Beiträge von BMW-Hanse

    Das Fahrerlager in Hockenheim war heute Abend schon richtig voll.

    Die Box 35 ist belegt und die ersten BMW´s sind bereits abgenommen.

    Morgen früh folgen die restlichen Fahrer.

    Durch Corona Maßnahmen ist alles etwas anders als sonst.

    Das wird sich sicher legen, wenn wir wieder auf der Strecke in unserem Element sind.

    Bei der Boxer Trophy waren Freitag und Samstag 3 Trainings zu absolvieren, bei denen ich mich von den

    Zeiten stetig verbesserte. Ich kam allerdings nicht an die Werte von vor 2 Jahren ran.

    In der Boxerklasse musste ich beim ersten Lauf am Sonntag früh um 9.00 Uhr meinen sonst üblichen

    2. Platz an Tilo Schubert abgeben. Sieger wurde Rolf von der Weyden.



    Lauf 2 startete um 14.00 Uhr

    Ich hatte einen super Start, ordnete mich im vorderen Feld ein, lies keine Lücke und raste mit um den Kurs.

    Eingangs der Zielgeraden (lange 90 Grad Rechtskurve) brach unvermittelt mein Hinterrad aus und die Maschine stellte sich hinten schräg -

    zum Glück habe ich immer 1,5 cm Negativfederweg eingestellt und deshalb keinen Highsider.

    Bodenkontakt mit Fuß, dann saß der Motor auf und bremste die Maschine ab. Ich dreht mich ein paar Mal und flog weiter Richtung Kiessbett.

    Wie lange man rutschen kann, bis alles zum Stillstand kommt ist phänomenal und das Geräusch der Kieselsteine habe ich noch im Ohr.

    Die Ernüchterung: kann nicht weiterfahren, 2. Platz verschenkt, Motorrad kaputt, Finger und Knie leichter Schmerz.

    Ein Streckenposten sah zuerst ob ich ok war, dann forderte er mich auf ihm zu helfen das Motorrad aus der Sturzzone zu schieben.

    Ich machte sofort den Benzinhahn zu und zog den Hauptstromstecker. Es war noch der dritte Gang drin, der musste erst mal raus.

    Die Boxer hat es schwer erwischt


    Selbst der Ventildeckel hat den Sturz nicht überlebt



    Und ich sitze jetzt zu Hause vor dem Computer, habe meinen Fuß hochgelegt, um das schmerzende Knie zu entlasten,

    und schreibe diesen Rennbericht. 2 Tage Pause für mich waren genug.

    Morgen früh ist die BMW dran. Schließlich will ich in Hockenheim in 4 Wochen starten.

    Most/CZ ist schon wieder Geschichte. 3 Tage Fahren unter tropischen Bedingungen.

    Der Blaukopf konnte wieder punkten und lief genau so gut wie meine Boxer-Cup Maschine.

    Lediglich das Fahrwerk ist noch 1. Generation (mein Sohn fährt 2. und ich mit der anderen 3.)

    Startplatz 7


    und bei der 40 minütigen Dauerprüfung Platz 3



    Das war Stand Samstag Abend 18.00 Uhr.

    Jetzt haben alle am Ehrentag so schön gratuliert - aber es kommt immer einer hinterher.

    Alles Gute noch nachträglich zum runden Geburtstag, Gesundheit und viel Freunde mit den Motorrädern und

    "unserem Forum".

    Die T17 "Blaukopf" wird in Oschersleben und Most in neuer Optik an den Start gehen.

    Start in der Klasse Regularity 3.

    R65-Tank und eine schmale Halbschale stehen ihr in weiß/blau ganz gut.


    Mit dem Bosee-Team in Anneau-du-Rhin

    Um 6.00 Uhr fuhren ich und Sohn Robin mit unserem Transporter und 2 Boxer-BMW´s in Pforzheim los.

    Wir fuhren über die kleine Rheinbrücke beim AKW Fessenheim und um 7.45 Uhr trafen wir ein.

    Wir fanden ein geordnetes Fahrerlager und auch gleich einen Platz.

    Ich war in Gruppe A und musste um 8 Uhr zur Einschreibung. Nach 5 Minuten hatte ich meine und Robin´s

    Unterlagen und auch noch einen kostenlosen Milchkaffee. Den gab es den ganzen Tag gratis.

    Wir waren mit unseren Aufbau und den Vorbereitungen wie Luftdruck, Reifenwärmer und Tanken beschäftigt bis wir 8.40 Uhr

    zur Fahrerbesprechung (Mundschutzpflicht) gerufen wurden.

    Christian und sein Team haben alles bestens organisiert und perfekt erklärt.


