Beiträge von Peter F.

    Pressemeldung:

    Der neue Classic Moments-Wandkalender 2019 ist etwa Ende Oktober 2018 lieferbar.
    Der Kalender hat 13 großformatige (50 x 52 cm) schwarz-weiß Motive aus der großen Zeit (60er und frühe 1970 er Jahre) der Motorrad-Weltmeisterschaft.
    Motive mit den Fahrern Hans-Georg Anscheidt (Suzuki), Jack Findlay (Matchless), Santiago Herrero (Ossa), Horst Owesle (URS), dem Suzuki-Team, usw.









    Der Classic Moments-Wandkalender ist weltweit auf 2.000 nummerierte Exemplare limitiert und kostet jeweils 28,- EURO plus 5,- EURO Versandkosten.

    Erhältlich bei :

    Michael Sonnick, Motorsport-Bücher, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof, Telefon 06236 – 8942 ( 16 bis 20 Uhr ), E-Mail : MSonnick@web.de

    Pressemeldung

    Sonderverkauf am 24. November 2019 in Bielefeld

    Wittich trennt sich von Mofa- und Rollerteilen

    Vieles für Peugeot, Sachs, Hercules, Sym und Malagutti

    Bielefeld. 12. Oktober 2018. Die Fritz Wittich GmbH, Großhändler für Fahrzeugteile und Werkzeug, räumt wegen Umbau ihr komplettes Lager mit Mofa- und Rollerteilen. Für Samstag, 24. November, ist von 9 bis 13 Uhr in der Bielefelder Wittich-Zentrale, Hallenstraße 10 bis 14, ein Sonderverkauf an gewerbliche Kunden angesetzt.

    Bei den Teilen handelt es sich um Originalteile aller modellspezifischen Baugruppen (Lenkerarmaturen, Beleuchtung, Verkleidung, auch Motoren) für die Peugeot-Modelle Zenith/Limbo, Speedfight 1 und 2, SV50, SV 80 und SV 125. Bei Malagutti geht es überwiegend um Teile für die Modelle F10, F12 und F15. Weitere Teile sind für Mofas und Roller der Marken Sym, Hercules und Sachs verfügbar. Große Zweiradhändler, Oldtimer-Fans oder Sammler die sich einzelne Markenbestände oder das gesamte Lager en bloc sichern wollen, sollten zuvor Bernd Topheide bei Wittich (0521 93204-42, bernd.topheide@wittich-gmbh.de) ansprechen.

    Mit dem finalen Ausverkauf von Mofa- und Rollerteilen endet bei Wittich eine lange Tradition. Denn der Fahrzeugteilehandel, der zuletzt mit 180 Mitarbeitern 35 Mio. Euro Umsatz erzielte, begann 1922 als Sachs-Werksvertretung. Dazu Geschäftsführer Matthias Wittich: „Die Trennung von allen Mofa- und Rollerteilen fällt uns nicht leicht. Aber wir brauchen dringend mehr Platz für die beiden stark wachsenden Segmente Auto- und Fahrrad- und E-Bike-Teile.“


    Mehr Infos unter http://www.wittich-gmbh.de/

    Pressemeldung:



    Die italienische Motorradmanufaktur Moto Morini gerät zu 100 Prozent in chinesische Hände. Firmenpräsident Ruggeromassimo Jannuzzelli hat das gesamte Aktienpaket seiner Holding Autjann SRL an Zhongneng Vehicle verkauft. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Der neue Eigentümer will das kleine Werk mit seinen etwa 30 Mitarbeitern in Trivolzio nahe Mailand belassen. Zhongneng baut Motorroller, E-Scooter und zwei kleine 125er- und 150er-Motorradmodelle.


    Mit Benelli ist seit mehreren Jahren bereits ein anderer traditionsreicher italiienischer Motorradhersteller die Marke eines chinesischen Zweiradkonzerns, in diesem Fall Qianjiang. (ampnet/jri)

    Pressemeldung:


    Nachdem wir für das Hammerstatt-Revival keine Genehmigung erhalten haben, wurde von uns am 7. Oktober 2018 eine Ersatzveranstaltung ins Leben gerufen.

    Im Rahmen des SAC Young - und Oldtimerrevivals , selbstverständlich auch für Motorräder, stellen wir historische Rennmaschinen aus und lassen diese auch im Fahrerlager für die Besucher "Warmlaufen", um die ehemalige Hammerstatt-Fahrerlager- Epoche wieder aufleben zu lassen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hans Ströbel

    Sportleiter SAC Villingen-Schwenningen

    Pressemeldung:

    Großer Besucheransturm beim 63. Internat. OLDTIMER-und TEILEMARKT GARSTEN der IGFC.



    Bei schönstem Herbstwetter trafen sich Oldtimer-Enthusiasten aus nah und fern zum Kaufen, Verkaufen, Diskutieren und Treffen netter Freunden von Motorsport, Young- und Oldtimern.

    Rd. 120 Aussteller boten vom Fahrrad, Moped, Roller, Motorrad, Modellfahrzeugen, Autos, Traktoren, Werkzeug, Ersatzteile, Reifen bis zu Broschüren und Bekleidung aus ihrem Fundus in Keller, Garage und Dachboden.

    Im Zuge des Marktes wurden die Sieger des IGFC-Cups 2018 vorgestellt: Dominik und Willi Strasser, Kren Christian, Jarisch Werner und Claudia Pögl. Das Wakolbinger Racingteam stellte seine Rennmotorräder aus, der 1. MSC Steyr präsentierte Old- und Youngtimer und lud zur Ausfahrt in die schöne Region.

    Bürgermeister Mag. Anton Silber: "Die Marktgemeinde Garsten ist stolz 2x pro Jahr Gastgeber dieser IGFC-Traditionsveranstaltung sein zu dürfen, ich wünsche allen OldtimerfreundInnen viel Spaß beim Schrauben und Pflegen ihrer lieb gewonnenen Raritäten auf 2 und 4 Rädern, ich freue mich auf den 64. Oldtimer- und Teilemarkt im Frühjahr 2019. Dank an Wolfgang Stropek und seinem IGFC-Team für das Engagement an dieser schönen Veranstaltung".

    Infos: www.igfc.at, Obmann Wolfgang Stropek

    Foto + Text: IGFC/Alfred Pech


    Heute feiert «The Voice» Jochen Luck seinen 93. Geburtstag!


    Herzlichen Glückwunsch!


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    2018 in der Werkstatt von Timm Spindler
    Achim Happel (li) + Jochen Luck (re)

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    Geschichten über den legendären Streckensprecher:

    NOCH 30 SEKUNDEN BIS ZUM START
    von FJS


    "Der Herkules-Mann" von Winni Scheibe


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    Insgesamt 488 Rennveranstaltungen - u.a. 22 Formel1 Rennen, 36 Moto GP, 33 Motocross GP, 19 Sportwagen WM, ca.2500 Einzelrennen

    Der ehemalige Rennfahrer Hans-Joachim Ritter ( Startnummer 43 ) sucht von sich Fotos vom 50 ccm GP (1983) in Le Mans / Frankreich. Er belegte damals den 15. Platz.
    Wer kann weiterhelfen?


    Startaufstellung in Le Mans 1983 (Foto: Glen Mc Connachie)

    Hans-Joachim Ritter Infos zu dem Rennen 1983:

    Meine Startnummer war “ 43 “ (Starterliste)

    Mein Startplatz war wegen Kolbenklemmer u. schonender Fahrweise im Zeittrainig nur die 9. Startreihe. Ich hatte aber einen sehr guten Start und bin bis in die 2. Startreihe vorgefahren.

    Mit einer neuen Vergasereinstellung konnte ich mit den ersten 7 Fahrern mithalten und wir fuhren die (damalige) Startkurve gemeinsam bis zur Brücke (Reifenbogen) hoch.

