 15 Uhr verkündete:
    »Achtung-Achtung-eine erfreuliche Mitteilung! Alle Fahrer; die am Rennen teilnehmen, bekommen das große Geld der großen Fahrer, es wird gleichmäßig an alle verteilt.«
    Daraufhin brausender Beifall Tausender von Zuschauern. Wir »Kleinen« fingen gleich das Rechnen an. Für mich wären das DM 1.425,-gewesen. Aber denkste, mit DM 600,- ließ man mich ziehen - für zwei Klassen!
    Nach einer Aussprache mit Herrn Bosch ließ dieser verkünden, es handele sich um einen Fehler, wir bekämen unser Geld schon... Dann gab es nach einem lauten Wortwechsel nochmals DM 200,-; es fehlten mir also immerhin noch DM 625,-, von besagtem»großen Geld« ganz zu schweigen. Inzwischen hatten sich noch mehr Fahrer meinem Protest angeschlossen - aber umsonst. Der Veranstalter ließ uns wissen, wir sollten doch mit dem zufrieden sein, normalerweise hätten wir ja nicht einmal das bekommen.
    Auf die Siegesprämie angesprochen, sagte uns Herr Bosch, es wären doch dafür viel zu wenig Starter gewesen! Nun möchte ich Herrn Bosch fragen, wer denn nun gesiegt hat - doch wohl die »großen Fahrer«, deren schadenfrohe Gesichter beim nächsten Rennen ich schon vor mir sehe. Ich habe mich offen vor den Veranstalter gestellt und bei den Fahrern um Verständnis geworben. Und das Ergebnis? Es ist schade, dass sich die »kleinen« Fahrer nicht so einig sein können wie die sogenannten »Großen«, sonst wären nämlich beim, nächsten Eifelrennen nur sechs oder acht Fahrer am Start.
    An die Adresse von Herrn Bosch möchte ich noch einige Worte richten. Mit.Respekt und Hochachtung bewundere ich ihn seit Jahren. Er hat wirklich harte Arbeit geleistet. Aber in diesem Fall hat er nicht zu seinem Wort gestanden. Ich war seit zwanzig Jahren in der glücklichen Lage Motorradsport ohne große Unterstützung betreiben zu können und liebe unseren Sport und fahre notfalls auch ohne Geld. Aber hier geht es um ein Versprechen seitens des Veranstalters an die Fahrer und die Stimmungsmache bei den Zuschauern, um deren Geld es letztlich geht. Alle sollen die Wahrheit wissen, denn mit Lügen und Intrigen bringen wir unseren Sport nicht weiter...“


    Eine eigenartige Sachlage bleibt festzuhalten: beim „Fahrerstreik“ von Schotten 1953 wurde die Gefährlichkeit der Rennstrecke angemahnt und ebenso wie am Nürburgring 1974 blieben die „großen“ Fahrer dem Start fern.

    Im Gegensatz zu Schotten jedoch, wo man die Läufe der 350- und 500ccm-Klasse seitens der Jury nicht in die WM-Wertung einbezog (trotz einer stattlichen Anzahl verbliebener guter Fahrer) tat man dies am Nürburgring, obwohl hier nur „Mini-Felder am Rennen teilnahmen…




    Text: Rudolf Steber

    Presseinformation


    2-Takt-Sause vom 26. bis 28. März 2021 in Speyer

    Technik Museum beginnt das Eventjahr mit neuem Mofa Treffen

    Speyer. Auch wenn 2020 viele Veranstaltungen des Technik Museum Speyer abgesagt werden mussten, ist dies für das Museumsteam noch lange kein Grund die Planungen auf Eis zu legen. Mit neu gewonnenen Erfahrungen Corona-konformer Aktionen und Events geht es mit Volldampf ins neue Jahr. Traditionsveranstaltungen wie die Modellbautage zu Ostern, der BRAZZELTAG oder das Science Fiction Treffen sollen, wenn auch abgespeckt, nach den bis dahin geltenden Vorgaben durchgeführt werden. Die Vorbereitungen laufen also auf Hochtouren, denn Verordnungen müssen geprüft und Hygienekonzepte sowie Alternativen ausgearbeitet werden. Neben altbekannten Events steht im Frühjahr auch eine neue Veranstaltung im Kalender. Oldtimern, Motorrädern und Flugzeugen sind bereits seit Jahren Aktionswochenenden gewidmet, doch das Mofa hatte bisher noch keine eigene Plattform. Dies soll sich nun ändern. Gemeinsam mit einem Mofa Experten aus Neulußheim fand man den passenden Partner für die 2-Takt-Sause im Technik Museum.


