Beiträge von Classic Race Museum

    Heute, am 24. Mai 2016, erscheint eine Sonderveröffentlichung der „Rhein-Zeitung“. Die Redaktion hat sich auf eine „Zeitreise“ begeben und „einen Bogen geschlagen von der Vergangenheit, von 1946 zu unserer Gegenwart. „Wir machen deutlich, wie es damals war und wie es heute ist – in vielen verschiedenen Themenwelten“. - Das schreibt der Verleger, Walterpeter Twer, im „Editorial“. Über 96 großformatige Zeitungsseiten geht die „Zeitreise“, in der auch Malu Dreyer, die „Königin der neuen Ampelregierung“ feststellt, wie wichtig die „Rhein-Zeitung“ für die Region ist: „Denn sie stellt die Lebenswelt der Menschen in der Region in den Mittelpunkt.“ - Nach einem Durchblättern stelle ich fest: Der Nürburgring gehört nicht zur „Lebenswelt der Menschen in der Region“. - In der „Rhein-Zeitung“, der Sonderausgabe, einer „Zeitreise“ über 70 Jahre findet der Nürburgring und die politischen Affären und Skandale, die gerichtlichen Auseinandersetzungen, die politischen Gewitter um die politischen Fehlleistungen in Verbindung mit der wohl bekanntesten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt keine Erwähnung. - Gehört der Nürburgring nicht zur „Lebenswelt der Menschen in der Region“? - Oder anders:


    http://motor-kritik.de/node/1211

    Dieter Weidenbrück
    Gestern um 18:41 ·


    Nach dem Closing


    Das ADAC Zurich 24h-Rennen 2016 steht vor der Tür, das bedeutendste Rennen des Jahres auf dem Nürburgring und besonders auf der Nordschleife. Eine gute Gelegenheit für eine Betrachtung, wie es mit dem Nürburgring nun weitergeht.


    Die Capricorn Nürburgring Besitzgesellschaft (CNBG) hatte ja am 25.4.2016 den Teil des Kaufpreises an die Verkäufer des Nürburgrings gezahlt, der zum sogenannten Closing geführt hat. Damit ist die Verfügungsmacht über die Rennstrecken des Nürburgrings und die dazugehörenden Anlagen auf die Käufer übergegangen. Die Presseagentur der Insolvenzverwalter verkündete auch gleich „Rechts- und Planungssicherheit“. Es fragt sich nur, für wen.


    Nach wie vor sind beim Europäischen Gericht (EuG) zwei Klagen gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission (KOM) anhängig, den Verkaufsprozess als EU-konform einzustufen.
    Betrachten wir also die jetzige Situation nach dem Closing etwas näher.


    In Kürze:
    • Eigentümer des Nürburgrings ist die CNBG über eine Tochtergesellschaft, die NBR Holding GmbH & Co KG.
    • Die Käufer haben auf ihr Rücktrittsrecht für den Fall des Erfolges der Klagen verzichtet, wenn der Kaufvertrag nicht noch abgeändert wurde.
    • Die Klage der NeXovation Inc läuft nach unserem Kenntnisstand unverändert weiter.
    • Die Klage des Vereins „Ja zum Nürburgring“ läuft definitiv unverändert weiter.
    • Das Risiko, falls die Klagen Erfolg haben, trägt jetzt die Käufergesellschaft. Sie muss dann unter Umständen knapp 500 Millionen € an unrechtmäßig erhaltenen Beihilfen zurückzahlen.


    Wem gehört jetzt der Nürburgring?


    Das Eigentum am Nürburgring liegt schon seit einiger Zeit bei einer NBR Holding GmbH & Co KG. Stark vereinfacht gesagt, besaß die CNBG schon vor dem Closing rund 95% an dieser Firma. Die restlichen 4,9% lagen bei einem Treuhänder. Der Treuhänder hatte das Verfügungsrecht.


    Nach Zahlung der 45 Millionen (zusammengesetzt aus 39 Mio in bar und 6 Mio angerechneter Pacht für 2015) wurden dann die restlichen 4,9% ebenfalls auf die CNBG übertragen, zusammen mit voller Handlungsfreiheit. Da nur Unternehmensanteile übertragen werden, fällt die Grunderwerbsteuer nicht noch einmal an, die beim Übertrag in die Treuhandgesellschaft gezahlt werden musste.


    Nun hat die CNBG also mindestens zwei Tochterfirmen, nämlich die NBR Holding GmbH & Co KG mit dem Eigentum, und die CNG mit dem Pachtvertrag. Der wird natürlich jetzt überflüssig. Es ist zu erwarten, dass jetzt schnell Vereinfachungen der Strukturen vorgenommen werden, z.B. durch Verschmelzen von Gesellschaften.


    Die CNBG hat damit jetzt volle Handlungsfreiheit und kann jederzeit einen Teil oder auch die gesamte Anlage weiterverkaufen, verschenken, umbauen usw. Ob die Namensrechte an der Marke „Nürburgring“ oder sogar das gesamte Eigentum in ein paar Monaten noch bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen liegen wird, ist damit nicht vorhersehbar.


    Der Kaufvertrag ist gültig und vollzogen, da gibt es nun keinen Weg zurück mehr. Die russischen Investoren haben offensichtlich auf ihr Rücktrittsrecht verzichtet, dass sie bis zum Closing im Falle eines Erfolges der Klagen besaßen.


    Zum Stand der Klagen


    Hier schießen aktuell die Spekulationen ins Kraut. Die Fakten sind aber recht simpel.


    NeXovation Inc. hat erst Mitte April nochmals einen umfangreichen Schriftsatz beim EuG eingereicht. Es ist anzunehmen, dass die russischen Investoren nun auf NeXovation zugehen werden, um über eine Rücknahme zu verhandeln. Konkrete Anzeichen für eine Rücknahme der Klage gibt es allerdings bisher nicht.


    Auch die Klage des Vereins „Ja zum Nürburgring“ geht unverändert ihren Gang. Wie bereits berichtet, befinden wir uns noch im schriftlichen Verfahren. Eine mündliche Verhandlung könnte noch in diesem Jahr kommen, spätestens in 2017. Überlegungen zu einer Rücknahme dieser Klage sind noch nicht einmal ansatzweise diskutiert worden, weder innerhalb des Vereins, noch mit den Mitgliederorganisationen.


    Welchen Einfluss hat das Closing auf die Klagen?


    Keinen. Es hat nur eine Verlagerung des Risikos stattgefunden.
    Die Klagen richten sich gegen einen Teil der Entscheidung der Europäischen Kommission, in dem sie den Verkaufsprozess trotz aller Beschwerden als EU-konform eingestuft hat. Das Ergebnis dieses Verfahrens kann nur eine von zwei Entscheidungsmöglichkeiten sein:
    • die Entscheidung der KOM bleibt gültig
    • die Entscheidung der KOM wird für nichtig erklärt oder abgeändert
    Wer dann zu diesem Zeitpunkt gerade das Eigentum an der Nürburgring-Anlage hält, spielt dabei für die Klage keine Rolle.


    Das Risiko der Klagen


    Gewinnt eine oder beide Klagen, dann war also der Verkauf nicht EU-konform. Damit lebt sofort die Rückzahlungsforderung in Höhe von knapp 500 Millionen € wieder auf. Die russischen Investoren, oder wer immer dann Eigentümer ist, sehen sich dann mit dieser Rückzahlungsforderung konfrontiert.


    In der Presse wurde berichtet, dass die neuen Eigentümer damit rechnen, dass sich die Klagen von selbst erledigen oder aber so lange dauern, dass das Ergebnis keine Rolle mehr spielt. Wir halten das für eine überaus optimistische Einschätzung, die wir nicht teilen.


    Parteien in den beiden Verfahren sind ja die JzN vs. KOM einerseits, bzw. NeXovation vs. KOM andererseits. Sonst ist niemand beteiligt. Auch die insolventen Gesellschaften am Nürburgring, die noch vor wenigen Monaten als Streithelfer für die KOM in das Verfahren eingetreten waren, haben sich mittlerweile komplett aus dem Verfahren zurückgezogen. Damit ist die Liste der Parteien, die konkret juristischen Einfluss auf die Verfahren nehmen können, sehr kurz. Die neuen Eigentümer gehören nicht dazu.


    Es wäre verfehlt, über die Erfolgschancen einzelner Klagen zu spekulieren. Aber ein Beispiel zeigt, dass das Verfahren sich nicht über ein Jahrzehnt erstrecken muss:


    Sollte das EuG im Sinne der Kläger, also JzN oder NeXovation entscheiden, dann stellt sich die Frage, wer überhaupt noch ein großes Interesse an einem Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) haben könnte. Unterlegen wäre dann die KOM, für die aber die Einstufung des Verkaufsprozesses nur eine völlig untergeordnete Bedeutung haben dürfte in ihrem Beschluss. Viel wichtiger war die Feststellung der unrechtmäßigen Beihilfen, und daran rüttelt niemand.
    Fällt das Urteil sehr deutlich im Sinne der Kläger aus, ist es durchaus möglich, dass die KOM keine Rechtsmittel anstrebt. Und außer ihr ist niemand sonst da, der dieses Rechtsmittel antreiben könnte. Käme das Rechtsmittel zum EuGH nicht, dann wäre nach dem EuG Schluss, und das wäre möglicherweise schon in 2017.
    Und das wäre dann tatsächliche Rechtssicherheit, mit der der dann aktuelle Eigentümer umzugehen hätte.


