Beiträge von Manx

    Zur Ergänzung


    https://superbikeplanet.com/st…o-race-the-isle-of-man-tt


    Ich sach mal so:

    Ich denke nicht, dass Hennen 77 'schlechte Erfahrungen' auf der TT gemacht hat, aber für einen Fahrer, der sich auf die WM kapriziert hatte waren dieser Aufwand von 14 Tagen und der damit verbundene psychische und auch materielle Verschleiß innerhalb einer WM Kampagne eine Belastung während seine WM Konkurrenten Zeit zum Entspannen hatten. Und WM Punkte gab es auf der TT sowieso nicht.

    Mag zynisch klingen, aber immerhin hatten die Herrschaften harte Köpfe, beim Rupert Hollaus hätte schon ein harter Faustschlag tödlich sein können...

    So, das wars das für erste, das Wetter ist zu schön für trübe Gedanken...

    War nicht zu dieser Zeit auch John Newbold im HERON Team ? Er gewann ja einen GP ( Brno ) !?

    Verunglückte tragisch beim NW 200........aber glaube auf einer Maschine eines Privat -teams !?

    Ich glaube, Newbold war schon noch für Heron unterwegs, aber nur national und hauptsächlich auf der XR 69, dem großen Viertaktbrummer.

    Sag ich mal, ich lass mich gerne korrigieren.

    Wie auch immer, Newbold, J. Williams, Parrish waren eben Fahrer, die Sheenes Dominanz anerkannten. Hennen eben nicht, deshalb wollte Sheene lieber den alternden Gary Nixon im Team haben....

    Nochmals zurück zu Pat Hennen.


    Im Jahr 1978 hatte Hennen die Chance im Kampf um die WM gegen Kenny Roberts zu bestehen, Barry Sheene hatte sie nicht. Legendär sind die freundlichen Begrüßungsworte 'If you pay peanuts, you will get monkeys' als Hennen ins Heron Team kam, da Sheene wusste, dass er es in Sachen 'return of investment' nicht mit seinem neuen Kollegen aufnehmen konnte.

    Ich gehe davon aus, dass Hennen das gleiche Material bekam wie Sheene, seine bisherigen Teamkollegen, z.B. John Williams, fuhren auf umlackierten Production Racer, Sheene sicherte sich exklusiv das Werksmaterial.


    Ja, 'nihil nisi bene de mortuis' gilt, ich weiß.....

    Dafür wurde Honda der Sieg in der F1 TT 1977 geschenkt als das Rennen abgebrochen wurde, was Honda wusste aber die Crew von Roger Nicholls (Ducati) nicht

    'Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen'

    Hat er zu seinem Unfall nie persönlich Stellung genommen?

    Nein, denn bei Hirnverletzungen sind die letzten Minuten vor dem Unfall offensichtlich so gut wie nie gespeichert... scheint so, als ob es vom RAM nicht auf die Festplatte geschrieben wird...

    Soweit ich weiß, ist er mit seinem Schicksal gut zurecht gekommen, er scheint seinen Halt im christlichen Glauben gefunden zu haben (kann man belächeln, aber es hat ihm geholfen). Er ist übrigens nicht an den Spätfolgen seiner Kopfverletzung verstorben.

    Ja, zu der Unfallursache gab es mehrere Erklärungen


    1) Fahrfehler: Das war Hennens 2. Rennen auf der TT, also eigentlich noch ein Newcomer und er fuhr m. E. 'GP Style' in der letzten Runde ohne die bei der TT nötigen Sicherheitsreserven. OK, es steht mir vom Schreibtisch aus nicht zu das zu beurteilen, es war aber damals mein Eindruck.


    2) Tom Herron hat ihn rausgedrängt. Das hat zumindest sein Bruder Chip behauptet.


