Beiträge von BMW-Hanse

    Mit dem Bosee-Team in Anneau-du-Rhin

    Um 6.00 Uhr fuhren ich und Sohn Robin mit unserem Transporter und 2 Boxer-BMW´s in Pforzheim los.

    Wir fuhren über die kleine Rheinbrücke beim AKW Fessenheim und um 7.45 Uhr trafen wir ein.

    Wir fanden ein geordnetes Fahrerlager und auch gleich einen Platz.

    Ich war in Gruppe A und musste um 8 Uhr zur Einschreibung. Nach 5 Minuten hatte ich meine und Robin´s

    Unterlagen und auch noch einen kostenlosen Milchkaffee. Den gab es den ganzen Tag gratis.

    Wir waren mit unseren Aufbau und den Vorbereitungen wie Luftdruck, Reifenwärmer und Tanken beschäftigt bis wir 8.40 Uhr

    zur Fahrerbesprechung (Mundschutzpflicht) gerufen wurden.

    Christian und sein Team haben alles bestens organisiert und perfekt erklärt.


    Tolle Typen, die Organisatoren aus Konstanz


    75 Teilnehmer waren es in 3 Startergruppen eingeteilt. Ich war Gruppe Rot, Robin und Kollege Peter Gruppe Gelb.

    6 Turns zwischen 20 und 25 Minuten waren für einen Betrag von 199 Euro angemessen.

    Um 9.00 Uhr kam die Stunde der Wahrheit. Vom Streckenbetreiber wurde eine db-Messung durchgeführt und mehr als 100 db

    dürfen es nicht sein. Ich hatte db-Killer von Hattech in die von Günter Michel gebauten Endtöpfe eingebaut.


    Ich hatte meine T17 "Blaukopf" dabei - 980 ccm, 38er Dellos, 32:10 ...


    Bei der Einfahrt zum ersten Turn wurde die Messung von einer netten Französin durchgeführt.

    Kein Problem und gleich auf die Strecke. Vor ein paar Jahren war ich das letzte Mal dort.

    Die Maschine zog auch ganz gut und wir fuhren in einer Gruppe zur Erkundungsrunde.

    Ich war in der Klasse über 80 PS und da ging es dann ganz schön zur Sache.

    Nach 20 Minuten war Wechsel.


    Robin mit seiner 1000 ccm, 40er Dellos, 32:10 ...

    Auch Robin fand schnell seine Linie und konnte in der mittleren Truppe mit seiner Boxer auftrumpfen.

    Zwischendurch kam mal ein kleiner Schauer und die Strecke war dann bei meinem Turn nass.

    Dadurch konnte ich noch eine bessere Linie finden, nach dem ich vorher noch am Fahrwerk etwas

    eingestellt hatte. Es waren ja auch Einstellfahrten. Dann kam die Sonne durch und es wurde heiß.

    Reifenwärmer waren nicht mehr notwendig und die Rundenzeiten wurden immer besser.

    Nach der Mittagspause gab es nochmal etwas Regen, der aber wieder schnell verdampfte.


    Das ist Christians Ducati. Er fuhr damit einige Turns mit.


    Gegen 16 Uhr packten wir langsam unsere Sachen, denn am Himmel zog sich das für den ganzen Tag

    vorausgesagte Sturmtief aus dem Westen Frankreichs zusammen.

    Es soll im Herbst nochmal ein BoSee-Classics / Anneau-du-Rhin geben.

    Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei.

    Hallo zusammen,


    in der Zwischenzeit ist leider verordnete Ruhe eingekehrt.

    Es finden verschiedene Renntrainings statt, wie z.B. das Montagstraining von Speer.



    Jetzt am 22.6.2020 sind wieder einige Boxer-Fahrer dabei.

    Christof Klonig, Werner Müller, Wilhelm Johmann, Peter Kuhn und ich.

    Das Montagstraining startet um 17.10 Uhr und geht bis 20.00 Uhr.

