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Classic Race Museum

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1

Saturday, December 31st 2011, 11:11pm

Nürburgring 2012 "es nimmt kein Ende"

Ich mache hier schon mal eine neue 2012er Rubrik auf,ein Ende des Dramas ist ja nicht abzusehen.

guten Rutsch und ein frohes,gesundes und unfallfreies 2012..........................

Gruß
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:thumbsup:

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2

Monday, January 2nd 2012, 1:20pm

Wie zu erwarten - es geht da weiter - wo es 2011 aufgehört hat...............

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_a…rid,359467.html

Gruß und frohes neues Jahr

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3

Thursday, January 5th 2012, 8:36am

Nürburgring: Betriebsratsvorsitzender Strack schmeißt hin

Neuer Knatsch am Nürburgring: Manfred Strack, Betriebsratsvorsitzende der Nürburgring GmbH (NAG), hat sein Amt nach Informationen der Rhein-Zeitung mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

Hintergrund sind die geplanten Stellenstreichungen.

Vörläufig hat die Nürburgring Automotive GmbH keinen Betriebsratsvorsitzenden mehr.

Am Nürburgring stehen derzeit bis zu 140 Stellen auf der Kippe, knapp 60 Mitarbeiter sollen entlassen werden, weil die Besucherzahlen deutlich niedriger als die ursprünglichen Prognosen ausfallen.

Stracks überraschender Rückzug wurde seinen Angaben nach durch die jüngsten Aussagen der Ring-Betreiber ausgelöst. Deren Sprecher hatte gegenüber unserer Zeitung erklärt: „Der Betriebsratsvorsitzender Manfred Strack kennt die wirtschaftlichen Kennzahlen genau.“ Über diese Aussage empört sich der Arbeitnehmervertreter im Gespräch mit unserer Zeitung: „Wahr ist, ich kenne die wirtschaftliche Kennzahlen nicht.“

Strack bezeichnet die bisherigen Gespräche über etwaige Entlassungen im Gegensatz zur NAG keineswegs als harmonisch. „Auf uns wird ein riesiger Druck aufgebaut, damit wir unsere Beschlüsse schnell fassen.“ Und weiter: „Die NAG will einen Persilschein, um den Leuten umgehend kündigen zu können.“ Strack verlangt mehr Zeit für die Arbeitnehmerseite, sich in die Materie einzuarbeiten.

Die jüngsten Differenzen bezeichnet er als Auslöser für seinen Schritt. „Über meinen Rückzug vom Vorsitz denke ich bereits seit Monaten nach – aus persönlichen Gründen.“ Strack will dem Betriebsrat weiter angehören, nur nicht mehr als Chef. Bereits am Donnerstag soll eine neue Spitze bestimmt werden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 12. Januar geplant. Gerüchte, dass ein Streit mit Verdi der Demission Stracks vorausging, bestätigten weder der scheidende Vorsitzende noch andere Betriebsratsmitglieder.

Von unserem Landeskorrespondenten Dietmar Brück

rz-online.de

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4

Friday, January 6th 2012, 9:46am

Familientag am Nürburgring

Auszug aus dem neuesten Bericht der Eifelzeitung,den kompletten bericht findet man auf www.eifelzeitung.de

Die Situation, so wie sie am Nürburgring ist, wurde im Grunde von fast allen kritischen Beobachtern vorausgesagt. Nur die hochdotierten Branchenkenner aus der Gutachterszene, die leichtgläubige Landesregierung und die jetzigen Nürburgring-Betreiber haben das anders gesehen. Fakt ist, große Teile des neuen Freizeitparks am Nürburgring mussten mangels Besucherzahlen bereits im November geschlossen werden. Andere wiederum hätten wegen Fehlplanungen erst gar nicht betrieben werden dürfen (Kartbahn). Den Kletterpark hat man dummerweise von drinnen nach draußen verlegt. Der Umzug soll über 100.000 Euro gekostete haben. Überall nur gähnende Leere. Einzig und allein das Spielcasino scheint auch im Winter zu funktionieren.

Die "Plastik-Eisbahn", die angeblich extra angeschafft worden war, hat man dieses Jahr erst garnicht mehr aufgebaut.

Auch auf die Rodelbahn und die Schneekanone ist mangels Interesse verzichtet worden.

Für den 15. Januar 2012 ist ein Nürburgring-Familientag von ver.di und dem Betriebsrat im Ring-Boulevard geplant. Es wird mit mehreren hundert Teilnehmern gerechnet. Dazu hat ver.di die Verantwortlichen aus der Politik insbesondere unseren Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) eingeladen. Ebenfalls die stellv. Ministerpräsidentin Evelyn Lemke (Die Grünen) in deren ministerialen Verantwortungsbereich der Streit um die korrekte Ausschreibung bzw. das Vergabeverfahren liegt. Daneben den damaligen Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) der bei der Übernahme durch die Pächter Herrn Lindner und Herrn Richter im Mai 2010 die Sicherheit der Arbeitsplätze versprochen hat. Und den Landtagsabgeordneten Alexander Licht (CDU)der Mitglied des Untersuchungsausschuss im Rheinland-pfälzischen Landtag zum Nürburgring war.

Mal sehen, wer am 15.Januar kommt.

Für den 16.Januar 2012 hat sich Minister Roger Lewentz am Nürburgring zu Gesprächen mit dem Betriebsrat und den Betreibern angekündigt.

Bei diesem Termin soll angeblich eine Entscheidung fallen.

:!: Die Entscheidung kann eigentlich nur lauten: die Rennstrecke muss vom Freizeitpark-Geschäft getrennt und in professionelle neue Betreiberhände gegeben werden. :!:

:!: Es gibt keine andere Möglichkeit, den Mythos „Nürburgring“ zu retten. :!:

This post has been edited 1 times, last edit by "Classic Race Museum" (Jan 6th 2012, 10:26am)


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5

Monday, January 9th 2012, 4:51pm

Brünnchen-Parkplatz: Parkgebühren oder sogar Schließung?

Am Brünnchen Parkplatz ist vor Weihnachten ein Wohnwagen vollgestopft mit Teppichen usw. abgefackelt worden.

