Beiträge von GT Karl

    Das habe ich hier schon mal geschrieben, bleibt aber aktuell! Ich erinnere mich wie vor vielen Jahren von der alternativen Seite, als Akt des zivilen Ungehorsams, Rathaustreppen besetzt wurden, um den etablierten Mächten buntes, ungehorsames Treiben entgegen zu setzen! "Wehe uns, wenn die mal in dem Rathaus das Sagen haben, dann ist Schluss mit lustig !" , auf meinen Spruch hin wurde ich damals von den Motorradfahrern des Treffs am Aachener Markt milde belächt, ich bin heute nicht stolz auf meine Voraussicht!

    Wenn statt Vernunft und Konsens die Ideologie regiert ist das Kind schon im Brunnen! Leider hat sich die Partei mit der Farbe des Laubfroschs, für mich, von der Partei des, und das unterstreiche ich, notwendigen ökologischen Wandels zur Partei der verbohrten ideologisch vernagelten Betonköpfe entwickelt! Macht verführt die Menschen nun mal zu ihrem Missbrauch, eine unwiderlegbare Lehre der Geschichte ......, politischer Ausflug vom Karl...Ende;)!


    Gruß aus Aachen, der Stadt mit dem Rathaus der elf Stufen!


    Karl

    Üblicherweise nicht, es wird darauf ja die Abmeldung vermerkt und man benötigt ihn , also die Zulassungsbescheinigung Teil1 und Teil 2 falls man das Fahrzeug wieder "normal" anmelden möchte! Dies gilt entsprechend für den "alten" Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief , falls das Fahrzeug noch vor der Neueinführung der aktuellen Fahrzeugpapiere angemeldet wurde und bis zur Erteilung der 07er Nummer im normalen Verfahren zum Verkehr zugelassen war!


    Also auf jeden Fall aushändigen lassen, auch wenn die Papiere im Zuge der Abmeldung ungültig gestempelt wurden!


    Gruß


    Karl

    Ist schon interessant wie schnell das Thema auch heute immer noch Kreise zieht. Der Titel stammt nicht von den Filmleuten, sondern zitiert einen damaligen Konkurrenten mit einer Aussage über Ernst Degner!

    Ich bin mal sehr gespannt was die aus dem zugrundeliegenden Stoff machen, es könnte gut werden, wenn es nicht in reisserischer Manier verhunzt wird. Ich kenne das Material ja, einen Teil davon habe ich selber recherchiert! Das Buch zum Thema von Ray Battersby (dem Autor von "Team Suzuki") wird noch in diesem Jahr erscheinen und wird den Titel "Codeword Berlin" haben.


    Karl

    Bei der Benzinfördertechnik im Gespann siehts natürlich etwas anders aus wie beim "Fallbenzin" im Solobereich. Wie Suzuki das "Problem " gelöst hat hab ich euch ja mal im Bild geschickt , aber tatsächlich nutzen wir ja auch die Standart VM38 Mikunis und das Problem des ständigen Überlaufens durch das Leerlaufsystem hatte ich bisher nicht. Ist aber logisch wenn die obere Öffnung unter dem Schwimmerniveau liegt.....! Ich bin mir sicher, ihr habt das Niveau von der Dichtfläche aus und bei so geneigtem Vergaser gemessen, bei dem die Zunge des Schwimmerblechs die Nadel des Schwimmernadelventils gerade so berührt (und nicht eindrückt) .....aber das versteht sich ja von selbst;)!


    Gruß


    Karl



    P.S. : Habt ihr die SRIS Ventile unten am Kurbelgehäuse stillgelegt? Über deren Bohrung kann man die Kurbelkammer zumindest recht problemlos "entwässern"....wenn man rankommt:wacko:!

    Na ihr seit ein paar Glückspilze, euch sind die Vergaser übergelaufen und haben die Kurbelkammern geflutet! Die folgenden Startversuche ohne "Entwässern" quittiert ein Suzuki Drilling gerne mal mit Pleuelabriss und/oder Kolbenbruch! Wenn ein Zylinder angesprungen wäre....., aber waren wohl alle Drei voll, zum Glück:thumbup:! Manchmal gibt's nach so einer Nummer auch noch die wunderbare Ölvermehrung, weil ein Teil des Benzins über den linken Siri ins Getriebe gepresst wird! Da helfen nur perfekte Schwimmernadelventile und ein dichter Benzinhahn, der eine Sekunde vor dem Startversuch geöffnet und noch im Ausrollen wieder geschlossen wird.....glaubt mir, alles Erfahrung ;)!


