Sachsenring Classic 2022

  • Pressemeldung:

    Vorkauf für Sachsenring Classic startet am
    9. Dezember 2021

    Tickets sind online oder im ADAC Turm am Sachsenring erhältlich +++

    Viele hochkarätige Programmpunkte zum 95 jährigen Jubiläum des
    Sachsenrings geplant



    Hohenstein-Ernstthal / Sachsen. Die ADAC Sachsenring Classic wird im Jahr 2022 vom 15. bis 17. Juli mit einem Jubiläum gefeiert. Der Sachsenring wird 95 Jahre alt und alle Fans des historischen Motorsports erwartet wieder ein Programm der Extraklasse im historischen Zweirad- und Vierradrennsport. Für die Veranstaltung

    im Juli beginnt der Ticketvorverkauf bereits am Montag den 9. Dezember 2021.
    Tickets sind online erhältlich auf www.sachsenring-classic.deoder direkt im Ticketshop im ADAC Turm am Sachsenring im Büro der Sachsenring Event GmbH.

    Die Tickets enthalten wieder den Zutritt zum Fahrerlager und die Tribünennutzung.

    Als besonderes Highlight wird es ein Zusatz-Fanticket geben, das dem Käufer zusätzlich den Zutritt der Startaufstellung „Sachsenring Legenden“ und „Tourenwagenlegenden“ ermöglicht.

    Viele hochkarätige Programmpunkte sind aktuell noch in Planung, doch einige Höhepunkte können schon benannt werden: Im Automobilsport werden die Tourenwagenlegenden mit ihren DTM & STW Tourenwagen Meisterschaftsläufe austragen und die DDR Historie wird mit den Formel- und Tourenwagen dieser Epoche gewürdigt. Bei den Motorrädern gibt es eine Vielzahl von Klassen und bekannten Namen, welche die Fans begeistern werden. Die Rückkehr der Pro Superbike, die MZ RE Klasse und passend zum 100-jährigen DKW Jubiläum der Sonderlauf DKW-Rennmaschinen, sind nur einige Punkte aus dem geplanten Programm. Die Nennungen und mehr Informationen dazu werden im Januar 2022 auf der Website verfügbar sein.

  • Na da freuen wir uns doch mal richtig, hoffentlich kann es auch wirklich stattfinden,

    dann sind wir auf jeden Fall am Ring dabei ! :aok:

    Herzliche Grüße Tilo

    - suche alles über das Leipziger Stadtparkrennen Fotos, Programme, Karten usw.-


    "Mangelnde Motorleistung, kann durch außergewöhnliche Fahrmanöver ausgeglichen werden ... "

    www.mzrt-125.de

  • Presseinformation 5. April 2022

    Tickets, Austeller, Weltmeister und eine Flugshow

    Der ADAC Sachsen veröffentlich die Highlights der Sachsenring Classic 2022
    Grand Prix Legenden Freddie Spencer und Kevin Schwantz
    vor Ort



    Dresden / Sachsen. Vom 15. Bis 17. Juli sollen wieder historische Rennfahrzeuge ihre Kreise auf dem Sachsenring ziehen. Damit dies auch gelingt, laufen die
    Vorbereitungen für das, in Deutschland einmalige Event bereits seit Monaten auf Hochtouren. Nun veröffentlicht der Veranstalter erste Highlights des Events.


    Als „rollendes Grand Prix-Museum“ bezeichnet Wolfhart Krischke seine Mitbringsel. Der Präsident der Amicale Spirit of Speed folgt der Einladung des ADAC Sachsen und wird seine Motorräder von einem hohem historischen Wert für die Besucher zum Leben erwecken. Wie immer ist der enge Austausch von Interessierten und Ausstellern im Fahrerlager der ADAC Sachsenring Classic einzigartig.
    Aber es kann sich nicht nur über die historische Technik unterhalten werden, auch die Erinnerungen an große Rennen der Vergangenheit werden wieder aufgelebt. Viele solcher Geschichten können wohl die beiden US-Amerikaner Kevin Schwantz und Freddie Spencer erzählen. Die ehemaligen Grand Prix Fahrer der 500er Motoradklasse freuen sich auf die Teilnahme im Juli. Spencer wurde seinerzeit jüngster Weltmeister der Geschichte mit gerade einmal 21 Jahren und kürte seine Karriere 1985 als Doppelweltmeister in der 250ccm und der 500ccm Klasse. Schwantz gewann 1993 seinen einzigen WM-Titel, ging aber mit seinem Alles-oder-Nichts-Fahrstil früh als Publikumsliebling in die Geschichte ein. Beide werden zusätzlich zum Austausch mit den Fans auch Teilnehmer der ADAC Sachsenring Classic Legenden-Klasse sein.


    Drehen wird es sich auch in der Luft. Für die Zuschauer gibt es aber nicht nur auf dem Ring etwas zu sehen, in diesem Jahr geht es auch über der Strecke heiß her. Wobei anderen Übelkeit eintritt, fängt der Spaß bei Pilot Petr Kopfstein gerade erst an. Der mehrfache Champion wird, mit seiner Erfahrung aus mehr als 1500 Flugstunden, eine Show der Extraklasse präsentieren. Im Gegensatz zu den Ausstellungstücken am Boden, handelt es sich bei der bis zu 450km/h schnellen Propellermaschine aber um ein modernes Sportgerät.