    Wie gesagt, nur ein Beispiel für einen der vielen Wege, die die Verfahren nehmen können. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Verhältnisse am Nürburgring alle paar Monate ändern, daher empfiehlt sich Abwarten. Währenddessen wird der Betrieb mit Rennen und Touristenfahrten sicher in irgendeiner Form weitergehen, aber es deuten viele Anzeichen auf Veränderungen hin.


    Der Nürburgring steht aktuell aufgrund jahrzehntelanger Politikverfehlungen der schlimmsten Sorte nicht mehr dem Wohle der Region zur Verfügung. Wir werden unseren Weg weiter verfolgen, der sich ausschließlich am Wohle des Nürburgrings, einer der Geburtsstätten des Motorsports und eines der Zentren automobilen Kulturguts, orientieren.

    In der Eifel wird gerade ein Milliarden-Vermögen – vorher in Landesbesitz – zu einem „wohlfeilen“ Preis verkauft. -Verschenkt? - An einen russischen Investor? - Nein, an einen deutschen Firmenmantel! - Um das „Gesicht zu wahren“ gegenüber der EU? - Denn die EU möchte auch gerne diese „dumme Kuh“ - irgendwie - „vom Eis haben“. Wenn es denn sein muss, wird es vielleicht Sprach- und damit Verständigungsschwierigkeiten geben. - Müssen? - Aber alle politischen Kräfte wollen immer nur das Beste. - Für Alle! - Wenn das nicht geht: Für sich selbst! - Bei der EU in Brüssel, bei der Bundesregierung in Berlin, bei der Landesregierung in Mainz. - Dort hat man so lange „die Weichen gestellt“, handelnde Figuren auf Positionen – auch hinaus- und hin und her - geschoben, dass alles Verwunderliche sich damit erklären lässt. So ist ist man als normaler Beobachter nicht in der Lage, Zusammenhänge herzustellen, weil... - Das ist nicht nur in der Politik so. Das betrifft auch Wähler. Oder Journalisten. - Denn wer beschäftigt sich „über die Zeit“ - die Probleme und ihre Lösungen nun einmal brauchen – schon konstant mit deren Details? - Darum ist auch das „Auf-Zeit-Spielen“ bei Politikern so beliebt. - Und bewährt! - Motor-KRITIK möchte seine Leser mit der folgenden Geschichte nur anregen, mal selber etwas nachzudenken, weil hier wirklich nicht alles zusammengefügt werden kann, was eigentlich zusammen gehört. - Denn einiges von dem, was „hinter den Kulissen abläuft“, gehört eigentlich zusammen. Mögliche Zusammenhänge sollen eigentlich unbeobachtet bleiben. Wozu oft einfache Ablenkungsmanöver – oder weil Dinge auf unterschiedlichen Ebenen ablaufen – reichen.



    http://www.motor-kritik.de/node/1202

    Das betrifft den Kaufvertrag. Auf einen deutschen Mittelständler ohne Mittel ausgestellt, vom Insolvenz-Sachwalter empfohlen, vom Gläubigerausschuss akzeptiert, von einem Russen – bzw. dessen NR Holding AG – „geclosed“. Im politischen Mainz wird man strahlen. - Geschafft! - Man hat Millionen Steuergelder mit Hilfe einer landeseigenen Firma in der Eifel versenkt, Baudenkmäler ohne jeden Sinn erstellt, angeblich Arbeitsplätze geschaffen die nicht zu halten sind – und hat nun am 25. April erfolgreich unter eine – eigentlich verschleppte - Insolvenz (in Eigenverwaltung!) durch das Verschenken einer Rennstrecke im Realwert von insgesamt um 1 Milliarde Euro (das sind tausend Millonen!) für gut 70 Millionen Euro, einen Schlussstrich gezogen. - Die Wähler hatten diese Affäre, diesen Skandal längst aus den Augen verloren. Die Politiker hatten erfolgreich auf Zeit gespielt. Nun können die Visionäre zurück auf die große politische Bühne. Es gibt schließlich mehr Themen als den Nürburgring. - Man muss europäisch denken, nach vorne sehen, darf vor neuem Handeln nicht zurück schrecken. - Alles wird gut! - Die nächste Generation von Wählern wird diese Episode schon als Märchen empfinden, mit dem man dann Kinder in den Schlaf liest. - Ein grimmiges Märchen. - Geschrieben von Kurt Beck und seiner Polit-Band. - Mit mildem Lächeln von Malu Dreyer „schön illustriert“. Nicht nur Kinder werden darüber ruhig – später mal, in Jahren – einschlafen. Auch aktuell träumen die müden Wähler von einem „häppigen“ Ende. Das ist genau so „Fachjargon“, wie „geclosed“ für den Redakteur der „Rhein-Zeitung“ beim „Closing“ eines Kaufvertrages. - In diesem Fall also:


    http://motor-kritik.de/node/1201

    Was ist Satire? - Wie weit kann sie gehen? Kann man durch eine Satire auch einen ausländischen Staatsmann beleidigen, wenn der sich nicht in unserem Land aufhält? - Es gibt viele Fragen, die im Moment viele Publizisten zu beantworten versuchen und dazu das Gesetz zitieren und/oder die Rechtsprechung. - Frau Merkel will jetzt eine Untersuchung des Falles durch die Justiz genehmigen. Und will gleichzeitig die Paragraphen, die die Beleidigung ausländischer Staatschefs bestraft wissen wollen, abschaffen. - Da lehnt sich der Journalist Wilhelm Hahne lächelnd zurück. Er ist wahrscheinlich der einzige Journalist in Deutschland, der schon vor Jahren wegen einer Satire vom Oberlandgericht Koblenz rechtskräftig verurteilt wurde und die darunter Leidenden, zwei leitende Persönlichkeiten eines Automobilherstellers in Deutschland, mit einer Geldzahlung entschädigen musste. – Sie hatten sich in der Satire erkannt gefühlt und darunter sehr gelitten. - Ich leide heute noch mit ihnen, weil ich nicht in die Revision gegangen bin, weil mir das Prozesskostenrisiko – bis zum Bundesgerichtshof 60 – 80.000 DM - damals zu hoch war. Und die Rechtsprechung – aus Erfahrung - zu unsicher. - Wenn ich meine Satire mit der eines Jan Böhmermann vergleiche... - Eigentlich unvergleichlich! - Aber ich wurde bestraft! - Und als ich als einer der Wenigen die politisch gewollte Entwicklung am Nürburgring, die einer Satire gleichkommt, kritisierte, da gab es eine Hausdurchsuchung bei mir. - Gegen alle bestehenden Gesetze! - Weil politisch gewollt? - Und was will Frau Merkel nun im Fall Böhmermann mit ihrem Entscheidungs-Doppel? - Man weiß es nicht. - Weil es eine Satire ist? - Dabei ist die politische Karriere einer Frau Merkel so wirr, dass auch sie fast einer Satire gleich kommt. - Der Ex-Vorstandsvorsitzende eines großen Konzerns, der Salzgitter AG, der in unserem Wirtschaftswunderland „gefeuert“ wurde, weil er sich weigerte eine gefälschte Bilanz zu unterschreiben, der hat für Motor-KRITIK einmal aus einem anderen Grund notiert, was ihm so bei Merkels politischer Entwicklung aufgefallen war. - Im November 2015 hat er die Geschichte geschrieben und dokumentiert. - Ich habe sie mal aktuell aus der Schublade geholt, weil man so vielleicht aus dem Diskussionskreisel Böhmermann/Erdogan heraus kommen kann. - Während sich – das sollten wir nicht übersehen – fast unbeachtet eine andere Satire, die um den Nürburgring, immer weiter entwickelt. - Sein „Schwalbenschanz“ reicht offensichtlich nicht zu einer Satire, die öffentlich wahrgenommen wird. - Also:


    Satire: Böhmermann? - Nürburgring?


    http://motor-kritik.de/node/1196

    Wenn der Titel verwirrt: Es handelt sich natürlich um den Hubschrauberlandeplatz auf dem Hoteldach des „Congress und Motorsport Hotels“, das die Düsseldorfer Hotelgruppe „Lindner“ mit einem Managementvertrag der CNG („capricorn NÜRBURGRING GmbH“) betreibt. Der Vertrag, dessen Details natürlich „geheim“ sind und den jeweiligen Betreiber jeweils Millionen (Euro) pro Jahr kosten dürfte, bindet ungefähr 100 der insgesamt um 235 Mitarbeiter am Nürburgring. Dieser Vertrag betrifft natürlich auch das Management für das Hotel der „Grüne Hölle“, sowie u.a. das Feriendorf in Drees. Auf dem Dach des Vier-Sterne-Hotels an der B 258 gibt es – unsinnigerweise (meint Motor-KRITIK) einen Hubschrauberlandeplatz, der nun seit Ende September 2015 ohne Start- und Landegenehmigung ist, nachdem er bei einer Landung beschädigt wurde. - Was nicht nur zum Nachdenken zwang, sondern ihn nun auch zu einem „Muster ohne Wert“ machte. Motor-KRITIK hat seine Meinung zu diesem Detail-Unsinn, verbrochen durch die SPD-Landesregierung des Landes Rheinland-Pfalz, immer wieder kund getan. Wenn es meine Leser interessiert: HIER findet man mit einem Klick Zugang zu einer Geschichte aus dem Jahr 2014 („U-Bahnhof am Nürburgring: Sinnvoll?“) und HIER zu einer Geschichte aus September 2015 („Jedes 'LOS' ein Volltreffer?“), der vom „Unfall“ erzählt, der zum Genehmigungsentzug führte. - Ein gutes halbes Jahr nach dem Unfall interessierte Motor-KRITIK nun, wie es auf dem Dach des „Lindner-Hotels“ (das nicht der Lindner-Hotelgruppe gehört) weiter geht. Und hat u.a. versucht, Details von einem – in diesem Jahr – neuen Hotel-Direktor des Hauses zu erfahren. - Davon – und noch von mehr – handelt die folgende Geschichte.


