Beiträge von Manx

    Das genau wird leider nicht der Fall sein, an der Herstellung des Films, bzw. seiner Gestaltung, ist Ray Battersby nicht wirklich beteiligt! Er hat der Filmproduktion mit dem Material für sein Buch nur die Story geliefert!


    Karl

    Wie ich 'Sky Documentaries' gelesen habe habe ich schon nichts Gutes vermutet. Aber immerhin, Mat Oxley scheint nicht der Berater zu sein ;)

    Ist schon interessant wie schnell das Thema auch heute immer noch Kreise zieht. Der Titel stammt nicht von den Filmleuten, sondern zitiert einen damaligen Konkurrenten mit einer Aussage über Ernst Degner!

    Ich bin mal sehr gespannt was die aus dem zugrundeliegenden Stoff machen, es könnte gut werden, wenn es nicht in reisserischer Manier verhunzt wird. Ich kenne das Material ja, einen Teil davon habe ich selber recherchiert! Das Buch zum Thema von Ray Battersby (dem Autor von "Team Suzuki") wird noch in diesem Jahr erscheinen und wird den Titel "Codeword Berlin" haben.


    Karl

    Falls Ray Battersby tatsächlich in entscheidender Position den Film gestalten wird ist das immerhin ein Lichtblick.

    Vielleicht wird auch mal die Frage untersucht, warum Yamaha und Fumio ito '63 anscheinend aus eigener Kraft und ohne westliche Hilfe mit der RD 56 einen GP Sieg auf der Power Strecke Spa und noch 3 weitere 2. Plätze in GPs erzielen konnte. Waren 'die' Japaner technologisch Anfang der sechziger Jahre bei den 2-Taktern wirklich hinter dem Mond ?

    'Der Motorradrennfahrer Ernst Degner stand kurz vor dem Sieg der 50-cm³-Weltmeisterschaft (!!) im Jahr 1961'


    Schon der erste Satz... hoffentlich kommt da mehr rum als das übliche Kalter-Krieg Narrativ unter dem Motto 'Wir sind die Guten' :diablo:



    " Katastrophe !! " hätte nicht nur Michael von den " Steel Bodies " gesagt !

    Der Bau war ja komplett aus Holz........... auch wenn es bitterkalt war , da bleibt nix ! Unwiederbringliche Schätze sind verloren !

    Als damals das " British Motorcycle Museum " abbrannte , hatte man " Slippery Sam " wieder aufgebaut , aber ich glaub ,

    es war dann doch eine Replica !? Weiss da jemand mehr darüber ?


    https://www.culture24.org.uk/p…lands/birmingham/art25094


    Viel blieb nach dem Brand vom Original nicht übrig...

    Zum Thema 'Reifen' habe ich eine ehrlich gemeint Frage:


    Wenn von 'Reifendienst' gesprochen wir, ist damit Dunlop oder Michelin gemeint?


    Die Dunlop (Dachreifen - welche KR Nummern waren das eigentlich, KR 176 schwirrt noch irgendwie im Gedächtnis...) waren 74 m. E. nicht mehr so beliebt, soweit ich mich beispielsweise an den GP in Opatija 74 erinnere, waren dort die Michelin S 41 die bei weitem meist verwendeten Reifen (vorne und hinten) in den 250/350 Klassen.

    Der PZ 2 war beim nächsten Reifenhändler erhältlich (fuhr ich selbst bei Straßenmotorrädern auf dem Vorderrad) , ob der PZ 4 genauso leicht gekauft werden konnte habe ich nicht ausprobiert. Sprechen wir von diesen Reifen?


    Wer waren 74 die angesprochenen privilegierten Werksfahrer in den 250/350 Klassen?

    Villa/ Rougerie in beiden, Ago und Länsivuori bei den 350. Wer noch? Sind damit die Top-Privatiers gemeint?


    Danke (und ein gutes neues Jahr 2021!)

    Alles roger, ClassicRacer :imsohappy:


    Sag mir einfach Klasse und Startnummer, das Programm habe ich ja...


    Grüße aus dem Nürnberger Land

    Die Arkade wurde 1967 weggesprengt, zum abreißen war sie zu stabil...


    Seit Jahrzehnten wird nun in Nürnberg gestritten, ob man die Tribüne sowie Kongresshalle zerbröseln lassen soll oder die Substanz als (abschreckendes!!) Denkmal erhalten werden soll


    Zum Norisring_09 Bild kann ja ein kleines Ratespiel starten....

