Beiträge von Classic Race Museum

    In Sachen Nürburgring ist viel geredet und geschrieben worden. Es waren oft „große Worte“ und es gab überwiegend positive Darstelllungen. Weil die Pläne und Aktionen die beschrieben wurden, doch auch positiv gesehen werden mussten. - Wenn der Beschreibende ahnungslos war und das, was er beschrieb, nicht in einen Zusammenhang stellen konnte. Beispiel: Wochenlanger Sonnenschein kann wunderschön sein. Aber nicht für Landwirte. - Wenn man also da einen Zusammenhang herstellt... - So war – und so ist (!) - das leider auch im Fall des Nürburgrings. Die Berichterstattung ist zu oft zu speziell um noch genau und das Thema – und die Probleme – beschreiben zu können. - Als Motor-KRITIK schon im Ansatz – also vor mehr als 10 Jahren - hin zu „Nürburgring 2009“ auf die Problematik hinwies, da wurde diese Kritik noch als überzogen und auch blödsinnig hingestellt und empfunden. Schließlich standen hinter diesem großen Investitonsprogramm einer Landesregierung für eine ganze Region eine Reihe prominenter Politiker. Und wer hunderte Millionen in die Hand nahm, der musste doch... - Darum waren das die Leute die man feiern musste. - Jetzt wo sie gefeuert sind, oder sich selbst wieder ein wenig „in den Schatten“ zurückgezogen haben, da werden neue „Helden“ aus dem Karton gezogen. Nun ist wieder die Zeit der „Positiv-Berichterstattung“ angebrochen und der Aufbau von neuen „Heldensagen“. Nichts spricht dagegen, über schöne Dinge schöne Berichte zu schreiben oder über Helden Heldenhaftes zu berichten. Aber man sollte die Dinge richtig ausleuchten. - Aber dazu fehlt einigen Berichterstattern – aber auch Hauptdarstellern – die richtige Plattform. - Folgende kleine Richtigstellungen sollten – bitte – nur als sachliche Anmerkungen zu „unsäglich schönen unsachlichen“ Darstellungen zum Thema Nürburgring empfunden werden.


    http://www.motor-kritik.de/node/1074

    Gespeichert von wh am/um 6 August, 2015 - 09:16


    Ich muss mich für meine ungenaue Berichterstattung entschuldigen. Eine Reihe von Lesern haben meine VLN-Geschichte (5. Lauf) nicht richtig verstanden. Sie bemängeln, dass sie zu ungenau war. - Warum gab es „Code60“ vor der Startlinie? - Das war z.B. nicht beschrieben. - Ich habe eben keine Journalisten-Schule besucht. - So ausgebildet, hätte es eine so unpräzise Geschichte für unvorbereitete Leser auch nicht gegeben. - Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich bei Motor-KRITIK-Lesern ein gewisses Basis-Wissen vorausgesetzt habe. - In der folgenden Geschichte möchte ich darum gerne noch mal auf beanstandete Details eingehen. - Aber ich darf vielleicht auch einkopieren, dass es tatsächlich noch Leser gibt, die mit meiner Art der Berichterstattung zufrieden sind. - Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber auch noch einmal deutlich sagen, dass mir jede Art von Kritik an meinen Geschichten nicht nur gefällt, sondern auch weiter hilft, mir zu meinen Geschichten den einen oder anderen Denkanstoß vermittelt. - Motor-KRITIK ist nicht die Bibel – und Wilhelm Hahne ist nicht Jesus. - Obwohl ich viel aus der Bibel gelernt habe. Dass man z.B. in Gleichnissen reden (oder schreiben) sollte, um verstanden zu werden. - Ich bitte also um Ihr Verständnis.


    http://www.motor-kritik.de/node/1072

    5. VLN-Lauf 2015: Motorsport wie immer?


    Gespeichert von wh am/um 2 August, 2015 - 19:43


    Es war in der Boxengasse das übliche Gewusel. Man rannte durcheinander. Man stand zusammen. Es wurde montiert, gerichtet, ergänzt. Die Gesichter waren gespannt, entspannt – in jedem Fall offen bis freundlich. Man diskutierte Probleme, die beim Training aufgetreten waren. Offiziell schien es keine Probleme zu geben. - Nur wenn man dann als „Insider“ mit „Insidern“ sprach, dann herrschte nicht unbedingt ein optimistisches Gesprächsklima vor. Es wurde „Tacheles“ geredet. - Motor-KRITIK kann sicherlich in folgender Geschichte nicht das ganze Spektrum umfassend darstellen, möchte aber doch durch die Schilderung von „kleinen Episoden“ ein Bild von der Gesamtstimmung im Motorsport auf der Nürburgring-Nordschleife zu vermitteln suchen. - Das Rennen, die Details dazu sind das eine Thema; die Grundstimmung im Hintergrund ist das andere. Insgesamt ergibt sich da ein Bild der aktuellen Situation, die deutlich vom Investor – der noch kein Besitzer ist – vom Pächter, der eigentlich nicht investieren kann, vom „Zwang“ zum Geldverdienen, und von den „Befehlen“ einer „Sportbehörde“ beeinflusst sind, die insgesamt das Klima bestimmen.


    http://www.motor-kritik.de/node/1069

    .....wenn man das so liest, unterliegt man einem ziemlichen Wechselbad der Gefühle. Mir geht es jedenfalls so. Herrn Hahne kann man nur ein dickes Kompliment aussprechen! Die Wahl seiner Worte, die sachliche und doch fesselnde Erzählweise - das ist die hohe Kunst des Journalismus. Die beherrscht er wirklich. Der Mann ist ein echtes Geschenk für den Ring.


    Schrieb mir heute eine Bekannte,der ich die Beiträge von WH weiterleite.


    Wir können nur hoffen,das uns Wilhelm Hahne und Otto Flimm noch lange erhalten bleiben

    Gespeichert von wh am/um 30 Juli, 2015 - 14:19


    Seit vielen Jahren wird die Situation am Nürburgring schön geredet. Hat niemand mehr die Kraft der Realität ins Auge zu schauen? - Wir wurden von Politikern immer wieder aufgefordert, „nach vorne zu schauen“. - Wohin? - In ein Nichts? - Es wurde – wie oft schon? – von einem „Neustart“ gesprochen. Bisher führte der immer ins nächste Chaos. - Wie kann man von einer in vielen Teilen unperfekten und fehlerhaften Plattform in die Zukunft starten? - Da ist eigentlich ein Absturz programmiert. - Exakt so muss man die derzeitige Ausgangssituation am Nürburgring sehen. Es scheint im Umfeld dieser traditionsreichen Rennstrecke an Lahmen und Blinden nicht zu fehlen. Und Viele sind es auch einfach satt, sich immer wieder mit dem gleichen Thema zu befassen, immer wieder das gleiche Jammern zu hören: Man möchte sich mit einem solchen Thema nicht mehr belasten! Eine gerne benutzte Redewendung: „Es gibt doch anderswo viel bedeutendere politische Baudenkmäler, in denen Geld versickert ist – und noch versickert! - Und mit einem Blick in die eigene Brieftasche: „Dann müssen wir eben ohne den Nürburgring unser Ding machen.“ - Natürlich hängt man am Geld. - Aber nicht am Nürburgring! - Viele reden darüber, aber nur wenige meinen ernst, was sie zu diesem Thema sagen. Es werden jeweils passende Worthülsen verwendet. Man weiß schließlich, was die Anderen hören wollen. - So argumentieren die gleichen Leute mal so, mal so. - Irgendwie wird es schon gut gehen! - Leider nicht, wenn alle wegschauen! - Was hier folgt, kann keine Bestandsaufnahme sein, sondern nur ein Blick in „Dreckecken“, über die man sonst einfach hinweg schaut.


    „Ring“-Situation: Besser oder schlimmer?


    In der Politik fragt man nicht nach Geld. Man hat es einfach. Und wenn man es nicht hat, gibt man es trotzdem aus. Man sieht es an den wachsenden Schuldenbergen. - Auch in Rheinland-Pfalz.


    Präsentiert und öffentlich gemacht werden immer nur Sparprogramme. Natürlich wird auch gespart. Aber da gehen die Sparprogramme dann oft zu Lasten vieler einzelner Menschen, nicht der Politiker! Da wird dann gerne von Politikern mit einem Finger in die Richtung gezeigt, wo der Wähler dann die Hinweise erhält, die den Politiker bei den nächsten Wahlen „an der Macht“ halten.


    Da passt natürlich kein Nürburgring mit seinen Problemen ins Bild. Also muss man sich davon trennen. Da nutzt es auch wenig, dass man daran erinnert, dass es eigentlich eine „politische Leistung“ war, den Nürburgring so zuzurichten, wie er sich jetzt darstellt: In einen desolaten Zustand. Eigentlich befindet er sich im Moment in einer Art Schockstarre.


    Nichts geht voran. Es wird von Plänen gesprochen, aber nicht gehandelt. Und wenn gehandelt wird, ist es oft reiner Aktionismus, mit der eine breite (dumme oder ahnungslose?) Öffentlichkeit beruhigt werden soll. - Werfen wir doch mal – wie mit einer Taschenlampe im Dunkeln umher irrend – einen Blick in aktuelle „Dunkelzonen“.


    Leser von Motor-KRITIK wissen seit dem 28. Juli, dass die Situation mit einem „zukunftssichernden“ Vorvertrag für die VLN nicht so ist, wie ihnen das in der „racing news“, Ausgabe 5/2015, auf den Seiten 9 und 10, dann zum Renntermin noch am 1. August dargestellt wird. Die „racing news“ kostet zwei Euro, Motor-KRITIK lesen kostet nichts, da ist dann doch „racing news“ die wertvollere Information. - Oder?


    Nun, so eine Druckversion wie „racing news“ braucht eine Vorlaufzeit. Da konnte man die neueste Entwicklung, wie von Motor-KRITIK vor Tagen richtig (!) aufgezeigt, nicht mehr berücksichtigen. Aber der Tenor der Verantwortlichen: Es wird schon gut gehen! - Warum sollte man also die Öffentlichkeit beunruhigen? - Man behandelt die Öffentlichkeit wie unmündige Kinder!


    Nun, dann muss also das „Wachhalten“ in Sachen Nürburgring weiterhin von Motor-KRITIK übernommen werden. Das hat schon im Jahr 2009 den damals verantwortlichen Politikern nicht gefallen. Und sie haben mit einer Hausdurchsuchung einen Warnschuss versucht, der wie selbstverständlich dann auch zu einer finanziellen Belastung werden sollte.


    Eine sehr intelligente Politikerin schrieb damals an mich, den Journalisten Wilhelm Hahne, am 14.08.2009:


    „Erst einmal möchte ich Ihnen für Ihre Hartnäckigkeit danken! Sie sind ja wohl der Hauptaufklärer in Sachen Nürburgring und verkörpern in Person die Meinungsfreiheit der Rheinland-Pfälzischen Presse (ich würde gerne Presselandschaft sagen, aber das trifft es dann doch nicht). Zu Ihrem Sieg vor Gericht einen herzlichen Glückwunsch!“


    Sie hat sich dann am 18.09.2009 noch gesteigert:


    „Es ist mir eine Ehre mit dem 'König aller Saboteure' zusammenarbeiten zu dürfen!“


    Hatte ich vielleicht den politischen Willen einiger Herren sabotiert? - Die Dame ist inzwischen als Politikerin „gereift“, hat die Zeit damals sicherlich unter „persönliche Entwicklung“ abgehakt und ist zum Thema Nürburgring aktuell ein wenig stumm geworden. - Vielleicht macht ihr auch nur die „Koalitionsschlinge um den Hals“ das Sprechen schwer.