    Lindner-Hotel: Startbahn Nürburgring


    http://motor-kritik.de/node/1195

    Es war keine Lüge, wenn man sagte und schrieb: Es gab einen Unfall. Nicht die Wahrheit war, wenn man dann von „leicht verletzt“ spricht, was dann alle Unfallbeteiligten betreffen soll. Solche „Unwahrheiten“ sind heute normal geworden. Auch in anderen Fällen, wo es nicht um einen Unfall geht, sondern vielleicht um die Anzahl von Besuchern. Dr. Kafitz sprach dann – weil ihm Motor-KRITIK auf die Spur gekommen war – von „Besuchen, nicht Besuchern“. Das war zwar nicht die Wahrheit, aber auch keine Lüge. Aus solchen „Unwahrheiten“ erwuchs „Nürburgring 2009“. Auch Kurt Beck wird nicht gelogen haben, wenn er sagte, dass der Steuerzahler dadurch nicht belastet wird. - Sagen wir mal so: Der hat's nicht gemerkt. Und Kurt Beck hat weg geschaut, die Realität nicht gesehen. Schließlich war es ihm zuviel, immer wieder mit dem gleichen Thema konfrontiert zu werden. - Er hat es doch nur gut gemeint! - So kam es zu den Neubauten an der B 258 am Nürburgring, die nur als Bauruinen wirklich einen Sinn machen. Aber sie wurden nicht als Bauruinen geplant. - Das ist die Wahrheit! - So geht das nun schon seit vielen Jahren. Ganz gleich wie der jeweilige Betreiber des Nürburgrings hieß oder heißt: Es wurde selten die Wahrheit verbreitet. - Kurt Beck hatte eine Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung? - Jawohl! - Er ist zuckerkrank! - Natürlich hat man nicht gelogen. Es war – und ist - oft jeweils:
    Keine Lüge – aber nicht die Wahrheit!


    Nehmen wir doch einmal ein – beinahe – aktuelles Beispiel:


    Da versucht die CNG, die „capricorn NÜRBURGRING GmbH“ umzusetzen, was sie als den „Stein der Weisen“ empfindet, nämlich nicht einfach die Rennstrecke, deren Eigentümer man noch nicht ist, an irgendeinen Veranstalter zu vermieten, sondern selber als Veranstalter aufzutreten.


    Man hat das in 2015 z.B. schon mal bei wenigen Trackdays und einem Rennen – der WEC im Herbst – versucht und wollte dieses Rezept in 2016 weiter ausbauen.


    Diese Linie war von einem Geschäftsführer vorgegeben, der vom Rennstrecken-Geschäft keine Ahnung hatte, aber daraus für die von ihm vertretene Pächter-Firma in jedem Fall ein Geschäft machen wollte. Bei diesem Unterfangen wurde er von scheinbaren „Kennern“ unterstützt, die aber wohl lediglich bemüht waren, ihre eigenen Interessen umzusetzen:


    Geld verdienen und das Risiko anderen überlassen.


    Intimkenner der Szene sprechen da von „bolzen“.


    So hat dann die CNG schon in 2015 versuchsweise auch wenige – sogenannte – Trackdays veranstaltet. Als Veranstalter. Aber mit „fremder Hilfe“.


    Das wollte – und will man – auch nach Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers in 2016 weiter ausbauen. Der hat die Weichen gestellt und der Zug läuft nun weiter, weiter und weiter – und niemand sagt STOPP!


    So gab es dann in dieser Saison schon am 19. März 2016 einen Trackday, bei dem die CNG als Veranstalter auftrat und von dem dann in der offiziellen Presse-Erklärung durch jemanden, der sich auch als Journalist empfindet, geschrieben wurde:


    „Nürburg. Verheißungsvolles Warm-up auf der legendären Nordschleife: 115 Touren- und GT-Sportwagen sorgten beim Probe- und Einstelltag des Nürburgrings für reichlich Betrieb in der „Grünen Hölle“. Damit wächst die Vorfreude auf den offiziellen Saisonstart der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 02. April.“


    Und irgendwo später gibt es dann auch die Passage in seiner Presseinformation:


    „Für eine längere Unterbrechung des Trainingstages, der in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Motorsportclub durchgeführt wurde, sorgte ein Unfall in der Mittagszeit. Im Streckenabschnitt Fuchsröhre kollidierte ein BMW mit einem Fahrzeug der Streckensicherung. Dabei wurden der BMW-Fahrer und die drei Insassen des Sicherungsfahrzeuges leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus nach Adenau gebracht, ein Streckenposten erlitt einen Schock.“


    Ich habe mir den Unfall auf „youtube“ angeschaut. Da ich nicht an Wunder glaube, habe ich mir nicht vorstellen können, dass so ein Unfall mit leichten Verletzungen abgeht. Ich kenne den Unfallort aus hunderten Vorbeifahrten, weiß, dass man bei einem Rennen - oder auch Trackday - niemals unten in der Kompression der „Fuchsröhre“ beim Durchfahren den Streckenposten 96 wahrnimmt, der sich am linken Streckenrand befindet.


    Exakt dort hatte es „geknallt“. Und der Streckenposten dort „erlitt einen Schock“. - Warum? - Wenn es doch nur Leichtverletzte gab. Nur „vorsorglich“ wurden die Unfall-Beteiligten ins Krankenhaus gebracht.


    Was hatte z.B. der Streckenposten Nr. 95 gemacht, der am rechten Fahrbahnrand – des Sichtkontakts wegen zu 96 – postiert ist?


    Nun weiß man, dass es in Deutschland nicht nur ein Bankgeheimnis gibt. Man denke nur an die bisher ungeklärten Umstände, die zum Kauf der Nürburgring-Rennstrecke durch Robertino Wild ("capricorn") führten. - Es gibt auch die ärztliche Schweigepflicht.


    So brauchte es halt etwas länger, um der Wahrheit näher zu kommen. Der BMW-Fahrer, der in diesem Fall auf ein „Intervention-Car“ (mit drei Personen besetzt!) aufgefahren war, hatte schon Verletzungen erlitten, die ich als „schwerwiegender“ bezeichnen würde. Und ich habe mich gefragt, ob sich irgendwer wohl um die Hintergründe, die schließlich zum Unfall führten, bemühen würde.ht


    Bei „Freunde des Nürburgrings“ hat sich z.B. Klaus Ridder, der die Pressearbeit für diesen Verein mit dem leicht irreführenden Titel macht (die Gründung wurde durch den damaligen RLP-Wirtschaftsminister Hendrik Hering "angeregt"), mit diesem Trackday der CNG beschäftigt. Und er schreibt zum Unfall:


    „Für eine längere Unterbrechung des Trainingstages, der in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Motorsportclub durchgeführt wurde, sorgte ein Unfall in der Mittagszeit. Im Streckenabschnitt Fuchsröhre kollidierte ein BMW mit einem Fahrzeug der Streckensicherung. Dabei wurden der BMW-Fahrer und die drei Insassen des Sicherungsfahrzeuges leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus nach Adenau gebracht, ein Streckenposten erlitt einen Schock.“


    Das kannte ich irgendwoher und brachte mich also der Aufklärung des Unfalls und der Beantwortung der Frage, ob es einen körperlich Verletzten gegeben hat, auch nicht näher.


    Also habe ich mich weiter im Internet umgeschaut und bin nur auf Variationen der Aussage der offiziellen Pressemitteilung (bzw. der von Klaus Ridder) gestoßen. Eine „Überhöhung“ habe ich in einem „Racingblog" eines Felix Töllich gefunden, wo zu lesen war:


    "...alle Unfallbeteiligten kamen ohne Verletzungen und mit dem Schrecken davon."


    Oh holder Friede, süße Eintracht!


    Aufgrund meiner Recherchen war ich zu der Auffassung gekommen, dass „körperliche Verletzungen“ bei dem Unfall aufgetreten waren. Eigentlich hätte das die Staatsanwaltschaft Koblenz auf den Plan rufen müssen, die in diesem Fall dann eigentlich im Interesse der Öffentlichkeit tätig werden müsste. - Und so habe ich die dann auch angeschrieben.