    Hier eine alte TT-Website, die Chips erwähnte Aussage enthält:


    https://www.ttwebsite.com/forums/showthread.php?tid=2166


    3) Irgend ein Tier ist auf sein Visier eingeschlagen und hat ihn für einen Moment die Konzentration gekostet. So sein Mechaniker
    Vandenbroek:



    „Ich habe mit zwei Zeugen gesprochen, die ihn mit einer Hand am Lenker und der anderen am Visier durch diesen Abschnitt kommen sahen.“ Sie sahen, wie er die Bordsteinkante berührte, als er durch die Kurve fuhr und das Motorrad mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr – es war im höchsten Gang, als wir es zerlegten. Das ist wahrscheinlich eine Geschwindigkeit von über 150 Meilen pro Stunde – und als wir sein Visier zurückholten, das die Polizei zunächst beschlagnahmt hatte, waren darauf Flecken. Entweder hat er einen Vogel oder einen Käfer erwischt – überall war gelber Schleim. Meine eigene Theorie ist, dass er entweder versucht hat, sein Visier freizubekommen, oder er wurde ins Gesicht getroffen und erschrak. Das ist meine persönliche Meinung.‘

    Von Ray Battersby „Team Suzuki“


    In der Mitte Steve Baker...........wer ist der Herr links ?

    Das weiß ich leider auch nicht genau, ich vermute ein Mensch von der Organisation...der Hintergrund ist mit großer Wahrscheinlichkeit das Ferry Brouwer Zelt.

    Wer mehr über Pat Hennen wissen will, dem empfehle ich einen Besuch bei unseren französischen Kollegen von 'pit-lane.biz'. Man muss sich davor registrieren, um an das Bildmaterial zu kommen und mit dem Google Übersetzer geht es ganz gut mit dem Text. In diesem thread wird sehr detailliert seine Biographie, vor allem mit den vielen Rennen auch im pazifischen Raum, beleuchtet.


    Ich war 78 auf der TT, von der hauptsächlich das Hailwood Comeback bekannt ist. An dem Tag, an dem Hennen verunglückt ist und man nicht wusste, ob er lebend davonkommt sind Mac Hobson, Kenny Birch und Ernst Trachsel gestorben. Da hatte dann der Spaß ein Loch...

    1984 hat er eine Ehrenrunde auf der TT gefahren. Wie man sieht, hat er den 'vorsichtigen Finger' selbst bei einem Tourenbock (und selbst im Stand) nicht verlernt gehabt...


    Wenn ich die Programme aus den siebziger Jahren sehe wünsche ich mir eine Zeitmaschine, um mit dem heutigen Geld und den damaligen Preisen eine Einkaufstour im Fahrerlager zu unternehmen, als eine Manx, G 50 oder eine BMW RS 54 so etwas wie Edelschrott war...

    Heureka, der Sargnagel für den Straßenmotorradsport ist endlich gefunden.


    Panem et Circenses!


    Pecunia non olet (Titus Flavius Vespasianus, Imperator Romanum, 9 - 79 n. Chr.)

    Mit 'Straßen'rennen hat das millionenschwere Spektakel schon lange nix mehr zu tun...


    Sic transit gloria mundi, nos perituri mortem salutamus

    Das war glaube ich auch auf dem Weg zur IOM, hab mal gelesen, Florian wollte mit dem Gespann auch seinen neuen Beifahrer (Name?) noch besser an das Fahren im Boot gewöhnen.......stimmt das Manx?

    Ja, da gibt es 2 Geschichten, die manchmal vermengt werden


    1) Camathias' Citroen hatte auf dem Weg zur TT '63 in Warwickshire eine Panne. Er fuhr dann die letzten 150 Kilometer nach Liverpool auf seinem Renngespann.....


    2) '65 baute er das straßentaugliche Seitenwagengespann mit einem R69-Motor. Er fuhr damit von seinem Haus in Montreux zu Colin Seeley, nur mit den unvermeidlichen Pausen, und er plante, damit zum IOM zu fahren, um seinen Beifahrer Ducret an die Strecke zu gewöhnen, ich bin mir nicht sicher, ob er das letztendlich getan hat.


