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1

Samstag, 28. Februar 2009, 21:06

Fuer unseren WINNI!!!!!!!!!!!!!!

http://www.stern.de/auto/fahrberichte/:M…ier/655835.html

Warm duschen .... Strumpfhosen mit Zwickel .... aehm ... nix fuer ungut, gell!!

Classic Race Museum

unregistriert

2

Samstag, 28. Februar 2009, 21:16

würg , brech, ko.....

Der Charly wird alt :D

Gruß vom Ring
Classic Race Museum
:thumbsup:

3

Samstag, 28. Februar 2009, 22:10

Werden "wir" es erleben?

Jau ! und schon sind uns die Amis wieder voraus... Deutschland "Land der Dichter und Denker" ...

Na ja, zum Glück nicht die Japaner und die Chinesen auch nicht! Wenigstens etwas...

In Kassel baut man allerdings auch an einem Stromer, sogar an einem Renn-Stromer für die TT - und was hält die verehrte Gemeinde davon?

XXLRACING - Speed-Stromer

Jeder darf und sollte frei seine Meinung sagen! Los - zu !

Winni-Stromer

Classic Race Museum

unregistriert

4

Samstag, 28. Februar 2009, 22:37

Na ja, zum Glück nicht die Japaner und die Chinesen auch nicht!


?( Muss ich das verstehen ?(

Gruß
Classic Race Museum
:?:

5

Samstag, 28. Februar 2009, 22:47

man kann ja mal drüber nach denken ...

... und is auch schon fast 10 Jahre her: http://www.winni-scheibe.com/ta_ts/m_und…_und_umwelt.htm

Winni-Stromer

6

Samstag, 28. Februar 2009, 23:01

Wie wär`s denn...

...wenn wir vorab mal eine BILLIGE Alternative zum "TESLA-Roadster" aus einem Auto basteln würden---wenn das Batterie-Problem irgendwann kleiner wird, könnte man an ein 2-Rad denken.
H(a)rzlicher Gruss Peter(GS) :thumbsup:
Grüssle vom Renntner

7

Samstag, 28. Februar 2009, 23:09

Falls diese Dinger wirklich kommen sollten …. suche finanz-starken Geschaeftspartner fuer Umbauten von E-Fahrzeugen wie folgt…:

Das DING muss KRACH machen …. Klang und Sound Optionen a) Eintopf-Viertakt, b) Eintopf-Zwotakt, c) Moto-GP Sound, etc, etc, etc,

An das DING muss eine AUSPUFF-ATRAPPE weil, ein Mopped ohne Auspuff ist wie eine Frau ohne Ar… (sorry Leute, so ist der Charly eben, ich schaue mir Moppeds (und Frauen) immer von vorne und von hinten an … von der Seite interessierts mich eigentlich weniger ) ….

Das DING muss RIECHEN ….. Geruchs Optionen, a), b), c), d) ….

Das DING muss VIBRIEREN …. Optionen wie oben …..

BATTERIE-LADE-STATIONEN werden als TANKSTELLEN verkleidet …..

Und, und, und …..

Jetzt mal im Ernst – habt Ihr Euch schon mal ueberlegt wie UMWELTFREUNDLICH die Herstellung und Entsorgung solcher Elektro-Antriebe ist/wird …!!!???... Beispiel Solarzellen auf Galium Arsenid Basis (photo voltacs), etc, etc, etc .....

8

Samstag, 28. Februar 2009, 23:27

Losbolzen wie die Strassenbahn..

...möchte ich schon mal mit nem leichtgewichtigen E-MX5.
Bei der Bahn fragt auch niemand nach der Herkunft des Stroms---aber ein Wirkungsgrad von 80% des E-Fahrzeugs gegen 20% des OTTO-Gefährts ist nicht von der Hand zu weisen-------
Und wenn in 30-50 Jahren kein Öl mehr zum genüsslichen Abfackeln zur Verfügung steht???-- ist mir der Single- Sound sch...egal. (Zu Fuss gehe ich dann eh` nicht mehr)
NUR: 500 km müssten schon drin sein, das Handy- Problem gilt es ausserdem zu lösen---wenn man`s braucht, ist der Akku leer--------- ?(
Noch`n Gruss Pee
Grüssle vom Renntner

Classic Race Museum

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9

Sonntag, 1. März 2009, 12:47

RE: man kann ja mal drüber nach denken ...

... und is auch schon fast 10 Jahre her: http://www.winni-scheibe.com/ta_ts/m_und…_und_umwelt.htm

Winni-Stromer


Es gibt Dinge über die mag ich garnicht nachdenken,zu denen gehören Elektrofahrzeuge.(insbesondere Motorräder)

Ich denke die Oelindustrie ist schon seit langem in der Lage Sprit synthetisch herzustellen,der auch noch umweltfreundlich zu verbrennen ist.

Und die Fahrzeugindustrie kann auch Ihren Teil dazu leisten.

Ich erinnere mich,das wir bei einem Händlertreffen im Frankfurter Flughafen (müsste 1976 - 77 gewesen sein) den Honda CVCC Motor vorgestellt bekamen.

Im Tagungsraum liefen während der gesamten Veranstaltung zwei dieser Motoren ohne Geruchs- oder Abgasbelästigung.

Im Bezug auf Umweltschutz sollten die Regierungen ertmal an den Flug und Schiffsverkehr rangehen.

Wenn ich mir überlege,das wir bei uns in Köln eine Umweltzone eingerichtet haben und am Rheinufer Frachtkäne mit uralten Dieselstinkern Tag und Nacht durchlaufen damit der Kahn auch Strom an Bord hat.Von Lärmbelästigung im Flugverkehr ganz zu schweigen.

Und wenn die Politiker dann noch auf Ihre Privatflüge und Luxuskarossen verzichten,klappt das schon mit dem Umweltschutz.

Ich bleibe dabei,
ein Motorrad ohne Schall und Rauch......... nein Danke

Gruß
Classic Race Museum
:thumbsup:

Racingfreak

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10

Sonntag, 1. März 2009, 14:27

Bei der Bahn fragt auch niemand nach der Herkunft des Stroms---aber ein Wirkungsgrad von 80% des E-Fahrzeugs gegen 20% des OTTO-Gefährts ist nicht von der Hand zu weisen-------
Und wenn in 30-50 Jahren kein Öl mehr zum genüsslichen Abfackeln zur Verfügung steht???-- ist mir der Single- Sound sch...egal. (Zu Fuss gehe ich dann eh` nicht mehr)


In 50 Jahren denkt eh niemand mehr über diesen Elektroschrott nach, weil es dann möglich ist künstliches Öl herzustellen das nahezu abgasfrei verbrennt ;)
Außerdem ist die Erderwärmung eh Schwachsinn, erfunden um den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen ;)
Und jetzt kommt mir nicht mit irgendwelchen Anzeichen dass es die Erderwärmung doch gibt: SCHWACHSINN, Statistiken kann man fälschen, und Klimaschwankungen hat es schon immer gegeben. Der Mensch hat an den Schwankungen den kleinsten Anteil (fast garkeinen), das ist einfach natürlich...

GT Karl

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11

Sonntag, 1. März 2009, 17:50

Ach wäre das schön, künstliches Öl, hoffentlich kann man den Rizinusgeruch gleich mit hinein erfinden :D !

Allerdings das mit dem guten Wirkungsgrad der E- Motore, das ist so eine Sache! Beim sog. Clausius-Rankine Kreisprozess, vereinfacht gesagt: mit fossiler Wärmeerzeugung betriebene Dampfturbine dreht den Generator (das ist immer noch beim Großteil unserer elektrischen Energieerzeugung so) liegt der mech. Wirkungsgrad bei mehrfacher Zwischenüberhitzung und Wärmerekuperation im allergünstigsten Fall bei etwa 40% (Bei atomarer Wärmeerzeugung sogar nur bei etwa 20% :( )!!


Bei der GuD Technik (Kombination aus Gas- und Dampfturbine) bei etwa 50%!

Das erinnert mich immer wieder an den Ausruf, den die vierjährige Tochter einer Bekannten angesichts der Kühltürme des Braunkohlenkraftwerks Weisweiler machte:" Mama, das ist eine Wolkenfabrik!"

