Mit der BMW F 650 GS 
durch Japan

     "konnichi wa"

Guten Tag oder der etwas 
andere Erfahrungsbericht

Produkte aus Japan werden bei uns wie selbstverständlich genutzt.  Wie es im „Land der aufgehenden Sonne“ aussieht, wissen jedoch nur die Wenigsten. Winni Scheibe erkundete
im Mai 2000 auf einer BMW F 650 GS das Inselreich. Tief beeindruckt berichtete er über seine Erfahrungen.

Wer sich für ferne Länder interessiert, hat gut lachen. Flüge in die USA kosten unter 1000 Mark, aber auch exotische Ziele sind kaum teurer. Dank Massentourismus wird für uns reiselustigen Mitteleuropäer die Welt immer kleiner und erschwinglicher. Mit einer Ausnahme: Japan. "Das Land der aufgehenden Sonne" liegt in der Hitliste beliebter Ferienziele weit abgeschlagen. Auch kein Wunder. Als klassisches Erholungsland ist es für uns nur wenig geeignet. Von Ausnahmen abgesehen, sind die meisten "Gaijin" (jap. für Fremde) geschäftlich unterwegs. Und das hat seine Gründe. Zum Urlaub machen ist Japan erstens unverschämt teuer, und zweitens ist man als Analphabet hilflos wie ein I-Männchen am ersten Schultag.
Hinzu kommt, man versteht kein Wort, und mit ein paar Worten wie "konnichi wa" (guten Tag), "sayonara" (auf Wiedersehen), "hai" (ja), "iie" (nein) und vielleicht noch "domo arigato" (vielen Dank) kommt man nicht sehr weit. Zwar wird im Big-Business mit Ausländern englisch gesprochen, doch abseits von Büros, Hotels und Großstädten wird's eng. Hier hilft nur noch Zeichensprache oder ein Tourguide, der sich auskennt.

Zwar ist es für mich schon der vierte Japan-Besuch, im Unterschied zu den drei Presseeinladungen von Honda und Suzuki mit Journalisten-Fulltime-Service bin ich nun aber auf  eigene Faust unterwegs. Dachte ich jedenfalls. Mein Kollege Franz Josef Schermer, er ist als Presse-Berater für ein Jahr bei BMW-Japan, holt mich vom Tokioer Flughafen Narita ab. Das macht die Sache natürlich ungemein einfach, ich  brauchte nur hinterher zu dackeln, Franz kennt sich nicht nur hier bereits ganz gut aus. Per Bus und U-Bahn geht es zur Deutschen Botschaft mitten nach Tokio rein. Dort erhalte ich für umgerechnet 40 Mark eine japanische Übersetzung meines Führerscheins. Die ist unbedingt erforderlich, da ich mit einer BMW F 650 GS das Land erkunden möchte. Vierzehn Tage und über 2000 Kilometer später bin ich um viele weitere Erfahrungen reicher. Besonders aber, was die Wahl des Motorrades betrifft.  

Die von BMW-Japan freundlicherweise zur Verfügung gestellte F 650 GS zeigt sich nämlich als optimal für das Vorhaben. Ganz gleich ob im engen Stadtverkehr, auf den verwinkelten Landstraßen oder auf der Autobahn. Sitzposition, Handling und Spurstabilität steigern die Fahrfreude ständig. Die F 650 GS verfügt über ein ausgezeichnetes Fahrwerk, die Bremsen lassen sich erstklassig dosieren, großes Lob erhält das ABS (Anti-Blockier-System). Was aber noch viel wichtiger ist, ist die Erfahrung, welch hohen Stellenwert BMW Motorräder in Japan genießen. Sozusagen in der Höhle des Löwen, schließlich ist Japan mit Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki der weltgrößte Motorradhersteller. Aber nicht nur im Motorradgeschäft sind die Japaner führend, auch in vielen anderen Branchen. Denken wir nur an Fotoapparate, Videokameras, Stereoanlagen und wer weiß was sonst noch. Kein Wunder, dass der  Qualitätsanspruch sehr hoch ist. Steht jedoch  „Made in Germany“ drauf, ist er noch viel höher.
Viele Japaner meinen sogar, alles was aus Deutschland kommt, sei erheblich besser als ihre eigenen Sachen. Über unser Land  wissen sie sehr viel, kennen bedeutende Schlösser, Burgen, Städte, Dichter, Denker, Komponisten,  Ingenieure und Firmen. Und dazu gehört eben auch BMW, und BMW verkörpert für sie ein Stück deutsche Tradition. 
Dass ausgerechnet wir es sind, hat seinen Grund. In der Zeit vor 1868 war es Ausländern bei Todesstrafe verboten das Land zu betreten, erst danach öffnete sich das Inselreich dem Westen. Im damaligen Deutschen Kaiserreich fand die japanische Monarchie viele Parallelen. Man übernahm kulturelle, wissenschaftliche und technische Errungenschaften, und als Verbündete im  Zweiten Weltkrieg wurde der Kontakt weiter ausgeprägt. Japaner verehren und respektieren Deutschland und das ist bis auf den heutigen Tag so geblieben.
In Japan ist zwar nicht alles, aber vieles anders. Schrift und Sprache wurden bereits erwähnt. An den Linksverkehr und die verstopften Straßen in und um die 27 Millionen Metropole Tokio herum habe ich mich schnell gewöhnt. Zum Problem kann jedoch die Ausschilderung werden. Wer sich alleine zurechtfinden will, muss sich gut vorbereiten. Braucht Spickzettel, Übersetzungen, Wegbeschreibungen, Landkarten und viel, viel Zeit und Geduld.
Die gewohnte Zeiteinteilung sollte man verdoppeln oder lieber gleich verdreifachen. Selbst ein kurzer Weg, zum Beispiel aus einem der zahlreichen Vororte rund um Tokio in die Stadtmitte, kann durch die vielen Staus oder weil man auf Anhieb den richtigen Weg nicht findet, zur Ewigkeit werden. Für Verabredungen oder wichtige Termine bedeutet das, frühzeitig aufstehen, die Japaner erwarten Pünktlichkeit. Trotzdem kann es immer wieder vorkommen, dass man orientierungslos an einer Straßenkreuzung steht und nicht weiß, geht's nun rechts, geradeaus oder linksrum weiter.
Und dann erlebt man die sprichwörtliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Inselbewohner. Es wird einem geholfen, mit Handzeichen der Weg erklärt, oder vorweggefahren, manchmal sogar bis zum Ziel.

