Beiträge von Kalle

    Giancarlo Librenti war der Entwickler der Rennmotorräder von Malanca.

    Vor einer halben Ewigkeit gab es auf dieser Site mal etwas über ihn:


    Fahrzeug des Monats - Mai 2006

    Wenn dort kein Name gestanden hätte, wäre mein Tip


    Peter Knees, Sachsenring 1955


    gewesen........ich muß am Wochenende mal das Programm raussuchen....

    Soo einfach scheint es doch nicht zu sein... wurde das in Brooklands fotografiert? Schaut nach JAP Einbaumotor aus, auf jeden Fall hat das Gerät für die damalige Zeit eine imposante Vorderradbremse

    Du meinst, in Brooklands wurde damals Gauloises geraucht?

    1988 war die Elf 500 definitiv eine V4, das hat mir Sepp auch so bestätigt.


    [Blockierte Grafik: https://www.mcnews.com.au/wp-content/uploads/2017/08/PA-1988-ELF5-NSR-V4-013-1024x744.jpg]


    [Blockierte Grafik: https://www.mcnews.com.au/wp-content/uploads/2017/08/PA-1988-ELF5-NSR-V4-011-1024x627.jpg]

    Wer lesen - und zählen - kann, ist klar im Vorteil!

    Graf Zahl von der Muppet-Show könnte Dir helfen!

    Aber den entscheidenden Teil meines Posts haste ja bei Deinem Zitat weggelassen....


    Mir gefällt auch, wem das gefällt.....


    :hutab:

    Zahlen sind wohl nicht seine Stärke......bei diesem Foto


    "Die elf-5 im Jahr 1988 mit dem V4-Motor"


    zähle ich nur drei Auspuffe........und auch nur drei Kerzenstecker.....etc.


    Tja, neulich hat hier jemand geschrieben, Mike Hailwood sei bei der Fahrt, bei der er um's Leben kam, unterwegs gewesen, um "Ships" (sic) zu kaufen......


    PolitikerInnen wie von Storch argumentieren in einem solchen Fall, sie seien "von der Maus abgerutscht".....

    :hutab:

    Kleine Anmerke,die Kurve ist nicht die La Source in Spa

    sondern die Struben in Assen.

    Gruß Horst

    Das sw-Foto "ganz oben", das zu "rätseln" war: La Source ("rechts rum")

    das Farb-Foto "mitten drin": De Strubben ("links rum")

    Eric's älterer Bruder Harry jr. verstarb ein Woche nach einem grässlichen Crash in Imola 1959. Er profitierte stark von Eric's Betreuung der Rennmotorräder, aber er war bei weitem nicht so stark wie sein Bruder.

    Als Eric Mitte der 60er Jahre nach Europa zurückkehrte, brachte er seinen jüngeren Bruder Robert mit, der aber nur einige Gespann-Rennen als Beifahrer absolvierte, z.B. sogar mit Georg Auerbacher, aber nicht bei WM-GPs. Erst wieder daheim in Down Under wurde aus Robert Hinton ein erfolgreicher Solo-Racer, dessen Maschinen wieder von Eric betreut wurden.

    Naaa, mit der Gonda hat der Heinz keinen einzigen WM-Punkt ergattert, aber bei den 125ern hätte er z. B. um ein Haar den saukalten und völlig verregneten Nürburgring-GP 1970 gewonnen.

    Bleibt's xund!

    Servas

    K.

    Schauen wir uns doch einmal etwas von dem an, was dieser angeblich "kompromisslose Visionär" so zustande gebracht hat:


    nachdem der deutsche Achter mit Steuermann in den frühen 60er Jahren nur schwer zu schlagen war, fürchtete der Deutsche Ruderverband eine Pleite bei der 1972 Olympiade in München. Colani behauptete, dass die Bootskonstrukteure keine Ahnung hätten, und dass er einen Achter konstruieren würde, mit dem selbst schwächere Ruderer unschlagbar wären. Der Deute Ruderverband war blöd genug und griff nach dem Strohhalm. Nach dem ersten Zu-Wasser-Lassen des Colani-Achters saßen noch längst nicht alle Ruderer im Boot, als es einfach abgesoffen ist.


    Noch so ein "Gedicht", aber nicht von Heinz Erhardt:

    1972 wollte der Besitzer der Eifelland-Wohnwagen-Fertigung, Günter Hennerici mit Rolf Stommelen in die Formel Eins und kaufte einen March 721. Hennerici selber hatte wohl die Wahnsinns-Idee ausgebrütet, dass der Wagen durch eine von Colani entworfene (GFK-) Karosse allen anderen privat eingesetzten F 1-Fabrikaten aerodynamisch komplett überlegen sein müsste. Colani stylte eine "futuristische Oberfläche" und er legte großen Wert auf einen radikal verkleinerten Kühler, weil der originale March-Kühler seine Ideen für die Aerodynamik der Front total konterkarieren würde. Bei der ersten Probefahrt überhitze das Kühlsystem des Ford Cosworth nach kurzer Zeit so intensiv, dass ein Kühlwasserschlauch platzte, und die Beine vom armen Rolf Stommelen wurden mit 100 °C geduscht. Nachdem Colani neue Ideen für das Kühlsystem entwickelt hatte, wurde der Colani-March bei einigen GPs von Stommelen pilotiert, der ihn für komplett unfahrbar hielt. Heute hält man den Colani-March für einen der größten Flops der F1-Geschichte. Die Aerodynamik war "komplett daneben"!