    Weitere Informationen unter:
    sachsenring-classic.de


    Fotos ©: Petr Kopfstein / Thorsten Horn /Amicale Spirit of Speed

  • Pressemeldung:


    Zusätzlich zu den bereits im März angekündigten Rennlegenden, werden auch Weltmeister Henk van Kessel, Europameister Bo Granath, sowie Bridgestone-Fahrer Jos Schurgers an der Classic-Veranstaltung teilnehmen. Die Niederländer van Kessel und Schurgers waren neben ihren sportlichen Erfolgen vor allem dafür bekannt, dass sie die Unikate selbst entwickelten, mit denen Sie diese Erfolge erreichten. Der Schwede Granath sammelte mit seinen 237 Grand-Prix-Rennen die meisten Erfahrungen auf den Rennstrecken der Welt.


    Ostalgie ebenfalls am Start

    Highlights der Formelklasse sind die legendären MT 77, gesteuert unteranderem von Heiner Lindner und Heinz Siegert. Dass es sich dabei um Original-Autos mit nachweislicher DDR-Rennsport-Geschichte handelt, ist dem Automobil-Verantwortlichen und Mitorganisator der MT 77 Klasse, Gerhard Friedrich, wichtig. Bisher sind rund 20 Rennfahrzeuge mit originalen Startnummern angemeldet, aber die Zahl wird in den kommenden Monaten noch weiter wachsen, so sagt es die Erfahrung. Fans der klassischen Tourenwagen dürfen sich ebenfalls freuen. Neben einem Skoda 130 RS, vier Melkus RS 1000 und dem Zastava von Werner Liebers, steigern vor allem die beiden Ladas, sowie sieben originale Renn-Trabis den Nostalgiefaktor. Die namenhaften Teilnehmer der ehemaligen Trabant-Klasse Peter Süßemilch und Jürgen Grebhahn freuen sich nicht nur auf die Runden mit ihren Kult-Wagen, sondern auch auf die zahlreichen Gespräche und den Austausch mit den Fans.


    Tickets für den Motorsportevent sind online, sowie in den Geschäftsstellen des ADAC Sachsen zu erwerben. Weitere Informationen unter: sachsenring-classic.de

  • Presseinformation von Michael Sonnick:


    PRO SUPERBIKE - The Revival geht vom 15.-17.07.2022 auf dem Sachsenring in die dritte Runde

    In der Motorsport-Saison 2022 gibt es mit den Fahrern und Maschinen der PRO SUPERBIKE ein Wiedersehen.
    Zum dritten Mal nach 2014 und 2015 gastiert die ehemalige Vorzeigeklasse des deutschen Motorrad-Rennsports im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic auf Deutschlands Grand Prix-Kurs in Hohenstein-Ernstthal.

    Vom 15. bis 17.Juli 2022 findet die Neuauflage der bei den Fans so beliebten Klassik Veranstaltung auf dem sächsischen Traditionskurs in der Nähe von Chemnitz statt.

    Ein großes Fest soll es werden, denn der Sachsenring feiert sein 95-jähriges Bestehen. Auch die PRO SUPERBIKE feierte im Vorjahr ein Jubiläum. Vor 30 Jahren fand 1991 das erste Rennen der Serie statt. Bedingt durch Corona fiel die Feier letztes Jahr aus, die nun nachgeholt wird.

    Darüber freut sich der Organisator des PRO SUPERBIKE-Revival Franz Rau: „Gerne nehmen wir die Einladung des ADAC Sachsen an. Nun können wir dem Wunsch der Fans, Zuschauer und Teilnehmer gerecht werden und haben ein weiteres Mal zum PRO SUPERBIKE Klassentreffen eingeladen“.

    Dass auch das 3. Revival am Sachsenring stattfindet ist kein Zufall. Letztlich war die PRO SUPERBIKE – The Power Series 1996 das erste große internationale Rennen des neu erbauten Sachsenring, der unter großen Jubel von den über 50.000 Zuschauern eröffnet wurde.

    Alle Motorsport-Freunde sollten sich schon mal den Termin vom 15.-17.Juli 2022 rot im Kalender ankreuzen, wenn es beim dritten PRO SUPERBIKE-The Revival wieder laut wird.

    Namhafte Piloten, die bei den bisherigen Revivals schon dabei waren, haben ihr Kommen zugesagt.

    Allen voran, der dreifache PRO SUPERBIKE-Champion (1996, 1997 und 1999) Christer Lindholm aus Schweden, der mit seinen 36.Siegen der erfolgreichste PRO SUPERBIKE-Fahrer aller Zeiten ist.

    Jochen Schmid aus Backnang, Zweiter in der PRO SUPERBIKE Bestenliste, lässt bereits sein Kawasaki-Meistermotorrad aus dem Jahr 1995 von seinem Cheftechniker Kurt Stückle vorbereiten.

    Edwin Weibel, zweifacher PRO SUPERBIKE-Meister der Jahre 1992 und 1993 wird mit seiner Ducati im Gepäck aus der Schweiz anreisen.

    Marcel Kellenberger ein weiterer Schweizer hat auch schon seine Nennung abgegeben.
    Der PRO SUPERBIKE-Laufsieger aus 1993, heute Repräsentant für den Schweizer Importeur von Kawasaki Motorräder, bleibt mit dem Einsatz seiner Kawasaki ZXR seiner Marke treu.

    Der Ungar Arpad Harmati wird die Reise mit seiner Yamaha aus Budapest antreten.

    Die beiden Ducati Piloten Bernhard Schick und Werner Dimperl, Thomas Franz (Honda) freuen sich mit weiteren 15 Fahrern die ihr Kommen angekündigt haben.

