Beiträge von Peter F.

    Pressemeldung:


    Drei Ducati-Superbikes in der Autostadt


    Drei Superbikes von Ducati sind aktuell vor den Toren der Autostadt in Wolfsburg ausgestellt. Jeweils in Glasboxen werden eine 916, eine Panigale V4 Anniversario 916 und die 1098 R präsentiert. Die 916 galt ab 1994 als Designikone und sorgte auch mit ihrer Technik für Aufsehen. Als Hommage an dieses Bike wurde 2019 das Sondermodell Panigale V4 Anniversario 916 aufgelegt. Von dieser limitierten Edition existieren lediglich 500 Exemplare.

    Als drittes Superbike ist die Ducati 1098 R zu sehen. Mit der Rennversion dieses Motorrads gewann Troy Bayliss 2008 die Superbike-Weltmeisterschaft. Zu finden ist das PS-starke Trio auf dem Parkplatz nahe des Servicehauses der Autostadt, der Kommunikationsplattform und Erlebniswelt des VW-Konzerns. (ampnet/blb)



    Ducati Panigale V4 Anniversario 916




    Ducati 1098 R




    Ducati 916 in der Autostadt.

    Fotos: Auto-Medienportal.Net/Autostadt



    Kurt-Harald Florin hat beim Schottenring Classsic GP 2019 seinen Rücktritt aus dem aktiven Rennsport bekannt gegeben.






    Gesund und ohne einen schweren Unfall hat Kurt sich nach vielen Jahren im historischen Rennsport zum Rücktritt entschlossen. Immer zusammen mit Margret, war er ein gern gesehener Teilnehmer bei Klassik-Veranstaltungen.

    Vielen Dank für die schönen Zeiten im Fahrerlager, die tollen Auftritten auf den Rennstrecken und die unzähligen, interessanten Gespräche. Dank auch dafür, dass ihr uns immer einen Platz im Fahrerlager frei gehalten habt. Und natürlich, liebe Margret, für Kaffee und Kuchen.

    Wir sehen uns wieder.

    Peter + Sieglinde

    Pressemeldung Heiko Schäfer:



    Schnurrende Schätzchen beim ADAC/VFV Schottenring Classic GP


    Ex- Weltmeister Dieter Braun als Gast dabei, 50. Jubiläum der Honda CB 750 Four, Mehr als 250 Nennungen


    (sfä) Was für manche pures Getöse ist, nehmen andere als wohltuende Klänge wahr. Es ist wohl beides richtig, was am dritten August- Wochenende beim nunmehr 31. ADAC/VFV Schottenring Classic- GP geschieht. Motorräder vieler Fabrikate aus vergangenen Zeiten verwandeln das Vogelsbergstädtchen wieder in ein Mekka des historischen Motorradsports. Liebevoll gepflegt und zugleich stolz präsentiert von ihren Fahrern auf dem 1, 4 Kilometer langen Rundkurs entlang der Schottener Seestraße. Nach dem Erfolg beim 30- Jährigen Jubiläum könnte die Veranstaltung des verantwortlichen MSC Rund um Schotten eigentlich nicht mehr getoppt werden. Wer aber das Team um MSC- Chef Wolfgang Wagner- Sachs kennt, der weiß, dass man es dennoch versuchen wird. Sei die Verbesserung auch noch so klein, Am Fuße des Hoherodskopfes heißt Stillstand Rückschritt. Die Tradition beim Klassiker soll weiter gepflegt werden, zugunsten der Besucher und Fahrer. Wie üblich geht es beim Classic- GP um einen Lauf der DHM (Deutsche Historische Motorradmeisterschaft) auf Sollzeit. Manche lassen es dabei gemütlicher angehen, andere wiederum etwas forscher. Sollte dennoch etwas passieren, ist medizinische und technische Hilfe schnell zur Stelle. Sicherheitstechnisch wird trotz aller Geschichte des altehrwürdigen Schottenrings alles machbare getan. Darauf vertrauen auch die Fahrer, welche die einmalige Atmosphäre im Vogelsberg schätzen. Es sei das Monaco für die Motorradfahrer, hieß es aus dem Fahrerfeld letztes Jahr. Ein Lob, das man in Schotten gerne hört, sich aber nicht darauf ausruht.

    So werden verschiedene Sonderläufe neben den DHM- Läufen stattfinden. Die 50/80 ccm- Klasse wird zusammen mit den Marken Maico und MZ an den Start gehen. Deutsche Meister von einst Fahrer mit sehenswerten Zwei- und Viertaktern sind in der Meisterklasse dabei. Desweiteren gibt es zwei Sonderläufe für Gespanne der DHM- Klasse Z und auch eine Gruppe, die nicht in dieser Klasse gewertet wird. Auch aktuelle Meisterschaftsgespanne der IDM- Sidecar mit hochkarätigen Fahrern werden in Schotten wieder für Begeisterung sorgen.


    Die Mittagspausen werden dem Publikum mit Demo- Runden von stolzen Besitzern der legendären Honda CB 750 Four, die ihren Geburtstag feiert, versüßt. Ein weiterer Höhepunkt dürfte der BMW- Showtruck sein und auch die Gespanntaxis sind für einen guten Zweck entlang der Seestraße unterwegs.

    Einer der prominentesten Gäste dürfte Ex- Weltmeister Dieter Braun sein, der allerdings nicht aktiv fahren wird. Der heute 76- Jährige gebürtige Ulmer war unter anderem 1970 Weltmeister auf Suzuki in der 125 ccm Klasse und 1973 Weltmeister auf einer 250 ccm Yamaha. Die eindrucksvolle Karriere dürfte reichlich Stoff für interessante Gespräche bieten.


    Das Wochenende beginnt am Freitagabend um 19 Uhr mit der Fahrerpräsentation zwischen Altem Bahnhof und MSC- Clubheim, wo gegen 19. 15 Uhr die Fahrerbesprechung mit anschließenden Interviews stattfindet. Der Samstag- und auch Sonntagmorgen beginnt jeweils um 7. 50 Uhr mit der Clubsport 750 ccm Zweizylinder und 500 ccm / Mehrzylinder- Klasse bis 1978. Die Tage enden mit der Clubsport 500 ccm 1+2 Zylinder + 350 ccm Mehrzylinder ab 18. 07 Uhr. Mehr als 250 Starter aus dem gesamten Bundesgebiet, Großbritannien, Holland und der Schweiz haben genannt. Eine Resonanz, wie schon lange nicht mehr. Zumindest von der Fahrerseite ist das Feld beim MSC Rund um Schotten also bestens bestellt. Wenn nun auch das Wetter mitspielt, sollte es wieder ein unvergessliches Wochenende mit mehr als 10 000 Zuschauern in der Rennstadt geben. Mit dabei aus mittelhessischer Sicht sind Achim Bertsch (Reichelsheim) auf Ducati Mach 1, Volker Brose (Florstadt) Jawa, Klaus Jung und Wolfgang Saul (Gießen) auf BSA Goldstar und BMW CB 250 RS, Bernd Albert/Jann- Philipp Wagner (Laubach/Schotten) BMW R 50/2, Reinhold Kaiser/Patrick Schupp (Gedern/Kefenrod) BMW Kneeler, Hans Poljack (Schmitten) Yamaha SR 500, sowie Udo Scheliga und Volker Heim (Bischoffen) auf Honda Castrol Honda CBR 600 PC 25 bzw. Moto Morini 3 1/2 Sport mischen auch einige heimische Teilnehmer mit.

    Erwachsene zahlen Samstag und Sonntag jeweils 16 Euro, das Kombiticket ist für 27 Euro zu haben. Kinder zahlen Samstag und Sonntag jeweils 5 Euro. Weitere Infos unter http://www.schottenring.de/

    Pressemeldung:

    DMV Börde Klassik, Motorsport Arena Oschersleben, 26. - 28.8.2019


    Hitzeschlacht

    Es war wohl das heißeste Wochenende des Jahres in der Börde. In dem benachbarten Einkaufcenter waren alle Kinder-Schwimmbecken ausverkauft. Die standen im Fahrerlager von Oschersleben, gefüllt mit dem kühlenden Nass, in dem sich die Fahrer von den anstrengenden Trainings und Rennen erholten.

    Dass es auf der Strecke heiß herging, zeigten wieder einmal die Kämpfe in der Superbikeklasse, die gleichzeitig für die European Classic Trophy gewertet wurden. Philipp Messer auf der Ducati 996 SPS hatte im Training die schnellste Zeit vorgelegt. Meisterschaftsanwärter Nicolai Kraft (Suzuki GSX-750SRAD) war gerade mal 5 Hundertstel langsamer. Das versprach Spannung für den Rennsonntag. Wie gewohnt ging Kraft mit einem Blitzstart in Führung und behauptete diese auch einige Runden lang. Doch dann spielte Messer die Vorteile seiner Ducati auf dem technisch anspruchsvollen Kurs aus und gewann das Rennen mit 3/10 Sekunden Vorsprung. Matthias Bormann, der seine Supersport-Ducati gegen eine Superbike Duc 998 getauscht hat, hatte schon einen respektablen Rückstand und behauptete sich gegen Patrick Schäfer (Aprilia Mille), Frank Behrje (Ducati 996), Michel Garske, Martin Blug (beide Suzuki GSX 1100) und Geert Donker (Suzuki TL 1000 R).