Wenn man eine Fabrikation nach dem hauptsächlich ausgestoßenen Produkt einordnet, so hat die kleine Jenny mit ihren vier Jahren energietechnischen Durchblick bewiesen! :thumbup:

........der Strom für die E-Motore mit dem hohen Wirkungsgrad kommt aber eben immer noch aus der Steckdose! :!: ^^

Gruß aus der Ecke mit den tiefen Löchern

Karl

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12

Sonntag, 1. März 2009, 19:14

N'abend zusammen,

Karl, das trifft es auf den Punkt. Solange der Strom noch so aus der Steckdose kommt, wie heute - nämlich auf derart ineffektive Art und Weise erzeugt wie durch fossile oder Kernenergie - ist das Ganze Elektrogerödel ein nettes Gimmick für's gute Gewissen - mehr nicht. Das taugt höchstens dazu, über das schlechte Gewissen dem Steuerzahler noch einen reinzuschieben.
Es ist schon gut, daß heute diese Fahrzeuge entwickelt werden, bringt aber nur etwas, wenn auch die Erzeugung der Elektrizität gleichzeitig renoviert wird.

Gruß
Dirk

Racingfreak

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13

Sonntag, 1. März 2009, 19:26

An neuen Möglichkeiten zur Stromerzeugung arbeitet man auch, nennt sich Kernfusionsreaktor ;)
Allerdings wird seit den 1960er Jahren daran geforscht, und diese Forschung wird voraussichtlich erst 2036 abgeschlossen sein :huh: Der erste kommerziell genutzte Reaktor soll 2050 fertig sein...

Wer sich da weiter einlesen möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusionsreaktor

14

Sonntag, 1. März 2009, 22:45

Winni, du Stromer,....

.....ich stromere mit!!!

lass ALLE, die da meinen, nur mit "Klassischen Motorrädern" könnte man ähnlichen Fortbewegungsspass wie mit "Nordic-Walking-Stöcken" haben,
lass ALLE, die da meinen, sie müssten beim E-Motor-Wirkungsgrad die Produktion des "Brennstoffs" mit einrechnen, während beim OTTO-Gefährt weiterhin zwischen Tank und Kupplung gedacht wird,
mit ihrer Facon glücklich werden.
Auf das Bewegungsprofil von Umweltministern habe ich ebenso wenig Einfluss wie auf den Flugzwang des "Ballermann-Pöbels", AABER...

...die Beschleunigung eines Elektrokarrens am Göttinger Bahnhof hat mich schon als Bub fasziniert---wie muss erst so`n Tesla gehen!!!

Dass der Strom (statt Sprit) für 30 Mio Fahrzeuge nicht einfach aus der heimischen Steckdose kommen kann, ist auch mir klar---mich interessiert aber der "individuelle" Fahr-Spass und nicht die Entwicklung eines Massenverkehrsmittels!!! :thumbsup:

Gruss Peter(GS)

P.s.: für Töne gibt`s den EmmPeeDrei-Player! 8o
Grüssle vom Renntner

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15

Sonntag, 1. März 2009, 22:56

Zu Fahrspaß gehört aber eben auch irgendeine Art von Sound, und nicht einfach ein monotones rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr von sonem lahmen E-Motor...
Das monotone rrrrrrrrrrrr gibts auch beim Krankenfahrstuhl ;) :D

Nicht persönlich nehmen ;)

16

Sonntag, 1. März 2009, 23:02

"die schiebt wie Sau"

Vectrix Scooter ...
Freitag, 17. Oktober 2008, 10:00 Uhr. Zündschlüssel rein, ein Dreh, dann ein kurzes Halten des linken Bremshebels und Ziehen des rechten Bremshebels und schon leuchtet im Cockpit ein "GO": der Maxi ist startklar! Ab geht die Post. Und wie! Bei einem Motorrad würde der werte Tester vermerken, "die schiebt wie Sau". Das versteht jeder. Vor dem eigentlichen Ausflug sollen aber noch ein paar Fotos geschossen werden. Mein Kollege Achim Melde, Haus- und Hoffotograf im Bundestag, hat den Platz der Republik, das ist die Straße vor dem Reichstag, vorgeschlagen. Das wäre ein super Fotomotiv mit dem Reichstag im Hintergrund, wenn schon, denn schon, sagt er. Zunächst müssen wir jedoch zwei Polizisten erzählen, wer wir sind, was wir vorhaben und was das soll. Wir können sie überzeugen. Die beiden Sicherheitsbeamten grinsen, sie nicken, no problem, zehn Minuten später hat Achim alle Bilder im Kasten.

aus:
http://www.winni-scheibe.com/ta_ts/m_und_u/vectrixfb.htm

Winni-immer-mehr-Stromer




GT Karl

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17

Montag, 2. März 2009, 18:17

Klar gehen die ab wie d'Sau, der unbestreitbare Vorteil der elektrischen Antriebe ist das hohe Anfahrmoment praktisch aus dem Stillstand des Motors heraus, da kann man bei einem Verbrennungsmotor nur davon träumen! ;)
Vielleicht kann sich jetzt der eine oder andere erklären warum die Diesellok, die er im Bahnhof hat abfahren sehen und hören, nur einmal den Dieselmotor auf eine höhere Drehzahl bringt und dann mit völlig gleichbleibender Drehzahl viele hundert Tonnen einfach so auf die Strecke zieht! Der Dieselmotor treibt einen Generator mit dessen Nenndrehzahl und dieser speist die elektrischen Fahrmotoren, alles ohne Kupplung und ohne Schaltgetriebe, diesel-elektrisch halt! (geht natürlich auch diesel-hydraulisch, auch Hydraulikantriebe haben diese Eigenschaft). :!:

Ach ubrigens: auch synthetische Öle und Kraftstoffe werden letztendlich aus Erdöl oder anderen Kohlenstoffträgern hergestellt, ist leider so! :(

Elektroantriebe sind schon eine brauchbare Alternative zum Verbrennungsmotor,wenn die Energie auf alternative oder nukleare Weise erzeugt wird! Und das Geräusch? Na, als Kind hab ich bei meinem Kettcar auch gestrampelt und dabei Geräusche erzeugt wie Jochen Rindt mit seinem Lotus, ...........Broammm,Broamm! :D

Gruß

Karl

Classic Race Museum

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18

Montag, 2. März 2009, 20:34

Hallo,
na wenn Euch das fahren mit einem solchen Krankenfahrstuhl gefällt oder gefallen würde und Ihr die Geräusche selber machen könnt,dann solltet Ihr schnellstens
Eure Verbrennungsfahrzeuge abschaffen.
Dann bleibt mehr Sprit für die anderen übrig.
»Classic Race Museum« hat folgendes Bild angehängt:
  • kotz.gif

GT Karl

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19

Montag, 2. März 2009, 22:14

Nee, das werd ich ganz bestimmt nicht tun :D , aber wenn's mal nix mehr is mit dem heißen Sound und dem scharfen Rizinusduft, so Gott will soll das noch lange hin sein, dann werde ich sicher lieber den Stromregler am rechten Lenkerstummel nach hinten drehen, als den guten alten Zeiten nachzutrauern.....und zu Fuß gehen :sleeping:

Oder siehst du das wirklich anders? :rolleyes:

Gruß

Karl

20

Montag, 2. März 2009, 23:17

Willkommen im Stromer-Club...

....nun sind wir schon zu dritt!!!----
Winni, Karl + Peter :thumbsup:
Grüssle vom Renntner

GT Karl

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21

Dienstag, 3. März 2009, 10:56

Na ja, ein Stromer war ich eigentlich schon immer! :D

Gruß

Karl

Classic Race Museum

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22

Dienstag, 3. März 2009, 14:52

Hallo Karl,

ich bleibe dabei :!: Ein Elektromotorrad :?: Niemals :!:

Aber wenn es keinen Sprit mehr gibt (in 30 Jahren) fahre ich eh AOK Chopper.

Gruß
Classic Race Museum
:thumbsup:

23

Dienstag, 3. März 2009, 21:19

Die Elektrofahrzeuge haben mit Sicherheit ihre Berechtigung und auch Zukunft!

Man sollte Neues nicht generell ablehnen, auch nicht wenn man sich damit nicht anfreunden kann.
Nostalgiedenken kann ich sehr gut verstehen( ich denke ja auch mit
Wehmut an die Siebziger zurück), aber man sollte dem Fortschritt eine
Change geben und ihn nicht vornherein ablehnen oder gar verdammen.