    Tolle Typen, die Organisatoren aus Konstanz


    75 Teilnehmer waren es in 3 Startergruppen eingeteilt. Ich war Gruppe Rot, Robin und Kollege Peter Gruppe Gelb.

    6 Turns zwischen 20 und 25 Minuten waren für einen Betrag von 199 Euro angemessen.

    Um 9.00 Uhr kam die Stunde der Wahrheit. Vom Streckenbetreiber wurde eine db-Messung durchgeführt und mehr als 100 db

    dürfen es nicht sein. Ich hatte db-Killer von Hattech in die von Günter Michel gebauten Endtöpfe eingebaut.


    Ich hatte meine T17 "Blaukopf" dabei - 980 ccm, 38er Dellos, 32:10 ...


    Bei der Einfahrt zum ersten Turn wurde die Messung von einer netten Französin durchgeführt.

    Kein Problem und gleich auf die Strecke. Vor ein paar Jahren war ich das letzte Mal dort.

    Die Maschine zog auch ganz gut und wir fuhren in einer Gruppe zur Erkundungsrunde.

    Ich war in der Klasse über 80 PS und da ging es dann ganz schön zur Sache.

    Nach 20 Minuten war Wechsel.


    Robin mit seiner 1000 ccm, 40er Dellos, 32:10 ...

    Auch Robin fand schnell seine Linie und konnte in der mittleren Truppe mit seiner Boxer auftrumpfen.

    Zwischendurch kam mal ein kleiner Schauer und die Strecke war dann bei meinem Turn nass.

    Dadurch konnte ich noch eine bessere Linie finden, nach dem ich vorher noch am Fahrwerk etwas

    eingestellt hatte. Es waren ja auch Einstellfahrten. Dann kam die Sonne durch und es wurde heiß.

    Reifenwärmer waren nicht mehr notwendig und die Rundenzeiten wurden immer besser.

    Nach der Mittagspause gab es nochmal etwas Regen, der aber wieder schnell verdampfte.


    Das ist Christians Ducati. Er fuhr damit einige Turns mit.


    Gegen 16 Uhr packten wir langsam unsere Sachen, denn am Himmel zog sich das für den ganzen Tag

    vorausgesagte Sturmtief aus dem Westen Frankreichs zusammen.

    Es soll im Herbst nochmal ein BoSee-Classics / Anneau-du-Rhin geben.

    Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei.

    Hallo zusammen,


    in der Zwischenzeit ist leider verordnete Ruhe eingekehrt.

    Es finden verschiedene Renntrainings statt, wie z.B. das Montagstraining von Speer.



    Jetzt am 22.6.2020 sind wieder einige Boxer-Fahrer dabei.

    Christof Klonig, Werner Müller, Wilhelm Johmann, Peter Kuhn und ich.

    Das Montagstraining startet um 17.10 Uhr und geht bis 20.00 Uhr.

    Grand Prix Strecke, 2 Gruppen schnell und sehr schnell, alle 20 Minuten im Wechsel.

    Mit 29 Lebensjahren ist Ferdinand Kaczor nicht sehr alt geworden und ist damit schon länger Tod als er gelebt hat.

    Was übrig bleibt ist die Erinnerung an einen Privatrennfahrer, der es bereits in jungen Jahren geschafft hat Motorrad-Geschichte

    zu schreiben. Heute sind bei Klassik-Rennen mehr Kaczor-Konstruktionen im Einsatz, als in der kurzen Zeit seines Schaffens

    entstanden sind.

    Zum Ausklang seines Gedenktages trinke ich noch ein Bier auf diesen Pionier des Boxer-Rennsports.

    Zur Farbgebung hat sich Rolf Janssen gemeldet und meint blau oder silber.

    Der außergewöhnliche Rahmen würde bei schwarz in den Hintergrund treten.



    Von Kurt - Road Race Service hab ich noch einen Conti Road Attack 3 CR in 110-80R18 für

    hinten bekommen.

    Silber für den Rahmen ist auch mein Favorite.

    Dies ist der neuste Stand nach diversen Korrekturen und für den Moment auch vorerst der Letzte.

    Jetzt muss ich den Motor machen und da sieht man nicht so viel ;-)



    In welcher Farbe soll ich nur den Rahmen lackieren?

    - klassisch schwarz

    - Racing silber

    - Skyblue - wie die BMW Propeller

    Um zu prüfen, ob der Rahmen stimmig ist, muss das Motorrad erst einmal komplett zusammengebaut werden.

    Die Kurzschwinge passte schon mal hervorragend in den Rahmen. Auch die Anbindung an den Kardan. Der Motor liegt aber für

    meine Anforderungen eindeutig zu tief und hat vom Kardan auch noch 2 - 3 cm Luft nach oben (5/2020).



