Kölner Kurs 2016

  • Wenn es bei uns in Mendig schon hagelt und schneit, dann garantiert auch am Ring. Hatte mich schon so auf den Kölner Kurs gefreut, aber leider machte dieses Jahr der Schnee nicht so richtig Lust zum Besuch der Rennstrecke.


    Kann mich da an den WM-Lauf 1972 erinnern, als im Training kurz vor dem Karussell alle Fahrer warten mussten, bis die Strecke wieder Schneefrei war. Das war auch im April..... :ninja::pfeifen:

  • Pressemeldung MSC-Porz


    Liebe Oldtimer, leider war es uns nicht möglich besseres Wetter für gestern zu arrangieren. Da muss der MSC-Porz sich wieder mal bei Euch allen bedanken, dass Ihr trotzdem noch lange durchgehalten und auf besseres Wetter gehofft habt. Auch einen Dank für das Verständnis was Ihr für die, der Wettbewerbsleitung sehr schwer gefallenen Endscheidung entgegengebracht habt. Die Wettersituation war einfach zu wirr. Auch wenn es dann bis 18:00 noch was schöner wurde, es hätte auch ganz anders werden können. Ein niederländischer Fahrer erzählt mir nur, dass es auf der Start- und Zielgeraden wunderbar war und man unten im Müllenbach kaum die Hand vor Augen hätte sehen können.
    Auch die Sicherheit war eines der wichtigsten Entscheidungsgründe ! In diesem Zusammenhang ganz herzliche Genesungswünsche an die verunglückten Fahrer !! Wir wünschen es Ihnen sehr, dass Sie baldmöglichst wieder Veranstaltungen mit richtig schönem Wetter genießen könnten ! Alles Gute und besonders gute Besserung !
    Nochmals vielen Dank für Euer Verständnis !



    Sportkamerad Joachim Mohr mit seinem neuen “Zusatznamen” : “O 60 – Iceman”


    Grüße aus Bonn
    Helmut Firmenich
    Pressebetreuung MSC-Porz

  • Liebe Motorsportfreunde,
    obwohl es nicht unsere Art ist über Unfälle im Internet zu berichten, darf ich für die beiden gestürzten Fahrer Entwarnung geben.
    Beide werden morgen bereits aus dem Krankenhaus entlassen. Einen dürfen wir bereits in Colmar wieder am Start begrüßen.
    An allen beiden eine schnelle Genesung und wir freuen uns Euch bald wiederzusehen.

  • Ich kann mich erinnern, anlaßlich des "Kölner Kurs", ich glaube es war 2009, im Fahrerlager gegrillt zu haben, ein Dank noch heute an den REWE in Adenau für das vorzügliche Fleisch. Überwiegend sind jedoch in meiner Wahrnehmung bei dieser Veranstaltung Gedanken an Sorgen, die frostschutzlose Yamaha könnte in der Nacht zum Sonntag Schaden nehmen. Dieser VFV Lauf ist eindeutig zu früh. Sicher eine Frage der Streckenmiete, man muß sich ja bereits wundern, daß der MSC Porz überhaupt jedes Jahr die Möglichkeit erhält, dort ein Rennen durchzuführen und sich gegen die zahlungskräftige Autofraktion zu behaupten. Wir nehmen ja jedes Jahr einiges in Kauf, späte Einreise in das Fahrerlager, weil dort noch russische und schweizerische Porsche im Weg stehen, technische Abnahmen außerhalb des Fahrerlagers mit umständlicher Ent- und erneuter Beladung unserer Motorräder. Und das alles für 3 Läufe, ist Pech im Spiel wird einer davon noch wegen Kollegen, die noch mehr Pech hatten, abgebrochen. Normal, daß es oft bei spärlichen 30 Minuten Fahrtzeit bleibt. Bin ich beruflich im Ausland, verbinden meine Gesprächpartner mit Deutschland Bier, Schweinshaxen, Franz Beckenbauer, Heidelberg und den Nürburgring. Nur ich, als Eingebohrener, mit Stammbaum bis in das frühe Mittelalter, darf diese Strecke nur unter äußerst widrigen Umständen befahren. Sicherlich können der MSC Porz, der rührige VFV, der bewundernswerte Manfred John die Streckenmieten für eine Veranstaltung im Sommer nicht stemmen. Für abgehafterte Eishockey Stars aus Osteuropa, die fragwürdige Leistungen in der zweiten Liga darbieten, ist jedoch immer Geld für den Bau einer neuen Eishalle vorhanden. Von absolut langweilgen Fahrrad und Marathon Läufen, wo sich dem Rentenalter nahe Personen den Rest geben, gar nicht zu reden. Wenn Sport überhaupt subventioniert gehört, muß auch der Motorradsport dazu gehören. Wird überhaupt einmal der Steuerzahler für den Motorsport in Haftung genommen, ist immer nur von der Formel 1 die Rede, dann fließt Geld und das auch nur unter erheblichem Widerstand. Im Breitensport, so könnte man unsere Szene zutreffend einordnen, soll auf einmal in einem Land, daß die Energieversorgung quasi verstaatlichte, alles nach den herben Regeln der Marktwirtschaft zugehen. Ich habe für diesen Staat eine Unmenge Steuern bezahlt, für diesen Staat bei der Bundeswehr gelernt, den Klappspaten zur Sicherheit nach dem Stich noch mal umzudrehen, jetzt darf ich mit allem Recht auch mal fordern, auf dem Nürburgring in erträglichen Jahreszeiten, bei besten Bedingungen, die Yamaha zu fahren.