    Mit Spannung wurde Lauf 2 erwartet. Nach dem Start und den nächsten Runden, die Wiederholung aus Lauf eins. Nun war man gespannt, ob Kraft doch noch einen Pfeil im Köcher gegen seinen Kontrahenten hat. Tatsächlichkeit tauchten beide nebeneinander aus der Zielkurve auf. Erst das Zielfoto musste entscheiden. Messer war ganze 5 Tausendstel, das ist die Distanz vom Vorderradreifen bis zur Bremsscheibe, vorn. Geht es noch enger? Dahinter wieder Schäfer vor Behrje, Donker und Garske. Interessant übrigens, dass die Vierzylinder sich auf dieser Strecke gegen die Twins schwer taten.


    Klarer verteilt waren die Rollen in dem ebenfalls zur European Classic Trophy zählenden Rennen der Grand Prix Zweitakter. Kenny Mathiessen (Dänemark) fuhr seine Yamaha als erster über die Ziellinie, nachdem seine härtsten Widersacher Herbert Hauf und Werner Reuberger ihre Yamahas wegen technischer Probleme abstellen mussten. Damit war der weg für die beiden Honda RS 250 Piloten Hans-Peter Loda und Thomas Schneider für die Plätze dahinter frei. Doppelstarter Steffen Serway (Aprilia RS 250) wurde unangefochten vierter vor Gerd Schumacher (Yamaha TZ 250).

    In Lauf 2 war es erneut Mathiessen, dem der Sieg nicht zu nehmen war. Ein kapitaler Motorplatzer zwei Runden vor Schluß machten Hans-Peter Loda alle Hoffnungen auf den Ehrenplatz zunichte. Den erbte Herbert Hauf, der das Elektrikproblem behoben hatte. Serway kletterte als Dritter mit auf das Podium und behauptete sich gegen den Belgier Amaury Thomas (Yamaha) und Pascal Pfaucht (Honda RS125)

    Auf einen Dreikampf lief nach dem Training alles bei den 600er Supersportlern hinaus. Der Schwede Per Gustafsson brachte seine Kawasaki ZX6 knappe 17/100 Sekunden vor Timo Schönhals (Yamaha R6) ins Ziel. Christoph Mann (Yamaha R6) musste gegen Schluss die beiden ziehen lassen und sicherte sich Platz 3 vor dem Schweizer Rene Schmid (Honda CBR 600), Günter Hessel (Yamaha R6) und Julian Künkler auf der Ducati 748 SP.

    Auch in Lauf 2 der gleiche Zieleinlauf auf den ersten vier Rängen, nur noch etwas knapper. Platz 5 ging an Künkler vor Patrick Gleim und Hessel, beide Yamaha R6.

    Bei den gemeinsam mit den 600ern gestarteten Youngtimer 400 war Swen Hoffmann der Sieg nicht zu nehmen. Er brachte seine Kawasaki ZXR 400 sicher vor Markenkollege Geert Donker ins Ziel. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich Ingo Benndorf (Honda CBR 400) knapp vor dem Kawasaki Urgestein Axel Jöst. Exakt mit den gleichen Piloten verteilt waren die Plätze in Lauf zwei.

    Zuwachs erhielten die jüngsten Piloten in der Young Rider Trophy in der Moto 3. Loris Schönrock, der bereits bei den Minibikes reichlich Rennerfahrung gesammelt hat, startete erstmals mit der Honda NSF 250 von Frank Koch und belegte jeweils den dritten Rang vor dem nicht mehr jugendlichen Rene Voss (Honda NSF 250). An der Spitze aber war es Luca Göttlicher, der Noel Willemsen sicher auf Platz 2 verweisen konnte. In Lauf 2 aber lieferten sich die beiden Kampfhähne rundenlang Windschattenspiele. Schließlich startete in der Schlussrunde Willemsen einen erfolgreichen Angriff und verwies Göttlicher mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Platz 2.

    Bei den klassischen Zweitaktern mit Stahlrohrrahmen und 18 Zoll Rädern war es Lokalmatador Günter Hinze, dass er in Oschersleben der Herr im Hause ist. Beide Male verwies er den Engländer Richard Peers-Jones auf Platz zwei. Manfred Schneider vor Uli Heuer (beide Yamaha TZ 350) lautete der Zieleinlauf dahinter. In Lauf zwei wurde der Kanadier Dean de St. Croix für seinen Ausfall in Lauf 1 mit Podiumsplatz 3 entschädigt.

    Rene Voss (Yamaha TZ 125) holte sich beide Male in der Achtelliterklasse den Sieg vor Frank Kunzmann und Bernd Pöllmann, beide auf den Honda 125 RS. In beiden Läufen der 250er Klasse siegte Leif Nielsen auf der Bartol 250, wiederum hervorragend vorbereitet von den ehemaligen Grand-Prix-Mechanikern Alister Taylor und Derek Booth.

    Gleiches Ergebnis auf den ersten fünf Rängen bei den Twins. Werner Hausner konnte seine Ducati TT2 vor Alex Michel (MZ-SM), Doppelstarter Steffen Serway (Kawasaki ER 6), Uwe Zimmermann (Suzuki SV 650) und Hubert Schulze-Welberg (Yamaha TRX 850). Auf Platz 6 Georg Regele vor Peter Mick und umgedrehtes Ergebnis in Lauf zwei für die beiden Suzuki Piloten.

    In der Klassik 83 kehrte Mathias Weichel nach langer Krankheit wieder zurück auf die Rennpiste. Dass der Benelli-Pilot aber auch gleich wieder gewinnen würde, hatte er selbst nicht erwartet. Eine knappe Sekunde konnte er am Ende Tobias Buschkönig mit der Yamaha SR 500 abnehmen. In Lauf 2 war für Weichel allerdings schon nach einer Runde Schluss mit Motorproblemen Schluss. Dafür wirbelte Harald Müller auf der 350er Aermacchi-Metise, die ihm Ray King zur Verfügung gestellt hatte, das Halbliterfeld gehörig durcheinander. Er holte den Gesamtsieg vor Patrick Buschkönig und Klemens Lambert auf einer 450er Ducati.

    Gemeinsam starteten die in der Klassik83 die Maschinen bis 750, über 750 cm³ und die BMWs. Ralf-Rüdiger Olbrich (Yamaha TR1) vor Rolf von der Weyden (BMW R100), Thomas Tippelt (VH Suzuki 750) und Manfred Schneider (Ducati TT1) Lautete die Reihenfolge in Lauf 1. Nach 2 Runden musste der Lauf 2 abgebrochen werden. Hans Schlotter war gestürzt und hatte Rolf von der Weyden mit ins Verderben gerissen. Während von der Weyden körperlich mit leichten Blessuren davon kam, musste Schlotter mit Rippenanbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Das erneut gestartete Rennen gewann schließlich Thomas Tippelt vor Matthias Garske (Honda CB 1100) und Werner Müller (BMW R100RS).

    Wie schon in Assen waren auch dieses Mal wieder die 50er am Start. Henri Tiben vor Marc Beltmann (beide Derbi 50) vor Robin Fick (Yamaha TZ 50) lautete das Ergebnis in der Freetech-Klasse. In Lauf 2 drehte Fick das Ergebnis und siegte vor Tiben und Beltmann. Bei den Klassikern waren es die beiden ehemaligen Grand-Prix-Piloten Bert Smit vor Willem Heykoop, die Wiebe Platinga auf den Ehrenplatz auf dem Podium verwiesen. In Lauf zwei gleiches Ergebnis auf den ersten beiden Plätzen. Mit Rang 3 rettete Jürgen Brecht die Ehre der deutschen 50er Riege.

    Auch die MZ-Truppe war wieder mit dabei. Tony König hieß in beiden Läufen der Sieger, der seinen ewigen Widersacher Knuth Strauß n Schach halten konnte. Norbert Schäfer stieg als Dritter mit auf das Treppchen in Lauf 1, während Mario Wilhelm in Lauf 2 den Ehrenplatz sicherte.

    Bei den Gespannen holte sich Bernd Krauß mit Axel Braunshausen (SC Open) in beiden Läufen den Gesamtsieg mit ihrem BKR-Kawasaki Gespann. Dahinter platzierten sich Karsten Treske/Claudia Martens (Suzuki-Ireson / SC 3) vor Claus Pickl / Jens Wasiak ( LCR Suzuki 600) auf den Podiumsplätzen. Der Lauf musste vorzeitig nach 6 Runden abgebrochen werden, nachdem eine Beifahrerin Bereits am Samstag ereilte Heino Mathias das gleiche Schicksal. Aber Fahrer und Beifahrerin blieben unverletzt.

    Lauf 2 sah wiederum Kraus/Braunshausen als Sieger. Dieses Mal auf Platz zwei Pickl/Wasiak vor Thilo Wotzka und Tobias Fritz auf dem BMW-Gespann als Dritte.

    In den Regularity-Klassen, in der der Endurance-Lauf und die Gleichmäßigkeitsprüfung für das Ergebnis zählte, holte sich in der Regu1 Valerie Horwege (Aprilia RS 125) vor Bernd Grunert (Honda RS 250) und Wilfried Wieser (Yamaha TZR 250) den Sieg. In der Regu 2 war es Olaf Zahn (Moto Morini Dart 350), der Jörg Fischer (Benelli 500) und Thomas Steinmann auf die Plätze verwies. Jolf Grote (Moto Guzzi 1000), Bastian Langner (Kawasaki ZXR 750) vor Jürgen Luther (Bimota DB2) lautete die Reihenfolge in der Regu drei.

    Damit ging ein heißes Wochenende, nicht nur bei den Rennen, mit vollen Fahrerfeldern in der Börde zu Ende. Alle Ergebnisse und die weiteren Infos sind auf der Homepage von klassik-motorsport.com nachzulesen.


