Beiträge von BMW-Hanse

    Hallo Volker,


    ein Teil der Veranstaltungen wird sicher funktionieren - da bin ich zuversichtlich



    im Bereich 9. - 11. Juli wäre noch Schleizer Dreieck vom VfV - da sind wir hoffentlich auf der

    Retro Classiscs 2021 in Stuttgart.

    Wenn dem so sei, dann ist die M16 auch mit dabei !

    Samstag 6.3.2020 wäre unser Test in Hockenheim gewesen - wurde leider wegen Corona abgesagt.

    Wir haben den Tag genutzt und an der 650RS noch weitere Arbeiten durchgeführt.

    Der Motor läuft +

    ATE Bremssättel passen +

    Auspuff Endtopf sind wir dran

    Verkleidung steht jetzt auch fest ...



    Spätestens jetzt ist klar, wer die Maschine fahren wird.

    Im Hintergrund sind viele Arbeiten notwendig, damit das Projekt bis Anfang März auch gelingt.

    Von der R80-Gabel haben wir uns verabschiedet. Sie ist mit 38 mm zu wuchtig und das 2,5 Zoll

    Vorderrad zu breit. Außerdem sieht die originale "Filigranguss" Felge, zur Hinteren passend, besser aus.

    Wir sind jetzt bei der 36 mm Gabel angekommen, die auch in der R65 verbaut war.

    Vernünftige ATE-Bremssättel sind gar nicht so einfach zu finden. Bei den Bremsscheiben bleiben wir

    bei 260 mm und werden noch auf die Schwimmenden von Spiegler umrüsten.


    Hallo zusammen,


    ich habe Adolf Fleiner, Startnummer 49, auf der Starterliste von vor 45 Jahren entdeckt.

    Er lebt nach wie vor in Empfingen und hat dort seine Werkstatt.



    Er lebt mit seinen Erinnerungen aus der Vergangenheit und weiß viel zu erzählen.



    Er hat sich seit den 1990ern dann der Marke BMW zugewandt und ist auch damit zahlreiche

    Bergrennen gefahren. Er besitzt einige bemerkenswerte Maschinen, die er größten Teils selbst gebaut hat.


    Hallo zusammen,


    besten Dank für die Besserungswünsche. Ich bin wieder fit.
    Nach 4 Monaten Sendepause melde ich mich hier zurück.


    Die # 17 lebt wieder, d.h. die Verkleidung habe ich aus Einzelteilen zusammengeklebt,

    gespachelt und lackiert. Eine neue Scheibe war auch fällig.


    Das Fahrerlager in Hockenheim war heute Abend schon richtig voll.

    Die Box 35 ist belegt und die ersten BMW´s sind bereits abgenommen.

    Morgen früh folgen die restlichen Fahrer.

    Durch Corona Maßnahmen ist alles etwas anders als sonst.

    Das wird sich sicher legen, wenn wir wieder auf der Strecke in unserem Element sind.

    Bei der Boxer Trophy waren Freitag und Samstag 3 Trainings zu absolvieren, bei denen ich mich von den

    Zeiten stetig verbesserte. Ich kam allerdings nicht an die Werte von vor 2 Jahren ran.

    In der Boxerklasse musste ich beim ersten Lauf am Sonntag früh um 9.00 Uhr meinen sonst üblichen

    2. Platz an Tilo Schubert abgeben. Sieger wurde Rolf von der Weyden.



    Lauf 2 startete um 14.00 Uhr

    Ich hatte einen super Start, ordnete mich im vorderen Feld ein, lies keine Lücke und raste mit um den Kurs.

    Eingangs der Zielgeraden (lange 90 Grad Rechtskurve) brach unvermittelt mein Hinterrad aus und die Maschine stellte sich hinten schräg -

    zum Glück habe ich immer 1,5 cm Negativfederweg eingestellt und deshalb keinen Highsider.

    Bodenkontakt mit Fuß, dann saß der Motor auf und bremste die Maschine ab. Ich dreht mich ein paar Mal und flog weiter Richtung Kiessbett.

    Wie lange man rutschen kann, bis alles zum Stillstand kommt ist phänomenal und das Geräusch der Kieselsteine habe ich noch im Ohr.

    Die Ernüchterung: kann nicht weiterfahren, 2. Platz verschenkt, Motorrad kaputt, Finger und Knie leichter Schmerz.

    Ein Streckenposten sah zuerst ob ich ok war, dann forderte er mich auf ihm zu helfen das Motorrad aus der Sturzzone zu schieben.

    Ich machte sofort den Benzinhahn zu und zog den Hauptstromstecker. Es war noch der dritte Gang drin, der musste erst mal raus.

    Die Boxer hat es schwer erwischt


    Selbst der Ventildeckel hat den Sturz nicht überlebt



    Und ich sitze jetzt zu Hause vor dem Computer, habe meinen Fuß hochgelegt, um das schmerzende Knie zu entlasten,

    und schreibe diesen Rennbericht. 2 Tage Pause für mich waren genug.

    Morgen früh ist die BMW dran. Schließlich will ich in Hockenheim in 4 Wochen starten.

    Most/CZ ist schon wieder Geschichte. 3 Tage Fahren unter tropischen Bedingungen.

    Der Blaukopf konnte wieder punkten und lief genau so gut wie meine Boxer-Cup Maschine.

    Lediglich das Fahrwerk ist noch 1. Generation (mein Sohn fährt 2. und ich mit der anderen 3.)

    Startplatz 7


    und bei der 40 minütigen Dauerprüfung Platz 3



    Das war Stand Samstag Abend 18.00 Uhr.

    Die T17 "Blaukopf" wird in Oschersleben und Most in neuer Optik an den Start gehen.

    Start in der Klasse Regularity 3.

