Beiträge von pitstop

    Aber der am Foto ist nicht Othello Buscherini !?

    Da hat mir Bruno Kneubühler mal eine lustige Anekdote erzählt : Buscherini ( ich glaub auf Malanca ) und sein Ingenieur haben

    beim GP Jugoslawien mit dem Getriebe geschwindelt ! Wegen der Spitzkehren ( auf dem alten Kurs in Opatija ) haben die mehr

    Gänge untergebracht.......... Bruno und Kent Andersson haben das im Training gemerkt.......... worauf Yamaha Protest einbrachte :

    nach mehreren " Schaltproben " mussten die das Getriebe öffnen , als die Sache aufflog , schleuderte der Renn-Ingenieur

    das Teil wutentbrannt ins Gebüsch ! :-)

    Othello Buscherini war ein liebenswerter Kerl , was auch Bruno Kneubühler bestätigte !

    An dem schwarzen Wochenende in Mugello ( am gleichen Tag verunglückte noch Mario Lega) waren die Zuschauer geknickt ,

    ich war vor Ort , es konnte keine Freude aufkommen . Der Kurs war damals noch anders ( ich glaube auch etwas länger )

    und beide Stürze passierten in der schnellen Bergab -Kurve .

    Man merkte auch , wie die italienischen Zuschauer " ihre " Fahrer ins Herz schliessen .

    Da hätte ich auch noch meinen Senf dazu :

    Die Suzuki von Dieter kaufte damals Harald Bartol , weil die so teuer war, hat neben seinem Vater...........

    der Ort Strasswalchen ( einige Gönner ) dazugezahlt !?

    Heute nennt man das crowdfunding........... stimmt die Geschichte ? Harald fuhr ja einige Erfolge mit der SUZI ein.......

    Staatsmeister-Titel ,WM -Punkte ect.

    Dann müsste das die Maschine sein , die in der Ausstellung steht !? Bitte korrigiert mich .

    Ein ganz grosser Sportler , ein Athlet und bescheidener Mensch !


    Unvergessen sein Doppelsieg 1962 in Salzburg ( Grosser Preis von Österreich ) auf der Werks -MZ !

    Ja , der Konrad Stückler , ein ganz toller Typ.........und im " Seniorenalter " noch sehr schnell ! Chapeau !

    Ich hab ihn nie persönlich kennengelernt , aber oft in Aktion gesehen.......er war auch das letzte Mal in Schwauna !?

    Die Vorarlberger sind ja ein liebenswürdiges Bundesland! :-) ich war viele Winter Skilehrer in Lech am Artberg ,

    von dort kommen auch schnelle Autofahrer ( Rudi Lins u.A. )


    Klar , früher war im Fahrerlager immer viel Arbeit ,alle waren angespannt , in Zeitdruck........

    und jeder Rennfahrer packte selber an...........

    doch nach den Rennen , wenn Druck weg war ........ dann war auch Zeit für Musik und " Party "

    1970 in Spa , als die letzten vom Empfang im Grandhotel nachts ins Fahrerlager zurückkamen............

    spielte Godfrey Nash um 5 h früh den Zapfenstreich auf der Trompete ! :-)

    Die sitzen Beide auf 125 ccm Maschinen , der Engelbert ( Angel ) auf seiner Derbi , und Dieter auf der Suzuki ?

    Dann wäre das die EX -Werks -Suzuki von Stuart Graham oder H. G. Anscheidt ?

    Bei Walter Winkler kam jetzt ein zweites Foto dazu : es zeigt ihn mit Hans Hummel und zwischen den Beiden

    steht Alfred Ganglberger , der war Manager von Werner Bergold und Karl Auer ! Er war so lustig........... und immer einen

    " Wiener Schmäh" auf den Lippen !

    Weiss jemand was aus Ihm geworden ist ? Das Foto ist ja ca. 50 Jahre her !

    pitstop

    Hi pantieshitter , danke für das Musik-Video ! Der grossartige Song der Eagles wurde ja oft gecovert , aber so eine exotische Version

    ist sicher rar ! Ich muss dich enttäuschen , viele Rennfahrer gibt es nicht , die musizieren..........ausser du zählst dazu ,wenn einer

    im Fahrerlager mal mit der Quetsche ( Akkordeon ) spielt ! :-) Doch ich lass mich gern eines Besseren belehren .