    Die Moped Garage GmbH ist Deutschlands größter Original-Teile-Shop mit 30 Jahren Erfahrung. Seit einigen Jahren sind Inhaber Norbert Edinger und sein Team Aussteller beim BRAZZELTAG und bieten dort in der Brazzelarena Probefahren mit verschiedenen Mofas an. Die Idee des Museums für ein Mofa Treffen traf bei Norbert Edinger genau ins Schwarze. Schnell waren spannende und lustige Programmpunkte zusammengestellt, um Teilnehmern wie auch Besuchern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Ob ein 1/12 Mile Rennen, die Bewertung beim Leistungsprüfstand, ein Geschicklichkeitsparcours, die Prämierung verschiedener Klassen, oder ein Hill Climbing Wettbewerb – es ist für jeden etwas dabei. Museumsfan Chris Sass von Sass Motorblog ermöglichte eine Kooperation mit dem Deutschen Motorsport Verband (DMV e.V.), welcher das 1/12 Mile Rennen und die dazugehörige Siegerehrung ausrichten. Bei der Mofa Sause am Samstagabend kann man den Tag mit gutem Essen, Trinken und einer Live-Band ausklingen lassen. Die 2-Takt-Sause findet vom 26. bis 28. März auf dem Gelände des Technik Museum Speyer statt. Zugelassen sind alle 2-Räder bis 50ccm. Informationen zur Anmeldung mit dem eigenen Mofa sowie zu den verschiedenen Ticketmöglichkeiten für Zuschauer (Tageskarten oder Karten inkl. Zelt– oder Caravanplatz) gibt es unter www.technik-museum.de/2-takt-sause. Die Teilnahme am Programm sowie der Besuch sind nur unter vorheriger Anmeldung möglich. Spontanbesuche können aus aktuellem Anlass nicht berücksichtigt werden.

    Über die Technik Museen Sinsheim Speyer – Technik von Unterwasser bis ins Weltall


    Vom gemeinnützigen Förderverein Auto + Technik Museum Sinsheim e.V. getragen und ganz nach dem Motto „für Fans von Fans“ gehören den Technik Museen Sinsheim Speyer weltweit rund 3.500 Mitglieder an. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch die Eintrittsgelder, Spenden sowie Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder. Alle Überschüsse werden zur Erhaltung und zum Ausbau der Museen verwendet. Die Technik Museen Sinsheim Speyer zeigen zusammen auf mehr als 200.000 m² über 6.000 Exponate aus allen Bereichen der Technikgeschichte in einer weltweit einzigartigen Vielfalt. Vom U-Boot bis zum Oldtimer, von der Concorde bis zum Space Shuttle Buran ist alles vertreten. Neben den Dauer- und wechselnden Sonderausstellungen gibt es zahlreiche Fahrzeug- und Clubtreffen sowie Events. An 365 Tagen im Jahr geöffnet, ziehen die Museen über eine Million Besucher im Jahr an. Eine wahre Sensation sind die beiden IMAX-Großformat-Kinos. Während in Sinsheim das IMAX 3D Kino - „das schärfste Kino der Welt“ - exklusive Dokumentationen und die neuesten Hollywood-Blockbuster präsentiert, werden im IMAX DOME Kino im Technik Museum Speyer die Filme auf eine gigantische Kuppel projiziert.



    Am Jahresende 2020 ist Michael Kubin im Alter von 57 Jahren gestorben. Er war ab 1998 als Helfer, Koch und Fahrer maßgeblich am Maico Historic Team beteiligt. Mit Walter Nieser und Maico-Ingenieur Erich Stögerer hat er unendlich viele Stunden in dieses Projekt investiert.

    Ich habe viele interessante Stunden mit ihm verbracht. In Schwaben sagt man: "Er war kein Gewöhnlicher."

