Beiträge von wolf250

    Boxen wie heute gab es damals gar nicht, nur eine Boxengasse unter der Haupttribüne. Dort standen dann die Teams mit einer Werkzeugkiste und einem Kerzenbrett. Fahrerlager war in Richtung Oberlungwitz rechts, dort wo heute die Autohäuser sind etwa. Später auch noch auf der Wiese hinter der großen Holztribüne. Dort befindet sich heute das Gewerbegebiet "Am Sachsenring".

    Hatte erst an eine Wanderer auch Chemnitz gedacht. Sieht in etlichen Details sehr ähnlich, aber an der Gabel und vor allem am Motor (8 Ventil) sieht man einige Unterschiede. Die Wanderer hatte über 700ccm und 5,4PS. Gebaut ab 1919, 10 Jahre, zu sehen Museum Augustusburg.


    Gruß Wolf

    Hallo,


    toller Plan. Habe ja auch in den vergangenen 2 Jahren an einigen Veranstaltungen teilgenommen. Sehr schön gewesen, Leute kennengelernt, alles pefekt organisiert. Was will man mehr.


    Das Training am 16.- 17.03. nächstes Jahr in Hockenheim erinnert mich aber an das gleiche Wochenende dieses Jahres. Am 17.03. war das Jahrestreffen des Michi Rudroff- Fanclub Sachsen (jawohl, sowas gibt es noch, der Namensgeber kommt immer persönlich):] in Pesterwitz bei Dresden, wir sind schon bei leichtem Schneefall und ordentlich Wind daheim gestartet und dann fing es richtig an mit einem mittelprächtigen Schneesturm. Sind mit einigen durchfahrenen Wehen Mitternacht daheim gewesen, tags drauf waren einige Strassen hier unpassierbar, bis 2m hohe Schneeverwehungen...


    Hoffen wir mal, das es anders wird, auch ist ja Hockenheim schon mehr im Süden, aber weiß jemand, wie es dieses Jahr am 17.03. dort gewesen ist?


    Tendenziell, aus den Erfahrungen der letzten Jahre, könnte man ja lieber bis Mitte Oktober fahren.


    Gruß Wolf

    Hallo,


    mir stellt sich mehr die Frage, welchem Vorbild eine 250er Vierzylinder 4- Takter von Yamaha eigentlich nachempfunden werden soll?


    Yamaha war zu seinen Zeiten der Rennbeteiligung (außer Superbike) so lange es ging, Zweitakt- Verfechter. Einen GP 4- Takter in der Klasse gibt es bis heute nicht, meines Wissens. Hieße ja MOTO3 und hätte einen Stromerzeugermotor.


    Aber soche Motorräder gab es in Japan, die wurden dort in die 45PS- Klasse eingestuft.... Und die Leistungsangabe ist nicht erfunden, es gab auch eine Honda CBR250 mit 4- Zylinder 4-T und da begann der rote Bereich bei 19000 1/min. Selber gesehen bei einem Bekannten.


    Das nur dazu, zu Deinen eigentlichen Fragen kann ich nur sagen: Probieren, denn sowas gibt es wohl noch nicht. Und der Auspuff spielt beim 4T keine so große Rolle wie beim 2T.

    Hallo, kannst recht damit haben, ich habe aber auch schon von 1975 Bilder mit Maschinen mit Schalldämpfer, ebenso aber auch welche "ohne"...


    Hoffe, da ist nichts durcheinander...


    Übrigens, aber da sage ich hier nichts Neues, hatte AGO 1976 immerhin , wieder mit MV unterwegs, den letzten Viertaktsieg in einem WM- Lauf der 500er erreicht. Kann leider nicht sagen, wie man da das Geräuschlimit erreicht hat, wenn es das da gab.


    Ich war `75 in Brünn. Auf der 11km langen Strecke hat man, immer wenn kein anderer gerade da war, Read mit seiner MV gehört. Die hat jedenfalls noch offen gebrüllt! Werd ich nicht vergessen..


    Sorry für off T...


    Gibt es sonst was Neues?


    Gruß Wolf

    Hallo,


    die fehlenden Schalldämpfer an den Zweitaktern lassen eher auf ein Datum vor 1975 schließen. Das Design den Helmes ist das von Rodney Gould. Weiter kann ich nichts beitragen, leider...


