Beiträge von Racer

    Elefantentreffen 1973 mit CB750,R75/5 und Yamaha R5 alle mit Steib Seitenwagen!!! Ja so war das DAMALS bei uns. Nach 3 stündiger Fahrt Freitagabends um 19 Uhr am Ring angekommen, 15 Grad minus, wollten wir zuerst unser Zelt aufbauen. Reichlich durchgefroren und mit klammen Fingern war es dennoch schnell gemacht. Aber was war das?????? Im Zelt stank es unerträglich!!!! Nach reichlich Rum mit Tee (Mut angetrunken) ging ich der Sache auf den Grund. Da hatte sich doch ein Osterei vom Paaseitreffen 1972 (Zwolle Holland) in einer Zelttasche versteckt. So eine Sauerei!!!!!!Mit einem Messer kurzerhand die Tasche von der Zeltwand abgetrennt und entsorgt. UFFFFF!!! Endlich war der Gestank raus, und es wurde doch noch eine angenehme Nacht.

    Hallo Ist auch meine Meinung das der Gespannrennsport eine Zukunft haben soll!! Die Vermarktung ist in der Tat sehr schlecht. Es gibt genug jüngere Rennsportfans Die gar nicht wissen das es überhaupt Sidecar-Racing gibt. Traurig oder??????????

    In unserem Rennfahrerkreis gab es einen begnadeten Fahrer und Tuner, wir nennen ihn B.,der mit seinen Untaten immer wieder den Vogel abschoss. Hockenheim kleiner Kurs. Mein Freund MC, den ihr ja schon aus einer anderen Geschichte von mir kennt, hatte in der Klasse bis 350cc (Aermacchi) genannt. Freies Training!!! MC schob an, Brille runter und ab. Nach 50m rechts raus, Motorrad an die Boxenmauer geknallt, AUS!!!!! Ich lief rüber zu meinem Spezi und sah ihn Tränenüberströmt die Augen reiben. Was war geschehen?? Da hatte doch B. Zwiebel in Ringe geschnitten und MC in die Brille gelegt. Die Brille war ja auf den Helm geschoben, so wurde es vorher nicht bemerkt. Das anschließende Gewitter im Fahrerlager war wohl bis Heidelberg zu hören.

    Hallo ente. Das gleiche hatte ich auch mal mit meiner CB750. Meine Kette hatte sich aber zwischen Hinterrad und Schwinge verklemmt. Auf dem Weg zum Ring,mit meiner lebens langen Sozia hintendrauf,aus der Kurve beschleunigt so mit 50-60 km/h und schlagartig aus. Den Bock aber noch ohne Sturz zum stehen bekommen. PUHHHHHHH! Nach dem ich mir den Angstschweiß abgewischt hatte befreiten wir die Kette aus ihrer mißlichen Lage, montierten ein neues Schloss und schon gings weiter. Glaube CB750 Fahrer hatten ein Kettenschloss im Tankrucksack oder???

    Avus Berlin 1974. Zwei Rennspezis (beide 125er Maico RS) mein damaliges Mädel und ich kamen gegen 1 Uhr morgens am Grenzübergang in Helmstedt an. Das Mädel hatte sich schon in Hannover in ihren Schlafsack verkrochen und schlief den Schlaf des Gerechten. Von der Kontrolle durch die VOPOS bekam sie garnichts mit. Es ging auch sehr zügig mit der Abfertigung, die Jungens waren ja immer scharf auf Abziehbilder. Mit 3 abgestempelten Reisepässen Konnte es nun weitergehen. Nach 20 meter Fahrt legte ich eine Vollbremsung hin und nacheinander wechselte ich alle Gesichtsfarben die ein Mensch nur wechseln kann! Wiso 3 Pässe sagte ich, wir sind doch 4. Ach du SCH....... wir hatten das Mädel ganz vergessen. Mit schlotternden Knien zurück zum VOPO und den Umstand erklärt. Das Mädel wurde durch die Obrigkeit unsanft geweckt und wir mussten alle mit in eine Baracke. Nach einer 1 stündigen Vernehmung,unteranderem wurde ich gefragt ob ich den Kopf nur zum Haare schneiden hätte, und Unterweisung über den DDR Rechtstaat durften wir unsere Fahrt fortsetzen. Das dann gegen 5 Uhr morgens noch ein Trecker mit 2 Anhängern quer vor unserer Nase herfuhr, von einem Feld zum anderen,(natürlich unbeleuchtet) SCHRECK!!!!!! war dann das Tüpfelchen auf dem i. Ja die Berlin fahrerei waren noch echte Abenteuer!!!!!! Das Rennen war dann trotz aller begebenheiten ein voller Erfolg!