Wir würden uns sonst Heute noch mit Pferden oder Kutschen auf den Straßen vorwärts bewegen wenn die Leute vor über Hundert Jahren genauso über den Fortschritt in Form von stinkenden und krach machenden "Benzinkutschen" gedacht hätten.


So denke ich persönlich über das Thema und möchte damit niemandem auf den Fuß treten.

24

Dienstag, 3. März 2009, 21:33

"...auch die Beatles waren einst die Größten..."



"Es war einmal ..."

England wurde vor rund 100 Jahren zur "Motorradinsel"




Dass man es tatsächlich einmal so weit bringen würde, daran dachte im Vereinigten Königreich vor über 100 Jahren wohl kaum einer. Als nämlich um die Jahrhundertwende die ersten Motorräder über englische Holperstraßen knatterten, musste vor jedem "Teufelsgerät" eine Person mit roter Fahne herlaufen. Zum Glück wurde das "Red Flag Act"-Gesetz bald abgeschafft, dafür galt ab 1903 ein generelles Speedlimit von 20 mph, etwa 32 km/h. Doch die technische Entwicklung war nicht mehr zu stoppen ....

Aber: Geschichte der englischen Motorradindustrie
"...auch die Beatles waren einst die Größten..."
Englische Bikes haben jahrzehntelang den Markt beherrscht.
Als urige Dampfhämmer, pfeilschnelle Sprinter, schicke Ladys.
Die Motorradindustrie war allerdings maßlos arrogant, selbstherrlich
und stockkonservativ und das hat ihr letztendlich den Hals gebrochen.

mehr: http://www.winni-scheibe.com/ta_lexikon/…dgeschichte.htm

Winni-Stromer (Métisse)

GT Karl

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25

Donnerstag, 5. März 2009, 15:28

Ich habe mir noch mal den Bericht aus Charlys erstem posting durchgelesen, da ist von einem Elektromotorrad die Rede, welches in 0,7sec(!?!) von 0 auf 100km/h beschleunigen soll! Ist zwar jetzt schon ein paar Jahre her, daß ich mich intensiver mit der Technischen Mechanik beschäftigen mußte :cursing: , aber ich wage mich zu erinnern, daß bei sog. Reibrollenantrieben(und dazu zählt die Paarung Reifen-Straße nun mal auch) die Beschleuigungszeiten von 0 auf 100 km/h irgendwo zwischen 2 und 3 sec ihre Grenze finden, egal wieviel Leistung und Drehmoment im Motörle vorhanden ist! Und die sogenannten Verzahnungsefekte der modernen Ultragripreifen sind da schon berücksichtigt! (ist übrigens der Grund für die Turbinendragster, da geht's dann noch schneller!) :thumbup:

Hab ich jetzt was verpasst in der Physik, neue Relativitätstheorie oder so ?( ? Klärt mich auf, ich will nicht dumm sterben!!! ;(

Gruß an alle einzelnen Steine :D

Karl

26

Donnerstag, 5. März 2009, 21:53

Beschleunigung in bälde

Hallo Karl,

die Angabe von 0 auf 100 Sachen ist im Stern-Artikel schon OK. Der Autor meint nämlich damit:
Der Stromer steht vielleicht an einer Ampel, sie wird Grün und in 0,7 s (is ja auch eine sehr kurze Zeit oder auch Reaktionszeit oder Redaktionszeit?) gibt er Strom (früher Gas) und ab geht die Post von 0 auf 100 km/h.
So verstehe ich es jedenfalls ... is doch Logo - oder?

Einstein hats auch immer so gesagt ... eben relativ

Gruß

Winni der Stromer von 0auf200relativ

PS: man sollte nicht immer glauben was in den Sternen steht

GT Karl

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27

Donnerstag, 5. März 2009, 22:08

Ich muß aber auch immer zweifeln, kann es einfach nicht so hinnehmen wie es in den Sternen steht...... :rolleyes:

Aber es gibt noch Hoffnung, vielleicht hat der Redakteur beim Stern ja doch richtig recherchiert und war nur ein wenig schlampig in der Darstellung, er hat vergessen, daß dem E-Motorrad Käufer nämlich eine 300m lange Zahnstange mitgeliefert wird, die legt er an der Ampel vor sich hin, klinkt sein Antriebszahnrad ein und dann geht das aber ab.... sag ich euch :thumbsup: !

Es lebe der Formschluss! ;)

Karl

28

Donnerstag, 5. März 2009, 22:37

9,81m/s2

ich fürchte, Ihr spaltet Linsen---ohne Verzahnung, mit Reib-oder Kraftschluss (Reib-Faktor 1,0) ist bei Erdbeschleunigung Schluss, d.h.: Eine Sek. beschleunigen=36 Sachen--zwei Sek. beschleunigen=72 Sachen--drei Sek. beschleunigen=108 km/h
auf dem Tacho! :!: :!: :!:
Heisst: 2,8 s von Null auf Hundert!! Worüber diskutiert Ihr eigentlich?? ?(

Hier geht`s doch nur um den phänomenalen "Anschub eines E-Motors"--könnte uns der begeistern, oder trauern wir dem AuspuffSound nach??? ?(

Peter(GS)
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Beruf: Pensionär......

Motorrad: KTM Superduke Bj. 07 in black.

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29

Freitag, 6. März 2009, 08:33

Ich für meine Person trauere dem Auspuffsound nicht nach, weil der mich bisher nicht sonderlich interessiert hat,

und folglich in Zukunft ebenfalls nicht wesentlich beschäftigt.

Was wirklich zählt ist doch, wie gut lässt sich ein solcher Stromer schnell bewegen. :thumbup:

KTM hat seit letztem Jahr übrigens auch schon ein Stromer im Fahrversuch in einem Gelände Mopped.

Soll eine enorme Leistung haben ..... :thumbsup:

Racingfreak

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30

Freitag, 6. März 2009, 13:02

RE: 9,81m/s2

ich fürchte, Ihr spaltet Linsen---ohne Verzahnung, mit Reib-oder Kraftschluss (Reib-Faktor 1,0) ist bei Erdbeschleunigung Schluss, d.h.: Eine Sek. beschleunigen=36 Sachen--zwei Sek. beschleunigen=72 Sachen--drei Sek. beschleunigen=108 km/h
auf dem Tacho! :!: :!: :!:
Heisst: 2,8 s von Null auf Hundert!! Worüber diskutiert Ihr eigentlich?? ?(

Hier geht`s doch nur um den phänomenalen "Anschub eines E-Motors"--könnte uns der begeistern, oder trauern wir dem AuspuffSound nach??? ?(

Peter(GS)


Ich fürchte du hast keine Ahnung von Physik ;)
Die 9.81m/s² wirken NUR in Richtung Erdmitelpunkt, und in keine andere Richtung. Nehmen wir mal die Bewegung eines startenden Flugzeugs an, dann müssen die vertikale und die horizontale Bewegung getrennt berechnet und beobachtet werden.

Da g ausschließlich in Richtung der vertikalen Bewegung wirkt hat es keine Auswirkungen auf die horizontale Bewegung, deine Berechnung ist also hinfällig ;)

Um die Geschwindigkeit eines Motorrades während einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung in der horizontalen Ebene zu berechnen verwendet man die Formel

Wenn man die Formel umstellt kann man auch die Beschleunigung der entsprechenden Bewegung in der horizontalen Ebene bestimmen.

Noch ein kleines Beispiel für Beschlunigungen jenseits der 9.81m/s²: Bei den Dragster-Fahrzeugen der Top-Fuel-Klasse treten beim Start +6 g (60 m/s²) und beim Abbremsen −6 g an Beschleunigung auf. :D ;)

GT Karl

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31

Freitag, 6. März 2009, 13:24

RE: 9,81m/s2

ich fürchte, Ihr spaltet Linsen---ohne Verzahnung, mit Reib-oder Kraftschluss (Reib-Faktor 1,0) ist bei Erdbeschleunigung Schluss, d.h.: Eine Sek. beschleunigen=36 Sachen--zwei Sek. beschleunigen=72 Sachen--drei Sek. beschleunigen=108 km/h
auf dem Tacho! :!: :!: :!:
Heisst: 2,8 s von Null auf Hundert!! Worüber diskutiert Ihr eigentlich?? ?(

Gut, du weißt daß dies so ist! Der Redakteur vom Stern wußte dies scheinbar aber nicht(is ja auch nicht schlimm!!) und schrieb so'n Unsinn in seinen Artikel, da darf man doch mal ein wenig frotzeln, oder? :P

Das Geräusch der verschiedenen Motorräder gehört natürlich auch für mich unbedingt dazu, es gehört zum Eindruck den Maschinen schon als kleiner Junge auf mich gemacht haben und damit wohl unauslöschlich in mein Unterbewußtsein eingebrannt wurden und es wird mir immer wieder eine Gänsehaut bereiten, wenn ein offener großer Zweitakter an mir vorbei "flat out" die Strecke herunterjagt(Ist halt Geschmackssache :rolleyes: ).