    Auf der Kuppe angekommen wollte ich in den 6. Gang schalten. Im Übereifer / Euphorie habe ich mir das Schaltgestänge (Kugelkopfgelenk) mit dem Fuß aus der Kugel gedrückt und musste Bergab bis zur 1. Kurve im 5.Gang fahren um das Schaltgestänge wieder einzuhängen.


    .....nun, es hat noch ( mit 1 Rund Rückstand ) zum 15. Platz bei meinem 1. WM Lauf gereicht.



    In Hockenheim




    2013 in Hockenheim


    23. Reinhold Roth, 137. Fritz Krause, 10. Peter F., 12. Manfred John
    (Erkennt jemand die anderen Fahrer?)



    1.Platz Klasse 250ccm nat.
    Fritz Krause (Wangen/Ällgau) mit seiner Yamaha TD3

    Foto: Peter Kaiser




    Die Fotos + Ergebnisse hat mir Fritz Krause zugeschickt:thumbup:

    Pressetext der VFV DHM zum Meisterschaftslauf in Hockenheim:

    Eindrucksvolle Starterfelder und motorsportliche Highlights

    Für Freunde historischer Motorräder und Gespanne sind die Hockenheim Classics Anfang September ein Pflichttermin. Neben vielen bekannten Stars der Renngeschichte und Sonderläufen boten auch die Teilnehmer der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft des VFV wieder sehenswerte Starterfelder auf.

    Nicht nur für die Zuschauer sind die Hockenheim Classics ein Highlight im Terminkalender. Auch die zahlreichen Teilnehmer der VFV DHM freuen sich jedes Jahr auf den Termin. Bereits Anfang der Saison waren die DHM-Piloten in Hockenheim für die obligatorische Einstellungsfahrten zu Gast. Im September ging es nun um die Wurst. Dass alt nicht unbedingt langsam und unspektakulär heißt, zeigen die Piloten der Klasse J, K und E immer wieder aufs Neue. Insgesamt 43 Teilnehmer umfasste die Starterliste. Sportlich wussten im rollenden Museum vor allem Christian Müller (Aermacchi Ala Doro) und Rudolf Seydewitz (Norton 40) zu überzeugen. Sie siegten in der Klasse J und K. Einen Doppelsieger gab es bei den Vintage und Post Vintage Motorrädern. Ulrich Schmidt war mit seiner Gilera Sanremo nicht zu schlagen. Bei den beiden Wertungsläufen der Klassen H und L war Damenpower angesagt. Sabine Böhm zeigte es mit ihrer Ducati F3 der männlichen Konkurrenz – und zwar recht deutlich. Durchgang zwei entschied indes Andre Kuper auf seiner Minimot Eigenbau Kupfer Replica für sich.

    Mit über 50 Startern waren die Klassen, A, F-M-S sehr stark besetzt. Rudi Brecht (Honda 125 RS) und Benedikt Hobi (Yamaha TZ 250) fuhren in der Klasse A zum Sieg. In Sachen Gleichmäßigkeit hatten die Teilnehmer der Klassen F, M und S jedoch die Nase vorne. Während Horst Quint (Honda XBR 500) im ersten Heat noch über der 1000er Marke blieb, erzielte Dennis Pfannmüller (MUZ Renn-Skorpion RS3) mit 893 Punkten ein tolles Ergebnis. Trotz seiner guten 999 Punkte blieb Markus Gutheil (Yamaha SRX) nur Klassenrang zwei. Rein von den Rundenzeiten sind die Klasse B-P, R Fahrer meist am schnellsten unterwegs. Sieger der Klassen B und P wurde Ronald Rösch mit seiner Yamaha FZR 600. In Durchgang zwei zeigte Ludwig-Paul Schaller, dass pfeilschnell und gleichmäßig sich nicht ausschließen. Schaller war nicht nur einer der schnellsten Piloten im Feld, sondern mit 1028 Punkten auch Klassensieger. In der Klasse R gewannen Urban Jussel (Yamaha TZ250W) und Willi Stiefel (Maico RS 2). Im über 40 Teilnehmer starken Feld der Klasse O-T und X holten sich Dennis Herzog (Ducati 900 Supersport) und Fredi Stein (Kawasaki Bakker) die Siege. Ein eindrucksvolles Feld wurde in den Klassen V und W geboten. Über 50 Motorräder waren hier am Start. Siege gab es in der Klasse V für Werner Lehner (Honda Drixton) und Ralf Bernhardt (Yamaha XS 400). In der Klasse W gingen die Erfolge an Axel Schumacher (Laverda 750 SF) und Bernd Feuerstein (Honda CB 550 four). Im Laverda Cup war es Michael Stöcker (Laverda 1000 Corsa) der die Rundenzeiten am genauesten taxierte. Donaat Wambacq (Wambike 250 2c) siegte in der Klasse U.

    Von vielen Zuschauern werden gerade die Piloten und vor allem die Co-Piloten der Gespanne und Sidecars bewundert. In Hockenheim drückten vor allem die BMW-Teams den Läufen ihren Stempel auf. In der Wertungsgruppe Z siegte im ersten Lauf das Gespann Anderten/Oyangen auf BMW Wendel. Den zweiten Lauf entschieden Heine/Heine (BMW Steidel Kneeler) für sich. In der Kombination beider Läufe hatten dann Anderten/Oyen die Nase vorn. Zweite wurden Drüppelt/Abt (BMW Haller) vor dem Gespann Barnsteiner/Barnsteiner (Haller BMW Kneeler). In den Klassen C,Q und Y überzeugten nach zwei Läufen Schmahl/Peschel auf einer BMW Hartmann vor von der Heide/Pohlmann (BMW R 100 RS) und Huth/Huth auf Moto Guzzi V 7. Gleich drei BMW Gespanne bestimmten die Reihenfolge in der Klasse N. Hier siegten Albert/Wagner (BMW R 50/2) und verwiesen Mahl/Mahl (BMW Schmid) auf Rang zwei. Nach dem eindrucksvollen Auftritt der VFV DHM in Hockenheim geht es Anfang Oktober nach Oschersleben, wo der letzte Lauf der VFV DHM ausgetragen wird.

    Text: arpRedaktionsbüro Patrick Holzer







    Pressebericht


    11. Int. Oldtimer Grand Prix 2018 in Schwanenstadt 1. u. 2. Sept. 2018

    Einen gelungenen Auftakt bildete bereits Freitag Spätnachmittag/ Abend das von zahlreichen Zusehern mitverfolgte Flutlicht-Beschleunigungs-“Rennen“ über die 1/8 Meile. Auch dieser Bewerb wurde unter dem Kriterium der Gleichmäßigkeit gefahren.

    Nachdem am Samstag bei den Trainingsläufen der Regen das bestimmende Element war, waren die Wetterbedingungen am Sonntag von der Früh halbwegs trocken mit der

    Aussicht auf einen sonnigen Rennnachmittag. Den 280 teilnehmenden Fahrern war die Freude darüber anzusehen. Durch die Nässe am Samstag hatten einige der historischen Maschinen mit technischen Problemen zu kämpfen, die bis Sonntag leider nicht behoben werden konnten. So bestritten ca. 270 Motorräder mit ihren Fahrern die Wertungsläufe am Vormittag, bevor sie zur Mittagsstunde zur traditionellen Fahrerparade antraten.


    Giacomo „AGO“ Agostini gibt der Motorsportvereinigung Schwanenstadt die Ehre!

    Der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini und alle weiteren Weltmeister wie Wayne Gardner, Jon Ekerold , Rolf Biland, Tim Reeves und Bennie Streuer waren umringt von einer Vielzahl von Fotografen und den erschienenen Ehrengästen. In der anschließenden Ehrenrunde begrüßten sie , und alle Teilnehmer, die zu Tausenden erschienenen Zuseher und winkten ihnen zu. Auch in den darauffolgenden Wertungsläufen bei annehmbarem Herbstwetter wurde toller Motorsport geboten.

    Alle Stars aus der vergangenen Grand Prix-Szene fuhren sich mit beeindruckenden Fahrmanövern im Lauf der Legenden in die Herzen der Zuseher.

