Beiträge von GT Karl

    Dass eine HU oder eine Untersuchung im Umfang einer HU notwendig ist war ja anzunehmen, hast du danach gefragt ob deine Unterlagen ausreichend sind, also evtl. auch noch ein Datenblatt erforderlich wird?


    Da man die Begutachtung für den Paragrafen 23 StVZO seit letztem Jahr deutlich höher aufgehängt hat, es müssen auch aussagekräftige Fotos des Fzg. gemacht werden, ist nicht mehr automatisch jeder Sachverständige zum Erstellen des Gutachtens befugt, die jungen Kollegen hatten also offensichtlich noch nicht die entsprechende Ausbildung. Allerdings hätte man dir sagen müssen, dass am Montag kein entsprechender Prüfer anwesend ist:(!


    Gruß


    Karl

    Dann ist der Kollege der gleichen Ansicht, eine HU bzw. eine Untersuchung im Umfang einer HU ist erforderlich! Stellt sich nur noch die Frage nach dem Datenblatt, nimm alles an Unterlagen mit welche du für den Roller hast, vielleicht reichen die Angaben ja aus für den notwendigen Datensatz.

    Also da ist man sich offensichtlich einig, eine Paragraf 21 StVZO Abnahme brauchst du nicht, da die rote 07er Nummer nicht Teil des normalen Zulassungsverfahren ist!!


    Das Datum der letzten HU kann bei einem Oldie u.U. nicht bekannt oder eben gar nicht vorhanden sein, somit sicherlich keine Mussangabe.


    Beim Paragraf 23 StVZO Gutachten für das H-Kennzeichen(!) ist eine in direktem Zusammenhang mit dem Gutachten durchgeführte neue HU seit einigen Monaten Pflicht (vom selben Sachverständigen übrigens), egal ob die letzte HU einen Tag oder ein Jahrzehnt her ist. Ich gehe fest davon aus, dass es für das rote 07er Kennzeichen genauso gilt. Ich werde mir die VO noch mal genau durchlesen.....ich sollte es eigentlich wissen:/!


    Insofern maximal Datenblatt (weil der Prüfer die Daten für das korrekte Ausfüllen des Prüfberichts/Gutachtens unbedingt braucht), manche Zulassungspapiere aus anderen EU- Ländern und der Schweiz geben die notwendigen Daten, nach meiner Meinung, schon brauchbar her, aber auch dazu kann ich keine definitive Aussage machen! Wenn man sich mit der entspechenden Prüfstelle einig geworden ist, dann kann man mit dem 23er Gutachten zur Zulassungsstelle und das Fahrzeug in die Liste des vorhandenen roten 07er Kennzeichens eintragen lassen.


    Berichte mal wie es dir ergangen, bzw. wie es letztlich bei dir abgelaufen ist!


    Gruß


    Karl

    Eine sogenannte "Vollabnahme" braucht es nicht für die 07er Nr. , eben auch nicht wenn das Fzg. keine gültige Betriebserlaubnis in Form einer ABE oder EG Betriebserlaubnis hat. Wenn keine für das Erstellen des Paragraf 23 StVZO Gutachten ausreichenden Daten vorliegen dürfte ein Datenblatt notwendig sein.


    Hast du denn schon ein rotes 07er Kennzeichen?


    Natürlich kann die Liste der auf das einmal erteilte 07er Kennzeichen eingetragenen Fahrzeuge problemlos erweitert werden, ein 23er Gutachten ist aber, nach meinem Wissensstand, für jedes weitere Fzg. nötig.


    Und zum Thema Vereinfachung, googelt einfach mal "rotes Oldtimerkennzeichen" und lest mal die dort auftauchenden Angaben der einzelnen Zulassungsbehörden der Kreise.

    Es ist richtig, dass mit Erlass der FZV (Fahrzeugzulassungsverordnung) das Verfahren vereinheitlicht wurde,.......aber wie das eben halt so ist!