Das schreibt mir grade Monika Korden. Sie ist Bürgermeisterin von Herschbroich und damit Brünnchen Hausherrin, denn das Gelände gehört nicht zur Nürburgring GmbH sondern zur Gemeinde Herschbroich. Den dicken Hals kann man durch die Email hindurch erkennen, denn das abgebrannte Wrack läuft unter Sondermüll und die kleine Gemeinde hat jetzt die Entsorgung an der Backe.

Müll im Brünnchen ist für Herschbroich generell ein echtes Problem - vielleicht denken Viele das würde der “große” Nürburgring schon richten.

Zeitlich ist das mal ganz ungünstig, denn grade jetzt sollte der Brünnchenparkplatz für die Besucher auf Kosten der Gemeinde hergerichtet werden (die Anfänge konnte man ja schon erkennen). Die Gemeinde hat das selber in die Hand genommen, um den Ring-Fans was Gutes zu tun - und ausgerechnet jetzt fackelt so ein Assi da seinen Camper ab.

Das mit dem Parken ist eine Dauerbedrohung und man hört es immer wieder, aber jetzt wird sogar über Schließung gesprochen. SCHLIESSUNG? Das ist mir neu und das wäre echt schlimm für die Nordschleifen-Athmosphäre.

Frau Korden wendet sich an uns mit der Bitte, ob der Vorfall mit dem Wohnwagen aufgeklärt werden kann.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und werfe mal in den Raum, ob sich nicht noch mehr Hilfe für das Brünnchen bzw. die Gemeinde findet. Der große Parkplatz hat viele Freunde und ist quasi die letzte Bastion gegen die Krake NAG, die versucht alles zu vereinnahmen. Dazu kommt noch, daß Pflanzgarten und Schwalbenschwanz kürzlich beschrankt wurden.

Jetzt ist auch dieser letzte Zufluchtsort in Gefahr und ich finde es lohnt sich dafür zu kämpfen. Laßt uns mal eine Diskussion lostreten (N-Forum, Touriforum, Facebook) und sehen wie sich das entwickelt.

Die Saison ist zum Glück ja noch sehr jung.

Mike Frison

www.20832.com

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6

Friday, January 13th 2012, 2:54pm

Am Ring sollen weniger Stellen wegfallen.....

.....lautet der Titel eines Beitrags auf www.rz-online.de

Dies klingt jedoch nach einem schlechten Witz,liest man den Artikel bis zum Ende durch,und erfährt darin dieses...........

..........Die NAG hält in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, die Gefahr einer Insolvenz für möglich:

«Bereits die aktuellen Pachtverpflichtungen können unter Aufrechterhaltung der derzeitigen Unternehmensstruktur nicht erwirtschaftet werden und führen zu einem defizitären Geschäftsergebnis.

Diese Entwicklung wird sich im kommenden Wirtschaftsjahr so verschärfen, dass eine Insolenz droht.»

Die kalkulierten Besucherzahlen würden nicht annähernd erreicht.

Nur mit den geplanten Maßnahmen könne eine Insolvenz verhindert werden.

Weil deutlich weniger Besucher kommen als geplant, wollen die Betreiber einen Teil des als überdimensioniert geltenden Freizeitparks schließen, den die frühere SPD-Regierung bauen ließ.

Zur Kundgebung von Verdi am Sonntag will auch Lewentz kommen. Verdi-Vertreter trafen sich am Freitag mit dem Minister.



PS: Übrigens hat die Nürburgring Automotive seinen "Noch Mitarbeitern" und Verdi verboten den Ring Boulevard für die Zusammenkunft zu benutzen.

Das Treffen findet jetzt in der Nürburger Gemeindehalle statt.

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7

Tuesday, January 17th 2012, 2:38pm

RZ-Kommentar: Am Nürburgring ist es Zeit für einen Kassensturz

Es ist ein Elend mit diesem Nürburgring: Eigentlich soll er das Blut von Motorsportfans auf der ganzen Welt in Wallung bringen, aber seit Jahren, treibt er den Rheinland-Pfälzern die Zornesröte ins Gesicht. Das legendäre Eifel-Rund hat sich in ein schwarzes Loch verwandelt, das Millionen über Millionen von Landesgeldern verschlingt.

Die schlechte Nachricht: Daran hat sich im neuen Jahr bislang nichts geändert. Die noch schlechtere Nachricht: Daran wird sich, das ist zu befürchten, auch in den nächsten Jahren nichts ändern.

Denn niemand weiß, wie die Investition von 330 Millionen Euro jemals wieder für den Steuerzahler hereingeholt werden soll. Tief im Innern wird auch in der rot-grünen Landesregierung keiner mehr daran glauben, dass in der Ring-Bilanz am Ende eine schwarze Null steht. Mit einem nicht ganz so desaströsen Minus wären die meisten wohl schon zufrieden. Denn allein die erbitterten Auseinandersetzungen von Betreibern und Besitzern über die Höhe der Pacht zeigen, wie rau der wirtschaftliche Wind an der Eifel-Rennstrecke weht.

Folgen des konzeptionellen Scheiterns

Die nun anstehenden Kündigungen sind die bitteren Folgen des konzeptionellen Scheiterns – daran lässt sich nichts schönreden. Und selbst wenn ein geschrumpfter Freizeit- und Geschäftspark wieder halbwegs profitabel sein sollte, kann das Land sich eigentlich nicht leisten, riesige Gebäudekomplexe weitgehend ungenutzt zu lassen.

Man wird also intensiv über Nach- und Neu-Nutzungskonzepte reden müssen. Doch die sind nicht zum Nulltarif zu haben. Und im Moment nimmt am Ring niemand neues Geld in die Hand. Das Verhältnis zwischen privaten Pächtern und Land ist vermutlich zu vergiftet, um gemeinsam ein Stück Zukunft zu gestalten.

Alle Karten auf den Tisch legen

Gerade in dieser verfahrenen Lage ist es wichtig, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Doch dazu gehört: alle Karten auf den Tisch! Das Land muss endlich ehrlich offenlegen, wie viel der Nürburgring die Bürger kostet – und zwar Jahr für Jahr und Tag für Tag.

Das geschieht bislang höchst widerwillig. Nur mit viel Mühe lassen sich all die Millionen aufspüren, mit denen Schuldzinsen beglichen oder finanzielle Engpässe zwischenfinanziert werden.

Und schließlich sollte Rot-Grün endlich freimütig und selbstkritisch zugeben, dass ein Teil der 330-Millionen-Investition für immer verloren ist. Dieser politische Kassensturz wäre ein bitterer Schritt – aber vielleicht auch der erste zum Neuanfang.

