Beiträge von born53

    Nochmal aus der Sicht eines Zuschauers.


    Meine Frau und ich waren zum ersten Mal in Walldürn. :thumbup: Da wir im Laufe eines Jahres auf einigen Veranstaltungen sind, kann ich mir ein objektives Urteil erlauben, glaube ich zumindest.


    Uns hat es in Walldürn sehr gut gefallen. Günstiger Eintritt, klasse Zuschauerplätze, gute Atmosphäre, super Rennen. :thumbsup: Das alles wird nur durch die Veranstaltung in Boesenbiesen im Elsass übertroffen (für Zuschauer !)


    Einziger Kritikpunkt: Teilweise war das Servicepersonal am Getränkestand überfordert, aber bei dem Wetter auch kein Wunder.

    Wir, Gemahlin und ich sind heute aus Schleiz zurück gekommen, war wir super :thumbsup:


    Klasse Athmosphäre, klasse Rennen.


    Leider war das Festzelt im Fahrerlager für das Treffen der ehemaligen Sidecar-Stars viel zu klein, oder der Andrang der Zuschauer war viel zu groß. Allen ehemaligen Fahrern und Beifahrern konnte man aber im Fahrerlager begegnen. :P


    Dies waren: Rolf Biland und Kenny Williams, Rolf Steinhausen, Werner Schwärzel, Steve Abbott und Jamie Biggs (immer noch aktiv), Egbert Streuer, Bruno Holzer, Max Deubel, Klaus Klaffenböck und Christian Parzer (beide auch noch aktiv), Julius Kremer, Horst Burkhardt, dazu noch Ralph Bohnhorst und Otto Haller als ehemalige Grand Prix Fahrer sowie die Konstrukteure Dieter Busch und Louis Christen.

    Danke !!! :)


    Ich denke, ich habe das Beste drausgemacht, wenn ich mit dem Tank auch nicht ganz so glücklich ;( bin. Aber vielleicht findet sich im Lauf des Jahres noch was besseres.


    Die Faltenbälge sind von der Firma Ariete, hab ich bei Ebay gefunden. Wichtig waren mir die Durchmesser für Tauch- und Standrohr sowie die Länge. Bei der F müssen sie relativ kurz sein.



    Tom

    Jetzt schraube ich schon seit 40 Jahren an meinen Fahrzeugen herum, in diesem Winter hatte ich aber zum ersten Mal eine richtige Herausforderung.


    Mein Sohn ist seit dem letzten Jahr großer Fan von Cafe Racer, aber auch Scrambler im Stil der 70er Jahre. Da ich sowieso ein Verfechter von Nacked Bikes bin, haben wir uns zur Aufgabe gemacht die BMW F 650 meines Sohnes einer Radikalkur zu unterziehen.


    Wie sollte nun das Ganze aussehen. Das Internet gab leider überhaupt nichts her, also mussten wir uns selber Gedanken über den Umbau machen.


    Die Plastikteile sollten komplett durch andere Komponenten ersetzt werden. Zuerst wurden Seitendeckel, Tankverkleidung, Tank, Scheinwerferverkleidung, Kotflügel und Kettenschutz entfernt, anschließend alles Vermessen und auf Veteranenmärkten und im Internet nach geeigneten Teilen gesucht.


    Am schwierigsten war die Suche nach einem Tank. Nach einigen Fehlversuchen war der Tank der Honda SLR 650 schließlich am Geeigneten.


    Doch gehen wir der Reihe nach. Vorgabe war, keine Änderungen am Rahmen, kein Scheißen, kein Bohren. Wir haben nur die Halterung für den original Gepäckträger und das Rücklicht entfernt. Auf das entstandene Loch habe ich eine Grundplatte montiert, die später noch einen Gepäckträger erhalten sollte. Der hintere Kotflügel wurde um ein paar Zentimeter gekürzt und unter dem Rahmen wieder montiert.


    Der Kettenschutz ist nun aus Edelstahl. Die Seitendeckel habe ich aus Kunststoff selbst konstruiert. Der vordere Kotflügel stammt von einer BMW R 45 und wurde leicht gekürzt. Rückspiegel waren zuletzt an der Honda XBR meiner Frau montiert und die Blinker waren mal an einer Buell. Die Lampenhalter sind außer dem Aufpuff das einzige Neuteil und wurden bei Louis gekauft. Den Scheinwerfer hat Honda beigesteuert, von welchem Modell wusste auch der Verkäufer nicht, müsste so um Baujahr 1970 sein, Hauptsache der Durchmesser stimmte. Da die Elektrik recht umfangreich ist und daher keinen Platz im Scheinwerfer fand habe ich unterhalb des Gabeljochs ein Kästchen angebracht in dem die Elektrik schließlich untergebracht wurde.


    Für Tacho und Kontrollleuchten, Drehzahlmesser wurde weggelassen, musste das Gehäuse der Ducati Monster herhalten. Ein paar kleine Änderungen und alles passte perfekt. Zwecks der Optik wurden dann noch Faltenbälge und ein Lampenbügel montiert. Der Gepäckträger stammt von einer Yamaha XV 250.


