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Peter .F

Hawk - Fan

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1

Thursday, September 1st 2005, 7:01am

Fahrzeug des Monats - September 2005

September 2005


Unser www.classic-motorrad.de – Motorrad des Monats August 2005 hat in sensationell kurzer Zeit 1000 Zugriffe unserer Leser erreicht, und wir wünschen uns eigentlich, dass das für unser Motorrad des Monats September auch gelten möge.
Wir können aber nicht jedes Mal einen Fahrer oder eine sonstwie zum Motorrad gehörende Person präsentieren, und daher haben wir in diesem Monat wieder ein „Motorrad pur“ vorzustellen.


V-Twins gehörten bekanntlich seit frühester Zeit in der Geschichte des Motorrades zu den bevorzugten Konstruktionen für den Fall, dass ein Einzylinder für den vorgesehenen Einsatzzweck nicht optimal schien. Das galt natürlich auch und ganz besonders für den Rennsport, und angesichts der überragenden Wichtigkeit der englischen Tourist Trophy für die Geschichte des Rennsports sei an dieser Stelle nur an den ersten Erfolg einer Norton erinnert mit Rem Fowler im Sattel, die eben nicht den später für den Erfolg der Marke charakteristischen Einzylinder im Rahmen hatte, sondern einen V-Twin, den man nicht einmal selbst gebaut hat, sondern von Peugeot bezogen hat. Das andere hier zu nennende Beispiel soll die Husquvarna sein, mit der ausgerechnet Stan Woods, der „irische Express“ 1934 das Imperium der britischen Einzylinder-Racer auf ihrem „Homeground“ auf der Isle of Man in’s Wanken brachte. Da er aber in der letzten Runde der Senior die Husky mit leerem Tank ausrollen lassen musste, stabilisierte sich das Imperium wieder, und Stan suchte sich einen anderen Senior-Racer.
Er „fand“ die Guzzi Bicilindrica, und mit der konnte er im folgenden Jahr die Nortons abhängen, aber der Sieg basierte auf einem Fehler beim Betanken von Jimmy Guthrie’s „Bracebridge Street Flyer“. Mit der „halbierten“ Guzzi hatte Stan zuvor in der gleichen Woche schon die Lightweight dominiert. Die Bicilindrica gehört aber eigentlich nicht hier her, weil es sich bei ihr nicht um einen klassischen V-Twin handelt.

Nun endlich zu unserem Motorrad des Monats September:
natürlich haben sich auch britische Marken am V-Motor-Konzept in den klassischen GP-Hubräumen versucht, und bei den noch größeren Klassen gab es damals sowieso kaum etwas Anderes auf den UK-Race Tracks.
Hier haben wir ein solchen V-Twin Racer, und wollen von Euch wissen:

- Marke und Typ, Hubraum und Zeitraum der Einsätze

- Fahrer

- Erfolge

- weitere Informationen zur Geschichte der Marke


Aber bitte lest nicht einfach den Markennamen vom Tank ab und schätzt dazu noch den Hubraum.
Soooo einfach ist das hier nicht!
Um also so ein wildes „Trial&Error“-Raten wie im August zu vermeiden, möchten wir von Euch auch noch die Quellenangabe Eurer Information wissen. Dann können alle Interessierten dort nachschauen und sich etwas mehr Wissen zu diesem Thema aneignen.
Außerdem stellt bitte keine Fotos, Zeichnungen etc. hier in’s Forum, dessen Copyright Ihr nicht besitzt!

Viel Spass bei der Recherche wünscht www.classic-motorrad.de !


A747

Unregistered

2

Monday, September 12th 2005, 6:54pm

http://www.motorbike-search-engine.co.uk…w_imperial.html

Das könnte evtl. etwas weiterführen

Kalle

Profi

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3

Monday, September 12th 2005, 8:39pm

So ist es!
Super! =)
Großes Kompliment für den Beitrag!

Wer übersetzt die wichtigen Details des kleinen Artikels für die, die nicht Englisch sprechen?
Außerdem:
einige Details des Artikels widersprechen den "Fakten", denn "Ginger" Wood bewegte sogar in der letzten Vorkriegs-TT-Woche eine "Impy", also eine New Imperial!

Besten Dank für den Link!

Gruß
K.-H.

Jörge

Mitglied

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4

Tuesday, September 13th 2005, 7:00am

Kann doch jeder selber machen mit

http://babel.altavista.com/tr

siehe unten rechts.....

GT Karl

Profi

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5

Tuesday, September 13th 2005, 10:07am

War der eigentliche Vorname des Fahrers nicht Stanley? "Ginger" war wohl sein Nickname.

Gruß

Karl

A747

Unregistered

6

Tuesday, September 13th 2005, 6:49pm

Naj so etwa sinngemäßsteht da:

Man sagte das Motorrad sieht im Stillstand so aus als wäre es 100 mph schnell. diese V-Twin Rennmaschine ist die Bestaussehendste der 30er Jahre. Sie sah aus als könnte sie mehr asl 100 mph schaffen und sie war in der Tat gut für mindestens 120 mph ( eine Ausführung holte den Rundenrekord in Brooklands 1935 mit 115,82 mph ) Ein früheres Modell, das von Ginger Woods gefahren wurde, war der erste 500er Mehrzylinder, der mit mehr als 100 Meilen in der Stunde die prestigeträchtige Motorrad Trophy in Brooklands gewinnen konnte.


