Beiträge von Nürnberger

    Ob das wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist? Messegelände und Gewerbeparks gibt es wie Sand am Meer. Richtig Geld verdient die Hockenheimring GmbH - lt. Bilanzausweis 2017 - mit den div. Kleinveranstaltungen auf der Strecke. Und da ist die Konkurrenz auch überschaubar. Möglicherweise ist die geplante Umstrukturierung ein ähnlicher Schuss in den Ofen, wie der vom Gebrauchtwagenschepperer geforderte Umbau der Strecke.

    Ich kann Dir da zwar nicht helfen, aber möglicherweise weiß der Scheuerlein In Ansbach näheres. Er hat öfter an Kawas für den Renneinsatz was gemacht, evtl. war er auch da involviert oder weiß zumindest mehr.

    Auch Fritz Happel meint: Alfred Lehner auf einer 100ccm Hercules in Garmisch

    Es ist der "Wilde Bill" Lehner. Abgesehen davon, dass ich mir sicher bin, habe ich seinen Sohn gefragt. Zum Motorschaden hat mir wiederum mein Vater eine Geschichte oft erzählt:


    Konkret brach der Kurbelwellenstumpf an der Zünderseite ab. Nicht zum ersten mal. Nachdem dies eben bereits ein paar mal passiert war, wurde Alfred Lehner vom Werk zugesichert, dass diese Schwachstelle nunmehr behoben sei und er bedenkenlos die Sixdays bestreiten könne. Nachdem ihm dann am sechsten Tag der Motor ausging, hegte er natürlich trotzdem den Verdacht, es könne wieder der bekannte Defekt aufgetreten sein. Er öffnet den Zünderdeckel und glatt fiel das Polrad ab und kullerte den Berg runter. Darufhin verkündete er lauthals, sodass es die umstehenden Zuschauer zur Kenntnis nehmen konnten "Der Sachs ist doch das größte Glumpp, auf der ganzen Welt!!!!". :D

    Mit der MV aus der die Katana geworden ist , hatte Colani aber gar nichts zu tun .

    Stimmt, das hatte ich wohl falsch abgespeichert. Oder mit der Münch verwechselt. Mea culpa.


    Angesichts der "Empörung der Anständigen" frage ich mich, ob ein Nonkonformist wie Colani die übliche Lobhudelei, wie sie auch in Nachrufen auf Dorfbürgermeister und FFW Häuptlinge erfolgen, scharf gewesen wäre. Zeitlebens hat er bewusst provoziert...

    Er ging mal auf eine MV Agusta los und hat das, an sich sehr schöne, Motorrad übelst verhunzt. Ein paar Jahre später kam dann die Suzuki Katana, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ding hatte.


    Ob die Welt solche Windbeutel braucht ist nicht die Frage - sie sind diejenigen, die Erfolg haben.... Alles was zählt ist, dass man sich gut verkauft. Fachliche Kompetenz ist da völlig nebensächlich.

    Aber wenigsten ist er dabei gestorben, was er geliebt hat....

    Das stimmt schon. Andererseits: Durch einen Getriebeschaden mit daraus resultierenden massiven Ölaustritt der zum Sturz geführt hat um's Leben zu kommen, sollte an sich nicht mehr passieren dürfen.

    Die Bilder mit #33 deuten darauf hin, dass es sich um eine "500er" handelt. Damals waren noch bestimmte Farben für Startnummern bzw. Startnummerntafeln vorgeschrieben. Obwohl ich nur s/w Fotos gesehen habe, ist bei der #33 der Hintergrund hell (also vermutlich gelb) und die Nummer schwarz, während bei der #61 die Ziffern weiß sind und der Hintergrund dunkel (blau) ist.

    Hallo,


    die fehlenden Schalldämpfer an den Zweitaktern lassen eher auf ein Datum vor 1975 schließen.

    Gruß Wolf

    1975 war m. W. das letzte Jahr ohne Schalldämpfer. Read auf der MV konnte man im Motodrom noch hören, als er beim anbremsen der Schikane zurück schaltete. Im Jahr darauf zog sich MV eben wegen der Einführung der SD und der damit einhergehenden leistungsmäßigen Benachteiligung der Viertakter zurück.

    Tja, dafür platzen die Klassik Veranstaltungen aus allen Nähten. In Schleiz nehmen m. W. mehr als 400 Fahrer teil, und das obwohl zeitgleich eine VFV Veranstaltung in Colmar Berg stattfindet.


    Ich kann zwar keinen kausalen Zusammenhang belegen, aber seitdem die klassischen Grand Prix Klassen (125, 250, 500) abgeschafft wurden, geht es gefühlt kontinuierlich bergab. Lediglich in Italien und Spanien scheint noch was zu gehen.