Dies heißt aber eben nicht, daß ich Entwicklungen wie die E-Motorräder mit allen ihren Vorteilen nicht gutheiße und damit Spaß haben könnte.....und auf den kommt es mir am Ende an! :D

Gruß

Karl

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32

Freitag, 6. März 2009, 13:59

Oh je, jetzt hab ich so lange für meine Antwort gebraucht, daß ich gar nicht gemerkt habe, daß Racingfreak inzwischen geantwortet hat!

Nee, nee kann ich da nur sagen, der Peter hat schon Ahnung von der Physik und seine Rechnung stimmt, bevor wir uns jetzt darüber in die Haare bekommen:

Ich erwähnte bereits die Tatsache, daß es sich beim Beschleunigen eines Motorrades auf der Straße um einen sogenannten Reibrollenantrieb handelt, dies heißt die zur Beschleunigung der Masse erforderliche Kraftübertragung erfolgt nur durch eine Kombination aus Haft-und Gleitreibung! Mein Professor für Mechanik sagte immer:" Wenn du nichts mehr weißt, weißt du immer noch, daß F=µ x N ist!"

Das heißt, daß die Reibkraft F (die sich der Antriebskraft der Räder entgegenstellt) sich aus dem Produkt des Reibwertes µ(zwischen Straße und Reifen in unserem Fall) und der Normalkraft N zusammensetzt. N ist aber nichts anderes als m x a, also die Masse des Fahrzeugs multipliziert mit der Erdbeschleunigung a !

Die Reibkraft F enthält ebenfalls die Masse des Fahrzeugs und eine Beschleunigung die allerdings in horizontaler Richtung wirkt!

Diese Kraft F ist also maximal wenn der Reibwert µ = 1 ist, also kein Schlupf vorhanden ist, d.h. die Räder drehen beim Anfahren nicht durch! Die maximale Beschleunigung die zu erreichen ist entspricht dann aber gerade der Erdbeschleunigung a (9,81m/s²). Dies ist von der jeweiligen Masse des Fahrzeugs unabhängig! Klingt komisch, ist aber so! Das hätte man jetzt in der Sendung mit der Maus gesagt! :D

Höhere Beschleunigungswerte lassen sich nur mit Reibkraftunabhängigen Antrieben realisieren, z.B. Dragster mit Gasturbinen oder Raketenantrieb oder eben mit der formschlüssigen Zahnstange ;) !

Die Tatsache, daß geringfügig höhere Beschleunigungswerte an Fahrzeugen mit Rollenantrieb gemessen werden können liegt daran, daß es bei modernen Reifenkonstruktionen zu sogenannten Verzahnungsefekten kommt, also eine z.T. formschlüssige Verbindung aufgebaut werden kann!

Puhh, jetzt hoffe ich, daß das alles nicht zu kompliziert und theoretisch war und höre mir ein paar schöne Zweitaktbeschleunigungsorgien auf Youtube an! 8)

Gruß

Karl

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33

Freitag, 6. März 2009, 14:11

Ein F1 beschleunigt aber auch mit normalem Motor in 2.1 sec auf 100, was meilenweit von den errechneten 2.8 wegliegt und keinesfalls einen geringfügigen Unterschied darstellt sondern einen Gravierenden...
BTW: Die Reibung hab ich vergessen :D Aber deine Argumentation iszt soweit schlüssig, so in der Art haben wir das auch besprochen. Das kommt davon wenn man Halbwissen in die Runde wirft :D


Aaaaaaber: TopFuel Dragster funktionieren genauso wie ein normales Moped ;) "Normaler" Motor, normaler Antrieb. Deshalb macht die Sache wieder keinen Sinn.

Racingfreak

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34

Freitag, 6. März 2009, 15:28

Und es ist doch Schwachsinn ;)
Haftreibungskoeffizienten jenseits von 1 sind möglich und garnicht so selten ;) Womit die Beschleunigungsfrage geklärt ist ;)

Zitat

Die Coulombsche Festkörperreibung

unterscheidet zwei Zustände: Haftreibung und Gleitreibung, wobei die Haftreibung immer größer als die Gleitreibung ist. Die Reibungszahl µ ist als Proportionalitätskonstante zwischen der Reibungskraft und der Normalkraft definiert, also: FR=µFN
Auf einer schiefen Ebene stellt das µ der Haftreibung daher grade den Tangens des Winkels dar, bei dem ein Klotz zu rutschen beginnt. Verringert man darauf hin den Winkel so ergibt sich das µ der Gleitreibung grade aus dem Tangens des Winkels, bei dem der Klotz wieder stehenbleibt. Der Tangens kann mathematisch Werte zwischen -unendlich und +unendlich annehmen, wobei physikalisch nur positive Werte sinnvoll sind (sonst wäre die Energieerhaltung verletzt). Daher kann der Reibwert µ Werte zwischen 0 und +unendlich annehmen. Eine Grenze bei 1 (Winkel 45°) ist unsinnig und wird von vielen Materialen überschritten (z.B. Alu/Alu 1.05, Nickel/Nickel 5.0, etc.). Bei Alu/Alu liegt sogar die Gleitreibung bei 1.04.
Die Festkörperreibung hat folgende Eigenschaften:

Haftreibung > Gleitreibung
Die Reibkraft ist nur von der Normalkraft abhängig, nicht von der Auflagefläche
Die Gleitreibung ist geschwindigkeitsunabhängig


Den Rest könnt ihr hier nachlesen, uA auch dass Reifen NICHT unter die Festkörperreibung fallen ;)

GT Karl

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35

Freitag, 6. März 2009, 15:31

Ja, Topfueldragster arbeiten auch mit "Rollenantrieb", die Beschleunigungswerte, die sie bis 100km/h haben liegen aber tatsächlich auch über zwei Sekunden (da helfen Verzahnungseffekte oder..... Klebstoff :D ), sie sind aber wegen ihrer wahnsinnigen Motorleistung in der Lage die max. Beschleunigung weiter beizubehalten, rechne doch einfach mal die erreichten Zeiten in Verbindung mit der Erbeschleunigung um, dann ergibt sich ja die Geschwindigkeit die der Dragster nach 400m erreichen würde, wenn er konstant mit g beschleunigt würde! Ist das realistisch? ;)

Gruß an alle (Drag-) Strip Fans

Karl

P.S.: Ich bestreite nicht, daß es Reibwerte oberhalb von 1 gibt, bevor es langweilig wird, die sog. Verzahnungseffekte hatte ich bereits mehrfach erwähnt! :D Aber der maximale Wert liegt dann vielleicht bei µ=1,25, das ergibt dann ca. 2,3 sec Beschleunigungszeit von 0-100km/h, die Physik ändert das nicht.......aber 0,7sec so wie im Stern Artikel?......o weh, o weh ;(

Classic Race Museum

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36

Freitag, 6. März 2009, 20:08

Ich für meine Person trauere dem Auspuffsound nicht nach, weil der mich bisher nicht sonderlich interessiert hat,


Lieber Jürgen Rothbrust,
das hätte ich ja nicht gedacht.
Ein Motorsportler,dem der Sound egal ist . ?( :cursing:

Ein Motorrad ohne Sound ist wie Bier ohne Alk...... oder Sex ohne ......

Wenn Ihr alle auf diese Elektro Eierfeilen steht,wird es Zeit das ich mir ein paar Fässer Sprit einlagere.
Dann kann ich später wenigstens mal eine TZ oder Manx oder das Föxlein brüllen lassen.
Ich kann und werde jedenfalls niemals auf einen anständigen Sound verzichten.