    Spontan fällt mir nur Einer ein......... wahrscheinlich der Beste : SBK Doppel-Weltmeister James Toseland war schon in jungen Jahren

    ein hervorragender Pianist........ und hat heute eine erfolgreiche Rockband ! Noch bekannter ist seine Frau , Katie Melua die immer noch

    in vollen Stadien spielt .

    Umgekehrt sind einige zu nennen : Rick Wakeman ( von der Band YES ) war bekennender Norton Comando -Fan..........

    und Billie Joel ( the Piano Man ) hatte auf Tour immer eine Maschine im Truck . Er besitzt in Long Island ( New York ) ein wunderschönes

    Motorrad -Museum , seine grosse Liebe sind Nippon Bikes ! :-)

    Die Liste liesse sich fortsetzen........... vielleicht kommen einige Beispiele !?

    LG pitstop

    Hi Moshpit , gratuliere zu dem Entschluss , der Dame mit einer " Verjüngungskur " wieder Lebensfreude einzuhauchen !

    Erstens ist es für dich eine emotionale Geschichte , und zweitens hat sie eine gewisse Eleganz und " östlichen Charme ! " :-)

    Von GT -Fahrer hast du ja ein tolles Feedback in technischer Sicht , das Aussehen ist ja bescheiden , aber authentisch .

    Design und Gestaltung wäre mein Fachgebiet......... darum hab ich gleich recherchiert ob sie wirklich keine Zierlinien

    und kein Tank-Emblem hat !? Mir gefällt die Farbe........und besonders Motorgehäuse und Trommelbremse !

    Auf jeden Fall eine gute Entscheidung und erhaltenswert !

    Wer kann schon behaupten , dass er neben " Frankensteins Verwandtschaft " eine ISCHMASCH in der Garage hat ! :-)

    Viel Erfolg wünscht dir pitstop

    Ja , Ja , die Gespann-fahrer................ wollen immer gern flach liegen ! :-)


    Apro Po : ( siehe das Porträt von Manx ) vor wenigen Jahren sprach ich mit Waltraud Haas auf der Wiener Buchmesse..............


    zu dem Foto : Mariandl ( aus der Wachau) und der Motorrad -Star : " Er war ja sooo fesch............. und so schüchtern !! "


    Andere waren keine Kost-verächter............. angeblich gibts in Grossramming einige Jugendliche " mit englischem " Akzent ! :-)

    Im Film von Spa 1971 ist auch kurz Christian Ravel zu sehen ( vor dem Start der 500er Klasse ).............. es sind die letzten Bilder von ihm .

    Er wurde im Jahr davor Zweiter hinter Agostini.

    Ich war 1970 vor Ort , als Karl Auer auf seiner Matchless im Rennen an 3. Stelle lag.............. 2 Runden vor Ende in der La Source ausrutschte..........

    und seinen Podestplatz an Tommy Robb verlor ! Trotz des tollen 4. Platzes war ich damals recht enttäuscht......... denn ich hätte ihm das Podest

    so vergönnt ! Im Training hatte er noch kapitalen Motorschaden , musste spontan bei Jack Findlay einen Motor kaufen , trotz all dieser Hürden......

    diese Leistung ! Karl wirkte immer sehr besonnen und ausgeglichen ................so war auch sein Fahrstil .

    Ich würde ihn gerne nochmal treffen , vielleicht weiss einer von Euch ,wo man ihn erreichen kann .


    Auf gehts , LG pitstop

    Viele Österreicher machten sich am 1. Mai bald auf , um an den Aufmärschen zum " Tag der Arbeit " dabei zu sein .


    Einige waren noch früher unterwegs , mit Jausenbroten und Klappstockerl ging es nach Salzburg an die Autobahn in Liefering zum Grossen Preis für Motorräder !

    An die zehn Jahre stand ich mit meinem Vater , seit 1955 an etwa der gleichen Stelle am östlichen Teil : der 180 grad - Spitzkehre , wo von einer Fahrbahn auf die andere Seite gewechselt wurde.

