Bikers’ Classics 2019

  • Pressemeldung:




    Sidecars auf der Piste!

    Die 16. Auflage war äußerst sommerlich und konnte einen Zuschauerrekord erreichen. Nun laufen die Planungen zu den A-XOC Bikers’Classics 2019 an.

    Das Thema und das Rahmenprogramm sind ein gut gehütetes Geheimnis, doch die Organisatoren von DG Sports Events haben einen Teil des Schleiers gelüftet und einige Neuigkeiten preisgegeben.

    Es hat es wirklich hin sich, denn die Sidecars haben Anrecht auf ein freies Training auf der Piste.

    Das ganze Wochenende über (5.-7. Juli 2019) werden vier freie Trainings für Sidecars abgehalten, für einen Gesamtpreis von 220€. Die Organisatoren sind den Motorradfahrern entgegenkommen und haben den Preis auf 390€ heruntergesetzt (für 7 Fahrten).

    Einschreibungen ab dem 15. Dezember auf der Seite http://bikersclassics.be.

  • Pressemeldung:



    Zeitig zum Frühlingsbeginn sickern die ersten Infos zu der 17. Auflage der Bikers’Classics durch, die vom 5.- 7. Juli 2019 stattfindet. Bei der diesjährigen Auflage werden die Sidecars freie Fahrten auf der Piste abhalten (zusätzlich zu ihren traditionellen Paraden) und wird den älteren Trial-Maschinen wieder eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt anlässlich der Trial Vintage. Nun wurde das offizielle Motto der Classics 2019 bekanntgegeben: 70 Jahre der Grands Prix Moto. Dieser Geburtstag verspricht bereits ein phantastisches Teilnehmerfeld und unvergessliche Animationen.

    1949 gab der Motorradweltverband (FIM) den Startschuss zur ersten Motorrad-Weltmeisterschaft. Alle Rennen fanden damals in Europa statt. Sechs Rennen wurden in 5 verschiedenen Kategorien ausgetragen: 125cc, 250cc, 350cc, 500cc und Sidecars.

    Die Rennstrecke von Spa-Francorchamps war Schauplatz des ersten GP von Belgien, nach den Rennen in den Niederlanden (schon damals in Assen), in der Schweiz (in Bern, auf der Rennstrecke Bremgarten) und der Isle of Man (der berühmte Tourist Trophy). Darauf folgten die Veranstaltungen in Ulster (in Belfast, Clady Circuit) und der Grand Prix des Nations in Monza (Italien).

    Damals wurden dem Sieger lediglich zehn Punkte gutgeschrieben im Kampf um die Weltmeisterschaft. Der Fahrer mit der Bestzeit erhielt einen Zusatzpunkt – unter der Voraussetzung, dass er das Rennen beendete.

    Informationen und Einschreibungen: http://www.bikersclassics.be

  • Pressemeldung:



    In weniger als 80 Tagen startet die 13. Auflage der 4 Hours of Spa Classic, die traditionell Teil des prächtigen Programms der A-XOC Bikers’Classics sind (5.-7. Juli). Das vierstündige Langstreckenrennen wird am 6. Juli ausgetragen (18-22Uhr). Am Vortag finden Trainingsfahrten statt (freies Training, Qualifying, Night Session, Warm-up)

    2019 knüpfen die 4 Hours of Spa Classic an ihr ursprüngliches Modell an: ein einziges Rennen, 4 Stunden lang, mit Ankunft bei Einbruch der Dunkelheit. Das Rennen wird ebenfalls im European Endurance Legend Cup aufgenommen. Zu dieser Meisterschaft gehören auch folgende Veranstaltungen: Le Castellet - Sunday Ride Classic am 10. Mai, Oschersleben - Speedweek am 7. Juni, Spa-Francorchamps - Bikers’Classics am 5. Juli, Misano Adriatico am 11. Oktober.

    Die Zugehörigkeit zum European Endurance Legend Cup ist der Grund für den erheblichen Zuschauerzuspruch bei der diesjährigen Auflage der 4 Hours of Spa Classic. Bis heute haben sich 60 Teams angemeldet. Sie kommen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und natürlich Belgien. Unter anderem anwesend: Guy Martin (es ist schon seine 3.Teilnahme), Peter Linden, Bruno Le Bihan, Gian Mertens, Danny Lannoo, die Familie Neate, Christian Haquin – und demnächst werden noch viele mehr bekannt gegegben. Die 5 Fahrerklassen sind Classic, Maxi Classic, Formula, Open und Evo.