Japan ist ein Motorradland, was jedenfalls die Entwicklungsgeschichte und Herstellung betrifft. Bereits Anno 1908 bastelte ein gewisser Torao Yamaba (nicht zu verwechseln mit Yamaha!) einen gewaltigen 500 ccm Einzylinder-Viertakt-Motor an ein Fahrrad. Genau wie in der westlichen Welt beschäftigten sich um die Jahrhundertwende auch in Japan einfallsreiche Handwerker, Techniker und Konstrukteure mit der Herstellung von motorisierten Zweirädern. Es waren stinkende und qualmende Vehikel, die allerdings mehr einem Fahrrad als einem Motorrad ähnelten. Geschlossert wurde in winzigen Werkstätten, von einer Massenproduktion konnte jedoch keine Rede sein. An dieser Situation sollte sich bis Anfang der fünfziger Jahre nichts ändern.
Nach Kriegsende lag Japan - genau wie Deutschland - in Schutt und Asche. Der Wiederaufbau kam ähnlich schnell in die Gänge, an allen Ecken und Enden wurden preisgünstige Transportfahrzeuge gebraucht. Es waren kleine Hinterhof-Werkstätten, die Fahrzeuge jeder Art zusammenbastelten. Aber auch die Großindustrie stieg ins Moped- und Motorradgeschäft ein. Nach dem Diktat der alliierten Siegermächte durften diese Firmen keine Flugzeuge mehr bauen, und so nutzte man die verbliebenen Produktionsstätten für die Fertigung von Mopeds, Rollern und Leichtmotorrädern.
Und schon bald gab es in der Moped- und Motorradbrache weit über hundert Firmchen und Firmen.
Dank starker Inlandsnachfrage dachte allerdings (noch) keiner ans Exportgeschäft, damit ging es erst Mitte der Sechziger richtig los. Aber bereits Mitte der fünfziger Jahre betrug die Jahresproduktion schon über 200.000 Einheiten, Tendenz steigend. Als es der japanischen Bevölkerung dann immer besser ging, wollte plötzlich jeder ein Auto haben, auch hier eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland. Von den vielen Motorradherstellern blieben letztendlich nur noch Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki übrig, die inzwischen längst den Weltmarkt beherrschen.