    R65-Tank und eine schmale Halbschale stehen ihr in weiß/blau ganz gut.


    Die Farbentscheidung ist gefallen.

    In Kürze muss ich die Stoßfänger vom Beetle meiner Frau in Silber neu lackieren lassen.

    Da kann der Rahmen gleich mit gemacht werden.

    Danach werden die Anbauteile fest installiert und es geht an Motor und Verkleidung.

    Mit dem Bosee-Team in Anneau-du-Rhin

    Um 6.00 Uhr fuhren ich und Sohn Robin mit unserem Transporter und 2 Boxer-BMW´s in Pforzheim los.

    Wir fuhren über die kleine Rheinbrücke beim AKW Fessenheim und um 7.45 Uhr trafen wir ein.

    Wir fanden ein geordnetes Fahrerlager und auch gleich einen Platz.

    Ich war in Gruppe A und musste um 8 Uhr zur Einschreibung. Nach 5 Minuten hatte ich meine und Robin´s

    Unterlagen und auch noch einen kostenlosen Milchkaffee. Den gab es den ganzen Tag gratis.

    Wir waren mit unseren Aufbau und den Vorbereitungen wie Luftdruck, Reifenwärmer und Tanken beschäftigt bis wir 8.40 Uhr

    zur Fahrerbesprechung (Mundschutzpflicht) gerufen wurden.

    Christian und sein Team haben alles bestens organisiert und perfekt erklärt.


    Tolle Typen, die Organisatoren aus Konstanz


    75 Teilnehmer waren es in 3 Startergruppen eingeteilt. Ich war Gruppe Rot, Robin und Kollege Peter Gruppe Gelb.

    6 Turns zwischen 20 und 25 Minuten waren für einen Betrag von 199 Euro angemessen.

    Um 9.00 Uhr kam die Stunde der Wahrheit. Vom Streckenbetreiber wurde eine db-Messung durchgeführt und mehr als 100 db

    dürfen es nicht sein. Ich hatte db-Killer von Hattech in die von Günter Michel gebauten Endtöpfe eingebaut.


    Ich hatte meine T17 "Blaukopf" dabei - 980 ccm, 38er Dellos, 32:10 ...


    Bei der Einfahrt zum ersten Turn wurde die Messung von einer netten Französin durchgeführt.

    Kein Problem und gleich auf die Strecke. Vor ein paar Jahren war ich das letzte Mal dort.

    Die Maschine zog auch ganz gut und wir fuhren in einer Gruppe zur Erkundungsrunde.

    Ich war in der Klasse über 80 PS und da ging es dann ganz schön zur Sache.

    Nach 20 Minuten war Wechsel.


    Robin mit seiner 1000 ccm, 40er Dellos, 32:10 ...

    Auch Robin fand schnell seine Linie und konnte in der mittleren Truppe mit seiner Boxer auftrumpfen.

    Zwischendurch kam mal ein kleiner Schauer und die Strecke war dann bei meinem Turn nass.

    Dadurch konnte ich noch eine bessere Linie finden, nach dem ich vorher noch am Fahrwerk etwas

    eingestellt hatte. Es waren ja auch Einstellfahrten. Dann kam die Sonne durch und es wurde heiß.

    Reifenwärmer waren nicht mehr notwendig und die Rundenzeiten wurden immer besser.

    Nach der Mittagspause gab es nochmal etwas Regen, der aber wieder schnell verdampfte.


    Das ist Christians Ducati. Er fuhr damit einige Turns mit.


    Gegen 16 Uhr packten wir langsam unsere Sachen, denn am Himmel zog sich das für den ganzen Tag

    vorausgesagte Sturmtief aus dem Westen Frankreichs zusammen.

    Es soll im Herbst nochmal ein BoSee-Classics / Anneau-du-Rhin geben.

    Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei.

    Hallo zusammen,


    in der Zwischenzeit ist leider verordnete Ruhe eingekehrt.

    Es finden verschiedene Renntrainings statt, wie z.B. das Montagstraining von Speer.



    Jetzt am 22.6.2020 sind wieder einige Boxer-Fahrer dabei.

    Christof Klonig, Werner Müller, Wilhelm Johmann, Peter Kuhn und ich.

    Das Montagstraining startet um 17.10 Uhr und geht bis 20.00 Uhr.

    Grand Prix Strecke, 2 Gruppen schnell und sehr schnell, alle 20 Minuten im Wechsel.

    Mit 29 Lebensjahren ist Ferdinand Kaczor nicht sehr alt geworden und ist damit schon länger Tod als er gelebt hat.

    Was übrig bleibt ist die Erinnerung an einen Privatrennfahrer, der es bereits in jungen Jahren geschafft hat Motorrad-Geschichte

    zu schreiben. Heute sind bei Klassik-Rennen mehr Kaczor-Konstruktionen im Einsatz, als in der kurzen Zeit seines Schaffens

    entstanden sind.

    Zum Ausklang seines Gedenktages trinke ich noch ein Bier auf diesen Pionier des Boxer-Rennsports.

    Zur Farbgebung hat sich Rolf Janssen gemeldet und meint blau oder silber.

    Der außergewöhnliche Rahmen würde bei schwarz in den Hintergrund treten.



    Von Kurt - Road Race Service hab ich noch einen Conti Road Attack 3 CR in 110-80R18 für

    hinten bekommen.

    Silber für den Rahmen ist auch mein Favorite.

    Dies ist der neuste Stand nach diversen Korrekturen und für den Moment auch vorerst der Letzte.

    Jetzt muss ich den Motor machen und da sieht man nicht so viel ;-)


    In welcher Farbe soll ich nur den Rahmen lackieren?

    - klassisch schwarz

    - Racing silber

    - Skyblue - wie die BMW Propeller