    Überraschend wenig Stürze passierten in all den Jahren dort , die Dramen und auch Triumphe spielten sich woanders ab . Heute weiss ich warum : wenn ein Fahrer den Bremspunkt verpasste, konnte er zwischen den Strohballen in den " Notausgang " , dort in Ruhe umkehren und sich wieder einreihen ! Platz war genug , denn nach der ersten Runde waren die Startfelder schon auseinander gezogen .


    Die Protagonisten in meiner Kindheit waren H.P. Müller , August Hobel , der souveräne Walter Zeller.......... und 1957 endlich Gerold Klinger , als Sieger auf BMW !

    Ein Freudentag für meinen Vater , schliesslich kannten sich die Beiden ! Ein weiterer Dominator war Carlo Ubbiali ( MV Augusta ) mit 2 Doppelsiegen in zwei aufeinander folgenden Jahren !

    Dieses Kunststück gelang auch Ernst Degner auf der Werks -MZ 1960 und 61. Der Südafrikaner Paddy Driver auf seiner Norton Manx war der erste Sieger , der nicht aus Europa kam............ und 1959 der erste Sieg auf der 500er MV, von John Hartle , sowie der spätere MZ- und MV-Werksfahrer Gary Hocking auf Norton.

    1962 der erste Triumph des jungen Mike Hailwood auf der MV Augusta ,und ein Doppelsieg von Laszlo Szabo auf MZ !


    In bester Erinnerung habe ich die Spannung vor dem Start , die " Ruhe vor dem Sturm "............. das Donnern von zig Manx , G 50 , Boy Racer...... und einer MV hörte man bis ans andere Ende der Rennstrecke !

    1964 ein Jubeltag.........der Österreicher Bert Schneider gewann auf der Werks -Suzuki die 125 er Klasse , eine Überraschung der Sieg des Ungarn György Kurucz auf der 500er Manx, der vorher und nachher nie mehr ein Rennen gewann !

    1965 siegte der Engländer Dan Shorey , einer der Top -Fahrer , er gewann mit Mike Hailwood die 500 Meilen von Thruxton !


    1966 wurde aus verkehrstechnischen Gründen auf einen neuen Rundkurs auf die Autobahn nach Anif -Grödig gewechselt......... mit ersten Siegen von Luigi Taveri und Mike Hailwood auf den Werks - Hondas , Hans Georg Anscheint gewann auf Suzuki.

    Unvergessen auch das Rennen der 125er Klasse 1968 : der finnische Juniorenmeister bekam auf Empfehlung von Tunturi eine Werks -Puch , er profitierte zwar von den Stürzen von H.G. Anscheint und Ralph Bryans , dem Ausfall von Stuart Graham ( Suzuki )........... es reichte für einen sensationellen 4. Platz ( vor Alberto Pagani ) !

    Unter den Ovationen der Zuschauer in den Letzten Runden konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen................sein Name : Jarno Saarinen !


    Beim letzten Rennen auf dem Autobahn-Rundkurs 1969 gewann endlich ein Lokal-Matador , Harald Bartol auf der Kreidler 50 , Karl Hoppe war auf der URS 500 siegreich.......... den beiden gelang auch das Kunststück , gleich im Jahr darauf auf dem neuen Salzburgring wieder zu gewinnen !


    Ab 1970 wurde der " Grosse Preis von Österreich " auf dem Salzburgring ausgetragen , nicht mehr zwingend am 1. Mai........aber immer um diese Zeit...........

    was ihn auch zweimal zu einer " Wintersport-Veranstaltung " machte ...............aber das ist eine andere Geschichte ! :-)


    H.P. Müller auf NSU



    Fahrn , fahrn , fahrn............auf der Autobahn !


    Der Salzburger Manfred Magnus


    Ein Kiwi in Salzburg auf der Werks- Suzuki ( Weltmeister Hugh Anderson )


    Auch Ago machte sich mal die Finger schmutzig !


    Bildquelle: Technisches Museum Wien

    Dass die Kurve nicht La Source ist , ist sogar mir gleich aufgefallen ............... denn die kenn ich !


