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Motorräder
sammeln ist das eine, der Öffentlichkeit die Maschinen zeigen, das
andere. Bei uns heißt so etwas Museum,
in Daytona Beach/USA "Willi´s Motorcycle World".
Das
ist die eine Seite. Für Fans, Spezialisten,
Kenner und Liebhaber "alten Eisens" gibt es
dagegen Willi´s Motorcycle World, eine der weltgrößten privaten Motorradsammlungen mit knapp 200
Exponaten. Das Museum liegt in der 566 Ballough Road, nur ein paar
Schritte von Daytonas Harley-Davidson-Vertretung entfernt. Hier tobt während
der Bike Week, gleich neben
der Main Street, die zweite große Biker- und Flaniermeile. Also liegt der Schluss nahe, dass vor Willi´s Motorcycle World
von morgens bis abends Massenandrang herrscht. So wie man es eben bei
anderen amerikanischen Attraktionen gewohnt ist: bis es endlich losgeht,
erstmal eine Stunde geduldig in der Schlange stehen.
Am Eintrittspreis von 7 Dollar kann es weiß Gott nicht liegen, und was dafür geboten wird, ist echt erste Sahne. Im Prinzip sammelt Willi Marewski nur "Traumbikes", die ihn faszinieren und die er auch gerne selbst fährt. Da wären zum Beispiel die klassischen amerikanischen Bikes von Harley-Davidson, Indian und Excelsior-Henderson. Allein die müssten schon die US-Biker in Scharen anlocken. Aber das ist natürlich längst nicht alles. Neben den Topmodellen von Ducati, MV Agusta, Laverda, BMW, Norton, BSA und Vincent sowie den vier Großen Japanern stehen Ex-Werksrennmaschinen von Mike Hailwood, Phil Read, Giacomo Agostini, Walter Villa, Geoff Duke und John Surtees. Alle Bikes der Reihe nach aufgezählt und dazu ihre Geschichte erzählt, würde ein Buch füllen. Ein Besuch lohnt sich allemal, auf der Main Street ist später ja schließlich auch noch was los.
Adressen: Willi´s Motorcycle World, Inc. 566 Ballough Road Daytona Beach, Florida 32114 |
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Text: Winni Scheibe Fotos: Scheibe, Archiv |
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