    Es war beim ersten 8 Stunden Rennen auf dem Nürburgring. Racingfreunde von mir hatten sich entschlossen mit einer RD250 im Renntrimm mitzumachen. Da ich an diesem Wochenende selbst nicht fuhr kam ich als Helfer mit. Das Training lief auch ein paar Runden gut, doch dann war der 2. Fahrer weg. Wir bekamen dann die Auskunft Startnummer....... gestürzt Fahrer OK! Nach geraumer Zeit kam unser Held mit dem Besenwagen zurück. Aber oh Schreck Die Gabel holme waren beide krumm. WAT-NU????? Eine Ersatzgabel hatten wir keine mit. Wer denkt denn auch an einen Sturz. Nach 2 Zigaretten kam mir den die Erleuchtung und sagte: Freund Axel ist mit seiner RD als Zuschauer hier, der muß uns seine Gabel leihen. Wir suchten dann Axel!!!!! Wir fanden ihn nicht, und so beschloss ich,da ich wußte wo die RD geparkt war,die Gabel auch ohne sein wissen auszubauen. Die Gabel wurde ins Rennerle eingebaut und auf zum nächsten Training. Später kam Axel vorbei und fluchte so ein Sch...... ich war gerade bei meinem Motorrad,die Gabel ist geklaut worden. Jetzt mußten wir grins!!!!! beichten. Nach ein paar FLASCH BIER war dann alles wieder OK. Das Rennen wurde dann ein voller Erfolg!!!!!!!! Nach Rennende wurde die Gabeln dann wieder umgebaut und Axel fuhr gut gelaunt nach Hause. Später sagte er mal,hätte nie gedacht das meine Gabel sich mal so gut platziert. UNVERHOFFT KOMMT????????????????

    Bei uns im Stadtteil gab es einen Rennfahrer (Ausweisfahrer Adler RS usw.) der immer was zum schrauben hatte. Als ich dann mit 16 (1970) selbst zum Mopedfahrer wurde, natürlich auf einer super schnellen Garelli Monza freundete ich mich mit dem besagten Rennfahrer an. Von nun an schraubten wir im Doppelpack. Irgendwann durfte ich auch mit zu den Rennen und wurde total infiziert!!!!! 1972 wurde dann von ihm ,wir nennen ihn mal MC., eine Yamaha TD2 angeschafft. Der Vorbesitzer war ein WM Fahrer aus einer Nachbarstadt. 1974 kam dann MC. mit einer total verformten,und gebrochenen Knochen,Yamaha vom Renntrainig in Zolder zurück und meinte das wäre sein letzter Ausflug in sachen Rennsport gewesen. Nun sollte ich mein Glück versuchen und die TD2 fahren. Geplatzter Alutank, abgebrochene Lenkerstummel usw. wurden für mich in den nächsten Tagen und Wochen zum Dauerthema. Aber alles wird gut, und irgendwann war die Yamaha wieder wie neu. Natürlich stand nach soviel schrauberei auch eine Probefahrt an. Aber WOOOOO!!!!! Es wurde dann einfach in unserer Strasse gefahren hin und her und her und hin. Soweit so gut, aber die Anwohner fanden das nicht so toll, wie so ein irrer in ihrer Strasse herumheitzte. So eine TD2 war ja nicht gerade leise (Schalldämpfer waren erst ab 1976 im Rennsport vorgeschrieben) obwohl sie ja von mir schon einiges gewohnt waren. (fuhr damals eine CB750 mit 4in 1) Aber das war dann doch zuviel und es wurde die grün-weiße Rennleitung gerufen. Als ich die grüne Minna erblickte verschwand ich in meiner Schrauberbude und verschloß die Tür von innen!!!! Es klopfte. Schweigen meinerseits. Es klopfte und klopfte,es wurde gesagt machen sie auf wir wissen das sie da sind. Was sollte ich machen, es gab keinen 2. Ausgang. Ich machte auf!! Jetzt wurde mir von den freundlichen Beamten gehöhrig der Kopf gewaschen und die Personalien aufgenommen. 2 Wochen später kam die Vorladung zur obersten Rennleitung zur Vernehmung. Diesmal waren die Beamten garnicht so unfreundlich. Ich schilderte meine Situation(keine Trainingsmöglichkeiten und so) und wurde dann mit der Ermahnung entlassen sowas nicht wieder zu tun.Ich war froh so davongekommen zu sein! Leider wiederholte sich dann die Geschichte 25 Jahre später noch eimal...........Aber das ist eine andere Geschichte.

    Hallo Locke Das war wohl damals so, auch ich habe meine Yamaha TD2 ein Jahr lang mit einem für 50 DM erworbenen Mercedes 180 Bj.59 zu den Rennen gebracht,nur der Beifahrer hatte es bei mir besser, ich stellte den Beifahrersitz hinter den Fahrersitz. Die TD2 passte dann rechts hinein ohne etwas abzuschrauben,damals wurde ja im OMK Pokal noch ohne Verkleidung gefahren. Später gönnte ich mir einen T1 VW Bus. Gruß Racer