    Als optimale Länge für die Stoßdämpfer habe ich 33,5 cm ermittelt und bei einem Kollegen etwas gefunden.

    Bei der Gabel und dem gesamten Vorderbau incl. Bremse werde ich auf die R65/R80 Monolever-Teile zurückgreifen.

    Das sind alles gute Serien-Teile von Brembo. Mit 38 mm ist die Gabel etwas überdimensioniert, was aber nicht schadet.

    Bei den Rädern habe ich hinten eine 2,5 x 18 Felge einer R100RS und vorne eine 2,5 x 18 Monolever.


    Auf jeden Fall mussten sie Gold werden, das wollte ich schon immer mal ...


                  


    Dann schauen wir mal, wie alles zusammenpasst.


    Die Ducati von Grizzly sieht ja fast aus, wie die auf dem Plakat (bis auf Spiegel und Felgenfarbe).

    Ich gehe mal davon aus, das der materialschonende kleinere Kurs gefahren wird.

    Wenn ich nicht schon für Montag 22.6. Montagstraining gebucht hätte, wäre ich mit Sicherheit dabei.

    Keine Kompromisse und möglichst viel verarbeiten, was schon vorhanden ist und irgendwo im verborgenen

    Das ist gar nicht so einfach nach diesen Kriterien eine funktionierende Renn-Boxer aufzubauen.

    Keine Kompromisse beim Tank - ich wollte schon immer einen schmalen langen Tank, wie ihn Jan Beck bei seinen

    Becks BMWs einsetzt, und habe ihn angeschrieben. Kein Problem - ich habe ihn sogar in meiner Wunschfarbe weiß bekommen (3/2020).

    Bei der Höckersitzbank musste es eine sein, bei der der Loop unter den Höcker passt, den der Rahmenbauer nach oben stehen lies.

    Diese habe ich hier bei Classic Motorrad im Marktplatz für 40,-- Euro gefunden und sie passt phänomenal.

    Die Raask-Fußrastenanlage lag schon einige Jahre im Regal und passt zu dem Projekt. Sie ist für den Moment an der Aufnahme für die

    Endschalldämpfer montiert.



    Für die weitere Teilebeschaffung fuhr ich zu meinem Freund Adolf Fleiner. Der hat ein ganzes Haus voll mit Boxerteilen:

    Kurzschwinge, Endantrieb, Getriebe, Gabel, Vorder- und Hinterrad, Vergaser, Bremssättel und Pumpe ... (4/2020).

    Hallo zusammen,


    war nun das Huhn zuerst da oder das Ei, und was hat diese Frage mit Classic Motorrad zu tun?


    Wenn man ein neues Renn-Motorrad aufbauen möchte, sollte schon außer einer Idee etwas Basis vorhanden

    sein . Bei mir war es ein havarierter Michel-Motor, der bei mir in der Werkstatt auf Stand-by stand.

    Seiner gekürzten 850er Zylindersätze wurde er schon von Sohn Robin beraubt, als er sich seine "Glemseck" baute.

    Dafür hat er mir seine alten 650er Zylinder und diverse Zylinderköpfe hinterlassen (9/2019).

    Die Kurbelwelle und Lager des Michel-Motors sind nicht mehr zu gebrauchen. Aber die Emotionen sind vorhanden.


    Anfang des Jahres (2/2020) war ein interessantes Angebot auf Ebay-Kleinanzeigen, dem ich nach ausführlichen Recherchen

    nicht widerstehen konnte. Ein BMW-Rennsportrahmen im Stil der alten RS Boxer und Ferdinand Kaczor.



            


    In meinem Fall ist nun die Basis der Rahmen geworden, auf den ich eine Renn-Boxer aufbauen werde.

    Ich werde in einer spanenden Geschichte erzählen, wie daraus etwas Fahrbares entstehen wird.

    Dank der vielen freien Rennwochenenden könnte das Motorrad sogar noch in diesem Jahr fertig werden.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich nun die letzten Teile und wieder den M-Lenker montiert habe, ist die K 75 C ready for race



    Mit der Startnummer B59 wollte ich in Most bei der DHM vom VfV damit an den Start gehen.

    Nun ist leider die Absage gekommen - so ein Mist.


    Da bleibt mir vorerst nichts anderes übrig als mein Projekt für 2021 anzugreifen.

    Das Bild ist vom August 2015 in Most.

    Ich fuhr damals die Klassik 83 Open zusammen mit Boxern, Guzzis und Ducati.

    1983 kam die BMW K100 raus und die K75 wurde bis 1985 noch zurückgehalten.

    Die K75 war kürzer, leichter und hatte den 3 = 6 Motor.

    Einige Komponenten wurden auch bei den Boxern bis zu deren Produktionsstopp verbaut.