    Ähnlich sieht es bei dem Geschäftsführer der CNG, der capricorn NÜRBURGRING GmbH, aus, die seit dem 1. Februar 2015 als Pächter fungiert. Der Besitzer des Nürburgrings ist in Form einer Treuhand-Gesellschaft in Frankfurt zu finden. Und die Entwicklung hin zu dieser Situation verantwortet – man werfe nur einen Blick auf die Darstellungen zur Klage von „Ja zum Nürburgring“ gegen die EU-Kommission – der Insolvenz-Sachwalter.


    Selbst der o.g. Geschäftsführer wurde wohl von ihm „berufen“. Er wurde dann sozusagen von dem jetzt die Geschäftspolitik beeinflussenden russischen Investor – oder eine Investorengruppe? - übernommen. Sein Vertrag läuft am 31. Dezember 2015 aus und hätte eigentlich bis zum 30. Juni 2015 verlängert werden müssen.


    In interessanten Gesprächsrunden hat man sich aber – vor diesem Termin – darauf verständigt, dass man den Zeitpunkt für eine „Verlängerung“ (oder nicht!) auf den 30. September 2015 verschiebt, um dann zu entscheiden, was gemacht wird.


    Entscheidend für eine Vertragsverlängerung wird sein, welches Ergebnis Carsten Schumacher für das Geschäftsjahr 2015 präsentieren, bzw. zu diesem Termin zuverlässig vorhersagen kann. Der Investor erwartet, dass es die Summe von 5 Millionen Euro übersteigt. An Pacht wären aber „nur“ - da die Pacht erst am 1. Februar begann – 4.583.333,33 Euro zu zahlen. (Selbstverständlich werden die dann auf die Kaufsumme angerechnet!)


    Erst in 2016 wird man feststellen können, dass schon das für 2014 bilanzierte Ergebnis am Nürburgring (einschl. „Rock am Ring“!) nicht den Millionen-Gewinn brachte, der als EBITA-Ergebnis auch von der Presse gerne kolportiert wurde. EBITA ist die Abkürzung für „Earnings before Interests, Taxes and Amortisation“, d.h. das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, wie das eigentlich in einer Bilanz vorgenommen werden muss, ist also nur ein Hinweis auf ein gut oder schlecht verlaufenes, rein operatives Geschäft. -


    Bilanzmäßig werden die 2014er-Zahlen – nach Einschätzung von Motor-KRITIK – schon ROT sein, wenn sie denn in 2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht werden (müssen). Wahrscheinlich wird man in 2016 dann von „rosa“ reden, denn es sind nur „kleine rote Zahlen“. - Und wer schaut dann noch hin? - Die positiven EBITA-Zahlen haben dagegen im richtigen Moment für eine positive Stimmung gesorgt.


    So steht – aus Motor-KRITIK-Sicht - auch noch gar nicht fest, ob der russische Investor bleiben wird. Er wird sein Bleiben vom Ergebnis der 2015er Bilanzzahlen abhängig machen. Sein Ausstieg wäre zwar die nächste Katastrophe, aber man sollte damit rechnen. Da zählt dann auch die angebliche „Sicherheit“ dadurch nicht, dass er bereits deutlich mehr Geld gezahlt hat, als er lt. Vertrag zu zahlen hatte. Der Hintergrund dafür ist bei realistischer Betrachtung ein anderer und spricht eigentlich für die kühle Art des Investors, mit der er seine Investitionen beurteilt. - Er unterhält u.a. auch zwei Holdinggesellschaften auf Zypern.


    Der Ausstieg aus dem Nürburgring-Geschäft würde dem Investor – trotz aller Verträge – relativ leicht fallen, da er glaubt nachweisen zu können, dass er vom Insolvenz-Sachwalter nicht umfassend vor dem Einstieg über die reale Situation am Nürburgring informiert worden war. Schlimmstenfalls müsste er noch einen Prozess mehr führen. - Geschäfte verlangen das manchmal. - Bisher führt er – lt. „Wirtschaftswoche“ - mit seinem aktuellen Gesellschafter (!) am Nürburgring allein um 10 Prozesse.


    Der Geschäftsführer, der jetzt – als einer von Zweien! - das Geschäft am Nürburgring wesentlich bestimmt, ist natürlich bestrebt seinen Vertrag verlängert zu bekommen und die „Zahlen zu schreiben“, die seinem Investor vorschweben. Da wird dann auch wenig Rücksicht auf über die Jahre entstandene Befindlichkeiten z.B. von Zuschauern am Nürburgring genommen, wie man z.B. an den Parkgebühren – nicht nur an die FIA-Zäunen - sieht.


    Aber er wird es schwer haben seine (guten) Absichten am Nürburgring umzusetzen. Am 1. April 2014 angetreten, mit der naiven Vorstellung, sich – bei seiner Erfahrung – schnell einarbeiten zu können, musste er inzwischen die bittere Erfahrung machen, dass so einige der – nicht nur von ihm angedachten – und nach draußen publizierten „Verbesserungen“ gar nicht umzusetzen sind. - In Sachen Motorsport muss man ihn einfach als „Lehrling“ betrachten.


    Als ich ihn zum ersten Mal am 30. April 2014, also kurz nach seinem Einstieg z.B. fragte, was er mit dem „ring°racer“ machen wolle, da hat er nicht nur mit „verkaufen“ geantwortet, sondern noch hinzu gefügt, dass man dann diesen Fall mit „einer schwarzen Zahl“ abschließen würde.


    Ich habe ihn gefragt, ob er denn wisse, was dieses Alptraum-Objekt bis dahin gekostet habe. Er hat mit Kopfnicken die von mir genannte Zahl von 14 Millionen Euro bestätigt, war aber gar nicht damit einverstanden, als ich die Abriss-, Transport-, Ergänzungskäufe und Wiederaufbau mit 6 Millionen bezifferte. - Immerhin sei er schon mal Geschäftsführer einer Stahlbaufirma gewesen und wisse... -


    Heute weiß er wahrscheinlich – er hat es lernen müssen – dass diese Achterbahn überhaupt nicht zu verkaufen ist. Theoretisch könnte man sie natürlich abreißen lassen. Aber wer braucht eine Achterbahn mit dem „Auslauf“, wie sie der „ring°racer“ mit seiner Durchfahrt durch den „Boulevard“ und weitere Hallen darstellt?


    Abgesehen davon, dass die Träger für die Achterbahn in diesem Fall sogar ein Teil der Statik der Gebäude sind und garnicht entfernt werden können, ohne die negativ zu beeinflussen. Außerdem: Das von den Spezialisten der ehemaligen Nürburgring GmbH für den Antrieb dieser Bahn gewählte Antriebssystem verlangt nach viel Energie – in diesem Falle Strom – in der Startphase.


    Darum war zunächst am Nürburgring der Einbau eines Transformators und eines weiteren als „Reserve“ vorgesehen. Daraus sind dann insgesamt vier geworden, die von der RWE fest verbaut wurden und ohne größere Abriss- und Durchbrucharbeiten gar nicht mehr entfernt werden können. - Darum müssten die wahrscheinlich bei einem Verkauf der Achterbahn dort bleiben, wo sie jetzt sind.


    Wie hoch soll da noch der Wert der Bahn sein, wenn man sie verkaufen will? - Man kann sie besser stehen lassen. Als Ersatz für ein „Beck-Denkmal“, ein Denkmal für eine unglaubliche Art der Geldverschwendung.


    Carsten Schumacher möchte auch das Dorf „Grüne Hölle“ erhalten und es in seiner Gesamtheit nur sporadisch nutzen. Dann, wenn es gebraucht wird. Aber auch das ist ziemlich naiv gedacht. Wer die Verhältnisse kennt der weiß, dass einzelne Gebäude schon durch den Pilzbefall gelitten haben.


    Tatsache ist auch, dass die Heizung des Dorfes vom nahe gelegenen Heizwerk einer RWE-Tochter erfolgt. Die Heizungsrohre sind alle im Estrich, also im Boden der Dorf-Gebäude verlegt. Dort sind an einem Teil der Rohe jetzt schon deutliche Zeichen von Korrosion auszumachen, sie müssten eigentlich ausgetauscht und ersetzt werden. - Und die Kosten?


    Berücksichtigt man dann noch die Kosten die durch die Instandhaltung des Dorfes insgesamt entstehen, so wäre es sicherlich günstiger, es „zurückzubauen“, wie es am 11. März 2014, der noch als Käufer des Nürburgrings gehandelte Robertino Wild in Koblenz formulierte.


    Das war auch Teil seines „neuen Konzepts“ für den Nürburgring, das die EU-Kommission so überzeugt hat. - Es wird nicht mehr umgesetzt, wenn man den Aussagen des jetzigen Pächters Glauben schenken will.


    Man muss sich heute fragen: Wer hat den vor dem Verkauf an eine Firma capricorn wem zu viel Glauben geschenkt. Denn zurück blickend ist doch klar auszumachen, dass der Verkauf exakt auf diesen Käufer zugeschnitten wurde. Auch von den Politikern, die angeblich auf den Verkauf keinen Einfluss hatten, aber im Vorfeld des Verkaufs mit dem späteren Käufer dann „Kennenlerngespräche“ führten.


    Während die Käufer, Wild und Heinemann, rund 14 Tage nach dem Besuch in Mainz mir gegenüber nach Ausreden suchten, warum z.B. der Herr Dr. Heinemann am 16. Januar 2014 in Mainz gesehen worden war. - Nach 14 Tagen schon vergessen? - Unglaubhaft! - Und wenn man zu diesem Zeitpunkt ein Treffen zu verschweigen suchte, so ist der Grund sicherlich in der Art der geführten Gespräche zu suchen.


    Auf eine Motor-KRITIK-Anfrage vom 19. Januar 2014, 14:25 Uhr, die ich hier erstmals veröffentliche:


    „Sehr geehrte Frau Wirtschaftsministerin,
    liebe Eveline Lemke,


    durch einen (dummen) Zufall habe ich erfahren, dass die Herren Dr. Alex Heinemann und Robertino Wild in den letzten Tagen einen Gesprächstermin mit Ihnen vereinbart hatten. Sie wurden auch - und das ist der Anlass für meine Recherche - in Mainz gesehen. Nach Auskunft von unmaßgeblichen Leuten hatten Sie aber den Gesprächstermin kurzfristig abgesagt. Können Sie mir das
    a) bestätigen? - und
    b) mir den genauen, ursprünglich vereinbarten Termin nennen?
    Das würde mir als Journalist natürlich weiterhelfen. Aber es würde auch in anderer Hinsicht interessant sein:
    Weil sich nämlich die genannten Herren auch um einen Gesprächstermin mit mir bemühen. Und ich würde gerne vorher in bestimmten Dingen sicher sein, meine Recherchen in eine bestimmte Richtung abgeschlossen haben. - Sie werden das verstehen. - Ich habe gerade heute Terminvorschläge für ein Gespräch mit Heinemann/Wild erhalten und werde bald reagieren müssen. Deshalb wäre ich Ihnen für eine schnelle Antwort dankbar.
    Wenn Sie die - aus meiner Sicht - bisher sehr erfolgreiche Arbeit der Herren in der Art ihrer Weiterführung interessiert, halte ich Sie - nach meinem Gespräch mit ihnen - gerne auf dem Laufenden.


    Herzliche Grüße in eifel-ferne Mainz
    Wilhelm Hahne“


    ...erhielt ich dann als Antwort eine E-mail am 20. Januar 2014, 16:56 Uhr mit folgender Information:


    „Sehr geehrter Herr Hahne,
    die Firma Capricorn ist dem Wirtschaftsministerium bekannt.
    Zu konkreten Terminen und Gesprächen sehen wir keine Veranlassung, Stellung zu nehmen.
    Mit freundlichen Grüßen
    --
    Ruth Boekle
    Pressesprecherin
    MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, KLIMASCHUTZ,
    ENERGIE UND LANDESPLANUNG
    RHEINLAND-PFALZ
    Stiftsstraße 9
    55116 Mainz
    Telefon 06131/16-2549
    Telefax
    Ruth.Boekle@mwkel.rlp.de (link sends e-mail) <mailto:Ruth.Boekle@mwkel.rlp.de> (link sends e-mail)
    http://www.mwkel.rlp.de (link is external) <http://www.mwkel.rlp.de/>“ (link is external)


    Das war eine Antwort, deren Art durch die Monate später erfolgte „Enthüllungen“ im Mainzer Landtag bestätigt wurden. - Hat man mir gegenüber „gemauert“, weil man ein so gutes Gewissen bei den Gesprächen gehabt hat, die in jedem Fall zu dem von mir im E-mail genannten Termin mit Malu Dreyer, der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, erfolgt waren?