    Gruß


    Karl

    Das Gutachten nach Paragraf 23 StVZO für das rote 07er Kennzeichen beinhaltet eine Untersuchung "im Umfang" einer HU, bei einem zulassungsfähigen (mit ABE oder vorhandenem Paragraf 21 StVZO Gutachten) Fahrzeug kann bzw. wird es natürlich eine HU sein.


    Eine gültige Betriebserlaubnis ist für das rote 07er Kennzeichen nicht nötig, allerdings sollte ein gültiges Datenblatt vorliegen. Die Schlüsselnr. eines Vergleichsfahrzeugs mit Betriebserlaubnis sind zwar u. U. sehr hilfreich, ersetzen das Datenblatt aber wohl in den allermeisten Fällen nicht. Mit dem Datenblatt hat der Sachverständige alle für das Para. 23 StVZO notwendigen Daten zur Hand. Das weitere Vorgehen bestimmt das Strassenverkehrs- bzw. Landratsamt.........!!


    Da dieses 07er Konstrukt ein ziemlicher Schnellschuss eines, inzwischen für die Automobilindustrie tätigen, ehemaligen Bundesverkehrsministers ist, bei dem die Randbedingungen mehr oder weniger offen gelassen wurden, können die weiteren Umstände zur Erlangung des 07er Kennzeichens, gelinde gesagt, sehr unterschiedlich ausfallen!


    Viel Glück dabei



    GT Karl

    Lieber Winni,


    ganz herzliche Grüße und natürlich Glückwunsch zum "runden" Geburtstag! Und auf dass wir noch oft unsere Gedanken zum Thema Motorrad im Allgemeinen und Suzuki im Besonderen austauschen können!


    Karl

    Ich habe ihn und seine Frau vor ein paar Jahren in Monthlery ganz persönlich kennengelernt, so nette Menschen! RIP Superfrog, du warst einer von den ganz Großen!


    Karl

    Aachen selber ist noch glimpflich davon gekommen, Stolberg und Eschweiler nebenan haben mehr abbekommen! Ich selber bin gar nicht in Aachen gewesen, bin im Erzgebirge, bin mal gespannt, ob der Wildbach neben dem Haus zu Besuch im Keller war. Die Motorräder stehen in einer Garage auf einem Hügel etwas entfernt, da müsste schon eine biblische Sintflut kommen.....! Ist auf jeden Fall die schlimmste Katastrophe die das Rheinland seit dem Krieg erlebt hat, schreckliche Bilder!


    Karl

    Der Motor, als Verbrenner, gehört zum technischen Kulturgut nun mal unabdingbar dazu! Alles Andere wäre ja eine Verfälschung des eigentlich Schützenswerten, also absolut inakzeptabel.


    Das Problem ist wohl der offensichtlich, und das ist meine ganz persönliche Meinung, ideologisch bedingte Absolutheitsanspruch! Der im Verhältnis zur Gesamtemission wohl kaum nachweisbare Effekt des Betriebs von Oldtimern interessiert gar nicht! Es kann nicht sein was nicht sein darf...., das ist es was mich massiv stört! Aber wie schon gesagt, wir haben im September die Gelegenheit....., , ich werde sie nutzen!


    Karl

    Tja, ist ja deutlich genug, oder? Besonders interessant finde ich aber die Antwort der SPD...., meine Meinung zum Thema Nachhaltigkeit kennt ihr ja, siehe geschlossener Thread! Für mich bedeutet so eine Antwort ein klares Bekenntnis zur absoluten Ahnungslosigkeit! Auch und gerade in umweltpolitischer Hinsicht. Wer also ein Auto lange fährt, damit die Entsorgung und vor allem den, immer missachteten, Energie- und Resourcenverbrauch beim Herstellungsprozess verringert der macht also nach Ansicht der SPD etwas falsch! Dass die Leute ein Fahrzeug lange benutzen, weil Ihnen die finanziellen Möglichkeiten zum Neukauf abgehen, kommt den Vertretern der "ehemaligen" Volkspartei der Arbeiter und kleinen Leute gar nicht erst in den Sinn! Da muss man sich über die Umfragewerte und Wahlergebnisse in letzter Zeit ja nicht wirklich wundern. Lassalle und Bebel werden sich nicht nur im Grabe umdrehen, ich denke die rotieren schon mit Höchstdrehzahl.


