Beiträge von rudl

    zum moped: 50°v motor mit 2 kurbelwellen, gleichläufig auf eine gemeinsame zwischenwelle, drehschieber, vergaser im v untergebracht, powervalve auslasssteuerung. vorbild für die 1984 gekommene rd 500 lcallerdings mit membran, 1. deltabox-frame. roberts wurde vizeweltmeister, lawson 4. der wm, details siehe eggersdorfer! einsatz auch bei den 200 milen von imola.
    zum symbosium: war im juni 97, leider weiss auch der chef nicht mehr, wo ihr damals kalorien zu euch genommen habt. er erinnert sich noch an dich und lässt grüsse bestellen!
    schönes fest und alles gute 2006!
    rudl


    da gibts auch noch was zum lesen:


    http://66.132.214.20/Features/…aha_YZR_History_Page4.htm

    ihr habt recht: motorrad 9/83 seite 248 200 meilen von imola: roberts von hinten, da sieht man auch den abgesetzten, kantigen höcker. wenigsten habe ich wieder einmal ein paar interessante stunden beim schmöckern in meinem keller verbracht.
    schöne feiertage!
    rudl

    Ich glaube immer noch, dass es eine OW76 ist, leider habe ich momentan nicht die Zeit meine Motorradzeitungen etc. zu Hause durchzuackern (meist dauert das dann ja länger als geplant!!).
    Dr. Gaberscik ist tatsächlich mein Chef, von `88 bis `96 wars der Dr. Laimböck am VKM-instuitut der TU-Graz unter Prof. Pischinger. Dein Vortrag war bei der 5. zweiradtagung `93. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich meine wir waren damals im Hotel Erzherzog Johann in der Sackstrasse etwa 50m vom Grazer Hauptplatz zum Abendessen. Solltest du mal in Graz sein würde ich dir gerne unsere Einrichtungen an der FH Joanneum Stg Fahrzeugtechnik zeigen.
    Grüsse aus dem nebeligen Süden
    Rudl


    jetzt habe ich doch etwas zeit gefunden: Motorrad 7/84, Seite 238/239:vorstellung dieses motorrads, im Text steht was von Drehschiebern, aber ich kann keine entdecken!? Motorrad 15/84, Seite 136: Lawson von hinten. Das sollte das Moped sein. Yamaha- und Dunlop-Kleber sind auch vorhanden.

    yamaha yzr500 von eddy lawson, der damit 1984 weltmeister wurde, yamaha code OW76.
    es handelt sich um einen 4-zylinder v-motor mit membraneinlass ins kurbelgehäuse im v zwischen den zylindern. der motor hatte 2 kurbelwellen, dadurch war er so schmal wie die 250er zweizylinder. der erste v-motor von yamaha (in dieser zeit!!), OW61 kam 1982 auf dem salzburgring unter kenny roberts sen. zum einsatz und hatte noch drehschiebereinlässe wie die vorangegangenen squarefour varianten (OW54).
    die kurbelwellen der OW 76 drehten sich noch beide in die gleiche richtung, was schlecht war fürs handling (kreiselkräfte!). ab 1985, OW81 rotierten die kurbelwellen gegenläufig, handling wesentlich besser, da sich die kreiselkräfte aufheben.

    wir schlafen keineswegs, obwohl der schnee bereits über uns hereingebrochen ist.
    ich schaue regelmässig auf eure tolle site herein, aber habe leider nicht immer die zeit mich ausführlichen nachforschungen hinzugeben. das "fahrzeug des monats" aufzugeben wäre schade (wie seinerzeit beim kennerspiel).
    liebe grüsse aus der weissen steiermark!
    rudl

    da hast du recht! eigentlich war bei meinem eingefügten link die gleiche seite (siehe endung) zu sehen, jetzt nicht mehr. jaja, die welt des internet.
    abr gut, dass es das www gibt, sonst gäbs auch kein classic-motorrad.de!!!! herzlichen dank dafür!

    auf der einen seite gibts auch eine boss hoss, auf der anderen seite baut jemand etliche kettensägenmotore in ein fahrgestell um ein beschleunigungsrennen zu gewinnen: wichtig ist show und spass. nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    immerhin wären das ersatzzylinder für 16 (!) kawasakis.