    Es ist die feine und diskrete Art mit der man in Mainz insgesamt mit dem Thema „Insolvenz in Eigenverwaltung“ umgegangen ist, die Motor-KRITIK nicht nur beeindruckt, sondern auch darauf aufmerksam gemacht hat, was da „hinter den Kulissen“ lief.


    Dieser Eindruck hat sich dann später noch durch den unterstützenden PR-Einsatz einer Frau Dreyer für den neuen Käufer des Nürburgrings bestätigt. - Wir – die das Thema Nürburgring interessiert – erinnern uns sicherlich gut an den 30. April 2014 und den Auftritt – mit Journalisteneinladung – der Frau Ministerpräsidentin in Meuspath und am Nürburgring. Als Frau Dreyer von Herrn Wild noch als Dr. Robertino Wild sprach.


    Fein abgestimmt! - Aber – wie bei allen politisch im Fall Nürburgring erfolgten Aktionen – ohne eine wirkliche Basis, die – weil ungeprüft – nur die Stärke eine dünnen Eisdecke auf einem See hatte. - Da ist man schon „einbruchgefährdet“! - Das Handeln der Politiker in Mainz war immer bestimmt von persönlichen oder parteipolitischen Interessen. Da wurde das Wohl einer Region nur vorgeschoben, das man ausschließlich im Auge haben wollte. - Feine Gesellschaft!


    Und jetzt, zu Beginn der zweiten Hälfte des Jahres 2015 weiß noch immer niemand, wohin die Reise geht. Die Richtung ist woh abhängig vom Horoskop der unterschiedlichsten Leute. Und Horoskope fallen nicht immer gut aus. - Wer heute glaubt vohersagen zu können, wie der Skandal am Nürburgring, die „Nürburgring-Affäre“ endet, der leidet unter Unwissen oder an Selbstüberschätzung. - Vielleicht auch beidem.


    Die Zukunft des Nürburgrings ist unsicherer denn je!


    Es ist nicht besser, sondern schlimmer und undurchsichtiger geworden! - Und es ist kein Ende in Sicht!
    Nur dem Insolvenz-Sachwalter geht es aufgrund seiner besonderen Bemühungen um die Sache gut. - So lange die Situation am Nürburgring nicht eskaliert.


    Und ein Insolvenz-Geschäftsführer – immer in Bereitschaft mal etwas tun zu müssen - muss bei einem Honorar von 17.850 Euro pro Monat (lt. „Wirtschaftwoche“) sicherlich auch keine Not leiden.


    MK/Wilhelm Hahne


    PS – aus aktuellem Anlass: Am Samstag, 1. August 2015, ist der 5. Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. In 2014 hatte der 46. ADAC-Barbarossapreis lt. „Vorläufige Teilnehmerliste“ 177 Teilnehmer. Die 47. hat in 2015 exakt 152. - Das ist ein Rückgang von 16 Prozent. Bei „Verordnung“ von Geschwindigkeitsbeschränkungen und der Einführung einer „Sonderlizenz“ für die Rennstrecke Nürburgring muss man dieses Ergebnis wahrscheinlich noch als Erfolg werten. - Noch ist der Nürburgring nicht definitiv als Rennstrecke zerstört. - Aber die Aussichten stimmen traurig!

    Hallo Leute,wer hätte das gedacht ?


    Ich danke dem Volkswagen Konzern für die rasche Rückantwort und Unterstützung.


    Hut ab und besten Dank.



    Hallo Herr Erpelding,


    ich habe mit Herrn Stuck gesprochen – wir haben seinen Terminplan so modifiziert, sodass er an der Podiumsdiskussion teilnehmen kann. Bei der gleichzeitig stattfindenden VIP-Veranstaltung in Trier handelt es sich übrigens um den einzigen auf deutschem Boden stattfinden Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft, der Rallye Deutschland.


    Herr Stuck wird nun entsprechend später nach Trier reisen.


    Ich wünsche Ihnen für Ihre Veranstaltung gutes Gelingen und – uns allen – schönes Wetter!


    Mit freundlichen Grüßen


    Peter Thul


    Konzern Kommunikation│Group Communications


    Leiter Kommunikation Marke Volkswagen│Head of Communications Volkswagen Brand


    Volkswagen Aktiengesellschaft
    Brieffach 1971│P.O. Box 1971
    38436 Wolfsburg


    Germany

    Straßenfest in Nürburg


    Wie ich gelesen habe,hat unser Präsident HJS seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion in Nürburg wegen eines Volkswagen VIP Events in Trier abgesagt.


    Das wurmt mich doch schon sehr,so habe ich mal seinen Chef in Wolfsburg angeschrieben,und höflich angefragt,ob der Herr Präsident denn nicht für ein oder zwei Stündchen .........wo er doch eh schon am Nürburgring ist.



    Sehr geehrter Herr Winterkorn,


    wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, steht es momentan eher schlecht um den Nürburgring.


    Die Vereinigungen „Wir sind Nürburgring“, „Ja zum Nürburgring“ und „Save the Ring“ verbinden Fans, Fahrer und Teamchefs im Bestreben, den Nürburgring in seiner ursprünglichen Form zu erhalten. Es handelt sich beim Nürburgring nicht um eine gewöhnliche Rennstrecke; die Nordschleife ist Kulturgut und darf nicht verändert, geschweige denn verkauft werden.


    Nach einem tragischen Unfall in dieser Saison wird über Umbauten am Nürburgring nachgedacht, was die Fans und Teams beunruhigt. Zu diesem Thema hätten wir gerne den Präsidenten des DMSB, Herrn Hans Joachim Stuck, gehört.


    Die o. g. Vereinigungen veranstalten am Freitag, den 21.08.2015 ein Straßenfest in Nürburg, zu dem unzählige Aktive und Fans erwartet werden. Während dieser Veranstaltung findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nordschleife“ statt, zu der auch Herr H. J. Stuck, in seiner Eigenschaft als Präsident des DMSB, eingeladen wurde.


    Leider sagte Herr Stuck diese Einladung mit dem Hinweis auf eine V.I.P.-Veranstaltung von Volkswagen in Trier ab, obwohl er an diesem Tage zu Testfahrten am Nürburgring weilt. Seine Meinung und der Standpunkt des DMSB zum Thema „Nürburgring“ und „Nürburgring Nordschleife“ wären natürlich sehr interessant und wichtig für alle Beteiligten.


    Wäre es nicht möglich, dass Herr Stuck zumindest für eine oder zwei Stunden an dieser Diskussion teilnimmt? Als Präsident des DMSB schuldet er den Motorsportlern ein ehrliches Wort zu diesem gewichtigen Thema.


    Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hoffend verbleibe ich


    mit freundlichem Gruß


    Frithjof Erpelding
    Classic Race Museum am Nürburgring

    Historischer Motorsport, Youngtimer Trophy


    Hat der DMSB noch ein Interesse am Breitensport?


    27 Jul , 2015


    Was für Aufgaben haben Sportverbände? Sie ordnen ihren Sport und organisieren die Wettbewerbe. Oft stellen sie dabei sicher, dass die Teilnehmer der Wettbewerbe ein gewisses Mindestniveau erfüllen. Was für den Golfer Platzreife und Handicap sind, ist das Lizenzwesen für den Motorsportsportler. Dazu übernehmen Sportverbände im Optimalfall die Aufgabe, die Interessen der Sportler nach außen zu vertreten. Gerade im Motorsport ist das eine wichtige Aufgabe, denn der Sport ist seit Jahrzehnten immer wieder den Angriffen von Weltverbessseren ausgesetzt.


    Insofern ist klar, was Motorsportler vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) erwarten. Doch leider beherrschen die Arbeit des Verbands zurzeit überwiegend andere Themen. Es wirkt, als ob der Verband seinen Mitgliedern in der Breite den Kampf erklärt hat. Dabei nimmt die Arbeit des Verbunds Formen an, die auch zurückhaltende Menschen nur noch an die Redewendung „von der Gutsherrenart“ erinnert – und das auf allen Ebenen. Das Problem verschlimmert sich, weil Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit beim DMSB quasi nicht stattfinden.


    Beispiel Kart-Sport


    Im Kart-Sport verbot der DMSB im Mai 2014 mit einem Rundschreiben an alle Kart-Streckenbetreiber mit DMSB-Lizenz den Einsatz großvolumiger Kart-Motoren. Gemeint waren die Motoren von Mega/Rübig bzw. Hirth, die mit mehr als 600 ccm und rund 65 beziehungsweise 55 PS die Leistung der normalen Kart-Klassen deutlich übersteigen.


    Vorgeschoben wurden Sicherheitsbedenken, obwohl es in dem Rundschreiben für den DMSB deutlich ehrlich heißt:


    … In letzter Zeit mehren sich vorallem im Clubsportbereich oder der „freien Szene“ Veranstaltungen, bei denen Karts mit sehr hohen Motor-Leistungen zum Einsatz kommen. …


    Denn im Clubsportbereich und in der „freien Szene“ verdient der DMSB nicht mit. Schließlich erfordert die Teilnahme an diesen Wettbewerben meist keine DMSB-Lizenz. Insofern gilt für dieses Rundschreiben wohl die Maxime, wenn wir schon nicht mitspielen können, dann machen wir Euch eben das Spielfeld kaputt. Heißt es in dem Rundschreiben doch weiter:


    … Wir möchten gleichfalls die Streckenbetreiber darauf hinweisen, dass die DMSB- Streckenlizenz für die vorgenannten Karts keine Gültigkeit hat und der DMSB sich bei Verstößen das Recht vorbehält, die DMSB-Streckenlizenz für ungültig zu erklären bzw. keine weiteren Streckenabnahmen durchzuführen. …


    Ich erlebte auf Kartbahnen im vergangenen Jahr mehrfach die Situation, dass die Bahnbetreiber – aus Angst vor dem DMSB – potenziellen zahlenden Kunden das Fahren mit Mega- oder Hirth-Motoren verweigerten. Ich habe mich immer gefragt, auf welcher rechtlichen Grundlage das wohl passiert. Denn die Betroffenen sind oft Freizeitfahrer, die nicht Lizenznehmer des DMSB sind.


    Der normale Bahnbetrieb – abseits von Sportveranstaltungen – geht meiner Meinung nach den DMSB nichts an. Schließlich ist der DMSB keine staatliche Aufsichtsbehörde, die Genehmigungen für den allgemeinen Betrieb erteilt. Insofern stellte das Rundschreiben in meinen Augen von Anfang an einen unzulässigen Eingriff in die Vertragsfreiheit der Bahnbetreiber dar. Scheinbar teilen ordentliche Gerichte meine Auffassung. Denn einer der betroffenen Motorenhersteller bestritt den Klageweg und siegte vor dem Landgericht Frankfurt auf ganzer Linie.


    Der DMSB suchte sich neue Betätigungsfelder.


    Gut möglich, dass zwischendurch am Sitz des DMSB vielleicht auch mal wieder der Nürburgring ein Thema war. Doch obwohl dort jede Menge zu regeln wäre, wandte sich der DMSB lieber erstmal dem historischen Motorsport zu. Schon seit Ende 2012 leidet die Szene darunter, dass sich der DMSB und andere Motorsport-Landesverbände trotz des freien Wirtschaftsverkehrs innerhalb der Europäischen Union an alte Grenzen klammern.