    Gruß Wolf

    Grüße! Und viel Spaß hier!


    VV BMW. Müsste eine mit Einarmschwinge vorn sein, da habe ich mal was davon gehört.


    Ist das so?


    Ich bin zwar absolut kein BMW- Spezi, aber wenn das so ist (VV), kannst Du ja mal paar Infos dazu hier reinschreiben.


    Gruß Wolf (welcher morgen nach Frohburg fährt)

    ....man muss der Gerechtigkeit wegen noch ergänzen, das die enormen Preiserhöhungen Anfang der 90er Jahre auf einen Mann namens Bernie Ecclestone zurückgingen. Der hatte eine Firma "Two wheel promotion" gegründet und von der FIM die Vermarktungsrechte der Motorrad- WM erworben.


    Das ging 1 oder 2 Jahre, dann hat er das Handtuch geworfen (offenbar wegen der Verluste), dann begann die DORNA- Ära.


    Die Dorna verfährt wie Vermarkter anderer Sportarten auch. Man gibt einem Veranstalter den Zuschlag, wegen des Marktes der dahinter steht. Nach ein paar Jahren wird dann die weitere Vergabe an Bedingungen geknüpft (Infrastruktur, Parkplätze, Streckenführung...). Weil dann die ansässigen Hotels, Kneipiers, Zeltplatzbetreiber, Brauereien und weiß ich wer noch, sich an die schönen Einnahmen gewöhnt haben, wird alles getan, notfalls springt der Staat ein, werden Kredite genommen.


    Spätestens dann sitzt der Veranstalter in der Falle, denn mit den Schulden ist er auf den GP angewiesen. Ab da steigen die Gebühren. Das ist jetzt der Fall gewesen, nur machen die Fans eben nicht das Spiel mit.


    Im Falle des Sachsenringes ist es eine Firma, die 3 umliegenden Kommunen gehört. Jetzt zahen wahrscheinlich die dort lebenden Bürger den Spaß.

    Ich hab ja das letzte WM-Rennen auf dem Nürburgring erlebt. Man konnte sich kurz vor Rennbeginn eine von 5 leeren Tribünenreihen aussuchen und sich in den Pausen dort hinlegen. Nicht schlecht an einem interessanten Abschnitt wie der Anfahrt an die Müllenbach- Kehre.


    Beim darauffolgenden ersten GP am neuen Sachsenring, der die Bezeichnung GP- Kurs damals tatsächlich noch nicht verdiente, war bereits 1/2 Jahr vorher alles ausverkauft. Und dies, ohne das eine einzige der im Speedweek- Artikel genannten Neuerungen (Viertakter, Rossi- Hype, 3 deutsschprachige Hersteller usw) eingetreten war: Es war alles wie vorher.


    Der Sachsenring konnte immer auf eine große Zuschauerbasis setzen. Und auch als vor Jahren die Preistreiberei losging, sind viele Jahr für Jahr gefahren. Nur ist die Dorna eben nicht nur ein Wohltäter sondern vor allem Jahr für Jahr an steigenden Einnahmen interessiert: Erhöhung der jährlichen Gebühren, Fernsehvermarktung an Pay- TV- Sender, daraus folgend abartige Preise im Umfeld des GP. Und nun mal 30% mehr Eintritt? Für was?


    Wegen mir sollen sie ruhig weiterziehen, ich bin ohnehin schon längere Zeit nicht mehr dort gewesen.

    Hallo TZ Heinz,



    ein schönes Motorrad! Fehlt, wenn Ihr fahren wollt, noch die vordere Radabdeckung, sollte kein Problem sein...


    War der 96er Tank echt so, später kamen ja die Tanks bei der 250 RS Honda, wo die Luft durch die Frontverkleidung, Schläuche, dann durch den Tank in die Airbox gelangte.


    Bei den Werksmaschinen war das meist nicht so, dort saugte man unter der Gabelbrücke an und verwendete so einen Tank, oder ähnlich, wie bei Dir.

    Das war dann auch schon bei den letzetn Jahrgängen der NX5 Poductionracer zu beobachten in der IDM, JHC- Airbox, dieser Tank....