    Sensationell und einzigartig war auch die Aktion der beiden Weltmeister Wayne Gardner und Rolf Biland, bei der sich der 500ccm Weltmeister 1987, Gardner zu 7-fach Champion Biland für zwei Runden als Beifahrer in den Seitenwagen kletterte.

    Gardner war noch nie in seinem Leben in einem Beiwagen gesessen!


    Leider gab die MV Agusta von Giacomo Agostini im zweiten Wertungslauf durch einen elektrischen Defekt (fehlerhafte Batterie – das neueste Bauteil dieser 50Jahre

    alten Maschine) den Geist auf, und er wartete daraufhin im Ziel auf seine weltmeisterlichen Mitstreiter!

    Umringt von einer großen Zuschauermenge gaben diese Weltstars und die österreichischen Heroes vergangener Jahrzehnte (Gustl Auinger, Christian Zwedorn ,

    Mühlfried Minich und viele mehr) nach der Zieldurchfahrt Autogramme, Selfies und Interviews.


    Ein Fest für alle Zuseher und Aktiven.

    Auch die anwesenden Fernseh – Teams waren angetan vom Flair dieser Veranstaltung. Gekennzeichnet war die Veranstaltung auch durch außerordentliche Fairness,

    spannende Zweikämpfe und phänomenaler Action aller Teilnehmer.

    Nebenbei bemerkt, doch so wichtig und auch zur Freude der Verantwortlichen des Veranstalters MSV Schwanenstadt, wurde die Veranstaltung – in Anbedracht der doch

    sehr difizilen Verhältnisse am Samstag - über das gesamte Wochenende ohne gröbere Stürze und Verletzungen abgewickelt.


    Zu Guter Letzt:

    Die Sieger in den einzelnen Klassen wurden gebührend und lautstark im übervollen Festzelt gefeiert. Selbst die Superstars ließen es sich nicht nehmen, den Gewinnern zu

    gratulieren.

    Gesamtsieger des Jubiläums Oldtimer Grand Prix Schwanenstadt 2018:

    Start Nr. 88 aus der Klasse 6

    Richard EDL, aus Wels, auf einer Honda VF 500 F (Honda-Cup-Maschine)

    Ihm zur Ehre wurde die österreichische Bundeshymne gespielt.

    Der 11. Internationale Oldtimer Grand Prix 2018 in Schwanenstadt ist Geschichte!

    Die gesamte Mannschaft und ich bedanken sich bei den Medien für die tolle Zusammenarbeit im Vorfeld der Veranstaltung.


    Mit motorsportlichen Grüßen

    Manfred Mayrhofer

    MSV Schwanenstadt


    Weitere Informationen, Fotos und Videos unter:

    http://www.facebook.com/msvschwanenstadt

    http://www.msv-schwanenstadt.at

    Der ehemalige Seitenwagen-Weltmeister Werner Schwärzel wird 70




    Der Meißenheimer Werner Schwärzel wurde am 06. September 1948 in Lahr geboren und feiert in 2018 einen runden Geburtstag.

    Die Karriere von Werner Schwärzel begann 1970 in der Ausweisklasse mit einer BMW mit Stoßstangenmotor. Im Winter 1972/73 wurde dann das erste eigene Gespann gebaut, und mit diesem gingen der Schwarzwälder und sein Beifahrer Karl-Heinz Kleis erstmals in der Seitenwagen-WM 1973 an den Start. Die beiden setzten einen König 500 ccm Zweitakt-Bootsmotor aus Berlin ein und standen gleich beim WM-Auftakt in Le Castellet/Frankreich mit einem dritten Rang auf dem Podium. Mit dem besten Saisonergebnis, dem zweiten Rang beim Heimrennen in Hockenheim, sowie zwei weiteren dritten Plätzen in Assen/NL und Brünn/CZ wurde das Duo gleich Vize-Weltmeister hinter Klaus Enders und Ralph Engelhardt (BMW).

    Ein Jahr später feierten Schwärzel/Kleis beim Heim-GP auf dem Nürburgring auf der legendären Nordschleife den ersten Grand Prix-Sieg. Am 28. April siegte das Duo mit über 20 Sekunden vor den Weltmeistern Klaus Enders und Ralph Engelhardt (BMW). Dies war auch der erste Erfolg eines Zweitaktmotors in der Geschichte der Seitenwagen-WM.

    In seiner Karriere feierte Werner Schwärzel zehn Grand Prix-Siege mit vier verschiedenen Co-Piloten. Beim ersten GP-Sieg 1974 auf dem Nürburgring war Karl-Heinz Kleis der Beifahrer, beim Sieg in Brünn 1974 war Karl Lauterbach Passagier. Von 1975 bis 1984 war Andreas Huber der Beifahrer, mit ihm gewann Schwärzel sieben WM-Läufe. Der letzte Sieg beim Heimrennen 1985 in Hockenheim erfolgte mit Beifahrer Fritz Buck.

    Mit einem zweiten Platz in Anderstorp/Schweden beendete Werner Schwärzel 1985 mit der Vize-Weltmeisterschaft seine sehr erfolgreiche 13-jährige WM-Karriere. Er war sechs Mal Vizeweltmeister von 1973 bis 1976 in Folge, sowie 1984 und 1985.

    Auch in der deutschen Meisterschaft ging Werner Schwärzel an den Start und wurde zehn Mal Deutscher Meister. Den ersten Titel errang er 1974. Nach dem zweiten Titel 1975 wurde das Seitenwagen-Ass von 1978 bis 1985 achtmal in Folge Deutscher Meister

    Fast genau 36 Jahre nach ihrem größten Erfolg nehmen die Gespann-Asse Schwärzel/Huber wieder an der Hockenheim Classic-Veranstaltung teil, die vom 07. bis 09. September 2018 im badischen Motodrom stattfindet. Am 26. September 1982 sicherten sich die beiden auf ihrem Seymaz-Yamaha Gespann mit einem sechsten Rang beim Seitenwagenfinale in Hockenheim den WM-Titel bei den Gespannen. Mit vier zweiten und drei dritten Plätzen standen Schwärzel-Huber sieben Mal auf dem Podium und hatten am Ende einen Vorsprung von 3,5 Punkten auf die Schweizer Rolf Biland und Kurt Waltisperg.

    Nach seiner Karriere ist Werner Schwärzel als Tuner im Einsatz und restaurierte Motoren und Motorräder. In einem Museum in Ladenburg entdeckte er sein erstes Renngespann von 1973. Dies wurde dann auch restauriert und wird seit einigen Jahren bei Classic-Veranstaltungen eingesetzt. Dort sind Schwärzel/Huber in Bremerhaven, Dijon/Frankreich, Hockenheim, am Sachsenring, in Schleiz, Schotten, Spa/Belgien, Walldürn und Zschorlau gern gesehene Gäste und drehen mit ihrem schwarzen König-Gespann von 1973 mit der Startnummer 73 ihre Runden.






    Werner Schwärzel :


    Geboren am : 06. September 1948 in Lahr

    Weltmeister 1982 mit Beifahrer Andreas Huber

    Sechs Mal Vize-Weltmeister ( 1973, 1974, 1975, 1976, 1984 und 1985 )

    10 Grand Prix-Siege

    Erster GP-Sieg : 1974 mit Karl-Heinz Kleis auf dem Nürburgring

    Letzter GP-Sieg : 1985 mit Fritz Buck in Hockenheim

    Erster WM-Lauf : 1973 in Le Castellet/Frankreich, 3. Platz

    Letzter WM-Lauf : 1985 in Anderstorp/Schweden, 2. Platz

    10 Mal Deutscher Meister : 1974, 1975 und von 1978 bis 1985 acht Mal in Folge


    Text: Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

    Fotos: Thomas Haas, Roland Leger und Thorsten Horn

    Pressemeldung:

    Vom 7. bis 9. September findet auf dem Hockenheimring die Oldtimer-Veranstaltung „Hockenheim Classics“ bereits zum 41. Mal statt. In Hockenheim starten am Wochenende über 400 historische Rennmotorräder und Seitenwagengespanne. Dazu noch rund 150 historische Tourenwagen, GT-Fahrzeuge und Rennsportwagen. Neben den Solo-Rennmaschinen drehen auch die Gespann-Akrobaten mit den Seitenwagen-Weltmeistern von 1982 Werner Schwärzel (Meissenheim) mit Beifahrer Andreas Huber ihre Runden auf dem König-Gespann von 1973 in Hockenheim. Als gern gesehener Gast kommt auch der zweifache Motorrad-Weltmeister Dieter Braun aus Dielheim ins badische Motodrom.


