Beiträge von jochen

    Hans Pesl verstorben


    Am 14. Dezember 2012 ist Hans Pesl, Deutscher Meister in der 350cc Klasse im Jahr 1960, verstorben. Hans Pesl war nach einem Sturz 1961 in Clermont Ferrand querschnittsgelähmt, blieb aber immer dem Motorsport, vor allem im AMC München, stark verbunden. Hinter ihm stand, ähnlich wie bei Reinhold Roth, immer seine Ehefrau Trudl. Insbesondere ihr, aber auch den Verwandten und zahlreichen Freunden, möchte ich an dieser Stelle, unser Beileid übermitteln.
    Rolf Eggersdorfer hat 2008 anlässlich des 70igsten Geburtstages von Hans Pesl einen Bericht, nachzulesen auf seiner Homepage www.eggersdorfer.info, verfasst. Besser kann Hans Pesl garnicht gewürdigt werden.

    Nee Nee Karl,


    der Platz auf meiner Yamaha XS 650 war immer viel gefragter als der auf dem Wasserbüffel meines Kumpels. Eigentlich dachte ich ja immer es liegt an mir, aber nachdem ihr dieses Thema aufgemacht habt, kommen mir da doch Zweifel. :walklike:

    Eigene Begegnungen und Erlebnise halten die Erinnerungen wach. Bei Cees van Dongen werden ich mich immer daran erinnern, wie er vor einigen Jahren in Spa mir schelmisch zulächelte und mit einem kurzen Nicken signalisierte, dass ich mich zum fotografieren ruhig durch seine Box in die Boxengasse schummeln kann und das, nachdem die Securitys mich wieder hinaus gebeten hatten, auch mehrfach. Letztes Jahr in St. Wendel war er am Samstagabend einer der letzten, die sich zur Nachtruhe begaben und das nachdem er zuvor heftig das Tanzbein geschwungen hatte. Als die Nachricht, das er schwer erkrankt sei, auch hier durchs Forum ging, konnte ich mir das einfach nicht vorstellen, genauso wie jetzt diese traurige Nachricht kurz vor Weihnachten. Er wird bei den Veranstaltungen in den nächsten Jahren mir und sicherlich vielen anderen fehlen. Ruhe in Frieden.

    Bewußt habe ich mich unter "Simoncelli verstorben" zu den unerfreulichen Beiträgen nicht gemeldet, aber jetzt kann ich doch nicht anders. Die letzten Monate hier im Forum waren geprägt durch ganz tolle Beiträge, aber kaum wird es Herbst, geht es leider los wie in den vergangenen Jahren. Es steht doch jedem frei, welche Beiträge er liest und welche nicht. Natürlich kann man sich auch mit manchem Beitrag kritisch auseinandersetzen, aber doch nicht in dieser Art und Weise. Oder meint ihr, dass dem Peter Frohnmeyer solche Entgleisungen noch Spass machen und ihn ermuntern die Homepage weiter zu führen?

