Beiträge von Peter F.

    Pressemeldung:


     

    Saisonstart

    Weiterhin ungebrochen ist das Interesse der Teilnehmer an der Klassik Trophy. Wenige Wochen vor dem Saisonstart im italienischen Weinanbaugebiet Franciacorta auf dem dortigen Autodrom haben sich über 350 Fahrer für diese europäische Rennserie der klassischen Rennmaschinen angemeldet. Die Baujahresgrenze der Youngtimer liegt etwa bei der Jahrtausendwende, also kein Alteisen, aber auch nicht superaktuell. Insgesamt sind 10 Veranstaltungen von April bis Oktober auf den Rennstrecken in den europäischen Nachbarländern um und in Deutschland angesagt.

    Viele ehemalige nationale und internationale Spitzenfahrer holen sich in dieser Serie ein Stück der Vergangenheit wieder zurück. Mit ihren Maschinen von damals kommen die Erinnerungen zurück. Manchmal waren sie angenehm, manchmal aber auch unangenehm. Besonders wenn technische Defekte aussichtsreiche Plätze vereitelten. Doch heute spielt das nur noch eine untergeordnete Rolle. Man möchte das Flair und die Atmosphäre genießen, die einen früher jahrelang begleitet hat. Jetzt aber ohne Druck , ganz entspannt genießen.

    Fahrer aus 11 europäischen Ländern haben gemeldet, von Schweden bis Tschechien und Frankreich sind viele Nationen vertreten. Aus den Niederlanden hat Jos Schurgers seine 125er Condor-Rennmaschine wieder fit gemacht, mit der er in den 70er Jahren in der Weltmeisterschaft um Podiumsplätze kämpfte. Heinz W. Schmid aus Zürich gewann in dieser Epoche ebenfalls mehrere internationale Rennen. Aus Deutschland ist Ex-Meister Harald Merkl auf seiner 250er Yamaha dabei. Die Meisterschaft 1975 gewann der Hotelier damals auf dem Vorgängermodell. Aber das ist nur ein kleiner Auszug aus der Starterliste.

    Die komplette Starterliste und die weiteren Informationen, wie Zeitplan, die Fahrer, die Strecken, sind auf der Homepage unter http://www.klassik-motorsport.com hinterlegt

    Pressemeldung:



    FHR #60 (Pfingsten / 04. und 05. Juni 2017):

    Vorverkauf und Anmeldungen laufen – Fahrer aus ganz Europa erwartet


    LAUT. ROH. ECHT: Das Fischereihafen-Rennen feiert Jubiläum


    Am 4. und 5. Juni 2017 (Pfingstsonntag und Pfingstmontag) heißt es zum 60. Mal „Start frei fürs Fischereihafen-Rennen!“ Viele tausend Rennsportfans und Fahrer aus ganz Europa freuen sich auf ein Rennsport-Ereignis, das es so nur in Bremerhaven gibt: Motorsport mit Festivalatmosphäre – Hochspannung in elf Klassen. Der Vorverkauf läuft!

    Ob „Rennkulturerbe“ (Fastbike) oder „Fishtown TT“ (Speedweek) – das Fischereihafen-Rennen begeistert Publikum und Fahrer und inspiriert Medienvertreter zu immer neuen Schlagzeilen und Vergleichen. Doch wie es immer so ist: Wer wirklich wissen will, wie sich der „Spirit of Fishtown“ anfühlt, muss schon dabeigewesen sein.


    Nur der Sachsenring ist größer

    Der Geruch von Benzin. Das Donnern der Motoren. Die Vibrationen, wenn zwanzig oder dreißig Rennmaschinen an den Vorstart rollen. Die Spannung, wenn das Feld sich in die berühmte erste Kurve am Ende der Start-Ziel-Geraden legt, die seit 1952 am selben Platz liegt. Die aufgeregten Stimmen der Streckensprecher. Die Freude der Fahrer auf den Siegertreppchen. All das ist das Fischereihafen-Rennen. Seit über 60 Jahren.

    Auch wenn der Enthusiasmus schon damals groß war: Dass das Fischereihafen-Rennen sich einmal zum zweitgrößten Event im deutschen Motorrad-Rennsport mausern würde, hätte bei seinem Start im Jahr 1952 wahrscheinlich niemand vermutet – und auch nicht, als das Rennen 2000 nach einer Pause in den 90er-Jahren von Hinrich „Hinni“ Hinck und der MSG Weserland wiederbelebt wurde.

    Bis heute sind Hinck (dessen Konterfei auch das Rennplakat ziert) und seine Familie der Motor des Fischereihafen-Rennens. Mit Leidenschaft, Herz und (oft unbezahltem) Einsatz von vielen Freunden und Helfern konnte das Fischereihafen-Rennen nicht nur am Leben erhalten, sondern immer weiter nach vorne gebracht werden: Heute ist nur der MotoGP-Lauf am Sachsenring größer, und viele Fans fiebern schon Monate zuvor dem Rennereignis im Hafen entgegen. So dicht am Geschehen, so nah an den Fahrern ist man nirgends sonst.