    Im Fahrerlager gibt es in den Boxen 43 bis 45 eine Sonderausstellung über das 30-jährige Jubiläum der Superbike-WM, die Rennmaschinen (von 1988 bis 2000) hat Matthias Farwick aus Borken organisiert. Die Superbike-WM wurde 1988 das erste Mal ausgetragen, in Hockenheim ging die Serie von 1988 bis 1997 sowie von 1999 bis 2000 an den Start. Die zwei Rennen in Hockenheim hat am 8. Mai 1988 der Italiener Davide Tardozzi (Bimota) gewonnen. Der erste Superbike-Weltmeister war der Amerikaner Fred Merkel auf einer Honda RC 30, die jetzt auch das 30-jährige Jubiläum feiert. Einige dieser Honda-Rennmaschinen sind in Hockenheim zu sehen. Zugesagt haben auch prominente Rennfahrer wie Thomas Franz, Frank Heidger, Herbert Kaufmann, Lothar Neukirchner sowie der Schweizer Edwin Weibel, der 1992 und 1993 den DM-Titel in der Pro Superbike-Serie auf Ducati gewann. Dazu gibt es noch Sonderläufe mit den Motorrädern vom Hockenheim-Museum, einem VFV-Sonderlauf sowie Rennen zur ICGP und zur Deutschen Historischen Meisterschaft (DHM).

    Die Hockenheim Classic zählt zu den größten Klassik-Motorsportveranstaltungen in Deutschland. Eine Tageskarte inklusive Fahrerlagerzugang kostet für Erwachsene 15,- EUR, die Wochenendkarte gibt es bereits für 25,- EUR - Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Eintrittskarten gibt es an den Tageskassen. Am Freitag und Samstag geht das Training bereits ab 9 Uhr los und endet abends um 19 Uhr. Am Sonntag werden die Wertungsläufe ab 9 Uhr gestartet, die bis 17.05 Uhr durchgeführt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite www.hockenheim-classics.de bzw. auf der Seite vom Hockenheimring unter www.hockenheimring.de bzw. unter der Telefon Ticket-Hotline 06205 – 950 222.

    Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof


    Die Seitenwagen-Weltmeister von 1982 Werner Schwärzel und Beifahrer Andreas Huber starten mit ihrem König-Gespann bei den Hockenheim Classics (Foto von Thomas Haas)

    Pressemeldung:

    VFV Sonderlauf bei den Hockenheim Classics



    50 historische Motorräder am Start

    Bei der 41.Auflage der Hockenheim Classics vom 07. bis 09. September 2018 dürfen sich die Motorrad Freunde auf einen weiteren Leckerbissen freuen. 50 Rennmotorräder von Baujahr 1927 bis hin zu den Anfängen der 80iger Jahre bevölkern bei den vier VFV Sonderläufen die badische Traditionsrennstrecke des Hockenheimrings.

    Für die Freunde des Motorradrennsports wartet mit dem VFV Sonderlauf im Rahmen der Hockenheim Classics ein wahres Highlight. 50 Motorräder bis hin zum Baujahr 1927 verwandeln die Rennstrecke des Hockenheimrings in ein einzigartiges rollendes Museum. Die Organisatoren hatten weitaus mehr Anmeldungen zu verzeichnen, als Startplätze zur Verfügung standen. Mit HRD, DKW, BMW, Imperia, Horex, MV Agusta, Gilera bis hin zu Kreidler, Honda, Yamaha, MZ oder Suzuki sind zahlreiche Motorradmarken vertreten, die in dieser Zeit an den Start gingen und für Furore sorgten . Neben vielen originalen Modellen werden auch Repliken von außergewöhnlichen Rennmotorrädern in vier Sonderläufen dem Publikum präsentiert. Das älteste Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1927. Werner Eckel bringt eine 500 ccm HRD 75 an den Hockenheimring, gebaut von dem britischen Motorradhersteller HRD Motors Ltd, der in den Jahren 1924 bis 1928 in Birmingham ansässig war und von dem Rennfahrer Howard Raymond Davies gegründet wurde. Obwohl seine leistungsstarken Motorräder überzeugten, musste Davies das finanzschwache Unternehmen 1928 verkaufen. Matthias Schmitt startet auf einer Imperia Grand Prix aus dem Jahr 1931. Nicht viel jünger sind die DKW SS 250 von Christian Schmitt oder die NSU 351 SS von Peter Willken, beide Baujahr 1937. Zwischen den Läufen werden die Motorräder in den VFV Boxen abgestellt und können so dem interessierten Publikum hautnah präsentiert werden.

    Aber nicht nur die Motorräder sorgen für Aufmerksamkeit. Die Liste der Fahrer lässt die Motorradsport Kenner ebenfalls mit der Zunge schnalzen. Piloten aus Deutschland, den Niederlanden, Italien und Spanien sorgen für einen internationalen Flair. Mehrere Deutsche Meister, Meister der ehemaligen DDR, viele EM und WM Teilnehmer, darunter auch ein 2facher Vizeweltmeister, werden bei den vier Sonderläufen der VFV am Start sein. Namen wie Aaalt Toersen, dem zweimaligen holländischen Vizeweltmeister auf einer Kreidler Van Veen, Erich Sander dem dreifachen Deutschen Meister auf einer Maico RS2 oder der mehrfache WM Teilnehmer Ingo Emmerich und mehrfacher Sieger in der DM (Yamaha TZ 350 F 3G3), um nur einige Namen zu nennen, sind den Motorradsport Kennern ein Begriff. Einigen der bekannten Namen gefällt es bei der DHM so gut, dass sie immer wieder einmal auch bei anderen Veranstaltungen und Wertungsläufen an den Start gehen.

    Für die Pilotinnen und Piloten der VFV Sonderläufe fällt der erste Startschuss am Freitag um 14.50 Uhr mit der P1. Die P2 geht am Samstag um 16.50 Uhr über die Bühne. Die Läufe drei und vier werden am Sonntag ausgetragen. Zunächst erfolgt der Start zum dritten Lauf am späten Vormittag um 11.05 Uhr, ehe am Nachmittag um 15.55 Uhr der letzte der vier VFV Sonderläufe gestartet wird.


    arpRedaktionsbüro Patrick Holzer

    Fotos vom ersten Test in Hockenheim unseres neuesten Projekts: LMP-CanAm M1C von Wolfgang Lang-Engineering.

    Chevy V8 550 PS, Gewicht 730kg

    Erstes Rennen 9.Sept. 2018 Le Mans



    Pressemeldung:

    VETERAMA Mannheim – Hier trifft sich die Szene

    • Europas größter Oldtimermarkt für Auto + Motorrad seit über 43 Jahren
    • 12. bis 14. Oktober 2018 Mannheim – Maimarktgelände
    • über 4.000 Anbieter / ca. 45.000 Besucher
    • Gigantischer Teilemarkt und Fahrzeugmarkt auf 260.00 m² Freigelände / 15.000 m² Hallen,
    • Internationale Börse
    • Marktplatz: Die Verkaufsbörse mit mehreren hundert Komplettfahrzeugen
    • Jetzt neu: Markthalle (Halle 2): Überdachte Plätze für Komplettfahrzeuge
    • Das Premium-Ticket (3-Tages-Ticket) ermöglicht den Eintritt bereits am Freitag, 12. Oktober bis zum 14. Oktober 2018
    • Ticketvorverkauf online läuft bereits (vergünstigte Tickets)

    Damals wie heute – VETERAMA – Der Markt für das „rostigste Hobby der Welt“


    Es war ein super Sommer mit vielen Veranstaltungen rund um historische Fahrzeuge.

