Beiträge von Kalle

    Volker Kramer, Mitglied der siegreichen Six Days-Trophy Zündapp-Werksmannschaft 1968 ist leider bereits am 03. Februar verstorben.


    Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

    Möge er in Frieden ruhen!


    Ich hatte zuerst so ein Ostblockfeeling bei den Häuserfenstern und den zwei Männer im Hintergrund, aber 69 war das in England so, die Schwarzweissaufnahme tut sein Übriges! :blush2:

    Nenne die Leute "dort oben" bitte niemals "Engländer"!


    :hutab:

    Ich kannte Weslake Motoren eigentlich nur aus meiner Kindheit vom Bahnsport und später gab es noch ein paar Versuche bei Gespannen,

    weiss du noch mehr darüber? Da gab es doch noch die Nourish-Weslake.....ich glaube die Motoren waren nicht so schlecht....

    Hier gibt es eine sogenannte Buch-Besprechung der Harry Weslake (The Godfather of Flow Bench Investigations)-Biografie, aber es stimmt bei weitem nicht alles, was dort gebloggt wurde:


    https://thevintagent.com/2017/…review-lucky-all-my-life/


    Über die Weslake-Firmengeschichte gibt es diese Story, hauptsächlich aus der Sicht der Bahnracer (WN-Begriff: "Dreckrutscherles"):


    http://www.bahnsporttechnik.de/html/body_weslake-ii.html


    Auch hier neben einigen interessanten Infos über die Weslake-Bahnmotoren etliche unsinnige Aussagen. In beiden Artikeln findet man das bekannte Foto mit Harry Weslake im Sattel der Weslake-Metisse, seinem Stiefsohn (der zu dem Zeitpunkt Weslake -Geschäftsführer war) und den Bros. Rickman neben dem Motorrad, das schon als World Beater angekündigt wurde, das aber nie auch nur annähernd rennfähig war! Konkurrenzfähigt schon überhaupt nicht. Wie denn auch bei den vielen konzeptionellen Fehlern beim Motor?

    Im 'Phil Read in conversation' video, wird er ja gefragt, was das schlechteste Motorrad war, das er je gefahren hat und er erwähnt die JP Norton beim ersten Auftritt in Daytona 72. Gnädigerweise hat er das Weslake Abenteuer wohl vergessen...

    Vor vielen, vielen Jahren habe ich ihn (und seine "Entourage") einmal zu Kaffee und Bier eingeladen (hat er sehr gern angenommen), um mit ihm seine Erinnerungen an die Weslake-Metisse zu diskutieren. Das wollte er aber nicht....."completely useless to talk about such ****!"


    1979 erschien unter dem Titel "Lucky all my Life" eine Biographie über Harry Weslake (Autor: Jeff Clew). Wen es interessiert, kann gern googeln, zu welchen "beachtlichen" Preisen gebrauchte Exemplare derzeit in Internet-Antiquariaten angeboten werden!

    Zeitreise

    An diesem Freitag, 23. April, sendet ARD Alpha von 20.15 Uhr an abendfüllend eine Reihe alter Fernsehbeiträge über die Zweirad-Renaissance Anfang der Siebziger. Auch in Deutschland wurde damals wieder Motorrad gefahren, und zwar aus Freude und nicht mehr, weil man halt kein Auto besaß. Die ältesten Filme stammen von 1969, der Bogen spannt sich bis in die Achtziger. In einem Bericht des SDR sieht man die Schwenninger Motorrad-Schau und Friedel Münch mit seiner Mammut (Foto). Ein Stück aus der Münchener Abendschau stellt die damals neue /5-Reihe von BMW vor, Ernst Henne brettert mit seinen 65 Jahren durch Feld und Flur. Der Harley-Klub Berlin, 1975 ohne Helm auf der Autobahn, drei Freunde mit Güllepumpe und CB 250 T auf Tour – das wird eine echte Zeitreise. Wiederholungen am 24. und 26. April. (lle.)


    Bengt Åberg †


    (26. Juni 1944 – 06. März 2021)


    500er Moto Cross-Weltmeister 1969/1970 sowie mit 50 Jahren schwedischer Eisspeedway-Meister


    RIP, Bengt!


    Vielleicht haben die einfach das Foto verwechselt, so dass nicht HaPe auf Guzzi gemeint war, sondern Bill ivy?