    Grand Prix Strecke, 2 Gruppen schnell und sehr schnell, alle 20 Minuten im Wechsel.

    Mit 29 Lebensjahren ist Ferdinand Kaczor nicht sehr alt geworden und ist damit schon länger Tod als er gelebt hat.

    Was übrig bleibt ist die Erinnerung an einen Privatrennfahrer, der es bereits in jungen Jahren geschafft hat Motorrad-Geschichte

    zu schreiben. Heute sind bei Klassik-Rennen mehr Kaczor-Konstruktionen im Einsatz, als in der kurzen Zeit seines Schaffens

    entstanden sind.

    Zum Ausklang seines Gedenktages trinke ich noch ein Bier auf diesen Pionier des Boxer-Rennsports.

    Zur Farbgebung hat sich Rolf Janssen gemeldet und meint blau oder silber.

    Der außergewöhnliche Rahmen würde bei schwarz in den Hintergrund treten.



    Von Kurt - Road Race Service hab ich noch einen Conti Road Attack 3 CR in 110-80R18 für

    hinten bekommen.

    Silber für den Rahmen ist auch mein Favorite.

    Dies ist der neuste Stand nach diversen Korrekturen und für den Moment auch vorerst der Letzte.

    Jetzt muss ich den Motor machen und da sieht man nicht so viel ;-)



    In welcher Farbe soll ich nur den Rahmen lackieren?

    - klassisch schwarz

    - Racing silber

    - Skyblue - wie die BMW Propeller

    Um zu prüfen, ob der Rahmen stimmig ist, muss das Motorrad erst einmal komplett zusammengebaut werden.

    Die Kurzschwinge passte schon mal hervorragend in den Rahmen. Auch die Anbindung an den Kardan. Der Motor liegt aber für

    meine Anforderungen eindeutig zu tief und hat vom Kardan auch noch 2 - 3 cm Luft nach oben (5/2020).



    Als optimale Länge für die Stoßdämpfer habe ich 33,5 cm ermittelt und bei einem Kollegen etwas gefunden.

    Bei der Gabel und dem gesamten Vorderbau incl. Bremse werde ich auf die R65/R80 Monolever-Teile zurückgreifen.

    Das sind alles gute Serien-Teile von Brembo. Mit 38 mm ist die Gabel etwas überdimensioniert, was aber nicht schadet.

    Bei den Rädern habe ich hinten eine 2,5 x 18 Felge einer R100RS und vorne eine 2,5 x 18 Monolever.


    Auf jeden Fall mussten sie Gold werden, das wollte ich schon immer mal ...


                  


    Dann schauen wir mal, wie alles zusammenpasst.


    Die Ducati von Grizzly sieht ja fast aus, wie die auf dem Plakat (bis auf Spiegel und Felgenfarbe).

    Ich gehe mal davon aus, das der materialschonende kleinere Kurs gefahren wird.

    Wenn ich nicht schon für Montag 22.6. Montagstraining gebucht hätte, wäre ich mit Sicherheit dabei.

    Keine Kompromisse und möglichst viel verarbeiten, was schon vorhanden ist und irgendwo im verborgenen

    Das ist gar nicht so einfach nach diesen Kriterien eine funktionierende Renn-Boxer aufzubauen.

    Keine Kompromisse beim Tank - ich wollte schon immer einen schmalen langen Tank, wie ihn Jan Beck bei seinen

    Becks BMWs einsetzt, und habe ihn angeschrieben. Kein Problem - ich habe ihn sogar in meiner Wunschfarbe weiß bekommen (3/2020).

    Bei der Höckersitzbank musste es eine sein, bei der der Loop unter den Höcker passt, den der Rahmenbauer nach oben stehen lies.

    Diese habe ich hier bei Classic Motorrad im Marktplatz für 40,-- Euro gefunden und sie passt phänomenal.