    Gruß aus Aachen


    Karl

    Das Plakat vom Rennen am Norisring ist an sich schon interessant, da ist die große Tribüne noch mit den Säulen dargestellt! Die sind wohl erst später abgerissen worden.


    Ich hab zu der Zeit noch nicht am Griff gedreht, obwohl ich auch schon auf drei Rädern unterwegs war! Der Umstieg auf's Fahrrädchen stand aber kurz bevor....;)!


    Gruß


    Karl

    Wenn ich den Text ("Alle auf Yamaha") oben lese, wo die Suzuki TR500 so heruntergemacht wird, kommt mir der Verdacht, dass die netten Worte jemand aus Mini Kochs Clique (oder er selber) auf den Deckel graviert haben könnte^^!



    Aber wie an anderer Stelle schon mal gefragt, vielleicht erinnert sich hier jemand an diesen Schriftzug? Das würde mich brennend interessieren, ich käme der Geschichte der Brocken, aus denen mein TR 500 Projekt entstanden ist , näher. Dass die Teile aus dem Dunstkreis der Fa. Suzuki Böhme/Pforzheim stammen ist ziemlich sicher, da wären wir ja wieder beim Mini Koch......


    Gruß


    Karl

    Tolle Bilder, aber der TT Start 1978 war wohl doch im Jahr 1980, vor Wulf Gerstenmaier startet gerade Graeme Crosby , übrigens der spätere Sieger des Rennens, auf seiner Suzuki XR34H....und die steht zur Zeit in Neckarsulm in der Sonderausstellung!


    Karl

    Schaut mal in den youtube Film "bike racing in the 70's", genau bei 18.59 min, da könnt ihr den Lothar beim Tankstop mit der Suzuki TR500 vom Röth sehen und auch hören! Hilfe beim Anschieben heißt Disqualifikation.....!


    Er ist auch vorher schonmal im Bild.


    Gruß


    Karl

    Es waren andere Zeiten, glücklich wer sie unbeschwert miterleben durfte, "when racing was dangerous but sex was safe!" Ich denke Phil Read ist einfach mit den gleichen Problemen behaftet die uns Allen widerfahren können, wenn wir irgendwann nicht ein ruhigeres Fahrwasser ansteuern......und sicher manchem auch von uns schon widerfahren sind! (Und ich schließe mich da nicht aus!)


    Ich hoffe er kriegt es hin und wünsche ihm gute Besserung !


    Karl

    Ich weiß zwar nicht worauf du genau abzielst, aber da ich der Letzte war, der vor dir einen Beitrag hier eingestellt hat, ziehe ich mir den Schuh mal an. Es mag falsch herübergekommen sein, aber natürlich war ich persönlich anwesend als Lothar John diese Episode erzählt hat, also einer der Akteure selbst! Von Hörensagen oder Gerüchten also keine Rede.


    Ich habe natürlich Respekt vor der Motorsportlegende Phil Read, auch ich habe ihn persönlich kennenlernen dürfen, es tut mir leid wenn es ihm nicht gut geht zur Zeit......, er steht als Mensch aber nicht auf einem Sockel und ich bin mir sicher, dass niemand hier im Forum den gebührenden Respekt vor ihm vermissen lässt!


    Karl

    Also solche Spielchen konnten andere, sehr bekannte, Fahrer von der Insel auch ganz gut!


    Aber Phil Reads Problem hat vielleicht ganz andere Gründe, Lothar John erzählte mal von einem Bankett bei dem Phil Read neben ihm saß. Lothar stellte ihm bei dieser Gelegenheit seine zukünftige Ehefrau vor. Phil habe ihm zugeraunt, dass das Leben viel zu schade für nur eine Frau sei.....!


    Jahrzehnte später traf man sich bei einer ähnlichen Gelegenheit wieder und Lothar meinte: "Schau mal Phil, immer noch dieselbe Ehefrau wie damals!" Phil Read soll ein etwas säuerliches Gesicht gemacht haben, bei ihm sah die Sache wohl etwas anders aus......!


    Aber fragt den Lothar, der kann euch die Geschichte besser erzählen.


    Gruß


    Karl

    Pat Hennen bin ich auf dem Österreich-Ring begegnet ( heute Redbull ) wo er Alle fahrerisch sehr beeindruckte !