    Gruß Wolf






















    zu beobachten. In der IDM. Umbau auf JHA Airbox. Die NX5 wurde ja bis 2000 angeboten...



    Grüße Wolf

    Hallo,


    danke erst mal an den Betreiber für seine Mühen hier.


    Wenn es im Marktplatz weiter zu Betrügereien kommt, könnte man nicht auch hier im Forum die Themen "Biete" und "Suche" einrichten? Das ist z.B. im Zweitaktforum so. Da muss man erst einmal registriert sein, um dort etwas reinschreiben zu können, nicht registrierte User sehen die Angebote gar nicht.


    Gruß Wolf

    Dass nun der Nachwuchs gar nicht sticht, konnte Jonas Folger heute widerlegen, leider als einziger der wenigen. Er hat alles richtig gemacht und Zarco hatte das Glück des Tüchtigen im knappen Finale.



    Gruß Wolf

    Ernst Degner#14, DDR/ D (MZ)
    Carlo Ubbiali #2,I (MV)
    U. Gandossi #8 I (MZ)
    B. Spaggiari #6 i (MV)



    Monza 1960. Es siegte Ubbiali vor Spaggiari und Degner. Der hatte zwar eine schnelle Maschine (MZ) aber sich im Endkampf von den Italienern verwirren lassen. Gandossi fiel mit Motrorschaden früh aus.



    Gruß Wolf

    Na, dann haben wir ja mit Waldi nun Ruhe von diesem Zicken- Krieg. :] Der redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Hoffentlich bricht ihm das nicht vorzeitig das Genick, denn wer in dem Geschäft Klartext redet, ist auch schnell weg.



    Ich kann zwar nicht alle Leute einschätzen (Jan Stecker, Harry Weber) aber die anderen sollten schon für Qualität sorgen.



    Gruß Wolf

    ... zudem Stasa mit der 2. JAWA in Schleiz bis in die letzte Runde noch an 3. Stelle lag, dann blieb er mit einer defekten Kerze liegen.



    Weil es noch angesprochen wurde: Rainer Richter, einziger verbliebener MZ- Werksfahrer, lag in der 5. Runde noch auf Platz 5, dann fehlte er. MZ machte ja auch so gut wie nichts mehr, nachdem man schon Ende 76 aus der WM ausgestiegen war.



    Übrigens konnte Stasa das 3 Wochen vorher ausgetragene Rennen am wesentlich schnelleren Sachsenring gewinnen! Richter musste hier kurz an die Box, wurde nur 8., fuhr aber die absolut schnellsten Rundenzeiten als das Ding dann endlich richtig lief.

    Na das ist schon ein etwas anderes Motorrad als auf den ersten Bildern. Ist mir leider auf dem Sachsenring so nicht aufgefallen. Rahmen anders, Räder anders, Gabel(???), Schwinge anders mit Zentral- Federbein und AP- Bremsen statt der KUMA- Sättel von vorher. Irgendwelche WM- Punkte sind allerdings nicht dokumentiert.



    Die erste Maschine wurde schon 1974 konzipiert, da war die alte Schwinge eben noch Stand der Technik, erst 76 hatte Yamaha die Zentralfederung auf breiter Basis eingeführt. Das machten dann alle, weil besser.


    Die Gehäuseteilung am Motor war nach obigem Bericht übrigens ähnlich der späten Production Racer von Honda: Schräg horizontal durchs Kurbelgehäuse ohne Berührung des Getriebes, welches dann mit dem Seitendeckel aus dem Gehäuse herausgezogen werden konnte. Die Welle kann man auch bei 250er RS Honda ohne Motorausbau wechseln, wenigstens da habe ich eigene Erfahrungen. 8)



    Gruß Wolf

    Hallo,



    ich meine, von den hier gezeigten Maschinen wurden nur ganz wenige Exemplare gebaut. Sicher nur eine niedrige einstellige Zahl. Ich werde mich demnächst weiter umhören. Ob es da noch andere B/H Varianten gab, keine Ahnung.



    Es waren für die damalige Zeit noch recht konkurrenzfähige Rennmaschinen, aber auch JAWA als Hersteller war ja nicht so ein großes Werk mit entsprechenden Kapazitäten, das man hätte auf WM- Status ganz oben mitfahren konnte. Sogar das Fahrwerk war schon zu dieser Zeit überholt.