    Ich habe nach angemessener Frist – deshalb erst heute die Geschichte in Motor-KRITIK – folgende Antwort erhalten:


    Betreff AW: Unfall 19.3.2016, Nürburgring-Nordschleife, Posten 96, Veranstalter: capricorn NÜRBURGRING GmbH


    Sehr geehrter Herr Hahne,


    wegen des Rennunfalls am 19.03.2016 hat die Polizeiinspektion Adenau ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, welches dort noch in Bearbeitung ist.


    Die Beteiligten werden zunächst durch die Polizei vernommen bzw. im vereinfachten Verfahren angehört.


    Im Anschluss daran wird die Abgabe an die Staatsanwaltschaft Koblenz erfolgen.


    Mit freundlichen Grüßen


    XXX XXXX


    Oberstaatsanwalt
    Mediensprecher
    STAATSANWALTSCHAFT KOBLENZ
    Deinhardpassage 1
    56068 Koblenz


    Bei dieser Gelegenheit wird dann die CNG erfahren (müssen!), dass das Veranstalterspielen zwei Seiten hat:


    Geld verdienen
    Verantwortung übernehmen


    Natürlich wird Motor-KRITIK den weiteren Verlauf dieser Geschichte beobachten, der von meinen Kollegen längst als „erledigt“ abgehakt war.


    Journalist sein bedeutet eigentlich: Mehr als nur Abschreiben können!
    MK/Wilhelm Hahne


    PS: Ganz aktuell! - Gestern gab es am Nürburgring das traditionelle „Anlassen“, mit dem sozusagen offiziell die Motorradsaison 2016 eröffnet wird. Der SWR vermeldete dazu gestern Abend 10.000 Motorradfahrer, die daran teilgenommen hätten. Heute morgen, in der „Rhein-Zeitung“ sind es 15.000. Pastor Klaus Kohnz hatte nach dieser Zeitungsmeldung auch eine kurze Anreise: Er kam aus Adenau. - Unter uns: Sein Wohnort ist Müllenbach. Und Nürburg gehört zu den von ihm betreuten Seelsorgegebieten.

    Was hier folgt, ist die Schilderung von realen Situationen und Abläufen. Es sind keine konstruierten Geschichten, mit denen wir Motor-KRITIK-Leser in den April schicken wollen. Eine nun deutlich werdende Situation war z.B. auch schon in eine der letzten hier erschienenen Geschichten angedeutet worden. - Aber das hat wohl vor Tagen – noch – niemand verstanden. Die Erklärung findet man in folgender Geschichte. - Oder wer glaubt, dass das aktuelle Nennungsergebnis beim 1. VLN-Lauf am 2. April ein Anlass zu Freudenschreien ist, der sollte mal ins Starterfeld hinein hören. - Welches Team kann sich denn noch den Start bei 10 VLN-Läufen erlauben? - Und dann gibt es noch eine Überraschung, die den Namengeber des Dorfes und damit der Rennstrecke in der Eifel betrifft: Die Nürburg. - Lassen Sie sich überraschen. Und seien Sie versichert: Diese Geschichte erscheint nicht zum 1. April. - Was hier steht, passiert so, ist so passiert und wird die Geschehnisse im Nürburgringumfeld des Jahres 2016 entscheidend mit beeinflussen:


    http://www.motor-kritik.de/node/1189

    In der aktuellen Oldtimer - Markt 4/2016 findet ihr ab Seite 106 eien Bericht über Motorrad Museen in Deutschland z.B:


    Motorradmuseeum Heinz Luthringhauser
    Industriemuseum Brandenburg
    Deutsche Zweiradsammlung
    Das kleine Museum
    Motorrfadmuseum Augustusburg
    1.Berliner DDR Motorrad Museum
    PS Speicher
    Motorrad Museum Ibbenbbühren
    Zweiradmuseum Röth
    Classic Race Museum
    Motor Sport Museum Hockenheim
    Deutsches Zweirad und NSU Museum
    Museum Mobile
    Fahrzeugmuseum Suhl
    Museum Autovision
    Technik Museum Sinsheim
    Deutsches Museum
    BMW Museum
    Museum Industriekultur


    Ein schöner,lesenswerter Bericht.....

    Ja! - Das ist eigentlich bei jedem Schauspiel so. Es gibt nur wenige Zwei-Personen-Stücke. Am Nürburgring fand eigentlich kein „Schauspiel“ statt. Das Besondere: Die eigentliche Handlung lief „hinter den Kulissen“ ab. Vorne auf der Bühne, da fand man vielfach Statisten, die sich allerdings oft in ihrer Rolle vor dem Publikum sehr wohl fühlten. Wenn die Hauptdarsteller sich nicht verausgaben und dem Stück durch eine Überlänge besondere Bedeutung geben wollen, geht das auch nicht anders. Da erhält dann auch schon mal der Drehbuch-Autor rechtzeitig die entsprechende Anweisung von den Hauptdarstellern. Die Handlung wird sozusagen vor- und fortgeschrieben. Wie bei einer Fernsehserie. Was man dort „häppchenweise“ vorgesetzt bekommt, gibt es im Fall des Nürburgring-Dramas am Stück. Und es verläuft alles wie geplant: Überlänge, Hauptdarsteller werden ausgetauscht, viele Statisten, das Publikum verliert die Übersicht. - Um speziell auf das Schauspiel am Nürburgring zurück zu kommen: Das Publikum verliert auch das Interesse! - Kürzer wäre das Stück dramatischer, spannender gewesen; durch seine Länge – und immer wieder neu hinzu kommende Statisten – hat das Publikum auch die Übersicht verloren. Und die professionellen Kritiker (Theater-) haben längst den Zuschauerraum verlassen. In anderen Ländern (Bundes-) gibt es auch „viel Theater“. - Und schließlich braucht das Publikum auch mal Abwechselung. - Die Regisseure am Nürburgring (inzwischen mehrere, weil einer das alleine nicht durchsteht) hoffen jetzt auf ein Ende. - Aber ob es da noch Beifall gibt? - Höchsten von den Statisten. - Obwohl die eigentlich auch nichts begriffen haben. - So muss man als „Dauergast“ zu der Feststellung kommen:............


    http://www.motor-kritik.de/node/1187

    Keine Frage: Es gibt zu dem Thema viele Fragen, auf die bisher noch niermand eine Antwort gegeben oder gefunden hat. Durch aktuelle Ereignisse abgelenkt, vergisst man schon mal Fragen zu stellen, deren Antwort eigentlich so eine Art Basis sein könnten. Wer sind eigentlich die aktuellen Besitzer (Pächter) des Nürburgrings? - Wer verbirgt sich hinter dem „nachgeschobenen“ Käufer, der NR Holding AG? - Was ist das bisherige Ergebnis im Ermittlungsverfahren der Koblenzer Staatsanwaltschaft gegen Robertino Wild? - Warum ist „GetSpeed“ (Dr. Heinemann) bei der „capricorn NÜRBURGRING Besitzgesellschaft mbH“ immer noch mit 1 Prozent beteiligt? - Warum wurde Carsten Schumacher bei der „capricorn NÜRBURGRING GmbH“ durch Mirco Markfort als Geschäftsführer ersetzt? - Wer verhandelte mit dem Vorzeige-Investor, Viktor Kharotinin über den Einstieg in eine Firma, die offensichtlich von der Landesregierung Rheinland-Pfalz als Käufer des Nürburgrings ausersehen war? - Warum akzeptiert die Staatsanwaltschaft Koblenz das Verhalten von Insolvenz-Sachwalter und Insolvenz-Gericht im Fall des weitgehend undurchsichtigen Nürburgringverkaufs? - Warum bleibt die Frage nach der angeblich vorhandenen Finanzierungszusage der Deutschen Bank, die den Ausschlag bei der Zustimmung des Gläubigerausschusses zum Verkauf an eine gemeinsame Firma von Robertino Wild/Dr. Heinemann führte, bis heute unbeantwortet? - Warum nimmt die Öffentlichkeit die gebetsmühlenartig von verantwortlichen Politikern immer wieder wiederholte Aussage als richtig hin, dass man durch die eingetretene Insolvenz der Nürburgring GmbH (in Eigenverwaltung!) ohne jeden Einfluss auf die folgenden Abläufe war? - War Robertino Wild bei der entscheidenden Sitzung von Nürburgring-Verantwortlichen mit dabei, als man dem „Rock am Ring“-Veranstalter, Marek Lieberberg den Laufpass gab? - So könnte man unbeantwortete Fragen an unbeantwortete Fragen reihen. - Gegen Ende Februar tauchte bei mir die Frage auf, wie sich denn eigentlich die DEAG (Berlin) verhalten würde, nachdem nun eigentlich der „Jahrestag“ zu einem bestimmten Vorkommnis erreicht war. So stellte dann Motor-KRITIK (aus „Sicherheitsgründen“) gleich zwei Staatsanwaltschaften die gleiche Frage, die das gegenwärtige Verhältnis der Vertragspartner CNG/DEAG betrifft und meint – nachdem deren Schweigen zu neuen, weiteren Recherchen ermunterte: Am Nürburgring gibt es...