    Kurfiss war m. W. der letzte Deutsche Meister 1990.


    Danach fand ein 80 ccm Cup statt, bei dem A- und B-Lizenzfahrer zusammen starteten. Das war zwar auch ein offizielles OMK Prädikat, aber eben keine DM mehr. Ich vermute, dass Scheidhauer der letzte Cup Gewinner war (1991 oder 1992). Jedenfalls war 1992 auch das Jahr in dem letztmalig der 350er Cup stattfand.

    Erstmal vielen Dank für die Antwort,aber das ist die Maschiene die er in der WM eIngesetzt hat,er hatte in der DM die Startnummer 21 und eine 82er tz
    Ist leider keinBild im Netz davon.gruss


    Gab es damals in der DM schon Dauerstartnummern? Und wenn ja, dann auch höhere als # "10" ? So wie ich das jetzt in Erinnerung habe, wurden die Startnummern damals immer mit der Nennungsbestätigung mitgeteilt.

    Schön, dass es einen Händler gibt, der diese wunderschönen Motorräder anbietet.


    Wobei 35.700,- € für ein Motorrad das weder eine Straßenzulassung hat, noch in eine aktuelle oder historische Rennserie passt, sicher dafür sorgt, dass nur echte Liebhaber zuschlagen. Und möglicherweise ein paar Spekulanten.

    Die ADAC Sachsenring Classic ist die einzige Veranstaltung deutschlandweit, bei welcher sowohl Rennwagen als auch Rennmotorräder an den Start gehen.



    Imho befindet sich der Hoggene nach wie vor in D. Und bei der Hockenheim Classic sind schon seit Jahren sowohl Rennwagen, als auch Rennmotorräder am Start.


    Zählen für die Sachsenringler nur die neuen BL, oder wie? Und selbst wenn -2016 waren in Schleiz ebenfalls Motorräder und Autos unterwegs. Beim ADMV Classic Cup sowieso schon seit Beginn 2004.

    Das Motorgehäuse soll horizontal geteilt sein, das man die KW wechseln konnte ohne kompletten Motorausbau.


    Das Kurbelwellengehäuse ist horizontal geteilt. Das angeflanschte Getriebegahäuse ist ein Tunnelgehäuse. Aus technischen Gründen mochte Pavel Husak keine Lagerkäfige, was die Montage des Getriebes nicht gerade erleichtert. Die Nadeln liegen lose auf der Welle, bzw. im Lagerring, was beim reinschieben des Getriebes ziemlich spaßig ist. Es gibt übrigens auch quadratische Motoren, also mit 54X54.

    Ja, es scheint sich um Scheiben zu handeln. An den Werks HDs waren doch "gekapselte Scheibenbremsen", die äußerlich wie Trommeln aussahen, verbaut? So viel mir in Erinnerung ist, hatten die Dinger thermische Probleme. Was etwas erstaunlich wirkt, sind die Sättel - offenbar deren 2 an einer Scheibe - aber dafür nur in einer Richtung arbeitend.

    Meine Yapol war auch mal eine 75er TZ und wurde bis 83 in der DM so eingesetzt wie sie jetzt dasteht.


    Wenn sie dann auch als 83er gilt, ist das auch in Ordndung. Blöd ist's halt, wenn so eine Bastelbude als 75er deklariert wird. Du hast also auch keine bessere Idee, was das Thema "Bremse" betrifft. Welcher Hersteller, abgesehen von Campagnolo, käme denn noch in Frage? Die ersten käuflichen Gußräder waren, so weit ich mich erinnern kann, zudem 7 -speichig. 5-speichige kamen an sich erst später auf den Markt, oder? Jedenfalls käufliche. Die Räder sind schon was Besonderes, unabhängig mal vom Rest des Mopeds.

    Gußräder passen nun mal nicht zu einem 71er (oder früherem) Bau-/Modelljahr. Genau so wenig wie 95er Aprilia Zylinder auf einen Tandem Rotax. Aber das wird vermutlich eine ewige Debatte ohne Ergebnis sein...


    Unabhängig davon: Wer hat denn, abgesehen von Aermacchi/Campagnolo (=ital. Bauer), noch etwas in dieser Art gebaut? Möglicherweise Briten? Gesehen habe ich so eine Konstruktion, abgesehen von der erwähnten, noch nicht. Wobei ich offen gestanden auch nicht wirklich weiß, wie die Aermacchi Bremse unter der Abdeckung aussah. Deshalb auch der Konjunktiv....