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Wallfahrtsort und Motorsport
ADAC Odenwaldring Klassik Flugplatz Walldürn

30. Mai - 1. Juni 2014
Der Name des Städtchens Walldürn ist Programm: Jährlich pilgern Tausende von Gläubigen Christen in den beschaulichen Wallfahrtsort in den Odenwald, zwischen Heilbronn und Würzburg an der Bundesstrasse B27 gelegen, zur Wallfahrtskirche und weiter auf dem Jakobsweg.

2014-plakatEinmal im Jahr gibt es aber einen anderen Grund, warum so viele Leute in den Odenwald pilgern: Es sind die Motorsportfans, die zum nahegelegen Flugplatz wollen, zur Odenwaldring Klassik. Ganz im Zeichen der Zwei- und Dreirädrigen Young- und Oldtimer-Motorrädern wird traditionell am ersten Wochenende im Juni der Sportflugplatz zweckentfremdet und zur Rennstrecke umfunktioniert. Seit 2008 zum ersten Mal diese Veranstaltung ausgetragen wurde, hat sie sich zu einer der größten Sportveranstaltungen der Region mit internationalem Charakter entwickelt.

Dabei knüpft man ganz den Fahrzeugen entsprechend an eine Tradition der Fünfziger Jahre an. Damals gab es in der Nähe das Odenwaldring-Rennen in dem nur wenige Kilometer entfernten Ort Buchen. Der zunehmende Straßenverkehr vereitelte eine weitere Durchführung der Veranstaltung. 1954 war zunächst Schluss mit Motorsport im Odenwald, bis sich 55 Jahre danach einige Motorsportenthusiasten zusammen fanden und das Revival 2008 aktivierten.

2014-wallduern-boehrer-gaukelRund 300 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands, Schweiz, Österreich,den Niederlanden sind es aktuell, die mit ihren Klassikern an den drei Tagen von Freitag bis Sonntag auf dem 2 Kilometer langen Kurs ihre Runden drehen. Darunter auch das in Walldürn beheimatete Gespannpaar Walter Böhrer und Anja Gaujel, die sich verständlicherweise auf ihr Heimrennen freuen.

Einige Tausend Freunde des klassischen Motorsport wohnen der Veranstaltung bei, die sich durch die offene familiäre Atmosphäre auszeichnet. Wie sagte doch ein Besucher aus Norddeutschland, der den langen Weg auf sich genommen hatte: „ Hier schmeckt man noch den Motorsport, man ist hautnah dabei, kann den Fahrern die Hand schütteln und auch die Maschinen sogar anfassen. Ein Kontrastprogramm zu den aktuellen Rennveranstaltungen, wo die Fahrer abgeschirmt von den Fans sind.“

Diese Stimmung will sich das Organisationsteam lange beibehalten. Den Zuschauern wird Rennsport zum Anfassen in dem für alle Besucher zugänglichen Fahrerlager geboten. Dazu trägt nicht nur der niedrige Eintrittspreis von 10 Euro bei, kostenlose Parkmöglichkeiten direkt an der Rennstrecke sind ein weiterer Grund am Wochenende des 30. Mai bis 1. Juni nach Walldürn zu pilgern, um dort die Motorsport-Idole vergangener Epochen in Aktion zu sehen.

weitere Infos: www.klassik-motorsport.com
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