Mit 337.801 qkm ist Japan etwa so groß wie Deutschland, im Land leben dafür aber 126 Millionen Einwohner. Gut 14.258.000 Mopeds, Roller und Motorräder sind derzeit zugelassen, auf den ersten Blick also doch ein richtiges Motorradland. Doch falsch. Man fährt nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil es auf den schmalen Straßen günstiger und aus Platzgründen auch viel praktischer ist. Vorzugsweise sind es Roller und Motorräder bis 250 ccm, davon sind immerhin gut 13 Millionen (!) registriert. Auf diesen Flitzern ist eigentlich jeder unterwegs. Jugendliche, Hausfrauen, Berufstätige, Postbeamte, Botendienste und wer weiß wer sonst noch. Mit Freiheit und Abenteuer hat das Ganze jedoch nichts zu tun. Diese Vehikel sind reine Transport- und Gebrauchsfahrzeuge.
Und weil das Wetter das ganze Jahr über „Biker-mäßig“ ist, wird in der Regel immer gefahren. In der Klasse über 250 ccm sind noch einmal rund 1.270.000 Bikes zugelassen. Hier darf man nun zum Teil allerdings doch von Hobby-Fahrzeug reden, wobei man Frauen allerdings recht selten auf einem Bike sieht.
Verkauf und Wartung teilen sich gut 10.000 Motorradfachhändler und noch einmal 20.000 kleine Zweirad-Läden. Ganz anders als bei uns, werden in Japan alle vier Marken unter einem Dach angeboten. Nicht selten stehen neben Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki aber auch noch Marken aus USA, England, Italien, Österreich und Deutschland. Und weil es allerorts wenig
Platz gibt, parken die Maschinen dicht gedrängt im Showroom, das Angebot ist oft unüberschaubar und erdrückend.  


In vielen Länden wirkt das Ganze wie ein gewaltiges Chaos. Wie, so fragt man sich, will der Kunde hier in Ruhe anschauen und probesitzen.
Der Chef von Haneda Honda in Tokio, Handeda-san (san, jap. für Herr) lacht: "Die Kundschaft in Japan ist gut informiert. Bevor sie etwas kaufen, lesen sie Fachzeitschriften und studieren ausgiebig Motorradkataloge, es gibt immerhin fast 30 gut gemachte Magazine bei uns, die Biker wissen echt gut Bescheid."
Haneda Honda verkauft im Jahr rund 700 Big Bikes und Roller, der Altersschnitt seiner Kundschaft für großvolumige Bikes liegt bei 40 Jahren. Handeda-san gehört mit seinem Motorradgeschäft zu den Großen im Land.
Ebenfalls zu den ganz Großen gehört Marutomi Auto Hambai in Yokohama. Firmenchef Nagata-san ist mit Leib und Seele Motorradhändler, er verkauft alle vier japanischen Marken sowie Importfahrzeuge von BMW, Harley-Davidson und Buell. Und das mit Erfolg, gut 10.000 (!) Fahrzeuge bringt er pro Jahr unters Volk. "Das sind aber leider nicht alles neue Big Bikes", verrät der sympathische Multi-Dealer.
"Die Zahl setzt sich aus gut 4000 Gebrauchtfahrzeugen und 6000 Neufahrzeugen zusammen, wovon wiederum 80% des Umsatzes Mopeds und 50er Roller ausmachen. Auf den ersten Blick mag das verdammt gut aussehen, doch in Wirklichkeit ist der japanische Motorradmarkt seit Jahren rückläufig. Im Vergleich zu 1995 haben wir im vergangenen Jahr allein in der Klasse über 250 ccm rund 20% weniger verkaufen können. Der Wettbewerb ist inzwischen knallhart geworden, das Geld sitzt einfach nicht mehr so locker wie Anfang der Neunziger."
Ähnlich wie in Deutschland wird in den ganz großen Klassen der Motorradfahrer immer reifer, man könnte allerdings auch sagen, immer älter.
Diese Herren bevorzugen Maschinen vom Schlag Yamaha Vmax, XJR 1300, Kawasaki ZX-12R und Suzuki Hayabusa, was wiederum in diesem Hubraumsegment zu einem wahren Verkaufsboom führte. Hier hat die heimische Industrie jedoch etwas nachgeholfen. Offiziell gibt es eine freiwillige Leistungsbegrenzung: 250er haben 45 PS, 400er 59 PS, 750er 77 PS und Bikes über 750 ccm maximal 97 PS. Die Tachoskala endet bei 180 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch abgeregelt.
Für die ideenreichen und geschäftstüchtigen Japaner jedoch kein Problem. Direkt vom Band werden die dicken Exportmodelle mit mehr als 97 PS via Schiff kurz nach China geschippert, verzollt und anschließend als Import-Modelle an PS-hungrige und Speed-süchtige japanische Kunden verkauft.
Genau das Gegenteil von Big-Business findet man wiederum in Tokio in der "Motorcycle City" im Stadtteil Ueno. In einem Straßenzug dicht aneinandergereiht teilen sich hier gut 120 Läden das Geschäft. Viele davon sind kaum größer als eine mitteleuropäische Autogarage.
Gestapelt und vollgestellt bis unter die Decke, jedes freie Fleckchen genutzt, bleibt dem Händler kaum Raum, um sich selbst noch zu bewegen. Angeboten wird dafür alles, Gebrauchtmaschine, Zubehör, Bekleidung, Ersatzteile und natürlich Reparatur und Wartung. Der Ertrag ist bescheiden, vielfach nur so viel, dass der Ein- bis Zweipersonenbetrieb gerade davon leben kann. Um finanziell über die Runden zu kommen, haben diese Läden sechs Tage, vielfach aber auch sieben Tage die Woche bis spät abends geöffnet.

