Dahlemer Binz 2.+ 3.7.2011

  • Trotz des eher bescheidenen Wetters war es wieder eine sehr schöne Veranstaltung. Dieses Jahr waren deutlich mehr Starter im Post Classic Zweitakt Cup als im letzten Jahr, ein tolles Feld mit schönen Motorrädern. Die Stimmung im Fahrerlager war echt klasse und man stellt fest, dass diese Klasse ihren Bestand redlich verdient hat. Was Manfred John da mit seinem Team auf die Beine gestellt hat, verdient Respekt, genau so wie die Fahrer, die ihre Schätze an den Start schieben und Motorsport vom feinsten bieten. Hans mit seiner wunderschönen König, Rolf mit der immer noch betörenden 500er Honda, Michel mit der exotischen Fior-Rotax und der Rotech-Rotax, Bernd und Achim als Vater-Sohn Gespann auf schönen und schnellen Yamaha TZ, schöne Benellis, Maicos etc. etc. Ein Dank an die Fraktion aus Österreich, die als sehr nette Truppe mit schönen Rennmaschinen das Feld und das Fahrerlager bereichern und den Pokal für die weiteste Anreise verdient hätten.


    Merke: wer später bremst, ist zwar länger schnell, aber dafür manchmal auch schneller auf dem Hosenboden!


    Fazit: ein klasse Wochenende mit kleinen Ungereimtheiten bei der Zeitnahme, die aber den Teilnehmern ein Schmunzeln wert waren (Rolf lässt sich, von den Zeiten her gemessen, von einer alten BMW R60 abledern :) und Michel wird mal eben um 10 Plätze zurückversetzt :D .)

  • Fotos Dahlemer Binz 2011


    Name: Joachim Hermans (motorradjoe@aol.com)


    Liebe Motorradfans,
    da ich mich als Hobbyfotograf mit dem Motorsport befasse und heute auf der Dahlemer Binz zum Fotografieren war, sind ab Montag viele schöne Fotos verschiedenster Fahrer auf meiner Homepage zu sehen, würde mich über einen Besuch freuen. Bei Interesse bitte mit mir Kontakt aufnehmen,
    mit sportlichem Gruss
    Joachim Hermans


    http://www.joachimhermansphoto.de/index.html


  • Presseinfo / Manfred John

    Juli 6/2011

    Bei der 34. Auflage des Traditionsrennen auf dem Flugplatz Dahlemer Binz in der Eifel waren auch die Klassik-Cup Klassen mit dabei. Mit über 30 Startern im Training stellte der Klassik-Zweitakt-Cup auch das größte Fahrerfeld. Ein deutliches Lebenszeichen, dass die Klasse angenommen wurde. Spannende Rennen mit interessanten Positionskämpfen waren mit dem bestens gefüllten Teilnehmerfeld vorgegeben. In der Tat, die Zuschauer kamen auf ihre Kosten, die Fahrer drehten ihre Runden und hatten anschließend viel zu erzählen.


    Bereits am Samstag wurde Lauf 1 durchgeführt. Wie erwartet setzte sich Rolf Aljes auf der Dreizylinder Honda sofort an die Spitze des Feldes. Doch Cup-Neuling Richard Kaudelka mit seiner 354er Yamaha in ein Suzuki-Fahrwerk implantiert, nutze den Vorteil des leichteren Gewichts und besseren Handlings seines Zweizylinders voll aus. In den Bremszonen kam er immer wieder bedrohlich nahe an Rolf Aljes heran, aber letzten Endes musste er sich mit Platz 2 begnügen. Uli Heuer mit der 750er Yamaha hielt tapfer im Feld der GP500/F750 mit und wurde dritter vor Hans Scheufens, der seine König mit leichten Kerzenproblemen ins Ziel rettete.


    Die GP 350 war von Positionskämpfen gekennzeichnet. Zuerst allerdings verabschiedete sich Achim Cohnen durch einen leichten Rutscher. Danach war es Martin Exner, der mit Kupplungsschaden aufgeben musste und schon nach wenigen Runden machte auch noch Norbert Mosers Kurbelwelle schlapp. Somit holte sich Bernd Cohnen den Sieg vor Robert Schmid, der immer noch auf seine Noki-Yamaha verzichten muss und eine Standard TZ mitbrachte. Christiopher Eder freute sich über Rang 3, nachdem seine Fußverletzung ihm doch länger Sorgen bereitet , als ursprünglich gehofft.


    Gesamt-Rang 3 holte sich unangefochten der Österreicher Werner Reuberger und damit den Sieg in der 250er Klasse auf der Rotax. Der in Deutschland lebende Engländer Chris Thomson hat nun wieder richtig Spaß am Rennen fahren gefunden. Mit seiner Yamaha hielt er klar den letztjährigen Cup-Sieger Michael Wild in Schach. Der hatte allerdings schon im Training einen kapitalen Kupplungsschaden mit zerbröckeltem Primärtrieb zu beklagen. Für die Rennen stieg er auf seine Ersatzmaschine um. Noch härter erwischte es allerdings Stefan Tennstädt. Der stürzte im Training und konnte nur mit Prellungen am ganzen Körper das Rennen fahren, ehe seine Bakker-Rotax ebenfalls kurz vor Ende mit Kupplungsproblemen den Dienst einstellte. Auf Rang 4 und 5, nur knapp hinter Wild, liefen zwei weitere Cup-Neulinge ein.


    Während Druschel seine neu erstandene Honda RS 250 an den Start brachte, startete Mike Tomzek auf einer Suzuki. Heinz Meidinger holte in Abwesenheit seines Freundes Wolfgang Prutscher, der in Spa bei den Bikers Classic seinen Verpflichtungen nachging, den Sieg in der Sonderwertung der S1 vor Mathias Weichel auf der Benelli und den beiden Maico-Piloten Peter Schenk und Martin Gürth.


    Auch am Sonntag waren bei herrlichem Sommerwetter die Positionen der ersten 3 Plätze schon nach wenigen Runden vergeben. Einzig Uli Heuer schöpfte einige Runden das Kapital seiner 750er Zweitakt-Rakete aus, hielt sich hinter den drei Führenden, ehe das Motorrad ihn schaffte, wie er anschließend berichtete. Wiederum Rang 3 vor Hans Scheufens .


    Martin Exner hatte seine Kupplung wieder repariert und lieferte sich in der GP 350 einen runden langen Kampf mit Bernd Cohnen. Am Ende brachte Vater Cohnen seine Yamaha knapp vor Exner ins Ziel, der aber die Gesamtführung in der Tabelle weiter behauptete. Sohn Achim Cohnen hatte die leichten Sturzschäden wieder repariert. In der letzten Runde bremste er noch Robert Schmid aus und wurde dritter.


    Die 250er Klasse ging wieder klar an Werner Reuberger. Dahinter konnte sich Thomsen wieder den Druck von Druschel widersetzen und wurde zweiter. Knapp waren die Platzierungen in der Sonderwertung der luftgekühlten Zweizylinder und Einzylinder. Nur jeweils eine halbe Sekunde lag Klose hinter Meidinger und Gürth schob seine Maico knapp vor die von Schenk.