    http://www.motor-kritik.de/node/1186

    Gespeichert von wh am/um 9 März, 2016 - 12:17


    Nicht nur am Nürburgring ist es zur Zeit ruhig. Es ist Vorwahlzeit. Und welche der Parteien hätte wohl Grund, dieses Thema im Wahlkampf richtig anzupacken? - Aber es ist auch noch Winter in der Eifel. Die „capricorn NÜRBURGRING GmbH“, kurz CNG genannt, hofft zwar, noch vor den ersten „Einstellfahrten“ (19. März) die ersten vollen Kassen mit Touristenfahrten zu erleben, aber das Wetter ist den russischen Pächtern (Besitzern) nicht gnädig. Zwar sind auch noch nicht alle FIA-Zäune fertig, aber: Wer braucht die schon? - Die Touristen benötigen ja auch kein „DMSB Nordschleifen-Permit“. Sicherheit für Rennfahrer: Ganz, gaaanz wichtig! - Die können schließlich auch fahren, besitzen Erfahrung im Grenzbereich. Da wäre es um Jeden der Schaden nimmt schade. - Aber Touristen? - Die sollen zahlen, fahren, Schäden verursachen und - wieder zahlen. Für Leitplankenschäden plus Einrichten der Baustelle. - Usw., usw. - Und wenn wirklich mal jemand „ausfällt“. - Es gibt genug neue „Touristen“, die wild auf's Fahren auf der Nordschleife sind. Auch sonst wird es schon in den nächsten Wochen lustig werden. Schließlich dürfen wir die Vorstellung eines neuen Geschäftsführers der CNG erwarten. Motor-KRITIK wirft schon mal einen Blick voraus. Aber vorher gibt es noch einiges zur Situation am Nürburgring zu sagen. - Nicht nur weil die Sportfunktionäre es nicht tun. Auch weil es die Parteien nicht tun. Weil die angeblich nichts wissen, keinen Kontakt und keinen Einfluss haben. - Wer hat die aktuellen „Wegducker“ eigentlich gewählt? - Wer der BILD sonst nichts glaubt, der glaubt – wenn er Erfahrung hat – sicherlich dieser „Volkszeitung“, wenn die in der letzten Woche schrieb, dass dem“Völkchen“ der Berufsgruppe der Politiker von den Bürgern das wenigste, geringste Vertrauen entgegen gebracht wird. Die Politiker selbst rechnen sich den „Visionären“ zu. Kann es sein, dass „Märchenerzähler“ auch Visionäre sind? - Wir möchten nicht zu „grimm-ig“ werden. Darum wird jetzt durch Motor-KRITIK „eingekuppelt“: Achtung! - Fertig! - Loo.o..o..o..os!


    http://www.motor-kritik.de/node/1181

    Vernissage, Ausstellung und Bikertreffen


    08.03.16 | Redakteur: Alisa Götz


    Aus Anlass des 90-jährigen Jubiläums der Motorradmarke Imperia gibt es ab dem 24. März 2016 in Bonn-Bad-Godesberg eine Motorrad- und Industrieausstellung zu besichtigen.


    Zum 90. Jubiläum ein Festival – Bad Godesberg, ein Stadtbezirk von Bonn, feiert die Erfolgsgeschichte der Kult-Motorradmarke Imperia. Während der Zeit vom 23. März bis zum 16. Mai 2016 werden die bedeutendsten Produktionen des Unternehmens im Rahmen einer Motorrad- und Industrieausstellung präsentiert. Außerdem findet am 29. April eine Nacht der Galerien statt und am selben Tage ein Imperia-Bikertreffen mit einem Frühstück am Tag darauf. Auftakt zu den Feierlichkeiten wird eine Vernissage sein.


    Bad Godesbergs will mit dem Festival den Kultstatus und die Bedeutung von Imperia für die Region feiern und präsentieren. Simone Stein-Lücke, Bezirksbürgermeisterin von Bad Godesberg und Dr. Martin Ammermüller, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V., freuen sich auf die kommende Zeit: „Imperia war und ist bis heute noch eine Bad Godesberger Erfolgsgeschichte. Das Festival ist ein Muss für ganz Bonn sowie jeden Motorrad- und Technik-Liebhaber.“


    14 Motorräder können von Mittwoch bis Sonntag jeweils zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden.


    B & B

    Von Günther Wiesinger - 08.03.2016 10:44


    Die Unstimmigkeiten bei Eurosport begannen 2015 schon bei den ersten Rennen. Ron Ringguth, 2016 nicht mehr in der Kommentatoren-Crew, erzählt detailliert über den Zwist mit Alex Hofmann.


    Vor einem Jahr sorgte das Kommentatoren-Team von Eurosport in der MotoGP-WM regelmässig durch Unstimmigkeiten für Gesprächsstoff.


    Schon beim zweiten Grand Prix in Austin/Texas war das Klima zwischen Alex Hofmann und dem eingespielten Duo Ron Ringguth/Dirk Raudies spürbar vergiftet.


    Boxenreporter und Presenter Hofmann setzte sich dort fürs MotoGP-Rennen in die Kabine, weil er bei Ringguth und Raudies mangelnde Fachkenntnis feststellte.


    Ringguth pochte auf den 125-ccm-WM-Titelgewinn von Raudies 1993 und dessen 14 GP-Siege. Raudies und Ringguth hatten Hofmanns GP-Laufbahn bei Eurosport teilweise miterlebt und kritisch begleitet. Vielleicht liege hier die tiefere Ursache des Konflikts, vermutet das Eurosport-Duo.


    Der Allgäuer Alex Hofmann erreichte in der 250er-WM zwischen 1999 und 2001 keinen Top-6-Platz und die Gesamtränge 16, 25 und 12; die MotoGP-WM hat er im Kawasaki-Werksteam zwischen 2003 und 2005 als 23., 15 und 17. abgeschlossen, in den Jahren 2006 und 2007 als 17. und 13. Insgesamt erreichte Hofmann drei Top-Ten-Ränge in der Königsklasse (1x Fünfter im Regen-GP von Le Mans 2007, dann jeweils einmal Achter 2005 und 2007). Bestes 250-ccm-Ergebnis: Rang 7 beim Sachsenring-GP 2001.


    Ringguth und Raudies wiesen gerne genüsslich auf diese WM-Bilanz von Hofmann hin, wenn die Mikrofone ausgeschaltet waren.


    Und sie wunderten sich über ein SPEEDWEEK.com-Interview des TV-Kollegen vom Januar 2015, in dem er erklärte, er würde heute als Testfahrer an guten Tagen nicht mehr als eine Sekunde auf Superbike-Weltmeister Sylvain Guintoli verlieren und in der MotoGP zwei Sekunden auf Marc Márquez.


    Wie auch immer: Der Zwist eskalierte. Lenz Leberkern klinkte sich wegen der Kompetenzstreitigkeiten aus der GP-Truppe aus, die in Le Mans durch Hannes Orasche verstärkt wurde.


    Die Kommentatoren rätselten im Paddock manchmal selbst, wer jetzt in der Kabine welche Klasse live übertragen sollte. «Das Team ist kollabiert», erzählte ein Beteiligter.


    Mit Stefan Nebel wurde für Indy schliesslich ein weiterer «Experte» verpflichtet, der allerdings im GP-Sport nie zuhause war.


    Im Herbst 2015 forderte Alex Hofmann die Absetzung von Ron Ringguth und Dirk Raudies, und als diese Personalentscheidung bei Eurosport bestätigt war, wechselte Hofmann zu ServusTV.


    Jetzt stösst mit Ralf Waldmann ein neuer Experte für die Boxengasse zum Team, dem man nach 20 GP-Siegen die Fachkenntnis nicht absprechen kann.


    Als neuer Presenter wird Jan Stecker auftreten, in der Kabine werden Harry Weber und Stefan Nebel die Moto3 kommentieren und Hannes Orasche und Stefan Nebel die Klassen Moto2 und MotoGP.


    Ron Ringguth, der schon in der ersten Eurosport-Ära von 2003 bis Ende 2007 die Motorrad-GP kommentierte, übernimmt in dieser Saison neue Aufgaben.


    Ringguth (50) arbeitet seit 2012 als Fernsehjournalist (MDR), seit 1996 bei Eurosport, also im 20. Jahr. Er hat von 2003 bis 2015 für Stefan Raab über 60 Shows (WOK-WM, Stockcar, Turmspringen usw.) vor Millionenpublikum kommentiert, u.a. die längste «Schlag den Raab»-Sendung (15. und 16. November 2014, 6 Stunden und 8 Minuten).


    Der Sachse will über das turbulente Jahr 2015 ein Buch schreiben und nimmt im Interview mit SPEEDWEEK.com recht offen zum Zerwürfnis mit Alex Hofmann Stellung.
    Ron, du bist in diesem Jahr nicht mehr MotoGP-Kommentator bei Eurosport. Wie kam es dazu?