Von unserem Redakteur Dietmar Brück.

rz-online.de

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8

Friday, January 20th 2012, 2:38pm

Krisenmanager in der Kritik

Bericht vom SWR Fernsehen

http://www.swr.de/zur-sache-rheinland-pf…1573/index.html

Gruß
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?(

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9

Tuesday, February 7th 2012, 1:11pm

Streit um Nürburgring eskaliert: Land will kündigen - Pächter wollen nicht aufgeben

Nürburgring -

Die rot-grüne Landesregierung ist nach Informationen unserer Zeitung fest entschlossen, die Verträge mit den Nürburgring-Pächtern zu kündigen.


Es tut sich was am Ring: Das Land Rheinland-Pfalz will aus den Verträgen mit der Betreibergesellschaft Automotive aussteigen.
Das Kabinett, das ab 10.30 Uhr tagt, wird heute eine entsprechende Marschrichtung festlegen. Die Kündigungen sollen anschließend im Auftrag der Regierung von der Besitzgesellschaft, der Nürburgring GmbH, ausgesprochen werden. Dazu ist formal ein Gesellschafterbeschluss nötig. Die neue Saison könnte bereits von der nahezu landeseigenen Ring GmbH betrieben werden. Das Land strebt einen Aufhebungsvertrag an.

Mittelfristig soll es zu einer Neuausschreibung kommen. Selbst nach intensiven Verhandlungen war im Streit um die Pacht zwischen dem Land und den Pächtern keine Einigung zu erzielen. Am Wochenende muss ein Schreiben der privaten Nürburgring Automotive GmbH (NAG) beim Innenministerium eingegangen sein, dass die Forderungen noch einmal erhärtete. Am Sonntag liefen mehrere Gespräche des Innenministeriums mit den Pächtern. Die intensiven Verhandlungen brachten aber keine Wende.

Der Streit am Nürburgring eskaliert nun vollends. Denn die NAG - mit den Gesellschaftern Kai Richter und Jörg Lindner ‑ zeigt sich kampfbereit. „Von Rückzug kann keine Rede sein“, erklärte ein Sprecher gegenüber unserer Zeitung in einer ersten Reaktion. Die privaten Betreiber wollen gegen eine mögliche Trennung juristisch vorgehen. In einem Brief an die Belegschaft steht wörtlich: „Die rheinland-pfälzische Landesregierung wird heute Mittag in Mainz das private Betreibermodell für den Nürburgring für beendet erklären." Da es noch gültige Verträge bis 2040 gebe, wird die NAG über ihre Anwälte gegen eine Vertragskündigung Widerspruch einlegen.

Auch in der Landesregierung geht man davon aus, dass es zu einem längeren Rechtsstreit kommt. Zudem muss die nahezu landeseigene Nürburgring GmbH zunächst mit Landesgeldern stabilisiert werden, wie unsere Zeitung erfuhr.

Die oppositionelle CDU rechnet damit, dass der Steuerzahlen nun zur Kasse gebeten wird. Wirtschaftspolitiker Alexander Licht im Gespräch mit unserer Zeitung: „Um die verfahrene Lage am Ring wieder in vernünftige Bahnen zu lenken, wird der Steuerzahler kräftig bluten müssen.“ Licht kommentierte fast schon resigniert: „Das lange erwartete Desaster nimmt nun seinen Lauf.“ Vor allem Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) und dem früheren Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) wirft er Versagen bei der Neuordnung von Rennstrecke und Freizeitpark vor. Der CDU-Politiker befürchtet, dass die privaten Pächter teuer aus dem Ring herausgekauft werden müssen. Licht wörtlich: „Kai Richter wird recht damit haben, wenn er sagt, seine persönliche Vermögensbildung ist am Nürburgring noch nicht abgeschlossen

Für Unruhe bei der Landesregierung sorgt zudem ein noch nicht veröffentlichter Bericht des Landesrechnungshofs. Er soll sich nach Informationen unserer Zeitung ausgesprochen kritisch mit dem Zukunftskonzept am Nürburgring auseinandersetzen

Bericht aus der Rheinzeitung

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Tuesday, February 7th 2012, 3:05pm

Rheinland-Pfalz trennt sich von Nürburgring-Betreiber

Die Pressekonferenz ist vorbei........................das längst überfällige Ergebnis lautet...........

Rheinland-Pfalz trennt sich von Nürburgring-Betreiber

Das Land Rheinland-Pfalz hat den Pachtvertrag mit den privaten Betreibern des Nürburgrings gekündigt. Eine gute Zukunft sei "mit den jetzigen Pächtern nicht möglich".

Berichte hierzu unter

welt-online
rz-online
eifelzeitung
swr

:thumbsup:
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11

Tuesday, February 7th 2012, 3:33pm

Irgendwann kommt allem Anschein nach sogar die Landesregierung auf den Trichter, was sie dort angestellt hat..

Leider kann man den ganzen Bauwust nicht mehr rückgängig machen. :vinsent:

Sandmännchen

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Tuesday, February 7th 2012, 3:46pm

:schimpf: Wieso nicht? Das wird wahrscheinlich auf Dauer billiger, als die leeren Buden im Winter heizen zu müssen.... :schimpf:

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13

Tuesday, February 7th 2012, 3:54pm

Klar geht das..........ist doch alles schon einmal................
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Sandmännchen

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Tuesday, February 7th 2012, 6:00pm

Meine Idealvorstellung: Den ganzen Ramsch wieder abräumen, alles wie vorher. Geld dafür sollte doch bei den (hoffentlich bald ehemaligen) Betreibern genug versackt und demnach noch vorhanden sein? :pfeifen:

17

Tuesday, February 7th 2012, 11:00pm

Eifel-Griechenland.... ;(

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18

Wednesday, February 8th 2012, 7:09am

RZ-Kommentar: Chefredakteur Christian Lindner zur Trennung am Ring

Stellen Sie sich einfach mal vor, dass Sie Hausvermieter sind. Sie haben ein schickes Haus gebaut und scheren sich nicht um das Gerede Ihrer Nachbarn, dass Ihnen der Kasten zu groß geraten ist – weil Sie Mieter in Aussicht haben, die Ihnen ein guter Freund empfohlen hat. Dem Auftreten nach ordentliche Leute, die mehr Miete zahlen wollen, als für Zins und Abtrag fällig sind. Die schwärmen, wie gerne sie bei Ihnen einziehen und dass sie Jahrzehnte bleiben wollen.