    Aber ich dachte , die Strubben geht doch anders herum ? :-)


    Assen-pitstop

    Da bin ich ja kein Experte ...........aber ich versuch es mal : wegen der Tankform musste ich gleich an Terrot denken , oder FN ,


    die Engländer ( Douglas , Rudge ) bauten ja auch solche " Dampfhämmer" ( Langhuber ).........ein Freund von mir hat eine .


    Also , Tank und Auspuff würden mich nicht nach GB weisen !?


    Jetzt sind die Experten am Zug..................


    Grüsse pitstop




    Mein Vater wollte mir an meinem 5. Geburtstag eine besondere Freude machen............er konnte ja nicht ahnen, dass dieser 11. April 1954 mein Leben verändert ! :-)

    Benzin hatte ich längst im Blut ,die kleinen Ehrenrunden am Tank seiner BMW blieben nicht ohne Folgen .

    Also nahm er mich mit , um beim Linzer Strassenrennen für Motorräder unter den Zuschauern zu sein........... die bruchstückhaften Erinnerungen paaren sich jetzt mit reichlich Recherche !


    Seit Anfang der 50er Jahre wird auf einem Dreiecks-Kurs zwischen Makartstrasse ,Bulgariplatz und Gürtelstrasse ein Rennen ausgetragen . Eine Tankstelle befindet sich auch noch heute an der ehemaligen Spitzkehre . Die Veranstaltung war immer bestens besucht , die Zuschauer standen " hautnah " am Strassenrand !


    Zuhause hörte ich immer Namen wie Fassl , Klinger , Dirtl oder Hollaus . Der blonde Bub aus Traisen hatte schon 1952 als eines seiner ersten Rennen die 250 er Klasse in Linz gewonnen........1954 war er längst im NSU Werksteam an der Seite von Werner Haas und H.P. Müller im Kampf um den WM Titel !


    Aber Fritz Dirtl und Gerold Klinger waren am Start und erfolgreich ! Klinger , der Müllners-Sohn aus Gaspoldshofen war das Vorbild meines Vaters...... fuhr er doch auf BMW , und galt als einer der besten Privatfahrer im WM -zirkus !

    Fritz Dirtl , auch auf der Sandbahn erfolgreich , verunglückte 1956 beim Speedway in Oberhausen , als er mit seinem Freund Josef " Pepi" Kamper kollidierte .


    Das Rennen in Linz , bei bestem Frühlingswetter und tausenden Zusehern, sollte meines Wissens , das letzte gewesen sein.

    So war mein erstes Heimrennen zugleich mein Letztes ..........zum Glück wurde später jährlich den Haselgraben hinauf geglüht !

    Für mich ging es ab 1955 jeden 1. Mai traditionell nach Salzburg zum Grossen Preis.................. aber das ist eine andere Geschichte ! :-)






    Fritz Dirtl


    Gerold Klinger






    Bildquelle : Technisches Museum Wien / Archiv Arthur Fenzlau

    Die unvergessenen Helden ( gone but not forgotten ) : Mike Hailwood



    Am 2. April hätte Mike Hailwood seinen 80. Geburtstag gefeiert .

    Der junge Mike war ein schüchtener , bescheidener Rennfahrer , mit der Statur eines Modell -Athleten ! Aber er wurde zum Idol einer ganzen Generation von Fans !

    Sein Vater ,ein erfolgreicher Motorradhändler , ermöglichte es ihm schon früh , die Wintermonate im warmen Südafrika zu verbringen und Rennen zu bestreiten .

    In seiner Kariere fuhr er auf Ducati ,NSU , Norton , Triumph , MV Augusta , Honda u.a. um bei seinem legendären Comeback auf der TT wieder mit Ducati zu gewinnen !

    Im Jahr darauf für er seinen letzten Sieg auf der Isle of Man auf einer Suzuki 500 ein .

    Ich hatte das Glück , Mike in Aktion zu bewundern......... auf dem Autobahn-Rundkurs in Salzburg , beim Grossen Preis von Österreich ( 1. Mai ).............

    und unvergessen , 1966 beim Grossen Preis der CSSR in Brünn auf dem alten Masarik -Ring !