    Das ist Pat Wise


    Ein Bild vom Norisring '54, von meinem Vater gemacht...so, nun ist für heute Schluss, das Wetter ist zu schön um vorm Computer zu hocken:)


    Ihr könnt einen Weekend -Ausflug über die Grenze nach Österreich mit TV gucken verbinden........

    SERVUS TV überträgt Superbike und MOTO GP !

    Apropos Mielke : ....... wir müssen auch " Pater " Gustl Auinger ´s Kanzel -Predigt zuhören !^^

    Soll auch mittels VPN über den PC gehen, d.h., durch einen Proxy Rechner kommt man nicht mit der eigenen (deutschen) IP Adresse beim Server an...so oder so ähnlich, wer mehr weiß oder praktische Tipps geben kann, den lasse ich gerne den Vortritt...

    Die kulante Art vom Auinger finde ich recht angenehm, über den Mielke halt ich mich lieber zurück

    Ja, es ist schon erstaunlich, in welche Richtung die Italiener optisch ihre Motorräder entwickelt haben.. bei der Jota kam eine hochbauende Verkleidung (man hätte nur ins Ersatzteillager greifen müssen und die von der 750 SFC nehmen), dann die RGS und die 1000 er SFC, wo der schöne Zylinderkopf hinter Plastik versteckt wurde.

    Bei Ducati fand man auf einmal eckige Motorgehäuse schick und die Guzzi LM 1 ist wohl auch schöner als ihre Nachfolger.


    Um die Vibrationen zu mildern, wurde bei Laverda der Motor (der 120 Grad) in Silent Block Aufhängungen gehalten, was auch nicht unbedingt der Fahrstabilität geholfen hat. Honda probierte das auch bei der CB 1100 F, die starren Nachrüstteile gab es bei Eckert.....

    Sind die Schalldämpfer am Ende immer so gewesen?


    Wenn ich das Motorrad sehe, kommen bei mir viele Erinnerungen hoch, mein Cousin hatte eine Schwarze, aber mit Trommelbremsen, das war so 1975. Wie oft ich vor der Maschine stand und geträumt habe, ich weiss es nicht mehr, aber es kommt mir vor, als wäre es gestern. Wenn ich mal gross bin, aber dann hab ich auch so eine......

    Leider ist er 1976 damit tödlich verunglückt.

    Wenn Dein Cousin eine mit einer vorderen Trommelbremse gehabt hat, war es sehr wahrscheinlich eine 750, meine ist eine 1000 3C.

    Die Töpfe sind die Slater Töpfe für die Jota, sehen aus wie die TÜV konformen außer dem kleinen Rohrstück hinten, sind aber nicht sonderlich gedämpft...muss man eben in Ortschaften bei 2500 U/min schalten, dann geht das schon.


    Meine Lieblingswerbung


    Jetzt merke ich ..........die Reise führt uns von der Insel ............nach Italien !:D

    Von einer Insel zu einer Halbinsel....sorry, wollte Dein Thema nicht 'hijacken'....

    Ja, der DOHC Motor ist der 1000 (oder 1200) Dreizylinder.


    Es gab in Österreich einen rührigen Laverda Händler, Sulzbacher in Eferding, Franz Laimböck und Herbert Prügl waren recht erfolgreich.


    Nun zurück zur Insel!!


    Im 'Motorrad Classic Pocket Price Guide' (warum deutsch wenn es auch englisch geht...) wird die T 110 mit oder ohne Badewanne nicht separat aufgeführt. Wenn man als Vergleichsbeispiel die Vincent 'Black Prince' zur 'Shadow' nimmt, liegt die vollverkleidete 'Black Prince' im Wert erheblich darunter.

    Alles ist Geschmacksache, aber für mich gehört an ein Motorrad nur, was unbedingt nötig ist... eigentlich die 'Chopper Idee', aber das ging m.E. in die falsche Richtung.

    Bei 13:35 sehe ich August Hobl, der ja noch (hoffentlich!) unter uns weilt.

    Manche von den gezeigten Fahrern wurden sehr alt, wie auch Piet Knijnenburg (98, gest. 2017) sowie Ken Kavanagh (96, gest. 2019).