    wie sich doch die Geschichten ähneln:
    Herbst 1976 - nach 18 Monaten und weit über 20.000 Kilometer hatte ich mich, 2 Monate vor dem 18. Geburtstag, von meiner Kreidler Florett RS schweren Herzen getrennt, da sie unbedingt einer aus dem Nachbarort wollte und auch bereit war einen guten Preis zu bezahlen. Dazu sparte ich das Geld, dass ich ansonsten zum Auspuff der Kreidler raus geblasen hätte und hatte auch Zeit für das Lernen auf die theoretische Prüfung und Berufsausbildung gewonnen. Zur ersten Fahrstunde erschien unser Fahrlehrer, warf mir den Autoschlüssel zu und setzte sich auf den Beifahrersitz. Er nannte mir als Ziel das Landratsamt in der nahen Kreisstadt und vertiefte sich dann in die Lektüre der "Blöd-Zeitung". Da schon mein Bruder und einige andere unserer Clique bei ihm die Fahrschule besucht hatten, ging er richtig in der Annahme, dass auch ich des Autolenkens nicht unkundig war (erworben durch viele Fahrten auf den Feldwegen rund um unser Dorf und im Hof der Firma meiner Eltern, z.B. mit einer zum Schneepflug umgebauten BMW Isetta, VW Bus, VW Käfer, Opel Rekord Caravan und vielem anderen was sich so im Fuhrpark der Firma und Familie befand). Beim Landratsamt erhielt der Fahrlehrer auch die Nachricht, dass am folgenden Montag noch ein Prüfungstermin frei sei, den er auch gleich mit mir belegte. Also am nächsten Tag Theorieprüfung und dann zwei Tage meistens auf der Rückbank und vollem Genuß der Fahrkünste anderer verbracht, zwischendrin die Verbindungsfahrten und freien Zeiten zum Üben von Einparken (noch heute keine absolute Stärke von mir) und dem Kennenlernen der typischen und beliebten Fallen von Einbahnstraßen genutzt. Dazu kombiniert die vorgeschriebenen Nacht- und Autobahnfahrten. Montags zur Prüfung angetreten. Bis ich dran war, hatte keine/r der Prüflinge bestanden - lag es auch daran, dass der Prüfer Besuch von der Verwandschaft aus der DDR hatte? Wie auch immer, ich bestand, wenn auch knapp, die praktische Prüfung kurz vor Mittag. Im ganzen Trubel war aber die Motorradprüfung etwas untergegangen. In der Mittagspause ging es dann zur Fahrschule - doch welcher Schreck - anstelle der erwarteten gelb-schwarzen Hercules K 125 T stand dort ein alter Heinkel-Roller. "Hercules... wie ... die ist bei der Reperatur ... Sturzschäden..." Da hilft alles nichts .... fahrschuleigene Halbschale auf und Heinkel-Roller zur Prüfungsstrecke überführt, im Stadtpark dreimal rauf und runter gefahren, Bremsen und Schulterblick geübt und schon stand der Prüfer wieder da. Knurrige Anweisung, hochgefahren, Schulterblick, gewendet und wieder zurück. Ich war noch ein gutes Stück weg, da winkt der schon, ich lass das Gas noch ein bißchen stehen und bremse dann. Paßt, nur warum blickt der so grimmig drein und zuckt mit dem Fuß zurück? "Wenn ich winke, bremsen sie gefälligst" Also gut...........hoch, Schulterblick, wenden, zurück und bremsen wenn er winkt.... "Warum stehen sie jetzt so weit weg?" Manchen Leuten kann man es einfach nicht richtig machen, aber, auch wegen den verdrehten Augen meines Fahrlehrers verkneife ich mir einen Kommentar, fahre noch mal hoch, Schulterblick, wenden, beschleunigen, Winken, ganz gemächlich bremsen und endlich ist er zufrieden. Auch die anschließende Prüfungsfahrt absolviere ich wohl noch zu seiner Zufriedenheit, habe auch nie zuvor und nie mehr danach soooo die Hand rausgestreckt beim Abbiegen (nur so nebenbei für Youngsters: der Heinkel hatte keine Blinker) und mir fast den Hals verrenkt vor umfassendem Schulterblick. Gratulation des Fahrlehrers, verbunden mit dem Hinweis, dass er mir, wenn auch nicht tatsächlich gefahren, neben der Prüfung auch eine Fahrstunde fürs Motorrad verrechnen müsse. Da kam der Schwabe in mir raus: was ich zahle, fahr ich auch. Ihm war es egal, der Roller mußte sowieso wieder zurück. Und dann erwischte ich auch noch eine Fahrschülerin im Auto vor mir, die das Gaspedal im Audi nur ganz zart berührte und entweder hoppel-hoppel anfuhr oder abwürgte. Um ihr den Feierabendverkehr zu ersparen ging es dann auf Nebenstrecken. Da ich eigentlich ja die Prüfung bestanden hatte, ließ ich ihr einen Vorsprung und dann ließ ich den Heinkel fliegen....nur stand dann der Audi mit Warnblinklichtanlage am Straßenrand und mein Fahrschullehr spielt HB-Männchen..."wenn ich im Rückspiegel noch mal Funken von den Trittbrettern sehe, ist aber was los"... Spaßverderber. Da der liebe Hergott kleine Sünden manchmal gleich bestraft. setzte auf der weiteren Fahrt über die Alb Schneeregen ein und mit Anorak, Halbschale und Jeans wurde es auch ungemütlich und als ich den Roller dann abstellte, war ich nicht richtig böse und murmelte nur: ich zahle aber nur eine Stunde. So war es dann auch. Übrigens die Rechnung habe ich noch: komplett mit allen Fahrstunden und Prüfungsgebühren 639,20 DM. Fragt mich lieber nicht was wir die letzten Jahre für die Führerscheine meiner Söhne für 125iger, Auto und Motorrad ausgegeben haben. Bis zum Frühjahr bewegte ich dann nur Autos, ich selbst hatte (erwähne ich jetzt nur um Knattermax eine Freude zu machen) 2 NSU 1200 C (wenn schon keine Münch, dann wenigstens so was mit deren Motor) und ab da gab es bis heute gab es keine motorradlose Zeit mehr. Und wenn ich mal ein paar Tage nicht motorradgefahren bin, bekomme ich es als Therapie von meiner Rennleitung zuhause verschrieben, da ich danach schon beim Einbiegen in der Hofeinfahrt singe, die Stirnrunzeln etwas geglättet sind und ich wieder ausgeglichener wirke. :P Freiheit auf 2 Rädern - für mich nicht nur ein Werbespruch der 1970iger Jahre, sondern eher eine Lebenseinstellung.