    Vielen Dank für die Stellungnahme eines prominenten Aktiven!


    Dass mit der finanziellen Abhängigkeit der Privatfahrer seitens der Organisatoren m. E. ganz bewusst kalkuliert wurde - einfach traurig.

    Und dass die FIM nach den Erfahrungen 1970 (kalt und nass) und 1972 (bitterkalt) wieder meinte, in der Eifel kann man im April gut einen GP (zusammen mit einer Auto Veranstaltung!) ausrichten...

    1974 waren die Erinnerungen an die Unfälle von Saarinen und und auch von Newcombe noch frisch, Unfälle, die wahrscheinlich in ihrer Schwere vermeidbar gewesen wären, hätte bei den Rennleitungen in Monza bzw Silverstone (Vernon Cooper!) ein weniger autokratisches Selbstverständnis geherrscht.


    PS: In meiner vorherigen Post waren mit mit den 'Affen' selbstverständlich n i c h t die Aktiven gemeint!! Nicht, dass es jemand am Ende in den falschen Hals bekommt....

    Karl-Heinz Kittler schreibt:

    Zum WM-Lauf 1974: Mein Vater Heinz Kittler (nicht K.-H. Kittler, das bin ich) erzählte mir damals (soweit ich mich noch erinnere):

    Dass die Mechaniker von Agostini meinen Vater festhalten wollten, als er zum Start fuhr. Er sagte dann, wenn sie die Finger nicht wegnehmmen, dann haut er ihnen einen Schraubenschlüssel drauf.

    Außerdem hat der Rennleiter oder ein anderer Verantwortlicher versprochen, das Preisgeld auf die am Start befindlichen Fahrer aufzuteilen. Was ja dann auch nicht der Fall war.

    Das haben sie nur gesagt, damit einige starten, sonst hätten wahrscheinlich die Zuschauer ein bisschen Kleinholz rund um den Ring veranstaltet. So die Erinnerung. Im Nachhinein meinte er, man hätte nicht starten sollen, denn die deutschen Verweigerer wurden (soweit ich weiß) für ein Rennen gesperrt. Ja so waren sie - unsere Funktionäre - lauter Schmarotzer.

    Der Rennleiter Kurt Bosch war eben einer der alten Schule, er war der Zirkusdirektor und die Affen hatten zu tanzen...das Ergebnis konnte man beim GP 74 bewundern..


    Abschnitt 'Kein Dünnbrettbohrer'


    https://www.zwischengas.com/de…iter-mit-Kult-Status.html

    Wer es gaanz genau wissen will, warum jeder Streckenabschnitt so heißt wie er heißt


    http://siljasttknowledge.blogspot.com/



    PS: Ich erinnere mich dunkel, dass im 'Das Motorrad' irgendwann in den Achtzigern ein 2 seitiger Artikel stand, in dem HOB seinen Erlebnisse und Erinnerungen an bestimmte Streckenabschnitte beschrieb.


    Das es kein von 'Motorrad' meines Wissens kein Stichwortverzeichnis (zumindest nicht für dieses Jahrzehnt) on-line gibt, ist es eine weitere Fleißaufgabe das zu finden...

    Vielen Dank!

    Weiss jemand welches TT Rennen es genau war, in dem er die Nr. 112 fuhr?

    1988 hat er ein sehr ähnliches Motorrad mit der Nr. 110 bei der Senior-TT gefahren, auch mit diesen glatten Ventildeckeln

    Ich erinnere mich vage, dass die BMW mit der 112 und dem Honda Comstar Rad ein Gefährt für eine 'Classic Parade' Runde war.

    (Man sollte die Bilder wirklich sorgfältig beschriften, alles was heute glasklar ist - nach ein paar Jahren ist alles weg :()

    Oder als Fleißaufgabe die Larry Devlin posts im Autosport Forum der letzen 10 Jahre raussuchen...

    Redman ist fin. auch am Ende, schon lange. Letztes Jahr konnte man ihn in UK gegen Cash zum Kaffeetrinken "mieten". Hat aber auch nicht geklappt. Traurig so etwas.

    Danke für die Info, ich habe das schon so vermutet. Die letzen Jahre, wo man ihn hinter 'nem Tapeziertisch sein Buch und Bilder verkaufend sah, waren schon traurig genug


    Ein Bild aus besseren Zeiten

    Danke für die Schützenhilfe!


