Fahrverbote?

  • Ich habe schon bei der Petition mitgemacht und aufregen tu ich mich auch! :schimpf:

  • Habe diese Petition unterstützt und schon so ein Gedanke ist die Frechheit ohne Gleichen ....

    eine Phonbegrenzung an verschiedenen Stellen wenn sie begründet ist, könnte man sich noch verstehen.

    Quats sind oft viel lauter als Motorräder ...

    :thankyou: Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum !
    Es geht auch nicht darum dem Leben mehr Jahre hinzu zufügen, sondern den Jahren mehr Leben !

  • Wenn man viel unterwegs ist und dann an Wochenenden auch mal Strecken tangiert, die von Motorradfahrern stark frequentiert werden, bekommt man schon Verständnis für die Anwohner. Mit lauten Auspuffanlagen zeichnen sich zwischenzeitlich nicht nur viele Harley-Fahrer aus, sondern auch bei den BMW-Fahrern auf ihren an jeder Hausecke stehenden GS-Modellen gehört das oft zum guten Ton.
    Schon mal über den Parkplatz bei Motorradausstellungen oder an Motorrad-Treffs mit wachem Auge geschlendert? Viele Maschinen sind da umgebaut. Und gerade BMW wirbt ja mit ihren serienmäßigen Anlagen, deren Sound sich verstellen lässt und behauptet dann auch noch, dass ihre Kundschaft damit verantwortungsbewusst umgeht. Zu Beginn der Saison und jetzt an Christi Himmelfahrt konnten einer meiner Söhne und ich diesen verantwortungsbewussten Umgang leider feststellen.
    Die Fahrer sind übrigens meist im fortgesetzen Alter und Geschwindigkeitsbegrenzungen wie im Lautertal bestehen für dieses Klientel auch nicht. Ob auf BMW oder KTM unterwegs, andere die ihr Motorrad zum Schutz der Anwohner im hohen Gang und knapp über der zulässigen Geschwindigkeitsbegrenzung bewegen, werden überholt, um dann in den teuren Markenklamotten nach ein paar Kilometern auf den Parkplatz am eh schon überfüllten Biker-Treff einzuschwenken, stolz gerade andere versägt zu haben.
    Dass Anwohner, Fahrradfahrer und Wanderer nur diese Idioten wahrnehmen, ist doch klar. Doch statt für klare Regelungen bei den Zulassungen zu sorgen, schüttet man lieber das Kind mit dem Bad aus und wählt den einfacheren Weg eines Fahrverbotes.
    Helfen würden zunächst entsprechende Kontrollen. Als vor Jahren die Lochen-Pass-Strecke in einer Nacht- und Nebelaktion eines selbstherrlichen Landrates am Wochenende gesperrt wurde, hatte der zuständige Polizeidirektions-Leiter auf einmal genügend Polizisten um das Fahrverbot in aller Strenge zu kontrollieren. Für Kontrollen im Vorfeld gerade hinsichtlich nicht zulässiger Auspuffanlagen war die Personalstärke angeblich nicht gegeben. Wie hatte eine Anwohnerin dort mal zu mir gesagt: "Wir haben ja nichts gegen Motorradfahrer und mein Mann ist früher auch gefahren, aber wenn dann einer von zehn schon über Kilometer zu hören ist, vergeht dir nach einer Stunde die Lust auf den Aufenthalt in deinem eigenen Garten. Warum werden die zu Saisonbeginn nicht rausgezogen, Maschine stillgelegt und Fahrverbot für einen Monat ausgesprochen?"
    Vieles um dieses Thema macht einen wirklich noch weiter nachdenklich. Wenn der Redakteur eines Motorradmagazines schreibt, dass er eine BMW NineT nur mit Ohrenstöpsel fahren kann und er sie wegen den Nachbarn nur ungern mit nachhause nimmt, was läuft da seitens Hersteller und Käufer falsch? Macht das Ding nur Spaß, wenn sie laut ist? Oder sägen die Herren in München des schnellen Geldes wegen den Ast, auf dem wir alle sitzen, ab, da sie zukünftig ja eh nur noch E-Bikes verkaufen wollen?
    Wenn beim Open-Day eines großen Harley-Händlers aus 5 Zubehörhändler-Trucks 4 "legale" Zubehörauspuffanlagen vertrieben werden, meist verbunden mit Unterweisungen, wie sich per Knopfdruck der Sound erhöhen lässt? Mit was wollen diese Händler in ein paar Jahren ihr Geld verdienen? Bei uns im Wohngebiet sind außer den Maschinen unserer Familie noch 4 weitere Motorräder zugelassen. Alles Modelle der aktuellen Kawasaki-Z-Reihen und alle mit lauten Zubehör-Auspuffanlagen. Von Motorradfahren kann man nicht sprechen, kaum weg, sind sie schon nach kurzer Zeit unüberhörbar wieder da. Dazwischen haben sie die ganze Umgebung bei ihren Runden an und ums Eiscafe drangsaliert. Komisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich aber niemand über den Nachbarn aufregt, der abwechselnd einen Aston Martin oder Porsche auch mit abgeschalteter Sound-Begrenzung warmlaufen lässt und lästig morgens auf dem Weg in seinen Betrieb durch die Straße grollt.
    Also ein sehr vielschichtiges Thema. Natürlich hat unsere ganze Familie die Petition unterstützt und ich habe auch bei meinen Bekannten dafür geworben. Schließlich würde ich gerne auch in Zukunft noch auf all meinen Motorrädern ohne Streckenverbote unterwegs sein. Aber auf die Vernunft dieser Sorte von "Bikern" zu setzen habe ich leider auch aufgegeben. Man lebt getreu dem Motto, Hauptsache ich habe meinen Spaß und nach mir die Sintflut. Als bei der Süddeutschen Motorradausstellung in Villingen-Schwenningen ein BMW GS-Treiber, der zigtausende von Kilometer im Jahr bei Wind und Wetter unterwegs ist, einen anderen der Zunft , der beim Wegfahren auf dem Parkplatz auf sich und sein Teil mit beherzten Gasstößen aufmerksam machte, darauf angesprochen hat, erntete er nicht nur bei dem sondern auch beim Publikum Unverständnis, weil es ja schließlich so ein "geiler" Sound sei.