    ein Motorrad aus dem Land mit Jahres-Vignettli und drastischen Bußgeldern schon bei geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen und dann noch nicht einmal in Euro zu bezahlen?
    Ach hätte ich mir doch vor einigen Jahren des Buch "Töffland Schweiz" geleistet, dann wäre das Rätsel wohl leicht zu lösen gewesen. Mit dem Tragatsch komme ich auch nicht so richtig weiter. Also Motosacoche eher nicht, da passen die Motoren eigentlich nicht, dann bleibt für mich nur Condor. Dazu passt auch der Hinweis, dass die Firma noch existiert, da noch lange nach Ende der Motorradproduktion Fahrräder produziert wurden und man heute Zuliefer für die Flugzeugindustrie ist. Es war einer der Firmen, die sich vor kurzem auch darüber beklagte, dass der hohe Wechselkurs des Franken den Export erschwert.
    PS: Bin ein Fan von der Condor 350 mit dem schönen Ducati-Single.

    Bei dem tollen Wetter derzeit hat mir etwas die Lust gefehlt in meinen Büchern und Bildern zu stöbern. Hatte zuerst auch die Spur mit Frankreich und vor allem Motobecane verfolgt, bin dann aber auf Gillet oder Sarolea aus Belgien gestoßen, ohne jedoch direkt das Modell schon gefunden zu haben. Tendenz aber aufgrund der Tankform eher Sarolea. :?:

    Das ist ja das tolle an Schotten, es gibt für jeden was und auch immer wieder neues zu entdecken. Und in Schotten sind schon immer die Gespannläufe ein Highlight gewesen. Dazu als Zuschauer ganz nah an der Strecke, da kommt Manx-Feeling auf. Deshalb lieber Sidecar, meinerseits Einspruch: ich habe am Samstag alle Gespannläufe an verschiedenen Standorten gesehen und mir am Freitag und Samstag gerade die Gespanne und die Technik aus den verschiedenen Jahrzehnten angeschaut, zumal durch den Sonderlauf ein Vergleich bis zum modernen F1 Fahrzeug möglich war. Auch bei euch stand ich einige Zeit und mußte, meinem schlechten Personengedächtnis wegen, erstmal grübeln, wer Dein Fahrer ist. Auch ein Blick ins Programm nutzte mir dabei nichts, da war die 7 leider nicht aufgeführt. Durch Deinen Beitrag ist mir jetzt aber bewußt geworden das Lorenzo Puzo auch als Fahrer unterwegs war. Bei der Fülle von Läufen, dem Reiz des Blickwinckels an verschiedenen Stellen wie Postkurve oder Güterschuppen, dem interessanten Maschinenmaterial in den verschiedenen Fahrerlagern und Ausstellungszelten, dazu das Münchtreffen und auch die Motorräder der Besucher ..... war fast Stress, meine Socken haben abends echt gequalmt. Wer dann noch Bekannte trifft oder in ein Gespräch verwickelt wird, versäumt gleich mal einen oder mehrere Läufe. Vielleicht sieht man Dich ja zukünftig öfters bei einer Veranstaltung im Boot.
    Noch eine generelle Anmerkung: Derzeit ist dieses Forum wieder absolute Spitze, die Fülle an Informationen von z.B. Knattermax, Manx, Lancelot oder Horst Burkhardt und sring (natürlich auch alle andere, will keinen vergessen) fesseln mich abends am PC.
    So jetzt höre ich auf, schließlich hat meine Rennleitung am Sonntagabend zuhause schon festgestellt, das ich von diesem Ausflug nach Schotten ganz schön heftig am Schwärmen war.
    Jochen