    Damals definierte der DMSB zusammen mit anderen Landesverbänden plötzlich nationale und internationale Serien. Wer eine nationale Serie organisiert, darf – trotz der Tatsache, dass auch die DMSB-Funktionäre in der Realität der EU leben – nur ein Wochenende im Ausland fahren. Wer mehr Veranstaltungen im Ausland fahren möchte, der möge seine Serie bitte als internationale Rennserie beim DMSB anmelden – gegen eine saftige Extra-Gebühr versteht sich.


    Das war für viele Serien wirtschaftlich nicht tragbar. Daher haben sie ihre Serien als nationale Serien angemeldet. Und sich vom DMSB im vergangenen Winter bestätigen lassen, dass die Beschränkung nur für Meisterschaftsrennen gilt. Natürlich können die Teilnehmer nicht daran gehindert werden, an Einladungsrennen innerhalb der EU teilzunehmen. Nur zu den genehmigten Meisterschaften dürften diese Veranstaltungen dann nicht zählen.


    Das klang nach einem halbwegs vernünftigen Kompromiss – bis vor gut zehn Tagen.


    Denn im Vorfeld des Spa Race Festivals änderte der DMSB plötzlich die Spielregeln. Am Donnerstag vor der Veranstaltung verlangte der DMSB von den Organisatoren der Youngtimer e.V. die Unterzeichnung eines neuen Vertrags. Mit diesem Vertrag sollte sich der Youngtimer e.V. verpflichten, bei Verstößen gegen die Regelung der Auslandsstarts pro Verstoß 10.000 Euro zu bezahlen. Gleichzeitig hatte der DMSB die Genehmigung der vom Youngtimer e.V. organisierten Rennserien widerrufen. Damit standen – einen Tag vor der Veranstaltung – die „Youngtimer Trophy“ (YT) und die „Cup und Tourenwagen Trophy“ (CTT) ohne sportrechtliche Grundlage für ihre Durchführung dar. Als Grund für den Widerruf wurde ein Einladungsrennen angeführt, an dem die CTT im Vorfeld teilnahm.


    Notgedrungen unterschrieben die Verantwortlichen der Youngtimer e.V. den Vertrag. Im Gegenzug gab es eine vorläufige Genehmigung für die Rennen in Spa. Ohne Unterschrift hätte sich auf der Strecke in den Ardennen wohl kein Rad gedreht. Das Ganze wirft einen dunklen Schatten auf das Handeln eines Verbands, der – wie er in seinem Jahrbuch schreibt – als Zweck und Aufgabe die Förderung des Motorsports ansieht. Denn genau das Gegenteil wurde erreicht. Die Verantwortlichen der Youngtimer e.V. sagten inzwischen die für den August in Zolder geplante Veranstaltung ab. Rund 500 Motorsportler – also DMSB-Lizenznehmer – können ihren geliebten Sport nicht ausüben. Denn von der Absage sind auch die HTGT, der FHR Langstreckencup und der Kampf der Zwerge betroffen.


    Ein Widerspruch, den der DMSB bisher auch nicht auflöst.


    So rücken zwei Personen in das Zentrum der Kritik. Zum Einen der Generalsekretär des DMSB Christian Schacht. Dessen Aufgabe ist die Führung des Tagesgeschäfts des DMSB. Also die Förderung des Motorsports. Zumindest in den Beispielen Kart und historischer Motorsport ist zurzeit das Gegenteil der Fall. Eine Erklärung für das Handeln des von Schacht geführten DMSB gibt es in keinem der Fälle.


    Besonders groß ist die Enttäuschung der Motorsportler allerdings in Bezug auf den DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck. Hier wird die Geschichte besonders „süffisant“. Denn der Präsident des DMSB nutzt für sich selbst die Vorteile der EU. Der Wohnsitz des ehemaligen Motorsportlers liegt in Österreich – zumindest findet man darüber in der Presse zahlreiche nicht widersprochene Berichte. Und gleichzeitig klammert sich der Verband, dem Stuck vorsteht, fast krampfhaft an nationale Grenzen.


    Das ist lächerlich.


    Über die Motive des DMSB lässt sich nur spekulieren. Wenn der DMSB bisher in der Annahme war, dass die Serien die 10.000 Euro einfach bezahlen, hat der Verband die Bodenhaftung verloren. Denn anders als beim Hersteller-Sport der DTM oder der ADAC GT Masters müssen im Breitensport am Ende die Teilnehmer für die Kosten aufkommen. Bei den heute üblichen Starterzahlen in den einzelnen Serien kommen auf den einzelnen Teilnehmer schnell rund 300 Euro zu. Das dürfte für die Mehrzahl der Teilnehmer nicht machbar sein.


    Wie das alles zu den Zielen der Förderung des Motorsports passt, versteht – wenn überhaupt – nur das DMSB-Präsidium. Für die Betroffenen, die zahlreichen Ehrenamtlichen, die die Veranstaltungen des DMSB erst möglich machen, sowie die Fans an der Strecke ist das nicht mehr nachvollziehbar. Um so ärgerlicher, weil sich alle Teilnehmer im Prinzip freiwillig dem DMSB und seinen Regelwerken unterwerfen. Denn der Auftrag des DMSB geht nicht auf einen staatlichen Auftrag zurück. Der DMSB ist Teil der Selbstverwaltung des Sports. Das Problem, wer ernsthaft Motorsport betreiben möchte, kommt am DMSB nicht vorbei.


    Hat der DMSB noch ein Interesse am Breitensport?


    Symptomatisch für die Situation im Verband ist eine Anekdote aus der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Dort jagten die Verantwortlichen des DMSB kürzlich den weltweit anerkannten Sportkommissar Rüdiger Merdes aus dem Amt. Er habe – so wurde kolportiert – zu sehr aufseiten der Teilnehmer gestanden. Wenn das stimmt, dann lässt sich das Denken des Verbands kaum besser dokumentieren. „Hier wir – dort die“ – scheint fast so, als ob der Verband das Interesse am Breitensport verloren hat.


    1300ccm.de

    Weil wir glauben, das es derzeit für den ‪Nürburgring‬ essenziell ist, was gerade alles so entschieden wird, haben wir zu einer ‪Podiumsdiskussion‬ zum Thema ‪Tempolimit‬ im Rahmen des STRassenfest eingeladen.


    Bisher haben zugesagt: Dirk Adorf Karl Mauer Olaf Manthey Carsten Schumacher, Jürgen Alzen


    Ossi Kragl wird in bewährter Manier die Moderation übernehmen.


    Selbstverständlich haben wir auch versucht den DMSB‬ Präsidenten Hans-Joachim ‪Stuck‬ einzuladen.


    Der muss aber leider nach seinem Einsatz bei den ‪Einstellfahrten‬ für Phönix Racing sofort zu einem Volkswagen Deutschland ‪VIP‬ Event bei der ADAC Rallye Deutschland in ‪Trier‬.


    Wir haben natürlich noch andere Teamchefs, Fahrer, Sportwarte angefragt.


    Die sind ja am 21.08.2015 zufällig alle da


    Es wird spannend. Wir freuen uns auf Euch.


    *Um dem Nürburgring und diesem Thema eine große Öffentlichkeit zu verschaffen könnt Ihr alle helfen, wenn Ihr diesen Post teilt.


    Classic Race meint:


    1. natürlich ist ein VIP Event von VW wichtiger als die Zukunft des Nürburgrings.


    2.ist es untragbar,das der Präsident des DMSB auf der Gehaltsliste eines Automobilkonzerns steht.


    3.halten wir von Classic Race die Entschuldigung von Herrn Stuck für eine Ausrede,er hat einfach die Hosen voll.......



    PS:Helmut Dähne hatte leider keine Zeit,wir hätten ihn gerne zum Thema Nordschleife gehört.

    Am 10. Juli 2015 hat der Verein „Ja zum Nürburgring“ Klage beim Europäischen Gericht eingereicht. Die Wenigsten unter uns haben sich schon einmal näher mit einer solchen Klage beschäftigt, schon gar nicht im Umfeld des Nürburgrings. Deshalb werde ich hier in möglichst knapper und einfacher Form wesentliche Fragen rund um diese Klage beantworten. Teil 1 gibt es hier.


    Was passiert, wenn der Verein seine Klage verlieren sollte?


    Wenn gleichzeitig auch die Klage von NeXovation keinen Erfolg hat, dann bedeutet das, dass das Europäische Gericht die Entscheidung der Kommission als rechtmäßig bestätigt. Wird das Urteil dann nicht vor dem EuGH angefochten, dann herrscht Rechtssicherheit.


    In diesem Fall bliebe es dann also bei der jetzigen Abwicklung des Verkaufs, und die weitere Entwicklung hinge dann ab vom Ausgang des Gesellschafterkrieges und dem Verhalten der Investoren angesichts kaum befriedigender Renditen am Nürburgring.


    Was passiert, wenn der Verein seine Klage gewinnen sollte?


    Zur Erinnerung: der Verein klagt gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission (KOM), dass der Verkauf EU-konform abgelaufen sein soll. Nach dem Urteil bleibt zunächst auch hier die Frage, ob eine der Parteien in Revision vor dem EuGH geht. Diese Betrachtung führt aber hier zu weit.


    Gewinnt der Verein, dann


    wird der Verkauf als nicht EU-konform eingestuft,
    damit ist die Wettbewerbsverzerrung nicht vom Markt verschwunden,
    der Käufer CNBG „erbt“ die Rückzahlungsforderung, d.h. er müsste knapp 500 Mio € an das Land Rheinland-Pfalz erstatten.


    Es ist unwahrscheinlich, dass die CNBG dazu bereit und in der Lage wäre.


    Für den Fall eines solchen Ausgangs des Gerichtsverfahrens gibt es aber eine Ausstiegsklausel im Kaufvertrag. Die CNBG kann dann vom Kauf zurücktreten, und es erfolgt eine Rückabwicklung. Der Ring bleibt dann bei der Nürburgring GmbH bzw. dem zwischengeschalteten Treuhänder. Auch der Pachtvertrag dürfte dann enden.


    Die Nürburgring GmbH (dann immer noch in Insolvenz) muss dann die Rennstrecke und die artfremden Bauten erneut verkaufen, um dem EU-Recht zu genügen. Dann würde auch Ja zum Nürburgring wieder als Bieter auftreten. Aber auch Alternativen sind möglich.


    Kommt dann die Stiftung?


    Sollte es im Gerichtsverfahren so kommen, ist bis dahin viel Wasser an Mainz vorbei und den Rhein hinabgelaufen. Das wird auf jeden Fall erst ein ganzes Stück nach der Landtagswahl passieren. Möglicherweise gäbe es nach einem solchen Desaster andere Insolvenzverwalter, möglicherweise auch eine andere Kooperationsbereitschaft in der Politik. Ziehen dann alle an einem Strick, so ist das Ziel des Vereins, die Überführung der Rennstrecke in eine rein private oder eine Stiftung mit öffentlich-rechtlicher Beteiligung möglich, und zwar in Übereinstimmung mit EU-Recht und Insolvenzrecht. Diese Chance besteht real. Die jetzt eingeleiteten Schritte werden aber erst nach Jahren entschieden sein.


    Pressekontakt:
    Verein "Ja zum Nürburgring", Kontakt: Dieter Weidenbrück, presse@ja-zum-nuerburgring.de

    Habe dem "Präsidenten" H.J.Stuck auf seiner Seite http://www.hansstuck.com wieder mal ins Gästebuch geschrieben.


    Dienstag, 21 Juli 2015 22:21:30 von Classic Race Museum


    Wie stellt sich der "Präsident" des DMSB zu den aktuell enthüllten Machenschaften des DMSB ???


    Beim "Wir sind Nürburgring" Straßenfest in Nürburg am 21.August.2015 wäre die Möglichkeit gegeben, sich zu erklären und Stellung zu beziehen.