    Es war eine einmalige Gelegenheit , die es nachher nie wieder gab : auf Initiative des Österr. Motorsport-Verbandes gab es an der Grenze ein Package mit Sondervisum ,

    Eintrittskarte , Hotel-Gutschein , einen schönen Erinnerungs-Wimpel ..................das Alles unbürokratisch , am " Eisernen Vorhang " !

    Wir waren Teenager , aber so eine Gelegenheit liessen wir uns nicht entgehen !

    Das Rennen wurde zum Honda -Festival ........ zuerst Luigi Taveri auf der 5 Zylinder 125 er............. dann gewann Mike 3 Klassen ! Heute undenkbar , auch diese körperliche Belastung !

    Er besiegte Giacomo Agostini ( MV Agusta ) ............. Walter Scheimann auf der Manx kam unter die top 10 .


    Mike Hailwood beendete 1979 seine Rennfahrer -Laufbahn , er kam bei einem unverschuldeten Autounfall 1981 mit seiner Tochter ums Leben .


    Als man seinen Sarg von der Kirche St. Mary Magdalene in Tamworth , auf den Schultern von John Surtees , Luigi Taveri , James Hunt , Dickie Atwood , David Hobbs ,

    Geoff Duke und Giacomo Agostini zum Friedhof trug ............... schrieb der englische Autor Christopher Hilton :

    " Seine letzte Runde sollte seine kürzeste werden......... und auch seine langsamste ! "


    Mike the Bike unvergessen !



    Hallo Peter , danke für deinen Beitrag !


    Probier es mal bei Walter Winkler ( Kontakt findest du in der Rennfahrer -Datenbank )..........

    der ist auch ein Freund der Fagerers , war auf Bultaco aktiv !

    Peter F. kennt ihn auch gut .

    Bleib positiv , alles Gute ! pitstop



    Manfred Stengl : Die unvergessenen Helden ( gone but not forgotten ! )


    Morgen wäre Manfred Stengl 74 Jahre geworden . Er war einer aus der starken Salzburger Motorsport - Gilde nach dem Krieg , beginnend mit Rudi Thalhammer , Manfred Magnus ,

    Harald Bartol , den Fagerer Brüdern , Dr. Franz Kaserer , Bertl Neumayr u.a. bis zu Hans Lindner , der Europameister wurde und später in einer Lawine ums Leben kam .


    Manfred Stengl begann als erfolgreicher Wintersportler , gewann 1964 Olympia -Gold im Rodeln , 1975 im Viererbob WM Bronze .

    1969 war er Österr. Staatsmeister auf seiner 350er Aermacchi , 1973 gewann er die Austrian TT ( 350 ) .


    Manfred wollte sich noch einmal einen Traum erfüllen ........und zum letzten Mal auf der Isle of Man starten.

    1992 im Formel 1 Rennen stürzte er auf seiner Suzuki 750 in der 5. und letzten Runde bei 33 Mile-post wenige KM vor dem Ziel zu Tode .


    Manfred Stengl gone but not forgotten !

    Geschätzter Karl , natürlich ist mir deine Stimme vertraut ! :-) Ich bin ja immer als Zuschauer in Schwauna.......

    traf alte Freunde wie Harald Bartol , Gernot Maas und Andere . Hatte auch gute Gespräche mit Freddie Spencer und Steve Baker !

    Ich war ja früher bei jedem Rennen dabei , von den Moto Cross hab ich damals in den OÖN berichtet...........

    Und 1970 hing ich als Skifahrer beim Skikjöring im Linzer Hafen am Fiat Abarth von Willi Aicher ! :-)

    Hoffe wir sehen uns beim nächsten Event in Schwauna ,

    Grüsse pitstop http://www.pit-art.at

    Müsste er sein ............... die Firma sitzt in Lambach , O.Ö.

    Sind Spezialisten für Felgen , Speichen und Reifen für Oldtimer !


    Leider sind viele von der Karte nicht mehr unter uns.................wie Max Wiener , Edi Stöllinger , Hans Hummel ,

    Herbert Prügel , Friedl Krasensky !