    nochmals zurück zur ursprünglichen Frage
    und damit zur Zündapp KS 601
    weitere technische Besonderheit (und den Berichten von Klacks nach auch ein Schwachpunkt): die Novotex Stirnräder
    sportliche Erfolge: Deutsche Meistertitel im Geländesport Klasse Seitenwagen 750cc bzw. über 350ccm von 1955 bis 1960 unter Kritter, Käser und Schach.

    Im Alter von 82 Jahren ist am 25.1.2011 der frühere österreichische Motorradrennfahrer Gerold Klinger verstorben. Gerold Klinger war national und auch international, so mit einem 4. Platz im Jahr 1956 auf der Solitude, überaus erfolgreich. Vor einigen Jahren habe ich ihn beim Bergpreis in Nussdorf am Attersee als einen immer noch am Motorsport sehr interessierten Mann kennengelernt, der sich offensichtlich freute, mit Fahrern und Zuschauern in Kontakt treten zu können. Wir trauern mit seiner Familie.


    Jochen

    Allen einen guten Rutsch und 3 x G (a bissle Geld, gute Gesundheit und viel Glück - letzteres nach dem Titantic-Motto: viele auf dem Schiff hatten genug Geld, die meistens waren gesund, die wenigsten hatten Glück) für 2011.
    Und noch einen Tip für alle die, die heute abend nicht bei der großen Silvestersause sind, aber gerne von Motorradtouren in ferne Länder träumen:
    Fernsehen, ARD (jawohl die öffentlich-rechtlichen) um 19.15 Uhr - über die Anden bis ans Ende der Welt - Peru, Chile, Bolivien - 8000 KM Motorrad Extem -Film von Thomas Aders.
    Jochen

    Hallo Stefano,
    willkommen im Forum. Zu Rupert Hollaus kann ich zunächst nur das Buch von Thomas Karny "Weltmeister für 1000 Stunden", NP Buchverlag von 2004 empfehlen (gibt es glaube ich nur noch antiquarisch), sofern Dir noch nicht bekannt. Da gibt es ein Kapitel mit "eine 250er Guzzi Baujahr 1934" und auch mehrere Bilder von Hollaus und dieser Guzzi. Und auf einem dieser Bilder jagt er Alex Mayer, seinen Förderer.
    Gruß

    Offensichtlich muss man mit sowas zwischenzeitlich immer rechnen. Welchen Geistes Kind der Verfasser dieser Nachricht an den Verkäufer ist, zeigt schon seine Wortwahl. Ähnliches habe ich aber auch schon am Telefon erlebt, da wurde ein ausgeschriebenes Fahrzeug schon schlecht gemacht bevor man es gesehen hatte. Auch bei Gebrauchtteilbörsen oder Teilemärkten ist es mir schon selbst so gegangen bzw. habe ich manches Gespräch mitbekommen, das man denkt: "viel tiefer geht nicht mehr". Da hilft nur eins: beim Teilemarkt wegdrehen, bei Verkäufen das Gespräch abbrechen und hier: email wegdrücken und ins Nirwanna des Internets löschen. Habe selbst allerdings bei Angeboten von zwei Büchern von mir hier im Anzeigenmarkt nur die allerbesten Erfahrungen gemacht. Alle Anfragen waren super und die Abwicklung mit den Käufern schnell und problemlos. Wir stehen sogar noch im email-Kontakt. Also Peter, nicht entmutigen lassen (das gilt auch für manche der Beiträge im Forum), die positiven Erfahrungen überwiegen bei weitem.