    Ich nutze jetzt mal das schöne Wetter und drehe eine Runde mit dem Wasserbüffel, setzte eine schöne blaue Wolke in die Landschaft, keine Angst ist doch Biolube, biologisch abbaubar;)!


    Gruß und gute Fahrt


    Karl

    Hallo Pur,


    ja, ich hatte vor einiger Zeit Kontakt zur Tochter vom Hannes Peters, sie hatte ein Gespann-Foto im " Kennerspiel" gesehen welches von mir stammte und sich bei mir gemeldet. Ich habe ihr geantwortet, aber leider keinen Kontakt mebr......!


    Gruß aus Aachen


    Karl

    Helmut, bei den Klappenauspuffgeschichten bin ich bei dir, dies betrifft die Vierradfraktion aber genauso wie die Motorräder! Um diesen Unsinn zu beenden braucht es aber die Grünen nicht! Wir hatten hier die Diskussion über diese Frage schon und ich bin weiterhin der Meinung, dass man mit einer ständig weiterführenden Verschärfung der Grenzwerte das Gegenteil von dem erreicht was man, so hoffe ich zumindest, möchte!


    Irgendwann akzeptieren die Leute Grenzen nicht mehr, wenn sie nicht mehr nachvollziehbar zu streng gesetzt sind. Entweder sie nutzen Lücken aus, siehe Klappenauspuff, oder man beginnt zu tricksen und zu betrügen, weil diese Grenzen sonst nur mit vollig unvernünftigen Mitteln im Verhältnis zur minimalen Verbesserung zu erreichen sind, siehe Abgasskandal.


    Ich persönlich habe nichts gegen eine allgemeine Grenze, sagen wir mal, von 80dB(A) beim Fahrgeräusch, ohne Wenn und Aber! Allerdings ohne Nachrüstpflicht oder gar Verbote für Fahrzeuge die in der Vergangenheit mit anderen Werten legal zugelassen wurden! Denn wenn ich Eines noch mehr verabscheue wie Einschränkung meiner Freiheit durch grüne Oberlehrer, dann ist es rückwirkende Politik, die sich immer mehr breit macht! Beispiel gefällig, die drastische Reduzierung anzurechnenden Ausbildungszeiten bei der Rentenberechnung, wenn man es gewusst hätte....., hätte man sich, vor über 30 Jahren, vielleicht anders entschieden! Es ist so wie die Regeln zu ändern während das Spiel schon läuft, ganz schlechter Stil und inzwischen Gang und gäbe!



    Karl

    Ich finde zwar, dass die Grenze, die zwischen Hetze und deutlich seine Meinung sagen besteht, hier bei weitem nicht überschritten wurde, aber ich gebe dir darin Recht, dass es Wichtigeres gibt als unser öliges Hobby.....z.B. die freiheitlich demokratische Grundordnung die unserem Staat vor Jahrzehnten mit in die Wiege gelegt wurde, mit Verlaub, zumindest das "freiheitlich" sehe ich in Gefahr, nicht nur, aber auch durch die Politik und explizite Vorhaben einer bestimmten Partei!


    Und was das ölige Hobby betrifft, auf das ich jetzt gerne wieder zurückkommen würde, ich habe mir gerade ein bequemes Sofa für meine Garagenwerkstatt zugelegt, dann kann ich mir die Kräder wenigstens noch in Ruhe und kommod sitzend ansehen, wenn man mich (und alle Anderen) schon nicht mehr damit fahren lässt, ist ja auch schön;)!


    Gruß


    Karl

    Ich habe, das muss ich zugeben, leider den post von Helmut nicht intensiv genug gelesen, sorry!