    Denn auch das ist „Fishtown“: Man muss kein Motorradkenner sein, um das Geschehen im Hafen zu genießen. Ob interessierter Laie oder Halbprofi, ob Händler oder Fahrer – die familiäre und herzliche Atmosphäre des Fischereihafen-Rennens begeistert jeden und trägt dazu bei, dass man überall leicht ins Gespräch kommt. Schließlich ist der freie Zugang zu den Fahrerlagern, andernorts ein teures Extra, im Fischereihafen inbegriffen, ebenso wie die große Händlermeile mit etlichen Ausstellern oder die Fahrerlager-Partys mit Live-Musik am Sonnabend und Sonntageband.


    Viele Vorteile im Vorverkauf

    Clevere Fans des Rennens nutzen dabei die Vorteile des Vorverkaufs: Wer sich jetzt schon Tickets sichert, spart im Falle der begehrten Zweitagestickets bis zu 20 Euro gegenüber Einzelkarten an der Tageskasse – und kommt zudem noch schneller aufs Renngelände!

    Über das junge Hamburger Startup grandticket.de sind erstmals in der Geschichte des Fischereihafen-Rennens alle Kartenvarianten im Vorverkauf erhältlich, also auch Eintagestickets und ermäßigte Karten für Kinder und Behinderte. „Offline“ gibt es die beliebten 2-Tages-HardTickets im FHR-Look in den 16 größten Filialen der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland, bei Harry Zager Motorrad in Bremerhaven und bei Mario Weiß in Hamburg.


    Noch spannender, noch internationaler

    Die Maschinenvielfalt beim Fischereihafen-Rennen ist legendär: Vom seltenen MV Agusta-, Royal Enfield- oder ostdeutschen Awo-Klassiker aus den 50er-Jahren bis zu den hochgezüchteten Kawasaki Ninjas, BMW S 1000 RR, Yamaha R1, Honda Fireblade oder Suzuki GSX-R1000 der „Königsklasse“ 1 ist alles dabei.

    Vieles spricht dafür, dass das ohnehin hochkarätige Fahrerfeld sich 2017 noch internationaler präsentiert: Der in den letzten Jahren zeitgleich zum „FHR“ stattfindende IRRC (International RoadRacing Challenge)-Lauf im niederländischen Oss wurde abgesagt, was die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Spitzenfahrer in „Fishtown“ weiter erhöht.


    Mehrere Welt- und Europameister am Start

    Schon jetzt steht mit der neuen Sonderklasse 9 ein außergewöhnliches Highlight fest: In der „Sidecar Champions Challenge“ geht aus Anlass des 60. „Rennjubiläums“ ein hochkarätiges Feld historischer Gespanne an den Start.

    Schon jetzt zugesagt haben u.a. Rolf Steinhausen (zweimaliger Gespann-Weltmeister), Werner Schwärzer (Weltmeister und zehnfacher deutscher Motorrad-Straßenmeister bei den Gespannen) und Ralph Bohnhorst (Europa- und mehrfacher Deutscher Meister Gespanne).

    Nennungsschluss für Fahrer, die an der 60. Ausgabe des europaweit bekannten Traditionsrennens teilnehmen wollen, ist der 29. April 2017 – doch wer sicher sein will, dass er dabei ist, sollte nicht lange warten: „Viele Klassen werden auch in diesem Jahr früh ausgebucht sein“, so Kenny Hinck vom Renn-Organisationsteam: „Bei gleicher Erfahrung kann der Anmeldezeitpunkt den entscheidenden Unterschied machen.“

    Reine Hobby-Fahrer ohne Rennstrecken-Erfahrung haben in den Rennklassen keine Chance: Der 2,7 Kilometer lange Kurs im Hafen ist anspruchsvoll, jedes Jahr müssen zahlreiche Bewerbungen abgelehnt werden.


    Überregionales Interesse

    Dass Hotelzimmer an Pfingsten in Bremerhaven ein rares Gut sind, ist zur Tradition geworden: Das Interesse ist überregional, im Vorverkauf werden Tickets aus ganz Deutschland und auch dem europäischen Ausland geordert. Zum Glück für die vielen überregionalen Besucher, die keinen der beiden Renntage verpassen wollen, gibt es neben den vielen Ausweichmöglichkeiten in der Region auch ein Camping-Angebot direkt an der Strecke – dessen Kapazitäten auf die maximal mögliche Größe erweitert wurden.

    Für die meisten Fahrer stellt sich die Hotelzimmerfrage nicht: Sie übernachten in einem der vier Fahrerlager, zum Teil direkt am Hafenbecken gelegen, und nutzen jede Minute, um ihre Maschinen weiter zu perfektionieren, ehe es im freien Training (Pfingstsonntag), in der Qualifikation (ebenfalls Pfingstsonntag) und den Rennläufen (Pfingstmontag) zur Sache geht.


    Vom Hafen zur Rennstrecke

    Die Rennstrecke entsteht dabei jedes Jahr neu – und zwar erst am Samstag vorm Rennen, schließlich wird zuvor im Hafen noch gearbeitet.

    300 Meter hochmoderner Airfences (eine Art „Super-Airbag“ zur Sicherung kritischer Kurven); zwei große Zuschauerbrücken, fünf Tribünen, Festzelt und VIP-Zelt; die sanitäre und elektrische Infrastruktur; Curbs, die die Bordsteine anschrägen und so sicherer machen; Sicherung von Gullideckeln und akribische Reinigung der Straßen; fünf Kilometer Bauzaun zur Abgrenzung des Renngeländes und kilometerweise Kabel für fast flächendeckende Beschallung; rund 20 Büro- und Funktionscontainer für Kassen, Rennleitung, Zeitnahme und Material – all das gehört zum Aufbau.