    Die Raask-Fußrastenanlage lag schon einige Jahre im Regal und passt zu dem Projekt. Sie ist für den Moment an der Aufnahme für die

    Endschalldämpfer montiert.



    Für die weitere Teilebeschaffung fuhr ich zu meinem Freund Adolf Fleiner. Der hat ein ganzes Haus voll mit Boxerteilen:

    Kurzschwinge, Endantrieb, Getriebe, Gabel, Vorder- und Hinterrad, Vergaser, Bremssättel und Pumpe ... (4/2020).

    Hallo zusammen,


    war nun das Huhn zuerst da oder das Ei, und was hat diese Frage mit Classic Motorrad zu tun?


    Wenn man ein neues Renn-Motorrad aufbauen möchte, sollte schon außer einer Idee etwas Basis vorhanden

    sein . Bei mir war es ein havarierter Michel-Motor, der bei mir in der Werkstatt auf Stand-by stand.

    Seiner gekürzten 850er Zylindersätze wurde er schon von Sohn Robin beraubt, als er sich seine "Glemseck" baute.

    Dafür hat er mir seine alten 650er Zylinder und diverse Zylinderköpfe hinterlassen (9/2019).

    Die Kurbelwelle und Lager des Michel-Motors sind nicht mehr zu gebrauchen. Aber die Emotionen sind vorhanden.


    Anfang des Jahres (2/2020) war ein interessantes Angebot auf Ebay-Kleinanzeigen, dem ich nach ausführlichen Recherchen

    nicht widerstehen konnte. Ein BMW-Rennsportrahmen im Stil der alten RS Boxer und Ferdinand Kaczor.



            


    In meinem Fall ist nun die Basis der Rahmen geworden, auf den ich eine Renn-Boxer aufbauen werde.

    Ich werde in einer spanenden Geschichte erzählen, wie daraus etwas Fahrbares entstehen wird.

    Dank der vielen freien Rennwochenenden könnte das Motorrad sogar noch in diesem Jahr fertig werden.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich nun die letzten Teile und wieder den M-Lenker montiert habe, ist die K 75 C ready for race



    Mit der Startnummer B59 wollte ich in Most bei der DHM vom VfV damit an den Start gehen.

    Nun ist leider die Absage gekommen - so ein Mist.


    Da bleibt mir vorerst nichts anderes übrig als mein Projekt für 2021 anzugreifen.

    Das Bild ist vom August 2015 in Most.

    Ich fuhr damals die Klassik 83 Open zusammen mit Boxern, Guzzis und Ducati.

    1983 kam die BMW K100 raus und die K75 wurde bis 1985 noch zurückgehalten.

    Die K75 war kürzer, leichter und hatte den 3 = 6 Motor.

    Einige Komponenten wurden auch bei den Boxern bis zu deren Produktionsstopp verbaut.

    Das Vorderrad und die Bremsscheiben haben heute noch eine Aufbereitung bekommen.

    Und das Schutzbech noch eine Teillackierung. Jetzt muss nur noch der mittelalte Conti CR drauf.



    In der Zwischenzeit habe ich eine Anfrage beim VfV gestellt, wegen Fahrzeugpass und Klasseneinteilung.

    3-Zylinder sind bei den Klassikern noch eine Grauzone, aber ich bin zuversichtlich eine Klasse zu finden.

    Schließlich ist die Maschine 35 Jahre alt und damit gleich alt wie eine 2-Ventiler Monolever.

    Deshalb passen auch viele Teile wie z.B. Vorderrad, Kupplungsdruckplatten, Bremsen, auch die hinteren Beläge.

    Die neuere Showa-Gabel wurde auch in den Paralever-Modellen R80R und R100R verbaut, allerdings mit

    17 Zoll Rädern.

    Hallo zusammen,

    vielen geht es sicher ähnlich wie mir - eine fehlende Perspektive im Klassik-Motorradsport durch Corona - dadurch gefrustet.