    Ich habe mich gleich an die Antwort zum DDR Vergleich begeben, dabei habe ich wirklich übersehen, dass er meint, wir Alle haben die Welt in diesen Zustand gebracht! Da gebe ich ihm Recht, allerdings waren daran auch die Dinosaurier, die Neandertaler, die alten Römer und alle folgenden Generationen beteiligt. Ja, es stimmt durch unsere technische Entwicklung in den letzten 100 Jahren haben wir, die Menschheit allgemein, natürlich einen wachsenden Einfluss auf unsere Umwelt nehmen können, meist im negativen Sinne. Es mag hier nicht das richtige Forum sein, aber wenn wir schon dabei sind....!


    Es kann jeder für sich selber überlegen was er tun kann, um das Problem in den Griff zu bekommen. Nehmen wir doch z.B. mal den Begriff Nachhaltigkeit unter die Lupe: Ist es nicht vielleicht nachhaltiger ein Fahrzeug, sagen wir mal ein Auto, 30Jahre lang zu fahren, natürlich instandgehalten und in brauchbaren Zustand, als z. B. sich alle fünf bis sechs Jahre oder öfter ein Neues zu kaufen, nur weil es einer angeblich(!!) besseren Umweltnorm entspricht? Wer weiß wieviel Energie z.B. gebraucht wird um eine Tonne Aluminium herzustellen wird sich die Grundfrage nicht mehr stellen, von der Entsorgung der ganzen Fahrzeuge mal abgesehen. Helmut frag doch mal die grüne Dame wie sie das sieht! Und dann frag sie doch auch gleich mal nach dem Unterschied im Abgasausstoss (quantitativ) eines vergleichbaren Otto PKW mit Euro1 (G-Kat) Norm und Euro 6 im Dauerbetrieb. Vieleicht weiss sie ja auch um den unterschiedlichen technischen Aufwand der nötig ist, um diesen erderschütternden Unterschied zu bewerkstelligen. Falls sie dir antwortet: Euro 6 ist sechsmal besser, wäre ich vorsichtig mit den weiteren Aussagen ihrerseits!

    Wenn ich mir die Entwicklung der Weltbevölkerung in den letzten 120 Jahren ansehe weiß ich wo unsere Probleme wirklich liegen, da Einfluss zu nehmen ist sicher eine ganz große Herausforderung. Im Gleichklang damit führt der weltweite Energiebedarf zum nächsten Problem, es gibt brauchbare Konzepte, nein, das E-Auto gehört nicht dazu!

    Und ja, frag die Dame doch auch mal, ob sie weiß, wieviel Energie für unsere weltweiten Informationssysteme verbraucht wird, Internetserver und Rechnersysteme, z.B. im Vergleich zum Fahrzeugverkehr? Wenn die schwedische Heulsuse ihre Gerneration dazu bringt für die Rettung der Welt ihre Smartphones und Tabletts auf den Müll zu werfen, gehe ich freitags mit auf die Straße!!


    Ach ja, zu mir, ich fahre einen 30Jahre alten Diesel Mercedes mit 1000000 Km auf der Uhr, ein 46jahre altes Motorrad, habe ein Telefon mit Schnur und nur eine Tochter.....noch Fragen?


    Nichts für ungut!


    Karl

    Ich habe kein Problem mit meinem Klarnamen und ich vergleiche auch nicht die Grüne Partei mit der DDR, ich weise aber gerne auf eine bestimmte Geisteshaltung hin, die sich für mich ganz klar darstellt. Dabei fällt mir der Vergleich dann gar nicht mehr schwer....


    Die Einen haben vor Dekaden menschenunwürdige Zustände angeprangert und sich gegen den Obrigkeitsstaat aufgelehnt und Mancher ist dafür sogar in den Knast oder auch später ins KZ gekommen, oder es ist ihm Schlimmeres widerfahren. Als man die Macht dann erreicht hatte, da galt dann nur noch die eigene Ideologie, oft oder meist ohne Sinn und Verstand und auch bei denen füllten sich die Lager und Gefängnisse (oft waren es die Gleichen wie vorher) mit Andersdenkenden!


