Beiträge von burkhardt.h

    Hallo Uwe,

    die Aausweisrennen hat Hagenlocher auf Norton bestritten

    für die Lizenzrennen konnte er dann die B.M.W.-R.S. erwerben,

    nach seinem Tod hat die R.S. Roland Heck gekauft und

    Dicki Dale hat sie gefahren.

    Gruß Horst

    es ist Eugen Hagenlocher,er ist 1958 auf dem Rückweg vom Salzburg Rennen

    auf der Autobahn auf einen L.K.W. aufgefahren und wurde dabei tödlich verletzt.

    Gruß Horst

    Hallo Uwes,

    liegst Du richtig mit dem Namen Manfred Gäckle?

    Mir ist von damals nur ein Gerhard Gäckle aus Eltringen

    bekannt,der hat auf der Solitude 1956 eine Puch in der

    250ccm Klasse gefahren. Gruß Horst

    Hallo Uwe.

    Bob Braun ist nur einmal als Beifahrer eigesprungen und zwar

    bei dem schweizer Gespannfahrer Edgar Strub,als dem mal

    wieder sein Beifahrer weggelaufen war und Strub somit kein

    Startgeld bekommen hätte,die ganze Fahrt ging aber nur eine

    halbe Runde. Gruß Horst

    Hallo Uwe. Bob Brown ist nicht 1961 sondern 1960 auf der Solitude

    tötlich verunglückt.Er und Jim Redman hatten die Maschinen von

    Honda für den GP.von Deutschland zur Verfügung gestellt bekommen,

    welche ursprünglich Fukuda und Suzuki fahren sollten.Der Unfall

    passierte im Training bei nasser Fahrbahn, als er bei Streckenposten

    35 in der Nähe des Sandwerks Rolf Amfalder mit seiner Adler überholen

    wollte und Ihm das Hinterrad weggeschmiert ist.Ich war mit meiner

    Sportmax unmittelbar dahinter.Bob erlag dann im Krankenhaus

    seinen schweren kopfverletzungen.

    Gruß Horst

    Hallo Manx.

    Du liegst richtig,der Motor in dem Prototyp auf dem

    Fritz in Hockenheim sitzt ist vom B.M.W.-700 wie er

    bei Bergrennen im Auto von Stuck eingesetzt wurde,

    Fritz hat den Motor von B.M.W. damals bekommen

    um damit in England bei den nicht zur W.W.

    zählenden 700ccm Rennen zu starten.

    Im punkto Bremsen, Fritz hatte damals mit Hilfe von

    Dieter Busch auf Scheibenbremsen umgerüstet, alle

    3Räder waren wie bei der Trommelbremse über die

    Fußbremse gebremst und zwar über ein Einkreis-

    Bremssystem,als also bei Fritz der Bremsanker brach

    und somit die hintere Bremsleitung abscherte war

    das Gespann Bremsenlos,das Vorderrad wurde zwar

    zusätzlich über den Handbremshebel gebremst,was

    aber bei der hohen Geschwindigkeit aus der Fritz

    auf die Tarzankurve herunter Bremsen musste

    keine grosse Verzögerung brachte.

    Mit freundlichem Gruß Horst

    ,

    Hallo Lanzelot.

    Schön daß Du dich an den Todestag von Fritz Scheidegger erinnerst.

    Auf Deinem Bild sitzt er auf einer Norton vor dem Rennen in Bourg

    Frankreich aber nur für Fotozwecke,das Rennen ist er natürlich mit

    der R.S. gefahren und zwar mit Aushilfsbeifahrer Fritz Messerli denn

    ich war 8Tage vorher in Pau mit meiner Sportmax gestürzt und hatte

    Schlüsselbein und Rippenbruch ,,war aber mit Fritz wieder 2Wochen

    später in St.WENDEL am Start.Fritz war wirklich ein ganz großer Renn

    fahrer,denn er hatte sich vom Moto-Cross über Grasbahnrennen

    bis zum 2fachen Strassenseitenwagen-Weltmeister hochgearbeitet.

