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Kurz
nach dem Zweiten Weltkrieg tickten die Uhren anders. Bei uns war das
Motorrad preisgünstiges Transportfahrzeug. Ganz anders in den USA. Hier
hatten junge Männer die Feuerstühle für den Freizeitspaß entdeckt. Meist aber zum Entsetzen der
verspießten US-Gesellschaft. Für sie waren es Halbstarke und Rocker.
Und dann passierte am 4. Juli 1947 noch die Geschichte in Hollister.
Eine „wilde Horde“ Biker hatte in dem Kaff südlich von San
Francisco eine deftige Party veranstaltet. Grund genug um über diese Randale im „Life-Magazin“ einen großen Bericht zu bringen. Ganz Amerika war geschockt. Und schon bald setzte Hollywood
den Hollister-Skandal in einen Film um. „The Wild One“ (Der
Wilde) war der erste Motorradfilm. Die Hauptrolle spielte Marlon Brando
- er fuhr allerdings keine Harley-Davidson, sondern eine Triumph.
Ebenfalls begeisterte Triumph-Fahrer waren der Kinosuperstar Steve
McQueen und die Poplegende Bob Dylan.
Heute wird die Chopper-Philosophie auch in der Triumph-Fangemeinde
gepflegt, eine „gechoppte“
Triumph gehört in der Custom-Szene allerdings zu den Exoten.
Mitte
der 60er Jahre etablierte sich in England eine vollkommen andere Szene.
Wie direkt von der Rennstrecke abgebogen kam eine neue
Motorrad-Generation daher: die „Café-Racer“. Die schönsten Bikes
kamen von Rickman. In ihre Métisse-Fahrwerke bauten die Spezialisten
die Triumph-Triebwerke der T 120 Bonneville und T 150 Trident ein.
Zum „alten Eisen“ gehören die klassischen Triumph Bikes allerdings noch lange nicht. Ganz
gleich, ob bei Oldtimer-Rennen, Marken-Treffen oder als
Liebhaberfahrzeug auf der Straße, sie begeistern wie eh und je.
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Triumph Trident Classic Racing
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Triumph Trident Metisse
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Triumph Bonneville Metisse
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Ein
Großteil der Triumph-Besitzer, deren Maschinen vor 1990 gebaut worden sind, haben sich im CBBC, „Classic
British Bike Club e.V.“ (www.CBBC.de) organisiert. Triumph-Fahrer der neuen
Generation sind mit Kauf
ihrer Maschine für ein Jahr im RAT-Club organisiert.
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