    Er war ein liebenswürdiger Mensch , ohne Allüren. Angeblich wollte er bei der TT nicht starten............. musste aber auf "Druck "

    seines Ausrüsters Herron -Suzuki !?


    pitstop



    Es gab beim Heron Suzuki Team bestimmt manche eigentümliche Verhaltensweisen, ich bin mir aber sicher, dass man auf keinen Fahrer wirklich Druck ausgeübt hat, um ihn zu einem Start auf der IoM TT zu bewegen! Klar sah man es gern, wenn die Fahrer an der TT teilnahmen, schon wegen der Bedeutung der Rennen im nationalen Rennsportgeschehen. Nachdem die TT für den GP Zirkus jede Bedeutung verloren hatte, musste erst recht keiner der in der Weltmeisterschaft vorn mitmischenden Fahrer auf der Insel starten. Suzuki GB fand immer genügend TT Spezialisten für seine Werksmaschinen, z.B Tom Herron und auch John Williams (auch nachdem er das Team 1976 verlassen hatte). Barry Sheene hielt sich schon vorher grundsätzlich von der TT fern, Pat Hennen aber musste man nicht übereden dort zu starten, er war ein echter Allroundfahrer, er hatte ja bereits an der Marlboro- und der Swan-Serie auf dem fünften Kontinent sehr erfolgreich teilgenommen und damit war er mit dieser speziellen Art von Straßenrennen und dem damit verbundenen Risiko schon sehr gut vertraut. Er war von Anfang an schnell bei der TT, sehr schnell! Man vermutet, dass ihm bei hohem Tempo ein zerplatztes dickes Insekt auf dem Visier die Sicht genommen hat.....! Der Rest ist eine traurige Geschichte...


    Gruß


    Karl

    Hallo Charly,


    Nee, das gibt's nur in deutsch! Die Engländer haben schon genug Geschichten über diese Themen....., gut, vielleicht nicht so komplett und umfassend.....;)!


    Gruß aus Aachen


    Karl


    P.S.: In englischer Sprache gibt's dafür demnächst eine Geschichte in Buchform über eine (ost)deutsche Rennsportepisode an deren Recherche ich ein wenig beteiligt war....

    Tatsächlich teilten sich John Williams und John Newbold die drei verbliebenen 1975er Vorjahresmaschinen, die waren auf dem gleichen Stand wie die Production Racer RG500MK1 die 1976 an die Privatfahrer verkauft wurden, logisch, sie waren ja die Vorlage....nur eben schon ein Jahr alt:(!

    Es war nicht so gedacht, eigentlich sollte jeder Fahrer eine neue 1976er Werksmaschine mit dem neuen 54x54mm Vierzylinder bekommen und jeweils eine alte Maschine als Backup und für untergeordnete Rennen, so war es mit dem Werk in Hamamatsu abgesprochen.......es kam aber nicht so! Barry Sheene konnte sich alle drei neuen Werksrenner unter den Nagel reißen, die erste von vielen Verwerfungen zwischen seinem Teamchef Merv Wright, den anderen Fahrern und Barry! Da die Motorräder und Ersatzteile zwar von der SMC zur Verfügung gestellt wurden, die Verantwortung für den Renneinsatz, die Verträge mit den Fahrern etc. aber beim englischen Importeur Heron lag, konnte man sich offensichtlich über getroffene Abmachungen hinwegsetzen und Barry spielte seine Karten gut aus!

    Was er dann am Ende der Saison in einem Interview mit Chris Carter über alle diese Vorgänge von sich gab....das darf man getrost als bodenlose Frechheit bezeichnen, aber ihm nahm man das nicht übel, ....solange man Erfolg hat! Und die Fans bekommen davon ja nichts mit!


    Pat Hennen dürfte ab 1977 vergleichbares Material wie Barry Sheene gehabt haben, beide Fahrer bekamen neue XR22 Maschinen aus Japan, die sich nur durch individuelle Modifikationen unterschieden, Barry experimentierte z.B mit den Kayaba "Golden Shock" Gasdruckfederbeinen....


    Gruß


    Karl

    Das ist richtig, aber es ging nicht nur um Geld! Pat Hennens Bruder Chip hat mir einige Geschichten erzählt und nach einem sehr "eigentümlichen" Verhalten am Anfang der "Beziehung" traf dann ein anderer englischer Spruch zu: " If you can't beat him, join him!"


    Wie Merv Wright schon betonte, ein Fahrer im Team, der in der Lage war ihn zu schlagen, war bei Barry Sheene schlecht gelitten!


    Aber er hatte auch ganz andere Nummern drauf, lest die Stan Woods Story im Classic Racer, der nennt Ross und Reiter, ich habe das in meiner Geschichte offen gelassen, obwohl Stan Woods mir das schon lange vor dem besagten Artikel geschildert hat.