    Es ist ein unglaublicher Aufwand, der jedes Jahr wieder betrieben wird, um diese einzigartige Renntradition aufrecht zu erhalten. Doch wenn am Pfingstmontag das Fahrerfeld noch einmal zur traditionellen Schlussrunde antritt, in seiner ganzen Vielfalt, ohne Helm und mit Feierlaune, dann sind sich alle Beteiligten einig: Der Aufwand lohnt sich.

    Denn nur durch die gemeinsame Leidenschaft von Organisatoren, Helfern, Fahrern und Zuschauern entstehen zwei erlebnisreiche Tage, die mit nichts zu vergleichen sind als ihren Vorgängern. Die großen Straßenrennen im Herzen des Bremerhavener Fischereihafens haben weit über einer Million Besucher in sechs Jahrzehnten unvergessliche Erinnerungen beschert.

    Das 60. Fischereihafen-Rennen führt diese Tradition weiter. Ganz im Sinne seines Mottos: Laut. Roh. Echt.


    Mehr Informationen: http://www.fischereihafen-rennen.de

    Vorverkauf: http://www.fischereihafen-rennen.de/tickets/



    Highlights des 60. Internationalen Fischereihafen-Rennens (04. und 05. Juni 2017)

    • Mehrere hundert Rennfahrer aus zehn oder mehr Nationen in elf Klassen

    • Spitzensport und spannende Rennen auf einer einzigartigen temporären Rennstrecke mitten im Hafengebiet

    • Freier Zugang zu allen Fahrerlagern

    • Technik- und Händlermeile mit über 100 Ausstellern

    • Campingmöglichkeiten direkt an der Rennstrecke

    • Attraktionen auch für Kinder

    • Große Fahrerlagerparty mit Livemusik am Sa. und So. Abend

    • Mindestens 40-seitiges Rennprogramm gratis für alle Zuschauer

    • Exklusiver Vorverkaufspreis: 2-Tages-Ticket für nur 30 Euro (Tageskasse: 35 Euro)

    Vorverkauf: die Vorteile auf einen Blick

    • 2-Tages-Ticket 5 Euro günstiger als an der Tageskasse (30 statt 35 Euro inkl. MwSt.)

    • 2-Tages-Ticket 20 Euro günstiger als zwei 1-Tages-Tickets an der Tageskasse (nur 30 Euro statt 2 x 25 Euro inkl. MwSt.)

    • Express-Eingang”: kein Schlangestehen an der Tageskasse

    • Hochwertiges, schön gestaltetes „Hardticket” im einzigartigen Look des Fischereihafen-Rennens – tolles Geschenk für Motorsport-Fans!

    • Keine Vorverkaufsgebühr

    • 1-Tages-Tickets und ermäßigte Tickets als eTickets bei grandticket.de erhältlich

    Fischereihafen-Rennen 2017: die Klassen


    Klasse 1: Fishtown Superbike Open
    Superbikes ohne Hubraum-Limit mit bis zu 200 PS.

    Klasse 2: Fishtown Twins & Triples
    Die hubraumstärksten Zweizylinder und die schnellsten Dreizylinder.

    Klasse 3: Fishtown Sidecars Classic
    Renngespanne mit klassischen Maschinen liefern sich spektakuläre Kämpfe.

    Klasse 4: Sound of Classics Junior
    Historische Rennmaschinen aus den 60ern und 70ern.

    Klasse 5: Sound of Classics Senior
    Big Bikes – die großvolumigen Traum-Maschinen der 70er.

    Klasse 6: Superbike Legends: The 80s
    Aus der Ära von Freddie Spencer, Eddie Lawson und Wes Cooley.

    Klasse 7: Formel 2
    Mehr Bandbreite in der Konstruktion geht nicht:


    Zwei- und Viertakter, Ein- und Zweizylinder fighten um den Sieg.

    Klasse 8: Superbike Legends: Big Classics
    Pro Superbike lässt grüßen: Die Top-Klasse aus den 80ern.

    NEU: Klasse 9: Sidecar Champions Challenge

    Sonderlauf mit historischen Gespannen und einer hochkarätigen Besetzung mit vielen Welt-, Europa- und Deutschen Meistern.

    Klasse 10: Corsa Speciale


    Ein Fest für Freunde italienischer Rennmaschinen und seltener Sonderkonstruktionen: offener Demolauf ab 250 ccm ohne Hubraumlimit.


    Klasse 11: Fishtown SuperTwin
    Unter diesem Reglement liefern sich bei internationalen Rennen wie der Isle of Man TT bis zu 80 Fahrer packende Rennen. Wenig Variation in der Leistungsstärke der Maschinen bedeutet: Es kommt extrem auf den Fahrer an!