    Die Einladung steht.


    Natürlich handelt es sich um das "Wir sind Nürburgring" "Ja zum Nürburgring" und "Save the Ring" Straßenfest


    Wir werden in jedem Fall vor Ort sein und sind gesprächsbereit,ob der "Präsident" kommt.....warten wirs ab.

    Gespeichert von wh am/um 22 Juli, 2015 - 19:54


    Wer kannte schon den DMSB? - Wem ist er aufgefallen? - Dann wurde Hans-Joachim Stuck der Präsident des Vereins. - Und man stutzte. - Der Generalsekretär war vorher schon mal aufgefallen. Mit interessanten Entscheidungen. Immer industriekonform. Man hat es lächelnd registriert. Ein nationaler Vertreter eines internationalen Verbandes? - Na und? - Ordnung muss sein. - Man muss nicht nur Kindern die Grenzen aufzeigen. - Sind Motorsportler nicht auch Kinder? - So lange sie einzeln auftreten hat man sie auch gut im Griff. - Aber dann versuchte sich der DMSB in Gruppentherapie. - Nicht weil er heilen wollte, sondern weil er über die Gruppen endlich wieder herrschen wollte, die er als krank empfand. - Er wollte sie in die Schranken weisen. - Wen? - Alle! - Der DMSB ist der Dreh- und Angelpunkt des Motorsports. - Basta! - Bitte alle nicken!. - Dort wird gesagt wie es gemacht wird. - Schnauze halten! - Setzen! - Der Präsident erzählt Märchen. Und der Generalsekretär spielt den Macher. - Dabei findet er – und sein Präsident - im Motorsport wirklich nur in einer Sparte Zustimmung: Der DTM. - Dort kommt er auch her, dort fühlt er sich wohl, dort findet er das Niveau, das ihm schmeichelt. - In allen anderen Sparten gibt’s nur Ärger. - Das muss man durchgreifen. - Resolut! - Und ein Generalsekretär wird zum Schachtmeister und der Präsident zum Stuckateur. - Und man lässt die Hüllen fallen. - Und die Motorsportler begreifen: Der DMSB handelt nicht an den Möglichkeiten des Motorsports orientiert, sondern arbeitet an seinen Vorstellungen von Führung und Macht. Völlig losgelöst von den Entwicklungsmöglichkeiten, die der Motorsport in richtiger Beziehung zu den wirtschaftlichen Entwicklungen der Zeit nehmen sollte, in der wir leben. - Der DMSB möchte als „Behörde“ in allen Sparten des Motorsport akzeptiert werden. - Basta! - Motor-KRITIK erzählt, zählt auf, informiert:


    DMSB: Fehl-Besetzungen & -Entscheidungen


    Man hat die Eskapaden eines jungen Rennfahrers mit viel Talent in der Vergangenheit amüsiert zur Kenntnis genommen. Wenn er Straßenwalzen mit einem Nagel in Bewegung setzte...- Na, und? - Wenn er – quasi nebenbei - zum motorsportlichen Berater eines Automobil-Weltkonzerns wurde... - Zum Geld hatte er immer eine besondere Beziehung. - Anders als sein Vater. - Hans-Joachim ist eben in vielen Dingen erfolgreicher als sein Vater.


    Hier ein Vergleich:
    Vater: Sohn:
    Deutscher Bergmeister DTM-Champion, Langstrecken-Weltmeister
    zweimal verheiratet viermal verheiratet
    Präsident des Vespa-Klubs Präsident des DMSB


    Nun ist er also Präsident des DMSB e.V., des nationalen Ablegers der internationalen Sportbehörde, FIA. DMSB ist die Abkürzung für Deutscher Motorsportbund, die mit ihrem Titel daran erinnert, dass drei deutsche Klubs hier in einem Ver-Bund die nationale Motorsport-Hoheit darstellen: ADAC, AvD und DMV. - Man vergisst bei der Außendarstellung gerne das e.V. für „eingetragener Verein“.


    Hans-Joachim Stuck ist also quasi „Seine Hoheit“. - Interessant in diesem Zusammenhang, dass er auch vom VW-Konzern als Berater bezahlt wird, der im Motorsport mit vielen seiner Marken verbandelt ist. Der Herr Präsident kann also hier wirklich nationale, deutsche Interessen vertreten. - Obwohl sein Wohnsitz, sicherlich auch aus steuerlichen Gründen, eigentlich Österreich ist.


    Sein Generalsekretär beim DMSB ist Christian Schacht, der auch gleichzeitig Geschäftsführer der Deutsche Motor Sport Wirtschaftsdienst GmbH ist. Merke: Man sollte einen „eingetragenen Verein“ immer durch Gründung von GmbH's von Gewinnen – im kaufmännischen Sinne – fern halten, weil die den e.V.-Status gefährden würden.


    Früher war Christian Schacht mal beim deutschen Importeur von Honda im technischen Außendienst tätig und hat in dieser Eigenschaft z.B. die Garantieanträge der Händler abgezeichnet. Parallel war er als Sportkommissar unterwegs, hat also auch hier Praxiserfahrung, die sich noch während seiner Zeit bei der DTM noch vertiefte, da er diese Serie über einige Zeit konstant begleitet hat.


    Ich persönlich habe schon „Flecken“ Ende der 50er Jahre auf der Weste einer Sportorganisation entdeckt, die eigentlich immer rein Weiß sein sollte. Aber damals hieß der nationale Ableger der FIA noch ONS, Oberste Nationale Sportbehörde für den Automobilsport in Deutschland. - Von Motorrädern war da noch keine Rede.


    Heute macht nicht nur diese Sparte dem DMSB Ärger, weil sich dieser Verein unter seinem neuen Präsidenten einfach aufführt, wie „ein Elefant im Prozelanladen“. - Oder ist das einfach Zufall? - Gehen wir doch einfach mal ein paar Sparten durch, die heute alle unter der „Schirmherrschaft“ des DMSB stehen:


    KART: Hier hatte der DMSB schon in 2014 die Betreiber von DMSB-lizenzierten Kartstreckenbetreiber informiert, dass das Fahren mit einem bestimmten Kart-Motor zu gefährlich sei und die Streckenbetreiber mit einem Lizenzentzug zu rechnen hätten, wenn sie das Fahren mit von solchen Motoren betriebenen Karts auf ihren Strecken zulassen würden.


    Dagegen hat der Motorenhersteller dann geklagt und jetzt in 2015 vor dem Landgericht Frankfurt gewonnen. Der DMSB, vom Präsidenten Hans-Joachim Stuck geführt, muss seine Aussagen richtig stellen, den Motor zulassen und wurde zu Schadenersatz und Richtigstellung verurteilt.


    IDM (Motorrad): IDM steht für „Internationale Deutsche Motorrad-Meisterschaft“. Das ist im Motorradsport das, was ein Stefan Bradl gerade als z.B. vom ADAC als nicht gerade ideal unterstützt empfand. Tatsache ist aber wohl, dass hier hinter den Kulissen zwischen den „Machern“ der IDM und dem DMSB schon seit Jahren „mit geschlossenem Visier“ gegeneinander gekämpft wird. - Was der Serie nicht gut tut. - Inzwischen eskaliert der Streit. - Der DMSB sieht auch hier nicht gut aus. (Empfehlung: Die Internetseiten von „Speedweek“ lesen.) Unter dem Titel „IDM“ segeln übrigens auch Superbike, Supersport, Superstock und Sidecar.


    YOUNGTIMER: Das ist eine Serie, die mit „jungen Oldtimern“ in diesem Jahr über 8 Veranstaltungen ausgetragen wird. Der Veranstalter musste nun z.B. zunächst ein Rennen absagen, da ihm vom DMSB, nach einigem Hin und Her wegen „Auslandsstarts“ (innerhalb der EU!) per Ende Juni durch den DMSB die Durchführung weiterer Rennen (die der DMSB-Genehmigung bedürfen) untersagt wurde.


    Die Teilnehmer an dieser kostengünstigen Serie (Basismotorsport!) sind nun gleich mehrfach betroffen: Einmal, weil sie nun ihren Sport nicht mehr weiter ausüben können, zum Zweiten, weil nun die Sponsoren, die sie sich mühsam „an Land gezogen hatten“, nun für die nicht stattfindenden Läufe (zunächst ist nur einer definitiv nicht mehr durchführbar) ihr Geld zurück verlangen.


    VLN: Hier hat der DMSB auf der ausnahmslos bei allen 10 Läufen im Jahr von der VLN genutzten Nürburgring-Nordschleife an verschiedenen Stellen eine Geschwindigkeitsbeschränkung verhängt, was die Bezeichnungen „Rennstrecke“ und „Rennen“ eigentlich ad absurdum führt. Die Teilnehmer verlieren bei solchen Auflagen die Lust an ihrem Sport, was sich inzwischen auch in den Starterzahlen ausdrückt.


    Außerdem ist zum Fahren auf der Nürburgring-Nordschleife inzwischen eine „Sonder-Lizenz“, ein „Nordschleifen-Permit“ durch den DMSB vorgeschrieben. Unter dem Deckmantel einer „Sicherheitsmaßnahme“ wird hier den Fahrern in den Geldbeutelt gegriffen. Mit „Sicherheit“ hat das nichts zu tun, wie der Unfall am Streckenabschnitt „Flugplatz“ beweist, bei dem ein Zuschauer tödlich verletzt wurde. Der wurde von einem Fahrer verursacht, der – ganz frisch – im Besitz dieser zusätzlichen Nordschleifen-Lizenz (nach einem entsprechenden Lehrgang!) war, im übrigen aber zum ersten Mal ein Rennen auf dieser Strecke fuhr.


    So ganz nebenbei gefragt: Wie kam ein Nicola Larini, auch in diesem Jahr bei der VLN am Start, eigentlich an sein „Nordschleifen-Permit“? - Es gab in dieser Phase keinen Lehrgang und Larini erfüllte die DMSB-Voraussetzungen nach unserer Einschätzung – und in Kenntnis der vom DMSB vorgeschriebenen Voraussetzungen - auch sonst nicht!


    Und die „Ritter der Schwafelrunde“, die vom DMSB in Sachen „Nordschleife“ eingesetzten Teilnehmer der Arbeitsgruppen werden nun noch viele Mal tagen, um zu Lösungen zu kommen, die dann der DMSB bei der Umsetzung von der Verantwortung her den Arbeitsgruppen zuschieben kann. - Toll!


    RALLYE: Auch hier wird es in diesem Jahr zwischen dem DMSB und einem Veranstalter noch richtig „knallen“, da der die kostentreibenden Auflagen des DMSB für seine seit Jahren erfolgreich durchgeführte Veranstaltung nicht mehr erfüllen wird. - Die Veranstaltung wird aber stattfinden. - Was wird der DMSB da machen? - Ein Exempel statuieren? (Motor-KRITIK kennt natürlich die Details der Vorgeschichte, möchte seine Leser aber damit derzeit nicht langweilen.) Wenn's knallt – oder nicht – wird es auf diesen Seiten zu lesen sein.


    Wenn im Moment im deutschen Motorsport irgendwo Flammen lodern, werden im Zusammenhang mit der „Brandstiftung“ immer Namen wie DMSB, Hans-Joachim Stuck oder Christian Schacht genannt. (Manchmal noch einige mehr!)


    Auf diesen Seiten ist seit dem 17. Juli zu lesen:


    „...nach dem Unfall am Nürburgring eingesetzte, Arbeitsgruppe Technik, tagte übrigens gerade in dieser Woche unter Vorsitz des DMSB-Präsidenten und des -Generalsekretärs. - Von irgendwelchen Ergebnissen, gerade im Hinblick auf die GT3 hat Motor-KRITIK bisher noch nichts gehört. ...“


    Wobei übrigens inzwischen zwischen dem Präsidenten und dem Generalsekretär Spannungen spürbar werden. - Aber nicht nur das hat Motor-KRITIK – inzwischen - gehört, sondern auch, dass Christian Schacht in dieser Sitzung davon gesprochen hat,


    dass man den Hügel am „Flugplatz“ um fünf Meter abfräsen müsse!