Das Konzept war naheliegend: New Imperial, ein Firma in Birmingham mit langjäriger Rennerfahrung, hat ihren 250er Stoßstangenmotor so weit entwickelt, dass erweltweit einer der schnellsten seiner Klasse war. Warum keinen V 2 aus zwei dieser Motoren bauen? Jeder Zylinder sollte seinen eigenen Vergaser, Auspuff und Nockenwellenantrieb haben. Der Zweizylinder müßte die doppelte Leistung des Einzylinders haben. Er hatte sie und war sicher schneller als die erfolgreichen Norton Eintöpfe. Alölerdings gab es das Problem, dass sie nicht so handlich zu bewegen war wie die Norton. Über 100 mph schüttelte und schlingerte sie über wellige Strecken wie z.B. die TT, so dass die Leistung schlichtweg nicht einsetzbar war. Tatsache ist, dass Ginger Woods der einzige Fahrer war der bereit war sein Leben zu riskieren um das Ding zu zähmen. Während des Trainings zu einem Rekordversuch kam er bei über 100 mph zu Fall, aber er überstand den Unfall ohne größere Verletzungen. (Anm.: Ich habe keine Ahnung was mit "tank slapper wobble", die Unfallursache gemeint sein könnte, in Amerika ist der term nicht üblich. Sorry.)

Die Erbauer richteten all ihr Augenmerk darauf, die Fahrwerksprobleme zu beseitigen und die Maschine wurde für 1935 mit einem leichteren Motor und kürzerem Rahmen ausgestattet. Ginger fuhr die Senior TT aber kam nicht ins Ziel. Für 1936 wurde sie nochmals überarbeitet zu der Ausführung, wie sie auf dem Bild zu sehen ist. Die auffalendste Neuerung ist der 4,5 gal Leichtmetall Benzintank. Die früheren geschweißten Tanks wurden oft undicht und so übernahm man eine Konstruktion aus der Luftfaht bei der die Nähte mit einem dünnen Gummistreifen abgedichtet wurden. Der Öltank für den Trockensumpf wanderte weit unten, vorne am Motor.

Abgesehen von der besseren Kühlung hatte die Verlagerung des Öltanks den Vorteil, dass das Gewicht weiter nach unten und vorne verlagert wurde. Man nahm an, dass sich die Fahrwerksprobleme beseitigen lassen indem man das Gewicht des Motors weiter nach vorne verlagerte. Es gab damals keine genauen Erkenntnisse im Motorradbau, eher war auspropieren und aus Fehlern lernen üblich und ein V Twin ist nicht so leicht im Rahmen hin und her zu bewegen. Das Motorrad fiel bei der TT 1936 aus, das war das Ende des V Zwei Experimentes und dem Interesse von New Imperial am Rennsport.

Anm.: Es folgt noch ein Nachsatz über Ginger Woods, hat aber mit dem Motorrad nichts mehr zu tun. O.K. ich bin kein Anglist, ich habe versucht die Übersetzung in einigermaßen vernünftigem Deutsch abzufassen. Sicher ließe sie sich noch verbessern ;-) Wer will - von mir aus gerne.....

Kalle

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7

Wednesday, September 14th 2005, 10:49pm

Au Backe,
ich hatte doch nur nach den wichtigen Details gefragt,
nicht nach einer Übersetzung des kompletten Artikels! :rolleyes:
Ich wünschte mir eigentlich, dass die Infos aus dem Artikel separat "aufbereitet" würden, die zumindest teilweise auf die in der Einleitung gestellten Fragen eingehen würden.
Ich hätte das wohl etwas deutlicher machen müssen? ?(
Sorry!

Anyway, wir sind mit der Beantwortung dieser Fragen schon ein schönes Stück vorangekommen.
Vielen Dank für den Beitrag!

Karl,
"Ginger" Wood und der in der Einleitung erwähnte Stanley Woods sind nicht identisch!

Gruß
K.

GT Karl

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8

Thursday, September 15th 2005, 8:51am

Kalle,
Daß es sich nicht um denselben Fahrer handelt war klar, beide tragen den gleichen Vornamen. In einigen Quellen werden beiden sogar der exakt gleiche Nachname gegeben.

www.ozebook.com/riders/swoods39.jpg

Gruß

Karl

Kalle

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Sunday, September 18th 2005, 7:57pm

Hallo Karl,

mit dem Link stimmt was nicht........der funktioniert nicht! ?(

Stan "the Irish express" hat einen Buchstaben mehr im Familiennamen,
daher sollten Verwechslungen mit "Ginger" zumindest nicht naheliegend sein.

Gute Woche!
K.-H.

GT Karl

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10

Monday, September 19th 2005, 8:42am

Hallo Kalle,

stimmt! Das funktioniert nicht! Versuch es mal mit der vereinfachten Version www.ozebook.com/riders/ ,dann muß man aber in der Liste bis nach unten durchklicken. So jetzt hoffe ich, daß das nicht nur bei mir funktioniert!


Gruß

Karl

GT Karl

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Monday, September 19th 2005, 11:19am

Das ist verrückt, der Link hat zuerst funktioniert, dann hab ich ihn gerade nochmal probiert. Jetzt geht es nicht mehr! Sorry!

Karl

Peter .F

Hawk - Fan

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