    Was mir bei dem Bild auf Seite 74 eigentlich aufgestoßen ist: Der Text handelt von der 250 WM, das Bild zeigt aber meines Erachtens Read und Ivy beim 125 Rennen auf dem Nürburgring 1968. Relativ leicht festzumachen ist die 125er an der spillrigen Gabel, die 250 hatte eine Ceriani. (Und auch eine etwas mächtigere Kontur)

    Anbei Vergleichsbild vom 250 Lauf auf auf dem Nürburgring (Read mit anderer Startnummer und mit Vorderradschutzblech)


    Und ein Bild von der Guzzi soll auch nicht fehlen

    Was ist falsch? Klär uns auf! :lokomotive:

    Ich denke an Bildunterschriften auf den Seiten 5,74 und 78, die falsch oder wo zumindest Bild und Text nicht zusammenpassen.

    Es gibt zwar einen eifrigen Lesebriefschreiber aus Landau (schöne grüße an 'p' !), der Fehler im nachhinein korrigiert, aber es regt mich dennoch auf, dass in den Redaktionen ('Motorrad Classic' ist auch nicht besser) offensichtlich so wenig Wissen vorhanden ist. Da diese Heftchen in Abständen von 1-2 Monat erscheinen, kann man auch nicht von immensen Zeitdruck sprechen , der diese Schludrigkeiten entschuldigen kann. Eine kurze Durchsicht vor Drucklegung hätte genügt.


    So, das musste raus :schimpf:

    Yamaha Production Racer Übersicht (Die 'TZ' Reihe waren die wassergekühlten Exemplare)


    http://www.classic-motorrad.de…ha-racer/yamaha-Racer.htm




    Im Eifer des Gefechts kann ja mal ein Fehler passieren, aber einen Schlepphebel als Kipphebel zu bezeichnen war beim 'Techtalk' vom 'Holiday-Hoff' etwas gewöhnungsbedürftig.


    Dennoch: Hauptsache der Mielke ist nicht mehr am Mikrofon!!

    Es ist nicht so wichtig und ich kenne Phil Read auch nicht perönlich. Es wurde allerdings in den vorherigen Beiträgen angesprochen, dass Phil Read anscheinend an Frauen ein besonderes Interesses hatte. Das möchte ich jedoch nicht bewerten. Mir fiel dazu jedoch das T - Shirt auf, welches er bei der Siegerehrung in Nürnberg trug.

    Ist natürlich eine Geschmacksfrage.

    Danke!! Das T-shirt habe ich tatsächlich nicht bemerkt :hutab:


    Ich Dummi habe gerätselt, ob die schwarz-rot-goldene Schleife am Siegerkranz eventuell politisch nicht korrekt sein soll oder die Alkoholwerbung im Hintergrund.....

    Ja heute könnte man das wohl nicht mehr bringen, andererseits finde ich, man sollte auch nicht alles so bierernst nehmen, etwas Humor hat noch keinem geschadet..... und diese political correctness geht mir manchmal schon auf den Sack.

    Klärt mich bitte auf, wo ist das Problem??

    Mein Senf zu diesem Thema


    'Mitschuldig an der verkrachten Karriere von Bill Ivy'

    Soweit ich weiß, war die Entscheidung, sich werksseitig vom GP Sport zurückzuziehen, seitens Yamaha bereits getroffen, als zwischen den beiden noch alles in Butter war. Read ist eben den Weg gegangen, sich 1969 mit Production Racern bei 'big money' Veranstaltungen über Wasser zu halten.Die Weslake Geschichte und sein Benelli Einsatz bei der TT sind da wohl eher zu vernachlässigen......

    Dieser Weg war auch Bill Ivy nicht verbaut


    'Ivys erfolglose Auto Karriere'

    Wenn man bedenkt, dass er direkt den Sprung in die Formel 2 machte und auf Anhieb (sein erstes Rennen in Thruxton) gleichschnell war wie Stewart oder Rindt..... Natürlich zahlte er in seiner kurzen Karriere viel Lehrgeld, aber der Grundspeed war da


    Was m.E. Read eher anzukreiden ist, waren seine Versuche, seine Konkurrenten, wie z.B. Saarinen oder Newcombe, mit psychologischen Spielchen gelinde gesagt zu verunsichern. Oder, dass die TT ab '72 unsicher war, ab '77 wegen eines Batzen Geldes nicht mehr


    Hier ist ein ganz interessantes Interview aus der Neuzeit



    Ein linkisch sich benehmender Read und eine ahnungslose Interviewerin


    PS: Geht es Jim Redman finanziell besser als Read?