Beiträge von GT Karl

    Naturlich ist die Lösung der ursprünglichen Aufgabe mit Keith Turner auf Suzuki TR500 völlig korrekt! Eigentlich fanden ja die richtigen Wettkämpfe erst hinter G. Agostini und seiner MV-Dreizylinder statt (was seine Leistung nicht schmälern soll!!). Keith Turner hat sich da sehr achtsam geschlagen, trotzdem hat er in Europa bis heute nur wenig Beachtung gefunden, er war nicht minder erfolgreich als sein Landsmann Kim Newcombe, seine Geschichte war natürlich nicht so schicksalhaft.


    Auf dem Bild sitzt er wohl doch noch auf einer "Standart" TR500, die Maschinen wurden oft ohne Gabel, Räder und Federelemente an die Importeure abgegeben, so das im "Service Bulletin" verschiedene Rüstzustände vermerkt sind.


    Stuart Graham war sicher kein Angsthase, aber die für Daytona ausgerüstete Maschine mit extrem hohem Schwerpunkt war auch für ihn auf der TT unfahrbar:" ....trying to miss the doors on the wrong side of the road...!" Malcom Uphills Sturz brachte das Motorrad in die Werkstatt von Barry Sheenes Vater Frank, nachdem die beiden den erbarmungswürdigen Schrotthaufen im Suzuki Raceshop hatten liegen sehen. Nach der Reparatur erhielt Suzuki Manager Maurice Knight eine Rechnung von Franko Sheene...über 35 GBPounds ;) .... der Kontakt war hergestellt, "From that time we were really in Racing...!" meinte Maurice Knight später, der Rest ist Geschichte!




    Gruß




    Karl

    Ach Jungs, was ist denn schon wieder los, würde ja gerne Mutter Theresa spielen oder Martin Luther King oder meinetwegen Ghandi, aber wenn's wo brennt wo's keiner sieht geht das leider nicht ;( ! Wie auch immer, ins Museum komm ich ja ab und zu .....und am Bira wollt ich mal Fahrstunden nehmen als alter Sack bei alten Säcken, daran soll's nicht liegen ^^!


    Gruß


    Karl

    Schönes Bild von der anderen Seite der Erdkugel :thumbsup: !! Gregg Hansford, im Vordergrund vor Hideo Kanaya, auf der KR750 Kawasaki hat der Yamaha Meute gezeigt, daß das grüne Gerät in den richtigen Händen der TZ750 absolut gewachsen war!



    Gruß



    Karl

    Stimmt, jetzt wo du es sagst, ne' XS650 hatte ich auch mal, die vibbbbbbrierte auch ganz doll, aber ganz anders, eher grober 8| , aber da fielen auch laufend Sachen davon ab :evil: und dann kam ja nicht dahin...... ;) ! Jetzt is aber gut!



    gruß



    Karl

    Na wenn die bei BMW Glück haben, dann sind die Zusatzeinnahmen durch den jetzt vermehrten Verkauf höher als die Kosten für die Schadensersatzklagen ;) !


    So was gibt's nur bei den Ami's!


    Gruß


    Karl


    P.S.:Museum, jetzt versteh ich endlich warum die Mädels damals immer mit meinem böse vibrierenden Wasserbüffel nach Hause gefahren werden wollten, über Weiteres schweig ich mich aus :D !

    Toby Hogenhout aus Holland schrieb mir folgende Antwort:


    Maico 125 ccm , erstes Baujahr 1937/38, dann nach dem Krieg 1947/48 wieder in Produktion genommen, ungefederter Rahmen, Besonderheit: die Rahmenteile waren verschraubt !

    Wir sollten den Zeiten nicht nachtrauern, wo der Motorradfahrer mit Regen Schnee und Kälte kein Problem hatte! Wenn die Mehrheit es heute anders sieht....man hält die Zeit nicht auf! Vielleicht fehlten ja auch die Vorbilder ^^ ! Ich persönlich glaube das nicht, Motorradfahren hat sich seit den siebziger Jahren immer mehr zu einer Massenangelegenheit entwickelt, ich denke die meisten "Alten Hasen" haben das begrüßt. Hätte man heute nur die paar Hunderttausend Motorradfahrer die Ende der Siebziger Jahre im Sattel waren (und zwar genau dieselben!!) dann würde davon, der gleiche Gesundheitszustand mal vorausgesetzt, der größte Teil nicht anders handeln als damals! Die Hinzugekommenen haben halt z.T. andere Motive, meinetwegen der Bikertreff am Samstag bei Sonnenschein 8) !