    Nicolai Kraft


    Bernd Kraus-Axel Braunshausen

    Pressemeldung:

    Jon Ekerold bei den Hockenheim Classics 2019


    Sieben Grand-Prix-Siege und ein Weltmeisterschaftstitel sind die beeindruckende Bilanz des Südafrikaners Jon Ekerold.

    An den Hockenheimring erinnert sich Jon Ekerold noch gerne zurück, gelang ihm doch dort sein erster Sieg bei einem 350ccm Grand-Prix. Das war 1979 vor nunmehr 40 Jahren, im nächsten Jahr darauf gelang ihm dann der große Coup.

    Beim letzten Grand Prix des Jahres 1980 kam es zum Showdown. Ekerold und sein Erzrivale Toni Mang kamen beide punktgleich zur Nordschleife des Nürburgring. Gut 120.000 Zuschauer wurden Zeugen eines mitreissenden Duells, das in die Geschichte des Motorsports einging.

    Mehrmals wechselte die Führung zwischen den beiden. Jon Ekerold lag im Ziel mit gut einer Sekunde vorn und gewann die 350ccm Weltmeisterschaft des Jahres 1980 mit ganzen drei Punkten Vorsprung.

    Sein Motorrad war eine Bimota YB3 mit einem Yamaha TZ-Motor. Konstruiert und gebaut von dem Genie Massimo Tamburini war sie ebenso State of the Art wie die Werks-Kawasaki seines Widersachers.

    Eine solche originale Bimota YB3 wird in Hockenheim für ihn bereitstehen, aber auch seine SOLO 500 von 1981 ist wieder zu neuem Leben erwacht und wartet auf ihren nächsten Einsatz.

    Nach ihrem letzten Rennen auf der Isle of Man, der 1981er TT, war diese Maschine mit ihrem Harris Fahrwerk lange verschollen und wurde nach einer Komplettrestauration in diesem Frühjahr wieder erstmals von Jon Ekerold bei einer Versanstaltung in Frankreich eingesetzt.



    Fotos + Text: Matthias Farwick

    PS.Speicher in Einbeck.
    Das Museum sollte jeder Motorradfahrer besucht haben. Sensationell!

    Einbeck ist eine ehemalige Hansestadt, ein Mittelzentrum und eine selbständige Gemeinde im Landkreis Northeim in Südniedersachsen und als niedersächsischer Ausflugsort anerkannt.

    Flächenmäßig ist Einbeck die größte Stadt Südniedersachsens und bezüglich der Einwohnerzahl die größte Stadt des Landkreises. Das Stadtbild im Zentrum ist geprägt von mehr als 150 spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern. Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten Brautradition als Bierstadt bekannt. Die Bezeichnung Bockbier leitet sich vom Namen der Stadt ab.

    Pressemeldung:


    PS.Bikertag am 10.08.2019 ab 11:00 Uhr rund um den PS.SPEICHER | Piero Laverda stimmt Bikerfans bereits am Vorabend mit dem Thema ‚70 Jahre Moto Laverda‘ ein


    Die FörderFreunde PS.SPEICHER behalten ihre Geschwindigkeit bei und stellen am 9. und 10. August die Bikes und Biker in den Mittelpunkt des Geschehens.


    Den Auftakt macht am Freitagabend um 19:00 Uhr Piero Laverda, der die Biker in die ‚Fabulous 70s‘ entführt. Anlässlich der Gründung von Moto Laverda vor 70 Jahren referiert der sympathische Unternehmer aus Breganze in der PS.Halle.


    Am Samstag geht es nicht minder rasant weiter:


    Ab 11:00 Uhr werden u.a. folgende Highlights präsentiert:


    • ITALIAN BIKE CLASSICS an der Rampe vor dem PS.SPEICHER

    • PlankenParty mit Axel Engelke und seinem Unterstützerteam

    • Café-Talk mit Piero Laverda und BMW- und Katana-Designer Hans A. Muth

    • AUTOGRAMMSTUNDE

    • Gegrilltes, Getränke & Musik


    Der Schöpfer der Suzuki Katana und der BMW R 90 S, der Designer Hans A. Muth, führt ab 12:00 Uhr zusammen mit Motorradkurator Andy Schwietzer durch ein halbes Jahrhundert italienischen Motorraddesigns. Gezeigt werden ausgewählte Objekte aus dem Depot des PS.SPEICHER.


    Im Anschluss daran erklärt Axel Engelke, Initiator der 'PlankenParty', den Gästen, was es für Schutzmaßnahmen auf den Straßen gibt, weshalb genau diese dann für Motorradfahrer zum Verhängnis werden können und wie er und sein Verein daran arbeiten, dieses zu verhindern.


    Um 15:00 Uhr moderiert Andy Schwietzer einen Café-Talk mit Piero Laverda und Hans A. Muth.


    Jeder darf vorbeikommen, sein Bike zeigen und erleben, welche Schätze der PS.SPEICHER noch aus dem Depot präsentiert. Gefeiert wird eine lockere Zeit mit Gleichgesinnten bei schönstem Bikersommersonnenschein hier in Einbeck in und um den PS.SPEICHER.


    Der beliebte Sammler-Pin zu den Einbecker Oldtimertagen ist auch an diesem Wochenende noch zu kaufen. Der Reinerlös geht komplett an das Projekt PlankenParty e.V.


    Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei!

    Der Eintritt zur Vortragsveranstaltung mit Piero Laverda am Freitag kostet 10,- €, FörderFreunde, haben freien Zugang. FörderFreund kann man bereits ab 60,- Euro pro Jahr werden! Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse.


    Für den Einlass in den PS.SPEICHER gelten die normalen Konditionen.


    Weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .



    Über den PS.SPEICHER:

    Die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER Einbeck erlebt seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 überregionale Aufmerksamkeit und ungebrochen starken Publikumszulauf. Grundlage der Ausstellung ist eine Sammlung historischer Fahrzeuge aus dem Besitz des Kaufmanns Karl-Heinz Rehkopf, die er der gemeinnützigen Kulturstiftung Kornhaus schenkte und damit der Allgemeinheit öffentlich zugänglich machte. Die Sammlung gilt als eine der größten ihrer Art weltweit. Insbesondere die hochprofessionelle und moderne Art der Präsentation der Sammlung hat große Beachtung beim Publikum und in den Medien gefunden. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher.de sowie auf www.facebook.com/ps.speicher.

    Über die FörderFreunde PS.SPEICHER:

    Im April 2014 haben die ersten Unterstützer den gemeinnützigen Verein ‚FörderFreunde PS.SPEICHER e.V.‘ mit dem Ziel gegründet, die Erlebnisausstellung in Einbeck – den PS.SPEICHER – zu unterstützen und zu fördern.

    Die FörderFreunde setzen sich gezielt für die Finanzierung und Förderung von ausgewählten Projekten des PS.SPEICHER ein. Sie finanzieren den Kauf von seltenen Exponaten, beteiligen sich an den Kosten für Sonderausstellungen und unterstützen Jugendbildungsprojekte zur Förderung von technischem Verständnis von Motorisierung und Mobilität. Durch die Organisation von Vorträgen zur Mobilität bringen sie interessante Persönlichkeiten nach Einbeck, bieten den Mitgliedern ein spannendes Programm und machen gleichzeitig auf den PS.SPEICHER aufmerksam. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher-foerderfreunde.de .


    Pressemeldung:

    Vorentscheidungen


    Seit Jahren gastiert die Moto Trophy mit all ihren Klassen in der Motorsportarena Oschersleben. Bei Fahrer erfreut sich die Strecke in der Börde besonderer Beliebtheit. Der kurvenreiche Kurs fordert von den Piloten nicht nur fahrerisches Können, besonders die Kondition ist mit entscheidend für eine gute Platzierung. Der technisch anspruchsvolle Kurs gönnt den Fahrern keine Ruhepause und verlangt daher von den Fahrern alles ab.

    Mittlerweile hat sich die Moto Trophy zur stärksten europäischen Rennserie für Grand-Prix-Maschinen vergangener Epochen entwickelt. Doch keineswegs sind hier Oldtimer oder alte Rennmaschinen am Start. So sind beispielsweise die Zweitakt-Rennmaschinen von 125 cm³ bis 500 cm³ vertreten, die bis 2011 in der Weltmeisterschaft starteten. Dann Verbot das Reglement Zweitakter, in der Moto Trophy haben die Piloten eine neue Heimat gefunden. Das Interesse in dieser Kategorie ist bereits so groß, dass es 2 Startgruppen mit insgesamt rund 90 Fahrern geben wird.

    Für die modernen Zweitakter zählen die beiden Rennläufe zur European Classic Trophy. Der Däne Kenny Mathiessen (Yamaha), führt die Tabelle nach 4 Events bzw. 8 Läufen an. Stefan Tennstädt (Rodewisch) auf seiner Rotax und der Niederländer Orlando Heijkoop (Honda) warten nur auf eine Schwäche des Seriensiegers.

    Mit 44 Teilnehmer ist die Superbikeklasse randvoll besetzt, ebenfalls ein Lauf zur European Classic Trophy. Hier ist es der erst 21jährige Nicolai Kraft (Suzuki GSX-R 750) aus der Rennstadt Hockenheim, der sich bislang gegen den Schwaben Phlipp Messer (Ducati 998 SP) und den Aprilia Piloten Patrick Schäfer (Bremerhaven) durchsetzen konnte.

    Besonderes Interesse dürfte es auf die 50 cm³ Klasse geben, bei denen die niederländischen Piloten den Takt angeben. Aufgeteilt in die klassischen 50er bis zum Ende in der Weltmeisterschaft 1983 und in die Freetech, bei der aktuelle Technik verwendet wird, begeistern die Piloten durch Windschattenkämpfe bis zum Rennende die Zuschauer.