    Jch war mit ihm 1957 Schweizer -Grasbahnmeister.Unseren 1.großen

    Sieg bei W.M.-Rennen auf der Strasse haben wir beim G.P. von

    Frankreich 1959 heraus gefahren, in dem wir Als Privatfahrer

    die Werksfahrer Schneider-Strauß schlagen konnten.Fritz war ein

    sehr überlegter Fahrer und hat das Risiko immer klein gehalten.

    Sein tötlicher Unfall kahm durch Bruch deß hinteren Bremsankers

    an seiner Maschine zustande.

    Mit freundlichem Gruß Horst

    Der Fahrer ist Fritz Hänzi,der Beifahrer ist

    Werner Spinnler,beides Schweizer.Das Gespann

    ist die Norton von Edgar Strub,die hatte Fritz Hänzi

    1958 von Strub gekauft,nachdem Strub das Knebel

    R.s.-Gespann erworben hatte.Das Jahr ist 1959.

    Strub ist mit diesem Norton-Gespann 1957 in Assen

    in die Punkte gefahren.Mit freundlichem Gruß

    Horst

    Hallo Manx.
    Es ist Roland Föll,er war teilweise auch beifahrer
    bei Florian Camathias im Gilera jahr von Florian
    und daher das gilera zeichen .Roland ist 1964 in
    Assen tötlich verunglückt.
    Gruß Horst

    Hallo Lanclot.
    Manx hat recht,der Rotschopf ist Pip Harris,der
    Tänzer Ken Kavanagh und der in der Lederhose
    ist Keith Bryen.
    Auf Bild 1schraubt Keith Bryen,seine Frau sitzt
    im Auto und Eric Hinton ist am Laufen.
    Gruß Horst

    Soweit alles richtig,der Mann im grauen Kittel ist tatsächlich Walter Joos aus Besigheim,
    er war 1954 und1955 bei Mercedes in der Rennabteilung beschäfftigt und hat sich dann
    in Besigheim selbständig gemacht ,für viele Rennfahrer hat er die Verkleidungen gemacht,
    haupsächlich für Florian Camathias und später für Helmut Fath.Leider ist er dann als er
    selber das Gespannfahren angefangen hat tötlich verunglückt.Der Florian Camathias hatte
    keine Kinder dafür 4Katzen.Mit freundlichem Gruß Horst

    Hallo Max,


    herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag ,in der Hoffnung dass Du noch viele schöne und gesunde Jahre erleben kannst,


    verbleibe ich mit freundlichem Gruß. Horst Burkhardt

    Hallo Lancelot.Alwin Ritter hatte sein rechtes Bein bei einem Verkehrsunfall verloren,trotzdem fuhr er Gespannrennen,zuerst auf Norton dann auf B.M.W.-R.S.Er wohnte in Speyer.Seine G.P.-Erfolge waren alle auf B.M.W.-R.S.1958T.T.4.Platz mit Beifahrer Edwin Blauth,1959G.P.-Frankreich6.Platz mit Beifahrer Peter Joss,1960T.T-6. Platz mit Beifahrer Edwin Blauth,1960G.P Deutschland 6. Platz mit Beifahrer Emil Hörner 1960 G.P .Belgien5.Platz mit Beifahrer Emil Hörner. Mit freundlichem Gruß Horst

    Hallo Lancelot.Linkes Bild,der Mann mit den Krücken und einem Bein ist Alwin Ritter,er war Gespannrennfahrer,der Mann mit sem Tirolerhut ist Emil Hörner,er war vor Max Deubel Beifahrer bei Alwin Ritter und Heinz Luthringshauser.Auf dem rechten BILD Ist das Renngespann und der Eigenbautransporter von Fritz Scheidegger.Übrigens die F.K.1000 waren damals die beliebtesten Transporter der Rennfahrer.Mit freundlichem Gruß Horst.

    Hallo Lancelot.


    Das Bild stammt von der T.T.-1961.Der F.K-1000 diente als Transportfahrzeug,Werkzeug und Ersatzteilwagen und als meine Küche.Das Dachklappzelt war unser Schlafgemach,das Vordach war Unterstellplatz für unser Gespann und meine Sportmax.Das Bild von Strub ist von 1957 in Assen,Transporter ein DeSoto,Beifahrer der Engländer Mik Wolett. Gruß Horst.