    Mehr Informationen: http://www.fischereihafen-rennen.de | http://www.facebook.com/fischereihafen.rennen


     



     

    Erhart Wiedemann, sein Schrauber Mario Matzel und Bernd Münnekehoff

    Man kann deutlich die Yamaha Zylinder auf der Kawasaki ( YA MA KA ) von Bernd erkennen

    (Foto Erhart Wiedemann)


    Pressemeldung:

    Als „bahnbrechend“ bezeichnet KTM die Entwicklung eines neuen Zweitakters mit Kraftstoffeinspritzung. Der Motor soll im Frühsommer in den Sportenduros 250 EXC TPI und 300 EXC TPI eingeführt werden. TPI steht für Transfer Port Injection. Die neue Technologie ist im Vergleich zu Vergaser-Modellen wesentlich sparsamer und macht das Vormischen von Kraftstoff und das Einstellen der Bedüsung überflüssig. KTM verspricht zudem eine deutlich bessere Kraftentfaltung. Nähere Einzelheiten will das Unternehmen im Mai bekanntgeben. (ampnet/jri)

    Pressemeldung:

    Der Autor Rudolf Steber aus Battenberg hat im Vorjahr ein neues Buch über den Schottenring herausgebracht.
    Vom Buch mit dem Titel „Faszination Schottenring – Zwischen gestern und heute“ soll ca. Ende April/Anfang Mai 2017 eine zweite Auflage erscheinen.
    Auf 207 Seiten sind ca. 200 Abbildungen, davon 35 in Farbe. Im Schottenring-Buch ist auch ein kleiner Statistikteil auf neun Seiten enthalten. Das Buch im farbigen Softcover-Einband im DIN A4-Format kostet 26,90 EURO (plus 4,- EURO Versandkosten) und kann vorbestellt werden bei:


    Michael Sonnick, Motorsport-Bücher, Dieselweg 5, D-67117 Limburgerhof, Telefon-Nummer 06236 – 8942 ( 17 bis 20 Uhr )


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    Am 22. Juni 2017 werden siebzig Jahre seit der Wiederaufnahme der Rennen am Schottenring (1.Rennen am 12.09.1925) vergangen sein. Anlass genug um die Geschichte dieses traditionsreichen Kurses in einer Dokumentation aufzuarbeiten.


    Mancher wird sich noch erinnern an die Protagonisten von damals wie Georg Meier, Werner Haas, Enrico Lorenzetti, Geoff Duke, Walter Zeller, Heiner Fleischmann, Kurt Mansfeld, Wilhelm Herz, Kraus/Huser, Noll/Cron etc. Wenige vielleicht auch noch an die Fahrer, die schon vor dem 2. Weltkrieg in Schotten dabei waren. Genannt seien hier stellvertretend für die anderen: Hans Richnow, Oskar Steinbach, Bruno Ziemer, Walfried Winkler, Ewald Kluge, Tom Bullus und die Gespanne Braun/Badsching ,Kahrmann/Eder oder Stärkle/Stärkle.

    Die ab 1968 auf einem Teilstück des alten Schottenrings zur Austragung gelangenden Veranstaltungen als Bergrennen oder die Zuverlässigkeitsfahrten waren bzw. sind ein symbolischer Nachhall auf die „klassische Ära“. Der. auf dem seit 1989 befahrenen Stadtkurs ausgetragene „Classic-Grand Prix“, lässt die allmählich im Nebel der Vergangenheit verblassenden Erinnerungen an große Schottener Motorsportzeiten zumindest in Nuancen wieder aufleben.


    Gehen Sie mit auf die Reise, das Zeitfenster ist geöffnet…

    Rudolf Steber


    Faszination Schottenring




    - Zwischen gestern und heute -







    Pressemeldung:




    Premiere der Indian Scout FTR 750 Rennmaschine beim ersten Lauf zur American Flat Track Serie in Daytona

    Die amerikanische Flat-Track-Saison beginnt am Donnerstag mit dem Daytona TT Race im Daytona International Speedway


    Nach einem erfolgreichen Wild-Card-Start beim letzten Lauf zur „AMA Pro Flat Track Championship“ 2016 in Santa Rosa, Kalifornien wird es jetzt ernst für die Rückkehr von Indian Motorcycle in den Rennsport. Die neue Saison der in „American Flat Track Series“ umbenannten amerikanischen Meisterschaft beginnt am Donnerstag, dem 16. März 2017 auf dem TT-Kurs im Daytona International Speedway in Daytona Beach, Florida.

    Die „Indian Wrecking Crew“, das offizielle Werksteam von Indian Motorcycle, besteht aus den drei derzeit erfolgreichsten Flat Track Fahrern der USA:

    • Mit der Startnummer 1 der amtierende Champion, der in Santa Rosa zum Meister 2016 gekürt wurde: „Flyin‘“ Bryan Smith (33) aus Michigan.

    • Mit der Startnummer 6 der Meister von 2013 – einer der jüngsten Grand National Champions aller Zeiten: Brad „The Bullet“ Baker (24) aus Washington.

    • Mit der Startnummer 9 einer der bislang erfolgreichsten Flat Track Racer mit drei Meisterschaften (2012, 2014 und 2015): Jared „Jammer“ Mees (30) aus Michigan.


    Alle drei Werksfahrer gehen auf der Indian Scout FTR 750 an den Start, eine von Indian Motorcycle Racing entwickelte Rennmaschine mit ultraleichtem Stahlrohrrahmen und federleichten Carbon-Teilen, die von einem flüssigkeitsgekühlten V2-Rennmotor mit 750 cm³ Hubraum angetrieben wird. In Santa Rosa hat die Maschine mit dem Flat Track Veteranen Joe Kopp am Lenker bereits das „Dash for Cash“ Rennen gewonnen.