    Besonders beliebt ist bei den Zuschauern ist die Seitenwagenklasse. Ein volles Starterfeld mit 30 Gespannen kämpfen um den Sieg. Ebenso dabei die Twins, eine Klasse in der nur Zweizylinder-Motorräder starten. Die Klassiker bis Baujahr 1983 runden das Rennprogramm ab.

    In 9 verschiedenen Klassen, von den 50ern bis zu den Seitenwagen ist hier alles am Start. Ein Wochenende, dass sich die Freunde des Motorradsports unbedingt ansehen sollten.

    Die weiteren Infos zu den Rennen, Starterliste, Zeitplan sind unter www.klassik-motorsport.com nachzulesen.

    Mit motorsportlichen Grüßen


    Manfred John



    Hans-Peter Loda

    Pressemeldung:

    Ringwerk gedenkt Motorradlegenden


    Die neue Motorrad-Ausstellung „Motorcycle – Grand-Prix-Legends“ ist im Motorsport-Erlebnismuseum Ringwerk eröffnet worden. Mit den Maschinen berühmter Fahrer und Informationen zu den Geschichten dahinter, gibt sie Einblicke in die Ären des Zweirad-Rennsports am Nürburgring. Ab sofort können Besucher diese Geschichten anhand der wertvollen Exponate erleben.

    Rückblick: Samstag, 18. Juni 1927. Der Nürburgring wird feierlich eröffnet. Um 14:30 Uhr sind die ersten Motoren inmitten der Eifelwälder zu hören. Im Rahmen des Eifelrennens für Motorräder wird den waghalsigen Piloten diese Ehre zuteil. Das Rennen auf dem Gesamtkurs von rund 28 Kilometern markiert den Beginn des Motorradsports am Nürburgring.

    Es gewinnt Toni Bauhofer auf seiner 500 Kubikzentimeter starken BMW. Große Rennen, Namen und Champions folgen. Auch Ausnahmepiloten wie Toni Mang, Jon Ekerold oder Ralf Waldmann geben hier Gas und nehmen auf dem Weg zu Titel und Triumphen den einzigartigen Asphalt des Nürburgrings unter zwei Räder. Heute finden sich die geschichtsträchtigen Erinnerungsstücke im Ringwerk wieder. Auch die Weltmeister-Maschine von Stefan Bradl aus dem Jahr 2011 ist dabei.


    Direkt nebenan auf dem Podest wird die Geschichte einer ganz besonderen Rivalität erzählt – die von Toni Mang und Jon Ekerold. Letzterer von beiden ist für die Eröffnung der Ausstellung eigens angereist. Der gebürtige Südafrikaner spricht hervorragend deutsch und ist der einzige Privatier, der im Rahmen der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft bis 350 Kubikzentimeter 1980 den Titel gewinnen konnte. Den entscheidenden Sieg holte er gegen seinen direkten Rivalen Toni Mang im letzten Saisonrennen am Nürburgring.


    An das Duell erinnert er sich bis heute: „Durch einen Stein hatte ich für kurze Zeit keine funktionierende Hinterradbremse und verlor deshalb wertvolle Zeit auf Toni. Ich dachte mir: Das kann nicht sein, habe anschließend auf der Nordschleife alles gegeben und ihn doch noch überholt. Am Ende gewann ich mit 200 Metern Vorsprung und wurde Weltmeister. Schade für ihn, aber mit seinen fünf WM-Titeln konnte er auch mal einen abgeben.“

    Bereits 2017 wurde das Konzept des Erlebnismuseums, die Geschichte und die Helden der einzigartigen Rennstrecke mehr in den Mittelpunkt zu rücken, durch die Ausstellung „Ringmarks – Auf den Spuren der Legenden“ bereichert. 2018 folgte die persönliche Ausstellung „Graf Berghe von Trips – Ritter, Reiter, Rennfahrer“.

    Die neue Ausstellung „Motorcycle – Grand-Prix-Legends“ ist ab sofort für alle Besucher des Ringwerks im Rahmen der Öffnungszeiten erlebbar.(ampnet/deg)



    Die Motorräder von Toni Mang (grüne Kawasaki mit der Nummer 2) und Jon Ekerold sind Highlights der neuen Ausstellung und stehen für eines der größten Zweirad-Duelle auf dem Nürburgring.
    André Brodrecht, Leiter Ringwerk, der ehemalige Motorrad-Weltmeister Jon Ekerold und Günter Zwafink (v.l.) eröffneten "Motorcycle – Grand-Prix-Legends".

    Foto: Auto-Medienportal.Net/Nürburgring




    Erinnerungen von Helmut Dähne



    Ich kannte ihn aus meiner BMW-Zeit. Anfang der 70-er Jahre war er als Versuchsleiter zu uns in die Motorrad-Entwicklung gekommen. Nicht alle kamen mit seiner introvertierten, etwas wortkargen Art zurecht und unterstellten ihm eher Arroganz. Davon konnte ich selbst aber nichts bemerken. Ich kam gut mit ihm klar und es entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis. Er kam öfter abends mal an meiner Garage vorbei, wie z.B. im Winter 1972, und sah zu, wie ich meine Formel 750 BMW für Imola aufbaute. Den einen oder anderen guten Rat steuerte er gerne bei. Geschraubt hätte er bestimmt auch gerne, dazu war meine Garage jedoch zu eng. Vielleicht hat er es sich deshalb verkniffen seine Hilfe anzubieten. Es war aber zu spüren, wie gerne er mitgearbeitet hätte.

    Ekke kam als junger Ingenieur von Ford zu BMW-Motorrad, brachte aber schon aus seiner Jugendzeit Motorraderfahrung mit. Als Student nahm er mit seiner Adler an Zuverlässigkeitsfahrten auf dem Nürburgring teil. An diesem Motorrad gab es natürlich viel zu schrauben, ebenso an seiner geschätzten Zündapp Bella. Früh sammelte er also Erfahrung mit motorisierten Zweirädern. Von Anfang an zeigte Ekke bei BMW ein Faible für den Geländesport. Der war ihm schon in Köln vom Motorsport Club Porz eingeimpft worden. 1973 nahm der Raps, wie wir den Rapelius auch nannten, erstmals an der Dolomiten-Rallye teil. 1999 und 2001 wieder. Auch bei 5 Treffen war er dabei. Zuletzt 2016.
    In den 70-er und 80-er Jahren half er mir immer wieder bei der Streckensuche oder beim Auspfeilen. Da zeigte sich eine seiner Besonderheiten. Eine physische: Morgens fuhr der Raps fast regelmäßig äußerst langweilig durch die Gegend. Am Anfang fragte ich dann mal was los sei, er würde doch nachmittags auch ordentlich Gas geben. Sein Kreislauf müsse erst noch in Schwung kommen, meinte er. Eine Kaffeebar würde helfen. Die nächste Bar war unsere. Dort nahm er einen Espresso und einen Grappa zu sich, dann lief’s wieder.
    Wie viele andere BMW-Mitarbeiter auch, baute er sich in den 70-er Jahren nebenher ein geländegängiges Motorrad auf. Von Mal zu Mal sah es anders aus. Tank und Schutzbleche waren rot. Der „Rote Teufel" war entstanden. Ein Grundstein für die GS, das erfolgreichste Motorradmodell von BMW. Nicht nur von BMW. Noch kein anderes Motorrad war über fast 40 Jahre Bestseller und Ekkehard Rapelius war einer der wesentlichen Väter dieses Modells. Trotzdem verließ er die Firma anfangs der 80-er Jahre. Es zog ihn in den Süden. Zunächst ging er zu Steyr-Puch, dann nach Barcelona zu Seat, wo er sich pudelwohl fühlte.

    So wortkarg wie er war, so sparsam war er auch mit der Kontaktpflege. Fast hätten wir uns aus den Augen verloren. Aber er kam zurück. Seine neue Heimat wurde der Odenwald. Er übernahm einen Job als Entwickler bei einem großen Zulieferer für die Automobilindustrie. Nun belebte er wieder seinen zweiten Sport - das Schießen. Darin war er sehr erfolgreich. Ich weiß nicht wie oft, jedenfalls wurde er vielfacher Deutscher Meister.
    Bei Berfelden hatte er, ganz am Ortsrand, kurz vor Nirgendwo ein Haus, zusammen mit seiner Lebensgefährtin. In einem unserer letzten Gespräche eröffnete er mir, dass diese Beziehung auseinander gegangen sei und er sich verändern möchte. Er wolle wieder zurück nach Barcelona, dorthin wo das Leben tobt. Außerdem lebe dort eine seiner Töchter. Ich war mir nicht sicher, ob diese Idee aus klaren Gedanken entstanden war. Schon bei meinem Besuch, ein Jahr vorher, bemerkte ich Gedächtnislücken, die mich nachdenklich stimmten. Ich riet ihm ab von seinem Vorhaben, nach dem Motto: Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Immerhin stand der Ekke schon nahe am 80-er. Ein wenig stur war er ja auch und so zog er die Idee durch und ging wieder nach Spanien.
    Eine schleichende Altersdemenz zeigte sich immer mehr, er kam kaum noch alleine zurecht. Die Töchter kümmerten sich um ihn und brachten ihn in der Nähe von Olching, wo seine älteste Tochter lebt, in ein Pflegeheim. Sie besuchte ihn täglich, regelte alles für ihn. Das Leiden schritt schnell voran, Organe begannen zu versagen. Auch im Krankenhaus konnte man ihm nicht mehr weiter helfen. Laszlo Peres und ich besuchten den Ekke noch. Das Sprechen gelang ihm nicht mehr, aber ein Ausdruck von Freude huschte über sein Gesicht und wir sind uns sicher, dass er uns erkannt hatte, worüber wir uns sehr freuten. Fünf Tage später, am 8. Juli 2019, war sein Leben zu Ende. Wir sind sehr froh, Lazi und ich, dass wir Ekkehard Rapelius noch mal gesehen haben. Der Raps, ein wesentlicher Teil meines mittleren Lebensabschnitts. Ich war gerne mit ihm unterwegs.