Dann aber der blanke Horror: Ihre feinen Mieter mäkeln an Ihrem Haus herum, fangen Streit mit den Nachbarn und mit Ihnen an, schalten Anwälte ein, überweisen keinen Euro Miete. Ihre Bank macht Ihnen Druck, Ihr Fall wird Stadtgespräch, dann noch Bauschäden. Ihnen droht die Pleite. Und ihre Mieter? Die rücken mit einen ruppigen Freund aus der Großstadt an und rufen weithin hörbar: „Du wirst uns nicht los. Wir bleiben noch lange. Wir haben einen Mietvertrag. Bring Du erst mal alle Schäden in Ordnung.“

Jetzt ersetzen Sie das Haus gedanklich durch eine staatseigene Rennstrecke und multiplizieren Sie die Summen und Probleme mit dem Faktor Tausend. Dann können Sie die Lage am Nürburgring gut ermessen. Ein paar Dinge aber sollten Sie noch klar sehen, um das Planen, Gemurkse und Versagen am Ring richtig einordnen zu können: Bauherr und Vermieter ist das Land Rheinland-Pfalz – also der Treuhänder von Steuergeld. Dessen Architekt (Kafitz) war beim Planen wie im Rausch – und das Land (Beck) hat ihm zu viel geglaubt und zu wenig nachgerechnet: Unrealistische Einzugsbereiche, Ganzjahresbetrieb in der hohen Eifel, ein Freizeitpark ohne Nachfrage, Veranstaltungshallen fernab der Ballungsräume, blumigste Arbeitsplatz-Visionen – all das nahm die Landesregierung ab. Lange wurde allen Skeptikern auch erzählt: Das muss ja nicht das Land bezahlen, dass bekommen wir ja privat finanziert. Bis diese Idee zum Deubel ging, das Land doch alles bezahlen musste und Beck blamiert schien. Da präsentierte ein Wirtschaftsminister (Hering) ohne Ausschreibung, aber samt maßgeschneiderter Verträge ein Betreiber-Duo. Seine Botschaft: Die (Lindner/Richter) können den Ring betreiben – und erwirtschaften dort so viel Geld, dass wir die Steuergelder auf Sicht wieder reinbekommen und viele neue Arbeitsplätze schaffen werden.

Diese Version hat der Ministerpräsident noch landauf, landab erzählt, als schon alle Welt sah: Bauten und Betreiber, Konzepte und Klima, Umfeld und Umgang – nichts war so, wie es unverzichtbar ist, um solch ein öffentliches und der Öffentlichkeit verpflichtetes Großprojekt nachhaltig zum Erfolg zu führen. Beck musste sich schon Gesundbeterei nachsagen lassen, bis Innenminister Lewentz den Kurs gegenüber Lindner und Richter änderte und ihnen erst die Mahnung und jetzt auch die Räumungsklage schickte.

Die konsequente Reaktion des Landes und die gallige Gegenreaktion der Betreiber („Wir bleiben“) belegen: Die Trennung am Ring ist unvermeidlich. Alles andere wäre Gewürge – zu Lasten des Landes, der Region, der Arbeitnehmer am Ring und der Motorsportfreunde. Das Drama am Ring ist damit noch nicht beendet. Die Betreiber wissen zwar, dass ihre Zeit am Ring zerrinnt. Sie wissen aber auch, dass das Land sich gütlich und außergerichtlich von Ihnen trennen muss, wenn nicht lange Agonie und Konfusion herrschen sollen. Sie pokern derzeit schlicht darum, für welchen Preis sie vom Ring weichen. Das Land wird dafür insgeheim bereits Millionen an Abstandszahlung für Lindner und Richter einkalkuliert haben.

Dann erst kann der Ring neu starten: Schonungsloser Kassensturz, realistische Bewertung der hingeklotzten Gebäude, Abriss unrentabler Scheußlichkeiten :!: , Neuausschreibung in sinnvollen Sektionen, Moderation statt Konfrontation – der Weg am Ring wird für das Land noch lang, holprig und teuer sein. Lieber aber jetzt einige harte Monate als noch jahrelanger Horror mit den falschen Partnern.

:!: Das Haus „Nürburgring“ gehört schließlich nicht Anwälten und dem Kommerz. Sondern Motorsportlern und der Eifel. :!:

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19

Thursday, February 9th 2012, 10:04am

Wie geht es weiter am Ring ???


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Friday, February 10th 2012, 11:39am

Rechnungshof: Am Ring droht endgültige Pleite

Rheinland-Pfalz - Die rot-grüne Landesregierung gerät immer stärker in Erklärungsnot: Denn für den rheinland-pfälzischen Rechnungshof ist der Nürburgring ein millionenschweres Finanzrisiko.

Nach Berücksichtigung aller Zahlungsverpflichtungen kommen die Prüfer zu dem Ergebnis, dass an der Rennstrecke bis 2030 ein Defizit von 210 Millionen Euro anfällt, sollte es bei der Mindestpacht von maximal 15 Millionen Euro bleiben (wir berichteten). Doch selbst die Pachthöhe von 15 Millionen Euro halten die meisten Experten inzwischen für unrealistisch.

Die privaten Nürburgring-Pächter, denen die Verträge gekündigt wurden, haben die Entlassung von 92 Mitarbeitern angekündigt, weil erheblich weniger Besucher als erwartet zu dem Millionen Euro teuren Freizeit- und Geschäftspark kommen.

Nach Angaben von Rechnungshofpräsident Klaus Behnke haben die obersten Rechnungsprüfer ein „realistisches Szenario“ entwickelt. Er betonte, dass die Aufwendungen von 24,5 Millionen Euro an der Rennstrecke jedes Jahr erwirtschaftet werden müssen, wenn die nahezu landeseigene Nürburgring GmbH nicht in die roten Zahlen rutschen soll.

„Ansonsten muss man den schwarzen Zylinder aufsetzen und zum Insolvenzrichter gehen“, erklärte der Finanzfachmann.