    Ein Flat Track Renntag umfasst immer mehrere Qualifikations-, Hoffnungs- und Zwischenläufe sowie das Finale. Der Finallauf in Daytona wird am Donnerstag um 21:10 Uhr Ortszeit gestartet, also um 3:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit am frühen Freitagmorgen. Das Rennen lässt sich live auf http://fanschoice.tv/american-flat-track verfolgen.

    Mehr Informationen über alle drei Fahrer gibt es unter http://www.americanflattrack.com/riders. Bryan Smith kann man auf https://www.facebook.com/bryansmith42 sowie auf Twitter unter @bsmithforty2 folgen, Brad Baker unter https://www.facebook.com/bradthebullet und @bradthebullet, Jared Mees unter https://www.facebook.com/jaredmeesracing und @jmees1.



    Die American Flat Track Series 2017 umfasst nicht weniger als 18 Rennen verschiedener Kategorien mit unterschiedlichen Streckenlängen und fordert allen Fahrern, die es bis in die Finalläufe schaffen wollen, so viele Runden ab, wie schon seit 2011 nicht mehr. Die einzelnen Kategorien sind:

    • zwei Short Tracks: nicht asphaltierte Ovale mit einer Länge von etwa einer Viertelmeile (ca. 400 m), Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn

    • sieben Half-Miles: nicht asphaltierte Ovale mit einer Länge von etwa einer halben Meile (ca. 800 m), Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn

    • sechs Miles: nicht asphaltierte Ovale mit einer Länge von etwa einer Meile (ca. 1.600 m), Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn

    • drei TT Races: nicht asphaltierte Strecken unregelmäßiger Form (meist Ovale mit einem „Abstecher“ ins Infield samt einer Rechtskurve und einem Sprung)


    Die Termine 2017 sind:

    • 16. März: DAYTONA TT – Daytona International Speedway, Daytona Beach, Florida

    • 25. März: Atlanta Short Track – Dixie Speedway, Woodstock, Georgia

    • 1. April: Charlotte Half-Mile – Charlotte Motor Speedway, Concord, North Carolina

    • 13. Mai: Arizona Mile – Turf Paradise, Phoenix, Arizona

    • 20. Mai: Sacramento Mile – Cal Expo Fairgrounds, Sacramento, Kalifornien

    • 27. + 28. Mai: Springfield Mile I – Illinois State Fairgrounds, Springfield, Illinois

    • 3. Juni: Red Mile – The Red Mile, Lexington, Kentucky

    • 17. Juni: OKC Mile – Remington Park, Oklahoma City, Oklahoma

    • 24. Juni: Lima Half-Mile – Allen County Fairgrounds, Lima, Ohio

    • 8. Juli: Rolling Wheels Half-Mile – Rolling Wheels Raceway Park, Elbridge, New York

    • 29. Juli: Calistoga Half-Mile – Calistoga Speedway, Calistoga, Kalifornien

    • 6. August: Buffalo Chip TT – Campgrounds, Sturgis, South Dakota

    • 8. August: Black Hills Half-Mile – Black Hills Speedway, Rapid City, South Dakota

    • 13. August: Peoria TT – Peoria Motorcycle Club, Peoria, Illinois

    • 2. + 3. September: Springfield Mile II – Illinois State Fairgrounds, Springfield, Illinois

    • 9. Sept.: Williams Grove Half-Mile – W. Gr. Speedway, Mechanicsburg, Pennsylvania

    • 23. September: Lone Star Half-Mile – Texas Motor Speedway, Fort Worth, Texas

    • 7. Oktober: Perris Short Track – Perris Auto Speedway, Perris, Kalifornien


     



    ÜBER INDIAN MOTORCYCLE®

    Indian Motorcycle, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Polaris Industries Inc. (NYSE: PII), war der erste Motorradhersteller Amerikas. Indian Motorcycle wurde 1901 gegründet und eroberte im Laufe der Zeit die Herzen von Motorradenthusiasten in aller Welt. Nicht zuletzt aufgrund unübertroffener Rennerfolge, technischer Raffinesse und zahlreicher Innovationen und Pionierleistungen wurde Indian zu einer der legendären Kultmarken Amerikas. An dieses Erbe und die mit ihm verbundene Leidenschaft knüpft die Marke heute unter neuem Eigentümer wieder an. Erfahren Sie mehr auf http://www.indianmotorcycles.de.