    Auskünfte und Einschreibungen: www.europeanclassicseries.eu.

  • Pressemeldung:

    Am Samstag werden mehr als 1000 Motorräder bei der Parade erwartet!

    Es ist das Highlight der A-XOC Bikers’Classics! Am Samstag zwischen 16:50 und 17:25 Uhr begibt sich die Parade der Zwei- und Dreiräder auf die Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Nach einer Runde auf der Rennstrecke, was 7 Kilometer entspricht, zieht die Parade bei der Combes-Kurve geradeaus weiter in Richtung ehemalige Strecke – jene 14 Kilometer, die einst zur Legende dieser Motorsportgegend beigetragen haben. Burnenville, Malmedy, Masta, Holowell, Stavelot, La Carrière: Das sind Namen, die alle Motorsportfans noch bestens in Erinnerung haben. Diese Bilder und Erinnerungen übermitteln den neuen Generationen die Magie von Francorchamps.

    Diese ellenlangen Geraden und diese legendären Kurven erwarten die mehr als 1000 Motorrad- und Sidecar-Fahrer an diesem Samstagnachmittag. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Organisation der A-XOC Bikers’Classics und den Sicherheitskräften.

    Diese Parade ist für Motorräder und Sidecars zugänglich, aber nicht für Roller. Für die Teilnehmer der anderen Rennen oder Läufen ist die Einschreibung kostenlos. Die Mitglieder der teilnehmenden Vereine dürfen sich ebenfalls kostenlos einschreiben. Auch für alle anderen gilt: den Traum wahr werden lassen und auf der schönsten Rennstrecke der Welt fahren. Dazu darf natürlich der geeignete Aufkleber nicht fehlen. Dieser ist für 10€ im offiziellen Fanshop der A-XOC Bikers’Classics im Fahrerlager zu kaufen.

    Wird 2019 der Teilnehmerrekord geknackt? Die Zeichen stehen allemal auf „Grün“!

  • Pressemeldung:


    Der Belgian Classic Grand Prix wiederbelebt den MotoGP von Belgien!

    Das Hauptthema der A-XOC Bikers’Classics 2019 lautet „70 Jahre MotoGP“. Im Herzen der Ardennen kommen Motorsportfans und Nostalgiker der reinen Geschwindigkeit auf ihre Kosten. Hier dürfen sich die Zuschauer ebenfalls auf das Spektakel des BCGP freuen: der Belgian Classic Grand Prix! Diese Initiative verdanken wir dem Classic Racing Motorcycles Belgium (CRMB), der 1985 gegründet wurde und der einzige belgische Verein ist, der sich ausschließlich den alten Rennmotorrädern widmet. Sein Lebensziel: die alten Rennmotorräder wieder auf die Rennstrecken zu führen und sie einem breiten Publikum zu präsentieren.

    Unser Verein ist seit der ersten Auflage im Jahre 2005 ein aktiver Partner der Bikers’Classics“, erklärt Eddy De Keyser, Verantwortlicher des CRMB. „Da dieses Event an dem historischen Datum des ehemaligen MotoGP von Belgien ausgetragen wird, konnten wir nicht drum herum, unseren „Grand Prix national“ zu ehren.“

    Aus diesem Vorhaben entstand der Belgian Classic Grand Prix, der im Rennkalender der Classic Bike FMB und der International Historic Racing Organization (IHRO) aufgenommen wurde. Seit sechs Jahren nun empfängt der BCGP ein anspruchsvolles und internationales Teilnehmerfeld, sowohl bei den Marken als bei den Modellen: König, Paton, Ducati, Aermacchi Alla d’Oro, Norton Manx, Matchless, AJS, Seeley, Drixton, Honda, Yamaha... Diese Namen lösen bei den Fans und den Nostalgikern mit Sicherheit Begeisterung aus. Die Piloten kommen aus Belgien, England, Frankreich, Italien, Irland oder den Niederlanden und verleihen demzufolge den beiden Rennen ein internationales Flair.

    Rund 70 historische Maschinen werden teilnehmen. Die meisten davon sind ganz selten bei einem Rennen in Europa zu begutachten“, führt Eddy De Keyser fort. „Denn eines darf man nicht vergessen, es handelt sich bei dem BCGP um ein Rennen, kein Schaulaufen! Es wird gekämpft! Weg mit den Ohrenstöpseln. Genießt das Geräusch, den Geruch dieser Motorräder, die einst die goldene Ära der Grands Prix auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps geprägt haben. Und wer nicht genug davon bekommen hat, dem kann ich nur die 14. Auflage der Belgium Classic Trophy (23.-25. August) auf der Rennstrecke von Gedinne empfehlen. Eine Referenz, was diese Rennen betrifft.“

    Die beiden Belgian Classic Grand Prix-Rennen im Rahmen der A-XOC Bikers’Classics 2019 finden am 6. Juli zwischen 14:25 und 14:55Uhr und am 7. Juli zwischen 14:50 und 15:30Uhr statt.