    Das war bisher unbekannt, würde sicherlich auch nicht zur Sicherheit beitragen, sondern den „Unfallschwerpunkt“ nur verlagern. Aber es wäre sicherlich wenig aussichtsreich, dass Herrn Christian Schacht, dem Generalsekretär des DMSB, erklären zu wollen.


    Die Reaktionen nach dem Unfall am Nürburgring – und Christian Schacht war „vor Ort“ - zeigen schon, dass er eigentlich seine Position beim DMSB a) nicht begriffen hat und b) auch von der Sache wenig versteht. So etwas kam eben im Technischen Außendienst eines deutschen Importeurs nicht vor.


    Dass Hans-Joachim Stuck als Präsident des DMSB auch eine Fehlbesetzung ist, bedarf eigentlich keiner Erklärung mehr. Jeder Motorsportler, in letzter Zeit von Willkürmaßnahmen des DMSB betroffen, ist der gleichen Meinung.


    Meine Leser brauchen – wie ich denke – nicht jedes Mal überlange Geschichten, weil man Zuordnungen vornehmen muss, damit sie gedanklich folgen können.


    Darum ist dann hier zum Thema DMSB – vorläufig – ENDE.


    MK/Wilhelm Hahne

    Der historischen Autoszene geht es nicht besser:


    Historic Super Prix Zolder
    21. - 23. August 2015


    Liebe Teilnehmer der Youngtimer Trophy,


    mit großem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Youngtimer e.V. als Ausrichter des Historic Super Prix Zolder sich gezwungen sieht, die Veranstaltung, die vom 21. bis 23. August auf dem belgischen Circuit Zolder stattfinden sollte, abzusagen.




    Die Organisation der Youngtimer Trophy und der Cup- und Tourenwagen-Trophy erhielten drei Tage vor Beginn des Youngtimer Festival Spa ein Schreiben des DMSB aus dem hervorgeht, dass die Genehmigungen des Reglements für beide o.g. Serien zurückgezogen wurden. Weiter versuchte der DMSB den belgischen Motorsportverband RACB davon zu überzeugen, die bereits ausgestellte Genehmigung für das Youngtimer Festival Spa zurückzuziehen.


    Als Grund hierfür wird in dem Schreiben behauptet, dass die Youngtimer Trophy sowie die Cup- und Tourenwagen-Trophy regelwidrig an einem Rennen in Zandvoort teilgenommen hätten. Der DMSB forderte in diesem Schreiben weiter, dass die Organisation beider Rennserien einen einseitig verfassten Vertrag unterschreiben müsse, mit dem man sich verpflichtet, bei Ausrichtung eines zweiten Auslandsrennen einen Strafbetrag von 10.000 Euro zu zahlen. Auch die Organisation des Dunlop FHR Langstreckencup und der FHR HTGT um die Dunlop-Trophy wurde aufgefordert, diesen Vertrag zu unterzeichnen.



    Ein Antwortschreiben,Youngtimer e.V. an den DMSB mit ausführlicher Darlegung der Situation und der Darlegung, dass in allen Fällen regelkonform gehandelt wurde, blieb unbeantwortet.



    Auch blieb ein Telefonat zwischen dem Präsidenten des DMSB, Herrn Hans-Joachim Stuck und dem Vorsitzenden der Youngtimer e.V., Hans Schnock ergebnislos. Ebenso der Versuch, über den Sportleiter des ADAC Nordrhein, Herrn Walter Hornung, eine Unterstützung zur Lösung des Problems herbeizuführen.



    Noch am Tage des Veranstaltungsbeginns, am Donnerstag letzter Woche, war es unklar, ob die Rennen in Spa-Francorchamps stattfinden können. Um Schaden von Teams und Fahrern, der Rennserie, der Veranstaltung und dem Motorsport fernzuhalten, sah sich die Youngtimer e.V. genötigt, den vom DMSB einseitig verfassten Vertrag zu unterschreiben. Wir erhielten daraufhin vom DMSB vorläufige Genehmigungen der Reglements der o.g. Rennserien bis zum 31. Juli 2015.



    Das Verhalten und die Intention des DMSB sind uns unklar, weil die eingeleiteten Maßnahmen eine Durchführung des Motorsports verhindern und sie nach unserer Einschätzung allen sport- und zivilrechtlichen Grundlagen entbehren.



    Durch das nicht nachvollziehbare Verhalten des DMSB, der Tatsache, dass beide o.g. Rennserien nach dem 31. Juli kein genehmigtes Reglement haben und der Androhung gleicher Maßnahmen gegen zwei FHR Rennserien, ist eine Durchführung der Veranstaltung auf dem Circuit Zolder aus sportlicher und wirtschaftlicher Sicht nicht kalkulierbar.



    Wir bedauern die entstandene Situation und, dass dieser Konflikt auf dem Rücken und zum Schaden der aktiven Motorsportler ausgetragen wird. Als Partnerserien sind wir im ständigen Dialog mit den Organisatoren des FHR Langstreckencups und der HTGT und werden Sie, bei Änderung der aktuellen Situation, umgehend weiter informieren.



    Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Anzahl der Streichergebenisse lt. Reglement bestehen bleiben und nicht geändert werden können.


    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



    Wir,vom Classic Race Museum, fragen uns nur:


    Und was macht unser Präsident ???


    Das gleiche wie am Nürburgring !!!


    Nichts !!!


    Wer braucht so einen Präsidenten.........???


    Armes Deutschland.....armer Motorsport.

    Am 10. Juli 2015 hat der Verein „Ja zum Nürburgring“ Klage beim Europäischen Gericht eingereicht. Die Wenigsten unter uns haben sich schon einmal näher mit einer solchen Klage beschäftigt, schon gar nicht im Umfeld des Nürburgrings. Deshalb werde ich hier in möglichst knapper und einfacher Form wesentliche Fragen rund um diese Klage beantworten.


    Gegen wen oder was klagt der Verein, und gegen wen nicht?


    Der Verein klagt gegen die Europäische Kommission (KOM). Genau genommen, klagt er gegen einen Teil des Beschlusses der KOM vom 1. Oktober 2014.


    Zur Erinnerung: Die KOM hatte in ihrem Beschluss zwei wesentliche Dinge festgestellt:


    Knapp 500 Mio. € sind an unrechtmäßigen Beihilfen durch die Landesregierung Rheinland-Pfalz an die Nürburgring GmbH geflossen. Dadurch ist eine Wettbewerbsverzerrung eingetreten, die durch Rückzahlung der Beihilfen beseitigt werden muss. Das ist aber aufgrund der Insolvenz nicht möglich.

    Der Verkauf an die capricorn Nürburgring Besitzgesellschaft mbH ist EU-konform abgelaufen. Damit ist dann nach Ansicht der KOM die Wettbewerbsverzerrung beseitigt und die Rückzahlungsforderung wird nicht auf die CNBG übertragen.



    Die erste Entscheidung ist unstrittig und wird noch nicht einmal von der Landesregierung angegriffen. Der Verein klagt nun gegen die zweite Entscheidung.


    Der Prozessgegner ist also die KOM, die unserer Meinung nach falsche Entscheidungen getroffen hat. Hätte sie alle Fakten sorgfältig selber überprüft, hätte sie zu einer anderen Entscheidung kommen müssen.


    Der Verein klagt nicht gegen die Landesregierung Rheinland-Pfalz, nicht gegen die CNBG, die Insolvenzverwalter, gegen „die Russen“ (NR-Holding AG) oder gegen sonst jemanden. Natürlich aber sind auf die eine oder andere Weise all diese Gruppierungen durch das Verfahren berührt. Es ist auch kein Staatsanwalt unterwegs, da es nicht um strafrechtliche Belange geht.


    Es geht einzig und allein um die Tatsache, dass die KOM falsche Entscheidungen getroffen hat, die nun für nichtig erklärt werden sollen (Nichtigkeitsklage).


    Welches Ziel verfolgt der Verein?


    „Ja zum Nürburgring“ hat über Jahrzehnte hinweg konstant das Ziel verfolgt, dem Nürburgring zu einer stabilen Zukunft zu verhelfen. Sicher war der Bau der GP-Strecke der wichtigste Erfolg des Vereins am Ring, der nur durch die Mittel möglich wurde, die der Verein zusammentrug, darunter 50 Mio DM an Bundesmitteln und 6 Mio DM an eigenen Mitteln. Auch beim Bau der FIA-Sicherheitszäune steuerte der Verein mit 1,6 Mio € die Hälfte der Kosten bei. All diese Maßnahmen dienten dazu, den Nürburgring in seiner traditionsreichen Form zu erhalten, zum Wohle des Breitensports und zum Nutzen der ihn umgebenden Region.


    Durch die Folgen der hoffnungslos überdimensionierten und am Motorsport vorbei geplanten Bauten des Projekts „Nürburgring 2009“ geriet die Rennstrecke mit in den Strudel der Insolvenz. Große politische Fehler, aber auch Fehler im Insolvenzverfahren und dem daraus entstandenen Verkaufsverfahren führten zu der aktuellen Situation, die als unbefriedigend und keinesfalls stabil bezeichnet werden muss.


    Das Vorgehen des Vereins war während des Verkaufsverfahrens immer sehr gradlinig und an den Bedürfnissen des Breitensports und der Region orientiert. Der Verbleib in öffentlicher Hand wäre der Idealfall gewesen, wurde aber von der Politik blockiert, die sich hinter dem Insolvenzverfahren verschanzte. Ab diesem Zeitpunkt konnte der Verein die Umsetzung seiner Ziele nur sicherstellen, wenn er selbst Eigentümer oder zumindest Teileigentümer geworden wäre. Folgerichtig hat der Verein sich von Anfang an am Bietverfahren beteiligt und als Alternative den Zusammenschluss mit anderen Bietern angekündigt.


    Auch jetzt bleibt unser Ziel, eine saubere Rechtsgrundlage zu schaffen und das Bietverfahren neu zu starten. Der Verein wird dann unmittelbar wieder als Bieter auftreten, um die Rennstrecke selber zu erwerben und in eine Stiftung zu überführen.


    Macht der Verein mit seiner Klage jetzt alles kaputt?


    Dazu möchte ich die Situation betrachten, wie sie sich ohne die Beschwerden und die Klage des Vereins darstellen würde:


    1. Wäre das Bietverfahren anders abgelaufen? Nein.


    2. Wäre der Zuschlag einem anderen als capricorn erteilt worden? Nein.


    3. Hätte der Käufer dann eine stabile Finanzierung gehabt? Nein.


    4. Hätte capricorn die zweite Rate zahlen können? Nein.


    5. Wäre Robertino Wild mit seinem Unternehmen als Gesellschafter geblieben? Nein.


    6. Wären die Beschwerden von Meyrick Cox/H.I.G. und NeXovation ausgeblieben? Nein.


    7. Wäre die Klage von NeXovation ausgeblieben? Nein.


    8. Wäre die Übernahme durch die russische NR Holding AG verhindert worden? Nein.


    9. Würde es dann keine 10 Klagen der Gesellschafter gegeneinander geben? Nein.


    10. Würde es jetzt Rechtssicherheit bei der EU geben? Nein.


    Hätte der Verein „Ja zum Nürburgring“ nicht geklagt, wäre die Situation um keinen Deut anders als jetzt. Mit zwei Ausnahmen.


    NeXovation wäre dann alleine im Gerichtsverfahren mit der EU, daraus könnten sich außergerichtliche Einigungen ergeben, die wenig mit der Aufklärung der Rechtslage zu tun hätten.
    Und zweitens hätte der Verein ohne Klage sein Ziel aufgegeben, den Nürburgring in die bestmögliche Zukunft zu führen. Die aktuelle Situation ist keine Alternative.