    So mancher Oldtimer wurde bei den Temperaturen wieder einmal bis an die Grenze seiner noch vorhandenen Leistungsfähigkeit gefordert.

    Jetzt kommt wieder die Zeit der Stilllegung für die Winter-Monate.

    Es ist aber auch die Zeit, in der alle kleinen und größeren Schäden, die bei den Sommertouren entstanden sein könnten, in aller Ruhe zu beheben.

    Vielleicht ist es aber auch die Zeit, um auf die Suche nach einem weiteren Objekt der Begierde zu gehen.


    Zeit für Veterama!


    Hier findet man die nötigen Teile, die man für den Erhalt des „technischen Kulturgutes“ so dringend benötigt - und hier findet man auch das Fahrzeug, für das man den Platz in der heimischen Garage schon freigemacht hat.

    „Schon im Juni waren alle Händlerplätze ausgebucht und über 100 Händler stehen bereits auf der Warteliste, für den Fall, dass einer der belegten Stände zurückgegeben wird“, sagt Julia Seidel von der Veterama GmbH, die für die Platzeinteilung verantwortlich ist.


    Es ist immer wieder faszinierend, was aus ganz Europa alljährlich in die Stadt gebracht wird, in der das Automobil vor genau 133 Jahren erfunden wurde.

    Es sind aber nicht nur die Teile und die Fahrzeuge, die auf über 3000 Verkaufsständen angeboten werden, es sind vor allem auch die Menschen, denen man hier begegnet. Über alle Sprachbarrieren zwischen Lettland, Niederlande, England, Italien, Frankreich, Finnland, Polen oder Schweden, wird hier gehandelt und gefeilscht bis der Preis dann endlich für beide Seiten stimmt.... und mit einem fröhlichen „ist gut“ wechselt das Teil der Begierde - oder vielleicht auch das komplette Fahrzeug dann den Besitzer. Oft sogar noch mit dem guten Rat, was man beim Einbau beachten soll, denn auch die Händler sind meistens „Schrauber“ und „Sammler“.


    Hier hat „das rostigste Hobby der Welt“ seinen Stammplatz gefunden „...und gerade das macht die einmalige Atmosphäre der Veterama aus“, sagt Veterama-Gründer Winfried Seidel, der selbst noch immer auf der Suche nach irgendeinem raren Teil ist.


    Neben all dem hektischen Suchen, Feilschen, Fuggern und Handeln, bietet die Veterama aber auch Platz für gemütliches Verweilen.

    Auf dem Veterama-Marktplatz werden einige hundert Young- und Oldtimer zum Verkauf angeboten.


    Jetzt neu: In der Veterama-Markthalle stehen edle Exoten zum Verkauf.


    CB events+catering sorgt an vielen Ständen und in großen gemütlichen Zelten wieder einmal dafür, dass man sich mit leckeren Speisen und Getränken nach dem Veterama-Rundgang stillvoll erholen kann.

    Im großen Verpflegungszelt, im Freigelände 8, laden wir Sie herzlich ein mit unserer Band „Festzeltkommando“ den Veterama-Samstag ausklingen zu lassen.

    Weitere Infos über Camping/Parken/ Eintritt finden Sie unter http://www.veterama.de.

    Pressemeldung:


    30 Jahre Super Bike Weltmeisterschaften


    Unter diesem Motto stehen die Sonderläufe des Motorsportmuseums - Hockenheimring bei den 41. Hockenheim Classics


    Gleich vom ersten Jahr 1988 an fanden die deutschen Läufe der neuen Rennserie in Hockenheim statt.

    Hockenheim blieb der Schauplatz auch für die ersten zehn Jahre SBK in Deutschland.


    Doch nicht nur Superbikes der letzten 30 Jahre gehen an den Start, sondern auch Formel 750 und TT –F1 Maschinen werden auf der Strecke sein, waren sie doch die Vorgänger der Superbikes abseits der Grand-Prix Weltmeisterschaften.

    Einige ganz besondere Exponate werden in den Boxen zu bestaunen sein.

    Auch zehn Honda VFR750R, besser bekannt unter dem internen Kürzel RC30, finden sich in der Starterliste.

    Dieses Motorrad ist inzwischen eine Legende. Sie war der neue Star der Honda Modellreihe 1988 und der Amerikaner Fred Merkel gewann 1988 und 1989 gleich die ersten beiden Titel der neu geschaffenen Superbike - Weltmeisterschft mit ihr.


    Nachdem Rolf Steinhausen Abschied von der Rennszene genommen hat, freuen wir uns ganz besonders auf Ralph Bohnhorst und natürlich auch wieder auf Werner Schwärzel, die ihre Teilnahme zugesagt haben.




    Pressemeldung von Manfred John:

    Zweite Halbzeit



    Die DMV Börde Klassik leutete die zweite Hälfte der Klassik Trophy Saison ein. Der Kurs in Oschersleben bei Magdeburg ist bei den Motorradpiloten besonders beliebt. Technisch anspruchsvoll, konditionell fordernd, verlangt er von den Fahrern alles ab. Er gönnt den Piloten keine Zeit, sich auch nur mal kurz zu erholen. Vielleicht auch deshalb, da nicht die pure Leistung gefragt ist, macht ihn so interessant.


    Zur Topklasse des Veranstaltungswochenendes hat sich mittlerweile die Superbikeklasse entwickelt, in der die Maschinen bis Baujahr 2000 nach dem damaligen Reglement mit den 750er Vierzylinder auf die 1000er Zweizylindern treffen. Der in der Meisterschaft führende Nicolai Kraft aus der Rennstadt Hockenheim in der Börde neue Konkurrenz. Der Däne Kim Jensen, beide auf Suzuki SRAD fahrend und der Stuttgarter Philipp Messer auf einer Ducati 996 SPS lieferten sich im ersten Rennen sehenswerte Positionskämpfe. Am Ende siegte der Zweizylinderpilot vor Jensen und Kraft, die allesamt innerhalb von 2 Sekunden die Ziellinie querten. Dahinter die Meute der italienischen Zweizylinder, angeführt von Frank Behrje (Ducati 996), vor Dieter Bauernfeind und Patrick Schäfer, beide auf der Aprilia Mille, erst danach die japanischen Vierzylinder.


    Obwohl Kraft in Lauf 2 dem Ducati-Piloten das Leben schwer machte, konnte sich Messer als Doppelsieger an dem Wochenende feiern lassen. Jensen als Dritter, konnte dieses Mal nicht in das Geschehen um die Führung eingreifen. Er hatte aber ausreichend Vorsprung vor Frank Behrje auf Rang vier. Der Norddeutsche musste sich gegen Martin Bähr auf der Suzuki vehement wehren, der sich wiederum Bauernfeind äußerst knapp vom Leibe hielt.


    International stark besetzt in diesem Jahr ist die 350er Zweitaktklasse. In Lauf 1 holte sich Günther Hinze den Siegerkranz vor dem Engländer Peter Howarth und dem Österreicher Norbert Moser und Uli Heuer. Lauf 2 sah einen weiteren Engländer in Front: Richard Peers-Jones, der in Lauf 1 wegen zu hoher Wassertemperatur aufgeben musste, vor Hinze, Howarth und Achim Cohnen lautete die Reihenfolge im Ziel. Fast unnötig zu erwähnen, dass allesamt auf Yamahas starteten.