    Diesen Text fand ich einmal in Sinsheim:


    PS : das " Rätsel " -Foto ( ganz unten ) löse ich selber gleich : es ist Karl Auer , auf der 350er TZ

    beim Start zum Flugplatz-Rennen Tulln/ Langenlebarn ( 1969 / oder 70 ? )

    TZ 1969/70 ist wie Schneckerl Prohaska bei der WM 1974:

    gab's nicht.....Sorry für die Klugscheißer-Bemerkung!!


    :hutab:


    Ansonsten, wie man Alex Hofmann für einen "Fachmann" halten kann, erschließt sich mir überhaupt nicht.....neulich wurde er - vermutlich ohne vorherige Absprache - gefragt, was denn der Begriff "Desmo" bei den Ducatis bedeuten würde, und es kam nur unterbelichtetes Gestotter....der hatte wirklich keinen blassen Schimmer,.....wenige Minuten später das Gleiche beim Thema Vorderrad-"Wobble".........wirklich peinlich, oder ca. 99 % der Zuschauer wissen noch weniger??? Dann fällt er nicht auf.....

    Also die 101 ist Heinz Rosner auf der Werks MZ, die 130 fährt einen Eigenbau schätze ich mal, bestimmt so eine bekannter DDR Bastelkönig! Die 110 im Hintergrund könnte Fügner sein.....

    Horst Fügners Renn-Karriere endete leider in Spa 1959.

    Das Foto ist fast ein Jahrzehnt jünger.

    Gruß

    K.

    Ach soooo, das erklärt die Power?

    Aber durch welche Fernwirkung?

    1970 hatte Helmut Fath mit den Read-Yamahas nämlich noch gar nischt zu tun.....


    :roflmao:

    Gerade wollte ich schreiben:

    hätte man als U16-Ratespiel kennzeichnen müssen......


    @ Adi:

    Startnummern! Provini hat die 3!

    Beim Ergebnis hast du recht!

    Beide MVs sind ausgefallen.....konnten das Zweitakt-Tempo nicht mitgehen, meinte man in Zschopau.....allerdings zum allerersten Mal....und erst mit Hocking wiederholte sich das.....

    aus Motorrad 14/70

    Nicht einmal der Nachruf nennt die korrekten Fakten.....

    Zitat:

    "In den Jahren 1967 und 1968 wurde Santi spanischer Meister der Klasse bis 250 ccm, und von da an interessierte sich die Firma Ossa für ihn."


    So ein Bullshit!

    Wieso war er dann 1968 beim ersten GP auf der Südschleife mit der OSSA schon in den Punkten (Top-Six), und warum war er in Monza sogar auf dem Treppchen? Weil die zwei Yamaha RD 05a zwar unschlagbar waren, weil anschließend nur noch "Fallobst" und "Hinterbänkler" in den Punkten in's Ziel kamen. Die "üblichen Verdächtigen" für die Plätze 3 bis 6 hatten alle Probleme oder waren gar nicht vor Ort.....und dann wurde Ossa auf Santi aufmerksam...ah jaaa....


    Also:

    1965 fuhr er im Lube-Werksteam. Lube hatte im Winter zuvor den 125er Single zum 250er Twin verdoppelt. Vielleicht konnte Lube den Santi damit in's Team locken? Der Twin wurde nie richtig fertig, und der Single-Vorgänger war schon lange nicht mehr konkurrenzfähig gegen die Bultacos. Mitten im Jahr geriet Lube in heftige finanzielle Turbulenzen und stellte den Rennbetrieb umgehend ein. Die Werksmotorräder wurden verkauft und Santi wollte mit so einer Lube die 1966er Saison privat bestreiten. Lube stellte auch die Serienproduktion ein und wurde bis Anfang 67 abgewickelt.

    1966 musste Santi ziemlich schnell feststellen, dass die Bultaco TSS 125 mit der Lube auch nicht mehr geschlagen werden konnten, und er kaufte auch eine TSS. Damit fiel er spätestens Eduardo Giró auf. 1967 und 1968 wurde Santi spanischer Meister auf OSSA!

    Der Rest ist bekannt!


    Gruß

    K.

    Was willst mir damit sagen?

    Dass sich das "Talent" zu Stangenhalma genetisch codiert vererbt, das zum Rennfahren jedoch nicht?

    Vielleicht solltest Du zuerst meine erste Frage beantworten!

    Ich bin gespannt!