    ÜBER POLARIS® INDUSTRIES

    Polaris wurde 1954 in Minnesota, USA, gegründet und ist ein führender Anbieter von Powersports-Fahrzeugen mit einem Jahresumsatz von 4,5 Mrd. USD im Jahr 2016. Polaris entwickelt, konstruiert, fertigt und vermarktet innovative, hochwertige Offroad-Fahrzeuge wie All-Terrain Vehicles (ATVs), die Side-by-Side-Nutzfahrzeuge Polaris RANGER® und Sportfahrzeuge RZR®, Schneemobile, Motorräder und straßentaugliche Kleinfahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb. Polaris gehört zu den weltweit absatzstärksten Anbietern von Schneemobilen und Offroad-Fahrzeugen und verfügt mit seiner Motorradmarke Indian über eine starke Präsenz in den Märkten für schwere Cruiser und Tourenmaschinen. Darüber hinaus investiert Polaris konsequent weltweit in Unternehmen, die straßenzulässige Kleinfahrzeuge mit Elektroantrieb oder Hybridantrieb herstellen. Dazu gehören Marken wie Global Electric Motorcars (GEM), Goupil Industrie SA, Aixam Mega S.A.S. sowie Eigenentwicklungen. Zur Bereicherung des Fahrerlebnisses bietet Polaris ein umfassendes Sortiment an von Polaris entwickelten Teilen, Zubehör und Bekleidung, Bekleidung der Marke Klim und ORV-Zubehör unter den Marken Kolpin und Cycle Country an. Aktien der Polaris Industries Inc. werden an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel „PII“ gehandelt. Polaris ist Mitglied des Börsenindex S&P Mid-Cap 400. Informationen über das gesamte Produktangebot von Polaris einschließlich Bekleidung und Fahrzeugzubehör sind bei Polaris-Vertragshändlern sowie auf der Website von Polaris erhältlich: http://www.polarisgermany.de.

    Es war das Gespann Fritz Hänzi / Werner Spinnler in Schleiz.


    Jürgen Müller schreibt auf der Seite "Schleizer Dreieck Online"

    1959 – belegte Werner Spinnler nach einem packenden Rennen in der Klasse bis 350 ccm, hinter dem späteren Weltmeister Jim Redman, den zweiten Rang. Neben den zwei Solo-Rennen bestritt Werner Spinnler damals im Boot seines Landmannes Fritz Hänzi den Gespannlauf.
    Die beiden waren ebenfalls in den schweren Unfall in der Seng verwickelt, in dessen Folge die Beifahrer Schröder und Bittner verstarben. „Ich war der Einzige, der mit ein paar Prellungen und einem Rippenbruch relativ glimpflich
    davon kam“, berichtete Werner Spinnler von diesem traurigen Tag in der Geschichte der Rennstrecke.

    Pressemeldung:




    Formel 1 Pilot und Motorradweltmeister in einer Person - Johnny Cecotto kommt an den Sachsenring


    Ein Wiedersehen gibt es zur ADAC Sachsenring Classic mit Johnny Cecotto. Der Venezolaner gehört zu den wenigen Motorsportlern, welche sowohl im Motorrad- als auch im Automobilbereich erfolgreich an den Start gingen.


    1998 gewann Cecotto mit einem BMW beide Rennläufe des Super Tourenwagen Cups auf dem Sachsenring und letztendlich den Meistertitel in dieser Serie. Ebenso ging Cecotto in der Formel 1 und den Deutschen Tourenwagen Masters an den Start.


    Bekannt wurde Cecotto jedoch vornehmlich durch seine Erfolge in der Motorradweltmeisterschaft. Bei seinem Debüt in der Motorrad-WM 1975 errang dieser auf Anhieb den Titel in der 350er ccm Klasse. 1978 folgte der Titel in der nur wenige Jahre ausgetragenen Formel 750ccm Weltmeisterschaft.


    Im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic geht Cecotto in der Klasse der CLASSIC KINGS an den Start, in welcher zahlreiche ehemalige Grand Prix Piloten und Motorradweltmeister ihr Können noch einmal unter Beweis stellen.

    Pressemeldung:


    Vorhang auf zur neuen MotoGP-Saison: Die Königsklasse auf zwei Rädern live bei Eurosport

    - Eurosport-Gespann Ralf Waldmann, Jan Stecker, Johannes Orasche, Harry Weber und Stefan Nebel auch 2017 am Mikrofon

    - Umfassende Berichterstattung von je neun MotoGP-Wochenenden bei Eurosport 1 und Eurosport 2

    - Acht Bonuskanäle: Eurosport Player bietet die komplette MotoGP-Rennaction

    München, 8. März 2017 – Ende März starten Valentino Rossi, Marc Marquez, Jonas Folger und Co. beim Großen Preis von Katar in die neue MotoGP-Saison und auch Eurosport, das „Home of Racing“, steht bereits in den Startlöchern. MotoGP-Fans können sich wie in den vergangenen beiden Jahren auf umfassende Berichterstattung bei Eurosport 1 und Eurosport 2 sowie auf den TV-Zusatzkanälen bei Eurosport 360HD freuen. Die komplette Rennaction mit allen Blickwinkeln und acht Bonuskanälen bietet der Eurosport Player.

    Nach ihrem erfolgreichen Debüt im Vorjahr bilden Experte Ralf Waldmann und Moderator Jan Stecker auch in dieser Saison das Eurosport-Gespann vor der Kamera. Mit einer ausführlichen Rahmenberichterstattung an den Rennwochenenden wird das Duo den Zuschauern das MotoGP-Geschehen näher bringen, die Geschichten aus dem Fahrerlager einfangen und direkt aus der Boxengasse alle Hintergrundinfos und News sowie die Reaktionen von den Teamverantwortlichen und Fahrern liefern. Auch die Plätze in der Kommentatoren-Kabine bleiben gleich besetzt: Johannes Orasche wird mit Experte Stefan Nebel die Rennen der Moto2- und MotoGP-Klasse begleiten. Harry Weber wird zusammen mit Nebel die Moto3-Rennen kommentieren.