    Die Anderen haben sich, ausgehend von der Gedankenrevolution der 68er, in den siebziger und achtziger Jahren mit zivilem Ungehorsam und bunter und alternativer Vielfalt gegen den etablierten Staat aufgelehnt, zum Teil auch mit fraglichem und ungesetzlichen Mitteln. Sicher mit, aus ihrer Sicht, heren Zielen, das spreche ich der grünen Bewegung ja auch nicht ab! Aber ihre besserwisserische, bevormundende und meist noch nicht einmal mit prüfbaren Fakten untermauerte, ideologisch motivierte Handlungsweise lässt mich das Schlimmste befürchten, auch und gerade für unser Hobby....und darum geht es hier ja! Und in dieser Geisteshaltung sehe ich deutliche Parallelen!


    Karl Hübben


    P.S.: Ein schönes Beispiel für o.g. Umstände fand sich in meiner Heimatstadt mit der Aufhebung des LKW Dieselfahrverbots im Innenstadtbereich, wider stetiger Beteuerung durch die grüne Fraktion stellte sich, auch dank des coronabedingten starken Rückgangs des Gesamtverkehrs im Frühjahr 2020, heraus, dass der Verkehr auf den Feinstaubwert und die Stickoxidbelastung mitnichten den Einfluss hat, den uns die Protagonisten dieser Partei und, noch schlimmer, die Rädelsführer des auch noch steuerfinanzierten Abmahnvereins "deutsche Umwelthilfe" weismachen wollten! Aber es geht leider genauso verblödet weiter, seit wir eine grüne Oberbürgermeisterin haben fahren wir auf innerstädtischen Durchgangsstrassen 30 Km/h und zu allem Hohn steht unter dem Gebotsschild der Zusatz "Luftreinhaltung", das lässt mir das kalte "Kotz..." aus dem Halse kommen und zeugt von völliger Unwissenheit, ist aber mehr als bezeichnend und entlarvend!


    Und das wollte ich noch mitgeben in die Fragestunde, würde mich interessieren!


    1. Wie sieht man die Zukunft der traditionell mit Feuerwaffen schiessenden Schützenvereine?


    2. Und vielleicht etwas themennäher, sieht man Oldtimer auf zwei und vier Rädern als schützenswertes Kulturgut an?

    Und wieder sind die Grünen Thema, was sie betreiben nenne ich Verbotskultur! Zur Diktatur nur ein kleiner Schritt....., auch in der ehemaligen DDR wusste die Regierung ganz genau was für das Volk gut und richtig war, natürlich durch die Brille der eigenen Ideologie betrachtet. Abweichungen von der vorgegebenen und vorgesehenen Meinung waren nicht zugelassen und wurden verfolgt. Die Stasigebäude an der Normannenstrasse stehen ja noch und können jederzeit wieder bezogen werden.......! Und glaubt doch nicht, dass man ein demokratisches, auf freiheitlichen Gesellschaftskonsens bedachtes, politisches System nicht durch den Weg über seine Instanzen aushebeln kann! Das müssten wir in Deutschland besser wissen, wer jetzt nicht weiß was ich meine, dem sei der 30. Januar 1933 zum "googlen" vorgeschlagen......! Da hat man auch die gewählt von denen man sich Besserung versprach, weil man die Anderen nach dem ganzen Elend nicht mehr wählen konnte.....!!!


    Ich weiß, es mag vermessen sein und Dietrich Bonhoeffer mag mir verzeihen: " Als die Sportwaffenbesitzer und Schützen dran waren hab ich Nichts gesagt, denn ich war ja kein Sportwaffenbesitzer. Als die Hobbyjäger und Jagdpächter dran waren hab ich Nichts gesagt, denn ich war ja kein Jäger. Als die Bushcrafter wegen ihrer Messer dran waren habe ich Nichts gesagt, denn ich hab nur ein kleines Schweizermesser. Als die Motorsportler dran waren hab ich Nichts gesagt, denn ich war ja kein aktiver Motorsportler".......soll ich weitermachen?