    Gruß


    Karl

    Das mit der Vergaseranzahl stimmt ;) !


    Aber mit zwei Vergasern war die HI-Tac Suzuki scheinbar ganz brauchbar, die Kombination Seeley Rahmen-Suzuki 500 Motor ist ja auch von anderen Fahrern sehr erfolgreich genutzt worden!


    Der auf der Website erwähnte Charles W. "Charlie" Sanby war ein in England sehr geschätzter und erfolgreicher Privatfahrer, der leider schon sehr früh im Oktober 1993 einer Krebserkrankung erlag, genau wie sein Freund Barry Sheene.


    Eine Geschichte zu ihm will mir nicht aus dem Kopf: Bei seiner Beerdigung hatten seine Freunde tatsächlich seine Rennmaschine zur Trauerfeier in die Kirche geschafft, der Vikar war alles Andere als "amused", sein Anweisung diesen Zustand sofort zu beenden ging fehl, in weiser Voraussicht hatten Charlies Kumpel das Motorrad an einer Kirchenbank festgekettet!



    Gruß


    Karl

    Jepp! :thumbsup: Es ist ein Hi-Tac Suzuki Motor und nur nach dem Motor war gefragt!


    Ist schon erstaunlich, daß bei gleichem Hubraum und gleicher Zylinderzahl und gleichem Arbeitsprinzip die Anzahl der Vergaser
    zwischen einem und gleich vier differieren kann ;( !Das meinte ich natürlich mit total gegensätzlich!


    Dann dürften die Fragen ja jetzt ganz leicht zu beantworten sein!


    Gruß


    Karl

    Das waren sie, wirklich schön :thumbsup: !


    Die HD gab's auch in größer und hatte dann Einiges mit dem gesuchten Motor gemeinsam, in einem Punkt allerdings waren beide Motoren total gegensätzlich! ?(


    Der Michel hat die Fährte aufgenommen, das ist ein Spondon Rahmen, genau wie bei der Sparton! Die ist es aber nicht 8) !


    Gruß


    Karl

    Auch wenn der letzte Beitrag zu diesem Thema schon wieder mehr als zwei Jahre her ist, nur um mal zu zeigen wie wichtig und gut so ein Forum ist!Ohne die Möglichkeiten die so etwas dem Benutzer bietet, wäre das nie etwas geworden! Irgendwann fand auf einem Autobahnparkplatz bei Arnheim eine Tauschaktion statt und meine TR hat jetzt auch die richtigen, nicht schwimmend gelagerten, Bremsscheiben. Nochmals vielen Dank an Charly im entfernten Land des Lächelns :D, der hatte gut aufgepasst und die Verbindung hergestellt! Die Bremszangen dazu gibt's inzwischen auch, das Bild ist vom Stadtparkrennen in Hamburg im September.


    Gruß


    Karl

    Hallo Oliver,
    hattest mir ja schon erzählt, daß du unsere Seite hier endlich entdeckt hast! Wurde ja auch Zeit!! :D Noch ein paar Jungs mehr von deiner Sorte und wir müssen uns über die Zukunft unseres Hobbys keine Sorgen machen!!


    Bis dann, wa!


    Karl

    Jau, der Horst hat's gefunden! Forster Zweitakter sind auf dem Bild zu sehen, das Bild habe ich übrigens im August auf dem Urnerboden, also dem Hoch-Tal vor der Auffahrt zum Klausen-Pass gemacht! Die Jungs fahren noch ganz schöne Strecken damit!


    Na dann, pünktlich zum Monatsende gelöst!


    Gruß


    Karl


    P.S.: Die Condor 350 mit dem Ducati Motor wäre auch ein schönes Rätsel gewesen, wir haben gerade drei Stück davon bei uns in der Halle stehen, sind ja mächtig gedrosselt, damit der Eidgenosse beim Landesdienst nicht gar zuviel Spaß hat ;) !