  • Die Ordnungsbehörden sehen sich nicht im Stande , das Problem auf konventionelle Art, die da heißt , gezielte Phonmessung , zu lösen. Stattdessen rückt man an Wochenden mit einem riesigen Aufgebot aus , um Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen und auch damit das Staatssäckel zu füllen . Hier bedient man sich dann auch gerne irgendwelcher Tarnungen. Das wird dann ebenfalls mit dem Motto " Motorradlärm bekämpfen " gedeckelt . In der örtlichen Presse wird dann ein Motorradfahrer , der mit 105km/h bei 70km/h außerorts gemessen wurde, sozusagen zum "Outlaw " erklärt . Dieses Vergehen wird dann auch noch auf der Facebookseite der örtlichen Zeitung mit großem Beifall der Community begrüßt.

    Natürlich ist es völliger Schwachsinn mit einem offenen Auspuff durch die Gegend zu fahren . Man reißt auch nicht den Kran auf wenn man an Wohngebieten oder auf Ortstangenten unterwegs ist, das steht völlig außer Frage. Nur was hier gemacht wird widerspricht jeder Verhältnissmäßigkeit.

    Und es ist auch nicht erst seit 2 oder 3 Jahren verboten, mit illegalen Auspuffen durch die Gegend zu fahren, das war vor 40 Jahren auch schon veboten und wurde geahndet .

    Wäre es nicht deutlich sinnvoller , diejenigen mal an einen Tisch zu holen, die den ganzen Zubehörkrempel herstellen und die , die es dann auch noch homologieren. Ein Auspuff mit einem durch eine M6 Schraube gesicherten Db-eater ist völliger Schwachsinn . Schwachsinn nämlich, weil wiederrum Schwachsinnige das Teil in 1 Minute rausgeschraubt haben und mit der Maßnahme dann ontop, die Kiste auch noch schlechter läuft , aber Krawall wird ja oft vom Nutzer auch mit Schnelligkeit in Verbindung gebracht .

    Und wie schon richtig angemerkt , müssen die Hersteller sich ebenfalls mal an die Nase packen . Eine V4 Tuono z.B. läßt ab 5000U/min Töne von sich,da kann man nur alle Achtung sagen . Gleiches gilt wohl laut Motorrad für die neue SC 82. Klappensteuerungen die nachgerüstet werden , sind genauso krank , zumal dass Ganze ohne Mapping sowieso fur den Allerwertesten ist .

    Es ist aber wahrscheinlich schon zu spät, da noch irgendwas zu richten, denn ich seh das so, das gezielt Jagd auf Alles gemacht wird, was zwischen Vorder und Hinterrad einen Motor hat .