    Nachdem nun alle Boxer startklar wären, wenn wir nur dürften, habe ich mich aus purer Verzweiflung an was neues Altes

    herangemacht.

    Im August 2017 hatte ich in Most mit meiner K75 Classic Racer # 250 noch einen Podiumsplatz eingefahren.

    Danach hatten Boxer-BMW´s Priorität und die "Flying Brick" stand immer mal wieder an anderen Stellen in der Werktatt.

    Sie diente als Ersatzteilträger für die Boxer, wie z.B. die Showa-Gabel mit Rad und Bremse in meiner aktuellen Renn-Boxer.
    Danach war nix mehr los mit ihr. Mein Sohn wollte Sie schon abschieben; Söhne sind da oft schneller ;-) als ihre Väter!

    Nun kam alles ganz anders. Corona hat irgendwie vieles verändert, und man macht einige Dinge instinktiver.

    Deshalb fand die "K" wieder meine Aufmerksamkeit. Was mich vor allem interessierte war, ob der Motor noch einen

    Ton von sich gibt und welchen. Als ich sie seinerzeit abstellte, war sie kerngesund.

    Ich besorgte erst einmal eine passende Batterie. Durch die Einspritzung und Benzinpumpe braucht man schon was

    Ordentliches. Eingebaut war sie schnell und die Stunde der Wahrheit war gekommen.

    Auf den ersten Drücker sprang sie an, im sonoren Sound eines Dreizylinders und ich war begeistert.

    Die Maschine muss auf jeden Fall wieder gemacht werden!

    Das war vor 2 Wochen.

    Einen Satz K100 Gabelholme hatte ich noch im Bestand.

    In der Zwischenzeit sind alle alten Aufkleber entfernt und die Lackteile gereinigt und teilgeschliffen.

    Das Matt-Silber hatte schon viel erlebt soll aber erhalten bleiben, weil es gut zum Charakter der BMW passt.

    Und weil ich zu einer Komplettlackierung keine allzugroße Lust hatte. Auf jeden Fall was mit BLAU, siehe Bild.



    Fortsetzung folgt in Kürze.

    Unser Aristo-Timing Team mit Sohn Robin # 47 und mir, arbeitete sich bis zur

    Mittagspause mit Einfahren der neuen Motoren durch.



    Dann zog mir meinen BMW-Rennkombi an und erhöhte meine Drehzahl.


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    Robin fand sich gut mit seinem neuen Arbeitsgerät zurecht.


    Die Hockenheim Einstellfahrten sind schon wieder Vergangenheit - sie fanden allerdings ohne Zuschauer statt.

    Manfred John hatte bei der Fahrerbesprechung für die Verantaltungen 2020 über wenig gute Aussichten zu berichten.

    Bei der Rennveranstaltung in Italien auf dem Adria Raceway ist es nur noch reine Formsache bis diese abgesagt werden wird.

    Der Coronavirus hat nunmehr auch Auswirkungen auf unseren Motorsport.

    Alle darauffolgenden Veranstaltungen in Deutschland sind mit einem großen Fragezeichen versehen.


    Wir haben die Einstellfahrten genossen, wie es vorläufig die letzte Motorsportveranstaltung gewesen wäre.

    5 Turns a 20 Minuten - von 4 Grad über Sonnenschein bis ein paar Tropfen zum Ausklang oder Tränen.


    Einstellfahrten Hockenheim

    Diese Veranstaltung wird zum jetzigen Moment stattfinden.

    Es haben sich 200 Fahrer angemeldet und die Veranstaltung fällt unter die

    kritische Anhäufung von Menschen, sodaß eine Absage nicht gegeben ist.

    Hallo zusammen,


    ich habe mir die Retro Classics auch angeschaut - Klasse was die Jungs da wieder nach Stuttgart für tolle Racer

    gebracht haben.

    Vielleicht schaffen wir nächstes Jahr einen Stand von Klassik Motorsport - ich wäre mit dabei.