    eine gut gemachte replica kann optisch und akustisch nur ein spezialist vom orginal unterscheiden. wenn ich eine solche maschine betrachte oder höre ist es mir egal, ob sie 50 jahre am buckel hat oder nur 5. man sollte sie aber als replica bezeichnen. benelli quatros mit renzo pasolini schriftzug auf der verkleidung oder siwa 250 mit einem motor aus den 90er jahren sind oft gut gemacht, sicher lustig zum fahren, aber sollten nicht als irgendwelche replicas verkauft werden. moderne materialien wie lager, dichtungen oder auch vergaser und zündungen halte ich für vertretbar, da sie auch zum überleben von alten geräten (und ihrer fahrerInnen) beitragen.

    beim drehen der kurbel wurde das hinterrad in längsrichtung verschoben und über waagebalken und gestänge der äussere kegel des treibrades, wahrscheinlich gegen eine feder. offensichtlich gab es auch eine seilzugbetätigte möglichkeit zum auskuppeln (= auseinanderschieben der treibradkegel ohne ausgleich der riemenspannung).
    das seitengesteuert bezog sich nicht auf den rekordmotor, sondern auf den im bild.
    die zenith der attnanger ist etwas "moderner".
    lg aus graz!

    zenith gradua, baujahr 1912
    mit einer kurbel neben dem tank (kaffemühle!) wurde das kegelförmige treibrad am motor achsial verstellt, dadurch, wie bei cvt, wandert der riemen auf einen anderen durchmesser hinaus. das übersetzungsverhältnis ändert sich von 8:1 auf 3,5:1. der längenausgleich für die riemenspannung erfolgt durch längsverschiebung des hinterrades synchron mit gewinden.
    speedrecord: 25.08.1928, oliver m. baldwin, 124,48 mph über einen kilometer und 124,62 mph über eine meile.

    ich tippe mal auf tz 700, denn die tz 750 (ow 31) hatte schon menbraneinlass. das beschriebene bauteil kann nur die kröberzündung sein.
    aber gabs nicht ende der 70er auch mal einen dreizylinder 2-takter aus deutschen landen?

    wieder sieht man relativ wenig, aber es scheinen 4 zylinder in reihe zu sein, magnesium vergaser (mikuni?), wahrscheinlich 500 ccm, ich dachte schon yamaha tz 500, aber man sieht keine auslasssteuerung, also älter und keinen menbrankasten, also schlitzgesteuert! ?(

    ich habe zwar keine ahnung, wer das ist, aber er wird dieses rennen nicht gewonnen haben! wenn jemand von einer so entschlossenen frau an den start geschoben wird wie wie links am bild zu sehen, ja da kann jener nur gewinnen und die anderen haben sowieso keine chance! ;)
    250cc, drehschieber 2 zylinder, ende der 60er jahre

    dann wirds wohl eine 125ccm tomos sein aus koper bei triest, heute slovenien. in den 50ern wurden puch in lizenz gebaut, 1960 der serte eigene (stationär)motor, dann eigene fahrzeuge, hauptsächlich 50 - 125 cc

    wer kennt ihn nicht: helmut dähne, 1976 isle of man,
    bekannt geworden durch seine erfolge auf bmw, 1980 auf der wunderschönen eckert honda re1(ich kann mich noch gut auf die 1000km am österreichring erinnern!) in der langstrecke unterwegs, rundenrekord auf der nordschleife auf honda rc 30, regelmässig am karsamstag bei den 1000 km von hockenheim, mit seinen ca. 60 jahren immer noch aktiv, pr bei metzeler

    honda ns 500
    v3
    freddy spencer 1983 weltmeister
    allerdings, so zerknittert wie der endschalldämpfer aussieht könnte es auch eine spätere rs 500 eines privatfahrers sein, z.b. gustl reiner

    der herr im leder ritt damals noch grüne viertakter mit hochlenker, kleiner lenkerverkleidung und viel leistung.damit wurde er 83 us-superbikemeister. später gabs von diesem motorrad eine , optische, replika zu kaufen. welche allerdings lawson replica hiess. 86 gings auf honda im ama-superbike weiter, zwischendurch auch auf yamaha in der 250ccm gp-klasse, wenig erfolgreich. die weltmeistertitel kamen dann mit der 500ccm yamaha 90,91,92.

    nun, das moped war mir schon vorher bekannt und ich weiss, dass es in eggenburg beim ehn steht. als österreichischer motorrad interesierter hat man auch das puch-buch und die ktm-story vom ehn zu hause stehen (und noch einiges anderes!). die puchsammlung des puchwerkes wurde vorm verkauf der zweiradsparte an piaggio dem motorradmuseum in eggenburg vermacht um sie in österreich zu halten.