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Peter F.

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Friday, July 17th 2009, 5:22pm

15./16. August 2009 - Schotten

21. Int. VFV/ADAC "Schottenring Classic Grand Prix" am 15./16. August 2009

Pressemeldung:

Stars, Speed und Sound des Motorradrennsports

21. Int. VFV/ADAC „Schottenring Classic Grand Prix" mit Dieter Braun und Phil Read

Vor genau 20 Jahren, am 19. August 1989, fiel erstmals die Startflagge für den Int. VFV/ADAC „Schottenring Classic Grand Prix". Der Motorsportclub Rund um Schotten schaffte damals auf Anhieb die bis in die 1920er-Jahre reichende große Motorsporttradition des Vogelsbergstädtchens des legendären Schottenrings wieder aufleben zu lassen. So gibt es auch wieder am 15./16. August auf einem 1,4 Kilometer langen Kurs inmitten der Stadt Punkte zur Deutschen Historischen Motorradmeister-schaft und Sonderläufe von Solomotorrädern und Gespannen der letzten hundert Jahre, vom Kaiserreich bis zu den goldenen 1970er-Jahren. Schotten ist legendär für seine einzigartige Atmosphäre aus Stars, Speed und Sound. Neben packendem Motorsport auf den edelsten und besten Maschinen ihrer Zeit erleben die rund 20.000 Zuschauer nicht nur die Technik von einst hautnah, sondern auch die besten Rennfahrer von damals.


Publikumsmagneten: Die Stars locken


Motorsport ist Spitzensport von Menschen und Technik. Ein Rennfahrer muss sich auf seine Maschine verlassen können und so ist der Dank der Sieger an das Team nicht bloß eine rhetorische Floskel. Ein solcher „Teamplayer", Top-Mechaniker und dann –Tuner, auf den sich die Topstars ihrer Zeit verließen, ist der Niederländer Ferry Brouwer. Er „schraubte" für den unvergessenen Jarno Saarinen (Finnland) und machte auch Phil Read zum Weltmeister. Brouwer wollte sich eigentlich im Hinblick aufs Pensionärdasein einen Wunsch erfüllen und die Maschinen, an denen er gearbeitet hat, sammeln. Freilich, angesichts phänomenaler Technik, die WM-Titel und Grand-Prix-Siege hervor gebracht hat, kam ihm die Idee diese auch wieder einzusetzen. Brouwers ganz offiziell von Japan unterstütztes „Yamaha Classic Racing Team" vereint die Klasse und Atmosphäre dieser Maschinen für die, die sie noch fahren sahen und hörten und auch für die, die nur davon gelesen haben.
Mehr noch: Brouwer hat die Fahrer von einst sofort begeistern können, ihre Maschinen (oder die der Gegner von damals) auch im Renntempo zu bewegen: Dieter Braun bescherte Deutschland (1970 125er- und 1973 250er-Weltmeister) die ersten Welttitel in den größeren Soloklassen überhaupt seit HP Müller 1955! Mit seinen beiden Championaten und 14 Grand-Prix-Siegen ist er der drittbeste deutsche Solofahrer. Der „Lange" half mit seinem Image als Gentleman dem Zweiradsport auch zu neuem Ansehen und Übertragungen im Fernsehen.
Steve Baker hatte 1977 und 1978 das Pech auf zwei Ausnahmestars in der damaligen „Königsklasse" der 500er Rennmaschinen zu treffen. Barry Sheene (GB) und dann Kenny Roberts (USA) waren kaum zu schlagen. Aber der Amerikaner begründete dennoch die sich anschließende Dominanz von Fahrern aus Übersee. Dank der Erfahrung der Dirt-Track-Rennen zeigte Baker eine spektakuläre Motorradbeherrschung, die Vorbild werden sollte. Sein Fahrstil mit geradezu atemberaubend extremen Schräglagen ist heute Standard, aber seinerzeit revolutionierte es das Motorradfahren. Ganz sicher wird Brouwer zum 21. Int. VFV/ADAC „Schottenring
Classic Grand Prix" noch weitere Stars von einst „aus dem Helm zaubern"…

Eine weitere Motorsportlegende ist Phil Read, der einzige Rennfahrer außer Valentino Rossi, der Grand Prix in vier verschiedenen GP-Klassen gewinnen konnte (insgesamt 52 und sieben WM-Titel)! In seiner WM-Laufbahn zwischen 1961 und 1976 brachte er das Kunststück fertig, in jedem Jahr mindestens einmal auf dem Siegertreppchen zu stehen. Das schaffte nicht einmal Giacomo Agostini.

Damals und heute: Die Geschwindigkeit fasziniert

Dem alten Schottenring, der als hoch anspruchsvoll galt, mit seinen Ortsdurchfahrten von Götzen und Rudingshain und der Serpentine kann auch heute noch nachgespürt werden. Es sind die Bundesstraßen nördlich Schottens. Teile der alten Streckenführung nutzt der MSC Rund um Schotten auch heute noch als Wertungsprüfung für die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg, einen Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft, und für seinen Bergpreis. Für ein Motorradrennen ist er allerdings auch aus organisatorischen Gründen nicht mehr praktikabel.