    Karl

    Da hast du dir aber ein ambitioniertes Projekt vorgenommen, soweit ich mich erinnern kann ist die XZ550 mit einem Kardanantrieb zum Hinterrad ausgerüstet! Da wird die Umrüstung auf Speichenräder schon etwas schwieriger! Sie hat eine ziemlich schlanke Silhouette, mit den Verkleidungen der Zweitaktrenner dürfte es also kaum Probleme geben. Ich hab schon ganz nette Caferacer Umbauten von der XZ gesehen,......ich erinnere mich an den Spitznahmen den die XZ bei uns, wegen der verchromten Verrohrung, hatte: Stiebel Eltron;)! Dann lass mal Bilder sehen wenn es mit dem Projekt voran geht!


    Gruß


    Karl

    Das habe ich hier schon mal geschrieben, bleibt aber aktuell! Ich erinnere mich wie vor vielen Jahren von der alternativen Seite, als Akt des zivilen Ungehorsams, Rathaustreppen besetzt wurden, um den etablierten Mächten buntes, ungehorsames Treiben entgegen zu setzen! "Wehe uns, wenn die mal in dem Rathaus das Sagen haben, dann ist Schluss mit lustig !" , auf meinen Spruch hin wurde ich damals von den Motorradfahrern des Treffs am Aachener Markt milde belächt, ich bin heute nicht stolz auf meine Voraussicht!

    Wenn statt Vernunft und Konsens die Ideologie regiert ist das Kind schon im Brunnen! Leider hat sich die Partei mit der Farbe des Laubfroschs, für mich, von der Partei des, und das unterstreiche ich, notwendigen ökologischen Wandels zur Partei der verbohrten ideologisch vernagelten Betonköpfe entwickelt! Macht verführt die Menschen nun mal zu ihrem Missbrauch, eine unwiderlegbare Lehre der Geschichte ......, politischer Ausflug vom Karl...Ende;)!


    Gruß aus Aachen, der Stadt mit dem Rathaus der elf Stufen!


    Karl

    Üblicherweise nicht, es wird darauf ja die Abmeldung vermerkt und man benötigt ihn , also die Zulassungsbescheinigung Teil1 und Teil 2 falls man das Fahrzeug wieder "normal" anmelden möchte! Dies gilt entsprechend für den "alten" Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief , falls das Fahrzeug noch vor der Neueinführung der aktuellen Fahrzeugpapiere angemeldet wurde und bis zur Erteilung der 07er Nummer im normalen Verfahren zum Verkehr zugelassen war!


    Also auf jeden Fall aushändigen lassen, auch wenn die Papiere im Zuge der Abmeldung ungültig gestempelt wurden!


    Gruß


    Karl

    Ist schon interessant wie schnell das Thema auch heute immer noch Kreise zieht. Der Titel stammt nicht von den Filmleuten, sondern zitiert einen damaligen Konkurrenten mit einer Aussage über Ernst Degner!

    Ich bin mal sehr gespannt was die aus dem zugrundeliegenden Stoff machen, es könnte gut werden, wenn es nicht in reisserischer Manier verhunzt wird. Ich kenne das Material ja, einen Teil davon habe ich selber recherchiert! Das Buch zum Thema von Ray Battersby (dem Autor von "Team Suzuki") wird noch in diesem Jahr erscheinen und wird den Titel "Codeword Berlin" haben.