    Denke eigentlich eher früher. Der Drehzahlmesser ist noch das alte Modell, das neue Gehäuse gab es ab Anfang 1970iger Jahre. Die kontaktlose Zündung dürfte auch noch eine der ersten sein; deshalb gehe ich eher davon aus, dass das Bild vor 1970, denke 1968, entstanden sein dürfte.

    Noi noi Charly, großer Irrtum: sind gestern nachmittag nach herrlicher Herbsttour noch im T-Shirt im Cafe gesessen und was meinst Du was wir davor für eine herrliche Fernsicht am Bodensee auf die Alpen hatten. Auch heute ohne Winterfutter und lange Unterhosen bei trockenen griffigen Straßen den Schwarzwald unsicher gemacht. Mal sehen was morgen auf dem Plan steht, vielleicht ein bißchen Oberland und dann den Blick Richtung Allgäu schweifen lassen .........einen Einkehrschwung mit Kässpatzen oder später mit Schwarzwälder Kirsch ....... abends in der Garage noch das wohlverdiente Weizenbier ....... sehe schon wie Du am liebsten in den Flieger steigen würdest


    Gruß

    Auch für mich als Zuschauer war St. Wendel ein Highlight des Jahres. Schon mit der 2. Veranstaltung haben es die Saarländer geschafft eine Veranstaltung mit ganz eigenem Flair zu gestalten. Rundfahrt am Freitagabend durch die Altstadt, danach Bewirtung durch Bürgermeister und Rathausteam beim Festzelt, am Samstag und Sonntag rund um die Läufe ein attraktives Rahmenprogramm mit Unimog- und Traktorentreff, Oldtimern auf 2- und 4 Rädern, Gespannausfahrt mit der Lebenshilfe, dazu beim Ablaufen der Strecke eine sehr gute und preiswerte Bewirtung ( Kompliment an die Kuchenbäckerinnen der Bikerfriends Leitersweiler, deren Backkünste haben sich am Sonntagabend bei mir auf der Waage gezeigt) und am Samstagabend eine gelungene Mischung mit der 2-Mann-Band und der Fahrervorstellung. Diese Fahrervorstellung durch Bulli, aber auch die Kommentare durch den Streckensprecher waren mehr als unterhaltsam und durch ein großes Wissen geprägt. Dazu die übrigen Rahmenbedingungen wie ausreichende und saubere Toiletten und Dusch- und Bademöglichkeiten im St. Wendelinus-Bad (sehr nettes Personal), was will man mehr. Und wahrscheinlich durch den freien Eintritt wurden auch viele Familien an die Strecke gelockt .... vielleicht die beste Werbung um den Nachwuchs. St. Wendel Klassik - jederzeit und gerne wieder.

    Auf der Internetseite des Münch-Museums steht schon längere Zeit der Hinweis, dass das Museum derzeit nicht besucht werden kann. Vergangene Woche war ich bei einer Veranstaltung auf dem Parkplatz des Auto § Technik Museums in Sinsheim. In einem Glaskasten war dort eine Münch ausgestellt mit dem Hinweis dass in Speyer im dortigen Technikmuseum es eine Münch-Ausstellung gebe. Der Internetseite des Technikmuseums konnte ich jetzt entnehmen, dass von dort die Sammlung aus Walldorf übernommen und in einer Dauerausstellung in das Museum integriert wurde. Einerseits schade, da das Museum in Walldorf schon seinen eigenen Flair hatte - nichts lenkte vom Thema Münch ab - anderseits ist es toll, dass die Sammlung zusammen bleibt.