    Pressemeldung:

    Viele Emotionen und Erinnerungen bei den A-XOC Bikers'Classics 2019 !



    Alte und uralte Motorräder wohin das Auge reicht auf der Rennstrecke von Spa Francorchamps. So ging es letztes Wochenende her. Freie Läufe, Paraden, Rennen, die 4 Hours of Spa Classic, der Trial Classic Wettbewerb, das Lifestyle Village und bemerkenswerte Ausstellungen: die von DG Sport organisierten A-XOC Bikers’Classics haben wieder einmal die Freunde der Motorräder und Sidecars angezogen. Wenn Leidenschaft ansteckend ist!

    Die Bilanz der Auflage 2019 ist positiv und die lachenden Gesichter im Fahrerlager, bei den Teilnehmern und den Zuschauern haben uns sehr gefreut“, kommentierte Florian Jupsin am frühen Sonntagabend. „Dass es ein wichtiges Ereignis ist, beweisen die über 1000 Fahrer auf der Rennstrecke, darunter alleine 500 für die Parade Historic Track, die den Teilnehmern ermöglichte sowohl auf der neuen (7km) wie auf der alten Strecke (14km) zu fahren. Das waren zweifelsohne viele Besucher!

    Es gab viele Höhepunkte während der vergangenen drei Tagen in Francorchamps. Zum einen die Paraden, die 70 Jahre Grands Prix Moto Revue passieren ließen, mit der außergewöhnlichen Anwesenheit etlicher Champions wie Johnny Cecotto, Christian Sarron und Steve Baker – die weiterhin sehr beliebt sind! Das Publikum konnte sich ebenfalls über die Anwesenheit von Danny Webb, Ian Simpson, Bruno Le Bihan, Grégory Fastré, Stéphane Mertens usw. freuen. Die Autogrammstunden erfuhren sehr viel Zuspruch. Auch das Treiben auf der Piste ist allen Erwartungen gerecht geworden: Cecotto, Sarron, Baker, Webb und Konsorten sind nicht dafür bekannt, „halbherzig“ auf der Rennstrecke zu fahren.

    Lediglich zwölf Monate hat The Trial Classic gebraucht, um sich zu einem unentbehrlichen Event der A-XOC Bikers’Classics zu mausern. Das Event konnte unter anderem punkten dank der rund 100 Konkurrenten aus aller Welt und der bemerkbaren Präsenz des früheren offiziellen Yamaha-Fahrer aus Frankreich Pascal Couturier! Ob Mann oder Frau, jung oder alt (12 bis… 87 Jahre): die Teilnehmer haben sich mit viel Freude auf die Piste begeben. Bei der Preisverteilung hat das Team um Fred Mohring das Event gebührend abgeschlossen!

    Die Rennen der Belgian Classic Grand Prix (Motorräder mit Baujahr vor 1972), ProClassic, CSBK Master Series und der IG Königsklasse haben den Zuschauern epische Duelle geliefert, die manchmal erst auf der Zielgeraden entschieden wurden. Und dann gab es auch noch die 4 Hours of Spa Classic 2019, die Teil des European Endurance Cup sind. Sogar Regentropfen mischten bei dem Rennen mit, was dem ein oder anderen Renner doch einiges abverlangte während der beiden ersten Stunden des Rennens. Dies trübte jedoch das Spektakel keinesfalls. Magisch wurde es, als die Lichter der Motorräder bei Einbruch der Dunkelheit auf der Rennstreck erleuchteten.

    Im Fahrerlager brach ein reges Treiben aus: Trial Motorräder, Choppers, Sidecars, Motorroller und Mofas überall wo das Auge reichte. Das Angebot war vielfältig. Das Lifestyle Village stand hauptsächlich im Zeichen der Marken A-XOC, Triumph, MV Agusta, Mash, Royal Enfield und vielen anderen. Im Mittelpunkt standen der 50. Geburtstag der Honda CB 750 Four und de Kultstreifens ‘Easy Rider’. Die Salons de l’Eau Rouge, eine Ausstellung über 130 Jahre Fabrique Nationale (FN), war einfach überragend.

    Die A-XOC Bikers’Classics 2019 haben viele Besucher erfreut. Das Team von DG Sport setzt alles daran, ganz nach dem Motto „Alles ist erlaubt, alles im Zeichen der Classic Bikes“, um die Veranstaltung weiter zu entwickeln. In diesem Sinne: Bis bald!


    Im Alter von 78 Jahren ist Thomas Binanzer am 2. Juli 2019 verstorben.
    In den 70er und 80er Jahren kannte ihn fast jeder im Fahrerlager. Mit seinem Moped war er immer unterwegs auf der Suche nach Teilen, immer bereit zu helfen - seinem Team und jedem, der Unterstützung brauchte. In den 60er Jahren war er übrigens Helfer von Siegfried Möhringer. Seine erfolgreichste Zeit hatte er als Mechaniker des Gespannteams Bernd Scherer und Wolfgang Gess, die 1986 Europameister wurden.
    Von 1973 bis 1977 hat er mir viel geholfen. Ohne ihn wäre ich früh im internationalen Rennsport gestrandet. Wenn ich mal wieder nach einem Sturz aus dem Krankenhaus kam, hatte Thomas meine Yamahas und später die DRS wieder aufgebaut und neu lackiert. Als Lohn genügte ihm ein Essen in seiner Stammkneipe und ein paar Bier dazu.
    Seine Lieblingsrennfahrer waren übrigens Eugenio Lazzarini und Jimmy Filice, die fahrerisch Weltklassse waren, aber körperlich auch nicht zu den Größten gehörten.

    Mach's gut, Thomas. Menschen wie dich gibt es nicht viele.



    Pressemeldung:


    "Spezielle Fahrwerke im Motorradsport"
    Egli, Seeley, Rickman, Bimota, um nur einige zu nennen, die Namen dieser Marken standen in den Sechzigern und Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts für etwas ganz Besonderes.

    Kleinserienhersteller, sogenannte Konfektionäre, hatte es schon früher gegeben, doch nun gab es einen neuen Trend.

    Die Sportfahrer suchten stabile Fahrwerke, die die Leistung der immer stärkeren Motoren, meistens aus japanischer Produktion, bändigen konnten.

    Der Preis eines solchen edlen Stückes überstieg oft das Dopplte und mehr als das Serienpendant, aus dem der Motor stammte, der auch noch oft durch Tuning in der Leistung gesteigert wurde.

    Im Rennsport entwickelt standen viele dieser Namen für ganz große Erfolge bis in die höchsten Klassen des Motorsports.

    Doch in den Achtzigern veränderte sich das Gesicht des Rennsports. Weg von den ultraschnellen Straßenkursen verlagerte sich das Geschehen auf die permanenten Rennstrecken, welche oft auch Retortenkurse genannt wurden. Die Piloten verlangten nach mehr Handkichkeit in den engen Wechselkurven und Schikanen, Handling war das Gebot der Stunde.

    Und damit betraten ganz neue Akteure unter den Rahmenbauern die Szene.

    Es wurde viel mit Fahrwerksgeometrie gearbeitet, die Brüder Harris aus England z. B. waren hier erfolgreich.

    Den zunehmend nervös ausgelegten Fahrwerken versuchte man mit Gitterrohrkonstruktionen oder großdimensionierten Kastenprofilen Stabilität anzuerziehen.

    Der Spanier Antonio Kobas nahm vorweg, was Yamaha als Deltabox bei all ihren Grand-Prix- und Productionracern einführte und später auch bei den Serienmaschinen vermarktete.

    Auch die Werksmaschinen von Honda sahen den Konstruktionen des Holländers Nico Bakker sehr ähnlich, er bevorzugte stranggepresste Rechteckprofile mit Mittelstegen aus hochfester Aluminiumlegierung.

    Mit einem ganz neuen Werkstoff, der den Formel 1 bei den Autos revolutionierte, wurde ab 1983 experimentiert. Armstrong und auch Heron Suzuki bauten die ersten Kohlefaserfahrwerke, welche sich aber nicht durchgesetzt haben.

    Ganz andere Wege beschritt der französische Rennwagenkonstukteur André de Cortanze, der aus der Formel 1 kam und mit Sponsorgeldern des Mineralölkonzerns Elf revolutionäre Rennmaschinen konstruierte. Elf X und Elf E waren die ersten Entwürfe mit Achsschenkellekungen und einseitigen Radaufhängungen. Serge Rosset führte die Entwicklung weiter und mit den mit Honda Motoren bestückten Modellen Elf 2 bis Elf 5 wurden in der 500ccm Weltmeisterschaft Achtungserfolge eingefahren.

    Honda kaufte später alle Elf – Patente, so sah man dann die Einarmschwinge zum ersten mal bei der Honda RC30.

    Die Entwicklung zum modernen Sportmotorrad wurde somit maßgeblich von den privaten Rahmenkonstrukteuren beeinflusst. Seit gut 30 Jahren hat sich das Design der Grand Prix Rennmaschnen und Superbikes nicht mehr grundlegend verändert. Viele dieser kleinen Firmen sind heute verschwunden, die Motorradhersteller lieferten immer bessere Fahrwerke ab Werk. Und diese adaptierten viele der Ideen von den Pionieren der 70er und 80er Jahre.

