Dienstag, 7. September 2010, 13:48 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Peter F.

Administrator

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2007

Beiträge: 751

Geburtstag: 31. Juli 1950 (60)

Wohnort: Vellmar

Beruf: Reprofotograf

Motorrad: Honda Hawk, NTV-Gespann

Hobbys: Fahrrad, Motorrad, Reisen

1

Donnerstag, 1. April 2010, 07:40

30. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye 2010

Pressemeldung:

Jedes Jahr zu Pfingsten gibt es für Liebhaber historischer Motorräder nur ein Ziel: Ibbenbüren. Hier findet Europas größtes Motorrad-Veteranen-Treffen statt - 2010 Bereits zum 30. Mal und zwar vom 21. - 24. Mai. Mehrere hundert Zwei- und Dreiräder bis zum Baujahr 1939 werden zu bewundern sein. Das ist mehr, als die meisten Motorrad-Museen zu bieten haben. Und es gibt noch einen entscheidenden Unterschied: In Ibbenbüren stehen die Oldtimer nicht einfach nur herum, sie werden gefahren. Die Motoren laufen mehr oder weniger rund, teilweise ist jeder einzelne Takt hörbar. Kurzausfahrten sowie eine längere Tour am Pfingstsonntag mit Gleichmäßigkeitsprüfungen im schönen Münsterland warten auf die Fahrer. Ein riesiges Fahrerlager steht am Ibbenbürener Sportzentrum Ost den Teilnehmern zur Verfügung. Hier wird an allen Ecken und Enden gefachsimpelt - auch mit den zahlreichen Besuchern von nah und fern. Denn das Fahrerlager steht allen offen, ohne zusätzlichen Eintritt.

Ein besonderer Höhepunkt dürfte erneut die Gleichmäßigkeitsprüfung am Samstag, 22. Mai 2010, werden. Auf der 400-Meter-Aschenbahn im Stadion Ost beginnt dieser Teil der Veranstaltung um 15.30 Uhr. Hier müssen die Fahrer fünf Runden absolvieren und dabei eine vorgegebene Geschwindigkeit möglichst exakt einhalten. Die Zuschauer können auf der Tribüne das Geschehen hautnah verfolgen und anschließend vielleicht einen ausgiebigen Rundgang durch das Fahrerlager machen.







Fotos: Peter Frohnmeyer

Vorläufige Nennliste

weitere Infos:
www.amc-ibb.de/

Peter F.

Administrator

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2007

Beiträge: 751

Geburtstag: 31. Juli 1950 (60)

Wohnort: Vellmar

Beruf: Reprofotograf

Motorrad: Honda Hawk, NTV-Gespann

Hobbys: Fahrrad, Motorrad, Reisen

2

Freitag, 7. Mai 2010, 20:56

Im Sauerland das Licht der Welt erblickt

Pressemeldung:

Bleha von Franz Dransfeld ist 36 Jahre älter als ihr Besitzer


Das gibt’s nicht alle Tage: Fahrer und Motorrad erblickten im selben Ort „das Licht der Welt“. Die Rede ist von Neheim im Sauerland, das heute zu Arnsberg gehört. Hier wurde 1924 die Bleha gebaut und 1960 – also 36 Jahre später – Franz Dransfeld geboren.

Bleha steht für die Namen der Firmengründer Daniel Blecher und Karl Haardt. Die Anfänge des Unternehmens liegen dabei wie so oft in der Produktion von Fahrrädern. Ab 1922 wurden dann auch Motorräder produziert. Die ersten Motoren kamen von DKW, hatten einen Hubraum von 143 ccm und leisteten bescheidene 1,5 PS. 1926 erfolgte nach dem frühen Tod von Daniel Blecher die Umbenennung in Ruhrtal-Motorradwerke. Zeitweise wurden bis zu 50 Motorräder pro Woche gefertigt. Die Ruhrtal-Motorradwerke hatten in besten Zeiten rund 200 Beschäftigte.

„Das Motorrad ist heute sehr selten, es sind insgesamt nur noch drei Stück bekannt“, erzählt Franz Dransfeld, der bereits zum 16. Mal in Ibbenbüren am Start ist.
Begleitet wird der 49-Jährige inzwischen von seinem Sohn Alexander, der mit einer Vaterland von 1955 in der Jugendklasse fährt und einige Jahre der jüngste Teilnehmer war.

Dransfelds Bleha hat einen Riemenantrieb, der die 3 PS des 170-ccm-Motors auf die Hinterachse überträgt. Sie hat eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, doch beim Veteranentreffen wird der Sauerländer gemächlicher unterwegs sein. Gekostet hat die Bleha damals 500 Reichsmark. Sie wurde 2002 restauriert.

Im vergangenen Jahr war Franz Dransfeld mit einer RMW 200, Baujahr 1928, in Ibbenbüren. Richtig! RMW steht für Ruhrtal-Motorenwerke. Über das ehemalige Firmengelände ist vielleicht schon der eine oder andere gefahren: Die Fabrikhallen mussten nämlich 1982 der Autobahn A46 weichen. Die Produktion bei RMW war allerdings nach dem Krieg nie mehr richtig in Schwung gekommen und bereits im Jahre 1957 eingestellt worden.

Peter F.

Administrator

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2007

Beiträge: 751

Geburtstag: 31. Juli 1950 (60)

Wohnort: Vellmar

Beruf: Reprofotograf

Motorrad: Honda Hawk, NTV-Gespann

Hobbys: Fahrrad, Motorrad, Reisen

3

Sonntag, 16. Mai 2010, 15:55

Pressemeldung:
(13.05.2010) Große Ausfahrt führt nach Osnabrück
Die Herrenteichstraße in der Osnabrücker Innenstadt wird diesmal zur Mittagsrast der Großen Ausfahrt am Pfingstsonntag angesteuert. Die ersten Fahrzeuge werden hier laut Zeitplan – der bei Oldtimer nicht Minuten genau eingehalten werden kann – um 11.40 Uhr eintreffen. Die Strecke führt zunächst über Westerkappeln (ab 10.33 Uhr) und Achmer (11.04 Uhr). In Osnabrück wird eine einstündige Mittagspause abgehalten, und das erste Motorrad startet (theoretisch!) um 12.40 Uhr zum Rückweg nach Ibbenbüren. Da die Oldtimer-Besitzer unterschiedliche Geschwindigkeitsschnitte gewählt haben, ist für den letzten Veteranen der Start zur Rückfahrt um 14.37 Uhr vorgesehen. Traditionell wird auf dem Rückweg (Ab 13.32 Uhr) eine halbstündige Rast am Motorradmuseum Ibbenbüren eingelegt, wo Museumsbesitzer Robert Stockmann sowie die Heimat- und Brauchtumsgruppe Ibbenbüren die Motorradfahrer begrüßen werden. Ab 14.04 Uhr werden die ersten der 400 historischen Motorräder im Stadion Ost in Ibbenbüren zurückerwartet. Die Strecke am Sonntag ist 93,8 Kilometer lang. Am Samstag, 22. Mai, legen die Veteranen bei der so genannten Einstellfahrt zur Marina Recke bereits 46,6 Kilometer zurück. Eine stolze Leistung für die alten Schätzchen. >>Strecke der Großen Ausfahrt

Thema bewerten