    Aber Leute, das ist ja alles schon lange her und vergeben und vergessen, damit verweise ich nochmal auf das Schlusswort in meiner Geschichte!


    Gruß


    Karl

    Na dann wollen wir Barry Sheenes Geburtstagserinnerung mal abschließen!


    Ich muss zugeben, dass ich ihn im Laufe meiner Recherche zur Suzuki Geschichte auch von einer anderen Seite kennengelernt habe, wie bei allen Menschen gab es auch bei ihm nicht nur Licht! Lest einfach nochmal meine "Geschichte der Suzuki XR11 und ihrer Fahrer" , zumindest den letzten Teil, dann wisst ihr was ich meine! Oder, wer den Classic-Racer der letzten Jahre hat, die Story die über seinen Teamkollegen Stan Woods dort vor einiger Zeit veröffentlicht wurde!



    Und jetzt noch abschließend (offtopic) was zur Geheimsprache aus dem tiefsten Westen der Republik, pur hat uns da ein kleines, hier wohlbekanntes Lied aufgeschrieben :


    "Wir sind aus Aachen und Aachen das ist schön!


    wir haben einen Dom und wir haben Sankt Follian, (die Pfarrkirche der Innenstadtgemeinde)


    wir haben einen Sandkaul(bach) und auch den Aachener Wald,


    der schönste Vogel den wir haben ist: der Spatz!




    Ein Regenpeter ist jemand der immer schlechte Laune hat, aber ich habe doch immer was zu lachen!


    Aber Rolf, Oecher Platt ist genau wie Kölsch ein rheinisch-mitteldeutscher Dialekt, beide also südlich der sogenanntem Benrather Linie angesiedelt, beide sind nahe verwandt, aber das Oecher Platt ist viel extremer und mit noch viel mehr französischen Begriffen versehen.....!


    Zurück zu den Mopedthemen.....;)!


    Karl

    Auf den neueren Bildern hat die Seeley URS "Gustav" keine Seeley(Norton) Gabel mehr, sondern eine von Ceriani, was mich aber wirklich verwundert sind die 295mm Bremsscheiben von der Suzuki GT750 :/!


    Karl

    Der Hans-Jürgen hat natürlich recht, es ist Oecher Platt, sozusagen eine Steigerung des Kölschen;)! Es gibt halt nicht nur in Bayern, Sachsen, Schwaben und Baden deutsche Dialekte die nicht gleich jeder versteht, aber leider stirbt dieser rheinische Dialekt langsam aber sicher aus:(!


    Jross uus Oche


    Karl

    Ich muss zugeben, selbst auf dem Titelblatt der 2000er "Büffelpost" Clubzeitung des Suzuki Zweitaktclubs war genau der gleiche Schreibfehler=O! " Happy birthday Berry" stand da zum 50sten, ich bin fast aus der Hose gesprungen, als ich das in die Finger bekam:cursing:! Für das Exemplar welches wir ihm geschickt haben wurde das eigens geändert! Er hatte als Ehrenmitglied des Clubs die Mitgliedsnummer 777 und bekam die Clubzeitung natürlich nach Australien geschickt!


    "Herzlichen Glückwunsch Beere!" Mein Gott, sowasX/!!


    Ich habe den post oben deswegen nicht kommentiert......, wer ohne Sünde ist.....!


    Gruß


    Karl



    P.S.: Änd enne Reänpit is enge de emmer schleäte Senn hätt! Mä ich han doch emmer jet ze laache.....:)!

    Grand Prix BRNO 1971. Barry Sheene gewann damals in der Klasse bis 50 ccm vor Hermann Meijer (NED) auf Jamathi und Hans Kroismayr (AUT) der wie Barry Sheene auf einer Kreidler unterwegs war.

    Na, dann war ja zumindest ein Niederländer dabei, wenn auch nicht der, den ich zu sehen glaubte!;)!


    Karl


    P.S.: Ich weiß, total off topic... Heintje (Hein Simons) und ich sind ungefähr 500m voneinander entfernt aufgewachsen! 500m von Barry Sheene entfernt wäre mir lieber gewesen:)!

    Ich hätte fast gesagt Heintje steht ganz oben auf dem Podest, aber dann hab ich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ganz jungen Barry Sheene entdeckt! Ich würde sagen 1970, da fuhr er in der 125er Klasse.


    Gruss aus dem Grenzland


    Karl

    Das erklärt natürlich Einiges! Danke! Ich war immer der Ansicht es wäre ein Membraneinlass direkt ins Kurbelgehäuse gewesen, es gab nicht viele aussagekräftige Bilder! Und die Gonda war "Suzukitechnisch" natürlich eher eine Randerscheinung.....!