    Bei den neueren Zweitaktern bis zum Ende der Ära in der Weltmeisterschaft sah mit Yamaha-Pilot Kenny Matthiesen ein weiteren Dänen als Sieger. Knapp dahinter Björn Steinmetz auf einer Suzuki RGV, der wiederum den Österreicher Werner Reuberger (Yamaha) und Patrick Sauter (Aprilia) hinter sich lassen konnte. Gleiches Ergebnis auf den ersten drei Plätzen wie in Lauf eins, Harald Merkl (Yamaha) wurde dieses Mal vierter vor Sauter.


    Klar verteilt waren die Plätze in der Klasse Supersport 600 mit gleichem Ergebnis in beiden Läufen: Steffen Serway vor Christoph Mann (beide Yamaha R6) , Thomas Hinke (Honda CBR 600) und Karsten Riechel (Bimota YB9). Bei den Youngtimer bis 400 cm³ wechselten sich auf den vorderen Plätzen 1 und 2 Rainer Nagel (Kawasaki ZXR 400) und Doppelstarter Ingo Benndorf (Honda CBR 400) in den beiden Läufen ab. Ebenso auf den Rängen dahinter mit Youngster Richard Stachon und Urgestein Axel Jöst (beide Kawasaki ZXR 400) auf Rang 3 und 4.


    Als Seriensieger bei den großen Twins ließ sich wieder Fabio Frankenberger auf der vom Vater vorbereiteten Ducati Unico 1100 vor Werner Hausner Ducati TT2 und Jens Hofmann Moto Guzzi feiern. In Lauf zwei das gleiche Ergebnis. Anders dagegen bei den kleinen Twins, die gemeinsam mit den großen Maschinen starteten. Lauf 1 ging an Alex Michel (MZ) vor Valentino Frankenberger (Ducati), den jüngeren Sproß aus der rennsportbegeisterten Familie und Doppelstarter Steffen Serway (Suzuki SV 650). Zwar standen in Lauf zwei die gleichen Fahrer auf dem Treppchen, aber dieses Mal in anderer Reihenfolge: Frankenberger vor Serway und Michel. Als vierter Georg Regele auf einer der reichlich vertretenen Suzuki SV 650.


    Die Klassik 83 (bis Baujahr 1983) hat auch dieses Jahr weiteren Zulauf an Teilnehmern. Die 350er Klasse ging in beiden Läufen an Bernd Pöllmann (Aermacchi) vor Paul Stanik (Ducati ) und Reinhard Liebmann (Yamaha XS360). Die 500er Klasse sah in Lauf 1Hendrik Knechtel (Yamaha SR500) als Sieger. Dahinter Hans Mühlbauer (Honta FT 500) und Klaus Moeris (Honda CB 400 N) auf den Plätzen. In Lauf 2 siegte Moeris vor Knechtel und Mühlbauer. Beide Male gin derr Siegerkranz bei den 750ern an Rainer Hilpert (Ducati TT 750). Lauf 1 sah Walfred Brandau (Ducati Pantah) als zweiten vor Lars Lindenberg (Ducati TT 750). Rang 2 ging in Lauf 2 an Richard Piutti (Honda VF 500) vor Lindenberg. Das gleiche Ergebnis in der hubraumoffenen Klasse mit Guido Hufschmid (Yamaha TR 1) vor Jens Hofmann (Moto Guzzi Le Mans) und Sebastian Köberl (Ducati TT) in beiden Rennen.


    Die Klassensieger in der gemeinsam gestarteten Gespannklassen lauteten in Lauf 1: Bernd Krauß/ Axel Braunshausen (BSR Kawasaki 1100) in der offenen SC Open. Die SC 4 ging an Heino Mathias mit Mike Beckmann (Windle-Honda 600) im Boot. Die luftgekühlten in der SC 3 holte sich Achim Kindermann/ Stefan Kokkot (Kindermann-Guzzi), während die SC 2 (Frontaussteiger) in beiden Läufen an Thilo Wotzka/Tobias Fritz auf der Haller-BMW ging. Die Erstplatzierten in Lauf 2 in den weiteren Klassen: SC3 Carsten Treske/Claudia Martens (Ireson-Suzuki 1000), SC 4 Swen Köster / Gloor (Ireson F2) und die Open an Claus Pickl mit Malte Pecksen (EB-Suzuki 1000) im Boot.

    Mit dabei als Gastklasse, die 50er des Euro Cup, eingeteilt in die Klassiker bis 1983 und die mit neuester Technuik ausgestatteten Freetech. Bei den Klassikern standen beide Male Bert Smit (Kreidler) vor Willem Heykoop (Vooskamp-Kreidler) und den ehemaligen Vize-Weltmeister Aalt Toersen auf Jamathi auf dem Siegertreppchen. Spannend, wie immer die Freetech 50er mit neuzeitlicher Technik für Fahrwerk und Motor. Nicht mal eine halbe Sekunde trennten im Rennen Orlando Heijkoop auf einer Aprilia vor Robin Fick (Yamaha TZ50) im ersten Lauf. Gleiches Ergebnis in Lauf 2, nur diesmal mit etwas mehr Abstand. Platz 3 ging in Lauf 1 an dem von Windschattenspielen geprägten Rennen an Henry Tibben, der sein Derbi-Aggregat in einen italienischen GRC-Rahmen verbaut hat. In Lauf 2 war Rik van der Weide der lachende Dritte.


    Die Sieger bei den Regularity-Läufe in den Klassen R1 bis 250 cm³, R2 bis 550 cm³ und R3 über 550 cm³, bei den den es auf möglichst gleiche Rundenzeiten ankommt, ging in Lauf 1 an Bernd Meuche (R1/ Yamaha TZ 250), Kevin Manz (R2 /Yamaha SR 500) und Bastian Langner (R3 / Kawasaki ZX 7). Lauf 2 waren Bernd Grunert (Honda RS 250), Jonas Kindermann (Kawasaki ZXR 400) und Oli Hagel (Laverda 750) die Klassenbesten.


    Die kompletten Ergebnisse sind auf der Homepage unter klassik-motorsport.com veröffentlicht.



    50cc Freetech - Heijkoop vor Fick


    Kenny Matthiesen


    Ingo Benndorf, Honda CBR 400

    Pressemeldung:

    Geröll, Motoren, feine Kerle – die Sechstagefahrt 1968



    Zum fünfzigsten Mal jährt sich der Sieg der Bundesrepublik bei der legendären Sechstagefahrt der Geländefahrer. Das kam damals fast überraschend, war doch die DDR in den 60er Jahren stets der Topfavorit bei der „Olympiade der Motorradfahrer“.


    Aus diesem Anlass veranstalten die FörderFreunde am Freitag, den 14.09.2018 um 19:00 Uhr, eine Talkrunde im PS.SPEICHER mit Weltmeistern und Zeitzeugen.


    Bernd Uhlmann, Rolf Witthöft und Heinz Brinkmann erzählen über die Sechstagefahrten und diesen Sport zwischen 1963 und 1980. Moderiert wird dieser Talk von Motorrad-Kurator Andy Schwietzer. Alle drei Zeitzeugen nahmen an der Fahrt 1968 teil, Uhlmann als Mitglied der DDR-Mannschaft, Witthöft als Werksfahrer auf Puch und Brinkmann sogar im bundesdeutschen Siegerteam.


    Die DDR-Mannschaft, immerhin von 1963 bis 1967 fünfmal in Folge Sieger im Kampf um die Trophy, vertraute auf ihre brillanten Fahrer mit ihren robusten MZ ETS-Zweitaktern. Doch trotz der enormen Kompetenz konnte in den Bergen um den italienischen Kurort San Pellegrino das westdeutsche Team auf zuverlässigen und leichten Zündapp-Motorrädern triumphieren.


    Die steinigen, felsigen Gebirgsstrecken und schwindelerregenden Maultierpfade erwiesen sich als extrem fordernd und begünstigten die leichten Maschinen und so war es die westdeutsche Mannschaft mit maximal 125 cm³ hubraumstarken Maschinen auf Zündapp, welche die besten Platzierungen erzielte, während die mittelschweren MZ arg zu kämpfen hatten. Nur 58 % der 298 Starter aus 16 Nationen erreichten nach sechs Tagen das Ziel.