  • Bei Boris Palmer wundert einen ja sowieso nichts mehr, eher wie jemand mit seinen publikumswirksamen geäußerten Ansichten und Taten quer durch alle Altersklassen als Oberbürgermeister gewählt wurde. Ein ansehnlicher Anteil seiner Wähler und Wählerinnen hätte bei der vermutlichen statistischen Restlebenszeit ja einen Schutz bei Covid 19 sowieso nicht verdient gehabt - aber es haben ihn ja alle mal wieder falsch verstanden. Nur genau solche Leute können wenn die Iniative des Bundesrates Erfolg hat viel schneller Fahrverbote in ihren Bereichen verhängen. Mit solchen Aktionen schaffen sie es ja dann auch bundesweit in die Schlagzeilen, fühlen sich als Pioniere und finden dann in anderen Kommunen sofort Nachahmer. Man denke nur an seine Prämie für die Verschrottung stinkender Zweitakter zugunsten elektrobetriebener Zweiräder. Bezeichnend dass es dann zunächst völlig unklar war, wer und unter welchen Voraussetzungen und für was die Prämie bekommt.

    Übrigens meide ich seit Jahren Tübingen so gut wie möglich, gehe nur zu den Veranstaltungen des Boxenstops und weil es halt leider sein muß in die dortigen Kliniken. Ansonsten laße ich in dieser Stadt keinen Cent liegen. Genauso handhabe ich es seit der Lochenpass gesperrt wurde mit Balingen. Davor haben wir immer vor oder hinter dem Lochen so manchen Einkehrschwung gemacht oder getankt. Aber dort nimmt man ja sogar in der Stadthalle einen Vortrag über eine Motorradreise ins VHS-Programm. Nur wer soll solche Reisen machen, wenn überall Streckenverbote aus dem Boden schießen?

  • Wir werden langsam aber sicher abgeschafft, ich bin nur froh und dankbar, dass ich 40 Jahre Motorradfahren geniessen durfte.

    Der neue Bußgeldkatalog trägt ja auch nicht gerade dazu bei, einigermassen entspannt fahren zu können. Man ist ja ständig nur noch dabei auf den Tacho zu sehen, damit man seinen Führerschein behalten darf, fast überall ist auf 80,70,60.... begrenzt und viele Ortsdurchfahrten mittlerweile auf 30 km/h. Das perfide an den ganzen Neuerungen ist doch auch, dass das jetzt alles so nebenbei beschlossen wird, während sich alles gerade um Corona dreht. Die sollen sich um die wichtigen Dinge kümmern! :negativ:

  • Hab es schon gelesen, es hört nicht auf.

    Wir sollten auf die Strasse gehen! Laut muss nicht sein, aber da steht der Willkür der Beamten doch Tür und Tor offen...und man kann sich kaum wehren.

  • Mit der Ansicht über die Ideologen hat er, leider, vollkommen Recht! Früher haben sie sich das Recht herausgenommen bei uns in der Stadt die Rathaustreppe zu besetzen und (warum auch nicht!) bunt und anarchisch gegen Atomkraft protestiert, ich höre mich noch sagen:" Wehe wenn Die mal drinnesitzen im Rathaus, dann ist Schluss mit lustig!!"


    Das Thema Lärmbegrenzung begleitet mich mein ganzes Berufsleben und ich kann nur sagen, das ist nicht neu! Unsinnige Festlegungen, wie zum Beispiel die jahrelang nicht limitierte (im Gegensatz zum Fahrgeräusch) Eintragung der Höhe des Standgeräuschs! Da wurde dann, einigermaßen legal, der ursprünglich im Fahrzeugschein eingetragene Wert durch geistig leicht umnachtete Kollegen auf Werte wie z.B "+100dB" geändert! Der limitierte Wert des Fahrgeräuchs blieb naturlich beim ursprünglichen Wert von z.B "82dB". Zur Geräuschmessung wird wegen des Messaufbaus aber das Standgeräusch herangezogen! Müßig zu erwähnen, dass es sich bei diesen Fällen meist um Modelle eines amerikanischen Herstellers mit einem Doppelnamen handelte! Klappenausuffe und lustig leicht zu entfernende dB "eater" könnten längst der Vergangenheit angehören, wenn es der Gesetzgeber wirklich wollte, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich und so schafft es die Lobby der Hersteller immer wieder die Lücken im System zu finden und mit dem angeblichen Lifestyle ihre Geschäfte zu machen!


    Auf der anderen Seite machen ins Unsinnige getriebene Vorschriften auch keinen Sinn, die Grenzwerte solange weiter zu senken bis nur noch ein "Windhauch" zu hören ist, wird ebensowenig zum Ziel führen! Übertriebene Einengung führt nur zu Inakzeptanz bei den Betroffenen, dann wird wieder rumgebohrt und ausgeräumt! Wir brauchen keine ideologischen Lösungen, sondern vernünftige!


    Aber das wird extrem schwierig, bei einem Symposium vor einigen Jahren konnte ich das hautnah miterleben. Die anwesenden Vertreter einer bestimmten Partei ließen sich auch von den vorgestellten, fundierten Untersuchungen nicht überzeugen, dass Tempo 30 auf allen innerstädtischen Straßen keineswegs einen umweltentlastenden Effekt haben muss! Bei einem großen Teil der getesteten Fahrzeuge war der Schadstoffausstoss bei dieser Dauergeschwindigkeit größer als bei 50 km/h! Aber wenn doch nicht sein kann was nicht sein darf.....dann wird es ideologisch!

