eine Pressemitteilung zweier Konkurrenten. Text und Bilder: Thorsten Horn
Team Sachsenring in der IDM 2009
1. Lauf EuroSpeedway Lausitz, 24. - 26. April
Stenogramm
Eric Hübsch (18 Jahre, Lichtenstein)
Training: 15. Platz
Rennen: 12. Platz
Tabellenrang: 12. Platz (4 Punkte)
Kilian Gyger (17 Jahre, Bevilard/SUI)
Training: 27. Platz
Rennen: 23. Platz
Tabellenrang: -
Doppelbelastung hinterließ Spuren
Nicht ganz wunschgemäß verlief für das Team Sachsenring der IDM-Saisonauftakt 2009 auf dem EuroSpeedway Lausitz. Vor allem die Nummer 1 im Team, Eric Hübsch, hatte sich als Gesamtsechster des Vorjahres mehr vorgenommen.
Nach Startplatz 15 und Pech beim Start zum Rennen über 15 Runden, musste er sich am Ende mit Rang zwölf begnügen. Dabei erwies sich die derzeitige Doppelbelastung mit Abiturabschluss und Rennerei als schwieriger als erwartet. „Eric hat derzeit den Kopf nicht richtig frei. Das merkt man, wenn man ihn so lange kennt wie ich“, erläuterte sein Teamchef und Vater in Personalunion, Volker Hübsch. Auch die Vorbereitung musste man zum Wohle der heißen Phase seiner schulischen Verpflichtungen auf ein Minimum beschränken. „Drei Tage Lausitzring und ein Tag Sachsenring waren natürlich etwas wenig. Im vorigen Jahr hatten wir da schon vier Rennen in Spanien und Holland bestritten. Aber in drei Wochen ist Eric mit den Abi-Prüfungen fertig. Wir hoffen, dass es dann auch auf der Rennstrecke wieder aufwärts geht“, fügte Vater Hübsch hinzu.
Dabei hätte das Rennergebnis vom EuroSpeedway Lausitz dennoch im einiges besser ausfallen können. „Tobias Siegert stand genau vor mir, kam aber nicht vom Fleck. Ich war eingeklemmt, musste noch einmal abbremsen und verlor einige Plätze“, schilderte der 18-jährige Pilot die Situation, durch die er lediglich als 20. in die erste Kurve einbiegen konnte.
Viel Freude bereitete dem Team Sachsenring dafür Kilian Gyger. Der Neuling und Aufsteiger aus dem ADAC Junior Cup belegte im Training unter 50 Teilnehmern den 27. Platz und verbesserte sich im Rennen um vier Positionen. „Damit bin ich fürs Erste schon zufrieden“, meinte der 17-jährige Eidgenosse.
Neben dem Teamchef war auch Uwe Wächtler voll des Lobes: „Kilian hat einen super Job gemacht. Er hat sich mit viel Selbstkritik kontinuierlich gesteigert. Er setzt jetzt schon Bremspunkte, die ich so nicht erwartet hätte. Er muss die vielen guten Ansätze nur noch zusammenfügen, dann kommen auch die erhofften Ergebnisse“, ist sich der Ex-Rennfahrer und VSZ-Chefinstruktor sicher.
Das nächste Rennen findet vom 15. bis 17. Mai in Oschersleben statt.
Weitere Infos finden Sie unter
www.teamsachsenring.de und
www.erichuebsch.com.