Diesen und einige andere Berichte zum Thema findet man auf www.rz-online.de

Hier noch ein Link zu einem Interview des SWR mit dem Präsidenten des Landesrechnungshofs,auch er schließt einen Rückbau einiger Gebäude inzwischen nicht mehr aus.

http://swrmediathek.de/player.htm?show=c…c1-0026b975f2e6

Schöner Bildvergleich von Mike Frison..............Recht hat der Junge......... :thumbsup:
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This post has been edited 2 times, last edit by "Classic Race Museum" (Feb 10th 2012, 12:22pm)


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Tuesday, February 14th 2012, 10:36am

Fünf Interessenten für den Ring

Rheinland-Pfalz - In diesem Moment horchten alle auf: „Bereits fünf Unternehmen haben Interesse am Nürburgring bekundet“, erklärte Innenminister Roger Lewentz (SPD) in einer Sondersitzung des Innenausschusses.

Sofort hakte die CDU-Opposition nach, um dem SPD-Politiker konkrete Angaben abzuringen.

Doch Lewentz ließ sich nicht mehr entlocken. Seiner Ansicht nach muss der Betrieb von Rennstrecke und Freizeitpark ohnehin neu ausgeschrieben werden. Daher ist das Interesse der ersten Firmen zwar erfreulich, das Ende des Verfahrens aber noch lange nicht in Sicht.

Zumal die privaten Pächter am Nürburgring keineswegs gewillt sind, kampflos das Feld zu räumen. Sie planen – trotz Kündigung – intensiv für die neue Saison.

Die Unternehmer Jörg Lindner und Kai Richter haben über ihren Rechtsbeistand mitteilen lassen, dass sie die Vertragsaufhebung für nichtig halten, da es dafür keine Begründung gebe. Sollte das Land zum Mittel der Räumungsklage greifen müssen, könnte ein langer Rechtsstreit drohen. Innenminister Lewentz strebt daher eine gütliche Einigung an.

Den kompletten Bericht kann man unter folgendem Link anschauen:

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_a…rid,380431.html

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22

Wednesday, February 15th 2012, 4:45pm

Schimmelpilz im Eifeldorf

Sowohl im Brauhaus als auch im Steakhaus des Eifeldorfs "Grüne Hölle" macht sich massiv Schimmelpilz breit.

Beide Gebäude müssten schon nach 2,5 Jahren Nutzung gründlich saniert werden. (wurden bereits einmal saniert)

Die Kosten für die Sanierung sind mit 650000,- Euro veranschlagt.

Da kommt ein Rückbau der Gebäude, den Steuerzahler, doch sicherlich günstiger..............

Weg mit dem Mist..............

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23

Friday, February 17th 2012, 7:12am

Land fordert Pächter zur sofortigen Räumung auf................

..............bis zum 29.Februar sollen die Pächter alle Pachtgegenstände (Grand Prix Strecke,Nordschleife,Ringwerk,Ringracer,Ringarena sowie das Lindner Hotel usw.usw.) räumen und an die Nürburgring GmbH übergeben.

Man darf gespannt sein,was passiert.

Hier der Bericht dazu.......

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_a…html#articletop

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24

Monday, February 27th 2012, 1:20pm

Nürburgring Betreiber verklagen Land auf 25,9 Mio.Schadenersatz

Hier der ganze Bericht :

http://www.allgemeine-zeitung.de/nachric…lz/11706140.htm

Und was macht Beck ???????????
Kopf in den Sand ??????????
Schwanz einziehen ??????????

Nein..........er macht den Betreibern ein neues Angebot :vinsent:

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26

Thursday, March 1st 2012, 9:21am

Desaster für Lindner

"Jörg Lindner,nicht der leuchtende Stern der Lindner Familie"

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstlei…er/6247516.html

:diablo:

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27

Friday, March 2nd 2012, 12:51pm

Wohin sollten wir sonst unser Steuergeld.....................


joy

Schrecken der Bergrennen

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28

Friday, March 2nd 2012, 7:25pm

Erstaunlich, dass beck noch nicht geteert und gefedert durch sein "Königreich" gejagt wurde!
Seine cäsarenhafte Dilettanz beobachte ich schon eine ganze Weile in Verbindung mit dem Nürburgring. :cursing:
Kampflinie zuparken ist unfair! :roflmao:

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29

Thursday, March 15th 2012, 1:56pm

Golfplatz am Nürburgring......der nächste Skandal.........

das Projekt Golfplatz am Nürburgring dürfte wohl gestorben sein ...................ist wohl auch besser so......................

Golfen können wir ja dann beim Knattermax :roflmao: :roflmao: :roflmao:

http://www.eifelzeitung.de/?artikel=68595

und was sagt Beck dazu :?: er vereinbart mit den Pächtern am Ring stillschweigen,als ginge es nicht um die Kohle der Steuerzahler :uebel:

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30

Thursday, March 15th 2012, 7:00pm

....sagt mal, dreht ihr nen neuen "Bully" Herbig Film in der Eifel oder ist das tatsächlich alles wahr was da abläuft. So was gibts aber eigentlich nur im Film. Ich lese ja schon lange mit was diese Rheinland-Pfälzer Spitzenleute da für einen Bockmist abliefern. Dass unsere Politiker und Behörden nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind ist ja auch kein Geheimnis mehr. Aber so viel Dummdreistigkeit und Blödheit auf einen Haufen tut schon richtig weh. :cursing: "Dirty Harry" hätte das damals sicherlich schon längst auf seine Weise geregelt 8) Ich schäme mich langsam in dieser verwulften Republik zu leben....

bye,

Fred
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31

Friday, March 16th 2012, 7:06am

Nein....es ist noch nicht der 1.April....aber dennoch....unglaublich....

Neuer Chef für Red-Bull-Ring

Ein neuer Mann soll am Red-Bull-Ring für Action sorgen: Walter Kafitz leitet nun die Abteilung "Marketing und Verkauf".

Ob er seine guten Kontakte zum Formel-1-Zirkus und Bernie Ecclestone spielen lassen wird, um die Formel 1 auf den ehemaligen Österreichring zu holen, ließ der 61-jährige gegnüber der Kleinen Zeitung offen: "Die Formel 1 ist hier derzeit nicht das Thema".

Kafitz war fünfzehn Jahre lang Geschäftsführer des Nürburgrings, fiel dort aber finanziellen Schwierigkeiten zum Opfer. :uebel:

Stefan H.