    Sie freuen sich nicht nur auf viele Motorradsport begeisterte Zuschauer, sondern auch ihre Kontrahenten von damals wieder zu sehen.

    Ein umfangreiches Rahmenprogramm im Fahrerlager mit Autogrammstunden, Interviews und Ehrungen sorgt für den direkten Kontakt zu den Fahrern.

    Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.sachsenring-classic.de

    Pro Superbiker mit Fans, Sachsenring 2014



    Marcel Kellenberger, Kawasaki, PRO SUPERBIKE The Power Series 1993



    PRO SUPERBIKE Sachsenring 1996




  • Pressemeldung:


    Klassentreffen“ bei ADAC Sachsenring Classic 2022

    3. PRO SUPERBIKE Revival mit Christer Lindholm bei ADAC Sachsenring Classic 2022 +++ Mang und Ekerold kündigen sich für die Legendenklasse an

    Hohenstein-Ernstthal. Im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic 2022 werden Fahrer und Maschinen der PRO SUPERBIKE vom 15. bis 17. Juli auf dem Sachsenring gastieren. Das Revival findet nun bereits das dritte Mal nach 2014 und 2015 statt, dennoch ist dennoch etwas besonders.

    Durch die Pandemie bedingt konnte das 30 jährige Serien-Jubiläum letztes Jahr nicht gefeiert werden, dies soll nun ihm Rahmen der Classic nachgeholt werden. Der Sachsenring ist dafür bewusst ausgewählt worden.
    Als erstes internationales Rennen gastierte 1996 die PRO SUPERBIKE The Power Series auf dem neu erbauten Sachsenring unter Jubel von über 50.000 Zuschauern.
    Neu aufgerollt wird diese beliebte Serie der neunziger Jahre zwar nicht, dennoch werden sich die Rennlegenden der Vergangenheit dieses Jahr wieder auf ihre Maschinen setzen.
    Im Sattel der Superbikeklasse sind auch Christer Lindholm, Jochen Schmid und Edwin Weibel dabei. Für die Legendenklasse gehen Toni Mang und Ekerold an den Start.
    Mit seinen drei Titeln und insgesamt 36 Rennsiegen ist Christer Lindholm der erfolgreichste PRO SUPERBIKE Pilot der Geschichte. Fast wäre 1994 noch ein weiterer Titel dazu gekommen, aber dieser wurde dem Schweden am grünen Tisch nachträglich aberkannt. Nach seiner erfolgreichen Zweirad-Karriere widmete sich Lindholm in seiner Heimat dem Vierradsport. Im Juli wird er aber natürlich eines der originalen Superbikes pilotieren. An seiner Seite starten auch Jochen Schmid, der zweite der PRO SUPERBIKE Bestenliste, und der zweifache PRO SUPERBIKE Meister, Edwin Weibel.

    Toni Mang sammelte insgesamt vier Weltmeisterschaften in unterschiedlichen Klassen. Der Bayer hatte einen ungewöhnlichen Weg in den Motorsport, der ihn aber nicht daran hinderte der erfolgreichste deutsche Solo-Motorrad-(Straßen-) Rennfahrer zu werden. Seine sportliche Karriere begann Mang als Deutscher- und Junioren-Europameister im Skibob. Als Mechaniker baute er gemeinsam mit Sepp Schlögl und Alfons Zender seine SMZ Rennmaschine, mit der er als deutscher Meister seine Motorsportkarriere erfolgreich startete. Bei der ADAC Sachsenring Classic geht er in der Legendenklasse an den Start.

    Ebenfalls in der Legendenklasse findet sich auch einer der größten Widersacher Mangs: Jon Ekerold. Der extrem risikobereite und leider oft verletzte Pilot machte die GP-Saison 1980 zu einer der spannendsten der Geschichte. Im entscheidenden sechsten WM-Lauf auf dem Nürburgring setzte sich der Südafrikaner knapp durch und holte sich den Titel.
    Zu solchen engen Duellen wird es bei den Präsentationsfahrten vom 15. bis 17 Juli 2022 sicher nicht mehr kommen, dafür können sich Idole und Fans näher austauschen als in der Vergangenheit. Tickets zur Veranstaltung unter dem Motto „Motorsport zum Anfassen“, sowie weitere Informationen finden Sie unter: sachsenring-classic.de

    Fotos: Thomas Haas

  • Pressemeldung:


    Yamaha wird sich in diesem Jahr erstmals an der „Sachsenring Classic“ (15.-17.7.) des ADAC beteiligen. Im Fahrerlager wird es eine Ausstellung verschiedener Modelle der Zwei- und Viertakt-Ära vergangener Dekaden geben. Aber auch aktuelle Rennmaschinen wie die M1 von Moto-GP-Star Fabio Quartararo oder die SBK-Weltmeistermaschine von Toprak Razgatlıoglu werden präsentiert. Neben zahlreichen Rennmaschinen der Marke, die von privaten Fahrern über den Sachsenring pilotiert werden, hat sich auch der Yamaha Racing Heritage Club angekündigt. Der europaweite Zusammenschluss von Besitzern echter Rennmaschinen aus der Motorsporthistorie bringt einige Maschinen mit, die fest mit dem Sachsenring verbunden sind.