    Classic Race Museum: Ja die Firma Zimmermann (Handelsmarke Eisbär) ist mir bekannt und in schlechter Erinnerung, die haben auch Garnträgerrollen hergestellt, in Kartons a 40 Kg verpackt! Da durfte ich mal einen gedeckten Eisenbahnwaggon entladen bei einem Studentenjob, der war voll mit den Kartons, ohne Rampe und ohne Paletten :tot: :cursing: :schimpf: :diablo:

    Und FN kam auch aus Herstal, was heute ein Stadtteil von Lüttich ist! Aber aus Belgien kommt das Motorrad nicht! Das zweite Motorrad auf dem Foto ist übrigens vom gleichen Hersteller (der Name auf dem Tank wurde wegretouchiert, wäre sonst zu einfach). Der Hersteller der Maschinen existiert übrigens als Firma bis heute, stellt aber schon sehr lange keine Motorräder mehr her. :?:


    Grüezi


    Karl

    Ja, wenn Werksfahrer mitfuhren, waren sie normalerweise schon mit ihrem GP Material unterwegs (vielleicht mit den etwas ausgelutschten Motoren ?), ich kenne es eigentlich nur von Hailwood anders, der in seinen Heimrennen (auch aus logistischen Gründen) statt der MV manchmal die von Kirby zur Verfügung gestellten G50 und 7R fuhr.


    Und Mike Hailwood fuhr bei einer solchen Gelegenheit auch einmal eine Seeley G50 die er von Colin Seeley zur Verfügung gestellt bekam (der darauf sehr stolz war und ist) und war von dem Motorrad sehr beeindruckt, im Rennen dann aber nicht von der Motorrleistung :blush2: . Das ist eine wirklich lostige Geschichte, die man in Colin Seeleys Buch "Racer and the Rest" Teil 1 nachlesen kann.


    Gruß


    Karl

    Der Ironman ist nicht mehr!


    Eigentlich müsste hier jetzt ein umfangreicher Nachruf folgen, einer der schillerndsten Vetreter seiner Zunft hat für immer die Zielflagge gezeigt bekommen und es geht mit ihm ein weiterer Suzuki TR 750 Fahrer dahin, es sind nicht mehr viele übrig!
    Die Jungs von PS haben ihn, ohne ihn wirklich zu kennen, ganz richtig eingeschätzt und auf Platz 2 ihrer Hitliste der besten (coolsten) Racer, nach ihrer Einschätzung, gesetzt. Hier in Europa ist er, wie viele Amerikaner, zuerst nur in den Transatlantic Match Races in Erscheinung getreten, da hatte er den größeren Teil seiner 1958 in seinem Heimatstaat Oklahoma begonnenen Profi-Karriere längst hinter sich und war in zwei aufeinanderfolgenden Jahren (1967-1968 )der Träger der "Big No.1" der Nummerntafel mit der Startnr. 1 gewesen, die dem Sieger der AMA Grand National Championchips zusteht. Dieser Titel ist nur schwer mit einer Weltmeisterschaft in einer in Europa üblichen Disziplin zu vergleichen, der Träger der "No.1" ist Sieger einer Kombination aus Straßen-, Cross- und Bahnrennen, wobei die Bahnrennen nochmals in verschiedene Streckenlängen unterteilt werden. Da muß man schon aus ganz besonderem Holz geschnitzt sein, oder eben aus Eisen! Den Spitznamen "the Ironman" bekam er ja auch wegen des hohen Metallanteils in seinem Körper. Ich muß da immer an eine Szene aus dem denkwürdigen Film "Barry Sheene 1975" denken, wo der damalige US Suzuki Rennleiter Merv Wright im Oval von Daytona mit Stoppuhr und Zeitentabelle in der Hand Garys Zeiten nimmt und meint: "not bad for lap with broken arms!" Nach seinem Crash bei Testfahrten in Japan hatten sich die Schrauben, die seine gebrochenen Unterarme zusammenhalten sollten, wieder gelöst, zum Training in Daytona ist er trotzdem angetreten.
    Er kam 1976 nach Europa um mit seiner von Erv Kanemoto aufgebauten grünen Kawa KR 750 die Formel 750 aufzumischen, nicht ohne Mittun seines Freundes Barry Sheene, der ihn wohl wirklich bewunderte(und immer Garys T-Shirt trug), vielleicht nicht mal so sehr wegen seines Fahrkönnens, sondern eher wohl wegen seines Lebensstils und seiner Einstellung. Aber die Lebenslinien können manchmal sehr ungewöhnliche Wege nehmen. Als man Gary zum Dienst am Vaterland in Vietnam aufrufen wollte, war ihm klar, daß er sich dieses Problem nur durch Heirat vom Hals schaffen konnte. Er hat, wie er selbst zugegeben hat, einfach eine ihm mehr oder weniger unbekannte Dame geehelicht und ........blieb mit ihr bis zu seinem letzten Tag verheiratet!
    Daß er in der Saison 1976 äußerst mies behandelt wurde (siehe meine Suzuki TR750 Geschichte auf dieser Seite) verbesserte seine Meinung über die europäische Rennszene nicht gerade und er hat es der FIM nie verziehen, wie er mir mal geschrieben hat! Drei Jahre später hörte er dann entgültig auf mit der Rennerei, nachdem er noch auf eine Yamaha TZ750 umgestiegen war. Er machte aber noch Jahre später auf der Rennstrecke von sich Reden, als er im amerikanischen BMW Boxer Legends Ciup einschlug wie eine Bombe, der Ironman konnte es nicht lassen und fuhr buchstäblich bis zu seinem letzten Tag, wann immer er konnte, auf den alten Rennmaschinen, am liebsten im Oval von Daytona. Schaut euch das youtube-video von 2004 mit ihm und Harley Legende Jay Springsteen ruhig noch mal an.