    Sollen sie doch weiter versuchen Wölfe zu Vegetariern umzuerziehen.


    Wie hier bereits geschrieben wurde, schön, dass ich 40 Jahre recht unbeschwertes Motorradfahren geniessen durfte, aber bestimmt nicht ohne Regeln!


    Sorry für den Exkurs, wenn es um eine vernünftige Lösung geht, dann bin ich bei der Diskussion wieder dabei!


    Gute Nacht!


    Karl

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  • Ja Karl, da decken sich Deine Erfahrungen leider voll mit den meinen. Schon vor langer Zeit wurde bei der Durchführung der Schauinsland-Klassik ein einer Partei nahestehendes Gutachterbüro für einen hohen Betrag beauftragt um dann zu dem Ergebnis zu kommen, dass 160 Oldtimer, die an einem Sonntag zweimal die Strecke befahren, weniger die Umwelt belasten als tausende Autos mit Ausflügerln in der selben Zeit. Da nutzte auch nichts, dass man das Ergebnis versuchte zu verschlechtern, indem man en Besucherverkehr miteinfließen ließ. Jetzt verdienen sich überall Gutachterbüros mit Lärmgutachten eine goldene Nase und plädieren für flächendeckendes Tempo 30. Längere Fahrzeiten, Wartezeiten für den Querverkehr da die Schlange ja kaum abreißt, kein Rollen bei Tempo 50 sondern notwendiges Runterschalten mit höherer Drehzahl und den damit verbundenen Erhöhungen bei Verbrauch, Schadstoffausstoß und Geräusch werden bei den Vorstellungen in den Gremien kaum erwähnt oder mit dem Argument, dass sich dass Abrollgeräusch der Reifen verringert, erschlagen. Bezeichnend, dass den Gutachtern manchmal die Umgebung nicht mal persönlich bekannt ist, sondern ein solchesGutachten mit den entsprechendenen einseitigen Empfehlungen fernab im Büro am Computer anhand von Lageplänen erstellt wird.

    Mit dem Thema Fahrverbote müssen wir Motorradfahrer schon Jahrzehnte leben und nun haben deren Befürworter nicht nur die Unfallzahlen als Argument zur Einführung an der Hand, sondern mit dem Hintergrund Lärm auch schneller die Möglichkeit davon Gebrauch zu machen.

    Vor 3 Tagen fuhr ich von Berchtesgaden aus zur Nordauffahrt der Rossfeld-Höhenringstraße. Ein dort aufgestelltes Lärm-Display begann als ich mich näherte wie wild zu blinken. Falls das Gerät eine Auswertungsmöglichkeit besitzt, bin ich jetzt also als Lärmsünder enttarnt und statistisch registriert - mit meiner absolut serienmäßigen Honda CBF 1000 im höchsten Gang und unter Einhaltung der Tempobegrenzung von 70 KM/h. Ein Schelm wer böses denkt und natürlich war das Gerät von einem für Messung und Betrieb eingewiesenen Mitarbeiter der Straßenmeisterei aufgestellt worden.....oder..?

    Bei der Fahrt über die Höhenringstraße drängten sich da unweigerlich weitere Fragen auf. Warum macht sich insbesondere der baden-württembergische Verkehrsminister Hermann für die Bundesrat-Iniative so stark? Muss er davon ablenken, dass es ihm und seinem seit seinem Amtsantritt aufgeblähten Verkehrsministerium nicht gelingt, den öffentlichen Personennahverkehr akktraktiv zu gestalten. Bei Sitzungen zu diesem Thema glänzt er lieber durch Abwesenheit um anderswo mit Gastvorträgen seine Ideologie zu verbreiten als sich den Fragen verärgerte Bus- und Bahnnutzer zu stellen. Oder sollte man sich wünschen, dass der Tiroler Landeshäuptling bei der Ausbreitung von Corona im Februar-März genau so harsch wie bei den jetzt verhängten Fahrverboten für Motorräder oder der letztjährigen Aktion, wo die Polizei das Befahren von Nebenstrecken zugunsten der mautpflichtigen Autobahn unterbunden hatte, gehandelt hätte.

    Trotzdem habe ich das Roßfeld genossen und werde weiter so lange es geht mit dem Motorrad unterwegs sein, dankbar für alles was ich auf 2 Rädern erleben durfte.

    Verweisen möchte ich auf einen tollen Artikel unter http://www.oldtimer-markt.de mit dem Thema "Motorrad-Fahrverbote - jetzt blecht der Bürger".

    Jochen

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