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32

Friday, March 16th 2012, 2:45pm

Neuer Chef für Red-Bull-Ring

Ein neuer Mann soll am Red-Bull-Ring für Action sorgen: Walter Kafitz leitet nun die Abteilung "Marketing und Verkauf".

Ob er seine guten Kontakte zum Formel-1-Zirkus und Bernie Ecclestone spielen lassen wird, um die Formel 1 auf den ehemaligen Österreichring zu holen, ließ der 61-jährige gegnüber der Kleinen Zeitung offen: "Die Formel 1 ist hier derzeit nicht das Thema".

Kafitz war fünfzehn Jahre lang Geschäftsführer des Nürburgrings, fiel dort aber finanziellen Schwierigkeiten zum Opfer. :uebel:



Ich denke eher, daß der Nürburgring Kafitz zum Opfer gefallen ist!

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Friday, March 16th 2012, 7:32pm

Und genau das habe ich auch gedacht Stefan.... :D

34

Monday, March 19th 2012, 11:26pm

Aiai...und wir möchten da in Juli noch hin zur Rupert Hollaus Gedächtnisrennen.
Hoffentlich existiert die Redbull Ring da noch... :zitat:

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Saturday, March 24th 2012, 7:59pm

An die echten Brünnchen Fans

An die echten Brünnchen Fans.

Die Gemeinde Herschbroich lädt nächsten Freitag vor dem 1.VLN Lauf zu einem Gedankenaustausch zum Thema Brünnchen ein:

30.März, 19 Uhr, Stephan Heuskel Halle Herschbroich.

Super Aktion von der Gemeindeverwaltung!

Zur Info:der große Parkplatz am Brünnchen gehört zur Gemeinde Herschbroich und nicht wie etwa zu vermuten zum Ring.........................

:thumbsup:
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Thursday, March 29th 2012, 4:09pm

Gespräche gehen weiter


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Thursday, April 5th 2012, 1:50pm

Kurt Beck "Nürburgring Ausbau war größerer Fehler"

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_a…rid,402995.html

und das fällt dem Herrn Ministerpräsidenten heute erst auf...................... ?(

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Tuesday, April 24th 2012, 4:15pm

Schlussrunde am Nürburgring...............


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Thursday, April 26th 2012, 7:14am

Beck sieht kein Haushaltsrisiko.........

ist er blind...... :?:

der SWR berichtet unter

http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=16…621660/1yvonx9/
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Friday, June 22nd 2012, 12:59pm

Die irrsten Steuergräber Deutschlands

Bei dieser Bild Umfrage steht der Nürburgring auf Platz 1.

http://www.bild.de/10um10/2012/10-um-10/…35062.bild.html

TZ750-Heinz

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Friday, June 22nd 2012, 4:05pm

Unseren Ring nimmt uns zum Glück keiner.

Hallo Nürburgringler ( fühl mich auch zu Euch hingezogen ) :thumbsup:

Ich seh es ja auch so aber:
0,4 Mrd. gegenüber 400-1000 Mrd. ins südliche Europa schaufeln sind nun mal nur 0,04 - 0,1 % .

Und es ist nicht! ausser Reichweite, sondern bleibt ALLES bei uns in der Eifel.- Machen wir nun aufmerksam
das Beste daraus. - Wir könnens ja auch mal zu unseren Gunsten beschlagnahmen. :) Bin dabei.

Grüsse
TZ750 Heinz

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Monday, June 25th 2012, 10:15am

Resolution der Mitgliederversammlung zur Rettung des Nürburgrings

Nürburg - 22.06.2012 - Auf der heutige Mitgliederversammlung wurde einstimming die nachstehende Resolution für einen Neustart am Nürburgring verabschiedet:


Resolution der Mitgliederversammlung des Vereins „Ja zum Nürburgring“ für einen Neustart am Nürburgring

Der gemeinnützige Verein „Ja zum Nürburgring“

– in Anbetracht des 85jährigen Bestehens der einzigartigen Sportstätte des Nürburgrings und ihrer herausragenden Bedeutung für den Motorsport, insbesondere für den Breitensport, sowie ihrer bedeutenden Rolle als Infrastruktureinrichtung in der strukturschwachen Eifelregion,

– in Anbetracht seines langjährigen Engagements für den Erhalt und die Pflege der Rennstrecken des Nürburgrings,

– in Anbetracht seines gemeinnützigen Satzungszwecks,

– in Anbetracht seiner finanziellen Beiträge zum Neubau der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings in Höhe von 6 Mio. DM sowie zur Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen an der Nordschleife des Nürburgrings, um deren langfristigen Erhalt zu sichern, in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro,

– in Anbetracht seines langjährigen Schulterschlusses mit der öffentlichen Hand, um den Betrieb der Sportstätte im Allgemeininteresse und die strukturelle Absicherung des Zugangs zu den Rennstrecken für den Motorsport, insbesondere für den Breitensport, zu gemeinwohlorientierten Konditionen zu gewährleisten,

– in Anbetracht seines langjährigen Konsenses mit der Nürburgring GmbH und dem Land Rheinland-Pfalz über eine schuldenfreie Betriebsgesellschaft der Rennstrecken in öffentlicher Hand und der Zurverfügungstellung von Investitionsmitteln à fonds perdu, d.h. als verlorene Zuschüsse,

– unter ausdrücklicher Missbilligung, dass die Nürburgring GmbH sowie das Land Rheinland-Pfalz von den gemeinsam mit dem Verein „Ja zum Nürburgring“ verfolgten Zielen durch das „Projekt Nürburgring 2009“ abgerückt ist,

– unter ausdrücklicher Missbilligung der Verpachtung der Rennstrecken gemeinsam mit den sportfremden Wirtschaftsaktivitäten an die Nürburgring Automotive GmbH, die ausschließlich auf die eigene Gewinnmaximierung ausgerichtet ist,

– in Anbetracht der durch die Europäische Kommission bisher angenommenen rechtswidrigen Beihilfen im Umfang von 524 Mio. Euro,

– in großer Sorge um den Fortbestand der Motorsportveranstaltungen am Nürburgring, da die Nürburgring GmbH sowie das Land Rheinland-Pfalz sich trotz der außerordentlichen Kündigung des Pachtvertrags mit den privaten Betreibern am
7. Februar 2012 weiterhin weigern, Verträge über zukünftige Veranstaltungen zu schließen, und damit eine große Unsicherheit herbeiführen und die Gefahr billigend in Kauf nehmen, dass sich Sportveranstalter und Automobilindustrie vom Nürburgring abwenden und die Wirtschaft der strukturschwachen Eifel weiteren Schaden erleidet,