    Gruß Wolf

    Hallo DieterE,



    zur 250er Jawa- Rennmaschine stand im Illustrierten Motorsport 1/78 ein ganzseitiger Artikel, hier die wichtigsten Daten.



    Zweizylinder- Zweitakt, Wasserkühlung mit Pumpenumlauf, Drehschiebereinlass
    B/H: 56/50
    Leistung 60PS bei 12000 1/min
    2 Mikuni- Vergaser 34
    Gemisch 1:20
    Kröber- Zündanlage
    Mehrscheiben- Trockenkupplung
    6- Gang- Getriebe
    Doppelschleifen- Rahmen
    Federung v: Telegabel mit 100mm Federweg
    Federung h: Kastenschwinge, 2 Federbeine, 65mm Federweg
    Radstand 1360mm
    Vorn Doppelscheibenbremse 270 mm
    hinten Einscheibenbremse 230mm
    Kuma- Gussräder
    Masse trocken 110kg
    Vmax 225- 240km/h je nach Übersetzung
    Tankinhalt 23l



    Das Motorgehäuse soll horizontal geteilt sein, das man die KW wechseln konnte ohne kompletten Motorausbau.

    Hallo,


    schaut mal ins Forum "racing4fun", fred "MotoGP News"-. Aber nur die letzten der über 800 Seiten. Dort sind die heutigen Fans und beratschlagen nun, welchen Pass oder sonst was man nun braucht, um MotoGP- möglichst preiswert und in guter Qualität- zu sehen. Selbst die, die bislang alles gegeben haben, kommen langsam zu dem Schluss, das man nicht alles machen muss, nur um immer live dabei zu sein. Und es werden schon Diskussionen laut, ob denn diese Serie (MotoGP) überhaupt noch was für Europa ist, oder eher für Asien... .


    Manche sagen, "Lieber selber fahren, statt Geld für Fernsehen ausgeben". All denen kann ich nur zustimmen, kein Fernsehen ersetzt das eigene Erlebnis. Natürlich kommt man mit den gesparten TV- Beiträgen nicht weit, lieber aber selbst was machen, als sich vor der Glotze zumüllen lassen. Das kann ich nur raten.


    Und wenn man nur gelegentlich so rumkriecht..... -) :)


    Gruß Wolf

    Hallo sring,


    ja, es geht schon lange nur noch um die MotoGP! Schon viele Jahre zurück, kann ich mich doch noch gut daran erinnern, das bei den GP-Übertragungen immer vom "Hauptrennen" (MotoGP) gesprochen wurde. Da fuhren noch die 125er und 250er, mit Werksbeteiligung. Aber die neuen Herren haben sich auf die große Klasse festgelegt,alles andere zu Nachwuchsklassen z.T. mit Cup- Merkmalen (Moto2) degradiert. Der Mist fing eigentlich schon an, als man für die Beteiligung an einem 125er WM- Lauf das Alterslimit 27Jahre eingeführt hatte.


    Heute beweisen viele Sportler, das sie auch jenseits der 40- Jahre noch in der Lage sind, in der absoluten Weltspitze anzutreten: Skispringen, Biathlon; Eisschnellauf ... Warum also nicht in der kleinsten GP-Klasse mit 35 Jahren oder mehr antreten um den WM Titel?


    Aber ich glaube, wir schweifen ab.


    Die alten Zeiten kommen nicht wieder! Freuen wir uns aber auf den Classic GP!


    Gruß Wolf

    Die Abzocke hat doch schon früher begonnen, viel früher, als mit dem jetzigen Einstieg ins PayTV. Der Sport, zumindest die im Fernsehen attraktiven Sportarten (Fußball, Tennis, Biathlon... und eben auch MotoGP), sind Teil der Unterhaltungsindustrie geworden. In unserem Fall kommt noch hinzu, das nicht der Weltverband selbst, sondern eine Vermarktungsagentur- Dorna- die Rechte an der Verwertung des "Produktes" hält. Ja, die MotoGP ist heute im Prinzip weiter nichts als ein Produkt wie alles andere: Autos, Kühlschränke, Smartphones..., all das muss mit möglichst hohem Gewinn verkauft werden. Der- logisch- jedes Jahr steigen soll, denn die Dorna wird von einer Art Gesellschaft beherrscht, die allgemein als Heuschrecke bezeichnet wird. Also wird versucht, jede sich bietende Einnahmemöglichkeit auszuschöpfen. Und: Produktionskosten runter (oder auf andere abschieben)- Verkaufspreise rauf, sonst funktioniert es ja nicht. Man treibt auch geschickt durch die gegenwärtige Präsenz Regionen und Kommunen in eine klare Abhängigkeit, indem man den weiteren Verbleib an horrende Forderungen knüpft.