    Neben aktuellen Rennfahrern wie dem Langstrecken-WM-Piloten Marvin Fritz stehen auch Rennsportlegenden wie Dieter Braun, Jörg Teuchert und Sandro Cortese den Fans zum Fachsimpeln und für Autogramme bereit. Ebenfalls angekündigt hat sich Klassik-Liebhaber und Yamaha-Europachef Eric de Seynes. Er wird nicht nur selbst fahren, sondern ebenfalls für Gespräche zur Verfügung stehen. Als Highlight für alle Besucher, die mit einer Yamaha anreisen, gibt es am Sonnabend und am Sonntag einen Motorrad-Korso über den Sachsenring, der von den Rennfahrern angeführt wird. (aum)


    2021er Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu auf Yamaha YZF-R 1.

    Foto: Autoren-Union Mobilität/Yamaha

  • Pressemeldung:


    Foto: Thorsten Horn

    Er ist der erfolgreichste Motorrad-Rennfahrer der Geschichte: Giacomo Agostini. Für den ADAC Sachsen ist es eine besondere Ehre diesen Veteran der Motorrad-Elite auf der ADAC Sachsenring Classic vom 15. bis 17. Juli begrüßen zu dürfen. Der 80-Jährige wird in der Legendenklasse an den Start gehen und danach seinen Fans für Autogramme und Fragen zur Verfügung stehen.


    Der Sachsenring ist Giacomo Agostini bestens bekannt. Den ersten seiner Siege dort erreichte der Italiener am 17. Juli 1966 auf seiner 350er MV Agusta – später folgten noch zehn weitere Siege auf dem Circuit im südlichen Sachsen. In den Klassen 350 und 500 ccm gelangen ihm 122 Grand-Prix-Siege, die ihn zu insgesamt 15 Weltmeistertiteln führten.

    An der Popularität des Italieners hat sich von seiner aktiven Zeit bis heute nichts geändert. Zuletzt war Agostini zur Feier seines 75. Geburtstags am Sachsenring, den er im ADAC Turm gefeiert hat.


    Weitere Inforationen zur ADAC Sachsenring Classic:
    sachsenring-classic.de


  • Diese Maico RS3 bringe ich zum Sachsenring.


    Winni Scheibe schreibt zu diesem Modell:

    Aus den Erfahrungen der RS2 sowie den Werksmaschinen entstand für 1975 die "RS3". Der lediglich siebenmal gebaute und für 8500 Mark käufliche Production-Racer hatte nun einen voll wassergekühlten Motor. Verantwortlich für die Entwicklung war jedoch nicht die Maico-Versuchsabteilung, sondern Walter Nieser. Auf Eigeninitiative hatte der pfiffige Zweitaktexperte in seiner privaten Werkstatt den wassergekühlten Zylinderkopf und Zylinder, der bei Mahle nikasilbeschichtet wurde, ausgetüftelt. Die Gussformen stellte er anschließend dem Werk zur Verfügung, das die Bauteile in Kleinserie fertigten. Der nun mit einem 34er Bing-Concentric-Vergaser und einer kontaktlosen Kröber Magnet-Thyristor-Zündanlage ausgerüstete Drehschieber-Motor leistete beachtliche 29 PS bei 12200/min. Ebenfalls neu war das etwas flachere Fahrwerk, das im Großen und Ganzen aber weiterhin dem „Hochrad" entsprach und der 15 Liter fassende Alu-Tank.

  • Pressemeldung:



    Erstmals dabei: MV Agusta Corsa Classico


    Ein Highlight bei der diesjährigen ADAC Sachsenring Classic (15. Bis 17. Juli) wird erstmals die Klasse MV Agusta Corsa Classica sein. Ein Feld klassischer Rennmotorräder der italienischen Edelmarke MV Agusta werden auf dem Grand Prix-Kurs bei Hohenstein-Ernstthal ihre Runden drehen. Allen voran der mehrfache Weltmeister Giacomo Agostini. Bis heute führt der charismatische Italiener die Rekordliste der Motorrad-Weltmeister mit 15 Titeln und 122 Grand Prix- Siegen an.

    Die Legende Agostini, der am 16. Juni seinen 80. Geburtstag feierte, hat 13 WM-Titel auf MV Agusta errungen. Am Sachsenring hat Agostini 11 Siege auf diesen Rennmotorrädern mit dem legendären Sound gewonnen. Am Classic-Wochenende präsentiert er auch sein neues Buch: „Der König mit 15 Kronen.“ Hierzu kommt der Italiener aus Bergamo bereits am Donnerstag (14. Juli) ins Deutsche Enduro-Museum nach Zschopau. Dort wird er gemeinsam mit seinem ehemaligen Fahrer Martin Wimmer sein Buch vorstellen.

    Mit Gianfranco Bonera kommt ein weiterer MV Agusta-Werksfahrer zum Sachsenring. Der Vize-Weltmeister von 1974 in der 500 ccm Motorrad-

    Weltmeisterschaft ist bei vielen Classic-Veranstaltungen unterwegs.

    Bei der Sachsenring Classic 2022 werden zwei seltene originale MV Agusta-Rennmotorräder an den Start gehen. Die MV Agusta 350 ccm mit 6 Zylinder und die originale MV Agusta 500 ccm, mit der Agostini 1976 seinen letzten Grand Prix-Sieg auf dem Nürburgring feierte. Beide Raritäten werden vom Team L&W Compressors mit Teamchef Bernd Wagner im Fahrerlager auf dem Sachsenring zu sehen sein.

    Es sind zehn weitere Fahrer dabei, die alle ihre seltenen und zumeist originalen MV Agusta Rennmotorräder für die Präsentationsfahrten am Samstag und Sonntag in mden Boxen am Sachsenring vorbereiten und den Zuschauern präsentieren. Bei den Autogrammstunden werden die Fans genügend Zeit haben um ihr persönliches Autogramm von den Stars zu holen.