– hält ein transparentes Vorgehen des Landes Rheinland-Pfalz und der Nürburgring GmbH sowie die Einbeziehung des Vereins „Ja zum Nürburgring“ und der Nutzer der Sportstätte bei der Lösung der prekären Situation des Nürburgrings für unabdingbar,

– fordert ein schnelles und beherztes Handeln der politisch Verantwortlichen, um weiteren schweren Schaden von der Region und der einzigartigen Sportstätte des Nürburgrings abzuwenden,

– bekundet erneut sein ernsthaftes Angebot, einen konstruktiven Beitrag zu einer Lösung der prekären Situation des Nürburgrings zu leisten,

– fordert die Nürburgring GmbH und das Land Rheinland-Pfalz auf, zum langjährigen Konsens mit dem Verein „Ja zum Nürburgring“ zurückzukehren und einen Neustart am Nürburgring einzuleiten, damit der Fokus am Nürburgring wieder auf den Motorsport gerichtet wird,

– beauftragt seinen Vorstand, die eingeleiteten rechtlichen Schritte mit Nachdruck voranzutreiben, um die Nürburgring GmbH und das Land Rheinland-Pfalz zur Rückbesinnung auf den Sport am Nürburgring anzuhalten, und gleichzeitig das Gespräch mit dem Land Rheinland-Pfalz zu suchen, um die Rettung der Sportstätte des Nürburgrings auf der Grundlage der nachstehenden Eckpunkte aktiv voranzutreiben,

– beschließt die folgenden Eckpunkte, deren Beachtung der Verein „Ja zum Nürburgring“ für den Neustart am Nürburgring für zentral erachtet:

Eckpunkte für einen Neustart am Nürburgring

1. Trennung der Sportinfrastruktur des Nürburgrings von Hotellerie- und Freizeitaktivitäten

Nur eine strukturelle Trennung kann einerseits den gemeinwohlorientierten Betrieb der Sportstätten und andererseits den Ausschluss einseitiger Vorteile privater Betreiber, die die Rennstrecken für sportfremde Wirtschaftsinteressen missbrauchen, sicherstellen.

Die Bereitstellung der Sportinfrastruktur und das Allgemeininteresse müssen wieder in den Vordergrund rücken. Dies kann nicht durch eine Ausschreibung des Gesamtkomplexes aus Rennstrecken und sportfremden Wirtschaftsaktivitäten erreicht werden.

Nur eine Konzentration auf die Sportinfrastruktur am Nürburgring und der diskriminierungsfreie Zugang zu den Rennstrecken können nach Auffassung des Vereins zu einer beihilfenrechtlichen Privilegierung führen. Auch die Europäische Union verschließt sich nicht der herausragenden Bedeutung des Sports bei ihrem Handeln: Dies unterstreicht Art. 165 AEUV sowie das Weißbuch der Europäischen Kommission zum Sport. Die Rückbesinnung auf den Sport wird damit auch der unionsrechtliche Schlüssel zur Rettung des Nürburgrings aus der derzeitigen prekären Lage sein.

2. Betrieb der Sportstätten des Nürburgrings durch eine Gesellschaft in öffentlicher Hand

Die Sportstätte muss wieder durch eine Gesellschaft in öffentlicher Hand betrieben werden, die mit einem klaren gemeinwohlorientierten Auftrag ausgestattet ist. Damit wird an die lange Tradition des Nürburgrings angeknüpft, wonach die Sportstätte auch als Infrastrukturmaßnahme für die strukturschwache Eifelregion konzipiert ist. Es muss sichergestellt sein, dass diese Gesellschaft schuldenfrei ist, um einen Betrieb wie nach dem Bau der Grand-Prix-Strecke, welcher „à fonds perdu“ erfolgte, zu ermöglichen. Diese Grundlage der Kooperation des Vereins mit der Nürburgring GmbH und dem Land Rheinland-Pfalz wurde bereits 1976 gelegt, als u.a. zwischen Vertretern des Bundes, des Landes Rheinland-Pfalz, der Nürburgring GmbH und dem heutigen Vorsitzenden des Vereins in seiner Rolle als Vizepräsident des ADAC protokollarisch festgehalten wurde, dass Investitionen in die Rennstrecken stets
„à fonds perdu“ erfolgen müssen.

Eine Betriebsgesellschaft in öffentlicher Hand müsste lediglich kostendeckend arbeiten und könnte so dem Breitensport wieder den ihm gebührenden Raum verschaffen, ohne dem Druck zur Gewinnmaximierung zu unterliegen, welchem ein privater Betreiber zwangsläufig ausgesetzt ist. Die von der Nürburgring Automotive GmbH in einem sog. „internen Positionspapier“ verbreitete Aussage „Niemand der alleine für die Rennstrecke verantwortlich ist, wird sich seine Erträge durch den sogenannten Breitensport vernichten lassen“, darf keine Berechtigung am Nürburgring haben.

3. Beirat für die Betriebsgesellschaft in öffentlicher Hand

Die Betriebsgesellschaft in öffentlicher Hand muss einen Beirat erhalten, der die Interessen und den Sachverstand des Sports unmittelbar einbringt. Mit dem Beirat erhält der Sport ein Mitspracherecht bei der Planung und strategischen Ausrichtung der Rennstrecken. Außerdem kann die Betriebsgesellschaft in öffentlicher Hand auf die sachverständige Expertise der Vertreter des Sports zurückgreifen.

4. Diskriminierungsfreier Zugang zu den Rennstrecken, insbesondere für den Breitensport

Der Betrieb der Sportinfrastruktur durch eine Betriebsgesellschaft in öffentlicher Hand und der Beirat gewährleisten am besten den diskriminierungsfreien Zugang zu den Rennstrecken, insbesondere für den Breitensport. Dieses Ziel wird für die Lösung des beihilfenrechtlichen Problems von zentraler Bedeutung sein.