    Sorry Dennis Witschel, das war tatsächlich ein Tippfehler von mir und dazu noch im Vor- wie Nachnamen. Asche auf mein Haupt, das war in dem Motorradmagazin richtig geschrieben. An RS Georg: der Begriff "Zuverlässigkeitsfahrten des VFV" ist ebenfalls ein Zitat aus besagtem Heft. Dass das der falsche Begriff ist weiß ich auch, geärgert hat mich aber wirklich, dass mit Bill Ivy ein Fahrer als regelmässiger Besucher in Schotten genannt wird, der schon 1969 am Sachsenring tödlich verunglückt ist. Schreibfehler können schon mal sein, aber so ein Schwachsinn zeigen mir, dass weder der Schreiberling des Artikels noch der Chefredakteur eine Ahnung haben und auch nicht recherchiert wird, Hauptsache das Heft ist voll. Und das sind dann die Leute, die bei Motorradsportveranstaltungen, egal ob im aktuellen Bereich oder mit historischem Material, im gehoben Freizeitlook mit den Freikarten um den Hals rumlaufen und im VIP-Bereich sich mit Anhang verköstigen lassen.

    Habe mir beim Besuch im Fahrzeugmuseum Suhl das kostenlose und regionale Motorradmagazin "MotorradTreff", Ausgabe August 2010 mitgenommen, angetan durch das Titelbild mit einer Honda Bol dÓr und Kawasaki Z 1000 im harten Fight und unter der Überschrift: Alten-Action - Veteranen auf Bestzeit-Suche. Der Chefredakteur stellt einleitend fest, dass die Zeitschrift trotz des Titelbildes nicht auf dem Wege zu einer Oldtimerzeitschrift sei, aber es doch auf Dauer ein bisschen einseitig sei immer nur das Neueste vom Neuen zu bringen. Und dann wird über mehrere Seiten dargestellt, wie man Old- oder Youngtimer sportlich bewegen kann, sei es bei Serien wie der Classic-Superbike, Classic-Motocross Cup oder den Zuverlässigkeitsfahrten des VFV. Dazu einige Fotos von Denis Witsche, eigentlich nett zu lesen bis dann der Hammer kommt und jetzt zitiere ich: "Gefahren wird auf Rundkursen wie Nürburgring , Hockenheim, Oschersleben, Hildesheim, Dahlemer Binz, Metz und als alljährlches Highligt auf dem Stadtkurs von Schotten. Bei letztgenanntem Event tauchen auch gerne prominente Namen auf: Bill Ivy :?: , Dieter Braun und Phil Read sind dort öfters anzutreffen. Text: Hendrik Sloot. Über soviel Fachkenntnis oder mangelnde Recherche kann ich nur den Kopf schütteln. :!:

    Bin etwas spät dran, aber umso herzlicher: Alles alles Gute zum "Runden" und stets viel Gesundheit und Freude auf 2 Rädern (mal mit, mal ohne Motor).


    Habe auch eine Entschuldigung: war über ein verlängertes Wochenende zur IDM in Schleiz mit Abstechern zum Maybach/Express und Stadtmuseum mit Express-Ausstellung in Neumarkt in der Oberpfalz und im Simson Museum in Suhl. Meine XJ hat damit wieder die 150000 KM überschritten und schnurrt immer noch ohne Probleme.


    PS: Am Samstag haben sring (Rolf Eggersdorfer) und ich beim Fahrerlagerbummel am Schleizer Dreieck aber an Peters Geburtstag gedacht. :thumbsup:

    Hallo Bulli,


    da die Veranstaltung letztes Jahr für mich als Zuschauer absolut super war, habe ich schon mal bei meiner Teamchefin angekündigt, dass ich an dem Wochenende (mal wieder) gerne unterwegs wäre. Startfreigabe ist erteilt und vielleicht läßt auch mein Brötchengeber mit sich reden, dass ich am Freitag schon frei bekomme, dann gibt es eine tolle Anfahrt übers Elsass. Schon Dich die nächsten Wochen, das Wochenende wird sicherlich wieder ganz schön stressig für Dich.