    Gruss pitstop

    Leider muss man auf der Ansichtskarte längst einige Kreuze mehr machen !


    Wilfried " Friedl " Krasenzky war der Inbegriff des Amateur-fahrers : der fuhr auf Achse zum Österreich-Ring in Zeltweg...............

    die Startnummern im Rucksack :-) ............. fuhr das Rennen auf seiner Honda Supersport............. und dann wieder nach Hause ,

    nach Oberösterreich ! :-)


    Aber von solchen Helden lebte unser Sport !


    Daran erinnert sich gerne pitstop

    Da hat der Kalle natürlich recht , ich hab der GONDA 125 ccm eingehaucht ! :-)

    Heinz Kriwanek lernte ich 1970 im Fahrerlager beim Jugoslawien GP kennen , im Rennen stürzte er...........in Brünn holte er einen WM -Punkt ,

    dann kam der verhängnisvolle Sturz bei einem Rennen in der CSSR , seine Frau war verzweifelt , er wurde zum Pflegefall.


    Danach kam Karl Auer als unser Mann mit Top -Plazierungen in der WM ,

    mit dem verbinden mich auch einige spannende Erlebnisse................das wird eine andere Geschichte ! :-)


    Bleibt positiv , euer pitstop

    Jetzt muss ich nochmals eingehen auf das Bergrennen Bad Mühllacken 1968 :

    Peter F. war so freundlich und stellte das Video mit dem alten Film ins Forum !


    Darin sieht man in einer Szene ein Motorrad in einer Staubwolke liegen............ danach den Fahrer benommen am Strassenrand sitzen ,

    mit blutverschmiertem Gesicht.

    Das ist mein Jugendfreund Gerhard Nadler aus Linz........... sein Rennen war nach 500 m zu Ende !

    Ich kenn die Kurve , hab aber den Sturz nicht gesehen : waren es zu kalte Reifen ? Ist der Motor festgegangen ?

    Die Szene wär ja zum Lachen......... wäre nicht sein Ende so tragisch : im letzten Rennen der Saison , von Walding nach Gramastetten

    stürzte Gerhard auf den letzen KM zu Tode !


    Gerhard Nadler war einer jener vielen Idealisten , von denen damals der Sport lebte . Ein reiner Amateur mit festem Beruf ,

    ein Edelbastler und Leichtgewichts -fanatiker : er baute einen Bultaco -Motor in einen Puch Press-Stahlrahmen ..........

    das Motorrad stand in den Monaten davor im Schlafzimmer , so konnte er jederzeit daran schrauben .


    In dieser Zeit gab es sehr viele dieser Fahrer , die es mit Eigenbauten und bescheidenen Mitteln im Rennsport versuchten .

    Manche davon schafften es im Grand Prix Zirkus bis aufs Podium , wie der Wiener Ingenieur Heinz Kriwanek mit seiner GONDA !


    Wer kennt nicht einen dieser Fahrer , die sich ihren Traum verwirklichten ? Zählt nicht auch Manfred Herweh dazu...........

    und Helmut Fath sowieso !


    Eure Meinung , mit Fahrer -Beispielen würde mich interessieren !


    Euer Pitstop

    Stillstand im Motorradsport !

    Totaler Stillstand in unserem Sport , dagegen war ja die Maul -und Klauenseuche ( 1973 in Österreich , 2001 TT Isle of Man ) ein Klacks !

    Keine Radrennen , kein Moto GP im TV.................... I werd narrisch ! !

    Aber sicher bin ich nicht der Einzige , der bald unter Entzugs-Erscheinungen leiden wird .

    Ein Zeitpunkt um mal in Erinnerungen zu schwelgen ?

    Was im Radsport die Frühjahrsklassiker ( Monumente ) waren auch im Motorrad -Rennsport gewisse Fixtermine .

    So war der " Grosse Preis von Österreich " so lange ich denken kann , immer am ( oder um den ) 1. Mai .


    Und wie war der Saisonbeginn..............etwa genau vor 50 Jahren :

    1970 begann die Rennsaison im südspanischen Alicante, am 8. Februar , und war international gut besetzt .