    Aber auch der Sport hatte sich verändert, immer mehr Cup – Klassen für Serienmotorräder wurden ausgeschrieben. Und in den Superbike und Supersport – Weltmeisterschaften wurden fortan Serienfahrwerke vorgeschrieben.

    Doch eine Grand – Prix Klasse ist seit ihrer Einführung zu einer Spielwiese der kleinen Fahrgestellspezialisten geworden, es ist dies die Moto2.

    Einige neue Namen wie Suter oder etwa auch Speedup erschienen, jedoch seit Jahren dominiert ein kleiner deutscher Hersteller die zweithöchste Klasse im Grand – Prix Geschehen. Es ist dies die Firma Kalex aus Augsburg.

    Bei den Hockenheim Classics wird sich also die Entwicklung zum modernen Motorrad ganz gut verfolgen lassen: Wegweisendes, aber auch einige Kuriositäten und Irrwege.

    Gemäß den diesjährigen Motto: Spezialfahrwerke, von verrückt bis genial.

    © Matthias Farwick, 2019

    Bildnachweis: Grundmeyer / Messe Bremen

    https://hockenheim-classics.de

    Pressemeldung:


    4 Hours of Spa Classic 2019

    Heißes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Dholda Racing und PoweRacing-JapAuto Club

    Die 4 Hours of Spa Classic ist zweifelsohne das prestigeträchtigste Rennen der A-XOC Bikers’Classics 2019. Auch in diesem Jahr hat es alle Erwartungen erfüllt, auf einer Strecke, die am Samstagabend teils von leichten teils von heftigen Regenschauern heimgesucht wurde. Obschon Greg Fastré (Suzuki Team Force) den besten Start erwischte, musste er schnell einsehen, dass seine Reifen nicht den Wetterbedingungen angepasst waren. Auf dieser sehr rutschigen Piste von Spa-Francorchamps, unter anderem der Bereich „Les Combes“, leider sehr ungünstig. Steven Neate (Honda Neate Racing) erfuhr es am eigenen Leib. Nach einem Sturz war sein Rennen schon unmittelbar nach dem Start vorbei!

    Die Teilnehmer hatten im ersten Teil des Rennens mit etlichen Rückschlägen zu kämpfen. Das Motorrad #56 um Fastré-Mertens-Le Bihan landete ganz tief in der Wertung, nachdem der Drehstromgenerator versagte. Die Kawasaki Hampe Racing um Haquin-De Dieuleveult, die kurz die Führung übernahm, musste aufgrund eines defekten Getriebe aufgeben. Enttäuschung auch für den Briten Danny Webb (Team Lincs Classic Suzuki), der nach einem überragenden Start lange am Streckenrand anhalten musste – für ihn ging es jedoch weiter.

    Drei Motorräder setzten sich an der Spitze ab, als das Safety Car kurz vor Halbzeit die Piste befuhr: die Honda Dholda Racing um Mertens-Bollaerts, die Honda PoweRacing-JapautoClub um Chevrier-Sauve-Simon und die Yamaha Road Runner um van der Mark-Brand.

    Die beiden letzten Stunden des Rennens fanden unter milderen Wetterbedingungen statt. Die Honda mit der Nummer #87 und der Nummer #10 übernahmen abwechselnd die Führung und schlussendlich gewannen Gian Mertens und Yves Bollaerts mit ihrer Honda RC30 Dholda Racing. Sie belegten auch in der Classe Evo DG Sport den ersten Platz, mit einem Vorsprung von knapp 30 Sekunden auf die Honda CB1100R PoweRacing-JapautoClub um Clément Chevrier, Matthieu Sauve und Matthieu Simon, die somit die Wertungen Scratch FIM und Classe Maxi-Classic für sich entschieden. Auch auf dem Podium in der Gesamtwertung: die Yamaha FJ 1100 Road Runner und Henk van der Mark et Dirk Brand.

    Tolle Leistung ebenfalls der Suzuki GSX 1100 RTS Edge der Briten Nick Edgeley und Johnny Towers, die in der Kategorie Open den Sieg einfuhren. In der Wertung Classe Classic belegte das Suzuki GS1000 Team A.M. der Belgier Patrick Chavanne und Antoine Doncq den ersten Platz. In der ersten Hälfte des Rennens hatte in dieser Kategorie das Team Moto Guzzi Le Mans III Motobel um Christophe Charles-Artigues und Laurent Villergnier für Spektakel gesorgt. Belgischer Erfolg auch in der Classe Formula dank der Suzuki Bikeparts Classic Racing um Sven Ketels und Denny Lannoo.

    Pressemeldung Heiko Schäfer

    Kult und Kunst

    SCHOTTEN (sfä) Das dritte August- Wochenende ist ein fester Termin bei den Freunden des historischen Motorradsports. Dann findet der 31. ADAC/VFV Schottenring- GP statt, zu dem erneut mehr als 10 000 Zuschauer und ein stattliches Fahrerfeld auf dem 1,4 Kilometer langen Stadtrundkurs an der Seestraße erwartet werden. Nach dem 30- Jährigen GP- Jubiläum steht nun wieder ein Jubiläum an. Zudem wird im Vogelsbergstädtchen wieder ein Ex- Weltmeister zu Gast sein. Die Verantwortlichen des MSC Rund um Schotten mit Wolfgang Wagner- Sachs an der Spitze arbeiten an einem attraktiven Zweitages- Programm bei diesem Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft, der zur Kultveranstaltung geworden ist. Einer der Höhepunkte ist wieder die Seitenwagenklasse, die wie alle Divisionen auf Sollzeit fährt. Was nach außen fast federleicht aussieht, ist für die Teilnehmer schon mal harte Arbeit. Die Motorräder stammen aus vergangenen Jahrzehnten und haben nicht nur teils empfindliche Technik, sondern erfordern auch eine gewisse Kunst bei der Fahrweise. Der Applaus der Zuschauer ist allen Beteiligten jedenfalls sicher. Weitere Infos unter www.schottenring.de





    Pressemeldung:

    BMW legt Motorrad-Klassiker neu auf

    Mit der BMW R NineT /5 wird die Heritage um einen weiteren Ableger mit besonderen historischen Wurzeln ergänzt: das Jubiläumsmodell anlässlich des 50. Geburtstages der /5-Baureihe und dem zeitgleichen Beginn der BMW-Motorrad-Fertigung im BMW Werk Berlin Spandau. Die Maschine ist an das /5-Vorbild der 60er Jahre angelehnt und kommt mit zeitgenössischen Knieschützern und einer Lackierung in Lupinblau metallic mit Smoke-Effekt und Doppellinierung des mit einer Jubiläumsplaktette versehenen Tanks.

    Chrom für Rückspiegel und Auspuffkrümmer sind ebenso der Anlehnung an das historische Vorbild geschuldet wie die nach /5-Vorbild konturierte Doppelsitzbank mit Querprägung des Bezugs, Halteriemen und weißem Keder sowie die Faltenbälge der Telegabel. An den legendären /5-Modellen orientiert sich auch die Beschichtung von Motor, Getriebe, Gabeltauchrohren, Radnaben und Radspeichen in Aluminiumsilber sowie in Schwarz gehaltene Komponenten wie der Rahmen und das Gehäuse der Gelenkwelle.


    Die R NineT /5 verfügt über einen Boxer-Motor mit 1,2 Litern Hubraum und 110 PS. Gebremst wird die Maschine mit 320-Millimeter-Doppelscheibenbremse vorne. Serienmäßig sind ABS und ASC mit dabei. Die R NineT /5 fährt auf 17 Zoll großen Speichenrädern und verfügt über eine 2-in-1-Abgasanlage aus Edelstahl mit verchromten Krümmern und poliertem Endschalldämpfer. Die Fußrasten und Gabelbrücken bestehen aus geschmiedetem natureloxiertem Aluminium. (ampnet/deg)


    Pressemeldung:



    Zehn triftige Gründe, die A-XOC Bikers'Classics 2019 auf keinen Fall zu verpassen


    1. Parade Historic Track

    Ein Muss bei den A-XOC Bikers’Classics! Die Teilnehmer der verschiedenen Rennen sind eingeladen, an der Parade Historic Track teilzunehmen. Die Parade findet sowohl auf der aktuellen (7 km) als auf der alten Rennstrecke (14 km) statt. Die Legende lebt! Treffpunkt ist am Samstag um 16.50 Uhr. Tickets im offiziellen Shop erhältlich.

    1. Tauschbörse und Shopping Village

    Bei einem Classics-Treffen dürfen eine Tauschbörse und eine Verkaufsstelle, in diesem Fall der Club Village, wo jeder das nötige Zubehör erwerben kann, selbstverständlich nicht fehlen. Wer ein Souvenir kaufen möchte, begibt sich am besten auch hierhin.

    1. Rennen

    Der Wettbewerb steht mehr als je zuvor im Mittelpunkt, wie die stark besetzte Auflage der 4 Hours Classic belegt. Am Samstag ab 18.00 Uhr geht es los. Darüber hinaus finden Läufe der Belgian Classic GP, ProClassic, CSBK Master Series und IG Königsklasse statt. Action!

    1. Autogrammstunden

    Die Stars der A-XOC Bikers’Classics sind vor allem für ihr Publikum anwesend. Es werden unter anderem zwei Autogrammstunden im Lifestyle Village abgehalten. Samstag um 13.00 Uhr und Sonntag um 12.10 Uhr. Willkommen!