    Es ist ja ein offenes Geheimnis, wer einen ordentlichen Anteil daran hatte, dass Dirk Raudies und ich bereits im letzten Herbst aus dem MotoGP-Team genommen wurden. Allerdings sehe ich das nicht so tragisch. Erstens wollte ich sowieso mal wieder mehr in Sachen Produktion tun, wozu mir Eurosport jetzt die Möglichkeit gibt. Außerdem habe ich zwei schulpflichtige Kinder zu Hause. Immer wenn ihre Mama und ich arbeitsbedingt im Ausland waren, mussten mein Onkel und meine Tante bei mir zu Hause einziehen und den Laden schmeißen. Das war eher semi-optimal.
    Du scheinst das eher locker zu sehen, spielst aber trotzdem auf den Konflikt mit Alex Hofmann an. Was war da eigentlich los?


    Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Als sich Alex Hofmanns GP-Karriere dem Ende zuneigte, bot ich ihm meine Hilfe an, beim Fernsehen Fuß zu fassen. Ich sah in ihm den idealen Mann in der Boxengasse. Ich nahm Alex sogar einmal als Assistenten mit zu Stefan Raabs Stockcar-Rennen, damit er mal ein wenig Produktionsluft schnuppern konnte.
    Als mich die Nachricht erreichte, dass Eurosport für 2015 wieder im MotoGP-Geschäft war, schlug ich Eurosport sofort vor, Alex Hofmann zu verpflichten. Ich habe dann auch den ersten Kontakt zu ihm hergestellt.
    Das klingt doch nach perfekten Voraussetzungen für eine gemeinsame MotoGP-Saison.


    Ja, das dachte ich auch. Dirk Raudies und ich hatten uns außerordentlich auf das Jahr 2015 gefreut. Ich hatte Alex vor dem Auftakt in Doha darum gebeten, uns besonders am Anfang helfend beiseite zu stehen. Einerseits was Kontakte in die Szene, aber auch was seine Erfahrung und sein Fachwissen betraf. Schließlich waren Dirk und ich sechs Jahre aus dem GP-Sport raus. Doch ab dem ersten Rennen in Doha war alles anders.
    Wie meinst du das?


    Nach den ersten Sendungen fragten wir Alex jeden Tag, ob wir uns zu einer kurzen Auswertung zusammensetzen könnten. Aber da hörten wir immer: «Sorry, wir sind jetzt beim Essen.» Und weg war er.
    Da es offensichtlich nichts zu kritisieren gab, wähnten wir uns auf einem guten Weg.
    Beim ersten Grand Prix 2015 erreichten wir ja aus dem Stand mit Eurosport und DMAX in Summe Quoten, die Sport1 in Katar nie hatte.
    Trotzdem hat uns Alex Hofmann nach dem Wochenende hinter unserem Rücken derart bei unseren Vorgesetzten angeschwärzt, dass uns Hören und Sehen verging. Wie er uns später auch ins Gesicht sagte, sei es «eine Frechheit gewesen, wie schlecht wir vorbereitet waren». Ich hätte ihn gern mal nach 6-jähriger Abstinenz in einem MotoGP-Rennen gesehen.
    Ob er an seine eigene Leistung den gleichen Maßstab angelegt hätte wie an unsere Kommentatoren-Leistung, ist natürlich rein spekulativ.
    Du hast irgendwann vermutet, dass Alex Hofmann von vornherein Vorbehalte gegen euch hatte?


    Dieser Gedanke wäre uns vor der Saison nie gekommen. Aber später hat sich diese Spekulation leider bestätigt. Zu mir hat er mal gesagt, ich könne eher «zugekokste B-Promis bei einer WOK-WM kommentieren» und gegenüber Dirk Raudies hegte er wohl immer den Vorbehalt, dass Dirks Erfolge schon zu lange her seien und er nie die «PS-Granaten» gefahren war.
    Ich finde das schon etwas respektlos gegenüber einem Ex-Weltmeister und 14-fachen Grand-Grix-Sieger. Besonders wenn man selbst das GP-Podium nur vom Vorbeifahren kennt. Wenn Alex seine Meinung gegenüber alten Grand-Prix-Stars konserviert hat, dann wird es bei ServusTV sicher zu einer spannenden Zusammenarbeit mit dem fünffachen 125-ccm-GP-Sieger Gustl Auinger kommen.
    Wird Alex Hofmann bei Eurosport zu ersetzen sein, zumal er ja so viele Sprachen spricht?


    Um diese Mehrsprachigkeit habe ich ihn immer beneidet. Aber im MotoGP-Zirkus wird ohnehin meist eine Sprache gesprochen. Die Fahrer sind von der Dorna angehalten, für die Kommunikation mit den Journalisten Englisch zu reden, das weißt du ja selbst besser als ich. Das hast du ja auch daran gemerkt, dass viele MotoGP-Stars auf Englisch antworteten, selbst wenn sie in ihrer Landessprache angesprochen wurden.
    Außerdem konnten die durchaus guten Interviews von Alex mit vielen MotoGP-Stars nie von unseren französischen oder holländischen Kollegen übernommen werden. Denn die können sie nur aus dem Englischen übersetzen. Ich würde also behaupten, dass viele der muttersprachlichen Interviews eher dem Streicheln des eigenen Egos dienten als der Informationsgewinnung.
    Alex Hofmann hat zu seinem Abgang bei Eurosport erklärt, dass er «den Sport anders gesehen hat, als der ein oder andere Kollege». War diese Aussage auf Dirk und dich gemünzt?


    Ich glaube, das ging explizit an meine Adresse. Ich hatte ja von Anfang an erklärt, dass ich Journalist bin und kein Hardcore-MotoGP-Fan. Getreu dem Motto des großen Hajo Friedrichs: «Ich mache mich mit keiner Sache gemein. Auch nicht mit einer guten.» Nur so kann man eine kritische Distanz bewahren.
    Aber Alex hat diese Einstellung wohl eher als Affront gegen sich und seine Sportart verstanden.
    Ich habe zum Beispiel vor der letzten Saison die Teampräsentation des Racing Team Germany moderiert, dafür aber nicht mal einen Cent Fahrtkosten verlangt, geschweige denn ein Honorar. Wie willst du ein Team, einen Hersteller oder eine Person kritisieren, wenn du auf seiner Honorarliste stehst oder standest. Das hat Alex mit seinen fünf Sponsorstickern auf dem Hemd und dem KTM-Vertrag sicher etwas anders gesehen.
    Und dann habe ich auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass unserer Übertragung ein wenig Lockerheit gut getan hätte.
    Wie SPEEDWEEK.com im letzten Jahr richtig feststellte, zieht das Stammpublikum ohnehin mit den TV-Rechten mit, egal auf welchem Sender wer kommentiert. Unser Ziel sollte es jedoch sein, auch Zuschauer außerhalb dieser Zielgruppe zu bedienen. Und da kannst du nicht den ganzen Tag über Seamless-Getriebe und Traktionskontrolle reden. Ich habe im letzten Jahr oft mit Wehmut an die Zeit zurückgedacht, als ich mit Dirk Raudies und Lenz Leberkern die MotoGP übertragen habe. Wir hatten so einen Spaß, keiner hat sich zu ernst genommen. Jeder hat jedem mal einen Spruch 'reingedrückt, aber wenn es auf der Strecke zur Sache ging, waren wir wieder zu 100 Prozent am Rennsport dran.
    Ab Le Mans hat euch Eurosport dann mit Hannes Orasche einen dritten Kommentator geschickt.


    Zum Glück. Nach den ersten Grand-Prix-Wochenenden sind Dirk und ich immer auf dem Zahnfleisch nach Hause gekrochen. Wir haben immerhin alles kommentiert, jedes Training, die Qualifyings, die Warm-Ups und alle Rennen. Unsere französischen Kollegen waren für den gleichen Job zu viert, BT Sports hatte sogar fünf Kommentatoren.
    Dazu kam noch das Mobbing, das hat alles nur bedingt Spaß gemacht.
    Nur ein Beispiel: In Argentinien, wo unser Team nur einen Leihwagen hatte, wurden Dirk und ich ohne eine Rückfrage oder eine Nachricht einfach im Fahrerlager «vergessen». Unter kollegialem Verhalten verstehe ich etwas anderes.
    Im Sommer kam es dann auch zum Bruch mit unserem Kameramann, der sich darüber beschwerte, «dass Alex schon morgens schlechte Laune verbreite». Offensichtlich waren wir also nicht die einzigen, die Probleme mit Alex hatten.
    Nachdem Hannes Orasche im Team war, hast du dich aber schon ein wenig unterfordert gefühlt, oder?


    Das ist deine Variante, wo auch immer du die her hast. Du spielst sicher auf die Interviews an, die ich in meinen Pausen oder am Abend aus dem Dorna-Material zusammengeschnitten habe.
    Der Hintergrund war aber leider ein anderer. Wir hatten recht schnell mitbekommen, dass im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, Alex Hofmann eben nicht nur mit dem Finger schnippen musste, um alle GP-Stars ans Mikrofon zu bekommen. Eurosport musste jedes Gespräch in der Startaufstellung oder der Hospitality mit Rossi, Lorenzo und Co. ganz normal vorher anmelden.
    Also haben unser Producer und ich beschlossen, dass ich die O-Töne der «Big Boys» aus den Pressekonferenzen zu kurzen Stücken zusammenschneide. So hatten wir die wichtigen Jungs an jedem Wochenende im O-Ton und ohne Helm auf dem Sender.
    Der Schwarze Peter für Alex Hofmanns Abgang liegt aber trotzdem bei Eurosport, denn offensichtlich wurden Absprachen mit ihm nicht eingehalten.