    Herzlicher Geburtstagsglückwunsch an Rolf Eggersdorfer, der ständig und uneigennützig sein einmaliges Rennnsportwissen über seine Internetseite an alle Motorspotanhänger weiter gibt.

    Dem Vorschlag von Peter und karl-Heinz das VERA-Treffen in Hechingen durchzuführen stimme ich zu,da das Oldi-Museum von Karl-Heinz viele Raritäten zu bieten hat und aus Hechingen einige bekannte Rennfahrer der fünfziger und sechziger Jahre stammen,z.B Otto Daiker Deutscher Meister 1952 in der 125ccm Klasse auf N.S.U-Rennfox oder Georg Braun Deutscher Vize-Meister1954 in der 500cc Klasse auf Horex.Gruß Horst

    Frage1:E.M.C 125ccm von Joe Ehlich.Frage2:Fahrer1961Mike Hailwood,Rex Avery,Phil Read.Fahrer 1962 Mike Hailwood,Paddy Driver,Rex Avery.Fahrer1963 Peter Inchley. Frage 3: 1961-1962 und 1963. Gruß Horst

    Hallo Lancelot. Das Gespann haben wir nur in Pau eingesetzt,es war im Renntempo unfahrbar und wurde verschrottet.Wir haben dann mit Rudi Kurt zusammen aus dem ausgemusterten R.S.Rahmen den Kneeler gebaut,mit dem wir1961Weltmeister geworden wären, wenn uns in Assen nicht die Seitenwagenfelge gebrochen wäre.Für den Fritz Scheidegger und den Florian Camathias gibt es keine Erinnerunsmonumente.Der Florian wurde am 16.Oktober1965 auf dem Bergfriedhof in Troches bei Motreux und der Fritz am 1.April 1967 in Langenthal beerdigt.Beide Gräber sind aber eingeebnet Gruß Horst Burkhardt

    Hallo Lancelot


    Du hast Recht, Max Deubel u.Emil Hörner waren 1963 im Training gestürtzt und Emil war verletzt,darum mußte Max mit einem Ersatzbeifahrer fahren.


    Mit freundlichem Gruß Horst Burkhardt

    Hallo Lancelot.


    Maguy war die Frau von Florian Camathias ,sie ist selbst nie Rennen gefahren ,war aber total Rennsportbegeistert und hat Flori in seiner Rennfahrerlaufbahn voll unterstützt.


    Mit freundlichem Gruß


    Horst Burkhardt

    Hallo Lancelot


    Da mein Vater eine Kraftfahrzeugreparaturwerkstatt hatte und früher selbst Rennen gefahren war,kam ich schon als Knirps mit Motorrädern in Berührung und machte die ersten Fahversuche.Unser Nachbar war Georg Braun ein aktiver Rennfahrer auf Horex und N.S.U. Bei ihm durfte ich als ich K.F.Z Lehrling war ab und zu an seinen Rennmaschinen mitschrauben und zu einigen Rennen nahm er mich mit.Von da an wollte ich selbst Rennfahrer werden ,aber das nötigr Kleingeld fehlte dazu.Durch Zufall las ich in der Motorrad-Zeitung daß der schweizer-Seitenwagwenrennfahrer Edgar Strub einen Beifahrer suchte.Ic setzte mich mit Strub in Verbindung und als er seine Voraussetzungen die er an einen Beifahrer stellte ,nämlich nicht schwerer als 60Kg,Führerschein aller Klassen,K.F.Z-Mechaniker und aktives Mitglied in einem Turnverein, in mir erfüllt sah, holte er mich im März 1957 in Hechingen ab.Das Lederzeug hatte mir Georg Braun der nach einem Unfall auf der T.T.mit der Rennerei aufgehört hatte ausgeliehen.Das erste Rennen war in Valencia,nach dem 1. Training war ich total Erschöpft und war in schnellen Kurvenkombinationen mit dem Turnen nicht nachgekommen.Strub fuhr dann das Rennen mit Hilmar Cecco der mit Willi Mäder dort war, dessen Norton- Motor im Training geplatzt war.So ging die Aera Strub führ mich zu Ende ,zumal ich mit einer gefälschten Lizenz die mir Strub besorgt hatte ,gestartet währe, denn ich war ja keine Ausweisrennen gefahren.Mein Traum vom großen Rennfahrer war führs 1.vorbei,bis ich dann wie Dir Berichtet mit Fritz Scheidegger von ganz unten anfing.