    Jeweils neun MotoGP-Wochenenden live bei Eurosport 1 und Eurosport 2
    Die umfangreiche Berichterstattung der MotoGP wird auch 2017 zu etwa gleichen Teilen über die Sender Eurosport 1 und Eurosport 2 sowie die HD-Simulcasts bei Eurosport 1HD und Eurosport 2HD erfolgen. Die Rennwochenenden – inklusive der Trainingsläufe, Qualifyings und Rennen aller drei Klassen – werden dabei jeweils bei einem der beiden Eurosport-Sender übertragen. Der Saisonauftakt in Katar, der Große Preis von Deutschland am Sachsenring sowie das Saisonfinale in Valencia werden wie im Vorjahr im Free-TV bei Eurosport 1 übertragen.

    Die Planung und Senderverteilung im Detail: Die Saisonstationen in Doha (Saisonstation 1), Jerez (4), Assen (8), Sachsenring (9), Brünn (10), Misano (13), Aragón (14), Sepang (17) und Valencia (18) sind bei Eurosport 1 und Eurosport 1HD live zu sehen sein. Die Rennwochenenden in Termas de Río Hondo (2), Austin (3), Le Mans (5), Mugello (6), Barcelona (7), Spielberg (11), Silverstone (12), Motegi (15) und Phillip Island (16) werden bei Eurosport 2 und Eurosport 2 HD komplett live übertragen.

    MotoGP-Fans können mit Eurosport 360HD – exklusiv bei Sky – auch in dieser Saison dank zahlreicher HD-Optionskanäle die MotoGP-Rennen aus verschiedenen Perspektiven verfolgen. Dazu gehören unter anderem mehrere Onboard-Kameras und eine Heli-Cam.


    Eurosport Player bietet die komplette MotoGP-Rennaction mit zahlreichen Zusatzkanälen
    In den Genuss der kompletten Rennaction inklusive zahlreicher Zusatzfeatures kommen Abonnenten des Eurosport Players, dem digitalen Live- und on-demand-Angebot des Senders. Im Eurosport Player wird jede Rennsekunde aller drei Klassen – MotoGP, Moto2 und Moto3 – einschließlich der Freien Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag live übertragen. Zur neuen Saison wird das Angebot im Eurosport Player ausgebaut – an jedem Rennsonntag stehen nun acht Bonuskanäle zur Verfügung. MotoGP-Fans können die Rennen so aus allen Perspektiven verfolgen, dank vier Onboard-Kameras, einem durchgehenden Live-Race-Feed, einem Helikopter-Panorama-Feed, einem Live-Timing-Kanal mit Zwischenzeiten und Höchstgeschwindigkeiten sowie einem Live-Tracking-Kanal. Nach der letzten Zielflagge sind alle Rennen zudem in der Video-Sektion auf Abruf verfügbar. Alle Informationen zum Eurosport Player gibt es unter www.eurosportplayer.de

    Die nationalen und internationalen Stars der MotoGP-Saison 2017
    Nach dem Wechsel von Stefan Bradl in die Superbike-WM (ebenfalls live auf den Eurosport-Plattformen zu sehen) sind die Augen aus deutscher Sicht vor allem auf Jonas Folger gerichtet. Der 23-jährige Mühldorfer gibt im Team Monster Yamaha Tech 3 sein Debüt in der Königsklasse. Den frei gewordenen Platz im Team Dynavolt Intact GP nimmt Marcel Schrötter ein. Damit hat das Team aus Memmingen auch 2017 mit Sandro Cortese und Schrötter ein deutsches Fahrerduo in der Moto2 am Start. In der Moto3 will KTM-Pilot Phillip Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing angreifen. Die großen Stars der MotoGP sind Weltmeister Marc Márquez, Valentino Rossi und Jorge Lorenzo. Neu in die Königsklasse stoßen zudem Moto2-Weltmeister Johann Zarco, Alex Rins und Sam Lowes.


    Rennkalender MotoGP-Saison 2017 bei Eurosport 1 und Eurosport 2 (Stand: März 2017)

    01. 24.03. - 26.03. » Losail (Katar) - Eurosport 1


    02. 07.04. - 09.04. » T. de Río Hondo (Argentinien) - Eurosport 2


    03. 21.04. - 23.04. » Austin (USA) - Eurosport 2


    04. 05.05. - 07.05. » Jerez (Spanien) - Eurosport 1


    05. 19.05. - 21.05. » Le Mans (Frankreich) - Eurosport 2


    06. 02.06. - 04.06. » Mugello (Italien) - Eurosport 2


    07. 09.06. - 11.06. » Barcelona (Spanien) - Eurosport 2


    08. 23.06. - 25.06. » Assen (Niederlande) - Eurosport 1

    09. 30.06. - 02.07. » Sachsenring (Deutschland) - Eurosport 1

    10. 04.08. - 06.08. » Brünn (Tschechien) - Eurosport 1

    11. 11.08. - 13.08. » Spielberg (Österreich) - Eurosport 2


    12. 25.08. - 27.08. » Silverstone (Großbritannien) - Eurosport 2


    13. 08.09. - 10.09. » Misano (Italien) - Eurosport 1


    14. 22.09. - 24.09. » Motorland Aragón (Spanien) - Eurosport 1


    15. 13.10. - 15.10. » Motegi (Japan) - Eurosport 2


    16. 20.10. - 22.10. » Phillip Island (Australien) - Eurosport 2


    17. 27.10. - 29.10. » Sepang (Malaysia) - Eurosport 1

    18. 10.11. - 12.11. » Valencia (Spanien) - Eurosport 1

    Pressemeldung:

     


    Das Audi museum mobile präsentiert in der Sonderausstellung „More Than Red – Passione Ducati“ rund 50 Ducati-Modelle der Gegenwart und Vergangenheit. Neben Serienmodellen, Motorrädern aus dem Rennsport und seltenen Prototypen zeigt die Sonderschau auch Exponate aus der Ducati-Ära vor dem Motorradbau. Die Ausstellung dauert bis zum 30. April 2017.