    Für diese Frage wäre natürlich Eurosport der bessere Ansprechpartner, denn ich weiß nicht, welche Absprachen getroffen wurden und welche nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es einerseits um die Aufnahmeleiterin ging, die Alex für 2015 von Sport1 unbedingt mitbringen wollte. Sie hat einen Superjob gemacht, war aber eher eine Art Luxuspersonalie für eine Produktion mit nur einer Kamera. Unsere Kollegin Vanessa Guerra, die in der letzten Saison als Boxen-Reporterin beim französischen Eurosport-Programm eingestiegen war, hatte auch nie eine Aufnahmeleiterin. Und das als völliger Neuling auf dieser Position. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie sich je über eine personelle Benachteiligung beschwerte, geschweige denn einen schlechteren Job abgeliefert hat als Alex.
    Auf der anderen Seite hat es Alex auch immer gestört, «seine» Kamera zu einem Teil mit der holländischen Eurosport-Kollegin teilen zu müssen.
    Wobei er ja die uneingeschränkte Priorität hatte. In der Eurosport-Zentrale in Paris lief aber auch immer das Live-Bild dieser Kamera auf. Vielleicht ist es dem Management aufgefallen, dass die Kamera gerade in den kleineren Klassen sehr oft auf dem Boden stand und eine Wand filmte. Und dann auf eine eigene (und sehr teure!) Kamera zu bestehen, ist schon ein bisschen vermessen.
    Außerdem hätte sich Alex zu jeder Zeit auch ohne Kamera per Audio in die Sendung zuschalten können. Warum er das nach dem ersten Rennen kaum noch genutzt hat, kann ich leider nicht sagen. Erst Stefan Nebel hat als Ersatzmann diese Möglichkeit in Indianapolis wieder zum Leben erweckt.
    Insofern kann ich das Nachtreten in Richtung Eurosport überhaupt nicht nachvollziehen.


    Gefunden auf Speedweek.de

    ...wäre heute 64.Jahre alt geworden.



    William Joseph "Joey" Dunlop, O.B.E., M.B.E. (February 25th 1952 - July 2nd 2000), was a world champion motorcycle racer from Ballymoney in Northern Ireland, best known for road racing. Best known throughout the sport as "Joey" or "Yer Maun", his achievements include three hat-tricks at the Isle of Man TT races (1985, 1988 and 2000), where he won a record of 26 races in total. During Joey's career he won the Ulster Grand Prix 24 times and the North West 200 13 times. In 1986 Joey won a fifth consecutive TT Formula One world title. In 2005 he was voted the fifth greatest motorcycling icon ever by Motorcycle News.


    "I never wanted to be a superstar, I just wanted to be myself,


    I hope people remember me that way"

    Wenn der oben Genannte am 17. Februar 2016 im Internet einen „Abschiedsbrief“ veröffentlicht, mit dem er sich – als Mitveranstalter von „Rad am Ring“ und Veranstalter des gleichzeitig ausgetragenen „Nürburgringlaufs“ von seiner bisherigen „Laufkundschaft“ verabschiedet, so geschieht das sicherlich so „smart“, wie er auch 2003 eine Zeitschrift der Nürburgring GmbH verantwortete. Denn Hanns-Martin Fraas war dort „der Mann für alle Fälle“. Er war im Impressum der Zeitschrift als Leiter Marketing/Vertrieb ausgewiesen, Motor-KRITIK hat ihn auch als Geschäftsführer des „Kompetenzzentrum“ BikeWorld Nürburgring erlebt. Das war der erste Verlustbringer einer Reihe von Landesbeteiligungen über die Nürburgring GmbH, deren Verluste per Saldo nicht mehr so ganz erfasst werden können. - Motor-KRITIK möchte aber noch einmal daran erinnern, zumal die „politische Elite“ des Landes den von ihr verschuldeten „tiefen Fall“ des Nürburgrings wohl inzwischen vergessen hat. Der Nürburgring spielt auch in der Wahlwerbung der Parteien – da sind sich alle einig – keine Rolle. - Schließlich weiß man nicht, was zum 13. März 2016 wirklich geschieht. Und wenn da nun... - Genauso würde Hanns-Martin Fraas reagieren, der damals die Nürburgring GmbH verließ, um dann hier mit seiner Event-Agentur als Veranstalter wieder aufzutauchen. - Und nun gibt es den „Abschiedsbrief“, zu dem Motor-KRITIK aber noch ein paar Worte verlieren möchte.


    Unverwechselbar: Hanns-Martin Fraas


    Am 15. Dezember 2015 verkündete Uwe Baldes, Leiter der Unternehmens-Kommunikation bei der capricorn NÜRBURGRING GmbH in einer Presse-Information:


    „Erstmals seit 1978: Profi-Radrennen auf dem Nürburgring


    Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas, der 'Rad am Ring' gemeinsam mit seiner Eventwerkstatt und dem Rad-Club Herschbroich durchführt, konnte diesen historischen Schritt vor allem dank des neuen Dreijahresvertrages mit der capricorn NÜRBURGRING GmbH und des neuen Partners 'Grofa – House of Brands' mit den Marken Giro, Bell-Helme und GoPro-Action-Cams realisieren.


    'Das wird ein spannender neuer Weg. Ich bin glücklich, dass durch das Grofa-Engagement 'Rad am Ring' unerwartete Zukunftsperspektiven bekommt', freut sich Hanns-Martin Fraas“.


    Einen Tag später, am 16. Dezember 2015, verkündet Hanns-Martin Fraas auf den Internetseiten www.nuerburgringlauf.de: (link is external)


    „Im nächsten Jahr geht für den Nürburgringlauf eine Ära zu Ende.“


    Es wurde von „Konzept herauslösen“ gesprochen und von einem „alternativen Termin im Sommer 2016“ gefaselt. Man würde ihn „schnellst möglich kommunizieren“.


    Am 17. Februar 2016 gibt es dann den „Abschiedsbrief“, in dem man u.a. lesen kann:


    „Wir haben ab 2004 den Nürburgringlauf in unserem Veranstaltungskonzept mit Radfahren zu „Rad&Run am Ring“ kombiniert. Während sich die Rad-Komponente stetig entwickelt hat, stagnierten die Laufzahlen oder waren teilweise sogar rückläufig. Durch die Einbettung in Rad am Ring waren wir aber in der Lage, das organisatorische Niveau und das Ambiente einer Großveranstaltung zu halten.


    Und genau das werden wir bei der Organisation des Nürburgringlaufs als Einzel-Veranstaltung nicht mehr schaffen. Der Nürburgringlauf hat mit der Tradition und mit der Bedeutung im ausgehenden letzten Jahrtausend ein besseres Ende verdient, als dass er als schlechtes Abbild seiner Vergangenheit irgendwann zu Ende dümpelt.


    Den 35. Lauf 2015 haben wir noch mit großem Anstand über die Eifler Bühne gebracht. Und das ist nach augenblicklichem Stand der Dinge auch der richtige Zeitpunkt für einen Schnitt.“


    Schon der Einstieg zu diesem „Abschiedsbrief“ ist nicht falsch, aber auch nicht richtig:


    „...wir haben in den letzten Monaten versucht, eine neue Grundlage für den traditionsreichen Nürburgringlauf zu finden.“


    Wir erfahren, dass die „Laufzahlen stagnierten“, teilweise sogar rückläufig“ waren. So hat Motor-KRITIK mal die Starterzahlen der letzten vergleichbaren Jahre ermittelt:


    2015: 1.739
    2014: 1.723
    2013: 1.637
    2012: 1.956
    2011: 1.979
    2010: 2.140
    2009: 1.704
    2008: 1.597


    Die durchschnittliche Starterzahl in acht Jahren betrug 1.809 Läufer über die ausgeschriebenen Lauf-Distanzen. Daran gemessen war das Jahr 2008 das schlechteste. Aber elegant zu verdeutlichen, dass man etwas für den Laufsport getan habe, indem man z.B. den „Nürburgringlauf“ 2015 „noch mit großem Anstand über die Eifler Bühne gebracht“ habe, ist einfach eine Verfälschung der Realität.


    Vielleicht muss man das so sehen: Radfahrer sind die bessere Ausgangsbasis für ein Geschäft. Hanns-Martin Fraas ist bemüht, das mit Unterstützung der capricorn NÜRBURGRING GmbH auszubauen. - Das Rad muss sich drehen! - Der Rubel muss rollen!


    Hanns-Martin Fraas war bei „Radfahrern“ immer großzügig. Als der „Radfahrer“ Dr. Kafitz (damals Geschäftsführer der Nürburgring GmbH) zwar als Teilnehmer gemeldet war, aber nicht mitfuhr (warum auch immer), da hat man einen Ersatzfahrer unter dessen Namen mit der Kafitz-Startnummer starten lassen. - Geht doch! - Wer soll's auch merken?