Der neue Schottenring bietet die Vorteile eines Stadtkurses, aber ohne dabei fahrerisch nicht mehr herausfordernd genug zu sein. Die Start-/Zielgerade auf der Bundesstraße garantiert raschestes Hochschalten und Windschattenduelle bei Vollgas. Von Weltmeisterschaftsniveau ist das sich anschließende raffinierte Kurvengeschlängel an der Post. Der richtige Bremspunkt und schwungvolles Umlegen der Maschinen sind nötig, um auf die Gegengerade, die Seestraße einzubiegen. Hier muss nicht einfach das Gas aufgerissen, sondern die Power fein dosiert werden, denn die Gerade ist eigentlich nicht wirklich gerade. Für die abschließende Kombination aus zwei Rechtskurven zu Start/Ziel hin muss das Kunststück gelingen, sich nicht ausbremsen zu lassen, „blind" einzulenken, aber gleichzeitig die Drehzahl des Motors hoch genug zu halten, denn es geht steil bergauf!

Allerdings: Bei allem Speed fahren die ehemaligen Weltklasse-Rennfahrer und die Teilnehmer der Deutschen Historischen Meisterschaft doch gleichzeitig besonnen, um ihre technischen Schätzchen des Motorradbaus nicht zu ruinieren. Bei der DHM, bei der der MSC Rund um Schotten eine führende Rolle spielt und traditionell die Jahres-meisterschaftsfeier ausrichtet, gewinnt nicht der, der die schnellsten Rundenzeiten fährt, sondern der, dessen Rundenzeiten am gleichmäßigsten sind. Zeitliche Abweichungen werden gewissermaßen „bestraft".

Atemberaubend: Der Sound der Motoren

Einen großen Reiz am Int. VFV/ADAC „Schottenring Classic Grand Prix" macht die technische Entwicklung im Motorradbau sowohl der Solomaschinen als auch der Gespanne aus. Anders als in einem Museum kann der Zuschauer die historischen Schätzchen in Aktion sehen und auch hören. Denn der Sound war und ist von jeher ein wichtiges Element der Faszination Motorrad. Zweitakter treffen auf Viertakter (teilweise mit Kompressoraufladung), sämtliche Hubraumklassen und Zylinderzahlen, Maschinen mit und ohne Verkleidung sind vertreten. All das ergibt die unterschiedlichsten Geräuschkulissen, die zwischen den beiden Geraden der Rennstrecke, in den Bäumen verfangen, zum Stereohörerleben der etwas anderen Art werden.

Unvergleichlich Die Atmosphäre in Schotten

Der neue Schottenring ist wie für die Zuschauer gemacht. Kurze Fußwege von den Parkplätzen und Zugang zu allen Streckenpunkten und in das Fahrerlager (im Eintrittspreis) sind eine Selbstverständlichkeit. Der Kurs ermöglicht es, das Renn-geschehen ständig beobachten zu können. Doch nicht nur der Motorsport, die Technik und die Stars sind Teil der einzigartigen Atmosphäre des Int. VFV/ADAC „[i]Classic Schottenring Grand Prix", sondern die Fans selbst! Sie sorgen mit ihrem Sachverstand und Enthusiasmus für eine vorbildliche Stimmung. Bietet das offene Fahrerlager Zugang zur Renntechnik von Einst, so bietet ein Rundgang über die Parkplätze das Spektrum an Motorrädern und Autos einer Top-Messe.


Das beschauliche Städtchen Schotten ist nicht nur dank des Motorsports in Sachen Tourismus versiert. Geradezu sprichwörtlich ist die Gastfreundlichkeit der Vogelsberger. Anspruchsvolle, gemütliche und dabei preiswerte Hotellerie und Gastronomie laden zu einem Wiedersehen nicht nur zum nächsten Int. VFV/ADAC „[i]Classic Schottenring Grand Prix" ein. Pflichtprogramm: Da muss man hin! Der Veranstalter, der MSC Rund um Schotten im ADAC und VFV und eine Reihe zur Seite stehender Nachbarclubs sind Profis durch und durch. Sie haben jederzeit die Belange und Erfordernisse eines Rennens, das sich zu Recht „Grand Prix" nennen darf im Blick. Doch nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer können sich auf sie verlassen. Familienfreundliche Eintrittspreise, kurze Wege an der Strecke und von und zu den Parkplätzen, Camping und eine auf seine Gäste eingestellte Stadt machen auch den 21. Int. VFV/ADAC „[i]Classic Schottenring Grand Prix" zu einem Saisonhöhepunkt für jeden Rennsport- und Motorradinteressierten.

Weitere Informationen unter www.schottenring.de
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Friday, July 17th 2009, 7:58pm

Das ist für mich neben Spa das zweitgrößte Highlight des Jahres...

Ein absolutes MUß !!!

Wir sehen uns........

Peter F.

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Monday, August 17th 2009, 5:46am

Tim Schindel hat auf seiner Seite die ersten Fotos aus Schotten veröffentlicht.



http://www.exclusivpics.de/index.php?action=showgal&cat=59

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Monday, August 17th 2009, 7:38am

Hier gibt es weitere Bilder:

http://www.denniswitschel.eu/

und für die die es nicht finden:

http://www.denniswitschel.eu/gallery2/ma…schotten-track/

http://www.denniswitschel.eu/gallery2/ma…hotten-social-/

http://www.denniswitschel.eu/gallery2/ma…zuschauerfahrt/


Noch sind nicht alle Bilder online. Ich schreibe hier wenn das geschehen ist. Wahrscheinlich am Freitag. Ich bin vorher noch 2 Tage im Ausland...


Viel Spaß beim anschauen...

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