    Diese praxisnahe Betrachtung stellt sofort klar, dass Ja zum Nürburgring nichts zerstört. Aber mit Hilfe der Klage lässt sich vielleicht eine Verbesserung herbeiführen. Allein schon die Aufklärung der Vorgänge rund um den Verkauf des Nürburgrings wäre ein großer Erfolg, ganz abgesehen von den bereits weiter oben beschriebenen Gründen. Die Verantwortung für die jetzige Lage tragen die jetzige Landesregierung, die Insolvenzverwalter und die KPMG. Und nicht die, die deren Fehler ans Licht der Öffentlichkeit bringen.



    Pressekontakt:


    Verein "Ja zum Nürburgring", Kontakt: Dieter Weidenbrück, presse@ja-zum-nuerburgring.de

    Seit drei Jahren ist der Nürburgring pleite. Weil die Insolvenzverwalter den Verkauf verkorkst haben, klagen nun nicht bloß unterlegene Bieter, auch die Käufer zoffen sich untereinander.


    Ein Überblick, was seit der Pleite passierte, wie die aktuelle Lage ist und was das für die Zukunft bedeutet.


    Es ist ein sonniger Mittwoch in Mainz, doch die finstere Miene von Kurt Beck teilt schon vor seinen ersten Worten mit, welch düstere Nachricht er an diesem Sommertag zu verkünden hat. Mit drei Ministern im Schlepptau erscheint der rheinland-pfälzische Ministerpräsident am 18. Juli 2012 zur Pressekonferenz in der Staatskanzlei und bekennt: Die weitgehend landeseigene Nürburgring GmbH ist pleite und meldet Insolvenz an.


    Becks plumper Versuch, die Schuld für den eigenen politischen Bankrott der EU-Kommission in die Schuhe zu schieben – weil diese nicht schnell genug über die Genehmigung der vom Land geplanten Rettungsbeihilfen für den Ring entschieden habe – ist nur noch eine Anekdote, ein anderer Satz des damaligen Ministerpräsidenten aber hat bis heute Brisanz. „Alles, was normale Rechnungen sind, wird beglichen“, sagt der SPD-Mann, „es wird also kein Dritter einen Schaden haben.“ Eine Ansage an die vielen Handwerker, die am Nürburgring gearbeitet haben und zu diesem Zeitpunkt noch auf Geld warten.


    Das Nürburgring-Desaster


    http://app.wiwo.de/unternehmen…nder-starre/12074812.html

    Wie bereits angekündigt,findet am 21.August in Nürburg ab 16,00 Uhr das "Wir sind Nürburgring" "Ja zum Nürburgring" und "Save the Ring" Straßenfest statt.


    Selbstverständlich ist auch das Classic Race Museum vor Ort vertreten.


    Wir werden einige Motorräder ausstellen,denn auch die Moppeds gehören zum Ring.(Wenn sich auch kaum einer der Motorradszene bei den Demos sehen lässt)


    WSN arbeitet noch an einem absoluten Highlight,das sich keiner entgehen lassen sollte.


    Plant bitte den Termin ein und kommt zahlreich,wir brauchen Mann und Maus..........der Ring braucht uns mehr denn je.


    Unter anderem bringen wir die Yamaha TZ 125 vom Yamaha Aral Kurz Team an den Start,mit der Youichi Ui starker 11.in der WM 1998 wurde.


    Übrigens: haben wir mehr als zwei Monate gearbeitet und einen neuen Museumsprospekt auf die Beine gestellt.


    Das Ding wird erstmals beim Straßenfest vorgestellt und vergeben.

    Aktuell kursiert eine Meinungsumfrage der CNG durch’s Netz und dem Aufruf zum Weiterteilen wird brav gefolgt. Was kann schon falsch daran sein, wenn man seine Meinung sagen darf?


    Wenn man mit einer gewissen Grundskespis und der Erfahrung des letzten Jahrzehnts die Sache anschaut, dann entsteht ein anderes Bild. Ich möchte Euch mal meinen Gedankengang aufzeigen:


    Die CNG ist in erster Linie daran interessiert Geld zu verdienen. Zieht sich durchgängig durch das aktuelle Handeln (s. Rock am Ring). Und wenn es um Geld geht, dann sind die dicksten Budgets immer noch bei der Industrie abzugreifen.


    Beim Thema Geld sind die GT3 die heilige Kuh, die nicht geschlachtet werden darf. Die Problematik dahinter habe ich schon ausführlich ausgewalzt: die Reglementhoheit ist weder in VLN-, noch in DMSB-Hand, sondern GT3 werden international bei der FIA homogiert. Salopp formuliert muss man, wenn man eine GT3 Klasse ausschreibt, die Fahrzeuge so fahren lassen, wie von der FIA freigegeben.


    Denn die höchst unterschiedlichen Fahrzeuge werden von der FIA bei Vergleichsfahrten gegeneinander ausbalanciert. Dabei werden sie von Jahr zu Jahr schneller (Wer will schon von einem Vorjahresauto gebügelt werden?).


    Und jetzt zu der Umfrage.


    Neben einem Vorgeplänkel (ob man Zuschauer oder Fahrer ist, wie oft man zum Ring kommt) und einem Nachgeplänkel (wo man wohnt, wie alt, etc. und “Für welche Herstellermarke von exklusiven Rennboliden schlägt Ihr Fanherz?” Sic!) sind es nur zwei Fragen, die mit Multiple Choice beantwortet werden dürfen:
    1. Welche der folgenden Maßnahmen an der Rennstrecke halten Sie für geeignet bzw. nicht geeignet?


    Mögliche Antworten:


    Änderung (Umbau) der Streckenführung z.B. durch Schikanen


    Installation eines zweiten FIA-Fangzauns in Teilbereichen


    Einrichtung von zusätzlichen Zuschauerrückhaltezäunen


    Änderung von Leitplanken und Curbs (Schutzeinrichtungen)


    Geschwindigkeitsbegrenzungen


    2. Welche der folgenden Maßnahmen an den Rennfahrzeugen bzw. dem Reglement halten Sie für geeignet bzw. nicht geeignet?


    Hier gibt es nur 2 mögliche Antworten:


    Aerodynamische Fahrzeugveränderung (Nordschleifen-Kit)


    Leistungsbeschränkung der Fahrzeuge in verschiedenen Klassen


    Durch die vorgegebenen Antworten werden die GT3 quasi zementiert. Es ist zwar von einer Leistungsbeschränkung der Fahrzeuge in verschiedenen Klassen die Rede. Das ist allerdings Quatsch, denn die nicht-GT3 Klassen, die als SP in der Reglementshoheit der VLN liegen, würden sich kinderleicht beschränken lassen. Im Gegensatz zur GT3.


    Aber die GT3 an sich werden überhaupt nicht in Frage gestellt. Dabei ist das doch der allererste Gedankengang: wenn die Autos von der Strecke überfordert sind, die Autos nicht mehr auf die Strecke zu lassen.


    Ist das jetzt wirklich so schwer?


    Auch suggerieren die Antworten mit ihren 5 bzw. 2 Lösungsmöglichkeiten, dass es keine weiteren Ansätze gibt. Man kann zwar Freitext eintragen, doch dürfte jedem klar sein, dass eventuelle Nennungen prozentual - im Vergleich zu den Multiple Choice - nicht in Erscheinung treten werden.


    Und schon kann man hinterher rausposaunen, dass X Leute dafür sind und Y Leute dafür - der Kern des Problems bleibt jedoch völlig unangetastet.


    Und so wird der Ring zum Spielball der Konzerne - die GT3 werden gar nicht erst in Frage gestellt und die Leute, die bei der Umfrage mitmachen, nicken diese Manipulation auch noch ab.


    Ich hätte gedacht, dass die Propaganda der letzten Jahre - und die Aufklärung der Hintergründe dafür - alle Beteiligten (Du?) sensibler und kritischer gemacht hätte.


    Freiwillig schiebt man sich das Trojanische Pferd in’s Haus und ist auch noch stolz darauf, dass man mitschieben darf.


    Bitte bleibt wachsam - und nehmt keine Süssigkeiten von Erwachsenen!


    www.20832.com


    Mike Frison

    Aus aktuellem Anlass möchte Motor-KRITIK hier eine heute erfolgte offizielle Anfrage an die europäische Kommission veröffentlichen. Wir werden nachfolgend den Text der Anfrage wiedergeben und im Anhang das Original-Formular mit dem Text – den meine Leser schon nachstehend kennen gelernt haben – noch einmal als pdf-Datei anfügen, um zu verdeutlichen, dass hier nicht etwas angenommen, eine Vermutung geäußert, sondern ein Stück Realität dargestellt wird. - Man darf auf die Antworten – über die wir selbstverständlich auch informieren werden – sehr gespannt sein.


    http://www.motor-kritik.de/node/1053

    Je mehr Medien jetzt in die Berichterstattung darüber einsteigen, umso deutlicher wird, wie wenige von dem Ahnung haben über das sie schreiben und berichten. Ein sehr schönes Beispiel lieferte der SWR, der einen EU-Experten präsentierte. Der entschuldigt sich dann im Nachhinein bei Leuten die ihn darauf ansprechen, dass er vom SWR nicht umfassend informiert worden sei. Aber wie kann der SWR umfassend informieren, wenn es dort niemand gibt der umfassend informiert ist? - Damit „draußen“ wenigstens bei allen Interessierten die gleiche Basis für eine Diskussion besteht, folgen hier ohne große weiteren Erklärungen die Zusammenfassungen von Zahlen zu den „versuchsweisen“ (!) Forderungen des Landes Rheinland-Pfalz und was der Insolvenz-Sachwalter davon bisher anerkannt hat.. Motor-KRITIK hat in diesen Tagen deutlich gemacht, dass wir die unterschiedlichen Argumentationen unterschiedlicher Politiker nicht verstehen. - Und auch nicht ernst nehmen können. - Nach unserer Einschätzung sind hier auch keine Verhandlungen mehr möglich, sondern das Land Rheinland-Pfalz müsste nun klagen. - Das Land, das seine eigene GmbH und ihre Satelliten mit unsinnigen Investitionen in den Konkurs getrieben hat, fordert jetzt mit abenteuerlichen Argumenten das Geld von ihrer Pleite-GmbH zurück. - Und spricht von Recht und Gesetz! - Aber auch die Europäische Kommission wird sich – nach dem Wirrwarr in Deutschland – nun bald zu dem Thema offiziell äußern (müssen!). - Und es wird Ernüchterung eintreten. - In Mainz.


    Landes-GmbH-Konkurs: Verkehrte Welt!


    Zwar wurde es auf diesen Seiten schon geschrieben, aber sicherlich wohl (gerne?) überlesen. Aus einer nüchternen Situation mit klaren Zahlen lassen sich keine emotionalen Geschichten machen. Aber mit realen Zahlen ganz traurige.


    Die Sachlage ist folgende:


    Das Land Rheinland-Pfalz hatte niemals (s. auch die Aussagen eines Kurt Beck) die Absicht, seine Forderungen anders als „nachrangig“ darzustellen. Was Kurt Beck dazu im Landtag gesagt hat, ist richtig! - Das ist auch durchaus in dem von Motor-KRITIK erwähnten Gutachten des Insolvenz-Sachwalters Jens Lieser (von Prof. Dr. Dr. Schmidt rechts unterschrieben) vom 29. Oktober 2012 richtig dargestellt.