    Und wenn im letzten Jahr die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner für das 24-Stunden-Rennen in einem Team gemeldet war, dass für einen Erfolg gut war, so war das sicherlich – aus der Sicht eines Hanns-Martin Fraas – nicht ungeschickt gemacht. Wenn dann die CDU-Dame – die übrigens gut und routiniert in die Pedale treten kann – nicht am Start war: Nun, dann lag das am Wetter und der so notwendigen Zeitverschiebung, die dann Julia Klöckner einen Start beim 24-Stunden-Rennen (für Radfahrer!) verunmöglichte.


    Aber sie taucht in der Sieger-Urkunde der Mannschaft auf. - Politisch geschickt gemacht? - Hat das der Veranstalter nicht mit bekommen? - Aber es passt zur Linie eines Hanns-Martin Fraas. - Frau Klöckner wird diesen „Fehler“ auch nicht reklamiert haben. - Aus Zeitgründen natürlich. - Sie hat es vielleicht auch gar nicht registriert.


    Im Oktober 2007 habe ich – es ist in meinem Nürburgring-Buch nachzulesen – Hanns-Martin Fraas „globalen Charme“ bescheinigt und den Verdacht gehegt, dass er sich schon 2003 den „Weltverbesserern“ zurechnete. Er, der einmal Leiter Marketing/Vertrieb bei der Nürburgring GmbH war und auch Geschäftsführer der BikeWorld Nürburgring GmbH, von der später einmal Dr. Walter Kafitz im Januar 2007 sagte:


    "BikeWorld ist so ein Thema. Es läuft nicht so, wie wir es uns erhoffen, da muss man reagieren, insbesondere, wenn interne Fehler gemacht werden. Wenn wir die Leute noch belohnen, die Mist machen, dann wären wir wirklich völlig falsch am Platz."


    Da war Hanns-Martin Fraas – warum auch immer – schon nicht mehr bei der Nürburgring GmbH.


    Nun betreibt er die „eventwerkstatt GmbH“ in Vaihingen an der Enz. Eventwerkstätten gibt es viele. Hanns-Martin Fraas nur einmal.


    Und den Nürburgringlauf nun keinmal mehr.


    MK/Wilhelm Hahne


    PS: Anfang 2008 schrieb der der Landesrechnungshof in Speyer in seinem Jahresbericht zum Thema BikeWorld: „"Die Veräußerung der Beteiligung der Nürburgring GmbH an der BikeWorld Nürburgring GmbH führte zu Aufwendungen von 4,8 Mio €. Hiervon hätten mehr als 1 Mio € bei einer früheren Aufgabe der Beteiligung vermieden werden können." - Die BikeWorld Nürburgring – das sei zur Entlastung von Hanns-Martin Fraas gesagt – hatte deutlich mehr als nur einen Geschäftführer.

    Das ist das neueste „Ding vom Ring“. Motor-KRITIK hat es in der Dorfkneipe beim „Heringsessen“ erreicht. Am Aschermittwoch. - Da hätte nach dem, was an diesem Tag in der Eifel kolportiert wurde, der Geschäftsführer der capricorn NÜRBURGRING GmbH, inzwischen Pächter des Nürburgrings (mit unbekanntem Vertrag!) auch singen können: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei.“ - Die ersten Informationen zu einer überraschenden „außerordentlichen Kündigung“ des verantwortlichen Geschäftsführers, Carsten Schumacher haben sich inzwischen bestätigt .- Natürlich hat Motor-KRITIK, heute Abend noch, auch Carsten Schumacher direkt per E-mail angeschrieben. - Die Antwort wird wahrscheinlich – dann eben aus „Urlaubsgründen“, wie man nachstehend lesen kann - auf sich warten lassen. Wie gesagt: Die letzte wahrnehmbare Äußerung zu dem Top-Thema von heute ist:


    GF Carsten Schumacher: „Alles bestens!“


    Eigentlich ist die „russische Lösung“, die heute Abend dem uninteressiert wegschauenden, Hering kauenden und Kölsch trinkenden Karnevalsjecken präsentiert wird, keine Überraschung. Zumindest nicht für Motor-KRITIK. Ich habe noch in den letzten Tagen einigen Freunden und Lesern – manchmal ist das eben gleich – das Ausscheiden eines Carsten Schumacher aus der Geschäftsführung der CNG noch für spätestens Ende 2016 vorhergesagt.


    Nun soll es – aus welchen Gründen auch immer – noch am Ende des rheinischen Karneval zu einer „außerordentlichen Kündigung“ gekommen sein, die dem Herrn Schumacher noch rd. 3 Monate Zeit gibt, seinen Schreibtisch aufzuräumen. - Eine Entwicklung, für die es inzwischen bei Motor-KRITIK auch eine zuverlässige Bestätigung gibt!


    Eigentlich war in 2015 vereinbart worden, dass Carsten Schumacher einen unbefristeten Vertrag mit einer 6-monatigen Kündigungsfrist erhält. Die Kündigung heute – wie aus heiterem Himmel – erreichte Carsten Schumacher nach einem Kurzurlaub über Karneval, den er mit seiner Frau in den Bergen verbrachte. Auch Carsten Schumacher, der sich im Besitz eines „Fußballtrainer-Vertrages“ (seine Einschätzung) relativ sicher fühlte, wurde davon genauso überrascht wie sein direktes Umfeld.


    Diese Entwicklung ist sicherlich auch darauf zurück zu führen, dass nun Dr. Heinemann - über GetSpeed - nur noch eine Mini-Minderheitsbeteiligung an der capricorn Besitzgesellschaft mbH hält, die gerade noch ausreicht, den Firmennamen unverändert zu lassen. Er hat keinen Einfluss mehr auf die vorgenommene „russische Entscheidung“.


    Denn die aktuelle Entwicklung bringt auch die EU-Kommission mehr und mehr „in Teufels Küche“. Denn eigentlich war der Verkauf an eine russische AG ein Zweitverkauf, über dessen Rechtmäßigkeit man sicherlich auch unterschiedlich urteilen könnte.


    Carsten Schumacher wird in den nächsten Wochen sicherlich nicht die Fragen einer (nun wieder?) interessierten Öffentlichkeit beantworten wollen und hat sich – wie zu vernehmen – kurzfristig entschlossen, seinen Sohn in Amerika zu besuchen, um Abseits vom Trubel der Ereignisse hier in der Eifel mal wieder etwas Kraft zu tanken.


    Um das aktuelle Geschehen am Nürburgring noch einmal kurz und schmerzhaft in einem Satz zusammen zu fassen:


    Der Geschäftsführer der capricorn NÜRBURGRING GmbH, derzeit Pächter des Nürburgrings, hat heute, am Aschermittwoch, dem Tag seiner Rückkehr aus einem Kurzurlaub eine „außerordentliche Kündigung“ erhalten, die eine Kündigungszeit (= noch mögliche Verweildauer in dieser Position) von drei Monaten vorsieht.


    So erklärt sich z.B. auch die Auskunft, die ein Partner des Nürburgrings heute „so nebenbei“ erhielt:


    „Es wird sich einiges ändern!“


    Davon ist auszugehen, da derzeit noch nicht einmal der Nachfolger für Herrn Schumacher bekannt ist.


    Der immer wieder als „eine Möglichkeit“ genannte Viktor Martin, ein Freund des in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannten „Stippenziehers“ in Sachen Nürburgring, Viktor Kharitonin, wird nach Motor-KRITIK-Informationen auch weiterhin „der Mann im Hintergrund bleiben“, der die Anweisungen seines Chef und Freundes (!) konsequent und kurzfristig umsetzt. Man wird ihn auch in Zukunft nicht als Leiter des operativen Geschäfts am Nürburgring finden.


    Motor-KRITIK konnte inzwischen schon erste Gespräche mit „Betroffenen“ führen, die im Extrakt eigentlich alle lauten:


    „Es geht nun alles wieder von vorne los!“ - Und mit einem Stöhnen enden!


    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.


    Der rheinland-pfälzischen Landesregierung wird diese Aufsehen erregende Entwicklung am Nürburgring so kurz vor der am 13. März stattfindenden Landtagswahl nicht passen.


    Nun kochen sicherlich alle gemachten Fehler der verantwortlichen Politiker wieder hoch. Auch die Wähler tun gut daran, sich noch einmal zu erinnern. Die Nürburgring-Affäre war eine Einzelleistung der SPD-Regierung. Die „Grünen“, inzwischen durch ein Koalitionsvertrag in die Regierung eingebunden, hatten in der Zeit, in der sie für aktuelle Entscheidungen am Nürburgring auch Verantwortung mit tragen, nun zusammen mit der SPD an neuen Kulissen für das ehemalige „Leuchtturmprojekt“ der Landesregierung gebaut.


    Auch Jens Lieser, der vom Amtsgericht Ahrweiler eingesetzte Insolvenz-Sachwalter wird über die neue Entwicklung nicht glücklich sein.


    Vorhersage von Motor-KRITIK:


    Nun wird alles schlimmer und die nächsten Entwicklungen werden weitere Kulissen einstürzen lassen!


    MK/Wilhelm Hahne