Beiträge von GT Karl

    Grand Prix BRNO 1971. Barry Sheene gewann damals in der Klasse bis 50 ccm vor Hermann Meijer (NED) auf Jamathi und Hans Kroismayr (AUT) der wie Barry Sheene auf einer Kreidler unterwegs war.

    Na, dann war ja zumindest ein Niederländer dabei, wenn auch nicht der, den ich zu sehen glaubte!;)!


    Karl


    P.S.: Ich weiß, total off topic... Heintje (Hein Simons) und ich sind ungefähr 500m voneinander entfernt aufgewachsen! 500m von Barry Sheene entfernt wäre mir lieber gewesen:)!

    Ich hätte fast gesagt Heintje steht ganz oben auf dem Podest, aber dann hab ich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ganz jungen Barry Sheene entdeckt! Ich würde sagen 1970, da fuhr er in der 125er Klasse.


    Gruss aus dem Grenzland


    Karl

    Das erklärt natürlich Einiges! Danke! Ich war immer der Ansicht es wäre ein Membraneinlass direkt ins Kurbelgehäuse gewesen, es gab nicht viele aussagekräftige Bilder! Und die Gonda war "Suzukitechnisch" natürlich eher eine Randerscheinung.....!


    Gruß


    Karl

    Mit der Ansicht über die Ideologen hat er, leider, vollkommen Recht! Früher haben sie sich das Recht herausgenommen bei uns in der Stadt die Rathaustreppe zu besetzen und (warum auch nicht!) bunt und anarchisch gegen Atomkraft protestiert, ich höre mich noch sagen:" Wehe wenn Die mal drinnesitzen im Rathaus, dann ist Schluss mit lustig!!"


    Das Thema Lärmbegrenzung begleitet mich mein ganzes Berufsleben und ich kann nur sagen, das ist nicht neu! Unsinnige Festlegungen, wie zum Beispiel die jahrelang nicht limitierte (im Gegensatz zum Fahrgeräusch) Eintragung der Höhe des Standgeräuschs! Da wurde dann, einigermaßen legal, der ursprünglich im Fahrzeugschein eingetragene Wert durch geistig leicht umnachtete Kollegen auf Werte wie z.B "+100dB" geändert! Der limitierte Wert des Fahrgeräuchs blieb naturlich beim ursprünglichen Wert von z.B "82dB". Zur Geräuschmessung wird wegen des Messaufbaus aber das Standgeräusch herangezogen! Müßig zu erwähnen, dass es sich bei diesen Fällen meist um Modelle eines amerikanischen Herstellers mit einem Doppelnamen handelte! Klappenausuffe und lustig leicht zu entfernende dB "eater" könnten längst der Vergangenheit angehören, wenn es der Gesetzgeber wirklich wollte, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich und so schafft es die Lobby der Hersteller immer wieder die Lücken im System zu finden und mit dem angeblichen Lifestyle ihre Geschäfte zu machen!


    Auf der anderen Seite machen ins Unsinnige getriebene Vorschriften auch keinen Sinn, die Grenzwerte solange weiter zu senken bis nur noch ein "Windhauch" zu hören ist, wird ebensowenig zum Ziel führen! Übertriebene Einengung führt nur zu Inakzeptanz bei den Betroffenen, dann wird wieder rumgebohrt und ausgeräumt! Wir brauchen keine ideologischen Lösungen, sondern vernünftige!


    Aber das wird extrem schwierig, bei einem Symposium vor einigen Jahren konnte ich das hautnah miterleben. Die anwesenden Vertreter einer bestimmten Partei ließen sich auch von den vorgestellten, fundierten Untersuchungen nicht überzeugen, dass Tempo 30 auf allen innerstädtischen Straßen keineswegs einen umweltentlastenden Effekt haben muss! Bei einem großen Teil der getesteten Fahrzeuge war der Schadstoffausstoss bei dieser Dauergeschwindigkeit größer als bei 50 km/h! Aber wenn doch nicht sein kann was nicht sein darf.....dann wird es ideologisch!

    Sollen sie doch weiter versuchen Wölfe zu Vegetariern umzuerziehen.


    Wie hier bereits geschrieben wurde, schön, dass ich 40 Jahre recht unbeschwertes Motorradfahren geniessen durfte, aber bestimmt nicht ohne Regeln!


    Sorry für den Exkurs, wenn es um eine vernünftige Lösung geht, dann bin ich bei der Diskussion wieder dabei!


    Gute Nacht!


    Karl

    Waren die Vergaser ursprünglich nicht vorn montiert? Wenn es jemand genau weiß, dann natürlich Kalle:)!