    Gruß


    Karl

    Waren die Vergaser ursprünglich nicht vorn montiert? Wenn es jemand genau weiß, dann natürlich Kalle:)!


    Gruß


    Karl


    P.S: Der Eine oder Andere wird auch den kleinen Seitenhieb im ersten Satz meines ersten posts zur "Gonda" verstanden haben;)!

    Heinz Kriwanek - Gonda

    Der Unterbau der Gonda stammte von der Suzuki T20 (ich meine natürlich den Motorenunterbau des Motorrads!!;)).


    Über die montierten Zylinder können andere Forumsmitglieder mehr berichten als ich es könnte:)!


    Gruß


    Karl

    Schön war's:)!


    Tja, Barry Sheene und das Rauchen....., er hat ja sehr früh nur noch Vollvisierhelme benutzt, das kam seinem Laster natürlich nicht gerade entgegen, um kurz vor dem Start noch einen Glimmstengel rauchen zu können hatte er sich ein Loch in den Kinnbügel gebohrt! Das wurde nach dem Genuss mit einem Stück Klebeband verschlossen, es sollte beim Fahren ja nicht durchpfeifen.....;)!

    Andere Zeiten halt, heute würde man vom Vorstart weggezerrt oder gleich erschossen, wenn man da ein Feuerzeug hervorholt.


    Er starb bekanntlich an Zungen- und Speiseröhrenkrebs ......:(!



    Es hätte mich mal interessiert, in welchem Zustand er die RT67 aus Italien zurückgeholt hat, die Restaurierung hat schon einige Zeit gedauert. Ich bin mir sicher, dass er noch Einiges an Teilen hatte und natürlich beste Beziehungen zu den entsprechenden "Quellen".

    Es besaß ja auch einen "V4" Motor der sagenumwobenen RS67, wo immer er den auch herbekommen hat? Mit Hilfe dieses Motors konnte Sammy Miller ein solches Motorrad wieder aufbauen, übrigens mit den Fahrwerk- und Anbauteilen einer RT67, die in dieser Beziehung ja faktisch identisch mit der RS67 war, aber das ist ja eine andere Geschichte.

    Wenn schon, denn schon.....RT 67 und wieder ist Angel Nieto mit auf dem Bild!


    Zu dem unten angefügten Titelbild bzw. dem dazugehörigen Motorrad-Heft gibt es eine kleine Geschichte! Bei der Cenntenial TT in Assen 1998 hatte mein Freund und Vorgänger als Vorsitzender des Suzuki 2-Takt Clubs, Thomas Wahle, alle Hebel in Bewegung gesetzt, um endlich sein Idol Barry Sheene persönlich treffen zu können. Das ist im dann auch dort bei den Boxen gelungen. Er hatte sogar eine ehemalige Suzuki Werksmaschine extra für diese Gelegenheit mit ins Fahrerlager geschleppt und hoffte damit Barrys Aufmerksamkeit zu fesseln. Zusätzlich nahm er zu diesem Treffen etliche Dinge zum Signieren mit ......


    Hinterher war Thomas ein wenig entäuscht...: " Das hat den Alles nicht besonders interessiert, nur das blöde alte Heft, da hat er die ganze Zeit drin geblättert.....!


    Als ich Barry Sheene zwei Jahre später in Monthlery wieder getroffen habe, um ihn für meine Suzuki Geschichte zu interviewen hatte ich zwei dieser Hefte dabei! Er hatte für bestimmte Gegebenheiten offenbar ein sehr gutes Gedächtnis, er erinnerte sich sofort und fing gleich an zu erzählen......! Ich hab ihm eins der beiden Hefte geschenkt, das Andere....s.u.!


    Gruß


    Karl






    Es ist die Maschine von Dieter Braun und Harald Bartol...... und natürlich wurde Barry Sheene mit einer XR14 (RG500) Weltmeister auf Suzuki!

    Er hatte seine Suzuki RT 67 nach Italien verkauft und später für ein mehrfaches des Betrages wieder zurück in seine Sammling geholt.


    Karl

    Das Motorrad, es ist eine Suzuki RT66, ist heute im deutschen Zweirad und NSU Museums in Neckarsulm zu sehen.


    Stuart Graham hatte eine RT67, die wurde auch an einen anderen Fahrer weiterverkauft! Auch der wurde später Weltmeister auf Suzuki, aber nicht auf der RT67......!


    Gruß


    Karl