    (die war vermutlich die von Rosinenbombern.....?)


    Erstaunlich, was in den Nachrufen alles über die Ausbildung und die frühe Beschäftigung von Colani steht. Da waren einige Journalisten wohl einmal wieder zu faul zum Recherchieren. Ich sah einmal ein TV-Interview ca. 1975, als er direkt gefragt wurde, woher denn seine angeblichen aerodynamischen Kenntnisse stammen würden. Er berlinerte sinngemäß: "ach, weetße, Männeken, ick hab 48 jeden Tach am Zaun vom Flugplatz Tempelhof jestanden und die Rosinenbomber studiert. Dat Wissen davon is weit mehr wert als all der Quatsch von den Universitäten......"


    Vor einiger Zeit wussten es die Journalisten noch besser, obwohl sie mit ihren Kenntnissen über Colani vorsichtig umgegangen sind, siehe:


    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40615332.html



    Fazit:

    Die Welt bräuchte mehr von diesen Menschen mit Charakter.............s.o.....ach ja??

    Die Welt braucht solche Windbeutel?


    :hutab:

    Auch an einen CB 450 Motor hat er sich ausgetobt... die zusätzliche Abstützung der Rahmenunterzüge im Bianchi Stil ist schon sehr charakteristisch

    seit über einem Jahr verpennt hier zu posten:


    :(


    dieses Projekt ist auch von dem Mann:


    https://thevintagent.com/dev/w…Lyster-Wing-Vintagent.png


    und dieses "Vorderteil " hat er so gut wie immer verwendet, auch bei dem oben erwähntem Fahrwerk für den 60ies Super-Star:


    https://thevintagent.com/dev/w…cs-Vintagent-630x1024.jpg

    Stimmt!

    Ganz kurz zum historischen Hintergrund:

    Adolphe Clément war zuerst ein französischer Fahrrad-Pionier, der die Lizenz für die Fertigung und den Vertrieb des Dunlop-Luftreifens für Frankreich erworben hatte und damit wohlhabend wurde.

    Er gründete 1899 mit Lord Talbot's "British Automobile Ltd" ein Gemeinschafts-Unternehmen (heute nennt man so ein Konstrukt "Joint Venture"), das umgehend die Fahrradmarke "Gladiator" von Darracq übernahm. Die Briten brachten "Humber Automobiles" in das Firmenkonglomerat ein, dessen britische Filiale unter "Clément-Talbot" und dessen französische Filiale unter "Clément-Gladiator" firmierte. In Frankreich und in Großbritannien wurden Fahrräder, Motorräder und Automobile sowie zugehörige Komponenten unter verschiedenen Marken-Namen angeboten.

    Bereits 1903 trennte sich Clément wieder von dem britischen Konsortium, um eine neue Automobil-Marke "Clément-Bayard" zu gründen. Clément-Gladiator war in der Folge ein Unternehmen in Frankreich mit britischen Eigentümern, das 1905 aus dem Motorrad-Markt ausstieg. Einige Jahre später erkannten die Briten aber, dass es neben Peugeot noch gute Marktchancen im gehobenen Motorrad-Preissegment in Frankreich gab. So wurde ein Vertrag mit MAG geschlossen zur Lieferung von 350er und 500er sv-Motoren. Die Fahrwerke wurden von Royal Enfield importiert, so dass einige der sowohl "Clément" als auch "Gladiator" genannten Motorräder weitgehend baugleich mit den oben genannten Royal Enfield-/Motosacoche-Typen gestaltet wurden. Allerdings wurde stets eine Druid-Gabel verbaut.

    Motosacoche stellte auch einige ohv-Racer zur Verfügung, die im französischen Rennsport der letzten Jahre vor dem ersten Weltkrieg sehr erfolgreich waren, und zwar hauptsächlich mit britischen Fahrern.


    Hier gibt es ein Foto eines derartigen Racers:


    http://www.moto-collection.org…n/images/D2-492-29-09.jpg

    Hersteller: Hr. Joachim Nißel (oder Nissel?), Radnabe IFA MZ BK 350,

    Herkunftsland: DDR, Bischofswerda

    Boah, alles richtig!

    Extra deshalb hier angemeldet?


    :thumbup:


    Nachdem sich etliche Tage lang niemand an die Lösung des Rätsels gewagt hatte, dachten wir schon, dass es hier ohne "Hilfestellung" nicht "weitergeht"......


    "Nißel" ist korrekt, und wenn es bei der Orthografie des Namens nicht den Zweifel gegeben hätte, hätte ich aufgrund des Nicks auf "verwandschaftliche Beziehungen" getippt....


    Eine Frage ist aber noch offen!


    :hutab:

    Kalle: Mißverständnis - nicht zwei Einlaßventile - sondern man sieht eben nur das Auslaßventil in der Zeichnung


    Peter F.: Sieh an - das ist jetzt nicht der Druckfehlerteufel sondern der EDV Teufel - modedrne Zeiten halt

    Garry


    ach sooooo, ich meinte, Du hättest auf den Vorschlag "AJS 3Ventiler" geantwortet......


    Übrigens, nix EDV, die beiden Zeichnungen wurden so 1970 publiziert!