    Karl

    Bei der Benzinfördertechnik im Gespann siehts natürlich etwas anders aus wie beim "Fallbenzin" im Solobereich. Wie Suzuki das "Problem " gelöst hat hab ich euch ja mal im Bild geschickt , aber tatsächlich nutzen wir ja auch die Standart VM38 Mikunis und das Problem des ständigen Überlaufens durch das Leerlaufsystem hatte ich bisher nicht. Ist aber logisch wenn die obere Öffnung unter dem Schwimmerniveau liegt.....! Ich bin mir sicher, ihr habt das Niveau von der Dichtfläche aus und bei so geneigtem Vergaser gemessen, bei dem die Zunge des Schwimmerblechs die Nadel des Schwimmernadelventils gerade so berührt (und nicht eindrückt) .....aber das versteht sich ja von selbst;)!


    Gruß


    Karl



    P.S. : Habt ihr die SRIS Ventile unten am Kurbelgehäuse stillgelegt? Über deren Bohrung kann man die Kurbelkammer zumindest recht problemlos "entwässern"....wenn man rankommt:wacko:!

    Na ihr seit ein paar Glückspilze, euch sind die Vergaser übergelaufen und haben die Kurbelkammern geflutet! Die folgenden Startversuche ohne "Entwässern" quittiert ein Suzuki Drilling gerne mal mit Pleuelabriss und/oder Kolbenbruch! Wenn ein Zylinder angesprungen wäre....., aber waren wohl alle Drei voll, zum Glück:thumbup:! Manchmal gibt's nach so einer Nummer auch noch die wunderbare Ölvermehrung, weil ein Teil des Benzins über den linken Siri ins Getriebe gepresst wird! Da helfen nur perfekte Schwimmernadelventile und ein dichter Benzinhahn, der eine Sekunde vor dem Startversuch geöffnet und noch im Ausrollen wieder geschlossen wird.....glaubt mir, alles Erfahrung ;)!


    Gruß aus Aachen


    Karl

    Das Plakat vom Rennen am Norisring ist an sich schon interessant, da ist die große Tribüne noch mit den Säulen dargestellt! Die sind wohl erst später abgerissen worden.


    Ich hab zu der Zeit noch nicht am Griff gedreht, obwohl ich auch schon auf drei Rädern unterwegs war! Der Umstieg auf's Fahrrädchen stand aber kurz bevor....;)!


    Gruß


    Karl

    Wenn ich den Text ("Alle auf Yamaha") oben lese, wo die Suzuki TR500 so heruntergemacht wird, kommt mir der Verdacht, dass die netten Worte jemand aus Mini Kochs Clique (oder er selber) auf den Deckel graviert haben könnte^^!



    Aber wie an anderer Stelle schon mal gefragt, vielleicht erinnert sich hier jemand an diesen Schriftzug? Das würde mich brennend interessieren, ich käme der Geschichte der Brocken, aus denen mein TR 500 Projekt entstanden ist , näher. Dass die Teile aus dem Dunstkreis der Fa. Suzuki Böhme/Pforzheim stammen ist ziemlich sicher, da wären wir ja wieder beim Mini Koch......


    Gruß


    Karl

    Tolle Bilder, aber der TT Start 1978 war wohl doch im Jahr 1980, vor Wulf Gerstenmaier startet gerade Graeme Crosby , übrigens der spätere Sieger des Rennens, auf seiner Suzuki XR34H....und die steht zur Zeit in Neckarsulm in der Sonderausstellung!


    Karl

    Schaut mal in den youtube Film "bike racing in the 70's", genau bei 18.59 min, da könnt ihr den Lothar beim Tankstop mit der Suzuki TR500 vom Röth sehen und auch hören! Hilfe beim Anschieben heißt Disqualifikation.....!


    Er ist auch vorher schonmal im Bild.


    Gruß


    Karl

    Es waren andere Zeiten, glücklich wer sie unbeschwert miterleben durfte, "when racing was dangerous but sex was safe!" Ich denke Phil Read ist einfach mit den gleichen Problemen behaftet die uns Allen widerfahren können, wenn wir irgendwann nicht ein ruhigeres Fahrwasser ansteuern......und sicher manchem auch von uns schon widerfahren sind! (Und ich schließe mich da nicht aus!)


    Ich hoffe er kriegt es hin und wünsche ihm gute Besserung !


    Karl