    Gruß


    Karl


    P.S: Der Eine oder Andere wird auch den kleinen Seitenhieb im ersten Satz meines ersten posts zur "Gonda" verstanden haben;)!

    Heinz Kriwanek - Gonda

    Der Unterbau der Gonda stammte von der Suzuki T20 (ich meine natürlich den Motorenunterbau des Motorrads!!;)).


    Über die montierten Zylinder können andere Forumsmitglieder mehr berichten als ich es könnte:)!


    Gruß


    Karl

    Schön war's:)!


    Tja, Barry Sheene und das Rauchen....., er hat ja sehr früh nur noch Vollvisierhelme benutzt, das kam seinem Laster natürlich nicht gerade entgegen, um kurz vor dem Start noch einen Glimmstengel rauchen zu können hatte er sich ein Loch in den Kinnbügel gebohrt! Das wurde nach dem Genuss mit einem Stück Klebeband verschlossen, es sollte beim Fahren ja nicht durchpfeifen.....;)!

    Andere Zeiten halt, heute würde man vom Vorstart weggezerrt oder gleich erschossen, wenn man da ein Feuerzeug hervorholt.


    Er starb bekanntlich an Zungen- und Speiseröhrenkrebs ......:(!



    Es hätte mich mal interessiert, in welchem Zustand er die RT67 aus Italien zurückgeholt hat, die Restaurierung hat schon einige Zeit gedauert. Ich bin mir sicher, dass er noch Einiges an Teilen hatte und natürlich beste Beziehungen zu den entsprechenden "Quellen".

    Es besaß ja auch einen "V4" Motor der sagenumwobenen RS67, wo immer er den auch herbekommen hat? Mit Hilfe dieses Motors konnte Sammy Miller ein solches Motorrad wieder aufbauen, übrigens mit den Fahrwerk- und Anbauteilen einer RT67, die in dieser Beziehung ja faktisch identisch mit der RS67 war, aber das ist ja eine andere Geschichte.

    Wenn schon, denn schon.....RT 67 und wieder ist Angel Nieto mit auf dem Bild!


    Zu dem unten angefügten Titelbild bzw. dem dazugehörigen Motorrad-Heft gibt es eine kleine Geschichte! Bei der Cenntenial TT in Assen 1998 hatte mein Freund und Vorgänger als Vorsitzender des Suzuki 2-Takt Clubs, Thomas Wahle, alle Hebel in Bewegung gesetzt, um endlich sein Idol Barry Sheene persönlich treffen zu können. Das ist im dann auch dort bei den Boxen gelungen. Er hatte sogar eine ehemalige Suzuki Werksmaschine extra für diese Gelegenheit mit ins Fahrerlager geschleppt und hoffte damit Barrys Aufmerksamkeit zu fesseln. Zusätzlich nahm er zu diesem Treffen etliche Dinge zum Signieren mit ......


    Hinterher war Thomas ein wenig entäuscht...: " Das hat den Alles nicht besonders interessiert, nur das blöde alte Heft, da hat er die ganze Zeit drin geblättert.....!


    Als ich Barry Sheene zwei Jahre später in Monthlery wieder getroffen habe, um ihn für meine Suzuki Geschichte zu interviewen hatte ich zwei dieser Hefte dabei! Er hatte für bestimmte Gegebenheiten offenbar ein sehr gutes Gedächtnis, er erinnerte sich sofort und fing gleich an zu erzählen......! Ich hab ihm eins der beiden Hefte geschenkt, das Andere....s.u.!


    Gruß


    Karl






    Es ist die Maschine von Dieter Braun und Harald Bartol...... und natürlich wurde Barry Sheene mit einer XR14 (RG500) Weltmeister auf Suzuki!

    Er hatte seine Suzuki RT 67 nach Italien verkauft und später für ein mehrfaches des Betrages wieder zurück in seine Sammling geholt.


    Karl

    Das Motorrad, es ist eine Suzuki RT66, ist heute im deutschen Zweirad und NSU Museums in Neckarsulm zu sehen.


    Stuart Graham hatte eine RT67, die wurde auch an einen anderen Fahrer weiterverkauft! Auch der wurde später Weltmeister auf Suzuki, aber nicht auf der RT67......!


    Gruß


    Karl

    Bislang wird die Zweitaktfahne nur bei großen Schiffsdieseln wirklich hochgehalten, effizientere Motoren gibt es noch nicht, vielleicht kommt der Otto Zweitakter ja doch wieder durch die Hintertüre. Zeiten ändern sich, mich würde es freuen und bis zum 1. April ist ja noch ein bisschen Zeit!