    Ich hatte die gegenwärtige Entwicklung ja nur als "gute Nachricht" bezeichnet, weil ich es habe schlimmer kommen sehen, nach dem Motto: GP3 und GP2 im Free TV- und dann der freundliche Hinweis, das die MotoGP im PayTV kommt. Das wird vielleicht so kommen und wenn ja, dann sollen sie mich mal... . Und über die Kommentatoren: Mir sind sie recht, was andere dazu denken, ist deren Sache. Allen recht machen kann man es ohnehin nicht.


    Gruß Wolf

    Dieses Buch werde ich nicht kaufen. Ich bin zwar Fan der MZ- Renngeschichte, habe etliches an Literatur dazu und habe auch in meiner Jugend 4 MZ besessen und meist begeistert, aber manchmal auch frustriert bewegt, nur gehört Wimmer´s Story eigentlich nicht mehr zur MZ- Historie. Er hatte gedacht, er kann es nochmal versuchen, aber man hätte ihm abraten sollen.


    MZ ist es, wie vielen anderen deutschen Motorradbauern (Kreidler, Zündapp, Adler, Maico, NSU, Hercules...) gegangen. Billigere japanische Konkurrenz hat sie vom Markt gefegt. Schon in den 70er -80er Jahren. MZ hat nur so lange überlebt, wie die DDR mit billigen Maschinen irgendwo auf der Welt zu Geld kam. Dann war Schluss. Hätte, ja hätte es vielleicht einen gegeben, der das zweifellos vorhandene gute Image im Bereich des Geländesportes (noch 1987 Weltmeister) in die richtigen Bahnen für eine künftige Modedellpolitik gelenkt hätte? Aber von den alten Direktoren war nichts mehr zu erwarten und es kamen neue Herren von der Treuhandanstalt, die MZ erst mal in MuZ umtauften. Das war so ähnlich, als wenn jemand BMW in BuMW umbenennt, um ein neues Image zu schaffen. Aber egal, auch in diesem neuen Konstrukt hatte man versucht, mit alten Viertaktern in noch älteren Fahrgestellen Interesse zu erwecken. Zu der Zeit stand bei mir die erste Suzuki RGV, sowas hatte ich immer gesucht und mein Vater sagte, als er den Klang hörte: Das könnte auch von Walter Kaaden sein... . Ich habe ihm gesagt: Ja, aber, das die dann leichter ausgefallen wäre...


    Später gab es sicher gute Modelle, Supermoto, Geländesport, nur mit der 1000er hatte man sich wohl leicht übernommen. Auch der Einstieg in die 500er WM als MuZ, und dann das MotoGP- Projekt ...


    Martin Mimmer hat all dem nur noch eine Anektode zugefüget. Seine Aussichten waren von vornherein schlecht, dessen hätte es nicht unbedingt bedurft. Ich hoffe, das es wenigstens seinen ehemaligen Mitarbeitern gut geht, ihm natürlich auch, aber da sorgt er sich ja selbst, mit seinem Buch.


    Nun ist wohl MZ für alle Zeit Geschichte.


    Es grüßt Euch


    Wolf


    ein alter MZ- Freund

    Ja, aber nicht nur bei den Motorradhändlern ist das so. Sondern im KFZ- Handwerk generell.


    Wo ich wohne (zw. Leipzig und Chemnitz) findet ein KFZ- Betrieb auch keinen Mechatroniker mehr. Es ist eher Glück, Zufall oder beides, einen zu finden. Hat man Bedarf und wendet sich an die Arbeisagentur, bekommt man eine Liste mit Telefonnummern, die der Meister dann abklappern kann. Meist umsonst.