    1. Konzert Classic 21

    Das Tüpfelchen auf dem I erfolgt am Samstagabend ab 21.15 Uhr im Paddock Endurance. Im Rahmen des traditionellen Konzerts von Classic 21 werden dort die Klänge von ‘Machine Gun’ ertönen. Dieses Jahr dürfen sich die Besucher auf Cover von AC/DC freuen. Das wird ein Ohrenschmaus!

    1. Ausstellung FN an der Eau Rouge

    Die Marke ist legendär. Sie ist ein regionaler und nationaler Stolz zugleich. In den Gärten der Salons de l’Eau Rouge ist ihr eine Ausstellung gewidmet, die man am Samstag und Sonntag begutachten kann. Die FN, eine lange und schöne Erfolgsgeschichte, gespickt mit Evolutionen und Revolutionen. Auf jeden Fall (wieder) einen Abstecher wert.

    70 Jahre GP: die Ausstellung!

    Eine Vielzahl Maschinen, die 70 Jahre Grands Prix Moto geprägt haben, werden an den GP Paraden teilnehmen, die sowohl am Samstag als am Sonntag im frühen Nachmittag ausgetragen werden. In der Rotonde des Salons de l’Eau Rouge sind diese Maschinen (aus allen Jahrzehnten) zu bestaunen. Die Fans werden es mögen!

    1. Merchandising A-XOC Bikers’Classics

    Am Fuße der ‘Tower’, im Paddock Endurance, kommen die hartgesottenen Fans der A-XOC Bikers’Classics auf ihre Kosten. Der offizielle Shop erwartet sie nämlich hier. Viele Artikel stehen zur Auswahl, zum Beispiel T-Shirts mit alten Maschinen als Aufdruck...

    1. Lifestyle Village

    Ein Event an sich! Im Innenhof der Paddock Endurance wird seit 2015 das Lifestyle Village organisiert. Hier bieten unzählige Aussteller ihre hochwertigen Produkte an. Das Lifestyle Village fungiert auch als Treffpunkt für viele Animationen. Es ist zweifelsohne „The Place to Be“ – auch um mit seinen Kumpels eins trinken zu gehen!

    1. The Trial Classic

    Eine Auflage. Solange hat The Trial Classic gebraucht, um ein unentbehrliches Event der A- XOC Bikers’Classics zu werden! Champions der internationalen Spitzenklasse, wie Pascal Couturier, legendäre Maschinen, sehr junge und etwas ältere Piloten, Frauen und ebenfalls...Sidecars, die Neuerung in diesem Jahr.

    Pressemeldung:

    Stars bei der 13. Auflage der 4 Hours of Spa Classic am Start! Zum jetzigen Zeitpunkt haben sich rund 70 Teams angemeldet. Guy Martin, Bruno Le Bihan, Grégory Fastré oder Stéphane Mertens, das sind nur einige der Namen, die auf der Teilnehmerliste stehen...

    Wie jedes Jahr sind die 4 Hours of Spa Classic Teil des Programms der A-XOC Bikers’Classics. Das Langstreckenrennen für ‘Classic’ Motorräder findet am Samstag, den 6. Juli von 18.00 bis 22.00Uhr statt. Die Testfahrten (Qualifying, Night Session, Warm-up) finden schon ab dem Vortag statt. Die 13. Auflage der 4 Hours ist Teil des European Endurance Cup – eine Meisterschaft, die mehrere gleichartige Rennen umfasst. Nach den Rennen in Le Castellet (Mai) und in Oschersleben (Anfang Juni) wird Spa-Francorchamps den vorletzten Lauf dieser sehr stark besetzten FIM Europe- Meisterschaft austragen.

    Die Begriffe ‘FIM’ und ‘European’ lassen verlauten, dass das Teilnehmerfeld international geprägt ist. Bei der Auflage 2019 der 4 Hours of Spa Classic werden Teams aus ganz Europa an den Start gehen. Frankreich; Deutschland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Luxemburg, Schweiz und natürlich Belgien. Neben den üblichen Kategorien (Maxi Classic, Classic, Formula und Open) wird es bei den 4 Hours ebenfalls die Kategorie Evo DG Sport geben.

    In der Boxengasse und auf der Rennstrecke wird man demzufolge schöne Maschinen begutachten können: Zum einen die beinah jüngsten Modelle (Honda RC 30, Ducati 851, Suzuki GSX-R 750, Kawasaki ZR-7, Honda VFR), zum anderen starke Motoren (Suzuki GSX 1100, Yamaha FJ 1200, Honda CB 1100, Kawasaki GPZ 1000) und auch Sehenswürdigkeiten (Kawasaki Godier Genoud, Suzuki Harris Magnum, Moto Guzzi Le Mans, Yamaha Nikko Bakker, Suzuki Yoshimura, Yamaha TZR 250…). Diese Classics versprechen ein ununterbrochenes Spektakel zu werden – auch dank der schnellen und erfahrenen Piloten.

    In der Kategorie Open werden wir besonders auf das Trio Greg Fastré - Stéphane Mertens - Bruno Le Bihan vom Team Force (Suzuki GSX-R 1100 Harris von Christian Hames mithilfe von Richard Hubin geleitet) achten. Auch interessant ist das Team Classic Suzuki (Katana GSX 1100) um Peter Littlewood, Guy Martin und Richard Peter oder das Team RST Edge (Suzuki GSX 1100 Harris) um Nick Edgeley und Johnny Towers…

    In der Kategorie Formula werden zwei belgische Teams vertreten sein: Vulcanet (Marc Detournay - Arnaud Repair) und Bikeparts Classic Racing (Sven Ketels - Denny Lannoo).

    In der Kategorie Maxi-Classic stellt mit ihren 28 Teams die meisten Teilnehmer. Unter ihnen bekannte Gesichter in Spa: das Road Runner Team (Yamaha FJ 1100 Nikko Bakker) um Henk van der Mark und Dirk Brand, die Italiener vom Team Taurus Sages (Suzuki Harris) um Giorgio Cantalupo, Sandro Caprara und Emiliano Bellucci, die Neuseeländer vom Team NZ Wild Hogs (Grant Dalton - Grant Woolford)…

    In der Classic Wertung finden wir 9 Teams wieder, u. a. die Franzosen vom Team Motobel (Moto Guzzi Le Mans) um Christophe Charles-Artigues und Christian Haquin; das belgische Team AM um Patrick Chavane - Antoine Doncq (Suzuki GS 1000 Harris) oder Performance 55 (Suzuki GS 1000) um Olivier Bolmont und Cédric Rosmant.

    In der Kategorie Evo DG Sport schlussendlich werden alle Blicke auf das Siegerteam 2018 Dholda Racing um Gian Mertens und Yves Bollaerts (Honda RC 30) gerichtet sein, aber auch auf das Team Neate Racing (Honda CB 1100 R Harris Magnum) um Steven, Sam und John Neate. Beide werden mit Sicherheit um den Sieg fahren.

    Informationen und kompletten Fahrplan: www.europeanclassicseries.eu.

    Pressemeldung:

    Dutch Moto Classic, Circuit van Drenthe, Assen, 5. - 7.7. 2019


    Ein Hauch von Grand Prix

    Die letzten Trucks der Grand Prix Teams werden gerade das Fahrerlager in Assen verlassen haben, da ziehen schon die Fahrer der Moto Trophy auf den traditionsreichen Kurs im Norden der Niederlande ein. Eine Woche nach dem Großereignis sind die rund 400 Piloten Gast in der Kathedrale des Motorradsports, wie sich die Rennstrecke gerne selbst bezeichnet. Neben den angestammten Klassen sind auch die in Holland äußerst populären 50er des Euro Cup am Start. Highlight sind aber die beiden zur European Classic Serie zählenden Klassen der Superbikes und die der Grand Prix Zweitakter.

    Bei den Superbikes sind auch dieses Mal wieder einige ehemalige Pro Superbike-Piloten dabei, wie Michael Galinski (Superbike Meister 1987) und Heinz Platacis (Endurance-Weltmeister 2001). Die treffen auf die jungen wilden, allen voran auf den 21jährigen Tabellenführer Nicolai Kraft und den nur unwesentlich älteren Martin Bähr. Beide starten auf den Suzuki GSX-R 750 und müssen sich gegen Philipp Messer (Ducati 996 SP) und den Schweizer Thomas Meier (Kawasaki ZXR 750) erwehren.

    Bei den Zweitaktern der letzten Generation will sich der Däne Kenny Mathiessen (Yamaha TZ250) die 50 Punkte aus beiden Läufen schnappen. Doch der Einheimische Orlando Heijkoop (Honda) wird sich vor heimischer Kulisse besonders in Szene setzen. Mit Hans-Peter Loda , Carsten Schröter (beide Yamaha) und Stefan Tennstädt (Rotax 250) hat er aber gegen harte Gegner zu kämpfen.

    Für Teams aus den IDM-Klassen Superbike, Supersport und Seitenwagen besteht die Startmöglichkeit in den Rennen zum Benelux-Cup mit dem neuesten aktuellen Maschinenmaterial als Training für den im September stattfindenden IDM-Lauf als Training zu starten, ebenso für die Cup-Klassen.

    Die weiteren Infos zu den Rennen, Starterliste, Zeitplan sind unter www.klassik-motorsport.com nachzulesen.

    Mit motorsportlichen Grüßen
    Manfred John
    Klassik Motorsport e.V.