    Für den Tank konnten die original Halterungen übernommen werden. Die hintere Halterung wurde lediglich um 2,5cm nach hinter versetzt. Für die vorderen Halterungen wurden am Tank zwei Laschen angeschweißt.


    Die Sitzbank wurde etwas gekürzt und der Tankform angepasst. Schließlich spendierte mein Sohn noch eine Auspuffanlage von EGU.


    Der Umbau hat uns ca. 785.- € gekostet, wobei der Auspuff allein 500.- € verschlungen hat. Wieviel Arbeitsstunden wir in den vier Monaten reingesteckt haben lässt sich nicht schätzen.


    Irgendwann im Laufe des Jahres wird noch der hintere Kotflügel ersetzt.


    Inzwischen hat die F 650 ihre Jungfernfahrt erfolgreich absolviert.









    Tom, der Spieler

    Ja, es ist schon toll, wenn einem aus irgendwelchem Anlass wieder alte Geschichten einfallen. :!:


    Als ich den Namen Klaus Kolb las war es wieder soweit. :)


    Mit Klaus fuhr ich Anfang der 80er bei ZUVIs mit. Wir hatten noch keinen Anhänger geschweige denn einen Transporter. Zu den Veranstaltungen fuhren wir auf eigener Achse. Ich mit der CB 500 und Klaus mit der GT 750, hintendrauf hatten wir auch noch unsere Frauen. Zum Glück hatten wir ein Begleitfahrzeug, Klaus´s alter Passat mit dem seine Schwester und ihr Freund die Ersatzkanister mit dem Sprit transportierten. Am jeweiligen Veranstaltungsort wurden dann die Startnummern montiert und Scheinwerfer und Blinker abgeklebt. Dann gings auf die Strecke und wir spulten unsere Runden ab. Nach der ZUVI wieder Startnummern weg und auf den Motorrädern wieder nach Hause.


    Am Nürburgring ist dem Klaus im Bereich Hatzenbach mal der Kupplungskorb explodiert, der Sturz ließ sich nicht vermeiden. Zum Glück hatten wir ja unser Vierrädriges Begleitfahrzeug dabei um Klaus mit einer Gehirnerschütterung Heim zu bringen. ;(


    Ich fuhr dann weiter ZUVIs, aber Klaus wollte es nun wissen und legte sich eine Rennmaschine zu. Die wurde dann in seinem Zimmer zerlegt und wieder zusammengebaut. Mitten in der Nacht transportierten wir die Maschine vom 1. Stock auf die Straße, wo sie die ersten Töne von sich gab. Zum ersten Rennen fuhren wir zu viert nach Kassel-Calden.


    Mann, das waren noch Zeiten. Es gäbe wirklich viel zu erzählen. Und es ist schön wenn man was hat, an das man sich erinnern kann. :thumbup:



    Tom, der Spieler

    Hilfe ?(


    Suche für die Helmsammlung meiner Frau einen Hartung Kevlar-Helm aus den 70er ? Jahren.


    Im Anzeigenteil war zwar einer drin, aber ich war mal wieder zu spät dran.


    Wenn also jemand so einen Helm in irgendeiner Ecke liegen hat oder jemanden kennt, der einen hat, bitte melden: Juergen.Mueller@kaufhof.de




    Tom, der Spieler

    Hallo sring,


    es sind jetzt doch schon über 200 zugriffe auf den Beitrag, also ist m.M. nach Interesse vorhaden.


    Ich war im letzten Jahr auf dem Dieter Busch-Treffen in Meßkirch und beim Solitude-Gespanntreffen. Auf beiden Treffen habe ich Leute wie Rolf Biland, Werner Schwärzel, Siegfried Schauzu, Horst Burkhardt, Ken Williams, Julius Kremer und viele andere kennengelernt. Jeder war zu einem Gespräch bereit. Ich hatte das Gefühl, dass die ehemaligen Fahrer und Beifahrer nicht nur für sich da waren sondern auch fürs Publikum.


    Wenn Rolf Biland die ehemaligen "Stars" nach Schleiz einläd, wird er die "weniger bekannten" sicher nicht vergessen.


    Ich würde mich freuen, wenn es klappen würde.



    Tom, der Spieler

    Schon zum vierten Mal gibt es einen Kalender mit Straßenrenngespannen. Nach den „Meister auf drei Räder“, „Akrobaten auf drei Räder“ und „Faszination auf drei Räder“ heißt der Kalender für´s nächste Jahr „Rennsport auf drei Räder“.
    Zwölf Gespann-Teams auf fünf Jahrzehnten werden präsentiert. Los geht´s in den fünfziger Jahren mit Schneider/Strauß und endet in den Neunzigern mit Biland/Waltisberg. Dazwischen liegen u.a. Fath/Huber, Michel/Fresc und Steinhausen/Hiller.
    Aufgeklappt hat der Kalender das Format ca. 29,7 x 42cm. Auf der oberen Hälfte ist jeweils das Bild mit dem Gespann, auf der unteren Hälfte der jeweilige Monat.
    Neun Bilder sind in schwarz/weiß und drei in Farbe.
    Der Kalender kostet 6.- € plus 1.50 € Versand Inland, 3.- € Ausland.


    Bestellung unter morla-bertram@t-online.de