    Das bundesdeutsche Trophy-Team gewann als einziges strafpunktfrei die Veranstaltung vor der CSSR; die DDR errang den vierten Platz. Auch die „Silbervase“ konnte vom bundesdeutschen Team ‚BRD A‘ gewonnen werden. Im Jahr darauf siegte schon wieder die DDR.


    Die erste ISDT (International Six Days Trial) fand bereits 1913 in Carlisle, England, statt. Sie stellt bis heute einen harten und ausdauernden Zuverlässigkeitstest für Fahrer und Maschine über Straßen und Wege mit schwierigsten Geländepartien innerhalb engster Vorgabenzeiten über sechs Fahrtage dar. Die Veranstaltung ist ein sportlicher Wettkampf der Nationen und Marken. Das Land der Sieger ist üblicherweise Gastgeber der kommenden Sechstagefahrt; daher fanden die „Six Days“ in verschiedenen Ländern, vor allem in Europa, statt. Seit 1980 werden die „Internationalen Six Days Enduro“ oder kurz „ISDE“ genannt und auch in Übersee ausgerichtet. 2018 ist Chile Veranstalter und Gastgeber.


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    Der Eintritt kostet 10,- €, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.


    Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .




    Rolf Witthöft, bei der Siegerehrung
    (Fotos von Rolf Witthöft)


    Über den PS.SPEICHER:

    Die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER Einbeck erlebt seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 überregionale Aufmerksamkeit und ungebrochen starken Publikumszulauf. Grundlage der Ausstellung ist eine Sammlung historischer Fahrzeuge aus dem Besitz des Kaufmanns Karl-Heinz Rehkopf, die er der gemeinnützigen Kulturstiftung Kornhaus schenkte und damit der Allgemeinheit öffentlich zugänglich machte. Die Sammlung gilt als eine der größten ihrer Art weltweit. Insbesondere die hochprofessionelle und moderne Art der Präsentation der Sammlung hat große Beachtung beim Publikum und in den Medien gefunden. Weitere Informationen finden Sie auf http://www.ps-speicher.de sowie auf http://www.facebook.com/ps.speicher.

    Über die FörderFreunde PS.SPEICHER:

    Im April 2014 haben die ersten Unterstützer den gemeinnützigen Verein ‚FörderFreunde PS.SPEICHER e.V.‘ mit dem Ziel gegründet, die Erlebnisausstellung in Einbeck – den PS.SPEICHER – zu unterstützen und zu fördern.

    Die FörderFreunde setzen sich gezielt für die Finanzierung und Förderung von ausgewählten Projekten des PS.SPEICHER ein. Sie finanzieren den Kauf von seltenen Exponaten, beteiligen sich an den Kosten für Sonderausstellungen und unterstützen Jugendbildungsprojekte zur Förderung von technischem Verständnis von Motorisierung und Mobilität. Durch die Organisation von Vorträgen zur Mobilität bringen sie interessante Persönlichkeiten nach Einbeck, bieten den Mitgliedern ein spannendes Programm und machen gleichzeitig auf den PS.SPEICHER aufmerksam.

    Verantwortlich im Sinne des Niedersächsischen Pressegesetzes:


    Dr. Ursula Raschke

    Büro | Organisation

    FörderFreunde PS.SPEICHER

    Tiedexer Tor 3

    37574 Einbeck

    Pressemeldung:

    Liebe Gespannfreunde!


    Am 7.8. 2018 erhielt ich die Nachricht vom Magistrat der Stadt Hatzfeld, dass das Euro-Gespann-Treffen 2018 in Hatzfeld-Reddighausen nicht stattfinden kann.


    Der Grund:

    Im Dorf Reddighausen musste das Wasser rationiert werden. Eine Bereitstellung von Wasser ist auf dem Treffengelände wegen fehlendem Wasserdruck nicht möglich – weder für die Küche, noch für die sanitären Anlagen. Auch der Feuerwehr würde bei einem Brandfall kein Wasser zur Verfügung stehen.

    Wie uns der Magistrat weiter mitteilte, würde selbst bei jetzt einsetzendem Regen die Wassermenge nicht ausreichen, um den erforderlichen Wasserdruck im höhergelegenen Veranstaltungsgelände aufzubauen.

    Ihr könnt es Euch vorstellen: Die Entäuschung ist riesengroß. Natürlich habe ich mit den Motorradfreunden Reddighausen Alternativen erwogen. Doch war weder die Wasserversorgung über Tankwagen noch ein kurzfristiges Verlegen des Treffenplatzes möglich.

    So wird das 30. Euro-Gespann-Treffen erst 2019 in Weiswampach (Luxemburg) stattfinden.

    Bernhard Götz



    Euro-Gespann-Treffen 2015

    Pressemeldung:

    Historische Rennmaschinen starten in t. Wendel


    Vom 10. bis 12. August 2018 findet im saarländischen St. Wendel zum sechsten Mal die MCW Motorsport-Klassik St. Wendel statt. Die Veranstaltung wird alle zwei Jahre ausgetragen und ist seit 2009 fester Bestandteil der saarländischen Motorsportveranstaltungen. Bei der 6. Ausgabe der MCW Motorsporthistoriker St. Wendel e.V. und der Kreisstadt St. Wendel drehen ca. 250 Fahrer aus acht Nationen in 8 Solo- und 2 Seitenwagenklassen bei den Präsentationsfahrten (mit Rennmaschinen bis Baujahr 1982) im Wendelinuspark in der Kreisstadt St. Wendel ihre Runden.
    Bei den früheren Straßenrennen von 1948 bis 1964 gingen auf dem Stadtkurs in St. Wendel auch die Motorrad-Weltmeister Hans-Georg Anscheidt, Max Deubel, Jim Redman und Luigi Taveri an den Start. Danach wurden von 1982 bis 1992 Rennen zur Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft ausgetragen. Für den verstorbenen dreifachen-Weltmeister und Ehrenmitglied Luigi Taveri (Schweiz) wird ein Sonderlauf in der Klasse 125-200 ccm durchgeführt.

    Die Zuschauer können in St. Wendel den Motorsport und die einmalige Atmosphäre hautnah miterleben. Bereits am Freitagabend findet um 19 Uhr die Stadtrundfahrt mit historischen Rennmaschinen über den Stadtkurs zur Stadtmitte an die August-Balthasar-Gedenktafel statt. Nach der Fahrzeugsegnung findet die Rückfahrt zum Wendelinuspark statt, dort beginnt um 20.30 Uhr das Volksfest.
    Die Training- und Einstellfahrten sind am Samstag von 8 bis 17.40 Uhr. Es finden auch wieder Seitenwagenrundfahrten für Menschen mit einem Handicap statt. Auch am Sonntag beginnen um 8 Uhr die Präsentationsfahrten und um 17 Uhr endet die Veranstaltung mit dem großen Finale aller Fahrzeuge und Fahrer auf der Strecke.

    Die Eintrittskarten kosten einmalig nur 8,- Euro. Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Die Zuschauer können im Fahrerlager den Rennfahrern beim Schrauben an den Motorrädern zuschauen. Weitere Informationen über die Veranstaltung gibt es auf der Internetseite der MCW-Motorsporthistoriker St. Wendel e.V. unter http://www.MCW-Motorsporthistoriker.de.




    Für den dreifachen Weltmeister Luigi Taveri (Schweiz/Honda), der am 1. März 2018 verstorben ist, gibt es einen Sonderlauf in St. Wendel


    Text und Foto : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

    Pressemeldung:

    Auf den Spuren der alten Meister

    Diesen September begeistern wieder verschiedenste Rennmaschinen aus den Pionierjahren des Motorradsports Zuschauer am Hockenheimring. Die Hockenheim Classics stellt als Traditionsveranstaltung die Historie und Verbundenheit der badischen Rennstrecke zu den Maschinen auf zwei Rädern dar – und dies bei echten Rennen um Siegerpokale sowie bei Gleichmäßigkeitsläufen der besonderen Art. Ein Stück Nostalgie und Geschichte, das dieses Event vom 7. bis 9. September zurück nach Hockenheim bringt.