    Der MV Agusta Club Deutschland ist mit vielen Mitgliedern am Sachsenring und präsentiert seltene MV Agusta-Motorräder. Interessenten können dort mehr über

    den ambitionierten MV Club erfahren. Ein Teil dieser Motorräder wird auch bei der MV Agusta Corsa Classica an den Start gehen.

    Für Interessenten an neuen MV Agusta-Modellen wird der MV Agusta-Partner Zweirad Mildner aus Zwickau ein Teil aus dem aktuellen Modellprogramm hinter den Boxen im Fahrerlager ausstellen.


    Tickets und weitere Infos unter: sachsenring-classic.de


  • Pressemeldung Michael Sonnick:




    Maico-Jubiläum: 50 Jahre seit dem ersten GP-Sieg


    Zahlreiche Piloten waren für den schwäbischen Motorrad-Hersteller Maico erfolgreich. Gemeinsam feiert man am Sachsenring den runden Geburtstag vom 15. bis 17. Juli 2022, Maico/MZ-Sonderlauf inklusive.

    Vor 50 Jahren, am 9. Juli 1972, holte Börje Jansson beim Großen Preis der DDR auf dem Sachsenring den ersten Grand Prix-Sieg für den schwäbischen Motorradhersteller Maico in der 125 ccm Klasse. Der Schwede gewann auf seiner privaten Maico RS 125 ccm mit 30,1 Sekunden Vorsprung vor dem Briten Chas Mortimer (Yamaha). Jansson profitierte aber vom Pech des Spaniers Angel Nieto (Derbi), der in Führung liegend in der letzten Runde ausgefallen war.
    Börje Jansson, der am 10. November 1942 in Örebro/Schweden geboren ist, war jahrelang der erfolgreichste Maico-Rennfahrer, obwohl er kein offizieller Werksfahrer war.

    Der erstklassige Tuner und Techniker wurde 1970 und 1971 WM-Dritter sowie 1972 und 1973 WM-Vierter auf dem schwäbischen Einzylinder-Gerät. Von 1969 bis 1973 bestritt Jansson 61 Grand Prix-Rennen und stand 25 Mal auf dem Podium, davon vier Mal ganz oben als Sieger. Auf der Maico 125 feierte Jansson drei Grand Prix-Erfolge: 1972 auf dem Sachsenring und in Brünn sowie 1973 bei seinem Heimrennen in Anderstorp/Schweden.

    In der 250 ccm gewann Jansson 1972 auf Derbi den WM-Lauf auf dem Salzburgring in Österreich.
    Nach dem tödlichen Unfall des Finnen Jarno Saarinen beendete er Ende 1973 seine Karriere. Jansson, der am 10. November seinen 80. Geburtstag feiert, wollte gerne zum 50-jährigen Maico-Sieg und dem 95-jährigen Sachsenring-Jubiläum vom 15. bis 17. Juli 2022 anreisen, doch zur Zeit ist er leider gesundheitlich nicht ganz fit.

    Die ersten WM-Punkte für Maico errang 1969 der Schwede Kent Andersson, der beim WM-Auftakt in Jarama/Spanien Zweiter in der 125 ccm-Klasse wurde und am Saisonende den vierten WM-Endrang belegte.

    Der größte Erfolg für Maico war der Vierfacherfolg 1974 beim Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring. Dort siegte Fritz Reitmaier vor Wolfgang Rubel, Hans Dittberner und dem Österreicher Rudolf Weiss. Allerdings gingen dort die meisten Fahrer wegen Sicherheitsbedenken nicht an den Start. Beim Grand Prix in Assen/Niederlande 1973 gab es einen Maico-Doppelsieg in der 125 ccm Klasse durch den Italiener Eugenio Lazzarini vor dem Deutschen Rolf Minhoff.

    Das letzte Podium und die letzten WM-Punkte für Maico holte sich Walter Koschine beim Heim-Grand Prix 1976 auf dem Nürburgring. Koschine, der schnellste Schornsteinfeger, wurde auf seiner Seel-Maico Zweiter hinter Anton Mang (Inning/Morbidelli), der seinen ersten Grand Prix-Sieg feierte.

    Folgende deutsche Piloten gingen mit Maico-Rennmaschinen an den Start und errangen WM-Punkte: Gert Bender, Dieter Braun, Hans Dittberner, Paul Eickelberg, Günther Fischer, Peter Frohnmeyer, Karl Gaber, Toni Gruber, Klaus Huber, Rolf Minhoff, Fritz Reitmaier, Peter Rüttjeroth, Wolfgang Rubel, Gottlob Schweikardt, Horst Seel und Arnulf Teuchert.
    Zur Feier des 50. Jahrestages des ersten Maico-Sieges findet bei der Jubiläumsveranstaltung in Sachsen ein Maico/MZ-Sonderlauf statt, zu dem sich ehemalige Aktive und Fans der schwäbischen Marke auf dem neuen Sachsenring treffen. Peter Frohnmeyer und Walter Koschine nehmen auf Maico-Rennmaschinen am Sonderlauf teil.


    Rolf Minhoff 1973

    Gottlob Schweikardt - GP Frankreich 1973



    Peter Frohnmeyer - Maico RS125 - 1975


    Walter Koschine- FKE-Maico 1973


    Text: Michael Sonnick, Fotos: Bernd Fischer, Ad Berger, Heinz Hausner, Archiv classic-motorrad.de

  • PRESSE INFORMATION SUPERBIKE



    Der Sachsenring feiert sein 95-jähriges Jubiläum. Mit dabei eine Vielzahl der ehemaligen PRO SUPERBIKE-Asse auf Deutschlands Motorrad-Grand-Prix-Strecke. Mittlerweile zum dritten Mal findet das PRO SUPERBIKE-Revival, Deutschlands Vorzeige-Rennserie im Motorradsport der 90er Jahre, statt auf den Sachsenring.