    Gruß an alle Schnürle Fans


    Karl

    Den letzten Satz würde ich sofort unterschreiben! Also nicht zuviele vergebliche Startversuche unternehmen;)!


    Gegen die DR600S waren XT und SR 500 wahre easy -Starter, na gut....nicht wenn sie richtig warm sind:cursing:!


    Gruß


    Karl

    Die GS 400 finde ich bis heute eines der optisch gelungensten japanischen Motorräder aller Zeiten, und das obwohl ich Zweitaktfan der Marke bin! Nicht umsonst werden wohl viele dieser Maschinen heute nach Japan zurück importiert, scheint in Japan eine Art Design Ikone zu sein!


    Die SP wurde in Sachen Startprobleme nur noch von einer Nachfolgerin übertroffen, der DR 600S! Für mich der absolute Horror, ich erinnere mich wie ich einmal eine Kundenmaschine im Winter zum Waschplatz gefahren habe, im Thermoboy! Nach dem Waschen bekam ich den Apparat überhaupt nicht mehr in Gang:diablo: ! Handy gabs noch nicht, also Chef anrufen und mit Transporter kommen lassen ging nicht so einfach wie heute! Der Waschplatz lag in einener kleinen Senke und so hab ich die DR dreimal den Hügel hinauf geschoben und es mit dem Schwung des Gefälles versucht.....im Thermoboy:cursing:! Beim dritten Mal klappte es... im Laden wunderte man sich, wo ich solange geblieben war und warum ich so fertig aussehen würde!?!

    Ich hätte töten konnen........:pinch:!!!



    Darum lieber Zweitakter (oder E-Starter;))


    Karl

    Wenn man sie antreten konnte war es ein gutes Motorrad;)! Herzlich Willkommen hier im Forum, mit einer GT 250 wärst du bei den klassischen Rennern nicht schlecht aufgehoben, sogar im historischen Sinn! Es gab ja sogar einen Suzuki Cup mit diesem Modell!


    Gruß


    Karl

    Mitsui Itoh ist nicht mehr....., mit ihm bleibt die Renngeschichte der Marke mit dem "S" wohl ewig verbunden, der erste Japaner der einen Sieg bei den prestigeträchtigen Rennen auf der isle of Man herausfahren konnte, er blieb mit seinem Erfolg in der 50ccm Klasse bis zum heutigen Tag der Einzige !! In Daytona trat er zusammen mit Ron Grant auf den, aus Suzuki T500 Serienmaschinen zusammengestrickten, ersten TR500 an und hatte sein eigenes, einfaches Konzept zur Verhinderung der Festgehneigung des Zweizylinders beim Gaswegnehmen entwickelt: "Flat out, no problem!" ....Gas stehenlassen, dann geht sie auch nicht fest.

    Er war massgeblich an der Entwicklung der wassergekühlten Suzuki TR750 beteiligt und führte die Fahrtests auf dem hauseigenen Rennkurs durch, später leitete er die Einsätze der Marke in Daytona und welche Prioritäten er dabei setzte, konnte man bei dem Horrorunfall von Barry Sheene im Frühjahr 1975 beobachten. Während so gut wie alle Anwesenden zum verunglückten Fahrer eilten, war Mitsui Itoh bei der zerstörten Maschine zu finden. Der damalige Rennleiter von Suzuki USA, Merv Wright kommentierte das mir gegenüber so: "The bikes were his babys, not the riders.....!"


    RIP Mitsui Itoh

    Tja, wie so oft nicht ganz richtig recherchiert von der großen deutschen Boulevardzeitung! Der e-GO wird nicht in den Gebäuden der (noch aktiven) Waggonfabrik Talbot/Bombardier produziert! Die Produktion des hochmodernen E-Kleinwagen befindet sich im ehemaligen Südbau der leider seit längerem geschlossenen Elektromaschinenfabrik Garbe-Lahmeyer GmbH&Co AG Aachen, eine der ältesten, wenn nicht sogar die älteste, E-Maschinen Fabrik der Welt! Eigentlich ein Kuriosum, da schließt sich ein Kreis.

    Die Fa. Talbot ist einfach nur nebenan und hatte zeitweise einige Gebäude von GL übernommen ! Bucht es unter der Rubrik unnützes Wissen ab, ich habe halt bei Garbe-Lahmeyer vor fast vierzig Jahren meine Werkzeugmacherlehre begonnen, da musste ich das richtigstellen !


