Kostenlose Anzeigen

Rückblick Viertakt-Trophy 2015

Mit Motorrädern bis Baujahr 1983 treten die Piloten in der Klassik 83 an. Bunt gemischt die Markenvielfalt in den einzelnen Hubraumklassen, vom Einzylinder bis zur Vierzylinder-Maschine tritt alles an.

Neu in der Saison war die Klasse bis 350 cm³ , die auf Wunsch mehrerer Fahrer aufgenommen wurde. Alois Kähmer sammelte mit seiner TAB-Honda schließlich die meisten Punkte. Doch Rudi Weber auf dem folgenden Rang, der den Ducati Motor in ein Fahrwerk von Colin Seeley implantiert hatte und mit dem in Deutschland wohnenden Engländer Ray King auf einer wunderschönen Aermacchi im Metisse Rahmen, heizten dem Mann aus Langerwehe gehörig ein. Marion Kaidel kämpfte mit ihrer Yamaha XS 360 tapfer gegen die männliche Übermacht.

02 Hoess3Erneut als punktbester der Halbliterklasse verteidigte Peter Höss mit der Ducati Pantah seinen Titel. Tapfer kämpfte Hans Mühlbauer mit der Einzylinder Honda auf Basis der XL 500 gegen Ernst Himmelsbach, der eine Vierzylinder Benelli um den Kurs trieb und dritter wurde. Walfred Brandau auf einer weiteren Ducati Pantah holte sich Gesamtrang vier. Nach anfänglichem Erfolgen für die ehemalige Werks-MV Agusta unter Rainer Nagel, vereitelten dann technische Probleme eine bessere Platzierung als Rang fünf für den Darmstädter Motorradhändler. Ebenfalls früh aus dem Kampf um den Trophy-Sieg schied Matthias Weichel (Benelli 4) durch eine Sturzverletzungen aus.

03 Beckmann3Recht früh stellte Jürgen Beckmann mit seiner aufgebohrten Honda auf Basis der CB 500 bei den 750ern klar, dass der Gesamtsieg nur über ihn führt. Gerd Thomsen (Ducati Pantah) verteidigte den zweiten Rang gegen Wolfgang Schwab (Honda VF 500) und Markenkollegen Armin Schmidt auf einer 550 Four.

04 Hans SchlotterIn der großen Klasse stellte erneut Hans Schlotter aus der Bierstatt Öttingen als Tabellenleader mit der BMW R 100 die Rangfolge her. Allerdings heizte ihm Andreas Tappe mit der Guzzi Le Mans gehörig ein, aber zwei Nuller vernichteten alle Hoffnungen auf Rang eins. BMW-Spezialist Gregor Kraus brachte seine im Biene-Maja-Design gestylte R 90 S auf Rang 3 vor Hans-Jürgen Schneckner auf einer weiteren Le Mans aus der italienischen Motorradschmiede. Dass auch scheinbar unsportlich abgestempelte Motorräder rennmäßig bewegt werden können, bewies Hansjörg Vollmer mit seiner BMW K 75 als Fünfter.

 01a Alois Kaehmer
 

Weitere Infos unter  www.klassik-motorsport.com


 Text: Manfred John, Fotos: Archiv Klassik Motorsport
Ohne_Titel_1