    Neben dem dreifachen Champion Christer Lindholm (Schweden/Yamaha), der beim Eröffnungsrennen 1996 auf dem Sachsenring beide Läufe gewann, haben auch die Schweizer Andreas Hofmann (Kawasaki) und Edwin Weibel (Ducati) sowie Ernst Gschwender (Neufahrn/Suzuki) und der Backnanger Jochen Schmid (Kawasaki) zugesagt.


    Mit dem Ducati-Pilot Bernhard Schick kommt ein weiterer Sachsenring-Sieger zum Revival. Der gebürtige Mosbacher Schick (Waltenhofen) gewann 1996 dort das Supersport-Rennen und wurde dann auch Deutscher Meister.


    Als letzter Superbike-Sieger von 1990 auf der alten Sachsenring-Rennstrecke freut sich der Hanauer Manfred Fischer (Honda) auf das Revival. Fischer, der 1987 Europameister in der 500 ccm Klasse war, siegte 1990 vor dem leider 2018 verstorbenen Peter Rubatto (Meckenbeuren) und Michael Rudroff.


    Auch der zweifache 500 ccm-Meister (1989 und 1991) Rudroff aus Übersee am Chiemsee startet beim Sachsenring-Jubiläum. Der Bayer nahm jahrelang an den Grand Prix-Rennen in der 500 ccm Klasse teil.


    Als Gastfahrer hat der Supersport-Weltmeister von 2000 Jörg Teuchert (Yamaha) zugesagt, der Franke errang 2006 und 2009 den Superbike-IDM-Titel. Teuchert

    (Hersbruck) gewann die Rennen auf dem Sachsenring 2006 und 2008.


    Auch der dreifache Grand Prix-Sieger und ehemalige PRO SUPERBIKER Martin Wimmer lässt es sich nicht nehmen, am Sachsenring dabei zu sein. Der gebürtige Münchener pilotiert eine MZ Moto2-Rennmaschine, mit der Max Neukirchner damals bei den \Weltmeisterschaftsläufen an den Start ging.


    Ebenfalls am Start ist der sympathische Franke Herbert Hauf, Europameister von 1981 in der 250 cm? Klasse, auf einer Aprilia. Aktuell ist der jetzt im saarländischen Riegelsberg lebende Hauf immer noch in der Moto Trophy Serie erfolgreich auf den Rennstrecken Europas aktiv dabei.


    Mit Werner Dimperl (Ingolstadt/Ducati), Herbert Enzinger (Ainring/Ducati), Thomas Franz (Stefanskirchen/Honda), Anton Gruschka (Schemmerhofen/Yamaha), Arpad Harmati (Ungarn/Yamaha), Frank Jörger (Öffenburg/Ducati), Detlef Karthin (Duisburg/Suzuki), Heinz Platacis (Wuppertal/Kawasaki) und Stephen Topham (Yamaha) freuen sich viele ehemalige PRO SUPERBIKE-Privatfahrer auf ein Wiedersehen mit den Konkurrenten von damals. Gerne nehmen sie die Reise zum 95-jährigen Jubiläum nach Hohenstein-Ernstthal in Angriff.


    Mit Dirk Maltitz (Waldenburg/Ducati) und seinem Bruder Frank Maltitz (Gersdorf/Honda) nehmen zwei Gastfahrer aus der Region bei den Präsentationsfahrten teil.


    Mit über 40 Fahrern aus 7 Nationen ist Spannung angesagt, wenn es am Samstag und Sonntag in der Startaufstellung wieder heißt: PRO SUPREBIKE - The Power Series is ready to go. Die Präsentationsläufe des PRO SUPERBIKE - The Revival stehen am Samstag um 9:50 Uhr und 14:55 Uhr sowie am Sonntag um 13:50 Uhr auf dem Programm.


    Neben den Läufen auf dem Grand Prix Kurs ist die Nähe der Fans zu dem PRO SUPERBIKE-Piloten angesagt. Autogramm- und Interview-Termine für die Besucher im offenen Fahrerlager sind eine weitere Bereicherung der Sachsenring Classics.


    Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.sachsenring-classic.de


    Text: Michael Sonnick,

    Fotos: Moto Motion International


  • Pressemeldung:



    PM ADAC Sachsenring Classic: Yamaha Heritage Club nimmt teil


    einer der erfolgreichsten Motorradhersteller der Gegenwart und Vergangenheit beteiligt sich intensiv an der diesjährigen ADAC Sachsenring Classic. Mit dem Ziel die ruhmreichen Rennmaschinen der Historie wieder sichtbar und hörbar zu machen, nimmt der Yamaha Racing Heritage Club (YRHC) an der deutschlandweit einzigartigen Veranstaltung teil. Der YRHC betrachtet es als seine Aufgabe, Yamahas Rennsporttradition für nachfolgende Generationen zu bewahren und auf geschichtsträchtigen Rennstrecken für die Fans erneut zum Leben zu erwecken. Neben dem Zusammenführen von internationalen Sammlern bietet der Club auch einen Treffpunkt für all jene Fahrer, die mit dem Hersteller in die Geschichtsbücher einziehen konnten.