    M.F.G Horst

    Hallo Lancelott,


    zu Deinen Fragen gleich vorab, die Kohle wie Du schreibst war auch bei uns damals sehr knapp. Ich z.B.hatte das Glück, daß Fritz Scheidegger für sein Motorradgeschäft in Langenthal einen Mechaniker


    suchte. Fritz fuhr damals Grasbahnrennen und brauchte für sein Norton Gespann einen Beifahrer. Also wurde ich beides nämlich Wochentags Mechaniker in seiner Werkstatt und Sonntags Beifahrer bei


    den verschiedenen Grasbahnrennen. Mein Salär reichte gerade zum Leben. 1957 wurden wir Schweizer Grasbahnmeister in der Seitenwagenklasse und ich wurde 3. in der Schweizer Bergmeisterschaft


    auf einer 350ccm Langhubnorton, die mir Fritz zu Verfügung stellte. Für unsere Erfolge bekamen wir die INternationale Fahrerlizenz. Florian Camathias kam damals oft zu uns in die Werkstatt und


    bot Fritz sein BMW-RS Gespann an, da er eine Werks BMW erwerben konnte. Nach langem hin und her und Plünderung eines Sparbuches, das die Mutter von Fritz für Ihn für Notfälle angelegt hatte


    wurde die Camathias RS gekauft. Aber jetzt gab es Probleme bei den Startzusagen, als Neueinsteiger im internationalen Renngeschäft hatte man es schwer und wenn dann meistens ohne Startgeldzusage


    Kleine Sternstunde für uns war ,daß Florian Camathias mit der Rennleitung von Monza für uns einen Start aushandelte und wir bei unserem 1. WM Lauf den 4.Platz belegn konnten und somit auch ein


    Preisgeld bekamen,das die nötigsten Kosten deckte. Von da anhatten wir es leichter bei den Startzusagen und auch Zusagen von Startgeldern. In der Folgezeit konnten wir dann einige Rennen im


    Internationalen Geschehen gewinnen und somit also auch Preisgelder und Startgelder einnehmen. Für einen 1.Paltz bekam der Fahrer im Schnitt 400,-DM und der Beifahrer 150,-DM. Das Startgeld war


    immer Verhandlungssache mit den Veranstaltern und richtete sich nach dem Bekanntheitsgrad der Faher. Natürlich war bein allen Privatfahrern Schmalhans-Küchenmeister und bei unserem Team war ich


    wie gesagt Mechaniker,Beifahrer und Koch. Es gab damals keine VIP Zelte. Um unser Startgeld aufzubessern kaufte Fritz zuerst eine 125 MV Agusta und ab 1960 eine NSU Sprotmax für mich , mit denen


    ich dann regelmäßig Doppelstarter war und somit zum Rennbudget beitrug. Unter den Fahrern ,hauptsächlich bei den Seitenwagen war allerdings einegute Kammeradschaft vorhanden, denn wenn man


    im Jahr ca.30 Rennen kreuz und quer durch Europa fuhr, war man in Punkto Hilfsbereitschaft aufeinander angewiesen, zumal fast jeder Pfennig der verdient wurde wieder in die Rennerei investiert


    wurde. Sponsoren gab es so gut wie keine, ausser Naturalsachen von Bosch , Dunlop oder den Mineralölfirmen. Ich könnte die Liste jetzt ewig fortsetzten aber das würde Bände füllen. Mit Fremdsprachen


    hatte ich auch einen Vorteil denn du weißt ja , die Schweiz ist ein vielsprachenland und Fritz kannte die meisten. Schau doch mal bei Rolf Eggersdorfer rein, der hat einen Bericht von Fritz Scheidegger


    drin.


    Mit freundlichem Gruß Horst