    Antwort von Stefan Knittel:

    Ja, das ist Gerd von Woedtke, den ich 1983 am Salzburgring noch kennenlernen durfte:
    „Die Norton, das war eine gute Maschine. Die 1954er-Kurzhub noch viel mehr als meine vorherige Langhub. Mit der BMW RS kam ich 1955 gar nicht zurecht und fand bald mit Ernst Hiller einen dankbaren Abnehmer…“

    Schönen Gruß von mir an Ken McIntosh:

    Gerd von Woedtke, German Grand Prix, July 25, 1954, retired in the race.

    MITTEILUNG#6

    Von:

    Datum:

    Betreff:

    DG Sport – Bikers’Classics

    24. Juni 2019

    Ceccoto, Saron und Baker feiern 70 Jahre GP



    Wie jedes Jahr empfangen die A-xoc Bikers’Days 2019 (5-6-7 Juli in Spa-Francorchamps) viele Stars aus der Motorradbranche. Sei es nun als Fan, um die unglaubliche Stimmung zu genießen, als Fahrer auf einer wunderschönen Maschine oder einfach nur um Autogramme zu verteilen. Manche dieser Legenden werden sogar an den 4 Hours of Spa Classic teilnehmen. Andere wiederum werden im Lifestyle Village anzutreffen sein.

    Guy Martin wird zum Beispiel beim Langstreckenrennen zu bestaunen sein. Der Liebling der Tourist Trophy der Isle of Man gesellt sich zu anderen namhaften Fahrern wie Stéphane Mertens, Grégory Fastré oder Peter Linden… Guy Martin ist ein alter Bekannter des Events in Spa-Francorchamps. Auch wenn er offiziell seine Karriere beendet hat, weiß er immer noch, was es bedeutet, Gas zu geben und anzugreifen.

    Steve Bakker ist auch ein alter Hase der Bikers’Classics. Der Amerikaner, Weltmeister in der Formula 750 (1977) und Vize-Weltmeister in der Formula 500 im darauffolgenden Jahr (hinter Barry Sheene), wurde im Team Yamaha durch einen gewissen Kenny Roberts ersetzt. Davor war er Teamkollege vom Venezolaner Johnny Cecotto, der ebenfalls an dieser 17. Auflage der A-xoc Bikers’Classics teilnimmt. Für beide Fahrer wird es ein freudiges Wiedersehen, auch weil sie die Rennstrecke in Spa-Francorchamps mit guten Erinnerungen verbinden. Cecotto konnte 1975 in der Kategorie 250cc gewinnen und 1978 war ihm die Poleposition in der Kategorie 500cc gelungen. Damals war die Rennstrecke noch 14km lang und betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit über 222 km/h! Steve Baker landete 1977 in der Hauptkategorie auf dem zweiten Platz, abermals hinter Barry Sheene.

    Der Venezolaner Cecotto war ebenfalls mit einem Auto in Francorchamps erfolgreich. 1990 konnte er hier das 24-Stunden-Rennen gewinnen.

    Christian Sarron brauchen wir nicht mehr vorzustellen. 1984 wurde er Weltmeister in der Kategorie 250cc. Sarron konnte zwar nie in Spa gewinnen, aber er ist trotzdem mehrmals auf das Podium gestiegen, sowohl in 250cc als in 500cc. Er kennt und mag die belgische Rennstrecke sehr. Grund, warum er immer wieder gerne zurückkommt.

    Wie Guy Martin hat der Schotte Ian Simpson nie in Grand Prix-Rennen geglänzt, aber dafür auf der Isle of Man. Dort hat er dreimal die berühmte Tourist Trophy sowie fünfmal die North West 200 gewonnen.

    Die Bikers’Classics heißen jedoch nicht nur ehemalige Koryphäen willkommen. Junge Champions wie Danny Webb werden ebenfalls anwesend sein. Der Brite ist ein früherer Grand Prix Pilot aus den Kategorien 125cc und Moto3. Er hat sich erfolgreich zum Langstreckenfahrer umgeschult. Bei seinen drei ersten 24-Stunden-Rennen sprang jeweils ein Podiumsplatz heraus. In Francorchamps werden seine Ansprüche bestimmt hoch sein, nicht nur bei den verschiedenen Paraden. Er wird bei seiner Vorbereitung mit Sicherheit die Rückkehr der 24 Heures Spa Moto in 2022 im Hinterkopf haben.

    Informationen: http://www.bikersclassics.be

    Pressemeldung:



    Champions, Damen… und Sidecars!

    Das Rennen The Trial Classics, das zum Programm der A-XOC Bikers’Days gehört, ist den Fans und den Nostalgikern derart schnell ans Herz gewachsen, dass es nun unentbehrlich geworden ist. 2019 verspricht wieder ein guter Jahrgang zu sein, denn bisher haben sich Fahrer aus 8 Ländern angemeldet, unter anderem Briten, ein Däne... und sogar ein Japaner!

    Viele bekannte Namen werden in Francorchamps anwesend sein. So liegt die Zusage des Franzosen Pascal Couturier vor, der sich in der Frankreich-Meisterschaft einen Namen gemacht hat, bevor er mit Yamaha in Japan erfolgreich war. Dort hat er 4 wunderbare Jahre verbracht.

    Aus belgischer Sicht dürfen wir den mehrmaligen belgischen Trial Meister Dany Crosset begrüßen. Der Fahrer aus Bilstain wird auf einer Triumph Tiger Club 200 (Baujahr 1960) Vollgas geben. Wir freuen uns!

    Auf der Liste finden wir ebenfalls drei Frauen wieder. Somit wird nochmals bewiesen, dass Trial auch eine Frauensache sein kann – und es kommen bestimmt noch weitere hinzu.

    Eine große Neuerung bringt die Auflage von 2019 aber mit sich die Anwesenheit der Sidecars. Eine nach wie vor spektakuläre Kategorie. Die Sidecars fahren auf den selben strecken wie die Motorräder der Kategorie ‚Randonneur’.

    Noch unentschlossen? Keine Sorge. In jeder Kategorie sind noch Startplätze frei: ‘Expert’, ‘National’ und ‘Randonneur’. Man sollte jedoch nicht zögern, denn die Zeit dringt!

    Pressemeldung:

    Eine außergewöhnliche Ausstellung über die FN in den Salons de l’Eau Rouge!


    Es ist das Sahnehäubchen der A-XOC Bikers’Classics 2019. Das wohl bedeutendste Event in der Klassik-Motorradszene wird eines der einstigen Aushängeschilder des belgischen Motorsports ehren. Zwischen 1901 und 1967 war die Fabrique Nationale, besser bekannt unter dem Diminutiv FN, nicht nur einer der wichtigsten internationalen Markenbotschafter von Belgien, sondern auch eine Triebfeder für den technologischen Fortschritt und die Innovation.

    In Zusammenarbeit mit der Stiftung Fondation Ars Mechanica wird am 6. und 7. Juli eine außergewöhnliche Ausstellung in den Salons de l’Eau Rouge stattfinden. Das Ziel der Ausstellung ist, ein möglichst vollständiges Bild der Verdienste im Motorsport der FN zu skizzieren. Zwei Themen ziehen sich wie ein roter Faden: die Chronologie und die Technologie. Beim ersten wird die Herstellung der Motorräder im Laufe der letzten sechs Jahrzehnte dargestellt. Bei der Technologie richtet sich das Augenmerk auf die Hauptmodelle, die die Geschichte der FN geprägt haben. Die Modelle werden oft durch technische Entwicklungen und Evolutionen sowie Innovationen gekennzeichnet.

    Fans, Nostalgiker und Begeisterte des Motorsports bekommen die Gelegenheit folgende Maschinen – sie sind Belgiens und der Stadt Lüttich Stolz – (wieder) zu entdecken:

    • FN mono 300cc Riemengetriebe (1904)
    • FN Reihenvierzylinder-Motoren 492cc mit Kupplung und 2 Gängen (1913)
    • FN mono 285cc Tricycle ‘tue belle-mère’ (1913)
    • FN 4-Zylinder 750 T Sidecar ‘Puccini’ (1920)
    • FN M60 mono 350cc himmelblaue Reifen (1925)
    • FN M67 mono 498cc (1932)
    • FN M86 mono 450cc Sidecar ‘Précision’ (1935)
    • FN M86 mono 600cc Zylinderkopf aus Bronze ‘Militaire’ (1938)
    • FN MXIII mono 450cc Seitenrillen (1949)
    • FN 500cc Zweizylinder Prototype Salon Bruxelles (1955)
    • FN M22 2-Taktmotor 250cc (1959)
    • FN 500cc Motocross Weltmeister (1957)
    • Vélomoteur (Moped) FN 500cc ‘Utilitaire’ (1960)
    • Vélomoteur (Moped) FN 500cc ‘Princess’ Miss Belgien (1961)
    • Vélomoteur (Moped) FN 500cc ‘Rocket’ (1964)
    • Tricycle (Dreirad) FN AS 24 250cc 2-Taktmotor ‘Parachutable’ (1965)

    Allein die Bezeichnung und die Spitznamen mancher Maschinen sind einen Besuch wert. Bilder, Plakate, Dokumente, Objekte und Zubehör aller Art runden die Ausstellung ab und laden die Besucher der A-XOC Bikers’Classics 2019 ein, in eine erstaunliche Zeitmaschine Platz zu nehmen – am Fuße des Raidillon!

    Die Geschichte der Fabrique Nationale ist auch mit Erfolgen im Autosport verbunden. Deshalb wird sich das Auto FN 1400cc Coupe du Roi (Baujahr 1927) zu den Motorrädern gesellen.

    Eine große und schöne Ausstellung erwartet demzufolge die Gäste am 6. und 7. Juli auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Man hat eben nie genug von der Motorradgeschichte.