    Mach's gut, mein Freund


    Maico Historic Racing Team 2002



    Michael 2006 in Salzburg

    Pressemeldung:



    Die „Kulturstiftung Kornhaus“ heißt künftig „Stiftung PS.SPEICHER“

    EINBECK. Die gemeinnützige Kulturstiftung Kornhaus firmiert zum 1. Januar 2021 um und heißt künftig „Stiftung PS.SPEICHER“. Damit ist dem UmstandRechnung getragen, dass die Stiftung als einzigen und unmittelbaren Stiftungszweck den Betrieb und den langfristigen Erhalt des Museums PS.SPEICHER in Einbeck und seiner Sammlung verwirklicht.

    „Wir wollen damit auch unseren Partnern und Spendern gegenüber Klarheit schaffen und uns zu anderen Stiftungen, die sich der Kulturförderung verschrieben haben, abgrenzen“, so Holger Eilers, Vorstand der Stiftung. „Ansonsten ändert sich nichts in Zweck und Anliegen der Stiftung, und auch der PS.SPEICHER behält natürlich seinen bekannten und eingeführten Namen“.

    Wolfgang Schneider meinte dazu:
    Eifelrennen Nürburgring :
    Heiner Butz ist nicht sauer, sondern er ist total unterkühlt. Man sieht was los ist, wenn man den dicken Mantel des Canadiers Mike Duff sieht.
    Beim Eifelrennen Ende April gab es so manches mal Schnee, als das Ozon Loch noch etwas kleiner war.



    Foto: Archiv Schneider

    Karl-Heinz Kittler schreibt:

    Zum WM-Lauf 1974: Mein Vater Heinz Kittler (nicht K.-H. Kittler, das bin ich) erzählte mir damals (soweit ich mich noch erinnere):

    Dass die Mechaniker von Agostini meinen Vater festhalten wollten, als er zum Start fuhr. Er sagte dann, wenn sie die Finger nicht wegnehmmen, dann haut er ihnen einen Schraubenschlüssel drauf.

    Außerdem hat der Rennleiter oder ein anderer Verantwortlicher versprochen, das Preisgeld auf die am Start befindlichen Fahrer aufzuteilen. Was ja dann auch nicht der Fall war.

    Das haben sie nur gesagt, damit einige starten, sonst hätten wahrscheinlich die Zuschauer ein bisschen Kleinholz rund um den Ring veranstaltet. So die Erinnerung. Im Nachhinein meinte er, man hätte nicht starten sollen, denn die deutschen Verweigerer wurden (soweit ich weiß) für ein Rennen gesperrt. Ja so waren sie - unsere Funktionäre - lauter Schmarotzer.

    Pressemitteilung:

    Bremen Classic Motorshow startet die Saison digital

    Online-Programm mit Marktplatz für Fahrzeuge, Teile und Automobilia

    Mittwoch, 16. Dezember 2020. Es ist bereits Tradition: Seit fast 20 Jahren eröffnen die Veranstalter der Bremen Classic Motorshow die Oldtimer-Saison am ersten Februar-Wochenende – so auch 2021. Am Samstag, 6. Februar 2021, startet das Team um Projektleiter Frank Ruge die Saison digital mit einem Online-Event und präsentiert von 15 bis 20 Uhr ein abwechslungsreiches Format. „Wir planen einen kompakten Live-Stream von fünf Stunden Sendezeit aus der Messe Bremen“, sagt Ruge. Interessierte können die Veranstaltung über die Internetseite www.classicmotorshow.de in heimischer Atmosphäre entspannt von der Couch aus verfolgen. Der Zugang für das Online-Event ist kostenfrei und ohne Registrierung möglich.


    Abwechslungsreiches Programm mit Online-Marktplatz

    Im Live-Stream zeigen die Bremer, was sie für die Besucher der Messe 2021 eigentlich vorbereitet hatten und lüften ein wenig den Vorhang. „Wir werden zum Beispiel ausgewählte Autos unserer Sonderschau ‚Biedermann & Brandstifter‘ als Vorgucker für die Messe 2022 vorstellen“, so Ruge. Zudem gibt es Auto- und Motorradpräsentationen sowie Benzingespräche mit Persönlichkeiten aus der Klassiker-Szene. Abgerundet wird das Online-Programm mit Fachvorträgen, Workshops und der technischen Prüfung von drei Kandidaten aus der Rubrik „Junge Klassiker“, die dann auch zu kaufen sind.

