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Wer sich in Brandenburg, z.B. im Großraum Berlin oder besonders bei
Potsdam aufhält und ein paar Stunden Zeit hat, sollte unbedingt das Motorrad-Museum in Werder
aufsuchen.
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Es gibt viele interessante Motorräder zu sehen, von denen sich die
bei weitem meisten in ausgezeichnetem Zustand befinden. |
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Selbstverständlich gibt es eine Sektion mit Exemplaren aus
DDR-Produktion,…..
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….., und ebenso selbstverständlich werden die DDR-Roller gezeigt,
die im nicht weit entfernten Ludwigsfelde produziert wurden.
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Das ganz besondere Spezial-Gebiet des Museums ist allerdings die
Geschichte der „D-Räder“, der Motorräder der Deutschen Werke in Spandau, die sich im
Laufe der 20er Jahre in „Deutsche Industrie-Werke AG“ umbenannten. In der Museums-Broschüre
wird natürlich auf die Sammlung der „Spandauer Springböcke“, wie die D-Räder damals im
Volksmund hießen, detailliert eingegangen, so dass wir hier einfach diesen Text benutzen. |
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Das Museum kann die D-Rad-Geschichte fast lückenlos dokumentieren,
und die hier
zu sehende eindrucksvolle Reihe von Springböcken wird noch durch Exponate an
anderer Stelle ergänzt.
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Im oben gezeigten Text aus der Museums-Broschüre wird das Ende der
Springböcke, die in einem neuen Vertrieb durch NSU landeten, beschrieben. NSU hatte kein
echtes Interesse an den originalen Spandauer Modellen, aber die Unterländer übernahmen das
gut eingeführte und mit dem Image der unbedingten Zuverlässigkeit behaftete D-Rad-Emblem und
kombinierten es mit dem eigenen Markennamen im typischen NSU-Logo.
Die seinerzeitige Werbung lässt sich sofort im Kontext des „1000jährigen
Reichs“ einordnen. |
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Auch der „Megaseller“ der Neckarsulmer, die Quick, wurde natürlich
mit dem kombinierten „D-/NSU-Logo“ ausgestattet.
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Auch die anderen brandenburgischen Marken werden nicht vergessen, wie
z.B. Excelsior.
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Dann gibt es noch eine schöne Motorensammlung zu sehen, …..
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…., mit etlichen interessanten, zum Teil
sehr raren Kleinmotoren.
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Neben der Motorensammlung findet man alte
Werkstatteinrichtungs-Gegenstände.
Die Drehbank mit Fußantrieb könnte angesichts weiter steigender
Energiekosten vielleicht ein Comeback erleben?
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Eine beachtliche Fahrradsammlung und Spielzeug zum Thema
„Fahrzeug“ runden die ausgezeichnete Ausstellung ab.
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Es gibt noch ein Spezial-Gebiet des Museums, und das beschäftigt sich
mit der seinerzeitigen Tradition der Luftfahrt-Technik rund um Werder, die überzeugend
aufgearbeitet wird.
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Die Exponate zum Thema Luftfahrt reichen von einem eindrucksvollen
„Pratt & Whitney“ Sternmotor der B-24 „Liberator“ (für Interessierte: www.aviation-history.com).......
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……bis zu kleinen Motorenkomponenten.
Der Motor im Hintergrund könnte gut in unserer „Fahrzeug des Monats“-Rubrik dienen, wenn wir die
ausnahmsweise einmal auf den „Motor des Monats“ reduzieren.
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