    Gruß aus der Stadt der entzündlichen Elektromobilität


    Karl

    Tja, das ist halt das Problem mit der eindimensionalen Betrachtungsweise, aber das ist ja Standart in unserer Zeit! Im Fahrzeugschein meines früheren 1983er Daimler 190D stand doch tatsächlich "besonders schadstoffarm"! Was hat man sich dabei wohl gedacht?

    Die Umweltschäden bei Produktion und Entsorgung der Batterie- und Elektronikkomponenten werden halt nicht mitbetrachtet, wen interessieren hierzulande schon rauchende Elektronik -Müllkippen in Westafrika?

    Aber es besteht Hoffnung, die Jugend schwänzt die Schule für den Klimaschutz! In der Freizeit sieht man sie allerdings nicht protestieren......, da wird lieber das klimaschonende Smartphone im Dauerbetrieb genutzt;)!

    Jetzt hör ich aber auf.....es wird politisch 8)!


    Gruß aus dem Klimawandel gebeutelten Rheinland!


    Karl

    Tja, der Waldi ist nicht mehr, ich hab ihn vor einigen Jahren durch den Peter kennengelernt und mich immer gern mit ihm unterhalten.......übrigens nie über Motorräder! Ruhe in Frieden....


    Karl

    Das ist eine sehr traurige Nachricht! Die Welt unseres Hobbys wird jedesmal ein bisschen ärmer! Klaus habe ich als Organisator der Sonderklasse beim Hamburger Stadtpark Revival kennen und schätzen gelernt! Mit seinen Clubkameraden vom Hamburger Motorsportclub und natürlich seiner Christine an seiner Seite immer mittendrin im Geschehen! Einer von der alten Garde noch, der Sache voll verschrieben und energisch, trotzdem hanseatisch ruhig mit einer großen Portion Humor! So hab ich ihn gekannt....


    Schön, dass du vor gerade mal vier Wochen nochmal bei "deinem Stadtparkrennen" vorbeigeschaut hast......!


    Es grüßt dich dein


    "unser aller" Karl

    Ich bin mir zwar auch nicht ganz sicher ob es wirklich die erste Erk Kawasaki, also die Echte ist, aber beim Hamburger Stadtparkrennen Revival ist in der Sonderklasse öfter ein netter ostfriesischer Kawa Enthusiast dabeigewesen, der fuhr eben genauso eine 80er Kawasaki! Vielleicht finden sich hier in der Bildergalerie Fotos der Maschine!


    Gruß


    Karl


    Hab mal direkt selber nachgeschaut, leider ist die Maschine nur im Hintergrund zu sehen, direkt auf einem der ersten Bilder, Stadtpark 2017 hier in der Galerie. Wenn man das Oldtimer Rennen Aurich Schirum googelt findet man noch mehr Bilder, der Besitzer der Kawa ist einer der Organisatoren !

    Verrückt so was, hatte er halt eine ganz große Batterie. Der Händler war sicher die Fa. Eberlein (hatte passenderweise ein rennendes Schwein im Firmenlogo)!


    Bimota hat sich nach der SB1, die ja eine Art Resteverwertung der mit Erscheinen der RG 500 überflüssig gewordenen Zweizylinder TR500 Motoren war, mit der SB2 der GS750 Antriebstechnik zugewendet. Der Wasserbüffel war ja schon out im Jahr 1976, also eigentlich eine logische Entscheidung. Ich habe an einer Stelle in der Nähe von Rosenheim mal gleich zwei dieser seltenen Bimotas auf einem Haufen gesehen. Es war nicht die schönste Dame im Stall, aber sehr selten....!


    Gruß


    Karl

    Das ist wirklich gut gemacht, für die GT750 gab es Spezialrahmen von Martin, Dresda, Bakker und noch mindestens einem englischen Hersteller, wo mir aber der (Doppel-) Name nicht einfällt. Ich selber wollte einen Motor in einen Viertakt-Seeley Rahmen einbauen (für die GS1000) habe ich dann aber doch nicht gemacht, es wäre einfach zu schade gewesen diesen Originalrahmen zu zerschneiden, um die drei Auslässe für den Zweitakter frei zu bekommen.

    Gruß


    Karl

    Nr. 2 war nicht Charly Willams sondern John Williams, aber bei den vielen Namensvettern da kann man schon mal durcheinander kommen!;)


    Gruß


    Karl


    Schade, dass die Sieger der Senior und Classic 1000 TT nicht zu sehen sind, aber ich wurde mit einer kurzen Sequenz von Charlie Sandby auf seiner Bryants of Biggelswait TR 750 mit Seeley Rahmen entschädigt, Nr 25 kurz hinter den Aufnahmen von Helmut Dähne.