    Nun hat er nach einem Herzanfall und folgenden Komplikationen im Krankenhaus von Baltimore im Alter von nur 70 Jahren seine Augen für immer geschlossen, längst in der AMA Hall of Fame verewigt, wird er von uns nicht vergessen werden!


    Karl Matthias Hübben


    Wer mal Ausschnitte aus dem oben erwähnten Film sehen möchte mit Gary Nixon und Barry Sheene, mit Merv Wright und Mitsui Itoh und natürlich dem Sound der damaligen Zeit, der sollte hier klicken


    http://youtu.be/EGOd1U2ZBhA

    Das ist natürlich richtig, bei den Trans Atlantic Match Races war er dabei, aber die fanden ja sozusagen unter Ausschluß der gesamteuropäischen Öffentlichkeit statt! Die Engländer sagen bis heute wenn sie nach Frankreich oder Belgien übersetzen:"I go over to Europe" :D


    Auf dem Bild ist aber sehr schön sein Helm Design zu sehen und damit, daß der Helm in Mervs Sammlung wirklich der von Jody Nicholas war! Die Helme sind übrigens nicht in einer Sammlung geblieben, sondern in alle Winde verstreut worden!


    Gruß


    Karl

    Ich habe von pur wieder zwei Bilder bekommen, da nehmen wir eins davon und das Spiel geht weiter! Aber Leute, schickt mir eure Vorschläge, dann haben wir immer etwas für den nächsten Monat auf der Pfanne! :D


    Gruß


    Karl

    Genau lesen Jungs, ich hatte geschrieben: Ich sach auch, St. Wendel ist richtig! Heißt: es ist meine Meinung, heißt nicht: es ist eine bewiesene, unumstößliche Tatsache! ;)


    Aber so viel sei gesagt, es gibt noch mehr Fotos aus dieser Serie und da liegt die Vermutung nahe!! :rolleyes:


    Und ein Programm zum Umdrehen von alten Fotos wäre genial, noch genialer wäre ein Programm, bei dem man in Bilder oder Filme hineinsteigen könnte und mit der gesuchten Maschine oder den dringend benötigten Teilen wieder in die Wirklichkeit zurückkehren kann. 8o


    Gruß an alle Zukunftsgläubigen


    Karl