Wenn ich mal den Löffel abgegeben habe ist mir das natürlich auch scheissegal.... aber bis dahin kann ich mich nur wiederholen

Elektromotorrad :?: Nein Danke :!: :thumbdown:

Gruß
Classic Race Museum

PS:Ich bin sicher Ihr steht dann mit Euren Elektro Rasierern vor der Tür und lauscht dem Klang eines anständigen Motorrads,auch wenn es nur 98 Kubik hat.

Aber sollte der Akku dann leer sein,stelle ich natürlich für die Heimfahrt nach Mendig eine Steckdose oder einen Benzinbetriebenen Generator zur Verfügung :thumbsup:
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H-JürgenR

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37

Samstag, 7. März 2009, 21:46

@ Classic-Race-Museum

Dass ich auf Elektro-Bikes stehe habe ich doch damit in keinster Weise gesagt..... ?(

Ich war immer ein 2-Takt Fan gewesen, der erst in späteren Jahren zum 4 - Takter mutiert ist ...

Dass aber 2-Takter einen "schönen Klang" von sich geben, ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.. ;( :rolleyes:

Bei einem 4-Takter (wie auch beim 2-Takter) ist es in 1. Linie die Leistung und das Fahrwek, was mich interessiert...

Der Krach ist mir nicht so wichtig........ich würde mit einem Motorrad mit Flüsterauspuff lieber vorne wegfahren,

als mit einem dass einen schönen, tollen und besonders lauten Klang hat, hinterher........

38

Samstag, 7. März 2009, 22:49

@ Classic-Race-Museum

Dass ich auf Elektro-Bikes stehe habe ich doch damit in keinster Weise gesagt..... ?(

Ich war immer ein 2-Takt Fan gewesen, der erst in späteren Jahren zum 4 - Takter mutiert ist ...

Dass aber 2-Takter einen "schönen Klang" von sich geben, ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.. ;( :rolleyes:

Bei einem 4-Takter (wie auch beim 2-Takter) ist es in 1. Linie die Leistung und das Fahrwek, was mich interessiert...

Der Krach ist mir nicht so wichtig........ich würde mit einem Motorrad mit Flüsterauspuff lieber vorne wegfahren,

als mit einem dass einen schönen, tollen und besonders lauten Klang hat, hinterher........
Ich sehe das genauso!

Nur weil man dem Fortschritt offen gegenüber steht bedeutet das noch lange nicht dass man mit den alten und/oder aktuellen bricht.

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39

Mittwoch, 25. März 2009, 21:41

Lesen bildet: Das sagte schon meine Oma. Und darum habe ich mir ein Sonderheft von "auto motor und sport" gekauft und festgestellt, dass ich schon gebildet bin. Nun möchte ich meine Leser und meine Kollegen bilden. Gleichzeitig.
Anfang der 70er muss es gewesen sein, als ich meiner Tochter einen richtigen E-Roller kaufte. Von Hercules. Ich habe ihn richtig bezahlt, er war kein Testobjekt. Nicht nur ich, sondern auch meine Tochter könnten Ihnen sicherlich so manches aus der Praxiserfahrung mit diesem E-Mobil berichten. Nicht nur der Batterie wegen. Es war auch in den 70er Jahren, als ich ein Elektroautomobil von Zagato in der Schweiz gefahren bin. (Nicht auf Einladung, sondern auf eigene Kosten angereist, weil mich diese Entwicklung interessierte. Außer mir gab es damals keinen deutschen Journalisten dort.) Damals habe ich auch ein Interview mit Herrn Zagato gemacht. Ja, ich meine den "Sportwagen-Zagato". (Inzwischen ist mein damaliger Gesprächspartner schon tot.) Der hat sich damals schon um Elektroautomobile bemüht. Und ich habe mir damals schon Gedanken gemacht. Über bestimmte Aussagen des RWE, über "visionäre" Voraussagen von GM-Verantwortlichen. Es war - wenn ich die Dinge mal hinterfragte - immer viel "heiße Luft" dabei. Ich arbeitete zu der Zeit als freier Journalist. So wie heute. Der Unterschied zu heute: ich hatte damals noch Ansprechpartner bei den Verlagen, die mich verstanden, auch im Interesse ihrer Leser auf der Suche nach der Wahrheit waren. Jürgen Stockmar z.B., bei der "Auto-Zeitung". Darum wurde die "Auto-Zeitung" auch damals (!) von der Industrie ernst genommen. Darum konnte ich dort auch meine Geschichten veröffentlichen. Heute ist eine andere Generation von Chefredakteuren und Verlagsleitern (!) am Redaktionsruder der (so genannten) "Fachzeitschriften". Handwerklich gut gemacht (Papier, Druck, Layout) macht zumindest mich oft der "restliche" Inhalt nicht glücklich, da er nicht meinen Erfahrungen, Kenntnissen und damit auch Theorien (wenn man versucht Zukunftslösungen zu erkennen) entspricht. (Natürlich stimmt aber der Anzeigenanteil im Heft! - Gratulation, Herr Verlagsleiter!) Ich kann leider nicht schreiben ohne zu denken, weshalb ich als Mitarbeiter beim modernen Industrieprodukt Zeitschrift nicht einsetzbar bin. Ein Mensch muss sein wie ein Computer: nur was man reinsteckt gibt der auch (digital) wieder aus. Und wenn etwas nicht so funktioniert, dann leuchtet irgendwo ein Lämpchen oder es piept. Ein Warn-Piep. Beim Lesen des "ams"-Spezial mit dem Titel "ECO-Drive" müsste es eigentlich bei vielen Lesern immer irgendwann gepiept haben oder die "rote Warnlampe" angegangen sein. Oder haben die beim Lesen auch nicht gedacht? - Muss man nicht den Eindruck haben, dass der Hybridantrieb schon am Ende ist, bevor er bei der F1 beweisen kann, dass in der Realität manches anders ist als in den Gedanken der FIA-Verantwortlichen? - (Dazu habe ich schon geschrieben.) Und ist der Elektroantrieb nicht noch Lichtjahre von einem bezahlbaren Serieneinsatz entfernt? - Ich will Sie nicht vom Kauf eines Motor-Presse-Erzeugnisses abhalten. Dort schreiben tolle Leute. Hoffentlich toll bezahlt. - Ich notiere nachstehend nur ganz einfach, was ich zu der Sache recherchiert, erlebt, erfahren habe. Natürlich habe ich auch mit Experten Kontakt gehabt. Die haben meine Meinung gestärkt. Und so überschreibe ich folgende Geschichte kurz und knapp mit:
E-Mobil-Wirkungsgrad:
Reden wir mal über 12 Prozent
09-02-18/05 - Eigentlich steht der beste Satz im neuen "Magazin für umweltbewusste Mobilität", geschrieben von Chefredakteur Ing. grad. Bernd Ostmann, gleich auf Seite 5, im Editorial. Dort kann man lesen: "Der Verbrennungsmotor wird noch viele Jahre die Hauptantriebsquelle sein." - Richtig. Und damit könnte man das Sonderheft eigentlich schon auf die Seite legen. Aber eigentlich gibt es ja nichts, was einen nicht weiter bringt. Darum blättern und lesen wir mal.

Besonders positiv erwähnen muss man einen Artikel unter dem Obertitel Well-to-Wheel (ab Seite 56), bei dem die gesamte Verbrauchskette von der Energiequelle bis zur Fahrbahn beleuchtet wird. Er macht deutlich, dass ein Automobil mit Elektroantrieb eben nicht emissionsfrei durch die Städte stromert, sondern sein CO2 lediglich an anderer Stelle entsteht.

Dieser Beitrag eignet sich auch ganz vorzüglich, mal einige Dinge zurechtzurücken, die bei üblicher Betrachtungsweise ein völlig schiefes Bild ergeben.

Beginnen wir mit dem Thema Kernkraft: Well-to-Wheel suggeriert, dass der CO2-Anfall minimal ist. - Stimmt das wirklich? Ist mit dieser Darstellung wirklich alles betrachtet, auch die Aufwendungen zur Sicherung, die zukünftigen (und dann notwendigen!) Aufwendungen zur Entsorgung, und der Aufwand zur "Kriegsführung" gegen wildgewordene Länder und Terroristen? (Kriegsführung steht hier in Anführungszeichen, weil man gegen Terroristen keinen Krieg führen - und erst recht nicht gewinnen kann.)