Und dann gibt es noch die Händler, bei denen einem als Klassikfan das Herz aufgeht. Zum Beispiel der „Time Tunnel“ im Tokioer Stadtteil Yoga.
Ein schnuckeliger Laden, der sich vornehmlich auf japanische und englische Klassiker aus den Sechzigern und Siebzigern spezialisiert hat. Ein Großteil der Maschinen steht wie neu da, perfekt
restauriert, dafür unbezahlbar teuer. Meist wird das Doppelte, Dreifache oder gar noch mehr vom damaligen Neupreis verlangt, und auch bei Ersatzteilen und Zubehör wird kräftig zugelangt. Für eine Triumph Bonneville von 1966 wird zum Beispiel 30.000 Mark, für eine Kawasaki Z1 900 von 1974 wird 25.000 Mark und für eine Honda CB 750 K0 von 1969 gar 40.000 Mark verlangt. Das Geschäft scheint dennoch gut zu laufen. Die Kundschaft fährt jedenfalls voll auf die alten Maschinen ab. Tradition, Mythos und Legende wird mit dem Erwerb eines Oldtimers kostenlos mitgeliefert, so ein Verkäufer.
Zwar noch kein Oldtimer, aber bereits Legende ist die Yamaha SR 500. Diesem Modell widmet sich Takao Fujii in seinem "SR-Spezial"-Laden im Stadtteil Oyamadai.
Hier gibt es alles, was zum Verschönern, Verbessern, zur Hubraumvergrößerung und Leistungssteigerung benötigt wird. Gleich nebenan betreibt Fujii-san einen Zeitschriften- und Buchhandel mit mehr als 1000 Motorrad- und
Auto-Titeln, auch Reparaturanleitungen in deutscher Sprache lassen sich finden. Einfach gigantisch! In ganz Japan gibt es nichts Vergleichbares.
In Tokio Motorradfahren ist reine Nervensache. Es sei denn, man bleibt in der Schlange stehen. Stau herrscht nämlich (fast) ewig und anstellen macht sowieso keiner. Von den Autofahrern wird's toleriert, sie machen sogar bereitwillig Platz. Für mich auf der schmalen F 650 GS ist es relativ einfach  zwischendurch zu fahren. Spielerisch leicht lässt sie sich durch das Verkehrschaos dirigieren, BMW-Boxer-Fahrer leisten dagegen „Millimeter Arbeit“. Aber auch andere Biker auf ihren großen Maschinen quetschen sich durch. Frei nach dem Motto, passt das Vorderrad dazwischen, gibt der Rest schon nach. Ein akrobatischer Seiltanz bleibt das Durchgeschlängele aber trotzdem.
Nun ist Japan aber nicht nur Tokio. Wer per Achse durchs Land reisen will, benutzt vornehmlich die Autobahn. Für Biker allerdings gleich in dreierlei Hinsicht eine Schikane. Erstens, Motorradfahrer dürfen keine Beifahrer mitnehmen, zweitens, ihr Speedlimit liegt bei 80 km/h, Autos gestattet man dagegen 100 km/h und drittens, es ist sündhaft teuer, pro gefahrenem Kilometer werden fast 0.50 DM Straßengebühr fällig.

Land- und Nebenstraßen, sie erinnern zum Teil an den Schwarzwald, sind in der Regel kostenfrei, aber auch hier gibt es meist gut ausgebaute Streckenabschnitte, die mautpflichtig sind. Das Tempolimit liegt vielfach bei 40 km/h oder 50 km/h, generell herrscht jedoch 60 km/h. Und nun die gute Nachricht: es hält sich keiner dran.
Fazit: Japan erleben ist das eine, Japan verstehen das andere. Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das so teuer, aber auch so aufgeräumt, sauber, "Puppenstuben" ähnlich ist. Die Menschen sind gastfreundlich, nett, hilfsbereit, zuvorkommend, weltoffen. Und dann einerseits moderne Hightech-Welt und gleich daneben jahrtausendalte Kultur.
Die Japaner verknüpfen diese Gegensätze wie das Normalste von der Welt. Tief verwurzelt in ihrer einzigartigen Kultur stehen sie über den Dingen. Mag man sich als "Gaijin" noch so sehr bemühen, zu verstehen ist es nur sehr schwer, der Versuch ist es aber allemal Wert.  

„sayonara",  auf Wiedersehen

Text: Winni Scheibe, Fotos: Winni Scheibe F.J. Schermer



www.classic-motorrad.de

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