  • Pressemeldung:



    Die 17. Auflage der A-XOC Bikers’Classics, die vom 5.-7. Juli stattfinden wird, feiert einen Meilenstein: 70 Jahre Moto GP. Zu diesem Anlass beschäftigen wir uns mit der GP-Geschichte im Laufe der Jahrzehnte. Wir beginnen mit den Anfängen – oder sogar früher…

    Im Jahre 1949 organisierte die FIM die erste Motorrad-Weltmeisterschaft. Am 17. Juli empfing die Rennstrecke von Spa-Francorchamps den vierten Grand Prix 500cc der Geschichte. Das erste Rennen fand auf der Isle of Man statt, im Rahmen des berühmten Tourist Trophy (13.-15. Juni). Anfang Juli trafen sich die Piloten dann in Bern (Schweiz, 2.-3. Juli) und unmittelbar danach in Assen (Niederlande, 9. Juli). Die GP in Ulster (Belfast, 21. August) und in Monza (4. September) vervollständigten diese erste Saison.

    Um 1900 herum hatte es allerdings schon ‘Grands Prix’ in Europa gegeben. Sie waren jedoch nicht in einer Meisterschaft zusammengefasst. 1938 verkündete der FICM (Fédération Internationale des Clubs Motocyclistes, der Vorreiter der FIM) die Gründung einer Europameisterschaft, aber der Zweite Weltkrieg entfachte, so dass die Benzinpreise unbezahlbar waren. Es sollte etliche Jahre dauern, bevor eine internationale Meisterschaft ausgetragen werden konnte.

    125cc, 250cc, 350cc und 500cc sind die vier offiziellen Einzelkategorien. Die Side-cars 600cc wurden ab 1951 durch die 500cc ersetzt. Die Punktetabelle sieht vor, dass die fünf ersten Piloten jeweils 10-8-7-6 und 5 Punkte erhalten. Außerdem gibt es einen Bonuspunkt für den Fahrer mit der schnellsten Rundenzeit. Diese Regel wird allerdings schnell abgeschafft. Wichtiges Detail: Es werden nur die drei besten Ergebnisse jedes Piloten in die Wertung aufgenommen. Der Brite Leslie Graham (mit AJS) gewinnt die 500cc-Kategorie zu Ende der ersten Saison. Damals ist er 37 Jahre und 341 Tage alt – und bis heute der älteste Weltmeister aller Zeiten in dieser Disziplin. Im Falle eines 10. Weltmeistertitels könnte Valentino Rossi ihm diesen Rekord wegschnappen.

    Das erste GP-Jahrzehnt wird ebenfalls von zwei Briten dominiert: Geoff Duke (Weltmeister 1951 mit Norton, 1953, 1954 und 1955 mit Gilera) und John Surtees (Weltmeister 1956, 1958, 1959 und 1960 mit MV Agusta). Zwischen den damaligen großen Herstellern (AJS, BMW, Gilera, Norton, Triumph, Velocette, MV Agusta und Moto Guzzi) herrscht ein mordender Konkurrenzkampf, aber schlussendlich sind es die italienischen Marken, die die meisten Erfolge feiern.

    Im Laufe der Jahre nimmt die Anzahl Rennen zu. Mit den Grands Prix in Spanien (Barcelona, Montjuich), in Frankreich (Albi, Rouen, Reims, Clermont-Ferrand), in (West-)Deutschland (Solitude, Nürburgring, Hockenheim) und in Schweden (Hedemora) füllt sich der Rennkalender allmählich. Gleichzeitig beschließen einige Länder der ersten Stunde sich zurückzuziehen, wie zum Beispiel die Schweiz, die nach dem Drama von den 24 Heures du Mans (1955) keine Motorsportrennen mehr auf ihrem Gebiet austragen will. In dem Jahr kam der Mercedes von Pierre Levegh von der Strecke. Er explodierte und verursachte den Tod von mehr als 80 Zuschauern. Der Unfall ist bis dato der tödlichste der ganzen Motorsportgeschichte.

    Fortsetzung folgt…