Die Kerntechnik ist ein Wechsel auf die Zukunft. Erschreckend - aber typisch für unsere Zeit - ist, dass Vorkommnisse wie Tschernobyl so schnell in Vergessenheit geraten können. Klimakatastrophe, Energiekrise und Finanzkrise (Systemkrise?) verstellen den Blick auf die Gefahren. Die Politiker werden leicht und schnell Opfer der Kernkraftlobby, die anscheinend gerade wieder dabei ist, verlorenen Boden gutzumachen. Aber auf wessen Kosten? Der kurzfristige Gewinn ist vielen wichtiger, als das langfristige Wohlergehen über mehrere Generationen. Natürlich müssen wir nach vorne schauen, aber doch sicher nicht, ohne die Missstände und Katastrophen der Vergangenheit vollständig zu ignorieren.

Denken wir doch mal an den permanent drohenden Supergau. Er ist aber nur eine von drei Erblasten, mit denen wir unsere Kinder und Enkel "beglücken". Die zweite ist die Lagerung der verbrauchten Brennelelemente und abgeschalteten Reaktoren. Niemand weiß bis heute wohin damit. Das wird dann zur Hauptbeschäftigung unserer Nachkommen werden, auch wenn sämtliche Reaktoren schon längst keinen Strom mehr liefern, nur noch als mahnende und strahlende Denkmäler an die naive Technikgläubigkeit einer verblendeten, (kriminellen?) Generation in der Landschaft stehen. Die dritte Hypothek ist die Tatsache, dass auch Uran endlich ist, und dass es in Kürze zu einem Verteilungskampf um diese Ressource kommen wird. Deutschland verfügt nicht über Uranvorkommen. Aus der Abhängigkeit von Erdöl würde dann eine von Uran werden. Ich bin nicht sicher, ob unsere Kinder und Enkel jemals auf die Barrikaden gehen. Aber ich bin sicher, dass ein solcher "Ausverkauf der Zukunft" in Kürze den Generationenkonflikt heftig anheizen wird.

Zweiter Kritikpunkt ist die Behauptung, dass die erneuerbaren Energieformen Wind- und Sonnenenergie kein CO2 produzieren. Die Behauptung ist richtig. Und wenn diese Energien dann der Fortbewegung dienen, so läuft auch diese Aktivität ohne CO2 ab. Aber exakt diese Argumentationskette ist irreführend. Wie an anderer Stelle sehr richtig erwähnt, muss man fairerweise die durchschnittliche CO2-Produktion aller Stromerzeuger als Basis nehmen. Aber auch diese Betrachtung liefert nur eine scheinbare, die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit muss der Ausbau erneuerbarer Energieformen dem Abschalten von überholten Kraftwerken dienen. Den uralten, auch technisch völlig veralteten Dreckschleudern mit dem grottenschlechten Wirkungsgrad, die die kostbaren Reserven an Kohle und Öl beim Schornstein rausblasen, denen muss der Hahn abgedreht werden. Unter der Prämisse "Abschalten einer Dreckschleuder verhindert" sieht die Rechnung plötzlich ganz anders aus. Denn bei dieser Betrachtung muss man von dem Wirkungsgrad (oder sollte man nicht besser Nichtwirkungsgrad sagen) des Kohlekraftwerks von 30 Prozent ausgehen. Dazu muss noch ein Stromleitungswirkungsgrad von bestenfalls 90 Prozent berücksichtigt werden, sowie ein Ladewirkungsgrad von 80 Prozent - Ist die Batterie eines E- Automobil schließlich vollgeladen, so befindet sich in der Batterie dann eine Energiemenge, die 22 Prozent der insgesamt eingesetzten Primärenergie entspricht. Noch .mal zum Mitschreiben: nur 22 Prozent können genutzt werden. - Aber es kommt noch schlimmer:

Bei der Umsetzung und Übertragung der Energie von der Batterie auf die Straße (und deren Umsetzung in Fortbewegung) erfolgt sogleich der nächste Irrtum: Eine gute Elektromaschine weist einen Wirkungsgrad von 85 Prozent auf, und nicht nur 35 Prozent wie ein Dieselmotor. Diese gebetsmühlenartig immer wieder aufgestellte Behauptung ist im Prinzip richtig. Nur darf man diesen Wert nicht in die Berechnung einsetzen. Denn der Strom muss erst noch fahrzeugintern durch ein elektronisches Steuergerät aufbereitet werden, bevor er auf die E-Maschine losgelassen wird. Und dieses Steuergerät weist einen Wirkungsgrad von etwa 80 Prozent auf. Leider entstehen auf dem Weg von der Batterie zum Steuergerät noch weitere Verluste. Die Entladung der Batterie z. B. geschieht mit 90 Prozent, und beim Transport von der Batterie zum Steuergerät bleiben in Kabeln und Kontakten (Stecker) weitere 10 Prozent hängen. Das bedeutet also - wohlwollend gerechnet - unterm Strich einen Wirkungsgrad von 55% für einen gut ausgelegten und sparsam gefahrenen Elektroantrieb im Automobil.

Was bleibt also übrig vom Kraftwerk bis zur Straße beim ach so umweltfreundlichen, klimaschonenden Elektroantrieb? - 55 Prozent von 22 Prozent ergeben 12 Prozent (in Worten: Zwölf Prozent). Der Rest ist futsch, verpufft, wird als CO2 in die Atmosphäre entlasssen, geht als wertvoller Rohstoff unwiederbringlich verloren.

Benötigt ein Elektrofahrzeug eine Innenraum-Heizung oder genügt dem Besitzer und Fahrer ein reines Schönwetterfahrzeug? Um ein Fahrzeug aufzuwärmen benötigt man beim E-Automobil zusätzlich eine Menge Energie, die beim Verbrennungsmotor als Abfallprodukt praktisch "umsonst" anfällt. Je schlechter der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors, desto besser die Heizwirkung. Bei einem Elektrofahrzeug verbraucht die Heizung einen nicht unerheblichen Teil der kostbaren gespeicherten Energie zusätzlich. Nicht selten wird es da zu einer Abwägung kommen müssen zwischen Fahren und Frieren. Im Sommer zeigt sich die Kehrseite der Medaille, die Aufheizung durch die Sonneneinstrahlung. Die möglichst stromlinienförmigen Elektrofahrzeuge mit ihrer Eiform verfügen meistens über große Glasflächen und einen dementsprechenden Treibhausefffekt. Eine effiziente Klimaanlage ist so fast überlebenswichtig, frisst aber den Strom, mit dem man eigentlich vorwärtskommen wollte. Häufig steht man so vor dem Dilemma: Fahren oder Schwitzen? Egal ob Heizen oder Kühlen, der Energieverbrauch dafür ist noch in keiner Rechnung berücksichtigt. Gerechterweise muss man zugeben, auch nicht beim Verbrennungsmotor. Nur liegt dort der Wirkungsgrad zum Heizen bei annähernd 100%, und derjenige der einer mechanisch angetriebenen Klimaanlage ist deutlich besser als der des elektrischen Pendants.

Kommen wir zum irreführendsten Teil der Elektrofahrzeugreligion (weil das etwas mit Glauben zu tun hat), den Fahrleistungen. Da wird mit Beschleunigungswerten nur so geprahlt. Beim Spurt aus dem Stand bis 50 km/h hängt ein modernes, großzügig ausgelegtes Elektromobil fast jedes verbrennungsmotorgetriebene Automobil beinahe mühelos ab. Diese gradlinige Kraftentfaltung macht riesig Spass, man kann gar nicht genug davon bekommen. Die Ernüchterung folgt spätestens beim Blick auf die Reichweite-Anzeige. Einige wenige Beschleunigungsorgien reduzieren die Reichweite beträchtlich. Sobald die erste Euphorie verflogen ist und alle Verwandten und Bekannten gebührend beeindruckt sind, lässt man es beträchtlich ruhiger angehen. Man hat ja schließlich ein Ziel vor Augen, auch wenn es nur wenige Kilometer entfernt ist. Die Reichweitenanzeige reduziert heftige Ausschläge des Gasfußes bzw. Stromfußes ganz von selbst. Von ähnlicher Problematik erweist sich die Höchstgeschwindigkeit. Beim Fahren mit Höchstgeschwindigkeit bewegt sich Reichweitenanzeiger schneller nach unten, als die gefahrenen Kilometer ansteigen. Das lässt man dann zukünftig schön bleiben. Spätestens aber dann, wenn man einmal liegen geblieben ist. - So gesehen ist ein Elektromobil von ausgezeichnetem erzieherischen Wert.