    Die 41. Auflage dieses Klassikers wartet mit einem erlesenen Spektrum an Zweirad-Oldies auf. Die breite Vielfalt an Motorradgespannen und seltenen Prototypen bringt die VfV Deutsche Historische Motorradmeisterschaft an diesem Wochenende auf den Kleinen Kurs des Hockenheimrings. Mit mehr als 20 verschiedenen historischen Motorrad-Rennserien erwarten Besucher bei der VfV DHM Demonstrationsläufe vom Feinsten.
    Wenn es um den gewissen Actionfaktor geht, sollte man sich die Rennen der IG Königsklasse nicht entgehen lassen: Hier finden Zweitaktklassen mit 125 ccm, 250 ccm und 500 ccm sowie Serienfahrzeuge bis 250 ccm ihre Bühne im Motodrom.

    Ein Stück goldenes Zeitalter präsentiert die ICGP-Meisterschaft mit ihren Motorrädern aus den Jahren zwischen 1974 und 1984. Die Idee hinter diesem Wettkampf ist, die Atmosphäre der Motorrad-Grand-Prix der 1970er-Jahren zurück zu den heutigen Rennveranstaltungen zu bringen. Nicht minder spektakulär sind die Darbietungen der IHRO-CRMCH – die erste Liga der Classic Racer in Europa garantiert spannende Rennen mit einfachen und effektiven technischen Regeln. In der Serie zugelassen sind alle Rennmaschinen mit 350 ccm bzw. 500 ccm, die bis 1972 bei einem Grand Prix gestartet sind.


    Die Internationale Sidecar Trophy hat bereits einige erfolgreiche Teams hervorgebracht, die heute beispielsweise in der IDM oder der Sidecar -WM nach neuen Herausforderungen suchen. Auch für die Hockenheim Classics sind wieder bekannte Gesichter der Seitenwagen Szene zu erwarten, die mit ihren 600 ccm sowie 1000 ccm Gespannen auf die Strecke gehen. Den vollgepackten Zeitplan komplettieren Demonstrationsrund en auf der Rennstrecke und ein Sonderlauf des Motor -Sport -Museums am Hockenheimring. Nostalgiefans kommen im offenen Fahrerlager auf ihre Kosten, denn hier bietet sich der beste Platz, um der Leidenschaft für historischen Motorsport zu frönen. Fahrer und Mechaniker lassen sich gerne bei den Arbeiten an ihren Fahrzeugen über die Schulter schauen und scheuen auch nicht den ein oder anderen Expertentalk. Prominente Rennsportlegenden und Weltmeister finden ebenfalls ihren Weg ins Motodrom und mischen sich unter die Fans. Der große Teilemarkt im Fahrerlager bietet Oldtimer -Enthusiasten und Schraubern zusätzlich so manch begehrtes Ersatzteil.

    Weitere Informationen zur Hockenheim Classics vom 7. bis 9. September 2018 finden Sie online unter: http://www.hockenheim-classics.de


    Pressemeldung:



    Classic, Chrom und Charme

    Zum 30. Mal röhren beim Schottenring Classic- GP vom 17. bis 19. August die Motoren, Mehrere Sonderläufe und Antikklasse, Jubilar am Start


    SCHOTTEN (sfä) Wenn eine Veranstaltung 30 Jahre alt wird, dann steht sie sozusagen bestens im Saft. Das trifft für das 30. Jubiläum des Int. ADAC/VFV Schottenring Classic- GP am kommenden Wochenende zu. Eine Erfolgsstory, die außer dem gastgebenden MSC Rund um Schotten mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Wagner- Sachs, wohl kein Motorsportclub im Umkreis in der Neuzeit geschafft hat. Dabei geht es am Fuße des Hoherodskopfes keineswegs um Bestzeit, sondern um Sollzeit. Das soll auch ein wenig an die Anfangszeit des Motorsports erinnern, die mit Sollzeit und Orientierungsfahrten begann, bevor die Bestzeit eingeführt wurde. Orientieren müssen sich heute nur noch wenige an und um den 1, 4 Kilometer langen Rundkurs an der Seestraße. Viele der mehr als 220 Starter aus Hessen, dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland kommen als Stammgäste in den hohen Vogelsberg. Mit Maschinen, deren Baujahre teils vor dem zweiten Weltkrieg liegen und entsprechend liebevoll von ihren Besitzern gehegt und gepflegt werden. Während für die Einen der reine Fahrspaß im Vordergrund steht, sind für Andere eine möglichst identische Rundenzeit wichtig. Frei nach dem Motto: Vom Stall auf die Straße, zumal die rollenden Juwelen nur selten in der Öffentlichkeit zu bestaunen sind. Drei Dinge vereint sie jedoch alle. Das Fachsimpeln mit den Sportkameraden, das Fahren mit den Maschinen und die Geselligkeit.


    Drei Tage volles Programm hat das Jubiläumswochenende, das bereits am Freitagmorgen mit der technischen- und Dokumentenabnahme von 10 bis 18 Uhr an und in der Rundhalle stattfindet. Dem schließt sich die Fahrerpräsentation ab 18. 30 Uhr in der sogenannten Postkurve an, in deren Rahmen auch die Fahrerbesprechung stattfinden wird.


    Am Samstag stehen von 7.50 Uhr bis 18.17 Uhr Trainingsläufe in den 14 einzelnen Klassen statt. Keiner hat dabei mehr Kilometer auf dem Rundkurs abgespult als Ewald Dahms. Der Norderstedter, mehrmaliger DHM- (Deutsche Historische Motorradmeisterschaft) Meister ist seit 30 Jahren ununterbrochen dabei und bringt wieder seine BMW RS 54 in einer der drei Gespann- Klassen an den Start. Motorradgeschichte ist beim IDM Sidecar- Sonderlauf angesagt. Daneben wird es einen Sonderlauf der Hock- Wendel- Gespanne, benannt nach Helmut Hock aus Bad Homburg und dem gebürtigen Bad Nauheimer Georg „Schorsch“ Wendel geben. Die beiden Hessen sind nicht nur Fahrer, sonder bis heute auch Tüftler an ihren ehemaligen Gesspannen. Neben 30 Jahre Superbike hat auch der Laverda- Cup seinen Auftritt. Bis Baujahr 1930 wird kostenfrei ein Sonderlauf der Antikklasse stattfinden, wofür allerdings mindestens zehn Teilnehmer nötig sind. Der VFV (Veteranen- Fahrzeug- Verband) bietet für günstige 80 Euro Nenngeld einen Sonderlauf an. Außerdem sind bekannte ehemalige EM und WM- Teilnehmer wie Kurt Florin, Reinhard Hiller und Ingo Emmerich in Schotten dabei.


    Aus heimischer Sicht werden unter anderem Bernd Albert aus Laubach erwartet, der im BMW- Gespann mit dem Schottener Jann Philipp Wagner startet. Daneben sind deren Markenkollegen Reinhold Kaiser/Patrick Schupp aus Gedern und Kefenrod, Klaus Jung aus Gießen, Volker Heim und Udo Scheliga aus Bischoffen, Volker Borse aus Florstadt und Hans Poljack aus Schmitten dabei.

    Die Wertungsläufe auf Sollzeit sowie die Sonderläufe finden am Sonntag ebenfalls 7. 50 Uhr bis 18. 17 Uhr statt, die Siegerehrung um ca. 19 Uhr im Fahrerlager. Der Eintritt kostet für Erwachsene Samstag und Sonntag jeweils 16 Euro, das Kombiticket ist für 27 Euro zu haben. Kinder zahlen 5 Euro pro Tag, ein Programm ebenfalls 5 Euro. Weitere Infos unter http://www.schottenring.de.


    Foto + Text: Heiko Schäfer