    Tradition hatten auch die 200 Meilen von Daytona , Mitte März ( bei herrlichem Wetter )!

    Sieger Dick Mann sass auf einer Werks -Honda 750 , vor Gene Romeo auf der Werks -Triumph.............

    die erste Zweitakter ( Yamaha 350 ) kam erst an 4. Stelle , doch das sollte sich in den nächsten Jahren ändern !


    Mitte März auch das erste Frühjahrsrennen in Rimini ( Italien )........typisch für diese Jahreszeit bei Sauwetter !

    Trotzdem bestens besetzt : Siege von Gilberto Parlotti , Phil Read , Renzo Pasolini und G. Agostini .


    In Österreich begann die Saison traditionell mit dem Bergrennen in Bad Mühllacken :

    da war immer tolle Stimmung , viele Zuschauer.......... man merkte, nach der Winterpause scharrten die Aktiven schon mit den Hufen

    in den Startlöchern ! Niki Lauda begann dort seine Kariere 1968 auf Minicooper .........

    auf YouTube gibt es einen alten Film !

    Vor Jahren riefen die Mühllackner Motorsportfreunde wieder ein Revival ins Leben...............toller Event im August ,

    hoffentlich auch heuer ! Da kommen die alten Meister wie Ex -Staatsmeister Karl Zach aus Liezen...........

    der schon damals mit seiner Norton Domiracer dabei war ! Sehenswert !


    Kann ihn kaum erwarten.............. den betörenden Duft von verbranntem Rizinus-Öl ! :-)

    Euer Pistop

    Danke Rudl , sofort erkannt ! Ja , ein Vintage -Radler brauch keine Glucose -Gels ! :-)


    Ich bin ja auch bekennender Nippon -Fan..........sehe du fährst eine CB 750 , damals mein Traum .......aber konnte ich mir nie leisten !


    Letztes Jahr hab ich mir von der Firma Heller (f) einen Modellkasten ( 1:8 ) gekauft.............die kann ich jetzt in der Corona -Quarantäne


    endlich zusammenbauen !


    Hoffe wir begegnen uns mal bei einer Oldtimer -Veranstaltung !


    Alles Gute bis dahin , pitstop

    Guten Tag und Servus aus Österreich ,


    nun bin ich endlich Mitglied im Forum.......war auch höchste Zeit ! :)


    Anfang der 70er Jahre begann ich als junger Volontär bei einer Tageszeitung über Motorsport zu berichten.


    Einer meiner Kollegen war ein gewisser Günter Wiesinger.........genau der ( Motorsport aktuell , Speedweek ) unser Mentor war natürlich " Jimmy" Ritchie Riegler........" The Voice " !


    Es war die Zeit der Rennen auf öffentlichen Strassen -Rundkursen : Grossramming , Ziersdorf oder Schwanenstadt !


    Dort fuhr auch ein gewisser Peter Frohnmeyer.........den ich dann etwa 40 Jahre später in Kassel kennenlernte .


    Daraus wurde eine schöne Freundschaft ! :)



    Meine ersten Fahrzeuge waren , natürlich mit 16 J. ein KTM Comet Moped.......... dann endlich eine HONDA CB 350 in Candygold , noch heut mein Traum ! Dazu kam eine Husqvarna 250 Cross...... als Trainingsgerät für den Skisport !


    Jetzt mit 70 + reicht eine KAWA Estrella für Schönwetter-Fahrten!

    Mein Interessen -Gebiet ist der Rennsport der 60er-70er Jahre , in dieser Zeit besuchte ich auch viele Grand Prix ( von Anderstorp down to Mugello , and all the way to Assen and Silverstone ).
    Dabei lernte ich auch einige der Fahrer näher kennen...........eine grossartige Erfahrung , die ich nie missen möchte, trotz einiger schmerzlicher Verluste !


    Wenn ich mal aus meinen Erinnerungen berichte , dann hoffe ich damit keinen zu langweilen.......... wenn sie auch nicht immer spannend sind , aber zumindest authentisch ! :)

    In diesem Sinne freu ich mich , Euer Pitstop