5. Bedeutung des Nürburgrings für die Wirtschaft in der Region erhalten

Das Ziel „Unterstützung der strukturschwachen Eifelregion“ war vor dem Projekt „Nürburgring 2009“ erreicht: Es haben sich rund um den Ring diverse privatwirtschaftlich betriebene Unternehmen etabliert. Zudem hat sich in Meuspath ein ringorientiertes Industriezentrum angesiedelt.

Den aus eigener Kraft errichteten Unternehmen darf keinen weiteren Schaden durch die aus staatlichen Mitteln finanzierten neuen Hotel-, Gastronomie- und Freizeitaktivitäten zugefügt werden.


6. Verwertung der sportfremden Wirtschaftsaktivitäten

Die unabdingbare strukturelle Trennung der Rennstrecken von den sportfremden Wirtschaftsaktivitäten sollte durch eine Veräußerung der Unternehmen des Hotellerie- und Freizeitbereichs im Rahmen transparenter Verfahren ergänzt werden. Dies wäre ein klares Signal an die Europäische Kommission, dass in Zukunft Wettbewerbsverzerrungen ausgeschlossen werden sollen.

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Wednesday, July 4th 2012, 1:23pm

Verfallsdatum am Nürburgring schon überschritten?

27.06.2012 -

Nürburgring. Am 7. Juli 2009 wurden die „Nürburgring-Prachtbauten“ des neuen Freizeit- und Geschäftszentrums anlässlich des Formel1-Wochenendes in einer pompösen Eröffnungsfeier mit Promi-Stargast Boris Becker und Familie (von 500.000 Euro Gage war die Rede), von Ministerpräsident Kurt Beck, zahlreich erschienener Politprominenz und den am Bau beteiligten Firmen feierlich eröffnet.

Heute, fast auf den Tag, drei Jahre später, könnte man als aufmerksamer Betrachter meinen, die Nürburgring-Neubauten haben ihr Verfallsdatum bereits überschritten. Ein gewisser „Zerfall“ zeigt sich fast überall an den „Neubauten“. Jeder „normale“ Vermieter hätte seinem Mieter längst die Leviten gelesen, bzw gekündigt. Manche Zerfallserscheinungen dürften aber auch auf Baumängel zurückzuführen sein. Da sei die Frage erlaubt: Gab es keine Bauendabnahme? Wann endete die Gewährleistungsfrist?

Normalerweise wird bei der Bauabnahme ein Protokoll erstellt, in dem alle Baumängel festgehalten werden. Daraufhin wird normalerweise der Unternehmer aufgefordert, sie in angemessener Frist zu beseitigen. Mängel, die erst nach der Bauabnahme auftreten oder sichtbar werden, unterliegen in der Regel der Gewährleistung, die bei einem Vertrag nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen ( VOB ) nach zwei Jahren verjähren, bei einem Vertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch nach fünf Jahren. Ob am Nürburgring europäische Richtlinien greifen, ist nicht bekannt. Fakt ist, viele der am Bau beteiligten Firmen waren Österreicher.

Hat das Land die „Neubauten“ am Nürburgring etwa schon aufgegeben? Zur Erinnerung: über 500 Millionen Euro Steuergelder hat die damalige SPD-Regierung dort ausgegeben. Die landeseigenen Nürburgring GmbH als Vermieter sitzt mitten drin im Geschehen. Sieht denn niemand von den Herrschaften, wie überall das Unkraut aus den Pflastersteinen wächst. Die Außenfassaden sind an vielen Stellen dem Zerfall nahe. Der Beton bröselt vor sich hin. An der Achterbahn macht sich überall der Rost breit. Kümmert sich denn niemand um diesen Zerfall? Der Schaden durch „Nichtstun“ wird von Tag zu Tag größer. Herr Ministerpräsident Beck! – wann reagieren Sie? Es ist eine Schande, wie mit öffentlichen Bauten am Nürburgring umgegangen wird!

Seit mindestens einem Jahr fristet der teure Kletterpark bei Wind und Wetter sein Dasein vor der Tür. Geplant als Indoor-Kletterpark hat er im Ring-Boulevard wenigstens ab und zu Benutzer angelockt. Draußen vor der Tür steht das Ding verwaist und verschlossen herum. Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle mit etwa 3500 Sitzplätzen: Fehlanzeige! Im „Grüne Hölle“ Dorf ist der Fanartikelshop geschlossen.

Die zwei angrenzenden Restaurants (Nürburger Brauhaus und Steakhaus) sind geschlossen. Selbst der Imbiss auf der gegenüberliegenden Seite ist geschlossen. Wenigstens ein Restaurant (Langstreckenbar) hat geöffnet. Gäste dort: Fehlanzeige! Man muss sich wundern, dass wenigstens noch Klopapier in Toiletten hängt.

Der Ringboulevard dient mittlerweile als Abstellplatz für Imbissbuden. Vom Flair einer Flaniermeile ist dort jedenfalls keine Spur.

Nur noch wenige Mieter halten ihre Läden geöffnet, selbstverständlich nur bei Rennveranstaltungen. Ausgerechnet der Nürburgring-Fanartikelshop gegenüber des verschlossenen Nürburgring-VIP-Centers im Boulevard ist geschlossen. Wohlgemerkt alles samstags am 23. Juni 2012 während einer Rennsportveranstaltung.


- Artikel aus Eifelzeitung 26. KW 2012 -
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RitchieRX

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Tuesday, July 17th 2012, 11:55am

Danke Herr Beck,

jetzt haben Sie es endlich geschafft:

http://www.handelsblatt.com/politik/deut…ng/6886660.html

Gruß
RitchieRX

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Tuesday, July 17th 2012, 9:22pm

Pleite........Land muss Nürburgring verkaufen

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_a…html#articletop

hoffentlich zieht man die "Drecksäcke" Beck,Kafitz und Konsorten mit ihrem gesamten Privatvermögen zur Rechenschaft............. :diablo: :vinsent:

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Tuesday, July 17th 2012, 10:41pm

hoffentlich zieht man die "Drecksäcke" ... mit ihrem gesamten Privatvermögen zur Rechenschaft...
das wird wohl leider nicht passieren ... aber wünschen würde ich es mir auch ... :(
Gruß Tilo

Mangelnde Motorleistung kann durch außergewöhnliche Fahrmanöver ausgeglichen werden !
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50

Wednesday, July 18th 2012, 2:11pm

Es geht anscheinend in die Insolvenz

http://formel-1.t-online.de/formel-1-nue…_58028132/index

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