    Das hat natürlich Gründe. Generell werden zu wenig Kinder geboren, die irgendwann in den Arbeitsprozess eintreten. Dann haben sich die hiesigen Werke der Automobilhersteller extrem gut entwickelt. Was ja eigentlich gut ist, denn die Arbeitlosenzahl hier hat sich seit 2006 halbiert und liegt einigermaßen im Bundesdurchschnitt. Das Porsche- Werk in Leipzig ist seit Inbetriebnahme in der 2. Ausbaustufe, BMW, ebenfalls Leipzig, hat die Produktionsfläche unlängst nahezu verdoppelt und stellt ein, selbiges bei VW in Zwickau, wo seit letztem Jahr zusätzlich der Golf Kombi gebaut wird. Diese Firmen ziehen das Fachpersonal an. Für das Handwerk bleibt eben dann zu wenig übrig.


    Selbstverständlich streben die Kinder aus den mittelständischen Familien verstärkt an die Uni. Chancen zu einer Karriere hat man hauptsächlich so.


    Und dann gibt es auch eine stattliche Zahl derjenigen, welche gar keine Arbeit mehr suchen, weil es ja auch so geht, dank Sozialtransfers.

    Hallo zusammen,


    er ist sicher immer etwas überschwänglich. Aber: Entweder hat er sich zum besseren gewandelt in letzter Zeit oder ich hab mich dran gewöhnt. Man gewöhnt sich an alles mögliche mit der Zeit. Sachlich ist es ja zumeist i.O., was er so sagt, nur wie der Honda- Cup in den Himmel gehoben wird....


    Und wie oben schon stand: Sein wir froh, das wir das noch frei empfangen können. Ich schätze, nicht mehr lang.


    Gruß Wolf

    Hallo zusammen,


    danke für Eure Beiträge, @ Stresa: Auf die Seite habe ich schon geschaut, meine Honda könnte der "OpenGP" entsprechen Bj.99; eine der letzten "Einarm".


    Auf dem Bild von Classic Race Museum, das könnte die Maschine sein, welche Frank Leheis und ganz früher, glaube ich, Joachim Landwehr gefahren hat. Ich habe sie aber nie richtig aus der Nähe gesehen, also sorry, wenn ich daneben liege.


    Gruß Wolf

    Hallo an alle Forenmitglieder,


    ich habe mich hier angemeldet, weil ich schon länger diese Seite verfolge und möchte mich kurz vorstellen. Da ich mich, na ja, das Alter lässt grüßen, eher für die Themen und Maschinen aus der "guten alten Zeit" interessiere, kann ich vielleicht auch den einen oder anderen Beitag leisten.


    Ich wohne in Sachsen, etwas östlich der Linie zwischen Frohburger Dreieck und dem Sachsenring, in einem Ortsteil der schönen Stadt Grimma. Ja, dem Grimma, welches bereits 2x in reichlich 10 Jahren überflutet wurde. Unser Haus steht zum Glück 80m über dem Flusspegel.


    Mein Interesse gilt- der Name sagt es- den 250ern, das ist meine Lieblingsklasse. Wobei ich einschränke, das ich damit die 2- Zylinder- Zweitakter meine, mit welchen ich mich beschäftige.


    Natürlich sind mir die anderen Motorräder auch nicht wurscht, egal, mit welchem Arbeitsprinzip sie auch angetrieben werden. Ich habe mal zu DDR- Zeiten Bergrennen gefahren und den Ausweis für den Strassenrennsport erworben, aber daraus wurde dann nichts mehr. Später habe ich dann bei Trainingsveranstaltern und der IG Königsklasse Rennen absolviert- na ja, der schnellste war ich nicht, dann aber auch schon mit 40 bzw über 50 Jahren auf dem Buckel. Eine rennfähige Honda RS250 habe ich da zu stehen, welche ich nun langsam auch im historischen Bereich fahren kann. Wenn es der Veranstalter zulässt. Ein paar Serien- 250er bewege ich auch gelegentlich.


    Von Beruf bin ich Service Techniker in einem großen Unternehmen der KFZ- Zulieferindustrie. Mein erster Beruf war Fräser, dann habe ich noch KFZ- Technik studiert.


    Ich freue mich auf anregende Forenthemen und wünsche allen Mitgliedern schon jetzt frohe Weihnachten!


    Gruß Wolf