    Einen Querschnitt der Maschinen wird Yamaha im Fahrerlager 1 bei der Veranstaltung präsentieren. Darüber hinaus wird es am Samstag und Sonntag eine gemeinsame Demofahrt von über 50 Teilnehmern aller Klassen der ADAC Sachsenring Classic geben, die mit einer Yamaha-Maschine genannt haben.


    Doch das Engagement von Yamaha reicht noch weiter. So konnten die Verantwortlichen des Herstellers weitere namenhafte Piloten überzeugen in der Sachsenring Legenden Klasse zu starten. So pilotieren, neben den Ex-Weltmeistern Jörg Teuchert und Sandro Cortese, auch das Vater-Sohn-Gespann um Lothar und Max Neukirchner Yamaha-Rennmaschinen. Autogrammstunden mit diesen und anderen Fahrern sind an den Boxen im Fahrerlager 1 geplant. Getreu dem Motto der Veranstaltung „Motorsport zum Anfassen“ hat jeder Yamaha Fan und Besucher der Veranstaltung hier die Zugangsmöglichkeit.


    Sandro Cortese


    Lothar Neukirchner (Fotos: Thorsten Horn)

  • Pressemeldung:


    Sonderausstellung Amicale Spirit of Speed A.S.O.S. bei den Sachsenring Classic

    Die Amicale Spirit of Speed A.S.O.S – die weltweit größte Vereinigung von Sammlern historischer Rennmaschinen – führt bei den Sachsenring Classic in Kooperation mit dem ADAC Sachsen und Motorrad Classic vom 15.7. bis 19.7.2022 eine Ausstellung ausgesuchter Zeugnisse des Motorradrennsports von den 50er bis 90er Jahre durch.

    Unter den Exponaten werden dem Publikum auch verschiedene Werksrennmaschinen präsentiert, die erstmals in Deutschland zu sehen sind. Die Fans haben neben der Besichtigung der Ausstellung in Box 15 und 16 auch die Möglichkeit die Maschinen während der Präsentationsläufe in voller Action auf der Strecke zu sehen und zu hören.

    Die internationalen Fahrer der Maschinen stehen den interessierten Besuchern gerne zur Beantwortung von Fragen und Fachsimpeln zur Verfügung.

    Tickets für die Sachsenring Classic sind noch erhältlich unter

    https://www.etix.com/ticket/v/12052?cobrand=Classic



    Die Amicale Spirit of Speed A.S.O.S. ist eine internationale Vereinigung von Sammlern, die sich dem Erhalt und der Präsentation von historischen Rennmotorrädern verschrieben hat. Auf Einladung präsentiert die Amicale bedeutende und oftmals einmalige Rennmaschinen in Ausstellungen und in Aktion bei Paraden auf Rennstrecken. Im Fundus der Amicale befinden sich mehr als 1000 Werks- und Productionrennmaschinen aus der Frühzeit des Motorradrennsports bis zu fast aktuellen MotoGP Maschinen.

    Für Anfragen steht Country Manager Wolfhart Krischke unter Spiritofspeed@gmx.de zur Verfügung.

  • Pressemeldung Michael Sonnick:

    Bei der sechsten ADAC Sachsenring Classic, die vom 15. bis 17. Juli 2022 stattfindet, ist der fünffache Motorrad-Weltmeister Anton Mang (Kawasaki) der deutsche Stargast.
    Der 72-jährige „Toni“ aus Inning ist mit 42 Grand Prix-Siegen der erfolgreichtse deutsche Motorradrennfahrer. Viele ostdeutsche Fans werden auch die fünf GP-Erfolge von Anton Mang bei den WM-Rennen in Brünn noch in bester Erinnerung haben. Sein größter Konkurrent Jon Ekerold aus Südafrika kommt auch zur Sachsenring Classic.
    Ekerold siegte 1980 beim WM-Finale auf dem Nürburgring und wurde Weltmeister in der 350 ccm Klasse.
    Auch die ehemaligen Grand Prix-Piloten Jochen Schmid und Martin Wimmer kommen zum Sachsenring. Jochen Schmid holte 1987 und 1988 die DM-Titel in der 250 ccm Klasse, in der WM war der Backnanger 1992 WM-Siebter. Später stieg er in die Superbike-Klasse um und errang 1995 seinen dritten DM-Titel in der Pro Superbike-Serie. Jochen Schmid startete 1996 auch beim Debut auf dem neuen Sachsenring und stand als Dritter im zweiten Superbike-Lauf auf dem Podium. Der Münchner Martin Wimmer gewann drei Grand Prix-Läufe und wurde 1982 und 1985 zweimal WM-Vierter in der 250 ccm Klasse.
    Wimmer holte sich vier deutsche Meistertitel und pilotiert eine MZ Moto2-Rennmascine, die früher Max Neukirchner in der WM gefahren ist.
    Auch Jürgen Fuchs (Pfaffenhofen) ist bei der Sachsenring Classic dabei mit einer HB-Honda 250 ccm. Fuchs war 1994 Deutscher Meister in der 250 ccm Klasse und wurde 1996 WM-Vierter.
    Bernd Kassner gelang 1992 der DM-Titelgewinn in der 250 ccm Kategorie und fuhr auch in der WM in die Punkteränge. Erfolgreicher mit vier DM-Titeln war sein Onkel Helmut Kassner (Karlsfeld). Helmut Kassner siegte 1974 beim Deutschland-GP auf dem Nürburgring in der 250 und 350 ccm Klasse, allerdings streikten dort die Spitzenpiloten aus Sicherheitsgründen.
    Bernd und Helmut Kassner pilotieren beide eine Suzuki RG 500.
    Aus dem bayrischen Obing kommt mit Adi Stadler der Europameister von 1987 in der 125 ccm Klasse. Stadler startete zuerst in der 125 ccm Klasse und stand 1990 beim GP in Assen/NL als Dritter auf dem Podium, den DM-Titel errang Stadler 1993.
    Der zweifache deutsche Meister (1978 und 1988) Reiner Scheidhauer aus Saarbrücken ist mit seiner Seel 80 ccm Rennmaschine am Start. Scheidhauer wurde beim letzten Rennen 1990 auf dem alten Sachsenring-Kurs Zweiter in der 80 ccm Klasse.
    Aus der Schweiz kommt Bruno Kneubühler an, aus Schweden reist Bo Granath an, der 1972 in Salzburg und Anderstorp auf seiner Husquarna jeweils den dritten Platz in der 500 ccm Klasse belegte.