    Die Bremer Messemacher werden zusätzlich einen Online-Marktplatz für klassische Fahrzeuge, Teile und Automobilia auf ihrer Internetseite einrichten. „So geben wir unseren Ausstellern die Möglichkeit, Verkaufsangebote einzustellen und den Besuchern die Gelegenheit, online zu stöbern und auf Schnäppchenjagd zu gehen“, sagt Ruge.


    Corona-bedingt: Online-Event statt Präsenzmesse

    Ursprünglich war die 19. Ausgabe der Bremen Classic Motorshow vom 5. bis 7. Februar 2021 als Präsenzmesse geplant. Doch im November 2020 hatten die Organisatoren schweren Herzens die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt und dafür ein Online-Event angekündigt. Das Event, so die Veranstalter, ist als Trostpflaster gedacht, um die Wartezeit auf die Jubiläumsmesse zum 20-jährigen Bestehen der Bremen Classic Motorshow bis Februar 2022 zu überbrücken.


    Die Klassikermesse in Bremen ist für viele Liebhaber von Oldtimern und Jungen Klassikern auf zwei und vier Rädern ein fester Termin: Hier trifft man sich seit fast zwei Jahrzehnten, tauscht sich aus, fachsimpelt und verhandelt. „Es ist für viele ein schwieriges Jahr“, sagt Ruge. Dennoch halte die Szene zusammen und unterstütze sich gegenseitig. „Wir möchten für unsere Aussteller und Besucher in diesen besonderen Zeiten da sein, mit ihnen gemeinsam die Saison eröffnen und so ein wenig Licht in die dunkle Jahreszeit bringen.“

    Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

    Pressemeldung:


    Wie von DG Sport angekündigt, wird das unübersehbare Bikers’Classics für Oldtimer-Rennmotorräder, nach 2021, eine zweijährliche Veranstaltung auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps... Da die Gesundheitskrise zur Verschiebung des Events 2020 geführt hat, hat der Veranstalter natürlich beschlossen, sich zu Beginn der nächsten Sommerperiode, d.h. am Freitag, den 2., Samstag, den 3. und Sonntag, den 4. Juli, mit den Fans und Nostalgikern zu treffen.


    Das lange Warten hat DG Sport veranlasst, doppelt so hart an das Event zu arbeiten. Unzählige Höhepunkte : Paraden der Champions und Maschinen von gestern, Runs, auf zwei oder drei Rädern, Rennen in mehreren Kategorien, darunter der Belgian Classic Grand Prix, die 4 Hours of Spa Classic und nicht zu vergessen The Trial Classics. Wenn man dazu noch das Konzert am Samstag hinzufügt, kommt man zu dem Schluss, dass das erste Juliwochenende unweigerlich durch Spa-Francorchamps vorbeiziehen wird...'.

    In den nächsten Wochen werden die Highlights der Bikers'Classics 2021 enthüllt, zusammen mit einer Hand voll glänzender Überraschungen. Die Einschreibungen und der Kartenverkauf ist ab Anfang Januar über die offizielle Internetseite www.bikersclassics.be möglich.

    Leserbrief von Manfred Amelang:


    In völligem Gegensatz zu pitstop und in Übereinstimmung mit der Einstellung derjenigen Leser, die auf ihn schon geantwortet haben, halte ich die Aufbereitung bei Servus für vorbildlich. Die Umrahmung des reinen Renn-Geschehens durch vor- und nachbereitende Kommentare und Interviews von sachlich ausgewiesenen Experten ist überaus gelungen; die Interviews etwa mit Gustl Auinger sind wirklich Spitze (es leidet durch die Pflicht zum Mund- und Nasen-Schutz lediglich etwas die akustische Qualität). Auch beeindruckt mich immer wieder die fachliche Kompetenz der beiden als Moderatorinnen eingesetzten Frauen; diese haben sich offenkundig in extrem guter Weise auf ihre Aufgabe vorbereitet - alles paletti und bitte: Weiter so!
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    Gustl Auinger