Zum Schluss sei noch ein Kaufpreisvergleich der Fahrzeuge, E-Automobil und Automobil mit Verbrennungsmotor gestattet: Wenn die Elektromobile erst einmal in großen Stückzahlen gebaut werden, dann purzeln auch die Herstellungskosten und damit auch (hoffentlich!) die Verkaufspreise. Aber bei welchem Niveau beginnen wir? Und wie lange wird es wohl dauern, bis ein Gleichstand erreicht ist? Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, dass dafür noch einige Jahrzehnte ins Land gehen werden. Leider! - Wäre es da nicht viel vernünftiger, (zumindest) einen Teil des Geldes in die Optimierung der vorhandenen Verbrennungsfahrzeuge zu stecken?

Ein Beispiel: Der Tesla Roadster wiegt 1200 kg und kostet 120.000 €. Eine Lotus Elise wiegt 800 kg und kostet rund die Hälfte. Die Elise verbraucht ca. 8 L Benzin auf 100 km. Wieviel Geld müsste man in die Hand nehmen, um den Verbrauch auf die Hälfte zu reduzieren? Bei gleichbleibenden Fahrleistungen versteht sich. Die Ausgangssituation könnte kaum besser sein, weil die Elise (außer im Gewicht!) nicht annähernd auf günstige Verbrauchswerte getrimmt wurde. Deshalb steht dort ein riesiges Potential zur Verfügung, das nur darauf wartet, gehoben zu werden. Mit 20.000 € sollte eine deutliche Verbesserung der Verbrauchswerte problemlos zu schaffen sein. Man stelle sich vor, ein Fahrzeug mit den Fahrleistungen und dem Fahrverhalten einer Lotus Elise und einem Praxisverbrauch von vier Litern auf 100 km. Und das wäre dann immer noch deutlich billiger als ein Tesla Roadster. - Was bei einer Lotus Elise funktioniert, lässt sich leicht auf andere Fahrzeugmodelle und -kategorien übertragen.

Leider hat die Sache einen Pferdefuß. Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden immer noch mit zweierlei Maß gemessen. Den Elektrofahrzeugen gesteht man alle möglichen Nachteile zu, z.B. im Handling, in der Straßenlage, in der Reichweite, in der Praxistauglichkeit. Bei Verbrennungsmotorfahrzeugen ist man dazu nicht annähernd bereit, wie Beispiele aus der Vergangenheit deutlich belegen. Zum Beispiel der 3L-Lupo von VW oder der Audi A2. - Was mussten diese Fahrzeuge nicht alles an Spott über sich ergehen lassen, weil sie den Herren Journalisten zu teuer waren, und für ihr Geld zu wenig geboten haben. - Leider waren sie auch z.T. in ihrer technischen Auslegung und Umsetzung von Lastenheftforderungen nicht konsequent gemacht, genügten schon mal eher Marketing- als Praxisansprüchen. Aber das ist den meisten Journalisten leider nicht aufgefallen. Wie ein Blick in die alten Test- und Fahrberichte zeigt.

Das alles wäre nun nicht weiter schlimm, wenn nicht jetzt aktuell die gesamte Automobilindustrie in den Elektroantrieb (und in den Hybridantrieb) viel viel Aufwand an Ingenieurleistung investieren würde. Und damit Zeit, Geld und Engagement, das an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnte. Leider gibt es in der Automobilindustrie auch immer weniger Manager, die wirklich sinnvolle Vorgaben machen können. Denn eines ist sicher: Von den ausführenden Technikern, von denen, die die aktuellen Vorgaben umsetzen, kommt mit Sicherheit kein Protest. - Wissenschaftler und Ingenieure machen alles, wofür es Geld gibt. - Das ist eine Tatsache.

Bleibt nur zu hoffen, dass bei den Automobilkäufern und -Interessenten ein Umdenkprozess über den Geldbeutel stattfindet. Spätestens wenn die Strompreise explodieren wird das der Fall sein.

MK/Wilhelm Hahne
(unter Mitarbeit
fachkundiger MK-Leser)

40

Donnerstag, 26. März 2009, 19:30

MUSEUM JUNIOR - ein SPITZENMAESSIGER BEITRAG. Recht hat der Mann - ALLES AUGENWISCHEREI!!!!!

Gell Winni - da schaugst, wenn's blitzt.

Nix fuer unguat.

Classic Race Museum

unregistriert

41

Freitag, 27. März 2009, 09:48

Recht hat der Mann


Der Mann ist Wilhelm Hahne und schreibt viele ungeliebte Wahrheiten.

Öfters mal bei www.motor-kritik.de reinschauen.

Ist sehr interessant.

Gruß
Classic Race Museum
:thumbsup:

42

Freitag, 27. März 2009, 10:27

"Mei mei mei - ER SCHON WIEDER - bloss weil der Bua jetzt einmal was Tolles .... aber so sann se halt "DIA PREISSN". :D :D :D

Am Sonntag ... BIRA ... und nix F1
»charly« hat folgendes Bild angehängt:
  • my secretary 1.JPG

43

Sonntag, 29. März 2009, 10:35

Vergangenheit & Zukunft


Liebe CM-Fangemeinde,
wir können Geburtstag feiern: die Honda CB750 Four wird heuer 40 Jahre alt. Gemeint ist „DER“ Meilenstein in der Motorradgeschichte!

Zu diesem Anlass lehnen wir uns zurück und beamen uns, geistig versteht sich, in die damalig Motorradboomzeit zurück. Allen, die diese Epoche miterleben durften, braucht man nichts zu erzählen, jüngere dürfen ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Die 1968er Jahre waren gerade mit ihrer zukunftsprägenden Jugend- und Studentenrevolution, der freien Liebe und des freien Sex durch, in Deutschland herrschte eine fast Vollbeschäftigung und Wohlstand noch und nöcher.

Genau in dieser Zeit begann die Motorradindustrie einen Knaller nach dem anderen auf den Markt zu bringen. Denken wir nur an besagte Honda CB750 Four, aber auch an die Kawasaki 500 H1 „Mach III“, Kawasaki 750 H2 „Mach VI“, die legendäre Kawasaki Z900 „Z1“, BMW R75/5, Ducati 750, Moto Guzzi California, MV Agusta 750S, Yamaha XS650 und bei Suzuki die Dreizylinder-Zweitakt-Modelle von 380 bis 750 ccm, um hier nur die Wichtigsten zu nennen. Leute war damals was los!

Natürlich gab es auch kritische Motorradfahrer, die mit all dem neumodernen Kram nichts anfangen konnten oder partout auch nicht wollten. Ihre Meinung war: alles viel zu kompliziert, die hochtourige Technik funktioniert nie und nimmer, wer soll das unterwegs reparieren, und Ersatzteile bekommt man sowieso keine.

Anderen, meist die jungen Halbstarken, konnte es jedoch nicht schnell genug gehen und ein paar PS mehr in den Zylindern wären auch nicht schlecht. Es waren die „Speed und Power“ Kerle!

Die Bibel war damals „Das MOTORRAD“. Ernst „Klacks“ Leverkus, er schrieb immer: „ein Sturz ist eine Schande“, hatte sich gerade zu „PS“ abgemacht, sein Nachfolger wurde Franz Josef Schermer, kurz „FJS“. Es gab aber auch noch Lucke Braun, Ilse Reuter, Peter Limmert und Hansi Mai .... nur der Vollständigkeit halber.

So und jetzt wird es spannend. Stellen wir uns doch mal vor, Cheftester FJS hätte sich damals über die Zukunft Gedanken gemacht, hat er mit Sicherheit auch, und er hätte einige Wünsche an die Motorradindustrie gestellt. Zum Beispiel:

* Für die Fahrsicherheit filigrane, spurstabile und verwindungssteife Fahrwerke aus Aluminium!

* Für den Komfort feinfühlig ansprechende Upside-Down Gabel!

* Für den Komfort eine Hinterradfederung mit nur einem Federbein und für ein feines Ansprechen mit ausgeklügeltem Umlenksystem!