    Nun gibt es – nach der Kurt Beck-Aera – ein paar oberschlaue SPD-Politiker, die die Situation – auch (!) - für „politische Spielchen“ zu nutzen versuchen. Darum ist die Anmeldung ihrer Forderungen beim Insolvenzgericht gleich zweifach erfolgt:


    1) als „normale“ Insolvenzforderung nach § 38 InsO
    2) als „nachrangige) Insolvenzforderung nach § 39 InsO


    Das betrifft nicht nur die


    Forderungen aus der Insolvenz der Nürburgring GmbH,


    sondern auch – was nirgendwo geschrieben oder erwähnt wird - die Insolvenz:


    der Motorsport Resort Nürburgring GmbH (MSR) und
    der Congress- und Motorsport Hotel Nürburgring GmbH (CMHN)


    Vielleicht erinnern sich Motor-KRITIK-Leser noch der Anmerkung auf diesen Seiten, als Hendrik Hering den Kauf der MSR für 1,00 € als Erfolg vermeldete, während hier zu lesen war:


    „So teuer kann ein Euro sein!“
    (Weil das Land RLP dafür im Gegenzug alle bestehenden Schulden übernahm!)


    Motor-KRITIK will – um die Übersicht zu vereinfachen – hier nur die Zahlen darstellen, die insgesamt für die einzelnen Firmen durch das Land Rheinland-Pfalz aktuell (Stand 5. Mai 2015) geltend gemacht werden. Und diesen Zahlen gegenüber stellen, was bisher vom Insolvenz-Sachwalter anerkannt wurde:


    Nürburgring GmbH:
    angemeldet als „einfache Forderung“ nach § 38 durch das Land:...............612.624.952,55 €
    anerkannt durch den Insolvenz-Sachwalter:......................................................22.452.289,68 €


    angemeldet als „nachrangige Forderung“ nach § 39 durch das Land:.........613.310.169,62 €
    anerkannt durch den Insolvenz-Sachwalter......................................................375.997.461,28 €


    Motorsport Resort Nürburgring GmbH (MSR):
    angemeldet als „einfache Forderung“ nach § 38 durch das Land:................131.017.115,53 €
    anerkannt durch den Insolvenz-Sachwalter:....................................................................... 0,00 €


    angemeldet als „nachrangige Forderung“ nach § 39 durch das Land:.........131.017,115,53 €
    anerkannt durch den Insolvenz-Sachwalter :......................................................96.374.094,28 €


    Congress- und Motorsport Hotel Nürburgring GmbH (CMHN):
    angemeldet als „einfache Forderung“ nach § 38 durch das Land:..................32.896.688,79 €
    anerkannt durch den Insolvenz-Sachwalter:........................................................................0,00 €


    angemeldet als „nachrangige Forderung“ nach § 39 durch das Land:...........32.896.688,79 €
    anerkannt durch den Insolvenz-Sachwalter :.....................................................24.198.278,02 €


    Während in den Medien die Zahl 613 Millionen Euro missbraucht wird, stehen dem als bisher als realistisch durch den Insolvenz-Sachwalter anerkannten Forderungen an die eigene (!) GmbH, die Gesamtsumme von exakt:


    519.022.123,26 €


    gegenüber. Das sind fast 100 Millionen weniger – trotz (!) der Berücksichtigung der neben der Insolvenz der Nürburgring GmbH weiter in Insolvenz gegangenen Firmen - die bisher in der Berichterstattung anderer Medien keine Rolle spielten.


    Interessant ist, das die Mainzer Politiker heute gerne die Begriffe „Recht und Gesetz“ ins Spiel bringen, während sie diese Worte beim Verschleudern von Millionen Steuergeldern einfach vergessen hatten. - Dabei waren die EU-Gesetze doch wohl auch in Mainz bekannt. - Man hat sie missachtet! - Und missachtet jetzt Ethik und Moral, Begriffe, die man so gerne für sich in Anspruch nimmt.


    Wären die Medien in der Sache wirklich informiert gewesen, hätte sie von einer Forderung der Landesregierung in Sachen Insolvenz (in Eigenverwaltung!) einer Landes-GmbH von einer Forderung – nach § 38 InsO von


    776.538.756,876 €


    sprechen und schreiben müssen. - Das sind doch auch die eindrucksvolleren Zahlen, die man sogar mit Dokumenten aus dem politischen Umfeld belegen kann.


    Diese Veröffentlichung hier in Motor-KRITIK hat keinen anderen Sinn, als die Öffentlichkeit mit den wirklichen – unwirklichen (!) - Zahlen bekannt zu machen, die den Wahnsinn der unwirklichen Geldausgaben und Investitionen, Geld, das dann irgendwo versickerte, erst verdeutlichen.


    Und wir warten – in dieser Sache – jetzt auf die offizielle Stellungnahme der europäischen Kommission in Brüssel.


    Der rheinland-pfälzische politische Unsinn treibt nämlich inzwischen in Mainz unsinnige Blüten! - Und die Medien kochen darauf mit ihrem Halbwissen ihr Süppchen!


    MK/Wilhelm Hahne


    PS: Und sind Sie bitte nicht traurig, wenn Sie, lieber Leser, die o.g. Zahlen nicht inzwischen auch digitalisiert im Archiv des Landtages von Rheinland-Pfalz - und damit im veröffentlichten - Dokument 16/5046 finden. - Wähler müssen dumm gehalten werden! - Die „Anlagen“ fehlen! - Obwohl alles "öffentlich" ist!

    Kurt Beck, Malu Dreyer Eveline Lemke Roger Lewentz , Hendrik Hering und der Rest der Landesregierung bestehend aus SPD Rheinland-Pfalz incl. der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz stehlen sich mit Hilfe der Justiz eiskalt aus der zuvor im Landtag unter Zeugen abgegebenen Zusicherung die Handwerker und Dienstleister für ihre abgelieferte Arbeit bei ‪#‎Nürburgring2009‬ zu entlohnen.


    Sie haben Millionen veruntreut, eine ganze Infrastruktur ruiniert und haben jetzt noch nicht mal so viel Anstand zu ihrem Wort zu stehen. Was für eine abgrundtiefe Rücksichtslosigkeit und Missachtung gegenüber denjenigen, die als Einzige ihre Arbeit abgeleistet haben.


    Verpasst soviel feudaler Arroganz gegenüber den Bürgern einen Denkzettel und unterschreibt die von Mike Frison ins Leben gerufene Petition. Nur gemeinsam sind wir stark!


    https://www.change.org/p/kurt-beck-kurt-beck-soll-die-offenen-handwerker-rechnungen-am-n%C3%BCrburgring-bezahlen?recruiter=223620611&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=autopublish&utm_term=des-lg-no_src-reason_msg

    -----Ursprüngliche Mitteilung-----


    Betreff: Besuch von Herrn Bürgermeister Guido Nisius


    Guten Tag,


    Herr Bürgermeister Guido Nisius möchte dem Classic Race Museum eine Besuch abstatten. Im vergangenen Jahr konnte dieser Termin nicht zustanden kommen, daher fragen wir heute erneut an.
    Als Kontaktperson wurde uns seinerzeit Herr Erpelding jun. genannt, mit einer Mobilfunknummer. Ist diese Information noch aktuell? Hat Herr Erpelding jun. eine E-Mail-Adresse?
    Viel Dank für Ihre Antwort.


    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag


    Verbandsgemeindeverwaltung Adenau
    Fachbereich Organisation und Verwaltungssteuerung


    -------------------------------------------------------------------------------------


    Sehr geehrte Frau xxxxxxxxx,


    vielen Dank für ihr Schreiben vom 17.Juni.2015


    In der derzeitigen Situation am Nürburgring und der Haltung der Verbandsgemeinde Adenau zu diesem Thema (Austritt aus der Vereinigung "Ja zum Nürburgring") möchten wir von einem Besuch ihres Herrn Nisius vorläufig absehen.


    Sollte sich die Situation ändern,sind wir gerne zu Gesprächen bereit.


    Wir bedauern Ihnen keinen anderen Bescheid geben zu können.


    Mit freundlichem Gruß
    Frithjof Erpelding jun.
    Classic Race Museum


    Mitglied in den Vereinigungen


    "Ja zum Nürburgring"

    "Wir sind Nürburgring"

    Malu Dreyer und die SPD Rheinland-Pfalz zeigen ihr wahres Gesicht. Sie besitzen tatsächlich die Unverfrorenheit die Forderungen der Handwerker bei Nürburgring 2009 (also die Einzigen, die tatsächlich gearbeitet haben) als nachrangig hinter ihren Forderungen (>600 Millionen €) einstufen zu lassen.


    Dabei strengen sie einen Prozess (auf Steuerkosten) an, um sich an ihrem eigens verursachten Chaos nachträglich gesund zu stossen. WillyBrandt würde sich im Grab umdrehen.


    Gerne darf unser Plakat geteilt, getwittert, ausgedruckt, vervielfältigt und verteilt werden!


    Wir sind Nürburgring

    Sicherlich habt Ihr Euch schon ein bischen gewundert weshalb wir in letzter Zeit nicht so häufig auf die Themen aufgesprungen sind, die sich aus dem Zusammenhang des Nürburgring s ergeben haben. Eigentlich nicht typisch für mich/uns, aber das hatte einen (unangenehmen) Grund:


    Wir waren ein wenig abgelenkt, denn wir mussten uns um die Abmahnung kümmern, die man uns von Seiten der momentanen Ringverwalter zugesandt hatte, just nachdem bekannt geworden war (im April), dass die Staatsanwaltschaft in Koblenz keinen Ermittlungsbedarf in der Sache "Nexovation gegen die Insolvenzverwalter" erkennen konnte.


    Mit dem Rückenwind aus Koblenz flatterte uns eine (strafbewährte) Unterlassungserklärung gegen einen unserer Posts hier auf ONS ins Haus, in der wir aufgefordert wurden von nun an ganz bestimmte Äusserungen zu unterlassen mit dem Hinweis auf einen Streitwert, der sich exakt in der Mitte eines fünfstelligen Eurobetrages befand. Richtig gelesen: 50 kilo für einen facebookpost!!


    Was war eigentlich passiert? Wir hatten im Zusammenhang mit einer Aussage über die Informationspolitik des Gläubigerausschusses einmal zu wenig den Konjunktiv bemüht und die Herren wollten auch ihr Konterfei nicht mehr auf dem dazugehörigen Plakat wissen. Lange Rede kurzer Sinn, wir haben den Post einfach gelöscht und uns mit Hilfe unserer Anwälte (Frey in Köln) aussergerichtlich geeinigt.


    Jetzt sind zwar unsere Kassen leer, aber es gibt uns nachwievor und was noch viel wichtiger ist: Wir lassen uns nicht mundtot machen!


    Es hat sich seit der Abmahnung gegen 20832.com und der Hausdurchsuchung gegen WilhelmHahne leider nichts geändert. Die Herren versuchen uns mit unserem eigenen Steuergeld mundtot zu machen und es geht ihnen dabei niemals um den vorgeschobenen Dialog mit den Fans. Offensichtlich ist unser gerne kleingeredeter Protest wohl doch so effektiv, dass man sofort die großen Geschütze auffährt, um den Widerstand im Keim zu ersticken.


    Es ist keine schöne Situation plötzlich in seiner Existenz bedroht zu sein, nur weil man als Fan seinem Ärger über die Vorgehensweise am ‪#‎nring‬ Luft macht. Genau darauf zielen solche Aktionen ab und es entlarvt auch wie argumentativ schwach die andere Seite aufgestellt ist, dass sie von einer Fanseite mit gerade einmal 750 Followern eine Unterlassungserklärung einfordern.


    Jetzt müssen wir allerdings nach vorne schauen, denn die Ereignisse machen keine Pause. Dazu haben wir ein (Solidaritäts-) T-Shirt (10€ + Versand) entworfen, dass uns ein wenig dabei helfen soll unsere Kosten wieder reinzuholen!
    Also wer uns ein wenig unter die Arme greifen möchte, der darf gerne so ein Shirt per Nachricht hier auf FB bestellen und gerne auch noch was oben drauflegen, denn wir werden den überschüssigen Betrag an eine gemeinnützige Sache im Bereich des Nürburgrings weitergeben!


    https://de-de.facebook.com/occupynordschleife