    Gruß


    Jochen

    Super, Glückwunsch an Hock/Hildebrandt.


    Nur hatte gestern versucht das Ergebnis des Seitenwagenlaufes übers Internet an den einschlägigen Stellen zu finden. Auch heute weder bei motorradonline, speedweek oder motorsportaktuell auch nur ein Hinweis. Die Seitenwagen-WM findet dort nicht statt. :cursing:

    vielleicht mal aus der Sicht eines einfachen Zuschauers:


    Für mich war dies eine absolut gelungene Veranstaltung mit verträglichen Eintrittspreisen für 2 Tage, einem tollen Rahmenprogramm und wann habe ich schon das letztemal so direkt an der Rennstrecke gezeltet? Irgendwann in den 1980iger Jahren in St. Wendel oben beim Hotel. Dazu erschwingliche Preise bei Essen und Getränken, sowohl im Hangar als auch im Fliegerstüble. Und wie mir Gespräche mit anderen Zuschauern gezeigt haben, stehe ich nicht allein mit meiner Meinung. Und wenn es nächstes Jahr zeitlich wieder reinpasst wird die XJ wieder aufgeladen und es geht in den Odenwald.


    Jochen :)

    zwar reichlich verspätet (wir haben den Urlaub ausgedehnt) kurzer Bericht zum Rupert Hollaus Gedächtnis-Rennen am Salzburgring:


    leider hatte der Wetterbericht Recht, am Samstag gings noch einigermassen, aber der Sonntag war völlig verregnet und dazu recht kalt (hat mich an manches Elefantentreffen in den 1980iger Jahren am Salzburgring erinnert). Entsprechend waren am Sonntag die Starterfelder sowohl in den Oldtimerklassen als auch im Boxer-Cup recht deutlich reduziert. Hut ab vor den Gespannfahrern, sowohl bei den klassischen Gespanne als auch bei den aktuellen Sidecars wurde tolles geboten. Bei der geringen Anzahl an Zuschauern aufgrund der Witterung kann ich mir nicht vorstellen dass der Veranstalter raus gekommen ist. Hoffentlich geht es trotzdem mit dieser Veranstaltung am Salzburgring weiter.


    Jochen

    Hallo Peter,


    vielen Dank. Die Yamaha ist schon geladen, morgen geht es los Richtung Bayern. Am Vatertag steht dann das Oldtimertreffen bei der Landbrauerei in Schönram an (da sollen auch einige der Gespannrennfahrer sein, die am Wochenende in Salzburg starten) und dann natürlich am Wochenende an den Salzburgring. Foto ist natürlich dabei, da wir bis nach Pfingsten in der Gegend bleiben und noch einiges anderes in Oberbayern und Österreich anschauen und manche Tour drehen wollen. Vielleicht klappt es dann auch noch nach Walldürn.


    Gruß


    Jochen

    aufgrund des frühen Termin klappt es bei mir diesesmal auch, verspricht interessant zu werden von der Mischung her ..... aber sieht so aus, als ob das schlechte Wetter auch diesesmal dem Veranstalter treu bleibt. Wäre schade, eine gute Zuschauerfrequenz täte gut. Also schau mer mal....


    Jochen

    Das war richtig schwer. Irgendwie dachte ich immer, das Ding hast du schon mal irgendwo in einem Bericht über einen Veteranenmarkt gesehen. War nicht so, also immer mal wieder abends in den Motorradbüchern geblättert, aber natürlich bei den alten deutschen und englischen Motorrädern und natürlich auch immer wieder festgelesen und manches wieder aufgefrischt oder neu gelesen. Hat mir richtig Spaß gemacht. Danke und ruhig auch in Zukunft mal wieder was ganz altes.


    :thumbsup:


    Achtung: es folgt jetzt hier kein Verweis auf irgendeine Homepage und verkaufen will ich euch auch nichts.

    Walter Schneider, der zweifache Seitenwagenweltmeister in den Jahren 1958 und 1959, ist am Samstag, den 27. März 2010 im Alter von 83 Jahren verstorben. Die Motorsportwelt trauert um einen der ganz Großen im Motorradrennsport.