* Für die optimale Abstimmung sollten grundsätzlich die Federelemente vielfach einstellbar sein,
vielleicht auch elektronisch während der Fahrt und von den Stummellenkern aus!

* Für die Fahrsicherheit Reifen mit ordentlichem Grip und hoher Lebensdauer. Am besten so breit wie bei einem Sportwagen, selbstverständlich als Gürtel- oder noch besser gleich als Radialreifen und natürlich schlaulos!

* Für die Fahrsicherheit wünschte sich FJS als Stopper vorne und hinten hydraulisch betätigte Scheibenbremsen, so groß wie in der F1. Die Handhabung müsste aber so einfach erfolgen, dass man von einer „Zweifinger-Bremse“ sprechen kann, und ein Sport-ABS dürfte natürlich auch nicht fehlen!

An die Motorentechniker hätte er auch gleich ein paar Wünsche. Zum Beispiel:

* Für die Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit eine kontaktlose Zündanlagen,
möglichst digital-kennfeld gesteuert!

* Für die Umwelt und den Geldbeutel verbrauchsiffiezente computergesteuerte Einspritzanlagen!

* Für die sozialverträglichkeit einen G-Kat für saubere Abgase!

* Für die Mitmenschen Schalldämpfer, wegen ihm auch als „4-in-1“, die nicht mehr als 80 dB(A) raus lassen!

Und weil die Gedanken schon beim Gestank und Lärm sind, kommt FJS gleich die Vision in den Kopf, dass für Ballungszentren und in Städten die Industrie umweltverträgliche Elektro-Roller und Motorräder mit kräftigen E-Antrieb anbieten sollte. Für die Infrastruktur der Stromversorgung hat er auch gleich eine Idee, die Stromsteckdosen könnte praktisch mit den Parkuhren verknüpft werden. Parken 1 Mark und „volltanken“ 20 Pfennig!

Aber auch der Spaß sollte bei ihm nicht zu kurz kommen, deshalb forderte er:

* 750er mit mindestens 150 PS und 270 Sachen schnell!

* 1000er mit 200 PS und 300 Sachen schnell, aber zur Sicherheit für die Biker und alle anderen Verkehrsteilnehmer auf 299 km/h elektronisch abgeriegelt!

An was er leider noch nicht dachte und sich bestimmt auch nicht unbedingt wünschte,
war ein GPS für Motorradfahrer sowie den Schnellhalter fürs Handy an der Lenkstange.

An das haben damals allerdings auch andere noch nicht gedacht, es fehlte ihnen schlicht und ergreifend die Phantasie für so etwas.

Pip, das Handy klingelt, wir sind wieder in der Gegenwart,
es ist der 26. März 2009 gegen 19:00 Uhr und Peter ist dran:
“Winni, guck mal ganz schnell ins Internet, MZ baut wieder Motorräder!“

Jau, auch ans Internet dachte damals, vor 40 Jahren, noch kein Mensch und fürs Motorrad schon ganz und gar nicht.

Thomas Petsch, Hersteller der „Münch-Mammut-2000“, hätte sich dagegen seine Mammut ohne Internetverbindung kaum vorstellen können.

Und was bedeutet das nun alles? Die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten! Und das ist gut so!

Winni-immer-noch-der-Stromer

PS: Ach ja, bei der Fahrerbekleidung hat sich in der vergangenen Zeit auch mächtig vieles getan,
doch das ist ein anderes Thema...


GT Karl

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44

Sonntag, 29. März 2009, 17:12

[

Was bleibt also übrig vom Kraftwerk bis zur Straße beim ach so umweltfreundlichen, klimaschonenden Elektroantrieb? - 55 Prozent von 22 Prozent ergeben 12 Prozent (in Worten: Zwölf Prozent). Der Rest ist futsch, verpufft, wird als CO2 in die Atmosphäre entlasssen, geht als wertvoller Rohstoff unwiederbringlich verloren.



Das ist nachvollziehbar!! Eine Dampflok aus den letzten Jahren der Entwicklung dieser ausgestorbenen Spezies erreicht immerhin um die 16% Gesamtwirkungsgrad! Noch Fragen?

Gruß

Karl

45

Montag, 30. März 2009, 08:29

FREUNDE – blos ganz gschwind aber auch passend zum obigen Thema:

War gestern mit dem Buabn wieder am BIRA zum “Fruehschoppen”, und nachdem a) der schnelle Honda Schweizer wenig Zeit hatte, b) der Rocket-Aprilia-Schwob noch an einer BIRA-Gipshand laboriert, und vor allem c) weil ich Trottel vergessen hab nach dem letzten Sonntag den Blade-Zuendungs-Schalter auf OFF zu stellen – deswegen hatte ich viel viel Zeit fuer meinen Buabn.

Den Buabn an den verschiedenen Schluessel-stellen genauest beobachtet – und anschliessend KORREKTUREN vorgeschlagen und eingeleitet.

Wie??

Ganz einfach – genauso wie der schnelle Japaner YOSHITERU KONISHI in Ein Samurai in Siam (am BIRA) uns seine Schaltpunkte VORGESUNGEN hat – genau so hab’ ich dem Conny vorgesungen a) wie er gerade faehrt … b) und wie er fahren sollte..!!!

Was haette ich wohl gemacht wenn der Bua auf einem ELEKTROMOTORRAD geritten waer???

GT Karl

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46

Montag, 30. März 2009, 08:41

Ganz einfach Charly, die Betriebsspannung gleich auf dien Lenker legen lassen und dem Kleinen dann vorzappeln wie er Gas, ääh Strom, zu geben hat! :D

Gruß

Karl

47

Montag, 30. März 2009, 09:57

KOARL - DU BIST EIN RECHTER SAECKEL!!!

KURZSCHLUSSSTROMER!!!!!!!!!!

:D :D :D

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48

Samstag, 1. August 2009, 16:52

RWE Autostrom

RWE-Autostrom
RWE bringt den Strom auf die Straße. Die ersten Stromladesäulen in Deutschland sind bereits in Betrieb. Und damit Autostrom alltagstauglich wird, soll schon bald ein deutschlandweites Netz öffentlicher Ladesäulen ein einfaches und benutzerfreundliches Aufladen ermöglichen. Somit können Sie Ihr Elektrofahrzeug nicht nur zu Hause sondern auch im öffentlichen Verkehrsraum sicher, sauber und unkompliziert laden.


Infos unter www.rwe-autostrom.de

Gruß
Classic Race Museum
?(

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49

Samstag, 1. August 2009, 18:39

jetzt will der gute alte pur auch noch seinen Senf dazu geben:

"(Natürlich stimmt aber der Anzeigenanteil im Heft! - Gratulation, Herr Verlagsleiter!)"

in den guten alten Tagen des Carl Hertweck hieß es in der damaligen einzigen Motorrad-Zeitschrift "der Fachjournalist ist dazu da, die Rückseite von Reklame zu bedrucken". Das war Mitte der 1950er Jahre, Hertweck wurde dann 1958 wegen seiner offenen Schreibe raus"gemoppt", wie man heute sagen würde,

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50

Sonntag, 2. August 2009, 19:15

Elektro Fans !!

Ich hätte da eine Idee für sauberen Lade Strom. !!

An jedes Windkraftrad ein Kabel , mit ner Steckdose dran zur nächsten Strasse , wie ne ADAC Notrufsäule :D

wär doch was oder ? :D :thumbsup: und schon haben wir sauberen Strom. lol, und mit den Geräuschen, das iss doch ganz einfach

Workman oder MP 3 oder so , und klingelton sound , kann sich jeder sein Motorrad sound aussuchen, ich würde die RC 166 nehmen, oder so ne TZ 4 Zyl. wär auch nicht schlecht, am besten eine Runde Isle of Man Sound , GRINS !!
Sidecar Classic-race manufacter! Georg Wendel Senior !! Umbau von CLASSIC Renngespannen , und auch SERIEN Gespannen.Reparatur , Neubau also REPLICAS von original alten Fahrwerken. KÖNIG SOLO [b]und Seitenwagen( Wasserwannen) Tanks ,Höcker (GFK.) ( Replika Renngespann Stand anfang 80er) mit Suzuki GSX R 750 Motor( Holland Classic Seitenwagen nur bis 750ccm) , zu verkaufen. :!: :D

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