    Ducati ist weit über die italienischen Landesgrenzen für emotionale Motorräder bekannt. Seit Juli 2012 gehört die Traditionsmarke aus Bologna mit ihren sportlichen Motorrädern zum Audi-Konzern. Pünktlich zum 90. Firmenjubiläum widmet das Audi museum mobile seiner italienischen Konzerntochter erstmals eine eigene Sonderausstellung in Ingolstadt.

    Das Unternehmen wurde im Jahr 1926 von den drei Brüdern Adriano, Bruno und Marcello Cavalieri Ducati gegründet und baute nicht von Beginn an Motorräder. Rund zwanzig Jahre entwickelte und fertigte die Familie Ducati Kondensatoren und Bauteile für Radios, bis sie sich schließlich den Zweirädern widmete. Ab März 1946 produzierte Ducati den Cucciolo, einen kleinen Hilfsmotor für Fahrräder. Er verhalf dem Unternehmen zu großem Erfolg und begründete dort den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Knapp drei Jahre später fuhr das erste Motorrad vom Band: die Ducati 60. Die Sonderausstellung ist in Kooperation mit dem Ducati-Museum entstanden und zeichnet diese ungewöhnliche Entwicklung nach. Sie zeigt neben Geräten der ersten Firmenjahre auch die Anfänge des Zweiradbaus. Darunter ist mit dem Ducati Cruiser ein seltener und futuristischer Roller, der mangels Erfolgs schnell in Vergessenheit geriet.

    „Passione Ducati“ zeigt auch die erfolgreichen Klassiker: Dazu gehört die erste Generation der Scrambler aus den 60er-Jahren, die heute als eine der großen Stil-Ikonen gilt. Mit ihrer eleganten Form, lebhaften Farben und einer zentralen Sitzposition ist sie die ultimative Verbindung der amerikanischen und europäischen Motorradschule.


    Zu einem der wichtigen Meilensteine zählt ohne Zweifel die desmodromische Ventilsteuerung, mit der Ducati-Ingenieur Fabio Taglioni für eine Revolution im Motorradbau sorgte. Erstmals kam die desmodromische Ventilsteuerung mit drei obenliegenden, königswellenbetriebenen Nockenwellen im Jahr 1956 in der Ducati 125er GP zum Einsatz. Das Desmo-System entwickelte sich zum typischen Alleinstellungsmerkmal der Marke und sorgt bis heute für den einzigartigen Klang einer Ducati. Mit der 350 Mark 3D ist die erste Ducati mit serienmäßigem Desmo-System in der Ausstellung zu sehen. Das Modell gilt als herausragendes Beispiel für italienisches Design und ist bei Sammlern aus aller Welt heiß begehrt. Ebenso wie die Ducati 750 GT: Sie war das erste Serienmodell mit V-90°-Zweizylindermotor und Scheibenbremsen.

    Ein weiteres wichtiges Kapitel der Firmengeschichte ist der Motorsport. Bei „Passione Ducati“ im Audi museum mobile ist er eigenständiger Teil der Ausstellung. Die 500 GP aus dem Jahr 1971 war das letzte Motorrad, mit dem Ducati in der Königsklasse des Motorradsports teilnahm. 2003 kehrten die Italiener mit der Desmosedici in die MotoGP™ zurück. Neben den beiden Maschinen können die Besucher insgesamt zwanzig Modelle aus dem Rennsport bewundern. Highlights sind die Ducati 750 Imola, Motorräder der Tourist Trophy, eine Ducati 916 der Superbike-WM, die Ducati 748 von Paolo Casoli und vier weitere MotoGP™-Boliden – darunter ein Prototyp aus dem Jahr 2002 sowie das Modell der Saison 2016.

    Die Sonderausstellung zeigt auch die Erfolge der jüngeren Firmenhistorie. Mit der Monster landete Ducati Anfang der 90er-Jahre einen Coup. Designer Miguel Galluzzi zog wortwörtlich blank, als er das erste „naked bike“ zeichnete. Mit mehr als 300.000 verkauften Motorrädern ist die Monster das bislang erfolgreichste Ducati-Modell. Und für stets großes Aufsehen sorgten die Superbikes aus Bologna: Die Ducati 916 setzte neue Standards bei Leichtbau, Motorleistung und Design. Sie gilt als das Meisterstück von Massimo Tamburini, der sieben Jahre am Design feilte und bei der Entwicklung auf einen Windkanal verzichtete. Das neueste Modell in der Ausstellung ist die 1299 Panigale S Anniversario*, mit der sich Ducati ein ganz besonderes Geschenk zum 90. Firmenjubiläum machte. Die auf 500 Exemplare limitierte Version des italienischen Supersportlers ist eine Hommage an 90 Jahre Leidenschaft und Leistung – und mit 205 PS die Speerspitze der Modellhistorie.