    Bereits am Donnerstag (14. Juli) gibt es an der Ralf Waldmann-Kurve 11 ab 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung an Ralf Waldmann, der am 14. Juli seinen 56. Geburtstag feiern würde.


    Für die ADAC Sachsenring-Classic gibt es vergünstigte Eintrittskarten im Vorverkauf, das Wochenendticket ist bereits für 35 Euro erhältlich. An den Tageskassen kosten die Karten am Freitag 10 Euro und am Samstag und Sonntag jeweils 25 Euro. Alle Karten sind inklusive Fahrerlagerzugang, Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen über die ADAC Sachsenring Classic-Veranstaltung gibt es unter www.sachsenring-classic.de.


    Die Autogrammstunden im Fahrerlager 1 sind wie folgt geplant :


    Samstag ab ca. 15.30 Uhr bis 16 Uhr – Autogrammstunde Yamaha-Stars - Box 11

    Samstag ab ca. 16 Uhr bis 16.30 Uhr – Autogrammstunde Sachsenring Classic-legenden – Box 4

    Samstag ab ca. 16.30 Uhr bis 17 Uhr – Autogrammstunde Pro Superbike – Box 4

    Sonntag ab ca. 9.45 Uhr bis 10.15 Uhr – Autogrammstunde Pro Superbike – Box 4

    Sonntag ab ca. 12.10 Uhr bis 12.30 Uhr – Autogrammstunde Yamaha-Stars - Box 11

    Sonntag ab ca. 12.30 Uhr bis 13 Uhr – Autogrammstunde Sachsenring Classic-legenden – Box 4.


    Text : Michael Sonnick

  • Pressemeldung:


    ein erfolgreiches Eventwochenende geht zu Ende. Die ADAC Sachsenring Classic hat vom 15. bis 17. Juli 2022 nach dreijähriger Pause wieder die Fans des historischen Motorsports begeistert. Am Wochenende strömten über 35.000 Besucher bei perfekten Wetterbedingungen zum Sachsenring und ließen sich von Nostalgie und Geschwindigkeit verführen. Die drei Renntage waren von zahlreichen Serien nach historischem Vorbild geprägt, egal ob auf zwei, drei oder vier Rädern.


    Es war für jeden Geschmack etwas dabei: Trabant, Touren- und Formelwagen für die Rennwagen-Fans und PRO Superbike, Classic Legenden und MV Agusta Corsa Classica für die Zweiradbegeisterten. Kurt Thiim Eine große Freude erregten die historischen Seitenwagen, die lange nicht mehr auf diesem Rundkurs unterwegs waren. Ganz ohne Räder kam Kunstpilot Petr Kopfstein aus, der Samstag und Sonntag die Besucher von seinen exzellenten Flugkünsten überzeugte, wobei das Wetter am Sonntag mehr Manöver möglich machte.

    Zusätzlich zu den freudigen Aspekten des Wochenendes, gab es auch einen Wermutstropfen zu verschmerzen, denn Heinz Rosner, der auch als „Mr. MZ“ bekannt wurde, drehte auf dem Ring seine letzten Runden auf zwei Rädern. Nach dem Unfall im Jahr 2019 in Zschorlau war er nicht mehr in vollem Umfang in der Lage seine MZ auszufahren. Aus diesem Grund nutzte er die Chance am Sachsenring seine Zeit Motorradfahrer final zu beenden.


    Peter Weidinger, Sportvorstand im ADAC Sachsen, freut sich über die gelungene Veranstaltung und das durchweg positive Feedback: „Wir sind sehr froh dass alles so geklappt hat, wie wir es geplant haben. Von kleineren Stürzen bei den Motorradrennen einmal abgesehen, lief alles reibungslos, unfallfrei und damit genau richtig. Für uns schreit es quasi nach einer Wiederholung der ADAC Sachsenring Classic.“



    Giacomo Agostini gratuliert Heinz Rosner


    Heinz Rosner wird mit wehenden Fahnen in der Boxengasse begrüßt
    Fotos (Daniel Arnhold)


    weitere Fotos der Sachsenring Classic in der Galerie

  • Dem ist kaum etwas hinzu zu fügen. Ausser das auch in der 50-80cc Klasse ca. 44 Fahrer auf die tollste Rennstrecke der Welt geschickt wurden. Ausser Kreidler waren sogar ein paar andere Motoren am Start. Auch zu mindest 2 ehemalige Vizeweltmeister waren mit Aalt Toersen und Rolf Blatter mit dabei. Einfach so bei uns im Fahrerlager und haben mit guten Tipps geholfen. Einfach toll! So etwas gibt es wohl auf der ganzen Welt nicht noch einmal.